| Home |
Das Wetterau-Katzen-Forum Archiv und Druckvorschau
|
| Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen |
| Autor |
Nachricht |
Hansi
Anmeldungsdatum: 10.01.2006
Beiträge: 10
Wohnort: Bad Wimpfen
|
| Verfasst am: 10.01.2006 - 21:54 Titel: Leberkrebs? |
|
|
Hallo Katzenfreundinnen und – Freunde,
ich bin neu im Forum, weil ich mir hier Hilfe erhoffe. Nirgends im Internet habe ich so kompetente Antworten gefunden wie hier und vielleicht könnt ihr auch uns helfen.
Es geht um unsere Trixi, 13 Jahre alt, immer zäh und widerstandsfähig. Sie hatte bereits in jungen Jahren einen Autounfall und seitdem zwei Eisennägel im rechten Hinterbeinchen (was sie aber nie störte), zweimal hatte sie eine sehr starke Nierenentzündung, die wir mit Antibiotika wieder in den Griff bekommen haben aber nun ist sie wirklich krank und ich bräuchte eure Meinung und Hilfe, falls das möglich ist.
Kurz vor Weihnachten, bemerkten wir, dass unsere Wilde immer ruhiger wurde und wir dachten zuerst an das Alter und die Kälte draußen, immerhin hatte sie bis dahin wunderbar gefressen, war auch als Jägerin erfolgreich usw.
Nun aber wurde sie ruhiger, fraß nicht mehr richtig und war so richtig lätschig (wie man bei uns sagt). Kurz vor Weihnachten sind wir zur TÄ, die eine Nierenentzündung vermutete und Antibiotika spritzte (was unsere Kleine überhaupt nicht mag) mit der Aufforderung, wenn es nach Weihnachten nicht besser ist eine Blutuntersuchung machen zu lassen. Es wurde nicht besser und am 27. Wurde sie sediert , Blut genommen und gleich noch ein Röntgenbild gemacht. Sie hat den ganzen Tag und die ganze Nacht gebraucht um wieder aufzuwachen!
Kurz, das Röntgenbild war ok, nichts fest zu stellen oder zu sehen, alles normal aber die Blutwerte waren fatal. Hochgradige Anämie mit extrem wenig Thrombos und sehr hohen AP Wert. Die TÄ sagte, die Werte deuten auf einen Lebertumor hin (vor allem das AP) und man könnte eigentlich nicht viel machen (Röntgenbild ok??). Trixi hat dann für 5 Tage Spritzen bekommen (Vitamin B, ein Immunstimulanz, etwas für die Leber) und wir meinten auch eine Besserung fest zu stellen.
Die Abstände wurden nun vergrößert und heute ist es soweit, dass sie wieder ganz lätschig ist, Hunger hat, aber nur ganz wenig ißt, ab und zu an der Katzenstreu leckt (Anämie!?).
Es sind keine Knoten oder so etwas tastbar, da sie sehr dünn ist mittlerweile kann ich das mit ziemlicher Sicherheit sagen.
Wir würden gerne einen Ultraschall machen lassen, aber sie erscheint mir schon ziemlich schwach zu sein und wenn ich an die letzte Sedierung denke wird es mir Angst und Bange.
Könnt ihr mir irgendwie helfen, einen Rat oder eure Einschätzung sagen? Das wäre lieb !!
Ich hänge die Blutwerte an (hoffentlich geht das!)
Ach noch was: Impfungen gegen Leukose und so hat sie bekommen allerdings das letzte mal 2001.
Viele Grüße und Danke im voraus
Hansi
..Mist, wie hänge ich jpgs an ???[/img] |
|
| Nach oben |
|
Admin
Anmeldungsdatum: 13.11.2002
Beiträge: 3066
Wohnort: Die Wetterau, Hessen
|
| Verfasst am: 10.01.2006 - 22:09 Titel: Re: Leberkrebs? |
|
|
| Hansi schrieb: | | ..Mist, wie hänge ich jpgs an ??? |
Hallo Hansi,
Du kannst Dich entweder in der Galerie registrieren und es dort hochladen - oder Du schickst mir das JPG (webmaster at wetterau-katzen dot de) und ich hänge es schnell rein.
