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Kathy
Anmeldungsdatum: 10.03.2004
Beiträge: 2155
Wohnort: Ruhrgebiet
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| Verfasst am: 15.06.2004 - 11:02 Titel: Hyperthyreose/ Schilddrüsenüberfunktion bei der Katze-Info |
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Huhu, ihr Lieben!
Ich habe meine Abhandlung zur Hyperthyreose weiter ausgearbeitet und stelle sie euch zu Informationszwecken jetzt hier zur Verfügung:
Hypertyreose bei der Katze:
Da ich selbst ja Halter einer hyperthyreotischen Katze bin, hab ich mich auf die Suche nach vielen Infos gemacht. Er erfolgten einige Gespräche mit meinem TA, Erklärungen zu Quellen wurden mir gegeben, Fachbegriffe erläutert.
Ja, man hätte Peewee eher auf Hyperthyreose testen sollen. Ich ziehe mir den Schuh an, mein TA macht sich den Vorwurf nicht eindringlich auf den T4-Test bestanden zu haben. Durch die Gepräche hat sich mein ursprüngliches Vertrauen zu meinem TA bestätigt, worüber ich sehr froh bin. Krumm genommen hat mir niemand meine Recherchen und Fragen sondern man ist darauf eingegangen und hat mir viel Zeit (ohne Berechnung) gewidmet.
Inwieweit Peewees chron. Durchfall einen Zusammenhang mit der Hyperthyreose hat, wird sich erst bei erfolgreicher Behandlung mit dem Thyreostatikum zeigen, eine grosse Wahrscheinlichkeit besteht natürlich.
Jetzt aber allgemeine Infos zur Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion):
Bei der Hyperthyreose wird von der Schilddrüse vermehrt T4 abgegeben(Thyroxin) aber auch T3 (Trijodthyronin).
Thyroxin ist im gesunden Maß natürlich wichtig. Der Organismus wird gesteuert. Bei der Überfunktion arbeiten sämtliche Organe auf Hochtouren, die Katze kann gar nicht so viel Nährstoffe aufnehmen wie der Körper verbraucht. Gefährlich kann es für das Herz werden. Eine unbehandelte Katze kann an Herzversagen oder Erschöpfung sterben. Es kommt vor, dass unter der Hyperthyreose eine maskierte Niereninsuffizienz vorhanden ist. Durch die Überfunktion der Schilddrüse arbeiten ja auch die Nieren schneller, filtern wie wild.
Betroffen sind Katzen zumeist ab einem Alter von 8 Jahren, anteilig mehr Kater als Kätzinnen.
Das Verhältnis liegt ca. bei 3:2. Jedoch Vorsicht: es können auch jüngere Katzen betroffen sein!
Ursachen sind unklar, es wird über Futter, Katzenstreu und einiges anders spekuliert. Scheinbar ist die Hyperthyreose im Süden Deutchlands weiter verbreitet als im Norden.
Symtome einer Hyperthyreose können Folgende sein:
-Gewichtsverlust ( 82,5% der untersuchten Katzen in einer Studie der I. MTK in München)
-Futtergier (Polypagie, 70%)
-vermehrtes Trinken (Polydipsie, 62,5%)
-Erbrechen (52,5%)
-Durchfall (40%)
-Unruhe (30%), dazu können auch Aggressivität oder Hyperaktivität zählen.
-struppiges Haarkleid (47,5%)
-Pulsfrequenz bei der Untersuchung über 200/min (87%) (Tachykardie)
-bei 90% der Katzen ist die Schilddrüse zu palpieren ( Palpation= Untersuchung durch Tasten unter leichtem Druck).
Eine noch sehr unbekannte Form dieser Erkrankung ist die hormonelle Schilddrüsenüberfunktion. Netterweise darf ich diesen Bericht dazu hier in diesen Thread aufnehmen:
| Zitat: | Hormonelle SDÜ (Feline Hyperthereose bei Jungkatzen durch Homonfehlfunktionen-zeitlich begrenzt) - was ist das und wo liegt der Unterschied zur normalen SDÜ?
