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Verdacht auf Toxoplasmose :-(
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Gast






Verfasst am: 29.07.2005 - 11:07    Titel: Verdacht auf Toxoplasmose :-(  

hallo!

mir wurde dieses forum empfohlen und ich hoffe das mir hier jemand ein paar fragen beantworten kann :)


tja, so wie es aussieht hat mein kleiner kater Joe (22 wochen) wohl toxoplasmose :(

wir suchen schon seit nun mehr 3 wochen nach dem grund seiner symptome, die da wären....

extrem starkes speicheln, starkes schwanzschlagen, neurologische ausfälle (starkes pendeln mit dem kppf, kann teilweise nicht aufstehen oder stehen bleiben, kippt dann um oder kommt erst garnicht hoch, kann teilweise nicht laufen) futterverweigerung, panikatacken, durchfall bzw. verstopfung und der blick den er dann immer drauf hat :-/ der macht mir echt angst! alles das kommt schubweise. das heißt es geht ihm tagelang gut und ganz plötzlich kriegt er diesen "anfall" der dann ca. einen tag lang andauert!

er war eine woche in der tierklinik, aber dort war alles ok! es wurde blut untersucht, aber ausser das die leukozyten zu hoch waren, war alles ok. er bekam AB. es wurden drei röntgenbilder gemacht (verdacht auf fremdkörper in der speiseröhre), ultraschall, endoskopie vom rachen und der speiseröhre, FIP und FIV.....alles negativ!

nachdem er vorletzte nacht wieder einen "anfall" hatte bin ich gestern wieder zum TA. langsam war die TÄ auch ratlos. es wurde nochmal blut abgenommen, die leukos waren normal. dann mußte klein Joe mal ein häufchen auf den behandlungstisch machen und hinten kam matschiger, schleimiger kot mit blut raus :? also auch noch mal auf giadien untersucht....positiv! gut, die giadien verursachen all die symptome nicht, aber es brachte meine TÄ auf eine idee....... TOXOPLASMOSE!!! *seufz*

das blut wurde nun eingeschickt und wird auf toxoplasmose untersucht. es ist zwar äusserst selten das katzen selber an toxoplasmose erkranken, aber bei imunschwachen tieren, was er nun mal von geburt an ist, kann das ja schon mal vorkommen.

auch wenn es keine schöne diagnose wäre, wäre ich doch froh wenn der test positiv ausfällt. denn dann könnten wir den kleinen endlich richtig behandeln und ihm helfen. mal ganz abgesehen davon das ich mir die TA rechnung langsam echt nicht mehr leisten kann :?

nun meine frage....

im internet gibt es genau eine seite über toxoplasmose bei katzen :-/ alle anderen beschreiben die krankheit nur bei menschen. und zwar diese

kennt jemand eine andere seite darüber?
oder vielleicht eine katze die diese krankheit hat, oder hatte?
weiß jemand wie die behandlung dann abläuft?
ist es heilbar?
wenn nicht, wie hoch ist die lebenserwartung?

um mich nicht zu verunsicher hat meine TÄ sich erstmal kurz gehalten mit der erklärung einer möglichen behandlung. ich weiß nur er würde dann ein spezielles AB über längere zeit bekommen welches aber leider sehr starke nebenwirkungen haben kann aber ob es ganz heilbar ist, weiß ich garnicht :( ich weiß nur das es noch schlimmer werden kann. das er z.b. wie krampfanfälle wie bei epilepsie bekommen kann usw. *schnief* diese kleinen biester setzen sich ja ins gehirn.

es ist keine weit verbreitete katzenkrankheit ich weiß, darum finde ich auch irgendwie nichts darüber. aber ich hoffe das irgendjemand sowas schon mal hatte oder mehr darüber weiß und mir meine fragen beantworten kann!

lieben gruß
Alexa
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Elke-030



Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 2848
Wohnort: Berlin

Verfasst am: 29.07.2005 - 12:25    Titel:  

Hallo Alexa,

ich habe jetzt einige Berichte - dauert nur ein bisschen weil ich erst fragen muß, wegen weitergeben.

Liebe Grüße
Elke
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Alexa74



Anmeldungsdatum: 29.07.2005
Beiträge: 19
Wohnort: 44 Dortmund

Verfasst am: 29.07.2005 - 12:44    Titel:  

hallo Elke!

oh, das ist klasse :D ich warte!

gruß
Alexa
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Elke-030



Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 2848
Wohnort: Berlin

Verfasst am: 29.07.2005 - 15:02    Titel:  

Bitte gib´mir Deine Mail-Adresse unter PN!

Liebe Grüße
Elke
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Alexa74



Anmeldungsdatum: 29.07.2005
Beiträge: 19
Wohnort: 44 Dortmund

Verfasst am: 30.07.2005 - 03:00    Titel:  

hallo!

hmm, hab ich doch unter jedem meiner beiträge stehen :wink:

gruß
Alexa
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Elke-030



Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 2848
Wohnort: Berlin

Verfasst am: 30.07.2005 - 16:27    Titel:  

Hallo Alex,

ich bin aber zu dusselig über die Email-Box Anhänge zu verschicken, bzw. daraus die Adresse zu lesen.