Viele Grüße, |
|
| Nach oben |
|
Admin
Anmeldungsdatum: 13.11.2002
Beiträge: 3066
Wohnort: Die Wetterau, Hessen
|
| Verfasst am: 10.01.2006 - 22:28 Titel: |
|
|
Hier das Blutbild:
 |
|
| Nach oben |
|
Angie
Anmeldungsdatum: 01.09.2005
Beiträge: 293
Wohnort: Achim bei Bremen
|
| Verfasst am: 10.01.2006 - 23:03 Titel: |
|
|
Hallo Hansi,
Lebererkrankungen sind leider schwierig zu diagnostizieren. Ein Ultraschall wäre hier sehr wichtig. Wie verhält sich deine Katze denn beim TA? Normalerweise braucht man da nicht zu sedieren, ich hab schon viele US machen lassen, bei allen meinen 4 Katzen war dies nicht nötig.
Ich verweise jetzt einfach mal auf den Thread von Alexy, alles was dort geschrieben steht gilt auch für euch. Lies dir bitte auch die eingefügten Links durch:
http://www.wetterau-katzen.de/phpbb/viewtopic.php?t=4987&start=0
Lebererkrankungen sind bei älteren Katzen nicht selten, von einem Tumor würde ich da aber nicht gleich ausgehen, das wiederum ist dann doch eher selten.
Liebe Grüße
Angie |
|
| Nach oben |
|
Hansi
Anmeldungsdatum: 10.01.2006
Beiträge: 10
Wohnort: Bad Wimpfen
|
| Verfasst am: 11.01.2006 - 12:14 Titel: Leberkrebs |
|
|
Hallo Angie,
vielen Dank für Deine Antwort. Also unsere Trixi ist eine ziemlich Wilde, wenn es um Untersuchung und/oder Spritzen geht. Wir mussten tatasächlich den Tierarzt wechseln, weil unser Erster nicht mit ihr zurecht kam. Jetzt sind wir bei einer TÄ und mit ihr kann sie besser, aber selbst sie meint, um einen Ultraschall bei Trixi zu machen (und erneut Blut nehmen, immerhin ist die erste Blutuntersuchung auch schon fast drei Wochen her und einige Parameter wurden nicht gemacht, wie z.B. FIP oder Leukose) geht nicht ohne Sedierung. Dafür ist sie aber zur Zeit zu schwach. Sie hat derfinitiv Hunger, kann aber irgendwie nicht viel essen. Gibt es da einen Tip (habe mal was von Leberwurscht gelesen, schön fett).
Vielen Dank für eure Hilfe!!!
Hansi |
|
| Nach oben |
|
Elke-030
Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 2848
Wohnort: Berlin
|
| Verfasst am: 11.01.2006 - 13:41 Titel: |
|
|
Hallo Hansi,
das BB gefällt mir gar nicht - wie Du schon schreibst: fatal. Anämie, Leberprob. und Leukopenie...ist aber auch nur eine Momentaufnahme.
Auf keinen Fall ein Sedativ benutzen das auf die Leber geht. Vielleicht bekommst Du Trixi mit Rescue-Tropfen soweit beruhigt (auf stilles Mineralwasser gemischt 2 Tr. auf 10 ml, davon 1/4 Stündlich 4 Tropfen), dass ein aktuelles BB inkl. Reticulozytenbestimmung und Blutparasiten möglich ist. Die ganzen Leberwerte zeigen nur auf, wie schlecht es um die Leber steht, bzw. stand, lassen aber keine genaue Beurteilung zu (ob es nun eine schwere Infektion, Vergiftung, Tumor, usw. ist). Aufgrund der Anämie (der TP ist OK und der Albumin-Globulin-Quotient auch) würde ich Blutsparen und mir eine Bestimmung des Coronaviren-Titers sparen.
Wie Angie schon schreibt - ganz wichtig: Ultraschall. Vielleicht kannst Du Trixi dabei entspannt auf dem Arm nehmen, ihr eine Geschichte erzählen? War bei meinen bisher immer ohne Sedierung möglich! Ggf. gibts ja auch noch Lederhandschuhe!
Ich hoffe Du kannst ihr noch helfen, denn die Leber ist ein sehr regenerierungsfreundliches Organ!
Achso und zum Futter - vom TA gibt es spezielle "Diät" z. B. Convalescence Support - sozusagen extra "Päppel-Kost" - als Nafu und auch als Instand falls Du bei der Fütterung nachhelfen musst, den Hungern schadet die Leber dann auch wieder zusätzlich. Ob in Eurem Fall Pasten hilfreich sind, weiß ich leider nicht - von wegen Fettanteil und weitere Belastung....
