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Kathy
Anmeldungsdatum: 10.03.2004
Beiträge: 2162
Wohnort: Ruhrgebiet
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| Verfasst am: 28.06.2004 - 07:11 Titel: Flohsamen bei Darmträgheit? |
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Huhu, ihr Lieben!
Ich habe ein wenig gegoogelt, bin aber was Katzen betrifft noch nicht so richtig fündig geworden...
Peewees Darm muß ja ein wenig auf Trab gebracht werden.
Gegen die Blähungen gibt es jetzt Fecheltee unter das Futter gemischt. Gegen die Darmträgheit suche ich noch was.
Gefunden hab ich Flohsamen, was beim Menschen zumindest gute Erfolge auf natürlichem Weg bringen soll.
Wie sieht es da bei Katzen aus?
Leinsamen sind bei Katzen (so wie ich es in Erinnerung habe) ja nicht so pralle.
Wie sieht es mit Weizenkeie aus? Andere Ballaststoffe evtl.?
Der Katzendarm arbeitet ja nun doch anders als der Menschendarm :? ... |
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Freddy2002
Anmeldungsdatum: 16.04.2004
Beiträge: 126
Wohnort: Mönchengladbach
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| Verfasst am: 28.06.2004 - 10:49 Titel: |
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Hallo Kathy,
wir haben vor einiger Zeit Flohsamen gegen Coonies Durchfall bekommen. Er wirkt bei Katzen je nach Dosierung abführend oder stopfend.
Allerdings war die Akzeptanz doch eher gering. Das Futter war weg, die darübergestreuten Flohsamen noch da. :oops: |
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gwendolin
Anmeldungsdatum: 05.04.2004
Beiträge: 1288
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| Verfasst am: 28.06.2004 - 11:29 Titel: |
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| bei darmträgheit und schlimmen verstopfungen bei katzen hab ich gute erfahrungen mit lactulose gemacht (nicht lactose). mir ist nur nicht ganz klar, ob das unter "Alternativ" fällt. :roll: |
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Kathy
Anmeldungsdatum: 10.03.2004
Beiträge: 2162
Wohnort: Ruhrgebiet
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| Verfasst am: 28.06.2004 - 13:40 Titel: |
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Huhu!
@ Freddy: Hmm. Gegen Durchfall soll es nun nicht wirken. Auf keinen Fall stopfend!!! Müsste ich mich noch schlauer machen...
@ Susanne: Lactulose bekommt Peewee ja. Ich hatte halt an "echte Ballaststoffe" gedacht, die ich bei jeder Fütterung dazu geben könnte.
Ehrlich gesagt hab ich mich gar nicht genau informiert, woraus Laktulose eigendlich besteht. Da es flüssig ist hab ich gedacht, dass es den Darm nicht so richtig zum Arbeiten anregt... |
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gwendolin
Anmeldungsdatum: 05.04.2004
Beiträge: 1288
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| Verfasst am: 28.06.2004 - 13:57 Titel: |
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| Kathy schrieb: | | Da es flüssig ist hab ich gedacht, dass es den Darm nicht so richtig zum Arbeiten anregt... |
lactulose ist auch ein milchbestandteil und sehr stark zuckerhaltig. diese zucker sind für katzen nicht verwertbar binden aber flüssigkeit an sich. da. heißt, es handelt sich um einen balaststoff. der kot wird voluminöser und weicher, die darmtätigkeit angeregt. das zeug ist gut verträglich und kann auch bei lebererkrankungen gegeben werden. ich habs meiner line immer mit etwas wasser verdünnt in einer spritze gegeben. die für menschen üblichen balaststoffe sind bei katzen nahezu unwirksam. |
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Kathy
Anmeldungsdatum: 10.03.2004
Beiträge: 2162
Wohnort: Ruhrgebiet
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| Verfasst am: 28.06.2004 - 14:07 Titel: |
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Danke für die Aufklärung :wink: ! (Hab die Laktulose noch vom letzen Jahr hier und den Beipackzettel weggeworfen *schäm*)
Ich werde Peewee vorsichtshalber heute noch mal dem TA vorstellen, mal sehen was er zu ihrem Bauch sagt...
Ich habe nachher wieder ein wenig Zeit, da werde ich noch mal die Dateien bei KA durchforsten... (wo ich urlange nicht zu gekommen bin :oops: !) |
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UrmelMurmel
Anmeldungsdatum: 18.03.2004
Beiträge: 1587
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| Verfasst am: 28.06.2004 - 18:41 Titel: |
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Hallo Kathy,
Ballaststoffe können auch Blähungen verursachen, ähnlich wie Milchprodukte, die den Stuhl auflockern.
