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schon wieder Frage zum Impfen
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steffi



Anmeldungsdatum: 14.01.2005
Beiträge: 133
Wohnort: NRW

Verfasst am: 28.06.2005 - 20:21    Titel: schon wieder Frage zum Impfen  

Huhu,

ich brauche mal eure Hilfe.

Ich hab so viel übers Impfen gelesen und weiß trotzdem nicht, was ich nun machen soll.

Einmal heißt es, Lebendimpfstoffe sind besser, weil weniger giftige Substanzen drin (Impfsarkom) sind und weil der Impfschutz länger hält.
Dann sind Lebendimpfstoffe schlechter, weil sie die Krankheit auslösen können und dann auch ansteckend ist.

Dann heißt es, dass man Kitten über 12 Wochen nur einmal impfen muss... woanders steht, dass Kitten über 12 Wochen nur einmal geimpft werden müssen, wenn es Lebendimpfstoffe sind.

zu Hülf!

dann steht irgendwo, dass Katzenschnupfen und -seuche 7,5 Jahre bis Lebenslänglich schützt... die letzten Tage ging dann wieder was rum, von wegen Grundimmunisierung, dann nochmal nach einem Jahr und dann soll das ewig halten.


isch kriech die kriiiiiiiise!


Situation:
- Ziege und Djego (fast 2 Jahre alt) -> Mitte 2004 gegen Seuche/Schnupfen grundimmunisiert (2 mal)

- MonTy (1 Jahr) -> Oktober 2004 einmal gegen Seuche/Schnupfen/Tollwut geimpft

- Pepe (*02.2005) noch gar nicht geimpft.


kann mir irgendeiner DEN momentanen Standard sagen und was ich nun in meine Viecher reinjagen soll?

Bei den großen habe ich nur das Problem, ob ich sie jetzt nochmal impfen soll und dann nie wieder.. bzw erst in ferner Zukunft oder ob ich es jetzt schon lasse.

Bei MonTy habe ich auf das Nachimpfen verzichtet, weil ja der einfache Shot ausreichen sollte.

Und Pepe kriegt auf jeden Fall noch was verplättet... einmal? zweimal? Leben? Tot?


ich hab die Infotheksachen alle gelesen und haustierimpfung.de und peichl und alle möglichen Foren... aber ich kann mich dummerweise nicht entscheiden, was jetzt das "non plus ultra" ist


verzweifelte Grüße

Steffi


PS: eine Woche vorm impfen apis und eine woche nach dem impfen Tuja ist richtig oder?

PPS: gibt es irgendwelche Impfstoffe, die nicht auf Katzennierenzellen gezüchtet werden??
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Elke-030



Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 2848
Wohnort: Berlin

Verfasst am: 29.06.2005 - 09:19    Titel:  

Hallo Steffi,

tja das mit dem Non-Plus-Ultra - ich denke das kann Dir keiner sagen, sondern nur das Du die Informationen sortierst und dann nach dem Bauchgefühl, die Entscheidung triffst.

Meine Ansicht ist, das wenn ich impfe, dann sollte es auch einen Immunschutz bieten - da ziehe ich doch Lebendimpfstoffe vor. Die Katzen sollten unbedingt wirklich gesund sein, ist Dir ja klar.

Hm, Schnupfen hält so lange?

Ich kann Dir nicht sagen warum, aber ich würde insgesamt 3 x impfen also eine Erstimpfung, ein Jahr später die Auffrischung und dann nach guten 1 1/2 J. oder so nochmal Boostern. Ob ich dann Schnupfen so alle 2-3 Jahre auffrische und Seuche nach 7 wird sich erst noch zeigen.

Liebe Grüße
Elke
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steffi



Anmeldungsdatum: 14.01.2005
Beiträge: 133
Wohnort: NRW

Verfasst am: 01.07.2005 - 15:06    Titel:  

Huhu,

erstmal danke fürs antworten.

