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BeitragVerfasst: 14.12.2012, 15:45 
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Felis silvestris lybica

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Hallo,

ich befürchte, dass keiner damit Erfahrungen hat .. aber ich frag trotzdem mal ...

Simba erbricht seit ca. 4 Wochen plötzlich vermehrt. D.h. er bricht 2x täglich immer ca. 8-10 Stunden nach dem letzten Futter. D.h. auch, er bricht KEIN Futter aus. Er bricht auch nicht soooo viel ...

Dann hatte er 2 Tage breiigen Kot - allerdings kein Durchfall - d.h. er ging nur 1-2x am Tag aber eben breiig.

Dazu kommt, dass sein Fell einfach "krank" aussieht. Sein Befinden ist aber ansonsten völlig normal!

Gegen den Durchfall hab ich Bactisel gegeben, der war dann auch am 1. Tag nach der Bactisel-Gabe weg. Insgesamt hab ich Bactisel 3 Tage gegeben. Zusätzlich noch Darmflora Plus.

Nun hat er am Sonntag/Montag-Nacht das letzte Mal erbrochen und seit Mittwoch auch wieder normalen Kot.

Ich war aber am Dienstag beim TA und hab Blut abnehmen lassen. Die Werte sind alle ohne besondere Erkenntnis, nur der Spec fpl (http://www.idexx.ch/tiergesundheit/laboratory/specfpl/ ) ist leider total erhöht und damit scheint er entweder eine Pankreatitis zu haben oder einen bösartigen Tumor. Bei beiden Krankheiten erhöht sich dieser Wert.

Keine der Krankheiten, die normal eine Pankreatitis auslösen (Diabetes, IBD, Lebererkrankungen) liegen vor.

So, nun hat Simba also irgendwie eine Krankheit der Bauchspeicheldrüse aber ohne Symptome (jedenfalls nicht mehr).

.. um das aber genauer sagen zu können, müsste ich nach Wiesloch in die Tierklinik zum Ultraschall und je nach Befund evtl. OP um eine Probe zu entnehmen .. das hab ich schließlich Anfang des Jahres schon durch .. nur dass meine Gypsi es nicht mehr aus der OP geschafft hat.

Ich kann damit auch nur nach Wiesloch, da die Bauchspeicheldrüse sehr schwer auf dem Ultraschall zu erkennen ist. Da muss ein Experte mit gutem Schallgerät dran. Gypsi hatte ja einen riesigen Tumor in der BSPD und mein Tierarzt hat den beim Schall nicht gesehen ... woanders hingehen ist rausgeworfenes Geld ...

In Wiesloch ist aber dieses Jahr kein Termin mehr zu kriegen .. ich weiß nicht wirklich, was ich machen soll .. dieses Jahr wohl eher "zuschauen" und hoffen. Machen kann man im Moment nichts, da wir den Grund für die Entzündung nicht finden .. wenns schlimmer wird, muss er stationär aufgenommen werden ... was teuer ist und klar, es steht ja mal wieder Weihnachten vor der Tür .. ich hab keine Ahnung .. meine Tierärztin meint halt, im Moment können wir nichts machen .. nur warten und hoffen .... also hoffe und bete ich, dass er weiter frisst, keinen Durchfall mehr bekommt (Bactisel, Darmflora Plus kann ich leider nicht weiter geben, da Probiotika bei einer BSDPD-Entzündung kontraindiziert sind - da gibt es eine Studie aus der Humanmedizin) und hoffen, dass er nicht schlimmer mit Erbrechen anfängt ...

Tja .. alles nicht so einfach das ...

Jetzt aber meine Frage: Habt ihr schon mal gehört, dass eine Katze eine Erkrankung der BSPD hat und dabei keins der Symptome wie Erbrechen, Durchfall, Appetitlosigkeit zeigt.

Simba frisst im Moment eigentlich eher viel zu viel muss ich mal so sagen. Wenn er Durchfall/Erbrechen hätte, würde ich das verstehen, weil ja von der Nahrung nix drin bleibt .. aber er hat ja weder das eine noch das andere ...

Mir ist das ein Rätsel ....