Außerdem habe ich noch das hier gefunden:
| Zitat: | Nachteile:
-Bei organischen Erkrankungen des Darms (z.B. Störungen der Nerven in den Dickdarmwänden) zeigen sie keine Wirkung.
-Blähungen |
Ganzer Text:
| Zitat: | Füll- und Quellmittel Wirkungsweise
Diese Substanzen bewirken ihre Quellfähigkeit, indem sie Flüssigkeit binden. Dadurch erreichen sie eine starke Volumenzunahme. Dadurch wird ein Dehnungsreflex auf die Darmwand ausgeübt.
Die Darmbewegungen werden zu einer intensiven Tätigkeit angeregt.
Bei Einnahme dieser Substanzen ist darauf zu achten, dass ausreichend Flüssigkeit zugeführt wird, um eine Verkleisterung im Darm zu vermeiden.
Beispiele für Füll- und Quellmittel
Leinsamen, Kleie
Indischer Flohsamen
Zellulosederivate
Vorteile:
Lokale Wirksamkeit im Darm
Mittel werden nicht resorbiert, d.h. gelangen nicht ins Blut
Keine Nebenwirkungen (vorausgesetzt, man trinkt ausreichend!)
Nachteile:
Bei organischen Erkrankungen des Darms (z.B. Störungen der Nerven in den Dickdarmwänden) zeigen sie keine Wirkung.
Blähungen
Osmotisch wirkende Abführmittel Wirkungsweise
Diese altbekannten Mittel wirken durch eine Flüssigkeitsverschiebung vom Blut des Darmes ins Darmgewebe. Hierdurch wird das Volumen des Speisebreis vergrößert und der Darminhalt verflüssigt. Zu beachten ist, dass parallel zur Einnahme dieser Mittel große Mengen Flüssigkeit zugeführt werden muss, um den Flüssigkeitsverlust des Gewebes und der Blutgefäße wieder auszugleichen.
Beispiele für osmotisch wirkende Mittel:
Glaubersalz (Natriumsulfat)
Bittersalz (Magnesiumsulfat)
Lactose (Milchzucker)
Lactulose
Vorteile
Kurzfristige Darmreinigung
Völlige Entleerung (z.B. vor OPs)
Nachteile (der Mineralsalze)
Vitamin- und Mineralstoffverluste
Abschwächung der Wirkung von Medikamenten (z.B. Anti-Baby-Pille)
Werden z.T. vom Organismus aufgenommen
Viele Kontraindikationen (z.B. Bluthochdruck)
Hydragoge Abführmittel Hydragog bedeutet, dass diese Substanzen den Einstrom von Wasser von der Darmwand in den Darm fördern. Dies geschieht durch Erhöhung der Durchlässigkeit der sog. Darmwand-Kittleisten. Ein Großteil dieser Mittel führt zu einer schleimhautirritierenden bzw. -reizenden Wirkung.
Beispiele
Antrachinonderivate
Faulbaumrinde, Sennesblätter, Aloe (meist in Tees, Früchtewürfeln oder Dragees), Rizinusöl
Synthetische Abführmittel
z. B. mit den Wirkstoffen Bisacodyl, Natriumpicosulfat
Vorteile (nur synthetische Abführmittel)
Zuverlässig in der Wirkung
Gut zu dosieren (individuell, in Tropfenform)
Regen die Darmbewegungen an
Nachteile anthrachinonhaltige Stoffe
Erzeugen häufig Durchfall, verbunden mit Krämpfen
Elektrolyt-Verluste
Darmreizung
Führen zu Funktionsstörungen in der Schleimhaut des Darms
Fördern die Krebsentstehung
Nachteile synthetische Abführmittel
Genaue Dosierung erforderlich, sonst Krämpfe und Durchfälle
mit negativen Begleiterscheinungen wie Elektrolytverlusten etc.
Führen zu Gewöhnung
Gleitmittel Gleitmittel sind unverdauliche, oberflächenaktive Stoffe, die den Darminhalt erweichen und gleitfähig machen. Sie sollten, wenn überhaupt, nur kurzfristig angewendet werden.