SDÜ = Feline Hyperthereose ist eine Fehlfunktion der Schilddrüse, wobei vermehrt Thyroxin, das Schilddrüsenhormon ausgeschüttet wird.
Normalerweise tritt SDÜ bei älteren Katzen ab ca. 8 Jahren auf mit der vollen Symtomatik.
-Vermehrte Futteraufnahme
- Gewichtsverlust
- Struppiges Fell
- Unruhe (Hyperaktivität), Suche nach kühlen Plätzen
- Erbrechen, Durchfall
Selten wird die Krankheit sofort diagnostiziert, so daß Folgeerkrankungen auftreten
- Herzerkrankungen
- versteckte Nierenerkrankungen
Die genauen Ausführungen dazu findet ihr hier:
http://www.beepworld.de/members89/w...iekrankheit.htm
Wo liegt nun der Unterschied?
In der Symtomatik gibt es keine - die Jungkatze hat dieselben Symtome. Diese werden aber nicht erkannt, da junge Katzen immer sehr aktiv sind, auch mal Erbrechen etc.. Die der Jungkatze typische Neugier läßt auch die Suche nach ungewöhnlichen Orten (Badewanne, kühle Fliesen) als völlig normal erscheinen.
Auffällig wird die Krankheit erst, wenn die ausgesprochen seltenen "Umkehrsysmtome" auftreten:
- Futterverweigerung
- regelrechtes Angewidertsein
- peitschender Schwanz
- sehr schlechtes Fell trotz hochwertigem Kittenfutter
- vermindertes Wachstum
Nur welcher Tierarzt kommt auf die Idee, bei einer Jungkatze einen T4-Wert im Blutbild zu messen? Fast keiner, denn der T4-Wert gehört zum Altersblutbild.
Auffallend hier ist bei einem genauen Blutbild, das T4 und T3 erhöht ist, aber TSH im Normbereich bleibt.
Der Prozentsatz der eindeutig diagnostizierten Jungkatzen mit einer hormonellen SDÜ liegt bei verschwindend geringen 0,3 Prozent.
In ganz Europa gibt es eine 8 Monate alte Exotic Shorthair-Katze , welche Knoten und SDÜ hatte und erfolgreich mit OP und Radio-Jodtherapie behandelt wurde. (die darüber vorhandene Studie ist Privateigentum und kann hier nicht veröffentlicht werden).
Was ist das besondere an dieser hormonellen SDÜ?
Sie verschwindet wieder ohne Organschäden zu hinterlassen. Der fehlgeleitete Hormonhaushalt normalisiert sich ca. ab 1,5 Jahre bis hin zum 2. Lebensjahr der Katze. da sind plötzlich alle Werte wieder im Lot, keine Organe wurden auf Grund der Kürze der Symtomatik in Mitleidenschaft gezogen.
Veterinärmediziner aus Amerika vermuten, das ca. 5 % aller Jungkatzen an dieser Krankheit leiden, aber nicht diagnostiziert werden. Leider ist diese These bisher schwer zu belegen, da zu wenige Diagnosen vorhanden sind.
Gravierend wird die fehlende Diagnose nur, wenn die vorhandenen hormonelle SDÜ nicht diagnostiziert wird und es sich um eine echte SDÜ handelt, die unerkannt ins Alter "geschleppt" wird. Auch das wird vermutet. Man geht davon aus, das ca. jede 25 Katze, die eine hormonelle SDÜ hat (augenscheinlich) doch eine echte SDÜ hat und diese Krankheit verschleppt.
Besonders Katzen, die schon im Alter von ca. 8 Jahren hochgradige Folgeerkrankungen haben (Herzerkankungen, Wasser in der Lunge etc.) könnten solche Katzen sein.
