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BeitragVerfasst: 27.08.2006, 20:16 
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Felis silvestris lybica

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Beiträge: 1587
Achso, ganz vergessen. Vorher hab ich ja noch eine Verhaltenstherapeutin/Dipl.Katzenpsychologin gefragt, ob es psychsich sein könnte und sie ihn behandeln würde. Hatte ganz genau die Symptome und auch sein ganzes Leben und kitten-Zeit beschrieben, da ich ja das Deprivationssyndrom vermutete.
Die VT hat aber das Deprivationssyndrom ausgeschlossen, weil die Symptome und Verlauf nicht passten, in gleichbleibender Umgebung würden die Symptome nicht zunehmen oder stärker werden, sondern aufgrund einer Habituation sich abmildern. Nur wenn die Umgebung sich ändert, könnten die Symptome wieder stärker werden. Da Karlchen aber seit 7 Jahren in dieser Wohnung lebt und kein Freigang hat, kann es das nicht sein (Deprivationssyndrom - Überforderung durch Umgebungsreize). Auch sagte sie, das seine Symptome keine Verhaltensstörung zeigen, sie keine erkennen kann und keine Verhaltenstherapie ansetzen kann. Auch sie sagte, dass seine Symptome (z.B. Schreckhaftigkeit, obwohl kein Angstkater, keine schlechte Erfahrung) krankhaft seien, er krankhaft überschießende Reaktionen hätte und das auf die Nerven, Gehirn und ZNS deutet.

LG Urmel


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BeitragVerfasst: 27.08.2006, 21:20 
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Senior-Katze

Registriert: 02.07.2006, 15:44
Beiträge: 213
Wohnort: Herdecke
Hallo Urmel,

erst mal hört sich die TÄ ja super geeignet an. Gar keine Frage, da würde ich auch versuchen, Karlchen hinzubringen und den mal checken lassen.

Was mir aber bei deinem Bericht, gerade auch bei dem Hinweis, dass die Ursache für RSS unbekannt sei, eingefallen ist:
Mein Ozzy hat auch eine leichte RSS-Form, aber sehr harmlos und ich hoffe, das bleibt auch so.
Auf der Suche nach Ursachen hat mir eine Freundin, die in einer Ö-Tierklinik arbeitet, gesagt, dass es immer mehr Katzen mit diesen Symptomen gibt. Sie kannte RSS als Krankheit direkt nicht, aber sie erzählte, dass sie bei sehr vielen Katzen eine Verbesserung der Symptome durch verändertes Futter festgestellt hätten. Und zwar würden diese Katzen nur noch von einer Sorte tierischen Eiweisses ernährt werden. Also z.B. NUR Geflügel oder NUR Rind. Nicht mehr abwechselnd. Und dann auch entweder BARFEN oder selbstkochen, aber nicht mehr Dosenfutter. Oder das dann nur noch superhochwertig.

Es wäre aufgefallen, dass sich bei sehr vielen Katzen die Symptome ganz ganz extrem verbessern würden.

Irgendwann hatte ich ihr dann Infos zu RSS geschickt und Links und sie hatte sich das dann durchgelesen und meinte, dass würde von den Symptomen ganz genau passen. Es sähe wohl so aus, als könnte das entweder am Futter oder an den Zusätzen liegen.

Vielleicht ist das vorübergehend schon mal ein Versuch wert, da mit Karlchen auf ein Futter umzusteigen?

Ansonsten bin ich gespannt, wei sich das bei Karlchen weiter entwickelt!

LG
Habeebee


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BeitragVerfasst: 28.08.2006, 08:03 
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Felis silvestris lybica

Registriert: 01.08.2003, 08:53
Beiträge: 1761
Hallo Anja,

das ist ja zumindest schonmal ein Lichtblick dass sich die TÄ mit ähnlichen Fällen wie bei Karlchen schon auskennt und da nicht wie die meisten anderen total im Dunklen rumstochert und keine Ahnung hat was man da machen könnte.

Für den Tierarztbesuch mit Karlchen wünsche ich Dir starke Nerven und hoffe dass ihr BEIDE ihn gut überstehen werdet :)

_________________
Kerstin mit Loki, Fozzy und Kira
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BeitragVerfasst: 02.09.2006, 17:35 
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Felis silvestris lybica

Registriert: 18.03.2004, 18:38
Beiträge: 1587
Hallo Habeebee,

vielen Dank für deinen Hinweis mit dem veränderten Futter. Aber das ist natürlich ein Hinweis, auf eine mögliche Ursache oder Behandlungsform, unter tausenden :wink: (aber natürlich trotzdem vielen Dank, der Hinweis ist ja auch sehr interessant, hast du bei deinem Kater diese Diät durchgeführt und gingen seine Symptome weg?).
Ich recherchiere ja schon seit mind. 2 Jahren zu diesem Thema (seitdem ich weiß, dass die Symptome RSS oder FHS heißen) bzw. sammle alles, was ich an Infos, Hinweisen und Erfahrungsberichten dazu finden kann. Und da werden extrem viele mögliche Ursachen und Behandlungmöglichkeiten aufgezählt und es tauchen Berichte auf, wo RSS-Katzen nach was weiß ich für Behandlungen die Symptome dann nicht mehr zeigen sollen. Das reicht von hom. Entgiftung, über Behandlung mit Pheromonen, Entfernen sämtlichen Plastiks, Ausschließen aller mögl. Haushalts-/Umweltgifte oder irgendwelcher Stoffe, Behandlung mit Antiepileptika, Behandlung der Wirbelsäule, Aerobic-Übungen, spezielle Ernährung, nicht nur das mit den Protein, was du erwähnst, sondern auch ohne Konservierungsstoffe, Füllstoffe, Chemikalien, Natriumnitrat etc., nicht zuviel Eisensulfat, Salz etc. und was da noch alles auftauchte, was FHS auslösen kann, spezielle Diäten tauchen auf englischen Seiten auf (anders, als nur mit einer Proteinsorte), die geholfen haben sollen, zeitlich strukturierte Fütterung, oder die ganze psychische Ebene, Clickertraining, Jagdspiele/Spieletherapie, Weggabe Zweitkatze, Hinzunahme Zweitkatze usw. usf......

