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Blutuntersuchungen bei Epilepsie individuell ?
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Hase



Anmeldungsdatum: 26.03.2004
Beiträge: 65

Verfasst am: 26.03.2004 - 17:58    Titel: Blutuntersuchungen bei Epilepsie individuell ?  

Hallo,

mein Name ist Hase :wink: und ich bin zum ersten Mal in diesem Forum. Mir ist gleich angenehm aufgefallen, dass ihr eine Rubrik für "Epilepsie" habt. Das ist nicht in jedem Katzenforum üblich. Schade, dass es noch keine Einträge gibt.

Meine Mieze hat seit einigen Monaten Epilepsie. Seither wurden - gleich zu Anfang der Feststellung und Einstellung auf das Medikament - 2 umfangreiche Blutuntersuchungen gemacht (1x in der Klinik und 1x zuhause bei der Tierärztin, die allerdings meine Katze als einzigen Epilepsiepatienten hat).

Heute habe ich in der Klinik angerufen, wie oft ich eine Blutuntersuchung machen lassen muss. Leider war der Arzt nicht da, der Mieze kennt. Der andere sagte, das sei individuell unterschiedlich, wann man diese Untersuchungen macht. Es würde von der Dosierung, dem Gewicht und dem Allgemeinzustand der Katze abhängen :?

Erst am Montag kann ich den Arzt erreichen, der meine Katze kennt.

Jetzt möchte ich einfach mal fragen, ob es da wirklich individuelle Unterschiede gibt. Einerseits wäre ich ja froh, denn bei ihr könnte es sein, dass sie seltener zur Untersuchung muss, da sie Minimaldosis erhält und damit gut klarkommt.

So viel wollte ich eigentlich garnicht schreiben :roll:
Jetzt hoffe ich auf eine Antwort.

Viele Grüße,
Hase
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Anonymous
Gast





Verfasst am: 26.03.2004 - 18:33    Titel:  

Hallo Hase,

wir haben auch eine Epi-Katze, die allerdings nicht behandelt wird, da die Anfälle bislang "nur" so alle 6 - 10 Wochen auftreten und sie sind auch nicht idiopathisch (also oft genetisch bedingt). Bei unserer Katze sind die Epi-Anfälle erworben, nach einer großen OP (sie hatte sich vor gut 4 Jahren die gesamte Seite aufgerissen) drücken die Narben auf die Nervenstränge. Im Ruhezustand kommen dann die Anfälle.

Bei einer Katze, die, wie wohl in Eurem Fall, mit Barbituraten behandelt wird, würde ich spätestens alle 10 oder 12 Monate ein großes Blutbild (der Name hängt vom Labor ab, mit großem Blutbild meine ich z.B. bei Vet-Med ein Differentialblutbild) erstellen lassen. Erstens gehen die Medikamente unter Umständen auf die Leber, da kann dann gegengesteuert werden, und auch die Nierenwerte sind wichtig, denn die Niere ist dafür verantwortlich, daß das Medikament auch wieder ausgeschieden wird.

Alles Gute,
Iris
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Hase
Gast


Anmeldungsdatum: 26.03.2004
Beiträge: 65

Verfasst am: 04.04.2004 - 13:53    Titel:  

Hallo Iris,

kann erst heute antworten, weil ich noch meine TA und den Arzt fragen wollte, der Mieze untersucht hat.
Meine TA sagte, sie sei damit überfordert. Ist ja ehrlich von ihr.

Der Neurologe sagte genau das gleiche wie du :D :
1 x im Jahr diese große Blutuntersuchung wegen dem Barbituratspiegel, der Leber- und Nierenwerte etc. Das Medikament ist halt schon stark lebertoxisch :( Aber Mieze gehts bisher mit der Minimalst-Dosis gut. Hat gestern und vorgestern Mäuse gebracht :roll: Das ist ein gutes Zeichen, aber Muttern entsorgt ja immer zuverlässig :wink:
:albino:
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Anonymous
Gast





Verfasst am: 04.04.2004 - 14:29    Titel:  

Hallo Hase,

wir haben ja eine Katze, die an einer Autoimmunkrankheit leidet.

Diese Katze bekam bald ein Jahr lang Cortison und AB. Und obwohl diese Medikamentengabe schon über zwei Jahre her ist, waren die Leberwerte dieser Katze im Herbst immer noch nicht so wirklich gut, im Jahr davor allerdings noch schlechter. Natürlich erholt sich das Organ Leber am allerschnellsten, und bei einer regelmäßigen Medikation über einen langen Zeitraum hinweg finde ich es einfach wichtig, diese Werte im Auge zu behalten.

Unsere drei Katzen müssen sich jährlich Blut abzapfen lassen, sicher ist sicher. Unsere Sita, ca. 13 Jahre alt, hatte die besten Blutwerte! Und das erfreut mich dann natürlich auch, wenn die Seniorin (das ist unsere Epi-Katze) laut Labor und Untersuchung richtig fit ist. Darum kann ich diese Untersuchung überhaupt allen Katzenhaltern mit Katzen über z.B. 5 Jahren empfehlen, wie soll der Dosi sonst merken, daß irgendetwas nicht stimmt?

Liebe Grüße,
Iris
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Hase
Gast


Anmeldungsdatum: 26.03.2004
Beiträge: 65

Verfasst am: 04.04.2004 - 21:52    Titel:  

Hallo Iris,

dass ein Medikament so lange nachwirken kann, wusste ich auch noch nicht, lediglich, dass Cortison auch sehr schädlich für die Leber ist. Meine TA hat schon einmal Schreikrämpfe gekriegt als ich von einem anderen Tierarzt kam (wollte andere Meinung hören) und Cortisontabletten mitgebracht habe mit den Dosierungsanweisungen des anderen Arztes. In diesem Fall, es war ein Sonnenbrand auf beiden Öhrchen, hatte der andere Arzt eine falsche Diagnose gestellt und eine viel zu hohe Dosis Cortison geben wollen. Da es Mieze vom Cortison gleich viel schlechter ging, bin ich reumütig zur gewohnten TA zurückgegangen...

Ich werde den Rat natürlich befolgen und jedes Jahr diese Blutuntersuchung machen lassen. Mir graut nur davor, weil Mieze nüchtern sein muss und wir erst um 10 Uhr morgens kommen können. Eigentlich bekommt sie ihre Medizin zwischen 7 und 8 Uhr. Allein der Umstand: Tierarzt gehen, ist Stress für die Katze und den möchte ich ihr ja wo es nur geht ersparen. Und dann noch ohne Fressen und ohne Medizin :cry:

Übermorgen ist der Termin. Habe extra Urlaub genommen. Meine arme kleine Maus. Und mir ist schon ganz schlecht. Drei "Mann" werden gebraucht zum Blutabnehmen:

Ärztin zum Blutabnehmen
Arzthelferin zum Katze festhalten
Mich zum Katze trösten (gut zureden und Bäckchen streicheln) :?

:albino:
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