Nachzuweisen wird das alles erst im Laufe der Zeit sein - wenn mehr Menschen und Tierärzte Krankheiten nicht mehr eindeutig als Alterskrankheiten deklarieren und damit Untersuchungen unterbleiben.
K. Achek |
Die Diagnose:
Sie ist meist einfach über die Bestimmung des T4-Wertes im Blut zu bestimmen. Der Referenzwert (laut Laboklin) liegt bei 0,9-2,9.
Werte über 3,8 bestätigen die Hyperthyreose. (Wichtig dabei: es wird mit unterschiedlichen Referenzwerten und Maßeinheiten je nach Labor gearbeitet. Deshalb ist immer der Referenzwert des ermittelnden Labors notwendig!)
Allerdings gibt es auch erkrankte Katzen, deren Wert nicht so aussagekräftig ist. Wenn bei niedrigeren Werten sichtbare Symtome auf eine Hyperthyreose hinweisen sollten weitere Tests gemacht werden, um eine genaue Diagnose zu bekommen.
Da gibt es einmal den TRH-Stimulationstest:
Die Katze bekommt Blut abgenommen. Danach wird TRH intravenös gegeben. Nach 4 Stunden wird erneut Blut abgenommen.
Im Labor wird der T4-Wert vor und nach der Stimulation gemessen.
Keine Hyperthyreose: T4-Anstieg > 60%
Hyperthyreose: T4-Anstieg < 50%.
Ein weiterer Test ist der T3-Suppressionstest.
Es wird Blut abgenommen. Anschliessend bekommt die Katze 7 mal hintereinander, im Abstand von 8 Stunden oral T3 verabreicht.
2-4 Stunden nach der letzten Gabe wird wiederum Blut abgenommen, beide Proben werden im Labor untersucht.
Keine Hyperthyreose: T4-Suppression > 50%
Hyperthyreose: T4-Suppression < 50%.
Ebenso kann die Szyntigraphie bei der Diagnosefindung behilflich sein.
Weitere Blutwerte können einen Aufschluss über eine Erkrankung geben:
-erhöhte Leukozyten (54%, Studie I. MTK München, s.o.)
-erhöhter Hämatokritwert (26%)
-erhöhte Leberenzymaktivitäten (ALT, AP,68,5 bzw. 68,4%)
-niedrigere Thrombozyten
-niedrigere Lymphozyten (33%)
-niedrigere Eosinophile Granulozyten
-erhöhte Glucosewerte
-erhöhte Phosphatwerte (anorg. Phosphat 37,8%)
-erhöhter Bilirubinwert (Gallenfarbstoff, 20,6%)
-erhöhte Harnstoffkonzentration ( 52,5%)
-erhohte Kreatininwerte (5%)
Die Therapie:
Es gibt zur Zeit drei verschiedene Therapieformen.
Welche Art man durchführen lässt sollte mit dem Tierarzt abgesprochen werden.
1: die Radioiodtherapie:
Die Radioiodtherapie wird nur in wenigen Kliniken durchgeführt, z.B. Vet-Uni-Klinik Gießen.Die „Faculteit de Diergeneeskunde„ in Utrecht bietet dies an. (Stand 2007: diese Klinik bietet die Behandlung leider nicht mehr an sondern verweist an eine Klinik in Belgien).
Diese Therapieform gilt als die Effektivste.
Radioaktives Iod 131 wird einfach ausgedrückt der Katze verabreicht. In der Regel findet sich nach einer Woche eine deutliche Reduktion der fT3- und fT4-Konzentration. Die TSH-Konzentration erreicht ca. 3 Wochen nach der Radioiodtherapie den Referenzbereich. Diese Therapie wirkt sehr schnell, hat eigendlich keine Nebenwirkungen.
Vorsicht ist allerdings angebracht: unter der Hyperthyreose kann sich wie oben schon erwähnt eine Niereninsuffizienz verstecken. Gerade bei der schnellen Wirksamkeit dieser Therapieform muss besonders auf den Harnstoff- und Keratininwert geachtet werden, eine Urinuntersuchung ist ebenso ein Muss.
