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Gast
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| Verfasst am: 21.08.2004 - 00:47 Titel: Tarzan hat vermutlich Epilepsie |
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Hallo Foris!
Nachdem ich ja schon ein paar Tierarztpraxen durch habe, kam der jetzige Tierarzt nach meinen Schilderungen auf Epilepsie. Ich habe jetzt mal einiges nachgelesen, da mir das etwas suspekt vorkam und kann eigentlich nur sagen, dass er damit nicht so falsch liegen könnte.
Nach Tarzans Verhalten könnte man komplexe partielle Anfälle vermuten. ich fands sogar noch immer putzig, wenn er imaginäre Insekten gefangen hatte :cry: Er hat große, glasige Augen, ist weggetreten und dass er zuckt, ist ja bekannt. Ich erinnere mich an ein ausgeprägtes Zucken bei ihm, welches ich aber auf einen Traum geschoben hatte (kann natürlich auch sein).
Ich frage mich, was die Ursache sein könnte. Sauerstoffmangel während der Geburt kann ich nie ermitteln, eine fiebrige Infektion (oder was auch immer...die TÄ hats ja nie herausgefunden) wäre auch möglich. Tarzan entwickelte seine "Anfälle" auf jeden Fall nach seiner langen, schlimmen Krankheitsphase.
Das wollte ich nur mal schreiben wegen des Threads über das FHS, Angststörungen usw.
Zu Tarzans Blase: Er bekommt das Antibiotikum von mir gespritzt. Es ist weitaus stressfreier für ihn, als die Tablettengabe dreimal am Tag. Nach der heutigen Spritze blühte er richtig auf. Vorher lag er in sich gekehrt in eine Ecke gekrümelt und 5 Minuten nach der Spritze hüppelte er rum, schmuste, fraß ordentlich. Ah ja: Diätfutter gibts auch wieder. Das frisst er auch tapfer.
Ich hoffe so sehr, dass es endlich eine eindeutige Diagnose gibt und etwas, was ihm auch wirklich hilft. Er tut mir so schrecklich leid. :|
Zuerst wird aber dafür gesorgt, dass seine Blasenentzündung richtig ausheilt und die Struvitsteine aufgelöst werden.
Tapferer, kleiner Kerl! ich muss ihn jetzt mal küssen :wink: |
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engelsstaub
Anmeldungsdatum: 07.06.2004
Beiträge: 244
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| Verfasst am: 21.08.2004 - 00:49 Titel: |
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| Muaaaah!!! Was bin ich schnell ausgeloggt. Der Gast war (logo) ich! |
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Elke-030
Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 2848
Wohnort: Berlin
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| Verfasst am: 21.08.2004 - 08:01 Titel: |
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Guten Morgen Wibke,
das wäre eine Erklärung für die Aussetzer wo er dann auch nicht ansprechbar ist. Aber ich hätte gedacht das man bei Epileptischen Anfällen bewußtlos wird - hmm - habe da halt keine Ahnung, ich hoffe die anderen können Dir da mehr zu sagen. Aber wenn der TA recht hat weißt Du endlich an was Du bist und kannst Tarzan helfen (und Deiner kleinen Maus auch - die seine Attacken so tapfer hinnimmt).
Schön das er sich das Spritzen besser gefallen lässt als die Medi-Eingabe und das diese bei ihm auch so gut anschlagen. Knuddle mal den kleinen Kämpfer von mir und auch einen :knuddel: an Dich.
Liebe Grüße und einen schönen Samstag
Elke |
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neckarhex
Gast
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| Verfasst am: 21.08.2004 - 09:51 Titel: |
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Hej Wibke,
das wäre nun keine so schöne Diagnose, anderseits ist eine Diagnose immer besser als keine Diagnose.... ich freue mich zu hören daß er sich im Moment tapfer schlägt und die Spritzen gut gefallen läßt.
Gute Besserung von uns allen und liebe Grüße,
Harriet |
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engelsstaub
Gast
Anmeldungsdatum: 07.06.2004
Beiträge: 244
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| Verfasst am: 21.08.2004 - 12:34 Titel: |
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Vielen Dank für Eure Genesungswünsche :D
Ich war auch baff, dass Epilepsie nicht gleich bedeutet, dass das Tier krampft, speichelt und bewusstlos wird.