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Lieben Gruß
Simone mit Tiger (geb. 2010)

und mit den Engeln im Herzen
Gizmo *24.09.2002 - +20.01.2017 - malignes Lymphom
Simba *20.08.2001 - +15.01.2017 - Aortenthrombus
Grisu *05/2003 - +30.05.2016 - unbek. Todesursache
Gypsi *24.09.2002 - +03.01.2012 -  Bauchspeicheldrüsentumor
Bazi *03/2000 - +02.08.2003 - FeLV
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BeitragVerfasst: 14.12.2012, 17:05 
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Senior-Katze

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Ist Wiesloch wirklich die einzige Möglichkeit für einen US in vretretbarer Entfernung?

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BeitragVerfasst: 14.12.2012, 17:30 
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Felis silvestris lybica

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Ja ... leider! Ich hab im letzten Jahr wegen Gypsi zum wirklich letzten Mal Hofheim versucht und in Gießen kenne ich keinen Arzt persönlich. Zu einem Assistenzarzt fahre ich nicht.

Ich hab in Wiesloch einen Termin am 08.01. und ich hoffe, Simba hält durch und es verschlimmert sich nicht ...

Sollte es wirklich was Bösartiges sein, kann ich ihm sowieso nicht mehr helfen ...

Ich werde ihm wohl von Heel Pankreas Suis geben (hole ich am Dienstag bei der TA).

Im Kraft/Dürr habe ich noch was von der katarrhalischen Pankreatitis gelesen, die wohl symptomlos und unproblematisch ist. Leider wird dies nur in einem Nebensatz erwähnt und nicht näher darauf eingegangen, durch was sie entsteht, was man tut oder ähnliches ...

http://books.google.de/books?id=RzUfk3fxsm8C&pg=PA105&lpg=PA105&dq=katarrhalischen+Pankreatitis&source=bl&ots=oLiWJXGR3b&sig=7OjSsa2ySELyVC2Y5zOcbALyYjk&hl=de&sa=X&ei=NkbLUPmhCeqH4ASu1YHoAQ&ved=0CDQQ6AEwAA

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BeitragVerfasst: 14.12.2012, 17:53 
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Felis silvestris lybica

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Nachtrag: Simba hat auch eine immense Eosinophilie. An sich ist das bei ihm nicht sonderbar, denn er hat die Eosinophilie eigentlich fast immer - mal weniger, mal mehr ausgeprägt .. meine Vermutung lag da immer auf einer Allergie, denn wir haben desöfteren daraufhin Kot untersucht und Parasiten und Giardien waren immer negativ. Das ist es also nicht ...

Jetzt hab ich mal nach eosinophiler Pankreatits gegoogelt und eine Seite in englisch gefunden und die aber übersetzen lassen .. Achtung ;-) .. feines Deutsch ist das nicht:

Eosinophile Pankreatitis (EP) ist eine seltene Erkrankung. Es tritt typischerweise in der Einstellung von entweder eosinophile Gastroenteritis oder der hypereosinophiles Syndrom. Isolated eosinophile Infiltration des Pankreas ist weniger häufig zu besuchen.: Pancreatic Pathologie Online

Klinische Präsentation: EP gewöhnlich als Pankreastumor mit Bauchschmerzen und / oder Verschlussikterus. Die Diagnose wird oft erst nach Pankreasresektion unter Verdacht eines Pankreaskarzinoms gemacht.

Mikroskopische Merkmale: Patienten mit eosinophiler Pankreatitis kann zeigen zwei verschiedene histologische Muster: 1) eine diffuse periduktaler, acinar und septal eosinophile Infiltrat mit eosinophilen Phlebitis und Arteriitis und 2) lokalisierte intensive eosinophile Infiltrate mit Pseudozystenbildung verbunden.

Differentialdiagnose: Prominent eosinophile Infiltrate sind ein ungewöhnlicher Befund in der Bauchspeicheldrüse. Andere Ursachen von eosinophilen Infiltraten zählen Bauchspeicheldrüsen Transplantatabstoßung, Pankreaspseudozyste, lymphoplasmacytic sklerosierende Pankreatitis (LPSP), entzündliche myofibroblastischer Tumor und Histiozytose X.

