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BeitragVerfasst: 07.03.2014, 10:01 
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Kitten

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Beiträge: 27
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Hallo liebe Wetterau-Gemeinde,

mein Katzenprinz (Abessinier 10 J.) hat schon länger einen erhöhten Pankreas-Entzündungswert - zuletzt war er bei 12.
Da er schon eine chronische Dünndarmentzündung hat, bekommt er Kortison.
Seine Zähne sind auch fasat alle schon abgebrochen und eine Zahnsanierung wäre auch erforderlich.
Er frisst sehr wenig und magert immer mehr ab (3,6 kg).
Die letzte Blutuntersuchung hat auch noch eine Diabetes gezeigt.
Der TA rät zu einer längeren stationären Aufnahme wo die Bauchspeicheldrüse "behandelt" und er auf die Diabetes untersucht und eingestellt werden kann.

Ich weiß gerade garnicht wieviel ich meinem zutraulichen Prinzen noch zumuten kann...
Mehrere Tage lang im Käfig mit täglicher Tortour und wenig menschlicher Zuwendung erscheint mir als der Anfang eines langen grausamwn Wegs. Ganz zu schweigen von dem Ergebnis, dass ich ihn dann täglich mit Kortison und Insulinspritzen weiter bearbeite ... um vielleicht sein Leid um ein halbes Jahr zu verlängern?
Er ist schon etwas schwach und sucht viel meine Nähe.

Wie würde es denn weitergehen, wenn ich nichts mehr unternehme?
Wird er von der Bauchspeicheldrüse zu große Schmerzen bekommen oder vorher durch unbehandelte Diabetes ins Koma fallen? Oder "einfach" verhungern?

Welcher Weg ist denn der weniger leidvollere?

Verzweifelten Gruß,
Andrea mit Neo


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BeitragVerfasst: 07.03.2014, 16:45 
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Felis silvestris lybica

Registriert: 07.12.2009, 12:16
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Hallo Andrea!

Es tut mir sehr leid um Deinen Neo. Gar nichts machen ist mit Sicherheit der absolut falsche Weg und wird ihn erst Recht leiden lassen. Hast Du Dir schon eine zweite Meinung eingeholt?

Es sind viele "Baustellen" abzuarbeiten. Ich denke, die Zähne sind enorm wichtig, wenn er dort Schmerzen hat. Das hindert ihn am fressen.

Ich würde ihn noch einmal in einer guten Tierklinik vorstellen und mit denen sprechen. Und mir genau erklären lassen, was wann gemacht wird. Im Moment würde ich ihm Reconvalesence geben, dass ihn vielleicht etwas aufbaut. Zur Not mit einer kleinen Spritze (ohne Nadel natürlich) einflössen. Aber bitte aufgrund der Diabetes kurz mit Deinem Arzt drüber sprechen.

http://www.medicanimal.com/produkten/~r ... 3D0FA.jvm1

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Liebe Grüße
Meike mit den Stubentigern Ole, Polly, Maya, Nico, Lasse und meinen Pflegis Moritz, Emma und Hasi
Unvergessen: meine Sternchen Miezi +23.11.2011 und Sternchen Lilly +22.12.2014 und Sternchen Minka +11.03.2016
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Eine Katze hört gern, wenn du sie rufst. Sie sitzt in einem Busch nur einen Meter entfernt von deinem Schuh - und lauscht.


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BeitragVerfasst: 07.03.2014, 17:08 
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Kitten

Registriert: 31.07.2007, 08:21
Beiträge: 27
Wohnort: München
Danke liebe Meike,

der Link zum sieht gut aus.
Die Zähne stehen noch hinten an weil er (noch) keine Schmerzen beim Fressen hat.
In Informationsseiten zu Pankreatitis wird immer die Infusionstherapie empfohlen - so hat mein TA schon recht.
Ich weiß nur nicht wann ZU VIEL Schulmedizin angewendet wird wenn nur noch ein paar Wochen herausgeschunden werden können.

Ich werde nächste Woche die Infusionstherapie mit ihm versuchen - er hat heute so fordernd nach Futter gefragt, dass ich meine noch viel Lebenswillen zu erkennen.
Es gibt ja noch Bedenken, dass Kortison und Insulin sich gegenseitig behindern ... somit bleibt der weitere Weg seines erhöhten Zuckerwerts noch unsicher.
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Ich werde berichten ...