Ich habe hier etwas interessantes gefunden, was mich überzeugt hat, dass es tatsächlich epileptische Anfälle sein können:
"Bewußtseinsstörungen sind nicht zu verwechseln mit Bewußtlosigkeit. Die Bewußtlosigkeit ist eine Form der Bewußtseinsstörungen, Bewußtseinsstörungen können sich aber auch in Form von Schläfrigkeit, Benommenheit oder Situationsverkennung (die Katze zeigt dann zur Situation völlig unpassende Reaktionsmuster) auswirken.
Katzen erleiden häufig milde generalisierte Anfälle ohne Krämpfe oder partielle epileptische Anfälle, die aber im Verlauf des Anfalles generalisieren können.
Diese milden generalisierten Anfälle können schnell übersehen werden, weil die Symptomatik nur wenig dem bekannten zu Boden Stürzen, wilden Zucken, Speicheln, Urin- und Kotabgang entspricht. Vielmehr findet man Bewußtseinstrübung, erweiterte Pupillen und nur leichte Muskelzuckungen. Fallen tun die Katzen dabei in aller Regel nicht, auch werden Urin- oder Kotabgang und Speicheln nur selten beobachtet.
Partielle Anfälle machen es dem Katzenbesitzer auch meist, und nicht selten auch dem Tierarzt, schwer, einzuschätzen, ob überhaupt ein epileptischer Anfall vorlag. Die Symptome können ausgesprochen vielgestaltig sein und ein ganz "buntes Bild" liefern. Bei demselben Tier zeigen sich aber bei jedem Anfall wieder dieselben Anfallsmuster. Besonders schwierig zu erkennen sind einfache partielle Anfälle. Hierbei kommt es ohne Bewußtseinseintrübung zu Zuckungen einzelner Muskelpartien (z.B. nur einer Pfote oder eines Beines), zu ruckartigem Seitwärtsneigen des Kopfes oder zur seitlichen Verbiegung des gesamten Körpers.
Komplexe partielle Anfälle zeigen bedingt durch die Bewußtseinsstörung oft ein völlig anderes Bild: Neben den auftretenden Muskelzuckungen findet man einen glasigen, wie weggetretenen Blick, imaginäre Vögel oder Fliegen werden gejagt (ja, unter Umständen rennen die Katzen tatsächlich durch die Gegend!), nicht vorhandene Gegenstände mit den Augen verfolgt."
http://www.handicap-katzen.de/chronerkr/epilep.htm
Dafür, was der kleine Kerl schon länger durchmacht, ist er wirklich noch lebensfroh und relativ "gut drauf". Er weiß ja gar nicht, was mit ihm geschieht und das macht ihm sicherlich Angst und auch aggressiv bzw. kann die Aggressivität genauso eine Begleiterscheinung sein.
Man kennt so vieles einfach nicht und ich bin froh, dass dieser Arzt den Impuls gegeben hat. Daran kann man ansetzen.
Ich bin mir nur noch nicht ganz im Klaren darüber, wie es untersucht werden soll.
Eine Aussage:
"Die Diagnostik einer Epilepsie ist schwierig, weil ein EEG bei der Katze nur unter Beruhigungsmitteln durchgeführt werden kann und daher wenig aussagekräftig ist. Der TA wird zunächst andere Ursachen epilepsieartiger Anfälle ausschließen und dann nach möglichen Epilepsieursachen fahnden. Ist die Ursache zu beheben bzw. medikamentös einzustellen, ist meist auch Ruhe vor weiteren Krampfanfällen.
Ist das nicht der Fall (z.B. bei Hirnschäden), muß die Katze antiepileptisch behandelt werden."
http://www.handicap-katzen.de/chronerkr/epilep.htm
Ich habe bewusst diese Seite gewählt. da sie verständlich geschrieben ist und man anhand der Zusammenfassung gut weiter recherchieren kann.
Vom Gefühl her würde ich sagen, dass der Arzt die richtige Richtung einschlägt.
Die Spritzen sind sicher auch nicht erfreulich, aber es ist ein kurzer Augenblick. Mein Süßer ist vor allem sehr müde im Moment. Ich lasse ihn so weit es geht in Ruhe und er genießt es trotzdem, wenn ich ihm liebe Sachen ins Ohr flüster und bei ihm sitze.