Original:

Eosinophilic pancreatitis (EP) is a rare disease. It typically occurs in the setting of either eosinophilic gastroenteritis or the hypereosinophilic syndrome. Isolated eosinophilic infiltration of the pancreas is less common. Visit: Pancreatic Pathology Online

Clinical presentation: EP usually presents as a pancreatic tumour with abdominal pain and/or obstructive jaundice. The diagnosis is often not made until after pancreatic resection under suspicion of a pancreatic tumour.

Microscopic features: Patients with eosinophilic pancreatitis may show two distinct histologic patterns: 1) a diffuse periductal, acinar, and septal eosinophilic infiltrate with eosinophilic phlebitis and arteritis; and 2) localized intense eosinophilic infiltrates associated with pseudocyst formation.

Differential diagnosis: Prominent eosinophilic infiltrates are an unusual finding in the pancreas. Other causes of eosinophilic infiltrates include pancreatic allograft rejection,pancreatic pseudocyst, lymphoplasmacytic sclerosing pancreatitis (LPSP), inflammatory myofibroblastic tumor, and histiocytosis X.

Und dann gibt es noch das - natürlich aus der Humanmedizin - bei Katzen ist da nichts zu finden:

Autoimmunpankreatitis
Diagnostik und Therapie
Quelle: Der Gastroenterologe Quellendetails

Zusammenfassung

Die Autoimmunpankreatitis (AIP) ist eine seit gut 15 Jahren bekannte autoinflammatorische Erkrankung des Pankreas. Die Ätiologie ist unbekannt; ca. 5% aller chronischen Pankreatitiden sind autoimmun. Entsprechend den jüngsten internationalen Konsensuskonferenzen werden 2 Typen unterschieden: Typ 1 als lymphoplasmazytäre sklerosierende Pankreatitis mit IgG4-positiven Zellen und Typ 2 als idiopathische duktozentrische chronische Pankreatitis mit granulozytären epithelialen Läsionen und Eosinophilen. Dieser histologischen Klassifikation können unterschiedliche klinische Präsentationen zugeordnet werden: Der AIP-Typ 1 ist durch Serumerhöhungen von IgG und IgG4, häufigerem Relaps und häufigerer Beteiligung anderer Organe gekennzeichnet. Der AIP-Typ 2 hat dagegen ein geringeres Relapsrisiko, ist nicht IgG/IgG4-positiv, weist seltener eine Beteiligung anderer Organe auf, besitzt aber eine höhere Assoziation mit Morbus Crohn. Die Diagnosestellung folgt einem Algorithmus, basiert aber vor allem auf der Bildgebung (CT, MRT), die häufig pathognomonisch ist. Die Serologie ist unzuverlässig. Bei AIP-Verdacht nimmt die endosonographisch gesteuerte Feinnadelpunktion eine Schlüsselrolle ein. Sobald die Diagnose gesichert ist, kann mit Steroiden behandelt werden. Die allermeisten Patienten sind nach einem initialen Kortisonzyklus geheilt und bedürfen keiner weiteren Therapie. Relapse können nochmals mit Kortikoiden oder im Falle der Resistenz mit anderen gängigen Immunsuppressiva behandelt werden.

Diese Arbeit ist Jörg Emmrich (1955–2011) gewidmet.
Schlüsselwörter: Autoinflammatorische Erkrankungen - Lymphoplasmazytäre sklerosierende Pankreatitis (LPSP) - Idiopathische duktozentrische chronische Pankreatitis (IDCP) - Feinnadelpunktion - Medikamentöse Therapie

http://www.springermedizin.de/autoimmun ... 84652.html

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BeitragVerfasst: 14.12.2012, 18:22 
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Senior-Katze

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Catgirly hat geschrieben:
Ja ... leider! Ich hab im letzten Jahr wegen Gypsi zum wirklich letzten Mal Hofheim versucht und in Gießen kenne ich keinen Arzt persönlich. Zu einem Assistenzarzt fahre ich nicht.
Notfalls von _irgendwem_ Ultraschall machen lassen, um hoffentlich nichts akut bedrohliches zu sehen? Ich meine, "nix" festzustellen = Entwarnung, was Tumorartiges betrifft, sollte "irgendein" Assistenzart auch können.