Das mir keiner sagt: SO muss es sein und nicht anders, habe ich mir fast gedacht ;-)


ich hab nur ein persönliches Problem mit dem Entscheidungen treffen und mein Kerl ist mir da nicht wirklich eine hilfe :roll:

DA würde für mein kleines Monster vorgeschlagen, dass ich ihn einmal Impfe... dann nochmal nach 3 Wochen, dann nach 6 Monaten und dann nochmal nach einem Jahr und dann Auffrischung alle 3 Jahre... und das ist immerhin von der Uni München.

Ich werde erstmal meine TA anrufen und fragen, WAS er für einen Impfstoff hat (Lebend oder tot), dann die Viecher pieksen lassen und dann gucken wir mal weiter.
Wird bestimmt witzig, wenn ich mit 3-4 Katzen zum TA maschire :twisted:
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ema*



Anmeldungsdatum: 23.06.2005
Beiträge: 160

Verfasst am: 01.07.2005 - 16:20    Titel:  

Hallo,
meine persönliche Einstellung (rein privat) ist, daß ich meine Wohnungskatzen jedes Jahr gegen Katzenschnupfen und alle 2 Jahre gegen Katzenseuche impfen lasse, so habe ich es mit meinem TA vereinbart und entspricht auch den Angaben des Herstellers.
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steffi



Anmeldungsdatum: 14.01.2005
Beiträge: 133
Wohnort: NRW

Verfasst am: 01.07.2005 - 19:23    Titel:  

Huhu ema,

ja das steht ja auch in der Packungsbeilage.

Allerdings muss ich mit meinen "Immunologiekentnissen" sagen, dass ich es für sehr unwahrscheinlich halte, dass man alles in so kurzen Abständen impfen soll.

Schließlich gibt es beim Menschen weeeeesentlich größere Impfabstände und meines Wissens ist das Immunsystem der Katze ziemlich ähnlich: Gedächtniszellen "merken" sich bestimmte Antigene und bilden darauf hin Antikörper.

aber ich denke, dass ist (genauso wie das Füttern) eine reine Glaubensfrage.


lg
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petzi
Gast





Verfasst am: 10.07.2005 - 23:23    Titel:  

Zitat:
sind Lebendimpfstoffe schlechter, weil sie die Krankheit auslösen können und dann auch ansteckend ist

heutige lebendimpfstoffe sind rekombinante impfstoffe, hier ist nur ein kleiner teil des virus (das nur als ganzes virus krankheitsauslösend ist), das antigen wirkt, in einer genfähre oder modifiziertem virus "verpackt". richtig ist, das diese gentechnische konstruktion die zellen infiziert, aber nicht oder kaum mehr zur vermehrung befähigt ist. da infektiös, erübrigen sich chemische zusätze wie aluminiumhydroxid, die leichte entzündungen auslösen und das immunsystem auf "totimpfstoffe" ( mit formaldehyd abgetötete viren, restspuren von formaldehyd finden sich in totimpfstoffen ) "aufmerksam" machen. krankheitsauslösend können bestenfalls totimpfstoffe sein, wenn nicht sämtliche viren abgetötet sind ( siehe polioimpfung in den 60er jahren, die ungenügend abgetöteten viren haben bei tausenden kindern die kinderlähmung ausgelöst).
alles klar ?
wesentlich bei impfungen sind weniger die antikörper als die gedächtniszellen, und die leben meist über 10 jahre lang.
peter
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steffi
Gast


Anmeldungsdatum: 14.01.2005
Beiträge: 133
Wohnort: NRW

Verfasst am: 11.07.2005 - 17:29    Titel:  

huch,

gar nicht gesehen ;-)

jo danke, sowas in der Art hatte ich mittlerweile auch noch gefunden.

Im Moment würde ich sagen, dass er Schnupfen/Seuche als Lebendimpfstoff verplettet bekommt.
Jetzt einmal und dann nochmal in einem Jahr und dann evtl. noch mal nach zig Jahren.

aber von der Theorie her müsste das Nachimpfen doch eh nicht nötig sein oder?

