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UrmelMurmel
Anmeldungsdatum: 18.03.2004
Beiträge: 1587
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| Verfasst am: 13.02.2006 - 13:20 Titel: Katzen bekommen k.Karies und damit Futter mit Zucker ok?? |
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Hallo,
eine Tierärztin hat mir gesagt, dass Katzen kein Karies bekommen und damit Futter/Leckerli mit Zucker ok sei (hinsichtlich der Zähne), wörtlich:
"Warum wollen Sie kein Leckerli mit Zucker geben, schließlich können Katzen kein Karis bekommen".
Ich habe daraufhin mal rumgelesen und tatsächlich findet sich auf vielen I-net-seiten (der vet. Zahnheilkunde) die Aussage, das Katzen keinen Karies bekommen.
Es haben zwar viele Katzen (70-80%!) Zahnprobleme, dabei handelt es sich aber um Zahnstein, was in Folge zur Zahnfleischentzündung führen kann, um Gingivitis/Stomativitis und um FORL. Aber weder Zahnstein noch FORL werden von Zucker ausgelöst.
Zahnstein entsteht aus Mineralien aus dem Speichel (wie beim Menschen auch, weshalb sich Zahnstein bevorzugt dort findet, wo viel Speichel die Zähne umspült, beim Menschen die Innenseiten der unteren Schneidezähne, bei der Katze die Backenzähne).
Und bei FORL sind die Ursachen noch nicht genau bekannt, die Zahnschmelz-Schäden (Löcher) entstehen aber durch neck-lesions am Wurzel- und Zahnhalsbereich, die Zähne lösen sich von selbst auf und quasi von innen (Wurzelbereich).
Karies dagegen entssteht durch säureproduzierende Bakterien, die sich von Zucker 'ernähren' und den Zahnschmelz (von außen) angreifen. Aufgrund der etwas anders geformten Zähne bei Hunde und Katzen ggü. den Menschenzähnen - Katzen haben spitzere Backenzähne, keine Grübchen, die Zwischenräume sind weiter auseinander - setzen sich diese Bakterien nicht in Winkeln, Grübchen usw. fest und werden besser durch den Speichel weggespült. So sollen Hunde seltener und Katzen gar nicht Karies bekommen im Gegensatz zum Menschen, wo Karies weit verbreitet ist.
Der Begriff Katzen-Karies wurde früher irrtümlich benutzt für FORL.
Der Begriff ist nicht korrekt, weil die Löcher eben nicht durch säureproduzierende Bakterien entstehen.
Beispiele:
Quelle 1 Kleintiermedizin Schweiz
| Zitat: | | Etwa die Hälfte aller Katzen über 6 Jahre entwickeln Schmelzschäden an einem oder mehreren Zähnen... Der Begriff Karies, mit der die Erkrankung anfangs verglichen wurde, ist nicht zutreffend, da die Schmelzschäden nicht das Ergebnis von Schmelzschäden durch säureproduzierende Bakterien sind. |
Als Zahnerkrankungen der Katze sind dort auch Zahnstein, Gingivitis, Stomatitis und Schmelzschäden durch FORL aufgezählt, aber kein Karies.
Quelle 2 Tierarztpraxis Zahnkrankheiten
| Zitat: | | Hunde erkranken im Gegensatz zu Katzen auch wie wir Menschen an Karies. Doch tritt Karies bei den Hunden relativ (3 - 5%) selten auf. |
Hervorhebung von mir
| Zitat: | Bei dieser Erkrankung [FORL] lösen sich die Zähne von selbst auf, es entstehen Löcher, vor allem im Wurzel- und Zahnhalsbereich [... ] Die Löcher, die durch FORL entstehen, können nicht wie beim Menschen geschlossen werden, da der Auflöseprozess ungehindert fortschreitet [...]