Wir drücken alle Daumen und Pfoten! Ich kann mir gut vorstellen, was für ein Mist das ist, wenn man zwischen Feiertagen usw. hängt und nicht weiß, wohin... (Hoch auf unsere TK, die in 10 Autominuten 24/7/365 notfallmäßig erreichbar ist - mit den wechselnden Ärzten aus dem nicht kleinen Team dort hatten wir bislang noch nie Probleme)

lG Matthias mit Katzen- und Rasselbande

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BeitragVerfasst: 14.12.2012, 18:43 
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Felis silvestris lybica

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Zwergnorweger hat geschrieben:
Catgirly hat geschrieben:
Ja ... leider! Ich hab im letzten Jahr wegen Gypsi zum wirklich letzten Mal Hofheim versucht und in Gießen kenne ich keinen Arzt persönlich. Zu einem Assistenzarzt fahre ich nicht.
Notfalls von _irgendwem_ Ultraschall machen lassen, um hoffentlich nichts akut bedrohliches zu sehen? Ich meine, "nix" festzustellen = Entwarnung, was Tumorartiges betrifft, sollte "irgendein" Assistenzart auch können.


OH NEIN .. da liegst Du falsch... Gypsi hatte einen riesigen Tumor der Bauchspeicheldrüse .. RIESIG .. und der "erfahrene Tierarzt" hat auf dem Ultraschall NICHTS gesehen .. die haben mir dann erzählt, sie legen eine Halssonde zur künstlichen ERnährung, weil ALLE Organe o.k. wären ...

In Wiesloch 2 Tage später und die haben sofort die Umfangsvermehrung der BSPD gesehen ..

NEIN! Ich gebe kein Geld mehr umsonst aus .. da bin ich hart geworden! Zumal es im Moment laut TA ja nicht akut sein soll .. o.k. .. das kann ich jetzt auch glauben oder nicht ...

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BeitragVerfasst: 14.12.2012, 22:17 
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Felis silvestris lybica

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Hallo Catgirly,

habe mir jetzt unsere Ultraschallbilder aus der Klinik schicken lassen. Sollte Enzo wieder Probleme bekommen, dann kann auch einer der hiesigen Ärzte sie zum Vergleich nehmen.

Ultraschall machen doch heute ganz viele TÄ. Da gibt es doch sicher auch Erfahrene. Dürfte nicht anders sein als beim Menschen. Arzt sollte Bilder interpretieren können.

Unser Sputnik (verstorben) hatte als kleiner Kater ständig Durchfall. Zu finden war nichts. Blutuntersuchung für Bauchspeichel gab es damals noch nicht. Als kein Mittel anschlug hat Arzt ihm auf Verdacht Pankreatin http://de.wikipedia.org/wiki/Pankreatin verschrieben.

Innerhalb kürzester Zeit erholte ich der Kleine und hatte nie wieder Probleme. Zumindest nicht damit.

Gibt es rezeptfrei in der Apotheke. Vielleicht ein Versuch wert? Schaden wird es sicher keinen anrichten.

Ich kann mir gut vorstellen, das Du langsam am verzeifeln bist. Es ist so ätzend, wenn man sieht das das Tier leidet und man ihm nicht helfen kann.

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Lg Claudia

Mausi, Lina, Nico und Streuner Moritz
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BeitragVerfasst: 15.12.2012, 10:15 
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Felis silvestris lybica

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Hallo Claudia,

das Problem mit dem Ultraschall bei einem TA den ich nicht kenne ist halt das, wie es bei Gypsi war ...

Da geht man zu einem vermeintlich guten TA, der macht einen Ultraschall, man legt 130 Euro hin und er sagt, da ist nichts zu sehen.

Was macht man dann? Zu wievielen TAs mit Ultraschall soll ich gehen, wenn es heißt, es ist nichts zu sehen?

