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Khyrsanth
Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 1761
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Catgirly
Anmeldungsdatum: 07.03.2004
Beiträge: 3573
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| Verfasst am: 22.07.2004 - 18:52 Titel: |
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Hallo Kerstin,
diese Ausführung von Mo Peichl hat mich damals inspiriert. Sie hat ja auch über meinen Text drüber geschaut.
Ich habe meinen eben ein bisschen "schulmedizinischer" gehalten - nicht ganz so abrupt, denn bis dahin ist es noch ein weiter Weg hier in Deutschland.
Mo war damals nicht so sehr glücklich über meinen Text - gerade im Hinblick auf Wiederholungsimpfungen. Aber er war ja für ein Forum gedacht, für Einsteiger - einfach, sich Gedanken machen übers Impfen ...
Liebe Grüsse und natürlich Danke für den Hinweis zu mir :P |
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TinaFÜ
Gast
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| Verfasst am: 13.04.2005 - 12:55 Titel: |
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Was ich immer auch wichtig finde und was manchmal untergeht ist die richtige Positionierung der Impfungen, das muss doch endlich auch mal bei Tierärzten ankommen :roll:
Seuche/Schnupfen in die Seite, Tollwut rechter Hinterschenkel, Leukose linker Hinterschenkel.
Grüße
Tina |
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Admin
Gast
Anmeldungsdatum: 13.11.2002
Beiträge: 3066
Wohnort: Die Wetterau, Hessen
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| Verfasst am: 13.04.2005 - 13:00 Titel: |
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Hallo Tina,
warum ist das die "richtige" Positionierung?
Viele Grüße, |
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vera
Gast
Anmeldungsdatum: 03.01.2005
Beiträge: 515
Wohnort: Zentralschweiz
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| Verfasst am: 13.04.2005 - 13:45 Titel: |
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Falls Impfsarkome auftreten kann man bei einem Sarkom in den Hinterläufen wohl besser operieren.
Hier wird das unter anderem erklärt:
http://www.hkcev.de/stellungnahmehorzinek.htm
Tollwut (Rabies) = Rechts, Leukose = Links, und nach ein paar Jahren will man so erkennen, welcher Impfstoff hauptsächlich zur Sarkombildung beiträgt. |
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Catgirly
Gast
Anmeldungsdatum: 07.03.2004
Beiträge: 3573
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| Verfasst am: 13.04.2005 - 13:46 Titel: |
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Hallo Klaus,
jetzt ärgere ich mich daß ich beim Vortrag von Horzinek nicht besser aufgepaßt hab .. irgendwie war ich in der irrigen Annahme das steht auch im Kraft/Dürr - tut es aber nicht.
Ich wußte nur noch, daß gegen Tollwut und Leukose an den Hinterbeinen geimpft werden soll (und auch daß es Empfehlungen gibt an welcher Seite). Sollte sich an der Stelle an Sarkom bilden kann man zur Not das Bein amputieren ...
Mehr weiß ich leider auch nicht mehr ...
Aber Tina kann bestimmt für mehr Aufklärung sorgen.
Die TAs die ich kenne halten sich allesamt nicht an diese Empfehlungen. Allerdings muß man sagen, daß es - wie gesagt - wohl in den Fachbüchern nicht drin steht - wohl aber an Vorträgen die Empfehlungen weitergegeben werden ... Weiterbildung läßt grüßen ... |
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Catgirly
Gast
Anmeldungsdatum: 07.03.2004
Beiträge: 3573
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| Verfasst am: 13.04.2005 - 14:16 Titel: |
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Hallo Klaus,
das hab ich noch gefunden:
Es gibt daher ein international empfohlenes Impfschema, bei dem Leukoseimpfungen links am Hinterschenkel und Tollwut rechts am Hinterschenkel zu impfen sind.
Damit koennen eventuell auftretende Fibrosarkome in Zukunft eindeutig einem Impfstoff zugeordnet werden und an dieser Stelle auch wesentlich besser chirurgisch entfernt werden.
Hab ich im Miau-Forum bei den Antworten von Dr. Cato entdeckt.
