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 Betreff des Beitrags: Lebendfutter
BeitragVerfasst: 04.06.2007, 22:15 
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Kitten

Registriert: 04.06.2007, 22:00
Beiträge: 4
Hallo Fellnasenfreunde,

hat jemand von euch Erfahrungen mit Lebendfutter gemacht?

Unser Kater ist verrückt auf Fliegen - wenn sich mal eine in die Wohnung verirrt, ist sie schon fast gegessen. Daher kam meine Idee, in einem Terraristikladen nach Fliegen zu fragen. Die gabs da zwar nicht, aber dafür Heuschrecken und Grillen (wird da als Futter für Schlangen und Reptilien angeboten).

Also diese ausprobiert mit dem Ergebnis, daß unser Kater verrückt danach ist. Scheint so ne Art Kinderüberraschung für Katzen zu sein: Spaß, Spannung, Spiel und Lecker.

Mittlerweile gibt es jeden Tag zwei Heuschrecken als Leckerli zum Selberjagen. Habt ihr Erfahrungen mit solch exotischer Kost? Oder spricht aus eurer Sicht was dagegen?

Grüße
Christine


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BeitragVerfasst: 06.06.2007, 11:58 
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Felis silvestris lybica

Registriert: 01.08.2003, 08:53
Beiträge: 1761
Meine jagen auch Spinnen, Fliegen, Motten, Käfer... da sind sie nicht wählerisch.

Aber extra ausprobiert hab ich das noch nicht... wo machst Du das dann? Ich hätte da irgendwie Bedenken dass doch ein paar der zirpenden Gesellen es hinter die Schränke, unter Abdeckungen o.ä. schaffen sich zu retten und ein paar Wochen später habe ich eine zirpende Wohnung :shock:

Glaube sowas würde ich höchstens auf dem Balkon bei geschlossener Tür mal probieren, aber ich weiss nicht ob ich dafür extra Heuschrecken o.ä. kaufen würde... :dontknow:

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Kerstin mit Loki, Fozzy und Kira
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BeitragVerfasst: 06.06.2007, 13:56 
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Kitten

Registriert: 04.06.2007, 22:00
Beiträge: 4
Die Kater bekommt die Heuschrecken als einzelnes Insekt. Die Jagd selbst ist unblutig und ohne Rückstände. Eben so, als würde er ne Fliege fangen. Ich bleibe dabei, um sicherzustellen, daß keine Grille unter dem Sofa verschwindet.


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BeitragVerfasst: 10.06.2007, 09:37 
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Rabauke

Registriert: 19.04.2006, 18:43
Beiträge: 66
Wohnort: Hannover
Witzig, den gleichen Gedanken hatte ich auch schon einmal. :D

Allerdings war ich mir nicht sicher, ob das eventuell Probleme bezüglich Würmern machen könnte. Denn als reine Wohnungs- und Balkonkatzen habe ich sie bis jetzt noch nicht entwurmt ( das letzte Mal geschah dies durch den Vorbesitzer vor vielleicht 1,5-2 Jahren, als sie Babys waren ).

Leider weiß ich auch nicht wen man da fragen könnte.

Liebe Grüße
Sandra

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Sandra mit Pebbles & Spike


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BeitragVerfasst: 10.06.2007, 11:52 
Das klingt echt gut!!! :D Da muss ich nur noch einen Laden auftun, wo ich so was bekomme. Wie verwahrst du die Viecher (kaufst ja sicher nicht jeden Tag zwei?!)??


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BeitragVerfasst: 10.06.2007, 21:45 
Hallo Sandra,

Fliegen können definitiv Würmer übertragen und auch du kannst Wurmeier an den Schuhen in die Wohnung tragen, daher würde ich einen aktiven Fliegenfänger in der "Fliegensaison" alle 2 Monate entwurmen. Das mache ich mit Dexter auch und die heutigen Wurmmittel sind wirklich nebenwirkungsarm.

Liebe Grüße
Katrin


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BeitragVerfasst: 10.06.2007, 22:00 
Hallo Katrin,

ich entwurme nur nach vorheriger Untersuchung. Hab keine Lust, meine Katzen mit Gift zu füttern, wenn es nicht nötig ist. Nur mal so als Tipp! :wink:


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BeitragVerfasst: 11.06.2007, 07:24 
Hallo Dorothea,

die mikroskopische Kotuntersuchung auf Parasiten ist erst bei massiven Befall einigermaßen zuverlässig, die besseren Methoden wie Fluktuationstest etc. müssen ins Labor eingeschickt werden und kosten ziemlich viel Geld. Da halte ich es mit Paracelsus, die Dosis macht das Gift. Es sind immer Risiken, die man gegeneinander abwägen muss und die Entscheidung ist eine Geschmacks- / Philosophie Frage.