Das war halt meine Erfahrung mit Gypsi (und ich gehe immer noch zu diesen Praxis, einfach, weil sie sonst schon die besten Tierärzte sind, die wie hier haben). Aber es ist halt so: bei Gypsi wurde nichts gesehen, man hatte dann vorgeschlagen eine Sonde am Hals zu legen und Flüssignahrung darüber zu geben. Hätte ich das gemacht, hätte ich noch mehr Geld bezahlt und es hätte der Katze eher geschadet als genutzt.

Wenn ich also jetzt einen anderen TA in einer anderen Klinik ausprobiere und der sagt, bei Simba ist nichts zu sehen ... dann kann ich das glauben oder nicht, bin über 100 Euro los und eigentlich nicht schlauer ...

Die BSPD ist ein sehr kompliziert zu schallendes Organ (hab ich irgendwo gelesen). Da muss ein guter und erfahrener TA her mit einem guten Gerät (denn auch da gibt es ja Unterschiede).

Deswegen "weigere" ich mich wirklich, woanders hinzugehen.

Tja, Pankreatin .. ich hab schon davon gehört .. die Frage ist, ob es wirklich nicht schaden kann. Ich geh am Dienstag nochmal zur TA und frag sie. Ich hab mir gerade mal die Indikationsgebiete angesehen .. ich denke, es wäre einen Versuch wert.

Komisch ist halt, dass Simba echt einen immensen Hunger hat - das kenne ich nicht von ihm. Und wirklich Durchfall hat er eben auch nicht! D.h. ich gehe davon aus, dass die Verdauung funktioniert.

Ich überlege, ob man Cortison geben sollte zum Test.

Oder mal was für den Magen ... es könnte ja sein, dass es doch irgendeine Entzündung im Magen ist und die BSPD nur dadurch einen "Schlag" abbekommen hat.

Komisch ist halt, dass die Leukozyten nicht erhöht sind. Also mir ist das ganze ein wirkliches Rätsel!

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BeitragVerfasst: 15.12.2012, 14:49 
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Senior-Katze

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OK, mit den Vorerfahrungen versteh ich das gut, daß Du nicht mehr "irgendwohin" willst. (Ultraschall ist mir geläufig, bin zwar beruflich aus einer etwas anderen Ecke, hab aber vor Jahren meinen Zivildienst als Technikzivi in einer Herzultraschallabteilung einer großen Uniklinik gemacht)

Und "notfallmäßig" in Wiesloch dazwischenreinrutschen? Ich meine, irgendwie geht es da eventuell um Leben oder Tod...

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BeitragVerfasst: 15.12.2012, 16:48 
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Felis silvestris lybica

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Stimmt schon, es kommt auf das Gerät und auch auf die Erfahrung des Arztes an.

Ich habe das gerade nicht im Kopf. für die Bauchspeicheldrüse gibt es doch spezielle Blutmarker. Wurde das untersucht?

Bei Enzo haben sie es zweimal untersucht. Beide Male negativ. Jeweils unterschiedliche Labore.

Was Enzo genau hat wissen wir auch immer noch nciht. Wie bei Simba, alle bildgebenden Untersuchungen ohne verwertbare Aussage. Selbst bei der OP haben sie nur vergrößerte Lymphkonten gefunden.

Seit gestern bekommt er jetzt 2,5 mg Cortison und zusätzlich Omeprazol für den Magen.

Du schreibst auch immer von Klinik. wir haben hier auch jede menge "normale" TA-Praxen, die Ultraschall machen unnd auch sehr erfahrene Ärzte. Die nächste Klinik von uns aus ist 40km entfernt.

Die TA-Praxis die Mausi behandelt und operiert hat, bietet ebenfalls Ultraschall an. Deren Arzt ist sehr erfahren. Dem würde ich ohne weiteres So eine Untersuchung machen lassen.

Warum also Klinik und nicht Praxis. Gibt es nicht über Mundpropaganda Erfahrungen?

Der Mann einer Freundin hat sehr große Probleme mit der Bauchspeicheldrüse. Weniger Durchfall, dafür viel Schmerzen. Er wurde fast ausschliesslich mit Pankreatin behandelt. Inzwischen muß er es nur noch ab und an nehmen, wenn es ihm entsprechend schlecht geht.