Wenn überall gesagt wird, dass Schnupfen und Seuche mit den Schuhen reingetragen wird und so, dann müssten unsere Plüschis doch regelmäßig mit dem Erreger in Konakt kommen und sich somit immer selbst boosten oder??

und gleiches müsste auch zB für unsere Tetanusimpfung gelten oder?
Wenn ich regelmäßig mit den Bazillen in Kontakt komme, dann müsste mein Immunsystem doch immer weiter darauf trainiert werden oder nicht?


lg Steffi
die irgendwie immer mehr abschweift :oops:
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petzi
Gast





Verfasst am: 12.07.2005 - 20:39    Titel:  

hi,
Zitat:
aber von der Theorie her müsste das Nachimpfen doch eh nicht nötig sein oder?

stimmt ! es gibt ta- meinungen, einmal geimpft reicht lebenslänglich. wesentlich ist, dass das immunsystem den feind kennt und somit schnell erkennt und reagiert. ob bereits vorhandene antikörper sooo hilfreich sind, ist ohnehin nicht erwiesen.
lg peter
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petzi
Gast





Verfasst am: 12.07.2005 - 20:42    Titel:  

hi,
Zitat:
Wenn ich regelmäßig mit den Bazillen in Kontakt komme, dann müsste mein Immunsystem doch immer weiter darauf trainiert werden oder nicht?

vor allem ist das immunsystem dann beschäftigt, die zum teil übertreibene hygiene wird ja dafür verantwortlich gemacht, dass es vermehrt zu autoimmunreaktionen kommt in form von allergien.
lg peter
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steffi
Gast


Anmeldungsdatum: 14.01.2005
Beiträge: 133
Wohnort: NRW

Verfasst am: 29.07.2005 - 20:25    Titel:  

so...

das gute Pfizer Felocell ist nun in meinem kleinen drin und auf den Nachimpftermin habe ich (besonders nach der Packungsbeilage von virbagen) dankend verzichtet.

meine beiden großen haben ihren 2ten Shot nach einem Jahr bekommen und damit sind die guten erstmal fertig... außer es gibt die nächsten Jahr noch tolle erkenntnisse... vielleicht lasse ich mich dann in 3-5 jahren nochmal dazu herab sie zu impfen... aber da würde ich erstmal nicht drauf wetten ;-)


etwas ärgere ich mich ja schon...

ich habe mit der Tünte heute morgen schwer diskutiert.

sie meinte, dass er nach 4 Wochen nochmal einen Shot braucht, weil das ja zB bei Tetanus auch so wäre.
(hat sie wegen meiner Recht, aber hat keinen großen Einfluss auf meine Entscheidung)
DANN kam sie damit, dass man ja auch jährlich gegen Grippe impfen müsste... auf meine "stell dich dumm, dann gehts dir gut" - Frage, ob der Katzenimpfstoff auch jährlich überarbeitet würde, drehte sich die Dame nur im Kreis.
Sie wollte mir unter anderem erzählen, dass man ja öfter impfen müsste, weil sich das Antigen NICHT verändern würde und damit der Körper weiter damit in Kontakt kommt und so nen Kram.

Nur ich Dumme Nuss habe nicht daran gedacht ihr "vorzuwerfen", dass sie 2 komplett andere Menschliche Impfunge in einen Topf wirft... vielleicht mache ich das mal, wenn ich mit Pepe zum entbömmeln fahre :twisted:

Sagt mal... ist "Impfen" in deren Studium genauso umfangreich wie das Thema "Ernährung"!?!?!


lg Steffi
mit vier entwurmten Viechern, 3 davon geimpft und mit Thuja versorgt
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petzi
Gast





Verfasst am: 03.08.2005 - 19:55    Titel:  

hi,
Zitat:
gibt es irgendwelche Impfstoffe, die nicht auf Katzennierenzellen gezüchtet werden??

es werden ja nur viren oder teile des virus oder ähnliche in bakterien oder zellkultur vemehrt, viren oder virusteile werden anschließend von dem restlichen zellen/bakterien und/oder medium getrennt.
Zitat:
ist "Impfen" in deren Studium genauso umfangreich wie das Thema "Ernährung"

realistisch betrachtet sollen ta von kleintieren wie vögel bis zu rind und elefant ALLES beherrschen...irgendwie unrealistisch. versteht dein allgemeinhumanmediziner alles, inklusive ernährung und impfung ????
lg peter
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steffi
Gast


Anmeldungsdatum: 14.01.2005
Beiträge: 133
Wohnort: NRW

Verfasst am: 04.08.2005 - 11:15    Titel:  

naja...

aber wenn ich in eine Praxis gehe, die "nur" für KLEINTIERE zuständig ist, dann darf ich doch wohl erwarten, dass er sich mit den gängigen Tieren super auskennt?