Gruß
Katrin


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BeitragVerfasst: 11.06.2007, 08:15 
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Stammkatze

Registriert: 24.01.2006, 00:50
Beiträge: 127
Wohnort: München - südlich davon
. . . die Dosis macht das Gift . . . das ist zwar richtig, aber alle 2 Monate entwurmen ohne echten Anlass, nur auf Verdacht :shock: also das hielte ich jetzt für reichlich übertrieben.

Wegen des jährlichen Impftermins steht diese Frage bei uns ja auch regelmäßig an, und ich vermeide das wo es nur geht . . . meine beiden Jungs reagieren so heftig auf Milbemax, selbst wenn es unterdosiert wird. Vor allem Émile liegt 2 Tage wie ein Säckchen Zement da und bekommt die Augen kaum auf . . . die Probleme sind aber bekannt. Deshalb bin ich auch immer mit dem Probenröhrchen unterwegs, auf die Gefahr, dass dann das Ergebnis nicht stimmt. Übrigens ist meine TÄ auch meiner Meinung, vor allem nachdem sie den Zustand von Émile gesehen hatte.

Also kommt es wohl nicht nur auf die Dosis an, sondern auch auf die zu behandelnde Katze.

LG
Britta

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ÉMILE & MIKA & FINN


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BeitragVerfasst: 11.06.2007, 09:46 
Hallo Britta,

bei deiner Antwort frage ich mich ein wenig, ob du mein Posting ganz gelesen hast. Nicht ohne Grund sagte ich

Zitat:
Es sind immer Risiken, die man gegeneinander abwägen muss


Keine meiner beiden Katzen zeigt auch nur die geringste Reaktion auf Milbemax, weder sind sie müde, noch übergeben sie sich oder haben Durchfall. Warum ist es also übertrieben einem Kater, der jeden Tag mindestens 2 Fliegen aufknuspert durch Milbemax alle 2 Monate (und das auch nur im Sommer) vor einer Infektion zu schützen...? Wenn deine Katzen darauf anders reagieren, ok, das beeinflusst natürlich wiederum die Risiko Abwägung. Die sollte doch aber bitte individuell und nicht pauschal ablaufen.

Gruß
Katrin


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BeitragVerfasst: 11.06.2007, 10:52 
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Kitten

Registriert: 04.06.2007, 22:00
Beiträge: 4
Hallo Dorothea,

... doch ich kaufe jeden Tag zwei Stück. Der Weg zum Laden ist nur 50 m. Und der Besitzer grinst schon, wenn ich da jeden Tag mit meinem Döschen in der Hand erscheine.

Aber eigentlich sollte es kein Problem sein, auch gleich mehrere zu kaufen - im Laden werden die bis zum Verkauf auch nur in kleinen Kästen mit mehreren Heuschrecken drinnen aufbewahrt. Bei längerer Aufbewahrung müßte man mal dort fragen, was Heuschrecken zum Leben brauchen.

Allerdings, wenn du in Katzensichtweite sone Kiste mit krabbelnden Heuschrecken auftstellst, das ist wie sich selbst mit einem Probierverbot in die Feinkostabteilung zu stellen. ;-)

Zum Wurmproblem: ich denke, daß zu Futterzwecken gezüchtete Heuschrecken weniger ein Wurmrisiko darstellen, als z.B. frei herumfliegende Fliegen. Daß ich unseren Kater, der ohnehin Freigänger ist, nicht wurmfrei halten kann, ist klar. Das es dann ausrechnet die Heuschrecken sein sollen, die ihn ggf. verwurmen bedreifel ich aber - jede Stubenfliege bietet da sicherlich mehr Potential.

Übrigens: anderswo sind Heuschrecken ja auch für Menschen eine kulinarische Delikatesse.


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BeitragVerfasst: 11.06.2007, 13:05 
Ich müsste sicher ein Stück fahren - vielleicht kann ich aber auch einfach mal einen Spaziergang durch die Wiesen machen! :wink: :wink: :wink:


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BeitragVerfasst: 11.06.2007, 14:08 
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Kitten

Registriert: 04.06.2007, 22:00
Beiträge: 4
Hi Dorothea,

das Geheimnis des Erfolges liegt in der Größe. Die afrikanischen Heuschrecken werden natürlich viel größer als die einheimischen Kerlchen. Dabei gilt, die kleineren scheinen leckerer zu sein, die größeren machen aber mehr Spaß.

Die einheimischen würde ich da lassen, wo sie sind. Die sind nämlich auch zum Teil vom Aussterben bedroht. Und das muß man ja nicht fördern. Die im Laden werden als Futter gezüchtet - also muß man kein gaanz großes schlechtes Gewissen haben - auch wenn die Lebendfütterung als solche natürlich schon etwas gewissenbelastendes an sich hat.