Da es sich nicht um ein chemisches Präparat handelt, halte ich einen Test damit für unproblematisch. Schlimmstenfalls bringt es nichts, aber es schadet auch nicht.

Wenn Simbas Verdauung funktioniert, wäre es doch auch möglich, das er das Futter nicht entsprechent verwerten kann und deshalb auch sehr viel frisst umd die Nährstoffe zu bekommen, die er braucht.

Ich habe Enzo entscheiden lassen, was er fressen mag. Also von Normalkost zu Schonkost. Früher hat er viel trockenfutter gefressen, inzwischen bevorzugt er Schonkost und das in für ihn unüblichen Mengen. Das bekommt er inzwischen dreimal täglich. Zwischendurch futtert er auch noch andere Sachen.Nimmt aber nur wenig zu.

Unsere TÄ meinte, das Katzen ziemlich genau wissen, was ihr Köörper benötigt und entsprechend auch das Futter danach aussuchen.

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BeitragVerfasst: 17.12.2012, 11:21 
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Felis silvestris lybica

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ClaudiaC hat geschrieben:
Stimmt schon, es kommt auf das Gerät und auch auf die Erfahrung des Arztes an.

Ich habe das gerade nicht im Kopf. für die Bauchspeicheldrüse gibt es doch spezielle Blutmarker. Wurde das untersucht?



Eigentlich gibt es nur einen einzigen Test, der hier was beweist .. die Blutmarker Lipase und Amylase kann man komplett vergessen. Die beweisen weder im neg. noch im pos. Fall irgendwas wirklich ...

Der Spec fPL ist der beste Test den es derzeit gibt und den haben wir gemacht. Im Sommer war der Wert perfekt bei Simba und jetzt absolut erhöht. Darum ist ganz klar, dass die BSPD etwas hat ... der Test schlägt aus bei Pankreatitis aber allerdings auch bei Tumoren der BSPD ...

http://www.idexx.de/html/de_de/smallani ... c-fpl.html

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BeitragVerfasst: 17.12.2012, 16:53 
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Felis silvestris lybica

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Okay. Bei Enzo hat unsere TÄ den fPl-Test veranlasst, der war aber im Norm-Bereich. Die TK hat den Lipase-Test gemacht.

In dem Fall wäre bei Simba wirklich Ultraschall angesagt, um zu sehen, ob Tumor oder Entzündung.

Das ist natürlich bitter. Das wäre ggf. auch für die Behandlung entscheidend.

Enzo hat gestern wieder unter Schreien erbrochen. Heute als ich einkaufen war, auch wieder. Wobei ich nicht weiß, ob er dabei geschrien hat.

Ich soll das Cortison wieder erhöhen, sagt TÄ. Wir waren gerade bei einer halben Tablette angekommen. Ansonsten ist er munter und frisst, genau wie Simba auch.

Unsere TÄ meinte, in Köln gäbe es eine Prxis, die hätten sich auf Magen-Darm spezialiesiert. TÄ meinte TK hätte alles untersucht, war sich auch nicht sicher, ob das etwas bringt.

Katerchen muß auch nicht unnötig durch die Gegend kutschiert werden, wenn dann keine neuen Erkenntnisse bei rum kommen.

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BeitragVerfasst: 18.12.2012, 18:49 
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Felis silvestris lybica

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Hallo Claudia,

zu Eurem Enzo hab ich auch nicht wirklich eine zündende Idee. Bist Du in der 7KL? Vielleicht können die helfen? Da musst Du aber das gesamte BB posten!

Simba geht es weiterhin gut .. eigentlich ... er frisst so gut wie nie zuvor, hat keinen Durchfall .. nur das Erbrechen .. im Moment so alle 2 Tage ... und das irgendwann nachts. Es ist nie Futter dabei, d.h. er verwertet auch das gesamte Futter.

Ich hab mir jetzt von der TA mal das homöopathische Mittel von Heel geben lassen. Davon werde ich jetzt täglich mal 1,1 ml geben (das ist der Inhalt der Ampulle).