Es kann vorkommen, dass diese Therapie wiederholt werden muss.
Ein Nachteil dieser Therapie ist, dass aufgund der deutschen Strahlenschutzgesetzte die Katze längere Zeit isoliert in der Klinik bleiben muss.
2: operative Entfernung:
Birgt ein höheres Risiko. Bei Katzen, die ein Narkoserisiko haben ist davon abzuraten.
Wenn zuviel Gewebe entfernt wird kann sich die Symtomatik ins Gegenteil umkehren, eine Unterfunktion der Schilddrüse entsteht. (Besonders gefährlich hinsichtlich einer Niereninsuffizienz!) Auch wenn nur krankes Gewebe entfernt wird wurde doch häufig beobachtet, dass sich nach ca.2 Jahren wieder eine Überfunktion eingestellt hat.
3: Thyreostatika:
Die Gabe von Thyreostatika ist anzgezeigt bei Katzen, die ein erhöhtes Risiko tragen an einer maskierten Niereninsuffizienz zu leiden oder für die die anderen Therapieformen aus anderen Gründen nicht in Frage kommen.
Am Bekanntesten dürften die Mittel Carbimazol und Thiamazol (Methimazol) sein.
Carbimazol hat die wenigsten Nebenwirkungen. Möglich sind Nahrungs-und Flüssigkeitsverweigerung (Anorexie), Erbrechen. Selten Apathie, Hautsymtome sehr selten. Dies sind die Nebenwirkungen die vom Besitzer erkannt werden können, weitere sind nur durch Laboruntersuchungen festzustellen.
Leider gibt es noch die sehr seltene Nebenwirkung Agranulozytose. Ganz einfach ausgedrückt, wird der Körper anfällig für alle möglichen Erreger, das Immunsystem ist kaputt. Daher sollte bei einer Infektion, Fieber sofort der Tierarzt aufgesucht werden und nicht gewartet werden.
Carbimazol wird im Körper zu Methimazol umgewandelt, daher ist eine höhere Dosierung im Vergleich zum Thiamazol in Erwägung zu ziehen. (5 mg Carbimazol entsrechen ca.! 3mg Thiamazol). Dies ist allerdings abhängig vom Stoffwechsel des einzelnen Tieres.
Manuela Kuffer- F r a n k / M ü n c h e n
Ve t.M e d.L a b or /Symptom Durchfall: Endokrine Ursachen – Fallberichte schrieb: |
C a r b i m a z o l
– Carbimazol wird in vivo zu Methimazol umgebaut
– muß oft etwas höher als Methimazol dosiert werden (5
mg Carbimazol entsprechen 3 mg Metimazol)
– hat sehr viel weniger Nebenwirkungen als Methimazol
und schmeckt nicht bitter
– in Westeuropa „Mittel der Wa h l " |
Hier einmal ein Zitat aus einer Fachdatei um die Richtigkeit dieser Aussage noch mal zu belegen.
Thiamazol wird direkt verwertet, da es nicht mehr umgewandelt werden muss. Leider sind hierbei die Nebenwirkungen stärker. Sie gleichen den Nebenwirkungen des Carbimazol, treten allerdings häufiger auf.
Die Dosierungsempfehlung schwankt in den unterschiedlichsten Quellen.
Allgemein wird eine Gabe von 2-3 mal täglich 5 mg empfohlen. Man geht jedoch dazu über, viel geringer anzufangen um eine bessere Kontrolle zu haben, auch im Hinblick auf die maskierte Nierensufizienz.
Eine Gabe von 2,5 mg Carbimazol/Thiamazol 2 mal täglich ist angebracht.
Zu Beginn der Therapie sollte auch hier mindestens die Harnstoff-und Keratinin-Werte ermittelt werden, ein U-P/C-Test ist ratsam.