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BeitragVerfasst: 12.06.2007, 07:50 
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Rabauke

Registriert: 19.04.2006, 18:43
Beiträge: 66
Wohnort: Hannover
Christine hat geschrieben:
Zum Wurmproblem: ...Das es dann ausrechnet die Heuschrecken sein sollen, die ihn ggf. verwurmen bedreifel ich aber - jede Stubenfliege bietet da sicherlich mehr Potential.


Das eine "wilde" Fliege mehr Potential bietet glaube ich auch.

Christine hat geschrieben:
Übrigens: anderswo sind Heuschrecken ja auch für Menschen eine kulinarische Delikatesse.


Nur dass der Mensch die Heuschrecke wohl nicht lebend isst, sondern gebraten, geröstet etc. ( denke ich zumindest... *stutz* :shock: )
Sprich damit wäre das Wurmrisiko wohl eher vernachlässigbar.

Mich reizt der Gedanke an Lebendfutter wirklich, nur bin ich von Natur aus etwas (über)vorsichtig. Wenn ich meine Beiden regelmäßig entwurmen würde, würde ich wahrscheinlich nicht so zögern.

Meint ihr die Heuschrecken könnten evtl. Pilzsporen haben die den Katzen schaden könnten? Gerade eine Lebendfutterzucht im Plastiktöpfen bei feuchtwarmen Klima könnte so etwas doch begünstigen, oder?

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Sandra mit Pebbles & Spike


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BeitragVerfasst: 18.10.2007, 08:57 
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Kitten

Registriert: 02.09.2007, 16:58
Beiträge: 23
Wohnort: Leonberg
Hallo ihr lieben

Nein Futtertiere wie Heuschrecken und co. werden in einem Geschlossenen Kreislauf gezüchtet in dem es Hygienisch zugeht, da die Reptilien die die Heuschrecken eigentlich essen sollten Würmer, Pilze u.s.w. nicht vertragen würden. Die meisten Reptilien stecken sich nicht über die Futtertiere mit Würmern an sondern über die andere Nahrung (Gemüse, Obst u.s.w.) Außerdem ist der Magen einer Katze auf Fleischige Kost ausgelegt da sollte so eine Proteinbombe kein Problem sein

Liebe Grüße Kathi und Lisa

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Lisa Lotta

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Ein Mensch ohne Katzen ist nur ein halber Mensch


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BeitragVerfasst: 19.10.2007, 12:24 
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Felis silvestris lybica

Registriert: 05.04.2004, 03:19
Beiträge: 679
Wohnort: Dortmund
*LiKath* hat geschrieben:
Hallo ihr lieben

Nein Futtertiere wie Heuschrecken und co. werden in einem Geschlossenen Kreislauf gezüchtet in dem es Hygienisch zugeht, da die Reptilien die die Heuschrecken eigentlich essen sollten Würmer, Pilze u.s.w. nicht vertragen würden.


Diese Aussage bestätigt mir auch ein Bekannter, der seit langen Jahren seine Reptlien und Spinnen mit Futtertieren versorgt.
Und Grillen oder Heuschrecken sind in freier Natur wilkommene Leckerbissen für Katzen, warum nicht auch für Wohnungskatzen?
Ich würde sie eher füttern als Eintagsküken, deren Tötungsart ich immer noch nicht mag, und dem Weg tiefgekühlten Tierfutters auch nicht recht traue.

VG
Eva


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BeitragVerfasst: 19.10.2007, 13:00 
Ich habe vor drei Wochen für meine Katzen Heuschrecken gekauft - sie waren der Hit!

Des Weiteren füttere ich auch Eintagsküken, Frostmäuse, Frostratten und natürlich jede Menge Fleisch. :D


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BeitragVerfasst: 10.03.2009, 23:43 
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Kitten

Registriert: 02.03.2009, 18:06
Beiträge: 10
@drottning: ich würde ja auch gerne mal versuchen, ein eintagsküken an die katze zu bringen, aber ich scheu mich doch sehr davor, die armen tiere per post kommen zu lassen. und was mach ich, wenns nicht gefressen wird? dann hab ich bald einen zoo zuhause, weil ich doch kein tier töten kann :shock:


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BeitragVerfasst: 11.03.2009, 13:31 
Die Eintagsküken sind schon tot!!! Tiefgefroren. :oops:

Ich füttere nur Heuschrecken und Grillen lebendig.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 13.03.2009, 23:55 
Offline
Kitten

Registriert: 02.03.2009, 18:06
Beiträge: 10
ok, alles klar. ich krieg schon immer die krise, wenn die reingetragenen mäuse noch leben. nach möglichkeit rette ich sie mit dem fischnetz vom aquarium :oops: :roll: :lol:
oder ich klatsche sie an die wand, wenn sie zu schwer verletzt sind :?


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