Und ich will ihn auch nicht unnötig stressen. Im Moment besteht die Veranlassung nicht dazu und ich hoffe, er bleibt stabil bis zum 08.01.2013. In der Woche davor würde ich gerne nochmal den spec fPl messen lassen, damit wir dann mit aktuellen Ergebnissen in Wiesloch einmarschieren können. Sollte der Test wieder im normalen Bereich liegen, werde ich den US-Termin aber absagen. Schließlich ist das ein halber Tag, den ich Simba dafür durch die Welt fahren muss ...

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Felis silvestris lybica

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Hallo catgirly,

was ist 7KL. Beantwortet schon deine Frage, wennich das nciht weiß ;-)

Unsere TÄ meinte, als Enzo nur flüsssig erbrach, das das gar nicht gut wäre, da er in diesem Fall zusehr Magensäure produziert, diese die Speiseröhre belastet und eben auf eine Entzündung irgendwo hindeutet.

Deshalb darf er jetzt auch jeden Tag eine halbe magentablette zu sich nehmen. Zumindest die hat geholfen.

TÄ möchte auch noch einmal Blut abnehmen um zu sehen, ob sich die WErte. Es waren ja "nur" die Leukos erhöht und die Thrombos erniedrigt. Rest war alles okay, verbessert haben.

Dann hoffe ich mal, das es Simba besser geht bis zu dem Termin.

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Hallo Claudia,

die 7 KL ist eine Yahoogroup und dort hat es viele gute Leute - finde ich! Nur, man muss sich drauf gefasst machen, dass man dort nicht mit "Larifari" daher kommen kann sondern ausführlich schreiben muss (was ja auch richtig ist, denn Ferndiagnosen sind eh unmöglich und wenn man dann die Katze nicht sieht ...). Also Roman schreiben ist angesagt und auch die Anmeldung ist nicht so sonderlich "einfach" ....

Hier mal der Link:

http://de.groups.yahoo.com/group/SiebenKatzenLeben/

Muss jetzt weg ....

_________________
Lieben Gruß
Simone mit Tiger (geb. 2010)

und mit den Engeln im Herzen
Gizmo *24.09.2002 - +20.01.2017 - malignes Lymphom
Simba *20.08.2001 - +15.01.2017 - Aortenthrombus
Grisu *05/2003 - +30.05.2016 - unbek. Todesursache
Gypsi *24.09.2002 - +03.01.2012 -  Bauchspeicheldrüsentumor
Bazi *03/2000 - +02.08.2003 - FeLV
Mogli *05/2002 - +11/2002, FIV


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BeitragVerfasst: 18.12.2012, 20:37 
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Felis silvestris lybica

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Hallo Catgirly,

danke für den Link.

Mit den ansich fast positiven Blutwerten gibt es kaum etwas zu posten. Aber wer weiss, wo uns Enzo noch hinführt.

Dann ist es gut zu wissen, wo man sich noch hinwenden kann.

_________________
Lg Claudia

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BeitragVerfasst: 02.02.2013, 13:59 
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Felis silvestris lybica

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Leider keine Besserung bei Simba. Am Montag geht es in die Tierklinik zur Ultraschalluntersuchung der Bauchspeicheldrüse ...

Hier die Blutwerte .. ich muss gestehen, mir geben diese Werte in Verbindung miteinander Rätsel auf ....

https://www.facebook.com/photo.php?fbid=365731906867952&set=a.280274388747038.62671.275508835890260&type=1&theater

Für mich gibt es hier nur zwei mögliche Varianten:

Variante 1
Es kommt vom Darm - von einer entzündlichen Krankheit dort. (das kann auch auf die Bauchspeicheldrüse schlagen) Das könnte man mit Cortison dauerhaft behandeln (was aber auch nicht eine lange Lebenserwartung mit sich ziehen würde). Aber besser wie gleich schlechte News ... Ich glaube allerdings nicht an die entzündliche Autoimmunerkrankung im Darm, da ich ein Mittel habe (Bactisel), welches nur Darmbakterien enthält. Wenn ich das gebe, ist der Durchfall in 2 Tagen weg. Das dürfte bei einer schweren, entzündlichen Darmerkrankung (z.B: IBD, Eosinophile Gastroenteritis) eigentlich so nicht wirken.