Liebe Grüße
Elke |
|
| Nach oben |
|
Angie
Anmeldungsdatum: 01.09.2005
Beiträge: 293
Wohnort: Achim bei Bremen
|
| Verfasst am: 12.01.2006 - 22:19 Titel: Re: Leberkrebs |
|
|
| Hansi schrieb: | Hallo Angie,
Sie hat derfinitiv Hunger, kann aber irgendwie nicht viel essen. Gibt es da einen Tip (habe mal was von Leberwurscht gelesen, schön fett).
|
Hallo Hansi,
speziell bei Katzen ist es sehr wichtig das sie Fressen. Fressen Katzen ein paar Tage nicht, kann es sehr schnell zu Leberproblemen kommen.
Da ihr die ja nun schon habt befindet ihr euch in einem Teufelskreis, der unbedingt unterbrochen werden muß. Hier hilft im Zweifelsfalle nur Zwangsernährung mit einer Spritze. Hierfür haben sich spezielle Flüssignahrungen bewährt, z.B.: Bioserin und/oder Vitaltrunk , beide Produkte bekommst du hier:
http://www.aufziehmaus.de/catalog/index.php
Manche TAs haben das auch, leider nicht alle. Dein TA sollte aber Hill´s a/d haben, das ist sehr kalorienreich und kann mit etwas Wasser verdünnt auch mit der Spritze gegeben werden.
Wenn Trixi nichts essen mag, könnte sie auch Probleme mit den Zähnen haben? Du schreibst, sie hat definitiv Hunger? Beschreib doch mal ganz genau ihr Verhalten am Futternapf. Wieviel frißt sie denn noch, und wie lange geht das schon so?
Nochmal zum Ultraschall, also bei uns wird das so gemacht, ich nehme die Vorderpfötchen in festem Griff und rede die ganze Zeit mit der Katze. Eine Helferin nimmt die Hinterbeine. Klar, zu Anfang wird versucht sich dagegen zu wehren, da muß man schon kräftig zupacken. Merken die Katzen aber, das sie keine Chance haben ergeben sie sich in ihr Schicksal. Ich würde es auf alle Fälle probieren.
Liebe Grüße
Angie |
|
| Nach oben |
|
Hansi
Anmeldungsdatum: 10.01.2006
Beiträge: 10
Wohnort: Bad Wimpfen
|
| Verfasst am: 13.01.2006 - 23:24 Titel: Leberkrebs? |
|
|
Hallo Angie, hallo andere
ich war leider 2 1/2 Tage auf Geschäftsreise und in dieser Zeit hat sich meine Frau Mona liebevoll um Trixi gekümmert.
Also mittlerweile ist sie schon richtig schwach, auch wenn die Tierärztin meinte (bei der Trixi "ihre" Spritzen bekam) dass das Fell nicht mehr so stumpf sei. Tatsache ist, dass sie unheimlich dünn geworden ist und wir euren Rat der "Zwangsernährung" auf jeden Fall aufgreifen, muß nur die nötigen sachen besorgen.
Ebenfalls haben wir uns entschlossen einen Ultraschall ohne Sedierung machen zu lassen, wir wolen endlich Sicherheit, schließlich geht es auch um Trixi, sie soo eines bestimmt nicht, Leiden in jeglicher Form.
Ich habe auch schon an eine Vergiftung gedacht (z.B. Rattengift, das macht ja solche Symptome), aber alle Spekulation hilft nichts.
Sie hat Hunger, das äußert sich so, dass sie förmlich nach dem Essen schreit (sie maunzt wie früher, wenn sie müde und hungrig von draußen kam) und wenn man dann ein Schüsselchen hinstellt (was wir seit der Nierengeschichte vor 5 Jahren immer mit etwas warmen Wasser "aufpeppen") schlappert sie nur ein paar mal und fertig ist.
Dafür hat sie öfters Hunger.
Der Tierarzt sagte am Mittwoch, dass die Zähne soweit noch vorhanden ok seien, aber das Zahnfleich ziemlich blaß, anämisch halt.
Vielen, vielen Dank für eure Hilfe!!!!!