Die Auflösung beginnt immer im Wurzelbereich, so dass sie lange dem Auge verborgen bleiben. Erst beim Einbeziehen der Krone wird
die resorptive Läsion als „Loch“ sichtbar ... |
Einfügung von mir
http://publicrelations.unibe.ch/unipress/heft106/beitrag21.html
| Zitat: | | Karies hingegen ist bei Hunden ziemlich selten und bei Katzen bisher überhaupt nicht nachgewiesen. |
| Zitat: | | Anders als die Menschen haben Tiere relativ grosse Zahnzwischenräume, die eine bessere Selbstreinigung durch Speichel und Zungenbewegungen ermöglichen... Als günstig für die Verhinderung von Karies erweist sich auch die Zahnform: Die meisten Tierzähne haben nämlich keine Grübchen, in denen sich Bakterien bevorzugt einnisten und vermehren können. |
| Zitat: | | In einer typi-schen FORL werden Zahnzement und Zahnbein entkalkt, durch körpereigene Enzyme aufgelöst und schliesslich durch körpereigene Fresszellen vollständig abgebaut ... Dieser Angriff auf die Hartsubstanz des Zahnes beginnt irgendwo im Zahnhalteapparat ... |
| Zitat: | | Da wir dieses Krankheitsbild im Rahmen unserer For-schungsprojekte aber auch bei wildlebenden Raubtieren haben nachweisen können, darf Fertigfutter als Krankheitsursache ausgeschlossen werden. |
Hervorhebungen von mir
_________________________________________
:?: :?: :?:
Ich habe bisher immer streng drauf geachtet kein Futter oder Leckerli mit Zucker zu geben, damit meine Katzen kein Karies bekommen.
D.h. jetzt also, dass ich doch Futter mit Zucker geben kann?
Zwar kann Zucker auch dick machen und bei ständiger hoher Zuckerzufuhr besteht sicher die Gefahr zuckerkrank zu werden,
ich denke aber, das die Prise Zucker im Futter dbzgl. nicht gefährlich ist.
Und Leckerli geb ich ja nicht ständig sondern sparsam. Mir ging es tatsächlich um die Karies-Gefahr.
Was meint ihr dazu?? |
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Aiur
Anmeldungsdatum: 27.09.2004
Beiträge: 759
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| Verfasst am: 13.02.2006 - 16:42 Titel: |
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Nunja, wie kommt es dann, das Ares Karies hat?
Er bekommt seine Medikamente in Malzpaste, und leider enthält diese Zucker, wenn auch angeblich keine Dextrose/Haushaltszucker- sie schmeckt total süss.
An seinem oberen ersten Backenzahn linkerseits befindet sich schon seit geraumer Zeit eine beginnend kariöse Stelle.
Durch den Rohfleischverzehr ist sie nicht mehr schlimmer geworden, aber sie ist da, schwarz und hässlich.
Ausserdem ist das Hauptargument gegen Zucker sicher nicht mögliche Karies, sondern Bauchspeicheldrüsenprobleme / Diabetes und die Tatsache, das Katzen das Enzym zum Spalten von Dextrose fehlt, was zu schweren Verdauungsstörungen führen kann.
Ist euch schonmal aufgefallen, das manche Katzenbesitzer sehr belustigt davon erzählken, das ihre Katzen ständig "pupsen"? beiu Nachfrage solcher Katzen/besitzer kam bei mir bisher immer raus, das zuckerhaltiges Supermarktfutter gegeben wurde.
Also, meine pupsen niemals merklich.
Meine persönliche These:
Eine Dextroseunverträglichkeit der Katze wird sich sehr ähnlich äussern die die beim Menschen häufige Lactoseintoleranz-
Blähungen, evt. Durchfälle, In Zuge des ersteren Darmkrämpfe.
Lactose vertragen unser EKatzen ja nun auch nicht, und wenn wir ihnen einen Schale Milch hinstellen bekommen sie für gewöhnlich Durchfall.
Supermarktfutter enthält natürlich viel weniger Zucker als Milch Lactose, deshalb die "leichteren" auswirkungen.
Naja, meine persönliche These. |
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UrmelMurmel
Anmeldungsdatum: 18.03.2004
Beiträge: 1587
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| Verfasst am: 13.02.2006 - 19:27 Titel: |
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Hallo Aiur,
| Zitat: | | Ausserdem ist das Hauptargument gegen Zucker sicher nicht mögliche Karies |
Also mein Hauptargument war das schon :wink: , denn ich denke nicht, dass von der Prise Zucker im Futter eine Gefahr für Diabetes ausgeht.
| Zitat: | | und die Tatsache, das Katzen das Enzym zum Spalten von Dextrose fehlt, was zu schweren Verdauungsstörungen führen kann. |
Dextrose muss nicht aufgespalten werden, weil es ein Einfachzucker ist, der sofort ins Blut übergeht. Einfachzucker (Monosaccharide) sind nicht weiter spaltbar.
Haushaltszucker ist auch nicht Dextrose, sondern Saccharose.
Saccharose besteht zwar aus den Bausteinen Traubenzucker (Glucose) und Fruchtzucker (Fruktose), und Traubenzucker bzw. D-Glucose ist Dextrose,
aber daraus bestehen andere Mehrfachzucker/Kohlenhydrate auch, Stärke besteht z.B. aus vielen Glucose-'Bausteinen'.