Variante 2
Alles kommt von der Bauchspeicheldrüse. Das müsste man dann am Montag im Ultraschall erkennen (die Bauchspeicheldrüse lässt sich sehr gut per Ultraschall untersuchen). Sollte dort etwas sein, ist die Möglichkeit eines bösartigen Tumors sehr groß. Dann wird der nächste Schritt eine schnelle OP sein, um sich die BSPD anzuschauen und eine Biopsie zu machen. Bei Gypsi war das Ding ja so groß, dass wir sie nicht mehr haben aufwachen lassen.

Ich bin also für nächste Woche auch auf das Schlimmste gefasst. Aber definitv weiter bringen wird es erst der Ultraschall ..

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BeitragVerfasst: 02.02.2013, 17:37 
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Felis silvestris lybica

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Hallo Simone,

als ich das vorhin übers Handy las, ist mir auch spontan eingefallen, ob Simba mal auf Wümer untersucht wurde, bzw. behandelt.

Als ich wegen Enzo auf Würmer gegoogelt haben, bin ich auch darüber gesolptert das es Würmer gibt, die Pankreatitis verursachen können. leider weiss ich nciht mehr welche das waren.

Gerade hae ich das gefunden:
Eosinophiler Granulozyt nach Standardfärbung im Mikroskop betrachtet Eosinophile Granulozyten haben Bedeutung bei der Abwehr von Parasiten (Würmer, Läuse,..), bei bestimmten Allergien und bei Autoimmunerkrankungen. Ihre Vermehrung kann ein Hinweis auf diese Erkrankungen sein. Daneben sind sie aber auch noch bei vielen anderen Erkrankungen erhöht.

Hier der vollständige Link:
http://www.med4you.at/laborbefunde/lbef_eos.htm

Das ist jetzt allerdings auf Mensch bezogen.....

Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Eosinophilie

Das schreibt mensch in einem Formum:

    Meine Eosinophine sind seit 20 Jahren dauererhöht. Kann auch daran liegen, dass ich ich Unmengen von Allergien(und inzwischen auch eine chronische Krankhei)t habe und das auch auf ein allergisches Geschehen hinweisen kann. Wenn die Eosinopihine dauernd erhöht sind, sollte man mal auf einen parasitären Befall testen, sagt mein Arzt und wenn da nichts ist und auch ansonsten alles ok, muss man sich keine Gedanken machen.


Vielleicht hat Simba mehrere "Baustellen", was ggf. erklären könnte, warum für Dich die blut werte nicht zusammen passen.

Wie hat sich die TK zu den Werten geäussert?
Hat Simba immer noch Durchfall?
hast Du das Pankreatin mal ausprobiert?

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Lg Claudia

Mausi, Lina, Nico und Streuner Moritz
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BeitragVerfasst: 02.02.2013, 18:04 
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Felis silvestris lybica

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@Claudia

Würmer sind auszuschließen .. er hat ja schon seit Jahren erhöhte Eosinophile und ich hab jetzt ein paar Mal Geld in diesen Mist gesteckt und auf Würmer, Giardien, Kotausnutzung usw. untersuchen lassen. Niemals kam da was dabei raus.

Außerdem wäre das für meinen Katzenhaushalt eine viel zu normale "Sache" .. wir haben hier immer nur komplizierte und seltene Sachen :roll: .

Aber im Ernst: Würmer kannst Du vergessen.

Warten wir mal Montag ab ...

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BeitragVerfasst: 02.02.2013, 18:06 
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Felis silvestris lybica

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Ich hab übrigens diverse Bücher gewälzt und es gibt durchaus noch andere Dinge, warum es zu einer Eosinophilie kommen kann .. nur die Dinge gefallen mir gar nicht ...

In einem meiner Fachbücher steht, dass eine schwere Eosinophilie ab 1500 u/l gegeben ist. Und Simba hat 2300 u/l!

Ich hab mir über die "kleine" Erhöhung nie Sorgen gemacht, aber das jetzt ist nicht mehr normal .. leider kommen solche Werte auch bei bösartigen Tumoren vor ...

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