Was ich da alles schon an möglichen Ursachen gefunden habe, waren: ZNS-Störung bzw. nervliche Störung, neurologische Störung, die Missempfindungen auslöst, Form der Epilepsie, die ganzen Hirn-Sachen (Entzündung, Traumen, Tumore), Hormonstörung, Stoffwechselstörung, Wirbelsäulenproblem bzw. orthopädische Probleme, Kalzifikationen, Muskelproblem (pathologische Läsionen), psychische Störungen, wie Angststörung, Aggression, Hyperaktivität, Deprivationssyndrom, obsessiv-kompulsive oder affektive Störung usw., innere schleichende Vergiftung - eine Vielzahl von Vergiftungsmöglichkeiten durch ganz unterschiedliche Stoffe oder vielerlei erhöhte Werte, oder auch Mängel, zu niedrige Werte z.B. Thyaminmangel, Hautproblem (Juckreiz), Allergie (Haut, Ernährung, Haushalt, Umwelt, Parasiten), Schmerzzustände, z.B. von den Harnwegen/Nieren her usw., Hyper-/Hypoglykämie, Vitamin E-Mangel wegen irgendwelcher Pigmente, Parasitenbefall, Überimpfung, usw.usf..... Hab bestimmt noch eine Menge vergessen :lol: . In einigen Berichten steht, das orientalische Rassen besonders betroffen sein sollen und das es evt. eine vererbte Neigung zu Anfällen bei Stress ist. Und die Neurologin warf ja noch ein paar in den Raum, z.B. Schilddrüsenüberfunktion oder vom Herzen her oder Mikrothromben im Gehirn oder Minderdurchblutung im Gehirn ... und heute habe ich dazu auch noch gefunden, das Argininmangel auch Hyperästhesie auslösen kann (in folgendem skript: http://www.tierer.unizh.ch/te_pdf/script_katze.pdf Seite 6 unten), dazu habe ich dann weiter über Arginin gelesen und ein erhöhter Bedarf an Arginin und damit Argininmangel kann auch bei Bluthochdruck entstehen. Karlchen hatte definitiv eine zeitlang Bluthochdruck, als die Sache mit dem Herz war und dadurch auch die Nierenwerte erhöht. Ob das mit dem Herz überhaupt immer noch besteht und ob er immer noch Bluthochdruck hat, weiß ich nicht, da Karl damals nicht weiter untersucht werden konnte. Aber im Prinzip ist dieser Hinweis mit dem Arginin ja auch interessant - wiederum ein Hinweis unter Vielen.
Nur: bei diesen tausend Hinweisen weiß ich ja gar nicht wo beginnen und Karl könnte im Prinzip von Kopf bis zum Schwanz ja total durchgecheckt werden, da kann man irgendwie *Alles* überprüfen, das ist besonders "lustig", da er ja keine Narkose verträgt und nur unter Vorsicht und Bewachung und eigentlich gar nicht narkotisiert werden soll, d.h. zur Durch-checkung auch unter Valium muss.
Oder ich probiere das eine und das andere, Ernährung - die verschiedenen Diäten, Umweltgifte, Plastik, verschiedenes Homöopathisches, z.B. Entgiftung usw.usf... siehe oben, da weiß man ja gar nicht, wo man anfangen soll, wenn ich das alles durch habe, sind dann auch Jahre vergangen ;-). Pheromone hab ich schon durch, die psychischen Sachen sowieso, ein homöopathisches Mittel auch, oder soweit wie möglich alles aus Plastik entfernt oder die Stoffe, mit denen er in Berührung kommt mit Allergiker-Waschmittel gewaschen usw. Einiges ist aber auch einfach nicht durchführbar, weil dem einfach mal Grenzen gesetzt sind. Ich kann den Kater einfach nicht in eine allergenfreie Zone setzen und ihm den ganzen Tag Essen kochen und zeitlich strukturiert (mehrere Mahlzeiten am Tag) füttern (mal überspitzt ausgedrückt ;-) ).
In den Erfahrungsberichten hab ich auch gelesen, wie RSS-Katzen mit verschiedenen Medis behandeln wurden, bei einigen brachten Antiepileptika Erfolg, bei anderen Hormone, bei anderen Psychopharmaka, usw..., bei anderen wiederum gar nichts davon und es wurde als idiopathisch eingestuft. Soll ich aber nun all diese Medis bei Karl durchprobieren? Die Neurologin hat ja einige RSS-Katze erfolgreich mit Hormonen behandeln, hilft aber nicht bei allen, dann kann man das nächste probieren. Na toll. Wenn ich bei den Erfahrungsberichten oder bei den Medis von den Nebenwirkungen (z.B. der Psychopharmaka - starke Verstopfung - und Karl hat eh schon zu festen Kot) lese, wird mir auch ganz anders oder wenn beschrieben wird, das nach so und soviel Wochen die Anfälle um so und soviel Prozent abnehmen, aber nie ganz verschwinden. Tja, mit welchem Medi sollen wir da auch beginnen? Die Neurologin sagt ja, sie kennt das FHS und es wird gerade eifrig daran wissenschaftlich geforscht, aber momentan sind in der veterinärmedizinischen Forschung Ursachen noch unbekannt.
Nunja, Montag ist erstmal der Termin für die Untersuchungen unter Narkose, wo Karl auch dableibt.

Inzwischen glaube ich auch, das FHS keine eigenständige Krankheit ist, sondern das die Symptome einfach bei einer Vielzahl von Krankheiten auftauchen können, das sie einfach anzeigen, dass die Katze entweder Schmerzen, Juckreiz, Missempfindung, Erregung, usw. hat, was natürlich bei einer Vielzahl von Erkrankungen auftauchen kann.
Und letztendlich ist das "normale" Rückenzucken, also wenn nur mal kurz der Rücken zuckt und rollt, ja bei Katzen und Pferden ein ganz normales Symptom, da sie diesen Hautmuskel unter der Rückenhaut haben, der sich dort entlangzieht und bei jeglicher Erregung/Anspannung oder Missempfinden dort (z.B. wenn es dort juckt) halt zucken kann. Wenn das dann so übertrieben, wie bei RSS auftaucht, zeigt das ja, das eine Erregung oder Missempfindung jeglicher Form halt besonders stark da ist, oder auch Schmerzen, und das kann ja nun bei einer Vielzahl körperlicher und psychischer Probleme der Fall sein.
Dieses RSS oder FHS ist momentan einfach nur ein Alptraum für mich :wink: .

LG Urmel


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BeitragVerfasst: 04.09.2006, 18:22 
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Felis silvestris lybica

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Karlchen ist jetzt da und bleibt stationär über Nacht.
Er liegt da in einer Box, neben anderen Patienten, morgen früh werden noch Untersuchungen gemacht.
:cry: das war echt schlimm, ihn da zulassen, hätt ich nicht gedacht, das es mir da so den Magen umdreht, hätte ich mir man nicht die Box in der Station hinten angeschaut, der arme Karl, wo er doch sonst jede Nacht in meinem Bett schläft und nun in so einer Box ...

Einfangaktion klappte wider Erwarten sehr gut, mir hat ein Tiertransport-Unternehmen geholfen, der Mann kam mit dicken Lederhandschuhen bis zum Ellenbogen und war schon aufs Schlimmste gefasst, aber im Gegensatz zu dem, was der sonst schon mit Katzen so erlebt hat (er hat schon Narben von Bisswunden :shock: ), war es mit Karl recht mild.
Auf der Fahrt hat er aber wie verrückt gehechelt und immer ganz weit das Mäulchen aufgerissen, aber jedenfalls lebte er noch, als er dort ankam und krampfte auch nicht. Damit haben wir die erste Etappe überstanden, nun muss er noch die Narkose und Untersuchungen überstehen.