Nach 2 Wochen sollten die relevanten Werte überprüft werden, T4-Konzentration und natürlich die Harnwerte.
Der Tierarzt wird dann weiterentscheiden, mit welcher Dosierung fortgefahren wird.
Regelmässige Kontrollen sind wichtig. Unterstützend dazu kann durchaus das Messen der Herzfrequenz sein, da eine hypertyreotische Katze ja eine beschleunigte Herzfrequenz hat.
Dazu wird an der Innenseite der Oberschenkel der Puls gefühlt. Ich habe da nicht so sensible Fingerspitzen, übe aber noch fleissig.
Eine Möglichkeit, die SDÜ zu behandeln ist die Gabe von Iodum, ein homöopathisches Mittel. Dies sollte allerdings nur in Zusammenarbeit von Tierarzt und Homöopathen erfolgen. Eine Erstbehandlung mit konventionellen Thyreostatika und anschliessender Zuführung von Iodum inklusive regelmäßiger Blutwerte ist möglich. Allerdings sollte man wegen der Dringlichkeit der Behandlung nie auf die Schulmedizin verzichten!!!
Gerade das langsame Herantasten an die passende Dosierung, an den euthyreotischen Zustand, vereinfacht ein Erkennen der Niereninsuffizienz, im Gegensatz zur Radioiodtherapie oder der OP.
Dort wird allerdings im Vorfeld die Katze auch mit Thyreostatika behandelt.
Man hat sogar die Möglichkeit die Katze vorerst in einem leichtern hyperthyreotischem Zustand zu lassen um so gezielt gegen die Niereninsuffizienz anzugehen.
Manuela Kuffer- F r a n k / M ü n c h e n
Ve t.M e d.L a b or /Symptom Durchfall: Endokrine Ursachen – Fallberichte schrieb: |
Hyperthyreose und Harnapparat
– Schilddrüsenhormone haben eine diuretische Wirkung
– Nierendurchblutung, glomeruläre Filtrationsrate (GFR)
und tubuläre Resorption sind erhöht
– eine Niereninsuffizienz kann somit maskiert sein
– die glomeruläre Filtrationsrate kann bei Therapie
massiv sinken, als Folge davon steigen Kreatinin- und
Harnstoffkonzentration, eine manifeste Niereninsuffizienz
entwickelt sich
– bei Risikopatienten:
– genaue Überwachung (Harnstoff, Kreatinin, Urin und
E l e k t r o l y t e )
– eine reversible Behandlungsmethode sollte gewählt
w e r d e n |
Hier noch mal ein Zitat, das das Wesendliche über die maskierte Niereninsuffizienz aussagt!
.Einige Quellen geb ich euch noch:
Auszugsweise Wissen aus dem Kraft/Dürr
www.vetmed.uni-muenchen.de/anat1/2000_ek1.html
www.vetmed.unibe.ch/studvet/download/year23/stoffwechsel/Feline_Hyperthyreose_ppt_2004.pdf
elib.tiho-hannover.de/dissertations/jacobsi_2002.html (Link bitte kopieren, es funktioniert irgenwie nicht auf herkömmliche Art...)
www.felinecrf.info/index.htm
www.loetzerich.de/Gesundheit/Schilddruese/body_schilddruese.html
www.vetmedlabor.de (Der Vortrag ist leider nicht mehr (?) auf der HP zu finden, Gott sei Dank hat eine liebe Bekannte der ich den Link gab die Datei kopiert...)
www.laboklin.de
www.catgirly.de (für die genauere Erklärung der einzelnen Laborwete)
Netz-Katze Meike
mein TA als Fachbegriff-Lexikon
Eine tolle Seite, die das Wesendliche einfacher erklärt : http://www.handicap-katzen.de/chronerkr/schilddr.htm (Leider zur Zeit nicht mehr verfügbar!)