Hansi, Mona und natürlich Trixi |
|
| Nach oben |
|
Hansi
Anmeldungsdatum: 10.01.2006
Beiträge: 10
Wohnort: Bad Wimpfen
|
| Verfasst am: 13.01.2006 - 23:27 Titel: Leberkrebs? |
|
|
| Angie, ich vergaß, das mit dem Essen geht seit kurz nach Weihnachten (27/28 Dezember)....vor4her hat sie gut gegessen ! |
|
| Nach oben |
|
UrmelMurmel
Anmeldungsdatum: 18.03.2004
Beiträge: 1587
|
| Verfasst am: 14.01.2006 - 12:18 Titel: |
|
|
Hallo Hansi,
bezüglich des Fressens habe ich von einem Futter gehört, dass eine Ernährungshilfe bei klinischen Zuständen ist, und bei solchen Problemen, wie Schwäche, Hungern, Anorexie, Futterverweigerung, Infektionen, Fieber, Hepatische Lipidose (dazu gleich noch mehr) usw. gegeben werden kann.
Das Futter hat einen hohen Protein- und Fettgehalt und ist hochkalorisch, so muss die Katze nicht soviel davon fressen und ist trotzdem gut versorgt.
Bei Hungerzuständen ist es außerdem sehr wichtig, das viel Protein zugefügt wird, denn wenn Nahrungszufuhr fehlt, werden körpereigene Proteine in Massen abgebaut, dabei werden auch körpereigene Fette frei (deshalb kommt es ja zur Abmagerung), diese Fette überfluten die Leber und in Folge kann es zu einer hepatischen Lipidose kommen: die Leber verkraftet das nicht und es fehlen Transporteiweiße, um die Fette aus der Leber wieder auszuscheiden, was zum Versagen der Leber führen kann.
Genauer hier erklärt:
http://www.kleintiermedizin.ch/katze/gewicht/gewicht3.htm
runterscrollen zu "Leberverfettung"
Da Katzen einen sehr hohen Proteinbedarf haben, neigen sie bei Hungerzuständen eher zur Hepatischen Lipidose als andere Säugetiere.
Ich will jetzt nicht die Pferde scheu machen, da ich aber eine Katze hatte, die auch plötzlich was an der Leber hatte und bei der infolge der Nahrungsverweigerung die hepatische Lipidose einsetzte (und sie war vorher nicht übergewichtig) und sie daran verstarb, möchte ich bei hungernden Katzen darauf hinweisen, dass unbedingt eine hohe Zufuhr von Proteinen und ggf. eine Zwangsernährung, oder im Notfall Magensonde, erfolgen muss.
Das oben genannte Futter soll dafür geeignet sein, den Abbau von körpereigenen Proteinen zu kompensieren und die Immunfunktion aufrecht zu erhalten.
Weitere Infos: Klick
Zu beziehen über den Tierarzt, der das bestellen kann und am besten mit dem TA besprechen, ob es geeigent ist.
Ansonsten wurde ja auch schon Bioserin genannt Infos, was prima zur Assitenzfütterung geeignet ist.
Es müsste auch überprüft werden, ob der Katze übel ist, was bei Leberproblemen der Fall sein kann, und ggf. etwas gegen Übelkeit gegeben werden. Erbricht Trixi auch?
Ich drücke die Daumen, dass es mit dem Ultraschall klappt. |
|
| Nach oben |
|
Hansi
Anmeldungsdatum: 10.01.2006
Beiträge: 10
Wohnort: Bad Wimpfen
|
| Verfasst am: 14.01.2006 - 14:34 Titel: Leberkrebs? - Ja, aber... |
|
|
Hallo alle,
ihr könnt es euch denken, ich habe es nicht mehr ausgehalten und so haben wir uns entschlossen heute den Ultraschall zu probieren und unsere Kleine, die immer sooo wild war, lies alles mit sich machen, sogar nochmal Blut nehmen, alles ohne Sedierung!
Also, tatsächlich ein Tumor in der Leber, der allerdings nicht sehr groß. TÄ meinte > 80 % der Leber sieht völlig normal aus und erklärte die Anämie sowie die schlechten Leberwerte nur über den Tumor. Der Tumor ist fast Kreisrund und relativ dicht (dunkles US Bild, sah eigentlich fast so aus wie die Gallenblase, wenig strukturiert in der Mitte). Vergiftung, Leukose schließt sie aus. Wo kommt die Anämie her? Hat sie vielleicht doch noch etwas anderes dazu. TÄ konnte darauf keine Antwort geben und wir wollen auf jeden Fall auf die Blutwerte warten.