Lieben Gruß
Andrea und Neo


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BeitragVerfasst: 07.03.2014, 22:22 
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Senior-Katze

Registriert: 01.10.2011, 12:54
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Wohnort: Raum München
München.... wenn'S um Zweitmeinungen mit ganz kurzem Dienstweg zu ausgewiesenen Spezialisten für Spezialfälle geht - die UNI-Tierklinik oder wenn Du München Ost bist, die TK in Haar kennst Du?

lG Matthias mit seinen beiden Burschen & Rasselbande

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BeitragVerfasst: 10.03.2014, 09:07 
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Felis silvestris lybica

Registriert: 07.12.2009, 12:16
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Wohnort: Bremen
Der Neo schaut ja süß aus.

Ich kann Dir wirklich nur raten, Dir noch eine 2. Meinung einzuholen. Gerade bei einem kompliziertem Fall, wie es bei Neo ja zu sein scheint. "Normale" TAs haben natürlich auch ihre Weiterbildungen etc. Aber wie Matthias schon sagte, in den Tierkliniken ist man in der Regel noch erfahrener.

Ich wünsche Euch alles LIebe und hoffe, Ihr findet einen Weg, um Neo zu helfen. Gerade, wenn er noch Lebenswillen zeigt, sollte man wirklich alles versuchen.

Bitte berichte doch weiter, wie es Neo geht.

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BeitragVerfasst: 10.03.2014, 12:17 
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Kitten

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Beiträge: 27
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Ja, ich bin in schon in der Tierklinik in Haar (@Matthias :-)) und meine dass mein Bub dort in guter Behandlung ist.
(Ich war vorher bei einer sehr unkompetenten TA-Gemeinschaft)

Die Infos erscheinen mir ja auch alle schlüssig - zumal ich beim Ultraschall ja auch seine Dünndarmentzündung erkennen konnte und auch die Verbesserung durchs Kortison. Auch das "löchrigere" Gebiet der Bauspeicheldrüse und die veränderte Niere ... er wurde ja schon öfter ultra-durch-schallt....

Aber in der Tierklinik herrscht halt nur die Perspektive der Schulmedizin und ich befürchte dass hier die Einschätzung von "zu viel Behandlung" verloren geht...

Ich werde ihn dort auch mit den Infusionen weiter behandeln lassen.
Wahrscheinlich leide ich da mehr darunter als er... Denn er bekommt bestimmt auch ein wenig Schmerzmittel für die entzündete Bauchspeicheldrüse, die wohl am schmerzhaftesten sein soll ...

Wer hat denn Erfahrung mit solchen stationären Aufenthalten?

Andrea mit Prinz Neo


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BeitragVerfasst: 10.03.2014, 14:15 
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Kitten

Registriert: 31.07.2007, 08:21
Beiträge: 27
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@Mikesch

zu Convalescence hab ich gerade entdeckt es nicht für akute Pankreatitis geht:

Indikationen:
Anorexie
Katzenwelpen in der Wachstumsphase
Kranke und geschwächte Tiere
Laktation
Malnutrition (Fehl-/ Mangelernährung)
Post-operativ
Trächtige/Säugende Kätzinnen
Unterernährung

Gegenanzeigen:
aktue Pankreatitis
Hepatische Enzephalopathie
Hyperlipidämie

Schade, wolle ich gerade bestellen ....


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BeitragVerfasst: 10.03.2014, 14:32 
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Felis silvestris lybica

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Schade, dass ist blöd. Frage doch einfach nach, was Deinem Kater nun gut tun würde und ihn ein wenig aufbauen würde.

Es gibt auch noch ein Tonicum, das nennt sich ReConvalescenz. Ich kann auf die Schnelle Gegenanzeigen nicht finden. Vielleicht suchst Du mal. Eventuell wäre das ja etwas für ihn.

http://www.premiumtierfutter.de/katzen/ ... fbaumittel


Edit: Hier die Seite des Herstellers

http://www.alfavet.de/katzen/reconvales ... cum-katze/

Noch einmal edit: Ich sehe keine Gegenanzeigen. Aber ich würde es trotzdem mit einem TA abstimmen, ob es bei Neo unbedenklich ist.

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BeitragVerfasst: 10.03.2014, 14:53 
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Felis silvestris lybica

Registriert: 07.12.2009, 12:16
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andrea089 hat geschrieben:
Wer hat denn Erfahrung mit solchen stationären Aufenthalten?