Beispiele
Glycerin (mögliche Nebenwirkung: bei besonders empfindlichen Personen oder vorgeschädigter Schleimhaut in Einzelfällen Reizungen der Enddarmschleimhaut)
Paraffinöl (mögliche Nebenwirkungen: niedrige Kalium- und Calciumspiegel; bei hoher Dosis: Hautschäden im Analbereich; bei Dauermedikation Ablagerung von Paraffin im Organismus möglich)
Rizinusöl Rizinusöl wirkt an sich nicht abführend. Im Dünndarm wird es durch Enzyme der Bauchspeicheldrüse (mit Hilfe von Galle) in die Bestandteile Ricinolsäure und Glycerin (siehe oben) zerlegt. Die Ricinolsäure stimuliert körpereigene Botenstoffe (Histamine), die wiederum die Darmbewegung fördern. Die Dosis sollte 30 ml pro Anwendung nicht überschreiten, während der Schwangerschaft und bei Unverträglichkeiten sollte Rizinusöl nicht verwendet werden. |
website: http://www.ernaehrung.de/tipps/obstipation/obsti16.htm
Zur Laktulose:
Laktulose besteht aus Fruchtzucker und Galaktose. Galaktose ist Bestandteil des Milchzuckers (Laktose).
Laktulose ist ein Zweifachzucker, also ein Kohlenhydrat. |
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UrmelMurmel
Anmeldungsdatum: 18.03.2004
Beiträge: 1587
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| Verfasst am: 28.06.2004 - 18:54 Titel: Re: Flohsamen bei Darmträgheit? |
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| Kathy schrieb: | | Der Katzendarm arbeitet ja nun doch anders als der Menschendarm :? ... |
inwiefern, weißt du, oder jemand anders, da was genaues?
Dann könnte man ja durch Logik weiter schlussfolgern (wenn man dazu keine Infos im web findet *grummel*).
Von all den Ballaststoffen würde ich eher abraten, also Leinsamen, Weizenkleine, Flohsamen etc.
Denn man muss wirklich wirklich wirklich sehr viel dazu trinken, damit die Dinger auch aufquellen.
Ansonsten können sich die kleinen Körnchen nämlich auch in den Darmwindungen festsetzen, also hängen bleiben, und Entzündungen hervorrufen (hab mal in einem Reformhaus gearbeitet und musste das immer schön brav den Kunden dazu sagen).
Außerdem sind es pflanzliche Kohlenhydrate, wo ich doch denke, das sie für Katzen (Fleischfresser) nicht so gut sind?
Und sie können auch gären und Blähungen verursachen.
Mhmmm :? |
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Kathy
Anmeldungsdatum: 10.03.2004
Beiträge: 2162
Wohnort: Ruhrgebiet
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| Verfasst am: 28.06.2004 - 19:22 Titel: |
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| Zitat: | | Außerdem sind es pflanzliche Kohlenhydrate, wo ich doch denke, das sie für Katzen (Fleischfresser) nicht so gut sind? |
Huhu, Anja!
Das meinte ich mit der Verschiedenheit des menschlichen und kätzischen Darmes... Die Organe sind einfach darauf ausgelegt, unterschiedliche Nahrung zu verwerten :?
Ach, menno... Ich habe schon bei den 7 KL gelesen, dort gibt es ja auch bestimmte Dateien. Tja, da geht nur draus hervor dass wir eigendlich bisher alles richtig gemacht haben :? ...
Würde das denn auch für aufgequollene Samen gelten? Denn zui Thema "Flohsamen" hab ich bezüglich der Verstopfung auch gelesen, dass sie aufgequollen werden sollen...
Wenn ich mir die möglichen Folgen überlege ist es bei Peewees Glück bestimmt so, dass irgendetwas in der Richtung passiert.
Aja, das Problem wird bei Peewee die Kombination der Ursachen sein. Nur aufgrund der verlangsamten Verdauung durch die Regulierung der Schilddrüse mit Medis wäre es kein Problem. Aber halt die Sponiolose. Darf ich mal fluchen??? *Sch****!!!!* |
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Freddy2002
Anmeldungsdatum: 16.04.2004
Beiträge: 126
Wohnort: Mönchengladbach
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| Verfasst am: 28.06.2004 - 20:25 Titel: |
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Hallo KAthy,
mir ist gerade ein Gedanke gekommen von dem ich allerdings auch nicht genau weiß ob er gut ist:
Malzpaste!
Wenn Du ihn damit vollstopfst sollte die leicht abführende Wirkung ein übriges tun. Ob das in dem Zusammenhang aber hilft weiß ich nicht. |
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Kathy
Anmeldungsdatum: 10.03.2004
Beiträge: 2162
Wohnort: Ruhrgebiet
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| Verfasst am: 28.06.2004 - 21:33 Titel: |
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Huhu, Martin!