Wir haben eine Paste von ihr bekommen (Nutri-Cal) was sie wieder etwas päppeln soll, allerdings (Danke UrmelMurmel) ist der Proteinanteil nicht so hoch, weswegen ich noch die Links ansehen werde und mir entsprechend was besorgen werde.
Auf unserer Frage, wie lange Trixi dennnoch hat konnte die TÄ nichts sagen, hängt einfach auch vom Allgemeinzusatnd ab (der im Augenblick wirklich nicht gut ist), aber es ist durchaus möglich, dass der Tumor schon lange vor sich hin wächst und das auch weiterhin tun würde, so lange ein besserer Allgemeinzustand erreicht werden kann. Schmerzen soll sie keine haben und das ist das Wichtigste für uns!
Bis hierher erst mal die doch nciht so erfreulichen Neuigkeiten mit vielen Grüßen und tiefem Danke an alle die helfen und Infos haben!
Falls es etwas Neues gibt darf ich wieder berichten und falls jemand noch eine Idee hat wären wir natürlich sehr dankbar!
Hansi |
|
| Nach oben |
|
Catgirly
Anmeldungsdatum: 07.03.2004
Beiträge: 3573
|
| Verfasst am: 14.01.2006 - 15:34 Titel: |
|
|
Hallo Hansi,
Nutri-Cal würde ich eh nicht mehr geben (ich habe es früher unwissend selbst auch benutzt). Lieber Calopet-Paste:Klick
Sie schickt Dich mit dem Tumor einfach wieder heim??? Leider kenne ich mich mit Tumor-Behandlungen nicht aus. ABER: Ich kenne eine Katze die schon lange mit Tumor lebt und behandelt wird.
@ALLE
Sie bekommt soweit ich weiß einmal Cortison und dann noch ein Mittel. Ist irgendjemand hier in den 7KL und kann Bettina mit Caesar mal fragen, welches Mittel Cäsar bekommt? Bettina ist auch in einer Liste in Bezug auf Tumorerkrankungen ... Wie heißt die? Ich versuche es parallel mal per Mail mit Bettina und Maren.
Eine Anämie kann durch einen Tumor zustande kommen. Nur - so hochgradig??
Als hochwertiges Päppelfutter kann ich noch Vitaltrunk empfehlen:
https://ssl.kundenserver.de/vetamine.de/vetamine/shop/shopindex_346.html |
|
| Nach oben |
|
Catgirly
Anmeldungsdatum: 07.03.2004
Beiträge: 3573
|
| Verfasst am: 14.01.2006 - 15:44 Titel: |
|
|
Ach ja: noch was: hat Euch die TA keine Biopsie empfohlen? O.K., leider ist Eure Kleine ziemlich mies dran, wenn man das BB sieht, aber ohne biopsie kann der Tumor nicht näher "differenziert" werden, was die Behandlung bzw. die Therapie erheblich erschwert ...
Ich tipp mal aus dem K/D ab:
Lebertumoren sind bei der Katze insgesamt selten! Am ehesten ist die LEber bei Leukose in das tumoröse Geschehen einbezogen..
Gelegentlich werden tumorartige Bildungen in der Leber gefunden, die sich beim ANSCHNEIDEN oder bei der HISTOLOGISCHEN Untersuchung als Teleangiektasien, Gallengangszysten oder Regeneratknoten erweisen.
Bei all diesen Dingen muß der "Knoten" entfernt werden: Die Prognose ist günstig!!
Und auch bei Lebertumoren steht, daß frühzeitig operierte, nur lokal erkrankte Katzen eine bessere Prognose haben.
Wenn es also ein Tumor sein sollte, wäre auch hier die Entfernung eine Chance ....
Wäre es meine Katze würde ich das Risiko wohl eingehen. Aber das kannst nur Du und Deine Frau entscheiden. Denn es besteht sicher das Risiko, dass sie eine OP nicht überlebt, weil der Zustand schon so schlecht ist. Das Risiko bei einer Nicht-OP ist natürlich, daß sie mit der Anämie auch nicht mehr lange leben wird.