Nun, ein stationärer Aufenthalt ist sicher immer eine Belastung. Man kann dem Katermann ja nicht erklären, dass es nur für kurze Zeit ist und ihm gut tun wird. Also wird er sicher etwas leiden und auch Heimweh haben. Aber wenn es anschlägt und ihm hilft ...

Dir bleibt, glaube ich, im Moment nichts anderes übrig, als dass Du Dich auf die Schulmedizin verlassen solltest. Homöopathie ist bei dem Krankheitsbild nicht angesagt. Beobachte Deinen Kater, besuche ihn oft und frage nach, wie er drauf ist. Ob sich sein Zustand verbessert. Und dann musst Du nach Bauchgefühl entscheiden, was zu tun ist.

Ich würde es auf jeden Fall versuchen.

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BeitragVerfasst: 10.03.2014, 15:48 
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Kitten

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Beiträge: 27
Wohnort: München
Ganz lieben Dank für die Tipps.

Hab was zu ReConvalescenz gefunden :

"ReConvales Tonicum kann sehr gut ergänzend zur Magen- Darm- Diät gegeben werden. Mit seinem niedrigen Fett- und Proteingehalt stellt ReConvales Tonicum keine zusätzliche Belastung dar. Es fördert den Appetit der oft schlecht fressenden Tiere und ergänzt die Nahrung mit Vitaminen, Spurenelementen und Flüssigkeit. "

Werde morgen mich um seinen Therapieplatz kümmern ...
Leider gibts keine Käfige wo ich auch noch mit Platz drin habe ... :roll:


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BeitragVerfasst: 10.03.2014, 23:51 
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Stammkatze

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Beiträge: 165
Wohnort: Niestetal
Hallo Andrea,

mein erster Kater Sid musste bei seinem längsten Aufenthalt für fünf Tage in die Klinik. Allerdings bekam er keine Dauerinfusion sondern immer nur mal begrenzt Um ihm das Ganze zu erleichtern, habe ich ihn jeden Tag, so gut ich es mit meinem Job vereinbaren konnte, besucht. Für diese Zeit durfte er zusammen mit mir in einem leeren Behandlungszimmer bleiben und ich konnte mich etwas um ihn kümmern, was er sehr genossen hatte.
Bei Tommy war es so, dass er (für drei Tage) aufgrund einer lebensbedrohlichen Herzgeschichte auf der Intensivstation der Tierärztin bleiben musste. Dort hat er Dauerinfusionen bekommen. Da sein Zustand sehr ernst war und er wirklich absolute Ruhe brauchte, hatte mir meine Ärztin von Besuchen abgeraten. Schweren Herzens habe ich das eingehalten, dafür wurde ich mit einem lebenden und sich langsam erholenden Kater belohnt.
Wenn Du von den Tierärzten die Erlaubnis bekommst, solltest Du ihn so häufig es Dir möglich ist, besuchen, ich bin mir sicher, dass ihm der Aufenthalt dort vielleicht nicht ganz so schwer fällt.
Auf alle Fälle wünsche ich Neo eine erfolgreiche Therapie!!!

Liebe Grüße

_________________
Bianca mit Fritz und Lisa (und natürlich unseren unvergessenen samtpfötigen Engel Tommy und Sid im Regenbogenland)


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BeitragVerfasst: 11.03.2014, 20:12 
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Kitten

Registriert: 31.07.2007, 08:21
Beiträge: 27
Wohnort: München
Sooo, ich habe gerade meinen Bub zur stationären Aufnahme in der Tierklinik abgegeben.
Die Ärztin erschien mir sehr kompetent.
Sie ist mit mir nochmal die Blutwerte durchgegangen und hat bei den beiden Blutzucker-Werten schon befürchtet, dass der Körper bereits schon übersäuert ist. Ich glaub es hieß Ketase.
Ein Schnelltest beim Urin hats leider bestätigt.

Er bekommt jetzt eine Art schnellwirksames Insulin (an die genauen Fachausdrücke erinnere ich mich nicht mehr so genau - aber es ist ja am wichtigsten dass ich es verstanden habe). Dadurch kann der Blutzuckerwert wohl schneller und präziser eingestellt werden, es muss aber alle 2 Stunden kontrolliert werden ...

Die Bauchspeicheldrüse soll durch die Infusionen auch wieder "beruhigt" werden können und dadurch ist es auch möglich dass sichlängerfristig der Blutzuckerwert wieder regulieren oder verändern kann. Manchmal kann die Diabetes auch wieder verschwinden. Manchmal ...