LG Urmel


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BeitragVerfasst: 05.09.2006, 21:54 
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Felis silvestris lybica

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Wohnort: Nidderau
Hallo Anja,

dann drücke ich doch mal die Daumen, dass die ganze Aktion etwas nutzt und es Karlchen und auch Dir wieder besser geht.

Liebe Grü0e
Petra


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BeitragVerfasst: 09.09.2006, 07:28 
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Felis silvestris lybica

Registriert: 14.02.2003, 21:29
Beiträge: 746
Wohnort: bei Stuttgart
Hallo Anja,

ich drücke die Daumen für Karl!

Weist Du den schon etwas neues? Und wie geht es Dir/euch?

_________________
Lieben Gruß,

Cerstin mit Aimee und Akira *17.02.2002


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BeitragVerfasst: 09.09.2006, 07:45 
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Felis silvestris lybica

Registriert: 18.03.2004, 18:38
Beiträge: 1587
Hallo Cerstin,

vielen Dank fürs Daumendrücken und Nachfragen.

Karlchens Untersuchungsergebnisse stehen hier:
http://www.wetterau-katzen.de/phpbb/vie ... php?t=5869

Lieben Gruß
Urmel


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BeitragVerfasst: 18.09.2006, 21:15 
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Felis silvestris lybica

Registriert: 18.03.2004, 18:38
Beiträge: 1587
Karlchens Anfälle sind vom Herzmedikament nicht weggegangen. :(
Er ist ein Tacken ruhiger geworden und die Anfälle etwas weniger und milder (sein extremer Blutdruck ist ja nun auch gesenkt), aber sie sind immer noch da, mehrmals täglich - und das macht den Kater kirre. :( Und mich auch.

Nun geht es in die nächste Phase, jetzt kommt das Ausprobieren von Medikamenten. :cry:

Ich hab jetzt zwei Wochen Anfalltagebuch geführt und überlegt und abgewägt - kann es so bleiben, wie es ist, oder sollen "Hammermedis" drauf.

Wir beginnen mit einem Schmerz- und entzündungshemmenden Mittel (wahrscheinlich Cortison? - erfahre ich erst morgen, TÄ sucht heute noch eins raus). Für 5 - 7 Tage. Dann werden wir weitersehen.

Sie hat sich zuerst dafür entschieden, weil Karl die Anfälle vor allem in Bewegung bekommt, wenn er spielt, wenn er läuft, wenn er auf die Dachterasse geht. Wenn er in Ruhe oder passiv ist, ist er anfallsfrei.
Ich hatte nochmal nachgefragt, ob die Wirbelsäule *wirklich* in Ordnung war -> ja. Auch die neurologischen Untersuchungen waren i.O. Von Wirbeln oder eingeklemmten Nerven kann nichts kommen.

Das einzigste was sie noch machen könnte, wäre ein CT vom Rückenmark. Für Karl aber sehr aufwendig, Narkose ist zwingend, Kontrastmittel müsste reingespritzt werden, Karl soll aber eigentlich keine Narkose mehr bekommen (aufgrund seines starken Herzfehlers, von daher bei der letzten Narkose Krampfanfall), d.h. dieses CT wäre ein Risiko - dagegen steht, selbst wenn sich dort Mikrothromben gebildet haben, ist nicht gewährleistet, dass sie sie sieht (da Rückenmark so dünn und das CT das nicht erfassen muss). D.h. würde sie beim CT nichts finden, heißt das nicht, da ist auch *sicher* nichts. Wegen dieser Unsicherheit und weil niemand weiß, ob Karl nochmal eine Narkose überlebt, machen wir das nicht.

Mit dem obigen Medi soll abgeklärt werden, ob evt. bei Bewegung eine Nervenreizung o.ä. (Schmerzen/Reizung vom Rückenmark) ausgelöst wird. Sie hat es noch genauer erklärt, was sie sich da denkt, ich kriegs jetzt grad nicht mehr zusammen (Telefonat war wieder so lang).

Denkbar ist eben auch, dass sich tatsächlich, aufgrund der Herzerkrankung, Mikrothromben gebildet haben. Das muss auch nicht zwingend im Rückenmark oder Gehirn sein. Und dass das Missempfindungen und damit das FHS auslöst. Nur solche Mirkothromben sind schwierig zu finden oder nachzuweisen. Und - wenn es so wäre, dann sind sie da und irreparabel. Dann könnte man eh nur noch auf die Symptome mildernd einwirken, also symptomatisch behandeln, soweit das eben geht.

Auf meinen nochmaligen Hinweis, dass bei einigen FHs-Katzen Wirbelsäulenschäden gefunden wurden sagte sie:

-> Das FHS kann bei jeder Katze eine andere Ursache haben. Die Symptome sind dieselben, es sieht bei jeder Katze gleich aus - die Ursachen können ganz verschiedene sein. Es gibt nicht die *Eine* Erkrankung oder Schaden o.ä., das FHS auslöst. FHS ist keine Erkrankung, sondern nur ein Syndrom, eine Folge von etwas und das kann ganz unterschiedliches sein - alles was Schmerz und Erregung und Missempfindungen auslöst.
Bei einigen Mangel an Transmittern - Psychopharmaka. Bei einigen Nervenstörung oder Art Epilepsie - Antiepileptika. Bei einigen orthopädische Probleme oder Traumen - Prednisolon bzw. Behandlung des orth. Problems. Bei anderen wiederum Stoffwechselstörung (Schilddrüse, Diabetes) oder Schmerzzustände von z.B. den Nieren usw.

Nun, mal sehen, wie es mit Karlchen weitergeht. :?

Ich würd so gern mal einen einzigen Abend haben, ohne zuckenden Kater mit rollendem Rücken. Karlchen und ich, wir sind beide schon ganz fertig, ich krieg auch schon Zuckungen :lol: :wink: (mein Auge zuckt ständig), aber eher von dem Stress und kann dagegen ja Magnesium einwerfen.

Lieben Gruß
Urmel


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BeitragVerfasst: 18.09.2006, 21:48 
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Senior-Katze

Registriert: 02.07.2006, 15:44
Beiträge: 213
Wohnort: Herdecke
Hi Urmel,

sorry, habe gar nicht weiter gelesen hier.

Ich habe das bei meinem Kater nicht probiert, aber wie es jetzt aussieht, war es bei ihm der Stress durch den Umzug. Seit einigen Wochen habe ich nicht einmal mehr den Rücken zucken sehen. Und er hatte ja eh eine recht leichte Ausprägung.

Bei Karlchen hört sich das wirklich sehr kompliziert an. Und ich kann mir vorstellen, wie schwierig es da ist, Entscheidungen zu treffen.

Aber ich denke auch, dass Du ja eine gute TÄ an der Seite hast, die Dich dabei unterstützen wird. Hört sich zumindest sehr danach an.