Liebe Grüße
Elke
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Alexa74



Anmeldungsdatum: 29.07.2005
Beiträge: 19
Wohnort: 44 Dortmund

Verfasst am: 30.07.2005 - 18:19    Titel:  

hallo!

@ elke: ganz lieben dank für deine mühe.....aber es hat sich erledigt. es ist keine toxoplasmose! der test war negativ!

ich melde mich gleich noch mal ausführlicher. wollte nur bescheid geben damit du dir nicht unnütz noch mehr mühe machst!

lieben dank Elke :bussi:

gruß
Alexa
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Alexa74



Anmeldungsdatum: 29.07.2005
Beiträge: 19
Wohnort: 44 Dortmund

Verfasst am: 31.07.2005 - 01:22    Titel:  

hallo!

so, war heute nochmal beim tierarzt!

toxoplasmose war negativ!

das heißt wir sind wieder bei null :(

da wir nun wirklich alles mögliche untersucht und getestet
haben, bleiben nicht mehr viele möglichkeiten. es scheint
wohl doch ein hirntumor zu sein *wein* :cry:

das CT spare ich dem tier und mir, denn selbst wenn bei
dem 100% nachgewiesen wird das es ein tumor ist, kann
ich meinem tier trotzdem nicht mehr helfen als jetzt. und zeigt
es keinen tumor sind wir genau so schlau wie jetzt! da er
ja noch sehr jung ist hoffen wir das sich ein tumor vielleicht
verkappselt oder wenigstens sehr, sehr langsam nur wächst.

ich hab ein notfallmedikament mitbekommen....
Diazepam Desitin rectal
.....welches ich ihm geben soll wenn es ganz schlimm ist.
es wirkt muskelentspannend und krampflösend, hilft aus der
apathie raus, nimmt ängste und beruhigt. das soll ich aber
wirklich nur geben wenn es ganz schlimm ist!

alles scheiße :cry:

gruß
Alex
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Catgirly



Anmeldungsdatum: 07.03.2004
Beiträge: 3573

Verfasst am: 31.07.2005 - 08:39    Titel:  

Hallo Alex,

leider kann ich Dir so gar nicht helfen. Ich weiß auch nicht, ob einfach "nur" Epilepsie dahinter stecken kann oder wie man Epilepsie "nachweist". Aber darüber weißt Du wahrscheinlich inzwischen mehr wie ich. Kann man denn seine Anfälle nicht mit "normalen" Epilepsie-Medikamenten behandeln? Zumal Diapezam bei Katzen nicht ungefährlich ist. Da bin ich wirklich einfach überfragt. Tut mir leid :(.

Code:
Diazepam, ein Benzodiazepin, gehört zur Gruppe der Schlaf- und Beruhigungsmittel und wird außerdem zur Behandlung von Krampfanfällen eingesetzt. Diazepam verstärkt die Wirkung eines Überträgerstoffs (Gamma-Amino-Buttersäure) im Gehirn, der die Gehirnaktivität dämpft. Dadurch wirkt das Medikament angstlösend und beruhigend aber auch krampflösend und muskelentspannend und kann so auch bei starken Krämpfen, wie epileptischen Anfällen oder Fieberkrämpfen angewendet werden.

Anwendungsgebiete

    * Angst-, Erregungs- und Spannungszustände

    * Zur Beruhigung und Angstlösung vor Operationen oder Untersuchungen

    * Zustände mit erhöhter Muskelspannung (z.B. starke Krämpfe)

Quelle: http://www.netdoktor.de/medikamente/100000626.htm


Code:
Bei einer Langzeittherapie mit Diazepam kann es bei Katzen zu einer fatalen Lebernekrose kommen (Seksel 2002; Podell 1998). Die Symptome treten meist in der ersten Woche der Behandlung auf (Center 1996; Levy 1994). Deshalb sollte man bei Katzen an ein paar Tagen vor und nach der Applikation von Diazepam die Leberwerte überprüfen (Mills 2002; Vernau 2002), um diese seltene idiosynkratische akute hepatische Nekrose zu erkennen (Quesnel 2000). Sobald die Leberwerte ansteigen oder klinische Anzeichen einer Lebererkrankung bestehen, muss die Therapie mit Diazepam abgebrochen werden (Platt 2001).