Ein TA im Zoo kennt sich ja auch gut mit Elefanten aus, aber nicht notwendigerweise mit Hamstern.

und gerade Hund, Katze und Karnickel sollten ja wohl standardviecher sein!!

Und ich ERWARTE, dass wenn ich ein Wurmmittel gegen Fuchsbandwurm haben möchte, dass es auch dagegen wirkt!!
(Habe gerade mit einer Bekannten gesprochen, die gegen FBW Flubenol für ihre Katze bekommen hat... und das kann ja wohl nicht wirklich sein)

WAS lernen die denn auf ihren Fortbildungen?
Also die TÄ in der Umgebung haben keinen schimmer von FIP... TroFu ist das EINZIG wahre und Impfen am besten alles und jährlich.

Das die hier noch nie was von Giardien gehört haben, bzw die Behandlung davon nicht kennen, könnte ich ja gerade noch tolerieren, weil sie hier einfach nciht häufig sind.

Aber so "Standard"-Sachen wir Impfen und Entwurmen muss ein TA meiner Meinung nach schon drauf haben!!

lg
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bine
Gast


Anmeldungsdatum: 08.02.2005
Beiträge: 131

Verfasst am: 04.08.2005 - 14:06    Titel:  

Die Fortbildungen sind bestimmt wie bei den Humanmedizinern von den Herstellern gesponsert, die dort ihre Produkte vermarkten... :roll:
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petzi
Gast





Verfasst am: 04.08.2005 - 23:27    Titel:  

Zitat:
Die Fortbildungen sind bestimmt wie bei den Humanmedizinern von den Herstellern gesponsert

ja, das könnte hinkommen....
Zitat:
Ein TA im Zoo kennt sich ja auch gut mit Elefanten aus

von welchem zoo ist hier die rede ?
lg peter
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Birgit
Gast





Verfasst am: 18.10.2005 - 21:34    Titel: nochmal Impfen *grml*  

Hallo.

Ich muß auch nochmal mit diesem Thema nerven *ggg*.
Bin im Moment in einer Diskussion mit meiner Freundin - sie impft ihre Katzen gegen Schnupfen, Seuche, Leukose und Tollwut in einer Kombiimpfung und das jährlich.
Aufgrund von Internet-Diskussionen dachte ich nun eigentlich, meine Miezen nach der Grundimmunisierung (Schnupfen, Seuche) nach einem JAhr nachzuimpfen und dann etwa alle 3 JAhre wieder. Tollwut und Leukose fand ich überflüssig, da meine Miezis überwiegend im Haus sind oder ab und zu in unserem abgesichertem Garten und die Gefahr nicht sooo groß ist.
Der TA meiner Freundin hat ihr nun gesagt, daß nicht ausreichende nachgeimpfte Katzen nur von denen profitieren, die immer regelmäßig impfen, die heutigen Impfstoffe nicht mehr schädlich sind bzw. die Gefahr von Impfschäden weitaus geringer sind als die Gefahr der tödlichen Ansteckung und das ALLE Gegendarstellung grundsätzlich von Monika Peichl sind. Wenn ich da mal drauf achte, scheint mir das wirklich so zu sein....
Wie kommt man da jetzt zu nem vernünftigen Schluß???
Wie kann man sicher sein, daß diese Gegen-Impf-Darstellungen nicht wirklich nur von einer einzigen Person verfasst worden sind, die alles in Frage stellt??? Und von niemandem wissenschaftlich bestätigt ist - was wahrscheinlich - zum Entsetzen aller - auch noch mit Tierversuchen gemacht würde.
Sind TÄ wirklich ALLE nur profitgeil???
Zweifel in jede Richtung *kriesekrieg*
Ich wohn hier auf dem Land und wenn ich sage, es geht eigentlich nicht um das Geld sondern um den eigentlichen Sinn von Impfungen, dann schütteln alle den Kopf. Impfen und dann ists am sichersten und basta...
ist das so???