Drücke für Euch beide alle Daumen, dass es bald besser wird!

LG
Habeebee


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BeitragVerfasst: 19.09.2006, 12:14 
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Stammkatze

Registriert: 08.01.2006, 20:16
Beiträge: 173
Hallo Du Liebe,

Karlchens Fall ist wirklich unheimlich komplex. Ich denke immer wieder an Euch auch wenn ich fachlich nichts wirklich beitragen kann, aber wenigstens sind hier die Daumen für Euch gedrückt und die neue Ärztin hört sich wirklich sehr kompetent an.

Viele Grüße, Ozz!


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BeitragVerfasst: 19.09.2006, 18:27 
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Felis silvestris lybica

Registriert: 18.03.2004, 18:38
Beiträge: 1587
Hallo Ihr,

vielen Dank für das Daumen drücken!

Das schmerz- und entzündungshemmende Mittel ist kein Cortison.
Ich fange morgen damit an, weil er erst neute nachmittag seine Herztablette bekommen hat. Morgen gebe ich sie frühmorgens, so dass ich am Nachmittag das Schmerzmittel geben kann (toll, wo Karl ja auch so freiwillig und leicht Tabletten nimmt :lol: das kann ja was werden ....).

Ich stell mal ein paar Videos ein.

Die Aufnahmen sind zwar nicht so toll, habe keine gute digicam und das Aufnehmen der Anfälle ist recht schwierig, denn sie kommen ja spontan und Karl sagt ja nicht vorher Bescheid. So kann ich immer erst, wenn es losgeht mit zucken und rollen, schnell die digicam schnappen, öffnen und auf den Auslöser drücken. Bis sie dann aber aufnimmt, ist der halbe Anfall schon vorbei. Deshalb sieht man hier nur die Endsequenzen.
Hinzu kommt noch, die Anfälle kommen vermehrt am Abend, da ist es für die digicam aber schon zu dunkel und da ich kein Flutlicht in der Wohnung habe, sind die Aufnahmen vom Abend sehr dunkel.

Nachfolgend die links
Dort steht auf der jeweiligen Seite, unter der Überschrift "Karlchens RSS", eine kleine Erklärung.
Dadrunter kann man die videos downloaden oder direkt öffnen.
Am besten auf das "Direkt öffnen" klicken, was darunter in Klammern steht. (es öffnet sich trotzdem noch ein kleines Fenster, wo das Video geladen wird, es wird aber nicht auf dem PC gespeichert).

Diese Aufnahme liegen dort nur 30 Tage lang.

1.Aufnahme:
nur kurz mit mildem Zucken und Karlchen leckt nur wild, sonst ist es viel stärker mit aufspringen und davonrasen. Aber wenigstens ist es hier hell und man sieht was am Rücken (allerdings kein ausgeprägtes Rollen, davon ist mir noch keine Aufnahme gelungen). Man sieht, wie es typischerweise losgeht: der Schwanz wedelt, der Rücken zuckt und rollt, Kater leckt wild, springt auf (hier nicht zu sehen), leckt weiter wild usw...

2.Aufnahme:
Hier sieht man gleich am Anfang der Aufnahme das Zucken und Drehen der Ohren dabei. Da die Aufnahme von vorn ist, kann man das Rollen am Rücken nicht sehen:

3.Aufnahme:
Hier sieht man die Sprünge des Katers dabei, allerdings auch milde Form und ohne davonrasen. Es gibt auch Anfälle, wo er einen Meter hochspringt. Die Aufnahme ist sehr dunkel, deshalb sieht man das Rollen am Rücken nicht.

4.Aufnahme:
Diese hab ich mit reingenommen, weil man hier mal ein bißchen dieses davonrasen sieht. Es ist meistens immer so, dass der Rücken rollt, der Kater leckt wild, dann hält er plötzlich inne, starrt in die Luft, springt auf und rast davon, dort leckt er weiter wild, hält wieder inne, springt wieder auf, rast wieder davon usw.
Das Rollen des Rückens ist nicht mehr zu sehen, da zu spät auf Auslöser gedrückt, ganz am Anfang der Aufnahme sieht man noch, wie er sich schüttelt:

5.Aufnahme:
und hier ist mir ein bißchen die Aufnahme der seltsamen Schreckhaftigkeit gelungen, auch erst wieder mittendrin auf Auslöser gedrückt. Es ist immer so, dass er auf Spiegelungen, Schatten oder wenn sich etwas, wie hier ein Kissen, bewegt, dann zuckt er zusammen, erstarrt panikhaft, macht sich ganz lang oder duckt sich, ist ganz angespannt und starrt dort hin. Dann geht es so weiter (hier nicht zu sehen) dass er sich dem Ding geduckt und unter Hochspannung annähert, dabei eine Pfote hebt, um bei Bedarf zuhauen zu können, schleicht sich heran und beschnuppert das Ding wild. Danach ist er wieder normal und geht normal weiter.
Bei dieser Aufnahme sieht man, wie er angespannt und erstarrt zum Kissen starrt (das Kissen kennt er schon seit Jahren!):


Zu dieser Schreckhaftigkeit: sie ist deshalb seltsam, weil er sonst überhaupt nicht ängstlich ist und sich auch z.B. gar nicht vor Sirenen oder Sylvester erschreckt. Und das er sich vor Dingen erschreckt, die er seit Jahren kennt, immer wieder neu. Die Wohnung ist immer dieselbe, keine Veränderungen, absolut kein Stress, es gibt absolut keinen Grund oder Erklärung für diese Schreckhaftigkeit, es sind keine neuen Dinge und keine lauten Geräusche. Z.B. hat er das seit Jahren immer wieder, wenn er an der Waschmaschiene oder Kacheln vorbeigeht, in denen er sich spiegelt. Jedesmal aufs Neue dieses panikhafte Erschrecken und Erstarren, und das, wo man doch meinen möchte, er müsste die Kacheln doch mal langsam kennen! Da er sich nun schon tausendmal erschrocken hat, wenn er an ihnen vorbeigeht. Manchmal ist das Erschrecken so schlimm, das er sogar einen Satz macht oder einen Meter hoch aufspringt!

Hier habe ich noch ein Foto, wo mir mal gelungen ist, diesen Blick zu fotografieren. Dort wo er hinstarrt, war lediglich ein Schatten (zuerst dachte ich, er starrt ins Nichts, denn da wo er hinstarrt war gar nichts und ich dachte er hat Halluzinationen, aber mit den Jahren habe ich mitbekommen, dass er so auf Schatten und Spiegelungen reagiert):
Bild

Diese Schreckhaftigkeit resultiert aus einer Über-Erregung und gehört zum FHS mit dazu!

So, da könnt ihr euch mal ein bißchen ein Bild machen, was wir hier jeden Abend haben.