Ich denke, ich würde hier in eine wirklich gute Tierklinik gehen und mich beraten! |
|
| Nach oben |
|
Hansi
Anmeldungsdatum: 10.01.2006
Beiträge: 10
Wohnort: Bad Wimpfen
|
| Verfasst am: 14.01.2006 - 21:40 Titel: |
|
|
Hallo Catgirly,
danke für die Antwort. Wir haben mit der TÄ natürlich darüber gesprochen, was man machen kann (sie ist wirklich sehr, sehr nett und weiß ziemlich viel), wir haben auch eine Biopsie angesprochen, aber ihre Meinung (und unsere, leider) ist, dass Trixi im Augenblick zu schwch ist und eine OP/Biopsie, so wohl schwerlich überleben würde. Sie hat uns das Nutri-Cal gegeben und solange wir nichts anderes haben nehmen wir das natürlich und bisher geht es auch zu verabreichen (per Spritze) aber nur schleppend, da Trixi wohl schon dieses "Aber" gegen Nahrung hat wie er von UrmelMurmel beschrieben worden ist, wir versuchen also zu päppeln.
Das größte Problem dürfe die Anämie sein und da warten wir auf die Blutwerte, die am Montag da sein sollen.
Gerade liegt Trixi hinter mir auf dem Bett, ganz schlapp, atmet aber regelmäßig und hat mit mir auch schon geschnurrt, trotz des anstrengenden Tages und ich kann es mir im Augenblick wirklich nicht vorstellen, dass sie vielleicht bald nicht mehr da ist, dennoch werden wir nichts tun, was sei irgendwie quälen könnte und wir werden alles tun, dass sie weider gesund werden kann und vielleicht noch ein zwei Jahre hat (auch wegen unserer 4 jährigen Tochter, sie versteht nicht, was da gerade abgeht und sie mag Trixi unheimlich).
Wir warten jetzt auf die Werte und die Meinung der TÄ, dann sehen wir weiter. Eure Hilfe, die Infos und das alles hat uns aber bisher schn extrem geholfen und ich sage "Danke, dass es euch und das Wetterau-Katzen Forum gibt!!!"
Melde mich wieder
Liebe Grüße
Hansi |
|
| Nach oben |
|
neckarhex
Gast
|
| Verfasst am: 15.01.2006 - 03:01 Titel: |
|
|
Hallo Hansi,
Du wohnst ja bei uns um die Ecke! Du hast eine PN bezgl. TA.
Gruß Judith |
|
| Nach oben |
|
Catgirly
Gast
Anmeldungsdatum: 07.03.2004
Beiträge: 3573
|
| Verfasst am: 15.01.2006 - 11:35 Titel: |
|
|
Hallo Hansi,
hier eine Info einer Bekannten aus dem Buch "Praxis der Onkologie bei Hund und Katze" von I. und M Nolte, Enke-Verlag. Da ist ein relativ kurzes,
3-seitiges Kapitel über primäre Tumoren der Leber drin.
Thema Therapie und Prognose drinsteht:
| Code: | Chirurgische Entfernung de Tumors. Da die klinische Sympotomatik oft erst in einem weit fortgeschrittenen Stadium auftritt, sind die Tumoren jedoch
häufig bereits inoperabel. Andererseits werden Resektionen von bis zu drei
Vierteln des Lebergewebes toleriert, so dass im Falle von gutartigen
Geschwülsten eine Resektion durchaus in Erwägung gezogen werden sollte. Die Prognose maligner Geschwülste ist infaust, Erfahrungen zu Chemotherapie, intraarterieller Ethanolinjektion oder Embolisierung der Leberarterien, die beim Humanpatienten - mit enttäuschendem Ergebnis - versucht wurden, liegen bei Hund und Katze nicht vor. Allerdings bieten sie sich hier wegen des in keinem Verhältnis zum erwarteten Erfolg stehenden Aufwandes auch nicht zur palliativen Behandlung nicht resektabler Tumoren an. |
|
|
| Nach oben |
|
Angie
Gast
Anmeldungsdatum: 01.09.2005
Beiträge: 293
Wohnort: Achim bei Bremen
|
| Verfasst am: 15.01.2006 - 11:54 Titel: |
|
|
Hallo Hansi,
das tut mir leid, das sich die Tumordiagnose nun bestätigt hat.
Ich weis das muß jeder selbst entscheiden, wie er nun weiter macht. Ich kann deshalb nur von meinen Erfahrungen erzählen die ich in einem ähnlichen Fall gemacht habe.
Bei meiner Farah wurde Diabetes diagnostiziert, nachdem sie von 7 kg auf 3,2 kg abgemagert war. Dank der Gewissenhaftigkeit meines TAs wurde auch ein Ultraschall gemacht und es wurde zusätzlich ein Tumor an der Bauchspeicheldrüse festgestellt. Er meinte das müsse sofort opperiert werden, obwohl es Farah auch sehr schlecht ging.
