| Home |
Das Wetterau-Katzen-Forum Archiv und Druckvorschau
|
| Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen |
| Autor |
Nachricht |
Anonymous
Gast
|
| Verfasst am: 06.04.2004 - 08:54 Titel: Thunfisch |
|
|
Hallo,
beim letzten Treffen kam ja die Frage nach Thunfisch auf. Ich habe mal zusammengesucht, was ich dazu finden konnte:
Bei einseitiger Ernährung mit Fisch, bes. Thunfisch, tritt Vitamin E- Mangel
auf, der in der Folge zu der so genannten "Steatitis" (granulomatöse Veränderung des Fettkörpers einhergehend mit einer Zellnekrose/Absterben von Zellen durch übermässige Einlagerung von Fett) ) führt.
Die Verfütterung von rohem Fisch kann auch zu Thiaminmangel führen.
Es geht dabei aber nur um einseitige oder ausschließliche Fischernährung. Wenn die Katzis neben anderem Futter als Leckerli auch hin und wieder gekochten Fisch, auch Thunfisch bekommen, ist nichts dagegen einzuwenden. Er enthält ja auch viele wertvolle Stoffe.
1999 zeigte eine Studie der US Environmental Working Group, daß Thunfisch eine ungewöhnlich hohes Menge des giftigen Metall Methylmercury enthält. Sie empfahlen, daß schwangere Frauen überhaupt keinen Thunfisch essen sollten, und daß Kinder höchstens einmal die Woche Thunfisch essen sollten. Thunfisch für Menschen enthält oft das weiße Fleisch, während Thunfisch für Tiere das etwas minderwertigere rote Fleisch enthält. Das rote Fleisch enthält - zumindest in der Theorie - mehr Umweltgifte. |
|
| Nach oben |
|
neckarhex
Gast
|
| Verfasst am: 06.04.2004 - 09:04 Titel: |
|
|
Huhu Michaela,
lieben Dank. Das ist ja hochinteressant.
Kommentar von Achim, dem Chemiker: "Methylmercury" heißt auf deutsch Methylquecksilber. Er war ziemlich entgeistert darüber, da Methylquecksilber eine hohe Langzeittoxizität hat, nicht ausgeschieden werden kann und somit nicht nur für den Menschen, sondern auch für die Tiere eigentlich ganz schön kritisch sein müsse... er will Dich nochmal direkt nach den Quellen fragen und sich die angucken. Immerhin hat er im Rahmen seines Studiums eine Weile Toxikologie gelesen und interessiert sich immer noch dafür...
Liebe Grüße,
Harriet |
|
| Nach oben |
|
Emma
Gast
Anmeldungsdatum: 08.03.2004
Beiträge: 358
Wohnort: Mannheim
|
| Verfasst am: 06.04.2004 - 10:35 Titel: |
|
|
Hallo Michaela,
vielen Dank für die Infos. Noch eine ergänzende FRage: Du schreibst von sehr einseitiger ERnährung mit Fisch. Gilt dies auch für die Fischsorten unter den NaFudosen ?
LG, Bettina |
|
| Nach oben |
|
Anonymous
Gast
|
| Verfasst am: 06.04.2004 - 11:34 Titel: |
|
|
Huhu Ihr,
Achim, die Quelle findest Du hier:
http://www.cce.cornell.edu/programs/food/staff/at050699/safety.html
Etwa in der unteren Hälfte der site unter "EWG Cautions About Mercury in Tuna Fish".
Bettina, ich gehe schon davon aus, dass sich das Problem auf übemäßige/ausschließliche Fischfütterung- auch von Dosenfisch- bezieht. Die Frage ist natürlich, wieviel natürliches Vitamin E den Dosen zugesetzt wird. Almo Nature beispielsweise hat ja gar keine Vitamine zugesetzt. Ich füttere das Fischfutter (Makrele, Lachs, Grundeln) als Leckerchen (hin und wieder) und gebe diesen Mahlzeiten immer noch Vitamin E extra zu.
Ansonsten weiß ich gar nicht, welches Futter aus reinem Fisch besteht (Greenfish, Miamor, ...).
Bei "Miamor feine Filets" kann ich keine Inhaltsangabe finden. Die haben aber immerhin hellen Thunfisch, Greenfish ist eindeutig roter Thunfisch -das ist halt bei dem Quecksilber interesssant. |
|
| Nach oben |
|
siljan
Gast
|
| Verfasst am: 12.04.2004 - 20:34 Titel: |
|
|
Hallo Michaela,
und wieder mal bin ich zu nix gekommen. Konnte den Link und das dahinter nur überfliegen. Bestätigt aber mal mein rundimentären Kenntnisse voll.
Die Angaben beziehen sich vorab auf den sogenannten roten Thunfisch aber soweit ich mich erinnere bezieht sich die Problematik organometallischer Verbindungen im Seefisch generell auf alle Meeresorganismen.
Generell lässt sich sagen, je höher das Tier in der Nahrungkette angesiedelt ist, desto höher der Schadstoffgehalt. Das tückische an vielen organometlliaschen Verbindungen wie Methylquecksilber aber auch Tributylzinn besteht in der hohen Fettlöslichkeit diesen Verbindungen. Reichert sich schön im Gewebe an.
Das da irgendeine Thunfischlobby in Amerika quer schießt war ja klar. Wenn ich tiefer recherchieren würde wozu mir leider die Zeit fehlt bin ich recht sicher darauf zu stossen, daß Ihr Statement bezüglich der Stellungnahme der FUD glatt gelogen ist.
Meine Empfehlung,wenn ich das so lese. Seid sparsam besonders bei Thunfisch. Anderer Hochseefisch dürfte nicht so problematisch sein.
und die 4 % Thunfisch in Whiskas dürften auch das geringste Problem sein....
Viele Grüsse, Achim |
|
| Nach oben |
|
| |
phpBB Search Engine Indexer © phpRebel
Powered by phpBB © 2001, 2002 phpBB Group
|