Diese Anfälle (wie gesagt auf den Videos leichte Form bzw. nur halb zu sehen!) hat er 2 - 3 mal am Nachmittag und mehrmals am Abend. Ein Anfall dauert ca. 1 - 3 min, wenn mehrere nacheinander kommen, haben wir das u.U. eine halbe Stunde lang oder länger, immer wieder.

Die Schreckhaftigkeit ist auch mehrmals am Tag, jedesmal wenn er ins Bad kommt (Kacheln, Waschmaschiene) oder wenn er ins Bett kommt und die Decke sich bewegt oder einfach so zwischendurch, wenn sich in Fensterscheiben etwas spiegelt oder Schatten auf die Wand fällt.

Manchmal ist mir Karlchen auch schon richtig unheimlich. :(

Dazwischen, zwischen diesen Sachen, ist er aber ein ganz normaler Kater, frisst, will spielen, schmust, döst genießerisch, schläft bei mir und schnurrt.

Lieben Gruß
Urmel


Zuletzt geändert von UrmelMurmel am 07.10.2006, 00:14, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 20.09.2006, 10:39 
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Felis silvestris lybica

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Echt heftig, ich konnte mir das bisher nicht so richtig vorstellen (gaaanz selten zuckt bei meinen auch mal der Rücken wenn sie aufgeregt sind oder so aber das sieht anders aus als bei Karlchen, nicht so heftig und hektisch und ohne das springen und putzen etc.).

Da glaub ich gerne dass Dir Karlchen manchmal etwas unheimlich ist, vor allem diese Schreckhaftigkeit vor bekannten Dingen ist ja echt irritierend :shock:

_________________
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BeitragVerfasst: 22.09.2006, 15:54 
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Felis silvestris lybica

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So, Karlchen soll das Schmerzmittel ja 5 Tage nehmen. Die schmerzstillende Wirkung ist ja sofort da. In diesen 5 Tagen kann man also auch schon sehen, ob es was bringt oder nicht.

Wir sind jetzt bei Tag 3 und es zeigt keinerlei Wirkung.
Tabletteneingabe klappte, Karl kriegt es am Nachmittag und am Abend sind seine Anfälle so schlimm wie vorher auch. Es zeigt keinerlei Auswirkung.

Nunja, positiv gesehen: das FHS kann keine Folge von schmerzlichen oder entzündlichen Prozessen sein. Karl kann keine Schmerzzustände haben, sonst würden die Anfälle doch nicht unter einem Schmerzmittel kommen.
Negativ gesehen: ich bin genauso schlau wie vorher :( .


Ich nehme mal an, da ja die Röntgenbilder und neurologischen Untersuchungen, auch unter Bewegung, ohne Befund waren und nun auch das Schmerzmittel, das auch für Gelenksentzündungen, Rheuma, Arthritis und sowas ist, keinerlei Beeinflussung zeigt, das ich damit orthopädische Ursachen nun endgültig ausschließen kann?
Naja, wenigstens was :?

Aber woher kommt das bei Karlchen bloß? :(

edit:
Hier zwei kurze Video-Aufnahmen von gestern.
(Auf der Seite dort auf Direkt öffnen klicken)


(P.S. nicht wundern, das in meiner Wohnung Pappe rumliegt :lol: , hatte grad einen Karton zerschnitten und auf einem Haufen zusammen gelegt und Karl wollte spielen und sprang auf die Pappe. Leider konnte er wieder nicht spielen, da statt dessen wieder die Anfälle kamen :( )

Diese RSS-Episoden hatte er unter Schmerzmittel!
Also alles wie gehabt. :(


LG Urmel


Zuletzt geändert von UrmelMurmel am 07.10.2006, 00:15, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 22.09.2006, 17:45 
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Senior-Katze

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Wohnort: Herdecke
Hi Urmel,

also, diese, wie Du sagst, milden Formen hatte mein Ozzy auch.

Mir waren folgende Sachen aufgefallen:
1) Das fing an, als wir im Hauskauf-, Renovierungs- und Umzugsstress waren.
2) er bekam das fast immer nur ca. 10 Minuten, nachdem er etwas gefressen hat.
3) Nach dem Umzug und einer recht kurzen Eingewöhnungszeit fühlte er sich sehr wohl hier und diese Anfälle liessen nach. Jetzt sehe ich nur noch ganz selten Ansätze davon.
4) Wenn ich gemerkt habe, dass sich ein Anfall ankündigt und wenn ich ihn dann ablenken konnte, durch Spielen usw., kam der Anfall nicht durch. Zumindest klappte das sehr oft.

Eine Bekannte aus einem anderen Forum hat auch eine RSS-Katze, bei der RSS ganz plötzlich und so heftig kam, dass der Schwanz amputiert werden musste.
Mit dieser Katze habe ich mich einmal mit Tierkommunikation in Verbindung gesetzt und einfach mal auf doof versucht, mir vorzustellen, dass ich ihr ein heilendes Licht schicke. Das hat wirklich 2x super geklappt und anscheinend auch eine längerandauernde Wirkung erzielt.
Diverse Medikamente hatten kaum Verbessserungen gebracht und die Katze war bei dem ersten Kommunikationsversuch seit 9 Monaten von RSS gequält. Danach hat sie mehrere Wochen Ruhe gehabt.

Ich weiss nicht, inwieweit so etwas für Dich in Frage kommt? Aber vielleicht findest Du da jemanden, der über Reiki oder Tierkommunikation mal etwas versucht?

Alles Gute für Karlchen
Habeebee


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BeitragVerfasst: 23.09.2006, 14:32 
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Felis silvestris lybica

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Hallo Habeebee,

an Tierkommunikation glaube ich nicht.

Von irgendwas muss das Zucken/Rollen ja ausgelöst sein, entweder von Missempfindungen, wie Jucken, Kribbeln, Schmerzen, nicht genügende Durchblutung usw. oder von erregten Nerven oder von Stressgefühlen. Also einfach so zuckt es da nicht, das wird auch nicht von Geistern oder sowas ausgelöst ;-), also irgend etwas muss das ja auslösen, dass der Muskel dort immer zuckt. Diese Ursache möchte ich wissen um es adäquat behandeln zu können. Leider kann ich den Kater nicht fragen und ich glaube auch nicht daran, dass eine Tierkommunikatorin ihn fragen kann und er antwortet. Zumal wie soll ein Kater antworten können "ja ich habe parästhetische Empfindungen, immer so ein Kribbeln im Hinterleib, deshalb zuckt es da und ich muss deshalb so wild daran lecken" oder "meine Nerven sind immer so erregt oder ich habe petit mals und deshalb zuckt es da hinten so".
Also bei aller Toleranz die ich alternativen Dingen zur Schulmedizin aufbringe, sowas kann einer Katze nicht begrifflich sein, wie soll mein Kater da einer Tierkommunikatorin irgendwas antworten können, was soll er ihr "erzählen". Da kann doch nur irgend sowas schwammiges wie "ich fühle mich unwohl" oder sowas dabei herauskommen. Damit wäre mir auch nicht geholfen. Zumal ich meine, selbst feststellen zu können, ob mein Kater sich unwohl fühlt oder ihn etwas stresst oder nicht. Und das es von irgendwas organisches, von den Nerven/Rückenmark oder durch Minderdurchblutung ausgelöst ist, wird er ihr auch nicht erzählen können. Wenn, könnte die Tierkommunikatoren allenfalls sowas "empfangen" wie, "dass da hinten ihn etwas stört". Ja, das sehe ich aber auch so ;-). Ich glaube nicht, das sie eine klare Diagnose stellen kann oder das differenzierter "ersehen" kann, was genau da hinten (kaudaler Rückenbereich bzw. Dorsolumbal-Region) passiert, was zum Zucken des Muskels führt.
Ich finde es aber wichtig das (auf medizinischem Wege) zu eruieren, wenn es z.B. durch Minderdurchblutung oder Schmerzen oder petit mals ausgelöst ist, muss man das doch wissen und entsprechend behandeln.