Und in der Katzen-FAQ der drtk:
Feline Leukämie ("Leukose", siehe 4.2.3)
Grundimmunisierung: Ab der zwölften Lebenswoche erste Impfung, zwei
Wochen später zweite Impfung. Danach jährliche Auffrischung. Geimpft
werden sollten nur FeLV-negative Tiere. Vor der ersten Impfung muss
also ein Bluttest gemacht werden. Notwendig für: Freigänger und
Katzen, die in größeren Gruppen leben. Wohnungskatzen, die allein oder
zu zweit gehalten werden und garantiert nicht in Kontakt mit fremden
Katzen kommen, brauchen nicht gegen Feline Leukämie geimpft zu werden.
Probleme: Die Impfung bzw. die Trägersubstanz des Impfstoffes
(Adjuvans) steht im Verdacht, bei älteren Katzen sehr aggressive
Tumore auszulösen, das so genannte impfinduzierte Fibrosarkom. Das
Risiko scheint mit der Häufigkeit der durchgeführten Impfungen, der
Anzahl verschiedener Impfungen an einer Impfstelle und dem Lebensalter
des geimpften Tieres zu steigen. Da ältere Katzen anscheinend einen
höheren Eigenschutz aufweisen und der Impfschutz ohnehin länger als
ein Jahr anzuhalten scheint, empfehlen manche TÄ, die Impfung nicht
jährlich, sondern nur alle zwei bis drei Jahre zu wiederholen und ab
dem siebten Lebensjahr gar nicht mehr durchzuführen. Unabhängig davon
sollte auf keinen Fall im Nacken, sondern auf den hinteren
Oberschenkeln geimpft werden, weil dort ein evtl. auftretendes
Fibrosarkom wesentlich erfolgversprechender operiert werden kann.
Außerdem sollte die Leukose-Impfstelle nicht für andere Impfungen
genutzt werden (Empfehlung: hinten links).
· Tollwut (siehe 4.2.4)
Grundimmunisierung: Einmalige Impfung ab der zwölften Lebenswoche.
Danach jährliche Auffrischung (amtstierärztlich vorgeschrieben, länger
als ein Jahr zurückliegende Tollwut-Impfungen werden nicht als
gültiger Impfschutz anerkannt). Notwendig für: Freigänger und
Wohnungskatzen mit Kontakt zu Freigängern. Diese tödliche
Virus-Infektion ist auf Menschen übertragbar. Gerät eine Katze ohne
nachgewiesenen Impfschutz (Impfpass) unter Tollwutverdacht, kann sie
getötet werden. Probleme: Auch die Tollwut-Impfung steht unter
Verdacht, das impfinduzierte Fibrosarkom auszulösen. Da sie jährlich
wiederholt werden muss, kann man nur eines tun, um das Risiko gering
zu halten: Immer auf den hinteren Oberschenkeln impfen (Empfehlung:
hinten rechts). |
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TinaFÜ
Gast
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| Verfasst am: 13.04.2005 - 15:47 Titel: |
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Ja nu isses ja schon beantwortet :-)
Auf der oben genannten Seite (www.coonattack.de) stehts übrigens auch, allerdings sehr weit unten.
Zusammengefasst:
1. Ein Sarkom im Nacken ist chirurgusch schwer erreichbar, ein Bein kann man zur Not amputieren.
2. Werden die Impfungen getrennt gegeben weiß man, welcher Wirkstoff "schuld" an dem Sarkom ist und kann danach handeln.
Grüße
Tina |
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neckarhex
Gast
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| Verfasst am: 13.04.2005 - 17:34 Titel: |
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Huhu,
ich finde das mit dem Leukose = links und Tollwut/rabies = rechts eine prima Eselsbrücke.
An der Seite/Flanke kann bei einem echten Sarkom auch nicht so toll operiert werden. Mein Doc (der übrigens in die Beine impft, allerdings hab ich noch nie aufgepaßt was auf welcher Seite) sagte wenn Smillas einer Knubbel breits ein Sarkom gewesen wäre hätte er ein bis zwei Rippen und einen großen Teil Bauchmuskulatur entfernen müssen *schluck*. Ihre "Löcher" sind übrigens kaum noch konkav und die Narben schön glatt geworden, man sieht ihr bis auf die Rasur eigentlich nichts merh an. Man fühlt aber auf der Seite, wo die oberste Schicht Bauchmuskel entfernt wurde, einen Unterschied zur anderen Seite. Aber sie ist in keinster Weise behindert, immerhin.
Gruß Judith |
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