Quelle: http://www.vetpharm.unizh.ch/wir/00000043/9145__F.htm
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Kathy



Anmeldungsdatum: 10.03.2004
Beiträge: 2162
Wohnort: Ruhrgebiet

Verfasst am: 31.07.2005 - 09:40    Titel:  

Huhu, Alexa!
Der Toxoplasmosetest ist negativ, eigendlich schön aber nichts desto trotz weisst du nicht, was deinem Süßen nun fehlt.
Aber nicht gleich aufgeben!
Klar, die Gewissheit ob es sich nun wirklich um einen Tumor handelt bekommst du nicht mal eben so.
Aber du hast doch ein Blutbild erstellen lassen.
Ich sage jetzt mal einfach so ohne unsere Spezialisten hier zu fragen: stell es einfach mal ein, vielleicht erkennt man etwas daraus?
Dazu möchte ich dir 2 Beiträge ans Herz legen um einfach noch ein wenig Infos zu bekommen:
http://www.wetterau-katzen.de/phpbb/viewtopic.php?t=4192 (Birgits Ratz und sein Hinrtumor)

http://www.wetterau-katzen.de/phpbb/viewtopic.php?t=3405&start=0&postdays=0&postorder=asc&highlight=
Wibkes Zusammenfassung zur Epilepsie)
Auch wenn das Diazepam nur für den Notfall gedacht ist: wenn sich der Verdacht der Epilepsie bestätigen sollte, sind die von Simone angesprochenen Luminaletten heute eines der Mittel der Wahl.

Von Sandra (Aiur) wurde bei den NK ja auch eine Spätfolge eine Seucheerkrankung (neurologische Störungen) angesprochen. Auskennen tu ich mich da zwar nicht, weiss nicht in wie weit man da noch eine Diagnose stellen könnte, je nach dem ob dein Katerchen geimpft ist oder nicht.

Man hat so viele Ansätze nach denen man schauen kann.
Mit einem entsprechendem ERgebnis kann dein Kater dann noch viele Jahre ziemlich unbeschwert leben!
Ich würde dran bleiben, nicht gleich an einen Tumor glauben.
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Alexa74



Anmeldungsdatum: 29.07.2005
Beiträge: 19
Wohnort: 44 Dortmund

Verfasst am: 31.07.2005 - 16:34    Titel:  

hallo!

@ Catgirly: ich kenn die nebenwirkungen vom Diazepam und bin mir dieser auch bewusst. ich habe es auch nur für den absoluten notfall bekommen. bis jetzt hatte ich in den letzten wochen nur eine situation in der ich es ihm gegeben hätte, wenn ich es da schon gehabt hätte. ich werde es nicht "unüberlegt" oder "überdosiert" und schon garnicht regelmäßig anwenden! ich will meinem tier ja auf keinen fall schaden! aber ich selber fühle mich schon etwas sicherer wenn ich für den akuten notfall etwas zu hause habe!

@ Kathy: danke für die verlinkten threads! ich hab beide durchgelesen, aber irgendwie passt beides nicht so ganz zu Joe :? er hat ja keine wirklichen krämpfe. vielleicht sind es vorboten, das kann gut sein. aber bis jetzt bestehen seine "anfälle" (ich weiß nicht wie ich es sonst nennen soll darum der ausdruck anfälle) ja nicht aus krämpfen sondern aus apathie, starkes speicheln, kopfwackeln, schwäche, heftige-kurze atmung, starkes schwanzschlagen und dem "irren" blick! panikatacken hatte er nur beim allerersten mal. da zog sich sein zustand ("anfall") aber auch über das komplette wochenende. ansonsten dauert es immer so um die 24 stunden was ich bei epilepsie und bei hirntumor beides irgendwie nirgens lesen konnte.

meine freundin hat einen hund mit epilepsie. als ich sie letztes jahr eine woche zur pflege hatte, bekam sie einen anfall. es ähnelte nicht dem von Joe.

da es alles irgenwie nicht typisch ist für epilepsie will meine TÄ auch nicht auf epilepsie behandeln. die medis dagegen sind ja auch nicht ohne! ich werde jetzt tagebuch führen. werde aufschreiben wann, wie lange und wie stark seine "anfälle" sind. ich soll die augen gut beobachten wenn es soweit ist. ob die pupillen gleich reagieren, ob sie geweitet oder verengt sind wärend es ihm so geht. soll überlegen ob irgendwas gewesen ist was es hätte auslösen können usw....

im moment gehts ihm sehr gut! er ist ein ganz normales, junges kätzchen was nur mist im kopf hat und ständig unsinn macht :twisted:

einfach aufs blaue auf irgenwas behandeln ist sicher auch nicht richtig. und da wir keinen anhaltspunkt haben, was es ist oder sein könnte, müßen wir wohl abwarten bis wir mehr informationen haben. er wird jetzt erstmal auf die giardien behandelt und steht damit ja unter AB. als er wegen der zu hohen leukozyten AB bekam, hatte er auch keinen "anfall" von daher kann ich mir gut vorstellen das wir, solange er das AB jetzt bekommt, ruhe haben :?:

ich werde mich weiter über epilepsie und tumoren informieren. vielleicht finde ich ja doch noch was *mal dem erfinder des internet dankt* ;)

lieben gruß
Alexa
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