Bei einigen Katzen scheint es tatsächlich psychisch bedingt zu sein bzw. als Stressreaktion aufzutreten, wie es wohl auch bei deinem Ozzy war. Das finde ich auch völlig einleuchtend, da bei Katzen es bei Erregung/Anspannung zum Auslösen des Pannikulus-Reflexes kommen kann, der sonst nur ausgelöst wird, wenn etwas dort auf bestimmte Art die Haut berührt oder etwas die Haut juckt, wobei dieser Reflex der physiologischen Abwehr von Insekten dient. Bei Katzen ist es nun so, dass bei Erregung/Anspannung dieser Reflex auch ausgelöst werden kann --> und es zuckt/rollt dort, ohne das etwas dort berührt oder gejuckt hat. Das kann man *in etwa* damit vergleichen, das bei uns Menschen bei großem Stress das Auge manchmal so zuckt, obwohl wir gar nichts am Auge haben.
Bei Erregung/Anspannung kann es also zum Zucken/Rollen kommen - ergo: steht die Katze unter Stress, kann dieses so stark oder häufig auftreten, das es sich zum RSS ausbildet. Das Zucken/Rollen allein, was eine Vielzahl von Katzen unter Anspannung zeigt, ist kein RSS, sondern nur, wenn die Katze darauf reagiert (hektisch lecken, aufspringen) und sich dieses Verhalten "einfleischt", also kompulsiv wird. Dann hat man ein RS-Syndrom, psychisch bedingt bzw. als kompulsive Verhaltensstörung. Das kann vorrübergehend, von einem Stressor provoziert, oder dauerhaft auftreten, aufgrund eines Mangels an Rezeptoren.
Aber: nicht bei allen FHS-Katzen ist dieses Syndrom psychisch bedingt oder durch Stress provoziert. Es kann genauso Folge von Juckreiz/Hautirritation sein, was diesen Reflex anregt, Folge von parästhetischen Empfindungen, Folge von Schmerz, Schädigungen/Störungen des Rückenmarks (der Panniculus-Reflex wird vom Rückenmark gesteuert), Schädigungen der Haut (der P-Reflex wird über die Hautrezeptoren aufgenommen) oder Nervenstörungen (ein bestimmter Nerv regt den Rumpfhautmuskel zu dieser Kontraktion an) oder orthopädische Probleme (die zu Schmerzzuständen führen). Auch eine Störung in der Erregungsübertragung der Nervenzellen (Epilepsie oder epileptiform).
Bei all diesen Störungen, die an sich wiederum durch eine Vielzahl von Störungen ausgelöst sein können (z.B. Juckreiz oder Missempfindung in der Haut, das kann nun von tausend Sachen kommen), kommt es dazu, dass immer wieder dieser Reflex ausgelöst wird und die Katze darauf anfallsartig reagiert.
Das lässt sich mit med. Ursachenforschung nicht immer leicht herausfinden, da sich nicht alles so einfach messen oder ablichten lässt, u.U. muss man lange suchen oder eben auch mit Medikamenten ausschließen.
Ich glaube aber nicht, das eine Tierkommunikatorin mir da besser sagen kann, was diesen Reflex bei Karlchen nun genau auslöst ;-), zumal wenn es gar nicht psychisch bedingt ist. Da Karlchen das auch selbst gar nicht wissen wird, brauch sie ihn auch gar nicht zu "fragen" ;-).

Und es scheint bei Karlchen nicht psychisch bedingt zu sein, denn Karl hat das ja schon viele Jahre und was ich in diesen Jahren schon alles auf psychischer Ebene gemacht habe: Optimierung der Revier- und Lebensbedingungen, Strukturierung des Alltags, Erhöhung Ressourcen, Spieltherapie. Vermeidung aller möglichen Stressfaktoren und Veränderungen. Stressmildernde Sachen wie Feliway. Ich wüsste nun nicht, wo die Lebensbedingungen (in Wohnungshaltung) von Karlchen nun noch verbessert werden könnten. Auch alternative Sachen wie Bachblüten und homöop. Mittel. Oder pflanzl. Beruhigungsmittel. Das alles natürlich nicht auf einmal. Dennoch hat er dieses FHS konstant seit vielen Jahren und es wurde mit den Jahren immer schlimmer. Es gab auch Stresssituationen in dieser Zeit (z.B. Renovierung der Wohnung letztes Jahr) jedoch wurde das FHS davon nicht stärker oder mehr provoziert. Auch erscheint es nicht als Antwort auf einen Stressor, es ist konstant da, auch wenn gar kein Stress ist.

Ich kann Karlchens Anfälle auch leider nicht durch Ablenkung mit einem Spiel vermeiden, da gerade das Spielen die Anfälle auslöst, genauer gesagt: Aktivität.
Auch zeigt er es nicht als Reaktion auf Futteraufnahme, die Anfälle beginnen am Nachmittag und sind am stärksten am Abend. Und tagsüber oder morgens frisst er ja auch, es tritt unabhängig von den Mahlzeiten auf. ->
Das ist ja aber sowieso bei jeder FHS-Katze anders, weil bei jeder was anderes ursächlich sein kann.

Lieben Gruß
Urmel


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BeitragVerfasst: 23.09.2006, 14:42 
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Senior-Katze

Registriert: 02.07.2006, 15:44
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Wohnort: Herdecke
Hallo Urmel,

na, da habe ich aber den Eindruck, dass mein Posting bei Dir anders angekommen ist, als es von mir gemeint ist.

Zum einen meine ich absolut nicht, dass Du per TK die Lösung des Problems bekommen kannst. So weit reicht mein Vertrauen zu TK nicht, zumindst noch nicht. Auch bei dem sogenannten Body-Check habe ich selbst noch meine Zweifel und lass da die Finger von.
Natürlich kann Dir eine Katze keine medizinischen Antworten geben. Es wäre Blödsinn, das zu erwarten. Wenn überhaupt kann sie beschreiben, was in ihr vorgeht, wo was wehtut oder wie so ein Anfall beginnt. Wie gesagt: KANN. Genau so kann es sein, dass man bei einer TK keinen Kontakt oder auch keine Antwort bekommt.