Wir schaffen das alles schon. |
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UrmelMurmel
Gast
Anmeldungsdatum: 18.03.2004
Beiträge: 1587
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| Verfasst am: 21.08.2004 - 16:24 Titel: |
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Hallo Wibke,
und schon wieder eine Gemeinsamkeit zwischen Tarzan und meinem Kaani :) !
Bei meinem Kaani habe ich ja auch die Vermutung, dass er während der Stresszeiten kleine epileptische Anfälle, die sog. petit mals, hatte.
Ich hatte mich auch auf einigen Epilepsie-Seiten bei Katzen schlau gemacht, und die Beschreibung der petit mals, das könnte schon voll auf Kaani zutreffen.
Das Krampfen und Umkippen und Speicheln tritt ja eher bei den großen Anfällen auf.
Wenn die kleinen Anfälle nur gelegentlich und unter Stresszeiten auftreten, sind sie auch nicht behandlungsbedürftig, weil die Spritzen, die man bei Epilepsie gibt (hab den Namen des Medi's vergessen) auch Nebenwirkungen haben, die dann schlimmer als die paar petit mals sein können. Kommt wohl immer drauf an, wie schwerwiegend und beeinträchtigend das Ganze ist.
Übrigens sehe ich zwischen epi-artigen Anfällen und dem FHS durchaus Zusammenhänge, beides zeigt einfach neurologische Anomalien und Stressreaktionen.
Da mein Vater Epilepsie hat, weiß ich auch, dass es da ganz unterschiedliche Formen gibt. Einmal die typische, bekannte Epi, mit Umfallen, Krampfen etc., wo in kleine und große Anfälle unterschieden wird. Andererseits gibt es eine Menge anderer neurologischer Symptome, die auch unter Epilepsie laufen, z.B. Gefäßkrampfungen im Gehirn, die dann auch (beim Menschen) Migräne auslösen können. Das hat mein Vater, der dazu ein krampflösendes Medikament einnimmt. Und mein Bruder hat sowas ähnliches.
Bei Katzen denk ich, ist das alles auch noch nicht so genau erforscht bzw. ziemlich schwer zu untersuchen.
Zum EEG, da ist es auch bei Menschen so, das ein EEG gar nicht soviel aussagt. Meine Neurologin erklärte mir, das von 10 Menschen ca. 6 ein pathologisches EEG haben (so wie ich auch und bei meiner Schwester :wink: ), also die Anlage zu Krampfungen der Gehirngefäße. Deswegen haben sie aber nicht gleich die Diagnose Epilepsie. In Stresszeiten kann bei diesen Menschen durchaus mal sowas wie ein Epi-Anfall auftreten, muss aber nicht, es kann auch ein lebenlang, trotz pathologischem EEG kein Epi-Anfall auftreten.
Letztendlich ist Epilepsie auch keine Krankheit, sondern ein Symptom (oder Syndrom?), also ähnlich wie bei dem FHS.
Alles in allem habe ich für mich das so zusammengefasst, das bei meinem Kaani (genauso wie bei mir - familienbedingt :wink: ) einfach das neurologische System sehr sensibel und anfällig ist und zu Aussetzern bei Stress neigen kann (z.B. kleine Anfälle oder Krampfungen im Gehirn).
Bei Kaani fahre ich gut damit, ihm eben das Leben so stressfrei wie möglich zu machen, und in schwierigen Zeiten bekommt er seinen Bachblüten-Mix, der da immer gut geholfen hat.
Übrigens, bei meinem Bruder wurde bei den ganzen neurologischen Untersuchungen dann eine Zyste im Gehirn gefunden, die auch wegoperiert werden musste. Sowas kann also auch Ursache sein.
Viele libe Grüße an Tarzan! |
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Anonymous
Gast
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| Verfasst am: 21.08.2004 - 18:00 Titel: |
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Hallo Wibke,
Dein Tarzan gehört ja leider auch zu denen, die sich, wenn es um Erkrankungen geht, hinstellen und "hier" schreien. :cry:
Ich kann mir vorstellen, daß Du über neurologische Untersuchungen eine genauere Diagnose bekommen könntest, frag da doch den TA mal nach.
Bei unserer Sita ist die Epilepsie eindeutig zu erkennen. Sie trat bei ihr nach einer großen OP auf, sie hatte sich vor ca. 5 Jahren als frühere Freigängerin die halbe Seite aufgerissen, die Wunde war riesig.