(c) Kathleen Gründler |
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Kathy
Anmeldungsdatum: 10.03.2004
Beiträge: 2155
Wohnort: Ruhrgebiet
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| Verfasst am: 15.06.2004 - 18:37 Titel: |
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Huhu!
Wer noch mehr Infos oder interessante Links zu diesem Thema hat, kann sie hier ruhig noch dazu schreiben!!! |
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Meike
Anmeldungsdatum: 27.03.2004
Beiträge: 47
Wohnort: Münster
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UrmelMurmel
Anmeldungsdatum: 18.03.2004
Beiträge: 1587
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| Verfasst am: 17.06.2004 - 17:51 Titel: |
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Huhu Kathy,
ich kann nichts weiter dazu beitragen, da ich glücklicherweise mit Schilddrüsenerkrankungen noch nie zu tun hatte.
Aber ich finde es super Klasse, dass du einen so ausführlichen Text hier reingestellt hast, zur Information für Betroffene. Ich find das immer ganz wichtig und toll, wenn jemand bezüglich einer Krankheit bei Katzen viel Erfahrung und Wissen hat und seine Recherchen und Erfahrungen sammelt und anderen zur Verfügung stellt!
Sollte ich mal auf jemanden stoßen, der eine Katze mit Schilddrüsenproblemen hat, werde ich denjenigen den link zu diesem thread geben. |
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Kathy
Anmeldungsdatum: 10.03.2004
Beiträge: 2155
Wohnort: Ruhrgebiet
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| Verfasst am: 17.06.2004 - 18:15 Titel: |
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Huhu, Meike!
Asche auf mein Haupt :oops: ...
Aber ich habe natürlich deine Abhandlung bzw. die Handicap-Katzen gleich noch als Empfehlung mit aufgenommen!!!
(Jetzt mal OT: tut sich da gar nichts mehr mit Emma wegen der homöopathischen Behandlungsmöglichkeiten???) |
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Meike
Anmeldungsdatum: 27.03.2004
Beiträge: 47
Wohnort: Münster
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| Verfasst am: 17.06.2004 - 18:42 Titel: |
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Hallo Kathy!
Sie ist inzwischen wieder regelmäßig online. Sie hatte privat massiven Ärger (ich sag nur fürchterliche Nachbarn), und war deswegen nicht viel online. Schreib ihr einfach nochmal eine PN oder einen neuen Fred, dann wird sie sicherlich auch reagieren. :wink:
LG
Meike |
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Kathy
Anmeldungsdatum: 10.03.2004
Beiträge: 2155
Wohnort: Ruhrgebiet
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| Verfasst am: 05.12.2004 - 16:18 Titel: |
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Mittlerweile gibt es eine Medikament aus dem veterinärmedizinischem Bereich: Felimazole® – das neue, innovative Präparat zur Behandlung der Hyperthyreose .
So wird es zumindest beworben.
Jedoch: Wirkstoff dieses Medikamentes ist Thiamazol.
Bisher wurden Katzen soweit mit Medikamenten aus der Humanmedizin behandelt, Wirkstoffe hier bei Thiamazol oder Carbimazol.
Welches Medikament nun das Richtige ist, muss individuell entschieden werden.
Was mich nun verwundert ist, dass nicht der nebenwirkungsärmer Wirkstoff Carbimazol verwendet wird sondern das Thiamazol.
Über Sinn oder Unsinn dieses "neuen" Medikamentes kann man nur spekulieren, vor allem aber warum es gerade diesen Wirkstoff enthält...
Und auch, was daran innovativ ist :? ...
(Quelle: http://www.vetline.de/marktplatz/produkt-news/aktuelle_monats_news/237743.htm ) |
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Kathy
Anmeldungsdatum: 10.03.2004
Beiträge: 2155
Wohnort: Ruhrgebiet
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| Verfasst am: 31.01.2005 - 18:51 Titel: |
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Ein Nachtrag:
Leider schreibt der Gesetzgeber es vor, dass wenn vetrerinärmedizinische Produkte auf den Markt kommen, diese gegeben/verschrieben werden müssen.