Meine Idee war einfach, es als Verbesserung seiner Situation zu versuchen und nicht, die UNtersuchungen zu vergessen und alles über TK zu versuchen.

Dass RSS unterschiedliche Auslöser haben kann, ist mir auch durchaus bewusst. Ich habe Dir einfach notiert, was mir bei Ozzy aufgefallen ist. Denn manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht und dann fällt es einem durch Beschreibungen anderer oder Vergleiche wie Schuppen von den Augen.

Ich selbst möchte bei solch undurchsichtigen Erkrankungen halt auch gerne von anderen Betroffenen hören, damit ich evtl. Ähnlichkeiten oder Unterschiede sehe.

Also nichts für ungut - von meinem Posting war nichts bevormundend oder sonstwie gemeint.

LG
Habeebee


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BeitragVerfasst: 23.09.2006, 16:27 
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Felis silvestris lybica

Registriert: 18.03.2004, 18:38
Beiträge: 1587
Hallo Habeebee,

nein bevormundend kam dein posting bei mir gar nicht an.
Ich freu mich auch über deine Antwort und jeden Hinweis.
Zum Teil habe ich deine Idee zwecks TK wohl falsch verstanden, aber dieses:
Zitat:
Wenn überhaupt kann sie beschreiben, was in ihr vorgeht, wo was wehtut oder wie so ein Anfall beginnt. Wie gesagt: KANN.

da glaube ich eben nicht, das mich das weiter bringt. Ich weiß ja, wo es ihm zuckt und wie der Anfall beginnt.
Ich schreibe jetzt nur so meine Überlegungen zum Thema TK, das ist nicht in dem Sinne gemeint, wie konntest du mir nur sowas vorschlagen ;-)
Da ich zwar nicht an TK glaube, aber keinesfalls alternativen Sachen ggü. abgelehnt eingestellt bin, habe ich an TK auch schon gedacht und überlegt, ob ich das mache und wiefern es mich weiterbringen könnte.
Aber so wie ich mir das vorstelle, glaube ich eben nicht, das es mich weiterbringt. Wenn die TK da etwas empfängt, dann doch nur sowas, das vielleicht im kaudalem Rückenbereich etwas stört, das es da zuckt und ihn das nervt usw. eben in dieser Art. Aber nichts genaueres, differenzierteres, dafür wären ja auch teils med. Kenntnisse notwendig, was genau in den Nervenbahnen/Rückenmark passiert, um vielleicht herauszufinden, wo es da hakt.
Und wo was weh tut oder nervt und wie so ein Anfall beginnt bzw. das ihn da was hinten stört, das sehe ich ja auch und kann mich da auch völlig hineinversetzen. Ich sitz ja jedesmal daneben und kann nichts machen, ihm den Anfall leider nicht nehmen und beobachte das daher ja ganz genau bzw. leide richtig mit.
Im kaudalen Rückenbereich fängt der Hautmuskel plötzlich an zucken, wird der Panniculus-Reflex ausgelöst, obwohl da nichts berührt. Das wird durch nichts bestimmtes äußeres oder erkennbares ausgelöst, außer Aktivität. Der Hautmuskel zuckt plötzlich und das nervt ihn und daraufhin folgen die Reaktionen (dran lecken, aufspringen). Und weshalb der Muskel plötzlich zuckt - und das regelmäßig - da wurden Schmerzen, Juckreiz etc. ausgeschlossen. Also wie der Anfall entsteht ist für mich klar ersichtlich, warum der Hautmuskel plötzlich zuckt, obwohl nichts berührt, schmerzt, juckt, ich glaube, da müsste man in die Nervenbahnen oder ins Rückenmark reingucken und die Übertragung nachverfolgen, ob es da irgendwo hakt oder ob es von Stressgefühlen kommt usw...
Aber selbst wenn ich selbst dieses Hautzucken am Rücken hätte, und Schmerzen und Juckreiz habe ich dort nicht, dann könnte ich auch nicht sagen, woher das kommt, könnte nur sagen, da zuckt es immer und das nervt mich gewaltig. Also denk ich mir, kann eine TK da auch nicht mehr sagen, sie kann ja schließlich nicht reingucken, wie bei einem CT, sondern sich nur in den Kater hineinversetzen und wiedergeben, was der Kater empfindet - aber das kann ich auch ;-) : der Kater ist extrem genervt und reagiert heftig, weil es da plötzlich zuckt.

Zitat:
Ich habe Dir einfach notiert, was mir bei Ozzy aufgefallen ist. Denn manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht und dann fällt es einem durch Beschreibungen anderer oder Vergleiche wie Schuppen von den Augen.
Ich selbst möchte bei solch undurchsichtigen Erkrankungen halt auch gerne von anderen Betroffenen hören, damit ich evtl. Ähnlichkeiten oder Unterschiede sehe.


Das stimmt. Deshalb schreibe ich mich ja auch mit anderen Katzenhaltern, die FHS-Katzen haben.
Bzw. suche ich immer noch weiterhin nach weiteren Austausch, habe auch in zwei anderen Foren Such-Postings geschrieben bzw. auch anderen Bescheid gesagt, die Leute mit FHS-Katzen zu mir schicken können ;-), oder habe Katzenhalter, die wegen dieser Symptome in Foren anfragten, direkt angeschrieben. Alle Katzenhalter, die eine Katze mit FHS haben, mögen, wenn sie es wollen, sich bitte bei mir melden, ich bin an jedem Austausch interessiert. Und ich habe ja inzwischen auch eine Menge Info zusammen gesammelt. Seit 2004 (da hatte ich im öffentlichen Fragenforum bei S.Schroll angefragt und da hatten mich auch einige angeschrieben) hatte ich schon zu einigen mail-Kontakt und habe die Symptome und alles mit Karlchen verglichen.
Also ich bin sehr daran interessiert, was andere über ihre FHS-Katzen schreiben, deshalb auch Danke dir, das du deine Bobachtungen geschrieben hast.

Und zu dem, das man manchmal den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht, dafür ja auch das Anfallstagebuch. Kann ich nur jedem, der eine FHS-Katze mit starker Symptomatik hat, empfehlen. Wo genau notiert wird, wann kam ein Anfall, Uhrzeit, wie lange, was genau passierte vorher usw. So habe ich z.B. herausgefunden, dass es bei Karl bei Aktivität kommt. Niemals aus einer Passivität heraus (beim liegen, dösen, schmusen usw.).