Die gute, alte Malzpaste...
Ich werde es weiter versuchen :wink: , aber ich habe noch nie eine Katze gesehen, die sich dermassen so vor etwas ekelt...
Aber auch mit der werde ich es weiterprobieren. |
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charmingcats
Anmeldungsdatum: 03.04.2004
Beiträge: 116
Wohnort: Heimsheim
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| Verfasst am: 28.06.2004 - 21:57 Titel: |
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Huhu Kathy,
auch hierzu vielleicht ein kleiner Tip :wink:
Es gibt beim TA Enteropro Wegerich Samen- Kapseln. Sie sollen die Kotbeschaffenheit bzw. die Konsistenz normalisieren |
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Anonymous
Gast
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| Verfasst am: 21.10.2004 - 16:55 Titel: Re: Flohsamen bei Darmträgheit? |
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| UrmelMurmel schrieb: | | Kathy schrieb: | | Der Katzendarm arbeitet ja nun doch anders als der Menschendarm :? ... |
inwiefern, weißt du, oder jemand anders, da was genaues?
Dann könnte man ja durch Logik weiter schlussfolgern (wenn man dazu keine Infos im web findet *grummel*).
Von all den Ballaststoffen würde ich eher abraten, also Leinsamen, Weizenkleine, Flohsamen etc.
Denn man muss wirklich wirklich wirklich sehr viel dazu trinken, damit die Dinger auch aufquellen. |
Hallo,
der Katzendarm arbeitet in der Tat anders als der Menschendarm; wie auch schon geschrieben wurde, von Ballaststoffen ist eher abzuraten. Katzen brauchen per se keine Ballaststoffe in dem Sinne wie wir Menschen. Ich würde eher versuchen, der Verstopfung auf den Grund zu gehen, also herauszufinden, woran sie liegt. Was verstehst Du unter Darmträgheit bei der Katze? Meine Katzen werden mit Rohfutter ernährt und gehen nur alle 36 - 48 Stunden einmal "aufs Häuschen".
Ich weiß ja nicht, wie der "Patient" gefüttert wird, doch wahrscheinlich hängt das Problem direkt mit der Fütterung zusammen. Wichtig für einen normalen Kotabsatz ist eine genügende Hydrierung der Katze, also d.h. sie muß genügend Wasser zu sich nehmen.
Genau da ist auch das Problem mit den Ballaststoffen, sie BINDEN Wasser in den Kot, dieses Wasser steht dann als Urin nicht mehr zur Verfügung und das kann dann wieder die Bildung von Harnsteinen fördern!
Bei vielen Katzen hilft auch schon der kleine Schluck Milch oder Sahne, wenn es dann wirklich Verstopfung ist.
Wenn der "Patient" mit selbstgemachtem Futter ernährt wird, sollte erwogen werden, ob das Mineraliengleichgewicht im Futter stimmt, insbesondere ob die Elektrolyte im Gleichgewicht sind (Kalium, Natrium, Calcium, Chlorid).
In jedem Fall wird eine vermehrte Wasseraufnahme (oder ein Schlückchen Milch oder Sahne) der Katze gut tun.
Blähungen kommen bei der Katze meistens von unverdauten Futterbestandteilen, also entweder Kohlenhydrate (Getreide, Gemüsezulage, sonstige Pflanzenfasern) oder von unverdautem Protein (schwerverdauliches Protein, z.B. Bindegewebe, Knochen). Diese kritischen Futterbestandteile würde ich erst mal eliminieren.
Wenn der "Patient" mit Fertigfutter ernährt wird, evtl. einen Wechsel der Marke erwägen ........
Grüße, ema |
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Kathy
Gast
Anmeldungsdatum: 10.03.2004
Beiträge: 2162
Wohnort: Ruhrgebiet
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| Verfasst am: 21.10.2004 - 21:36 Titel: |
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Hallo, Ema!
Nachlesen kannst du hier: http://www.wetterau-katzen.de/phpbb/viewtopic.php?t=2726
Peewee wurde zum Zeitpunkt der beginnenden Verstopfung zwar nicht roh sondern gedünstet ernährt, da sie regelmäßig vom Rohfleisch erbrach.
Mit den nötigen Zusätzen, wie z.B. geriebene Möhren oder Zuchini und den nötigen Supplementen.
Peewee hat eine lange Vorgeschichte, die sich einigermaßen aus dem o.g. Thread erkennen läßt.