Neo hat auf dem Weg zur Tierklinik öfter gejammert und fast gefiept.
Hoffentlich war das kein schlechtes Zeichen ... das bringt mich fast um!
Überhaupt den kleinen Menschenliebhaber so alleine zu lassen bricht mir das Herz.
Danke Mystidom für Deine kleine Aufmunterung ich kanns brauchen.

Bitte weiter Daumen drücken für meinen Prinzen.
Ich halte Euch auf dem Laufenden.

Eure Andrea ohne Neo


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BeitragVerfasst: 11.03.2014, 22:20 
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Senior-Katze

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Wohnort: Raum München
Also wenn er jammert und fiept auf dem Weg zur TK und es auch nicht viel anders ist, wie wenn Du zum TA gehst, ist das kein besonderes schlechtes Zeichen. Speziell unser Alphakater Mikusch weint und heult auf dem Weg in die TK (für uns 5 Minuten mit Auto), weil es gewiß sein letztes Stündlein sein wird. Das muß so sein. Da sind viele Kater Weicheier erster Güte. (Nachtrag - auch Matou mault und jault aus Prinzip, obwohl er zum Einstand bei uns 1100 km Anreise anstandslos überstanden hat)

lG Matthias mit seinen beiden Heldenkatern & Rasselbande

PS.: Wenn Du mal wieder in Haar bist, komm mal auf einen Kaffee vorbei. 8) Terminvereinbarung über PN

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Zuletzt geändert von Zwergnorweger am 12.03.2014, 09:39, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 12.03.2014, 08:55 
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Felis silvestris lybica

Registriert: 07.12.2009, 12:16
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Wohnort: Bremen
Natürlich drücken wir alle Daumen und Pfötchen!

Es stimmt, manchmal bildet sich eine Diabetes zurück. Ist bei meiner Katzenfreundin auch vorgekommen. Also, denk positiv! Und was das jammern betrifft, so heulen alle meine Katzen auf dem Transport.

Gestern habe ich Mimi, eine Pflegekatze von mir, in ihr neues Zuhause gebracht. Sie hat im Auto ein Theater gemacht, als würde ich sie zum Schafott fahren.

Die wenigsten Katzen mögen Autofahren. Mir hat mal jemand erklärt, es liege u. a. daran, dass im Auto ja "Fliehkräfte" auf die Katze einwirken. Jede Kurve, jedes Gasgeben oder Bremsen - das ist für die Katze ein Graus. Und es scheint zu stimmen. Denn wenn ich nur stehe, sind sie alle ruhig. Fahre ich, ist das Jammern groß.

Bitte berichte weiter, wie es Neo geht. Ich schicke Euch beiden viel Kraft für die nächsten Tage rüber!

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Liebe Grüße
Meike mit den Stubentigern Ole, Polly, Maya, Nico, Lasse und meinen Pflegis Moritz, Emma und Hasi
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BeitragVerfasst: 12.03.2014, 18:00 
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Felis silvestris lybica

Registriert: 05.08.2006, 17:28
Beiträge: 1128
Wohnort: Sankt Augustin
Hallo andrea,

ich lese gerade jetzt erst mal wieder.

Ich hoffe, das die Behandlung bei ihm anschlägt und es ihm danach wieder besser geht. Dann ist sicher auch der aufenthalt in der Tierklinik schnell vergessen.

Vor allem dann, wenn er keine Schmerzen mehr hat und sich auch sein Allgemeinzustand wieder verbessert.

Unsere Katzen jammern jedes mal im auto, in der Regel nur auf dem hinweg. Auf dem Rückweg sind sie vermutlich froh, es hinter sich zu haben.

Ich drücke Euch die Daumen, das die Behandlung ihm hilft und er bald wieder nach Hause darf.

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Lg Claudia

Mausi, Lina, Nico und Streuner Moritz
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BeitragVerfasst: 19.03.2014, 11:08 
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Kitten

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Beiträge: 27
Wohnort: München
Sooo, habe am Samstag Nachmittag mein Neo-Kind aus der Tierklinik wieder abgeholt.
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Zu Hause wars als ob er nie weg gewesen wäre - und hat auch gleich Futter verlangt :-)

Die TÄ meinte, dass die wichtigste Behandlung seine Diabetes wäre!
:shock:
Mir wurde gezeigt, wie ich seinen Blutzucker messen kann und wieviel Insulin ich 2x tägl. Spritzen soll ...
Das ist garantiert nicht optimal mit der Kombination von Kortison gegen seine Dünndarmentzündung und dem Insulin...