Was der Austausch mit anderen Katzenhaltern bisher brachte: bei einigen Katzen wurden organische Probleme gefunden, z.B. orthopädische, oder Hautprobleme. Bei anderen wurde nichts gefunden. Bei einigen halfen verschiedene Medikamente, bei anderen war die medik. Behandlung schwierig oder half nicht oder die Katzenhalter versuchen es lieber mit Homöopathie. Bei einigen scheint es psychisch zu sein, jedenfalls spricht die Katze auf psychische Behandlung an oder Vermeidung/Abstellung von Stressoren.

Aber nochmal dazu:
Zitat:
Eine Bekannte aus einem anderen Forum hat auch eine RSS-Katze, bei der RSS ganz plötzlich und so heftig kam, dass der Schwanz amputiert werden musste.


Um Himmels Willen, jeder TA, der sich nur ein bißchen zum FHS erkundigt, sollte wissen: Schwanzamputation löst das Problem nicht!! Das sagen auch Tierärzte, die das FHS kennen. Die Katzen attackieren weiterhin den Stummel, da es weiterhin auf dem Rücken rollt.
Es sei denn, die Katze attackiert und verletzt so heftig den Schwanz, das er amputiert werden soll, aber da würde ich eher Medikamente geben, die die Symptomatik runterschrauben oder bestenfalls regulieren, als den Schwanz abzunehmen.
Oder aber, das FHS ist wirklich von einer Erkrankung am Schwanz ausgelöst, die nicht behandelt werden kann, so das wirklich der Schwanz ab muss, aber das würde man ja auf dem Röntgenbild sehen. Und dann wäre das FHS danach ja auch weg.
Habe schon von einigen Katzen gehört, wo der Schwanz amputiert wurde - und es brachte gar nichts.

Lieben Gruß
Urmel


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BeitragVerfasst: 23.09.2006, 16:40 
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Senior-Katze

Registriert: 02.07.2006, 15:44
Beiträge: 213
Wohnort: Herdecke
Hi Urmel,

na, dann ist ja gut. Ich hatte befürchtet bzw den Eindruck, dass Du mein Posting evtl. falsch verstanden hattest. Du hast sicher sehr viel mehr Wissen darüber als ich.

Aber nochmal:
Ich glaube nicht, dass TK Dir helfen kann, den Auslöser/die Ursache zu finden und dass Du dann eine Lösung serviert bekommst oder weisst, wie Du weiter vorgehen musst. Es mag sein, dass das trotzdem sein kann, aber da fehlt mir das Wissen und vielleicht auch noch das Vertrauen in TK zu.

Ich meine einfach, dass TK helfen kann, dass Karlchen weniger Probleme hat - vielleicht nur zeitweise oder so. Aber das es zumindest eine Möglichkeit sein könnte, dass er etwas mehr zur Ruhe kommt.

Übrigens, was mir in Bezug auf Ozzy auch noch eingefallen ist:
Ozzy hat letztes Jahr eine Herpes-Infektion gehabt, diesen sogenannten Callizievirus (oder so ähnlich), der die Zunge angreift. Er war daran sehr schwer erkrankt. Und mir ist eingefallen, dass Herpes-Viren ja durchaus auch das Nervensystem beeinflussen können. Denn RSS fing ca. 6-9 Monate später an.
Am Anfang ist mir das ja nicht direkt aufgefallen.
Die Anfälle kamen bei Ozzy auch nicht in Ruhephasen, sondern wirklich immer nur nach dem Futter. Aktivität selbst hat keine Anfälle ausgelöst.

Und Tagebuch führen ist sicher die beste Methode bei solchen Problemen, um eindeutiger durchzublicken.

Ach so, noch zum amputierten Schwanz:
Die Katze hat auf keinerlei Medis reagiert und hat ihren Schwanz immer heftiger attackiert. Über Monate war immer alles entzündet, wurde behandelt und heilte nicht richtig ab. In Phasen, wo der Schwanz bandagiert war, heilte es etwas ab, aber kam die Bandage ab, wurde es jedes Mal schlimmer.
Daher musste der Schwanz dann irgendwann abgenommen werden, weil er gar nicht mehr heilte und immer mehr eiterte. Das hat der Katze dann auch in jedem Fall Erleichterung gebracht, aber mehr leider nicht.
Symptomatik liess sich überhaupt nicht runterschrauben, durch gar nichts.

So, jetzt gehe ich lecker essen!
Habeebee


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BeitragVerfasst: 25.09.2006, 19:51 
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Felis silvestris lybica

Registriert: 18.03.2004, 18:38
Beiträge: 1587
So, update:

das Schmerzmittel hat ja nichts gebracht, die Anfälle waren nach wie vor, keine Veränderung.
Das Schmerzmittel hätte sofort gewirkt, die schmerzstillende Wirkung soll gleich eintreten bzw. spätestens nach 2 Tagen, falls sich die Wirkung bei einer schmerzlichen Reizung hingezogen hätte.
Ich hab es ja 5 Tage gegeben und da es so überhaupt gar keine Veränderung brachte, kann man lt. TÄ eine schmerzliche Ursache auschließen.

Da er die Anfälle bei Aktivität hat, also z.B. immer, wenn ich nach Hause komme und er mich freudig-aufgeregt begrüßt oder beim Spielen oder wenn wir auf die Dachterasse gehen:
Durch Bewegung, und damit durch Schmerzen, kann man nun ausschließen. Nun kann es noch durch die Aufregung sein. Positive Aufregung oder Erregung beim Begrüßen und beim Spielen, ist ja auch Aufregung, egal ob positiv oder negativ.
Außerdem hat er dazu ja noch diese seltsame Schreckhaftigkeit. Obwohl er kein Angstkater ist und in totaler Ruhe lebt und kein stressiges Leben hat, ist er trotzdem immer so angespannt oder auch überreizt, das er sich bei bestimmten Dingen gleich immer so heftig erschrickt.
Jedenfalls sieht die TA das als einen Zustand der Übererregung oder Überreizung an, was ja auch bei FHS oft gegeben ist bzw. das FHS als einen Zustand von Übererregung/Überreizung diskutiert wird (wenn nicht durch Schmerzen oder Juckreiz ausgelöst).

Also bekommt er nun Luminal.
Ich muss morgens und abends eine geben (wir fangen mit einer niedrigen Dosis an, die zweimal am Tag gegeben werden soll). Na toll, wo das Tabletten geben ja auch so einfach ist :lol: .
Also morgens Luminal und Vasotop und abends Luminal.
Das Luminal kann 3 Wochen brauchen, am Anfang können Nebenwirkungen auftreten, die aber innerhalb der 3 Wochen wieder weggehen sollten. Außer vermehrter Appetit könnte bleiben (falls das auftritt).

Also die nächsten 3 Wochen jetzt Luminal-Gabe, mal sehen was sich so tut. Ich hoffe, das er sie gut verträgt.

Ach ja, eine Augenentzündung hat er gerade auch noch, da er auch Auge zusammenkniept, es also weh tut, bekommt er nun auch noch Augentropfen :roll: . Diese natürlich auch noch 2 - 3 täglich.

Schöne Grüße aus der Krankenstation :wink:
Urmel


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