Ursache für die Verstopfung : Darmträgheit wegen des Alters, Spondylose im Kreuzwirbelbereich, daher Schmerzen beim Kotabsatz, vermutlich auch Beeinträchtigung der Nerven, die die Darmmotorik beeinflussen, ein langsamerer Stoffwechsel durch die Einstellung der SDÜ... |
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Anonymous
Gast
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| Verfasst am: 22.10.2004 - 10:15 Titel: |
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Hallo Kathy,
das ist natürlich ein schwieriger Fall :(
Wie oft setzt Peewee Kot ab? Hat sie Probleme beim Kotabsatz, muß sie sehr pressen?
Meine beiden gehen wie gesagt nur alle 36 - 48 Stunden Kot absetzen und ich halte das für normal bei einer faserarmen Rohfutterdiät.
Ich bin keine Tierärztin oder Expertin. Aus dem Bauch raus würde ich sagen, daß ich es bei Peewee eher mit Lactulose versuchen würde als mit Faserzugaben. Ältere Katzen können die Nährstoffe aus dem Futter eh schlechter verwerten als junge Katzen, wenn Peewee das Futter dann auch nur gedünstet verträgt, gehen evtl. noch ein paar Nährstoffe "flöten". Fasern erschweren zusätzlich die Nährstoffaufnahme.
Trinkt denn Peewee genug, bzw. kannst Du ihr das Futter vielleicht ein bißchen matschig anrühren, damit sie genug Wasser zur Verfügung hat.
Ich würde nicht zuviel Möhren, Zucchini oder sonstigen "Pflanzenkram" beifügen und schon gar keine Flohsamen o.ä. Lieber darauf achten, daß der Wasserhaushalt stimmt (dazu gehört auch das richtige Mineraliengleichgewicht). Also d.h. Klartext, Du mußt schon mal genug Salz zum selbstgemachten Futter hinzufügen, nicht zuviel, nicht zuwenig, die richtige Menge.
Ein rohes Eigelb 2 x die Woche wäre auch gut (nicht das Eiweiß, rohes Eiweiß erbrechen viele Katzen).
Mehr fällt mir leider nicht ein ............... viel Glück und alles Gute,
ema |
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Kathy
Gast
Anmeldungsdatum: 10.03.2004
Beiträge: 2162
Wohnort: Ruhrgebiet
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| Verfasst am: 22.10.2004 - 10:27 Titel: |
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Huhu, Ema!
Es hat sich mitlerweile eingependelt.
Peewee bekommt wieder Fertigfutter :cry: , da die Akzeptanz des gedünsteten Futters gegen null ging, wegen der Laktulose und Sab Simplex-Zugabe sowie der Enzymzugabe. (halt zu wenig "lockender" Eigengeruch...)
Mittlerweile sind ihre Verstopfungen (bzw. Pseudodarmverschlüsse)Vergangenheit *aufholzklopf*.
Das gedünstete Rezept war übrigens ein Rezept von Michaela :wink: , die Zutaten waren schon so ausgewogen wie möglich, auch der Salzgehalt.
Die Flohsamen waren einfach eine Idee, auf sanfte Art und Weise etwas gegen ihre Verstopfungen zu tun. |
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Anonymous
Gast
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| Verfasst am: 22.10.2004 - 12:23 Titel: |
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Hallo Kathy,
ach so .......... dann ist ja alles klar ;)
das wußte ich nicht. Hätte vorher mehr lesen sollen, bevor ich einfach hier reinschreibe und was zusammenfasele :oops:
Naja, die Hauptsache ist, Deiner Katze geht es wieder besser. Ich wünsche euch alles Gute!
Winkewinke,
ema |
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Kathy
Gast
Anmeldungsdatum: 10.03.2004
Beiträge: 2162
Wohnort: Ruhrgebiet
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| Verfasst am: 22.10.2004 - 13:13 Titel: |
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Huhu, Ema...
kein Problem :wink: !
Viele kennen Peewees Problem hier, daher hab ioch nun mal nicht die gesamte Geschichte bei Eröffnung des Threads aufgeschrieben.
Du konntest ja auch nicht wissen, dass Michaela mich tatkräftig unterstützt hat (gehe mal einfach davon aus, dass du DIE Ema (ka) bist :wink: .) |
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Anonymous
Gast
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| Verfasst am: 22.10.2004 - 13:25 Titel: |
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Ja, stimmt, ich bin "die ema" :D (ex-ka)
Wenn ich gewußt hätte, daß Dir Michaela beim Rezept geholfen hat, hätte ich mir alle meine Bemerkungen sparen können, denn bei ihr warst Du in guten Händen!
Alsdann alles Gute,
ema :) |
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