Ca. 5 Monate später bekam sie ihren ersten Anfall, es war schrecklich mit anzusehen. Sie fiel während des Schlafens von einem Stuhl, bekam schreckliche Zuckungen und es trat aus dem Maul, dem After und der Blase Flüssigkeit aus, die übel gerochen hat.
Die TÄ meinten dann einstimmig, daß das sich gebildete Narbengewebe nach der OP auf die Nervenstränge drückt, so werden die Anfälle bei ihr ausgelöst.
Sie wurde nicht neurologisch untersucht, die Ursache erschien uns einleuchtend. Wir behandeln sie auch nicht mit Barbituraten, diese dämpfen ja doch zu sehr. Sie bekommt seitdem so ca. alle 8 Wochen einen Anfall, der immer im Ruhezustand auftritt, die Dauer schätze ich auf 3 - 5 Minuten. Ich renne dann sofort nach Handtüchern und einem feuchten Waschlappen, mit dem ich ihr Gesicht abwische. Ich bilde mir ein, das holt sie schneller zurück, allerdings schaue ich währenddessen natürlich nicht auf die Uhr...
Der letzte Anfall liegt schon Monate zurück, und sollte die Anfallhäufigkeit zunehmen, dann werden wir sie auch mit Medikamenten behandeln lassen.
Risiken bei einer Epi-Katze sind u.U. die Impfungen und auch die Narkose.
Liebe Grüße und einen Knuddler an Tarzan,
Iris |
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engelsstaub
Gast
Anmeldungsdatum: 07.06.2004
Beiträge: 244
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| Verfasst am: 23.09.2004 - 11:37 Titel: |
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Hallo Iris und natürlich auch hallo an die anderen Foris!
Tarzan hatte leider einen großen Anfall (Grand mal) und somit bestätigt sich die Diagnose leider. Der Anblick war wirklich furchtbar und ich dachte, dass er stirbt :oops:
Er bekommt Luminaletten und diese bekommen ihm erfreulich gut.
Er ist nicht ungewöhnlich müde, spielt wieder, fängt keine imaginären Dinge mehr, hat kaum noch Angstzustände und ist wieder "voll da". Er war hinterher nur noch wie in einem Delirium, hatte Panikattacken und war zeitweise nicht mehr ansprechbar.
Seine Pinkelei hat mit Einnahme des Medikamentes ebenfalls aufgehört. Sicherlich macht mich die Diagnose traurig, doch das "Kind hat einen Namen" und wir arrangieren uns. Das Schönste ist natürlich, dass es ihm um einiges besser geht und seine Lebensqualität ungemein zugenommen hat.
Er ist natürlich weiterhin in ärztlicher Behandlung, ein Blutbild wird bald erstellt und ich denke auch ein EEG (verwechsel immer EKG mit EEG...hoffe, dass das das richtige ist :oops: ). Vorläufig war Luminal ein Versuch, um ihm erst einmal Untersuchungen zu ersparen. Ich habe dem zugestimmt, weil er in kurzer Zeit einiges ertragen musste und zur Ruhe kommen soll (nach seinem Anfall bestand für mich auch kaum noch ein Zweifel). Dass es so wunderbar anschlägt, ist erleichternd und erschreckend zugleich. |
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neckarhex
Gast
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| Verfasst am: 23.09.2004 - 13:05 Titel: |
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Hej Wibke,
daß die Diagnose nun feststeht ist in der Tat nicht schön, der arme Kerl! :knuddel:
Daß ihm aber anderseits das Luminal so geholfen hat und er eine so sehr verbesserte Lebensqualitätt hat ist doch ein Wort. Da kann ich Dir nur zustimmen: das Kind hat einen Namen, damit kann man umgehen.
Ich wünsche Tarzan und Dir daß es weiterhin gut läuft mit der Medikation und daß er sein Leben wieder richtig genießen kann!