Natürlich ist eine OP in so einem Fall immer ein Risiko, aber nach meiner Erfahrung auch aus anderen Foren sind Katzen da sehr robust.
2 Tage nach der OP ging es Farah schon wieder sehr gut, man merkte ihr die OP nicht mehr an.
Ich will dich um Gotteswillen zu nichts überreden, denn nur du kennst deine Katze, ich möchte dir nur Denkanstöße geben. Auch hab ich festgestellt das die Meinung bei Tierärzten oft weit auseinander geht, ob eine Katze opperationsfähig ist, oder nicht. Auch sollte man sich genau informieren, über welche technischen Ausrüstungen der TA verfügt. Für Risikopatienten gibt es spezielle Narkoseverfahren, die das Herz-Kreislaufsystem und die Organe nicht belasten. Das ist die Isoflurannarkose. Diese Narkoseform ist apperatetechnisch aufwendig und normale Tierarztpraxen verfügen i.d.R. nicht über diese Technik. Leider, wie so oft, halten es TAs auch nicht für nötig einem darüber aufzuklären und gegebenenfalls an eine Tierklinik zu überweisen, die über diese Möglichkeit verfügt.
Ich kann mich da nur Simone anschließen, ich würde auch in eine gute Tierklinik gehen. Denn wäre deine Katze ein Mensch, würde dieser Mensch von seinem Arzt auch in ein Krankenhaus überwiesen werden.
Liebe Grüße
Angie |
|
| Nach oben |
|
Hansi
Gast
Anmeldungsdatum: 10.01.2006
Beiträge: 10
Wohnort: Bad Wimpfen
|
| Verfasst am: 15.01.2006 - 19:54 Titel: |
|
|
Hallo Angie,
danke für die Aufmunterung und den Trost. Morgen werde ich tatsächlich bei einer Tierklinik vorbeisehen , sie ist nicht so weit weg von meiner Arbeitsstelle und morgen sollten sie neuen Blutwerte da sein.
Trixi wird zwar immer dünner, aber wir haben den Eindruck, wie wenn sie etwas wacher durch die Welt schaut alsnoch vorgestern (vielleicht hilft das päppeln doch was!).
Wie alt war den Farah? Und wie lange ist das her? Will meinen , hat sie die OP überlebt und wurd oder wird (was ich hoffe) so richtig alt?
Trixi ist bereits 13, was eines der Probleme für eine OP ist, das andere ist ihre Anämie, die Erklärung dass der Tumor (Durchmesser ca 2cm) das verursacht...ich kann das niht so glauben, ich denke da ist noch was anderes und das macht fie ganze Sache problematisch.
Ich werde weiter berichten und kann einfach nur noch einmal vielen, vielen Dank an alle sagen !
LG
Hansi |
|
| Nach oben |
|
Angie
Gast
Anmeldungsdatum: 01.09.2005
Beiträge: 293
Wohnort: Achim bei Bremen
|
| Verfasst am: 15.01.2006 - 23:03 Titel: |
|
|
Hallo Hansi,
Farah war da auch 13, ist nun fast 15 und ihr geht es ausgezeichnet. Der entfernte Tumor (tischtennisballgroß) wurde übrigens histologisch untersucht und stellte sich dann als gutartig heraus. Bei einem Kontrollultraschall ein Jahr nach der OP wurde kein neuer Tumor entdeckt.
Sie ist zwar Diabetikerin, aber das haben wir sehr gut im Griff, sie braucht nur einmal am Tag ein Tröpfchen Insulin :D
Ich wünsche euch viel Glück in der Tierklinik.
Angie |
|
| Nach oben |
|
Hansi
Gast
Anmeldungsdatum: 10.01.2006
Beiträge: 10
Wohnort: Bad Wimpfen
|
| Verfasst am: 16.01.2006 - 23:43 Titel: |
|
|
Hallo Angie, hallo Catgirlie, liebe alle,
wir haben eine Entscheidung getroffen. Trixi wird operiert. Heute kamen die Werte der letzten Blutprobe. Die Leberwerte sind insgesamt etwas besser (durch die Präparate), Bilirubin ist gestiegen, AP ebenfalls, Thrombos sind besser (vorher 15 nun 30, auch nicht toll!) aber am Schlimmsten ist, das die Eris und damit verbunden das Hämoglobin noch schlechter geworden ist. Wir haben lange überlegt, was wir tun sollen, immerhin geht es ihr nicht schlechter,auch wenn sie unheimlich müde ist bedingt durch die Blutarmut. Aber das päppeln hat sich anscheinend gelohnt, seit gestern entwickelt sie regelrecht Appetit und heute hat sie soviel gegessen, wie letzte Woche in drei Tagen insgesanmt, wenn acuh noch nicht normale Mengen, aber sie wirkt wacher und aufmerksamer und dabei doch irgendwie schlapp.