Humanmedizinische Präparate dürfen dann (eigentlich) nicht mehr vom TA verschrieben werden.
Wenn bei eurer Katze eine Schilddrüsenüberfunktion festgestellt wird, sprecht auf jeden Fall mit eurem Arzt über das humanmedizinische Carbimazol und den guten Erfahrungen, die damit im verterinärmedizinischem Bereich gemacht worden sind.
Auch wenn der TA és nicht mehr verschreiben darf, macht er es u.U. aus eben Verträglichkeitsgründen doch. |
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Gisela
Anmeldungsdatum: 02.11.2005
Beiträge: 279
Wohnort: Maintal
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| Verfasst am: 14.07.2006 - 19:07 Titel: |
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Hallo Kathy!
Mensch, ein dreifach HOCH auf dieses Forum!!!
Und ganz doll viel Danke für Deinen Thread. Es passt ja wirklich alles auf Tiger! Jetzt hab ich ja doch Hoffnung, daß das Schilddrüsen Medikament alles wieder "rausreißt". Hast Du es Deiner Katze am Anfang als ganze Tbl. gegeben ? Der Doc empfahl vorsichtshalber erstmal nur alle 2 Tage 1/2 Tbl. aber lt Waschzettel darf man die Dragees gar nicht halbieren, da sonst zu früh und zu unkontrolliert zuviel Wirkstoff freigesetzt wird. Bin jetzt doch etwas verunsichert. Es ist übrigens das Felimazole
Liebe Grüße:
Gisela |
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Katrin
Anmeldungsdatum: 19.07.2007
Beiträge: 22
Wohnort: Berlin
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| Verfasst am: 19.07.2007 - 17:27 Titel: |
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Ich habe bei Wasja Thiamazol gegeben und bei Opa Nero Carbimazol. Diese Tabletten dürfen geteilt und geviertelt werden. Ich hatte auch keine Unverträglichkeitsprobleme, wie man sie viel bei Felimazole hört.
Aller 2 Tage ein SDÜ-Medikament? Ist das nicht ein bisschen seltsam. Ich kenne SDÜ-Medis nur im 12 Stunden-Takt..
Lg katrin |
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Kathy
Anmeldungsdatum: 10.03.2004
Beiträge: 2155
Wohnort: Ruhrgebiet
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| Verfasst am: 19.07.2007 - 18:50 Titel: |
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Huhu Katrin,
schön dich hier zu lesen 8) . Das ist ja das Problem mit dem Felimazole :? . Da es nicht geteilt werden soll, kann man nicht indiviuell dosieren. Wee bei Peewee, die einige Zeit 6 mg pro Tag benötigte :wink: . Idiotisch, irgendwie... |
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Katrin
Anmeldungsdatum: 19.07.2007
Beiträge: 22
Wohnort: Berlin
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| Verfasst am: 20.07.2007 - 07:43 Titel: |
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Hallo kathy, Danke.. :lol: :lol:
Tja, nach Neros Tod (am 15.05.) bin ich nun SDÜ-lose Katzenbesitzerin..und kann nur noch mit ein paar Weisheiten dienen.
Aber wir haben natürlich ein neues "Alterchen". Diesmal nicht ganz so alt - erst 9 - und in bisher ohne SDÜ.
Snoopy hat leichte Leberprobleme. In wie weit muß ich noch rausfinden..
Aber zum Thema: Ich könnte würgen, wenn ich die Nummer mit dem Felimazole (darf nicht mehr verschrieben werden, bla, bla,...) immer lese. Ich würde mein Tier nie mit was vollstopfen, was nicht geht..(Teilung etc.)
Eher würde ich noch selber an SDÜ "erkranken" und mir Carbimazol vom Hausarzt geben lassen..
Lg katrin |
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