Verzweifelte Grüße
Birgit
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Angie
Gast


Anmeldungsdatum: 01.09.2005
Beiträge: 293
Wohnort: Achim bei Bremen

Verfasst am: 18.10.2005 - 21:57    Titel:  

In Amerika ist es mittlerweile übliche Praxis im 3-jährigen Rhytmus zu impfen. Wenn du gut Englisch kannst, kannst du dir im Internet jede Menge Infos suchen. Vielleicht hilft dir ja dieser Link erstmal weiter?:

http://www.muppen-abc.lu/zimpfen.html
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Gast
Gast





Verfasst am: 18.10.2005 - 22:04    Titel:  

Huhu,

danke. Wieder aber eine Zusammenstellung von M. Peichl :roll:

VG
Birgit
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Iris
Gast


Anmeldungsdatum: 10.06.2005
Beiträge: 1339
Wohnort: Wetterau

Verfasst am: 18.10.2005 - 23:47    Titel:  

Hallo Birgit,

der TA Deiner Freundin sollte sich mal ein wenig in ein Fachbuch, das bei jedem TA in der Praxis steht, etwas einlesen. Nämlich in den Kraft/Dürr/Hartmann, Katzenkrankheiten, Schaper Verlag, 5. Auflage von 2003, ISBN 3-7944-0199-9. :wink:

Dort gibt es ab Seite 149 - Seite 156, Kapitel Impfungen, von Frau Hartmann (Dr.med.vet.habil., hat mit unserem TA zusammen studiert und lebt jetzt wohl nicht mehr in Georgia, USA, sondern in Zürich, Uni-Klinik?) im Band 1 sehr interessante Aussagen zum Thema nachzulesen. :wink:

Damit hat Frau Peichl nun wirklich nichts zu tun, und wir wissen ja alle, daß ein Drittel der TA-Einnahmen durch Impfungen entstehen - was im Prinzip auch gut ist, denn viele Tierhalter würden mit ihrem Tier ohne den "Impfzwang" viel seltener eine TA-Praxis betreten. Und wenn auch diese "Kurzuntersuchungen" bei diesen Impfterminen oft nichts oder nur wenig bringen, das Tier wird wenigstens mal dem TA vorgestellt, der bei diesem Besuch u.U. auch anderes diagnostizieren kann. :wink:

Ich zitiere mal Frau Hartmann:

...Diese durchaus berechtigte Diskussion resultiert aus beobachteten Nebenwirkungen, die bei Impfungen auftreten können. Man muß erkennen, daß es kein für jede Katze gültiges Impfschema gibt, sondern daß individuell bei jedem einzelnen Tier in jedem Jahr neu entschieden werden muß, welche Impfungen nötig und sinnvoll sind.

...Kernvakzinen (dazu zählen Panleukopenie, feline Herpesvirus - 1 - Infektion und feline Calicivirusinfektion) müssen bei jedem Tier geimpft werden, unabhängig vom Alter und von den Haltungsbedingungen...

...Nichtkernvakzinen müssen nicht generell bei jedem Tier angewendet werden...

...Zum Beispiel sollten Wohnungskatzen ohne Kontakt zu anderen Katzen nicht gegen eine feline Leukämievirusinfektion oder gegen Tollwut geimpft werden, da das Risiko der Entstehung eines Impf-induzierten Sarkoms in diesem Falle größer ist als das Risiko einer Ansteckung...

...Bei Tieren, die älter als drei Jahre sind, können die Intervalle der Wiederholungsimpfung, je nach Expositionsrisiko (z.B. bei Katzen ohne Freilauf), auf bis zu drei Jahre verlängert werden.