Uns ist bewusst, dass es eigentlich drei Möglichkeiten gibt: alles so lassen und seinen "natürlichen" Weg gehen (würden wir uns nie verzeihen!), sie einschläfern lassen (WÜRDEN WIR UNS NIE; NIE VERZEIHEN, wenn sie nicht leidet) oder die OP mit dem großen Risiko, dass sie doch stirbt, ob an der Narkose oder am Eingriff selbst oder egal. Aber die Chance, dass ihr noch ein, zwei, drei Jahre geschenkt werden ist uns das Risiko und auch die finanzielle Belastung wert.
Für alle, die irgendwann mal in die gleiche Situation kommen, die OP wird ca 700.- Euro kosten (+-).
Wir hoffen natürlich für unsere Kleine, dass alles irgendwie gut geht (sie ist eine Kämpferin) aber das Schicksal werden wir nicht beeinflussen können, auf jeden Fall haben wir alles getan, dass sie gesund wird oder zumindest eine Chance hat.
Ich werde berichten wie es weitergeht, was das war usw.
Ich kann mich nur wiederholen, nur durch eure Hilfe, eure Infos und Tipps haben wir wieder diese Hoffnung geschöpft und dafür möchten wir DANKE sagen!!!
Hansi
Wenn ihr wissen wollt, um wenn es geht, hier ein Link, Bild ist aber schon 4 Jahre alt
http://hansidiehm.de/Mitbewohner/mitbewohner.html |
|
| Nach oben |
|
Angie
Gast
Anmeldungsdatum: 01.09.2005
Beiträge: 293
Wohnort: Achim bei Bremen
|
| Verfasst am: 17.01.2006 - 01:21 Titel: |
|
|
Hallo Hansi,
genauso wäre auch mein Gedankengang in solch einer Situation. Ich würde auch das Risiko eingehen, sonst würde ich mir immer Vorwürfe machen, ich hätte nicht alles versucht.
Ich drücke euch ganz, ganz fest die Daumen das alles gut geht.
Liebe Grüße
Angie |
|
| Nach oben |
|
neckarhex
Gast
|
| Verfasst am: 17.01.2006 - 08:29 Titel: |
|
|
Hallo Hansi,
Angie drückt meine Gedanken wunderbar aus, daher schließe ich mich einfach mal an und drücke ganz, ganz fest mit. Habt ihr schon einen Termin? Und wo werdet ihr es machen lassen?
Ich bin im Catsitverein hier und "sammele" daher gerne auch TA-Infos hier im Umkreis.
Alles Gute für Trixi und für euch!
Liebe Grüße,
Judith |
|
| Nach oben |
|
UrmelMurmel
Gast
Anmeldungsdatum: 18.03.2004
Beiträge: 1587
|
| Verfasst am: 17.01.2006 - 12:22 Titel: |
|
|
Hallo Hansi,
ich drücke auch ganz fest die Daumen!!
Und ich hoffe, dass die Blutarmut vom Lebertumor kam und da nicht noch mehr ist. Was hat denn die Tierklinik dazu gesagt?
Habe mir das Bild angeschaut: Trixi ist eine ganz hübsche!
Du hast ja geschrieben, das Trixi eine Kämpfernatur ist, und ich drück die Daumen, dass sie diese OP trotz Alter und Anämie verkraftet. |
|
| Nach oben |
|
neckarhex
Gast
|
| Verfasst am: 20.01.2006 - 07:31 Titel: |
|
|
Trixi hat es nicht geschafft. Ich habe den Thread geteilt, damit er in der Rubrik "Abschied" hier weitergeführt werden kann.
Gruß Judith |
|
| Nach oben |
|
| |
phpBB Search Engine Indexer © phpRebel
Powered by phpBB © 2001, 2002 phpBB Group
|