Liebe Grüße,
Harriet |
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Anonymous
Gast
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| Verfasst am: 23.09.2004 - 17:04 Titel: |
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Hallo Wibke,
erstmal schön, daß Tarzan das Medikament gut verträgt und noch schöner, daß er davon nicht sehr müde wird. :wink:
Den Namen werde ich mir gleich mal im Hinterkopf speichern, denn wenn Sita irgendwann häufiger Anfälle bekommen sollte, bekommt sie auch Tabletten von uns. Bei jedem Anfall sterben ja auch unzählige Gehirnzellen, und das muß nicht sein. Bislang haben wir diesbezüglich großes Glück, aufHolzklopf
Deinen Schreck bei Tarzans Anfall kann ich sehr gut nachvollziehen, ich gerate dann regelrecht in Panik. Das läuft hier dann ab wie unter Schock - ich renne ins Bad, hole Handtücher und einen nassen Waschlappen und kann vor lauter Tränen in den Augen kaum gucken.
Einmal, bei einem Anfall, der ca. 7 Minuten gedauert hat (obwohl ich die Zeit nicht wirklich einschätzen kann), dachte ich auch - Sita stirbt jetzt. Sie hatte sich auf die Zunge gebissen und es lief sehr viel Blut aus ihrem Mäulchen. Ich dachte aber in dem Moment, das hängt mit diesem nicht enden wollenden Anfall zusammen, auf die Idee bin ich in diesem Moment überhaupt nicht gekommen...
Schön zu lesen, daß Ihr das soweit in den Griff bekommen habt.
Liebe Grüße,
Iris |
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Elke-030
Gast
Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 2848
Wohnort: Berlin
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| Verfasst am: 24.09.2004 - 11:07 Titel: |
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| engelsstaub schrieb: | Der Anblick war wirklich furchtbar und ich dachte, dass er stirbt :oops:
Er bekommt Luminaletten und diese bekommen ihm erfreulich gut.....ist nicht ungewöhnlich müde, spielt wieder, fängt keine imaginären Dinge mehr, hat kaum noch Angstzustände und ist wieder "voll da". |
Hallo Wibke,
ich hoffe das ich soetwas nie mitmachen muß und freue mich sehr das die Tabletten gut anschlagen und Du doch jetzt endlich mal zur Ruhe kommst nach dem monatelangen Kampf um Steine, Blase, Verhalten und auch für Josie - das ihr großer Freund wieder berechenbar ist.
Einen dicken :knuddel: an Euch Drei!
Liebe Grüße
Elke |
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engelsstaub
Gast
Anmeldungsdatum: 07.06.2004
Beiträge: 244
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| Verfasst am: 28.09.2004 - 23:17 Titel: |
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Es tut so gut Eure Anteilnahme zu lesen und dass keiner mit mir schimpft, weil ich einfach einer Medikation zugestimmt habe. :oops: :D
Ich bin wirklich glücklich, dass Tarzan auf das Medikament so positiv reagiert.
Ja Iris...so ein Anfall ist wirklich grausam und ich fühlte mich absolut hilflos und überfordert. Ich habe in diesem Moment einfach seinen Kopf gehalten und die Stirn gekrault. Schlimm war, dass er vorher so jämemrlich geschrien und gemaunzt hatte :shock: :cry:
Wenn Tarzan nicht täglich unter Anfällen gelitten hätte, hätte ich wohl auch gezögert ihm täglich dieses Medikament zu geben. Wir haben wohl Glück im Unglück.
Josie reagiert langsam auch wieder positiver auf Tarzan und geht nicht gleich auf Abwehr, wenn er kommt. Ich hoffe, dass sie sich nun endlich etwas intensiver anfreunden können.
Ich knuddel die zwei Terroristen und freue mich sehr über Eurer Feedback! |
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Admin
Gast
Anmeldungsdatum: 13.11.2002
Beiträge: 3066
Wohnort: Die Wetterau, Hessen
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| Verfasst am: 29.09.2004 - 08:36 Titel: |
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Hallo Wibke!
| engelsstaub schrieb: | | Es tut so gut Eure Anteilnahme zu lesen und dass keiner mit mir schimpft, weil ich einfach einer Medikation zugestimmt habe. :oops: :D |
Welchen Grund sollte es geben, Dich dafür zu verurteilen? :shock: Die Diagnose scheint doch eindeutig, und Du mußt Tarzan jetzt das Leben erleichtern bzw. wieder lebenswert machen. Du solltest halt nur versuchen, die Gabe bei der niedrigstmöglichen Dosis einzupendeln.
Ich drücke weiter die Daumen, daß die Medis gut anschlagen und wünsche Euch, besonders Tarzan, alles Gute.
Liebe Grüße, |
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