Die Wahrscheinlichkeit eines Impfsarkoms schwankt zwischen 1: 3000 bis 1 : 8000, hier mal ein Link:

http://www.kleintiermedizin.ch/katze/tumor/tumor10.htm

Vielleicht sollten manche TÄ mal ein wenig sorgfältiger "ihre Lektüre" lesen, das müssen ja nicht immer nur die Foris für sie tun... :roll: :shock: :wink:

Liebe Grüße,
Iris
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Gast
Gast





Verfasst am: 19.10.2005 - 20:31    Titel:  

Huhu,

danke, das ist sehr interessant und mal was handfestes :-)

Habe nämlich nun auch schon mehrmals gehört, daß Frau M. Peichl gleichzeitig Konzern-Chefin ist von einem immunisierendem !? Futter - da wäre es natürlich gut, die Impfungen schlechtzureden und stattdessen auf der anderen Seite ihr eigenes Futter besser zu verkaufen.
Weiß da jemand was von??

LG
Birgit
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Iris
Gast


Anmeldungsdatum: 10.06.2005
Beiträge: 1339
Wohnort: Wetterau

Verfasst am: 19.10.2005 - 21:18    Titel:  

Hallo Birgit,

nicht, daß wir uns mißverstehen. :wink:

Ich schätze die Arbeit von Frau Peichl sehr, und besonders diesen Artikel zum Thema "Volksverdummung", den Du aber sicher auch schon kennst.

http://www.barfers.de/impf/volksverdummung.htm

Nur, es wird immer auf Frau Peichl "rumgehackt", die dieses Thema endlich mal zur Diskussion gestellt hat (und wenn die eigenen Katzen betroffen sind, liest sich das alles natürlich noch logischer :wink: ), aber eine Mit-Herausgeberin eines Fachbuchs für TÄ, deren Meinung zum Thema Impfen nicht unbedingt großartig von der Meinung Frau Peichls abweicht bzw. die "gängigen und üblichen" Impfrhythmen auch in Frage stellt, wird gerne von manchen TÄ, die alle dieses Fachbuch besitzen und gelesen haben sollten, heruntergespielt oder ignoriert.

Das nur zur Klarstellung.

Über einen Futtervertrieb weiß ich nichts, das interessiert mich aber auch nicht. :wink:

Liebe Grüße,
Iris
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Angie
Gast


Anmeldungsdatum: 01.09.2005
Beiträge: 293
Wohnort: Achim bei Bremen

Verfasst am: 19.10.2005 - 23:36    Titel:  

Soweit ich weis ist Monika Peichl überzeugte Barferin.
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vera
Gast


Anmeldungsdatum: 03.01.2005
Beiträge: 515
Wohnort: Zentralschweiz

Verfasst am: 20.10.2005 - 10:45    Titel:  

Anonymous schrieb:

Habe nämlich nun auch schon mehrmals gehört, daß Frau M. Peichl gleichzeitig Konzern-Chefin ist von einem immunisierendem !? Futter - da wäre es natürlich gut, die Impfungen schlechtzureden und stattdessen auf der anderen Seite ihr eigenes Futter besser zu verkaufen.
Weiß da jemand was von??


Also ich war mal auf einem Vortrag von ihr und hatte hinterher Mail-Kontakt, von so einem Futter war nie die Rede, das müßte sie ja schon sehr geheim halten. Hört sich eher wie ein dummes Argument was ihre Nachforschungen in ein zweifelhaftes Licht rücken soll. So wie sie das auf dem Vortrag geschildert hat ist sie eher durch das eigene Schicksal, ich glaube, sie hatte eine Katze mit Sarkom, bin mir aber nciht 100% sicher, motiviert. Ansonsten ist sie Journalistin, was vielleicht die Arbeit, die sie in das Thema hinein steckt, erklärt.

Hier findest du unter "Ernährung" ihre Gedanken, und ja, sie barft wirklich.
http://www.mopeichl.de/

Bei dem Impf-Artikel sind auch weitere Seiten zu dem Thema in englisch angegeben.

Liebe Grüße,
Vera
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Gast
Gast





Verfasst am: 06.11.2005 - 17:42    Titel:  

hallo
also ich würde es genauso machen und mein tier nur zur grunimunisierung impfen lassen, dann nach einem jahr und dann alle drei jahre!

dieses hier war mir auch eine grosse hilfe dabei mit dem titel:
Wie die Bundestierärztekammer Tierhalter zum Impfen ermahnt und welche Unwahrheiten sie dabei verbreitet
es ist echt interessant : http://www.barfers.de/impf/volksverdummung.htm
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