Mein Bub macht aber einen sehr munteren Eindruck und er hat wohl auch etwas zugenommen (Hab ihn in der Klinik gewogen: mit 3,3kg trotzdem ein kleiner Knochenhaufen noch ...)

Tja, jetzt sitzen wir zu Hause und kämpfen mit der Diabetes - besser gesagt mit dem Messen ... Er versteht ja garnicht warum ich an seinem hübschen Ohr herumpiekse ...
Ich werde damit im Diabetes-Formum weiterposten.

Die Dünndarmentzündung behandle ich mit 1/2 Tbl. Prednisolon tägl.
und seinen Magen mit ein paar Kügelchen aus der Kapsel Omeprazol.
Solange er frisst wie ein Wolf :D kein Problem ...

Ich finde es war die richtige Entscheidung ihn ein paar Tage in der Klinik und an der Infusion zu lassen.
Es hat ihn zwar bestimmt furchtbar gestresst, da er mehrmals am Tag aus dem Käfig zu Untersuchungen und "Behandlungen" (Blutzucker und Temperatur messen, Antibiotika-Tabletten, Insulin Spritzen) aus seinem Käfig geholt wurde - und das ganze mit einer fast abgeschnürten Pfote wo der Infusionsschlauch fixiert wurde, - aber es hat sich wohl gelohnt und er hat keine größeren Seelenschäden davongetragen.

Danke liebe Tipgeber und Aufmunterer hier!

Lieben Gruß von Andrea und Neo


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BeitragVerfasst: 19.03.2014, 11:22 
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Senior-Katze

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Wohnort: Raum München
Hallo Ihr Beiden,

das freut uns, daß es sich wohl gelohnt hat und alles auf die richtige Bahn kommt.

Laßt es Euch gut gehen

wünschen Matthias mit Raubkatern & Rasselbande

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BeitragVerfasst: 19.03.2014, 11:36 
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Felis silvestris lybica

Registriert: 05.08.2006, 17:28
Beiträge: 1128
Wohnort: Sankt Augustin
Schliesse mich dem an.

Hoffe das bleibt jetzt stabil und ihr bekommt den Diabtes in Griff.

Er geniesst es sicher das er wieder zu Hause ist.

Alles Gute fuer Euch!

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Lg Claudia

Mausi, Lina, Nico und Streuner Moritz
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BeitragVerfasst: 19.03.2014, 11:54 
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Felis silvestris lybica

Registriert: 07.12.2009, 12:16
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Wohnort: Bremen
Auch von mir weiterhin alles Gute! Der Kleine sieht ja wirklich arg dünn aus. Aber schön, wenn er jetzt auf dem Weg der Besserung ist.

Ich hoffe, Ihr kriegt die Diabetes in den Griff und auch die anderen "Maleschen".

Knuddler an den Katermann rüberschick und für Dich weiterhin viel Optimismus und Kraft!

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BeitragVerfasst: 28.06.2018, 13:58 
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Kitten

Registriert: 31.07.2007, 08:21
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Wohnort: München
Hallo Ihr Lieben,

ich wollte mich nach über 4 Jahren zurückmelden :-)
Mein Katzenprinz lebt immer noch! Sogar recht gut.

Wir sind mittlerweile von der Diabetes - aber auch vom Kortison weg.
Die Bauchspeicheldrüse hat immer noch große Probleme.
Ich gebe gegen die endlose Kotzerei einfach fast täglich Cerenia (Spritze und Tablette).
Und natürlich 2x täglich Enzyme (Pankreatin/Primazym).
Er bekommt immer noch Schübe mit Erbrechen und stinkendem Durchfall - dauert ca 1h bis 2Tage.
Dann frisst und trinkt (!) er wieder wie ein Wolf.
Gestern hat er seinen letzten Zahn verloren. Jetzt ist er offiziell ein Opa - auch wenn er immer noch sehr agil, frech und sehr verschmust ist.
Und ich liebe ihn endlos!

Schade dass hier im Forum nur noch wenig los ist.
Ich war immer sehr gerne hier und hab auch die besten Infos hier gefunden.
Weil ich immer auf der Suche nach einer Lösung für meinen Bub bin, komme ich hier immer wieder vorbei.

Alles Liebe,
Andrea mit Neo dem wundervollsten Katzenprinz der Welt.


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