Alle Kohlenhydrate bestehen aus den Einzel-Molekülen: Glucose, Fruktose und Galaktose.
Wenn, wird also Haushaltszucker (Saccharose) und andere Zweifachzucker (z.B. Lactose=Milchzucker), Oligo- und Mehrfachzucker aufgespalten,
dafür sind aber unterschiedliche Enzyme notwendig.
Für die Aufspaltung von Milchzucker (Lactose) das Enzym Lactase, was Katzen tatsächlich fehlt (bzw. ist das auch nicht ganz korrekt, die Produktion von Lactase geht zurück, wenn das Angebot an Lactose zurückgeht, so dass das Enzym nach vollständigem Absetzen von der Muttermilch fehlt, ist aber weiterhin ein Angebot an Lactose da, wird auch weiter Lactase produziert, da es ein adaptives Enzym ist).
Für die Aufspaltung von Haushaltszucker (Sacccharose) ist das Enzym Saccharase notwendig.
Das dieses Katzen grundsätzlich fehlt, davon habe ich noch nichts gehört. Da du es als Tatsache hinstellst, kannst du mir bestimmt eine Quelle nennen.
Probleme bei der Verdauung von Kohlenhydraten aufgrund von Enzymstörung (Mangel an den Enzymen Saccharase und Maltase) kommt wohl manchmal bei Menschen vor, dann ist die Folge aber auch nicht nur pupsen (Blähungen), sondern v.a. extremer Durchfall.
Mit der Lactoseunverträglichkeit ist das auch nicht gleichzusetzen und es handelt sich dabei auch nicht um eine Dextrose- bzw. Glukoseunverträglichkeit.
Eine Dextrose- bzw. Glucoseunverträglichkeit (sowie auch Fructoseunverträglichkeit, also Uverträglichkeit der beiden Einfachzucker) ist sehr selten und ist dann die Glucose-Galactose-Malabsorption, eine Störung bei der Aufnahme des Einfachzuckers. Das ist sehr selten und wird auch eher vererbt.
Das Katzen dies grundsätzlich aufweisen, wäre mir neu und auch dazu würde mich eine Quelle brennend interessieren.
Und dann würden sie auch auf alles, was Glucose/Dextrose enthält, mit Durchfall reagieren, nicht nur auf das, was Zucker enthält.
Aber es ging ja eh um Haushaltszucker (Saccharose) und nicht um Dextrose (Glucose).
Und nein, mir ist noch nicht aufgefallen, dass meine Katze von Futter mit Zucker mehr pupst, als von Futter ohne Zucker. Nach dem Fressen von Futter mit Zucker hat sie überhaupt nicht gepupst :wink: . |
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Aiur
Anmeldungsdatum: 27.09.2004
Beiträge: 759
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| Verfasst am: 13.02.2006 - 19:28 Titel: |
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Stimmt, eigntlich meinte ih auch Saccharose ;)
Es war eine Doktorarbeit, in der ich las das Katzen die Saccharase fehlt, mit Quellenangaben. ich suche sie gerne für dich heraus, es kann allerdings ein Momentchen dauern. |
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UrmelMurmel
Anmeldungsdatum: 18.03.2004
Beiträge: 1587
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| Verfasst am: 13.02.2006 - 21:34 Titel: |
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Hallo,
an alle, die den K/D zu Hause haben: Könnt ihr mal bitte nachschauen, irgendwo müsste etwas dazu stehen, dass Lactose und Saccharose im Dünndarm unvollständig verdaut werden.
Monosaccharide (Glucose, Fructose) rufen selten Verdauungsstörungen hervor, im Intermediärstoffwechsel werden sie aber nur langsam und z.T. mit erheblichen Störungen umgesetzt. Außerdem kommt es zur renalen Ausscheidung von Saccharose.
Daher sollten Mono- und Disaccharide in der Katzenfütterung möglichst vermieden werden...
So ähnlich müsste das im K/D stehen, wär ganz lieb, wenn jemand nachschauen und mir eine Seitenzahl nennen kann. |
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Iris
Anmeldungsdatum: 10.06.2005
Beiträge: 1339
Wohnort: Wetterau
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| Verfasst am: 13.02.2006 - 22:02 Titel: |
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Hallo Anja,
ich versuche morgen mal, die Seiten zu finden. Allerdings gibt es selten so ein schlechtes Stichwortverzeichnis wie im K/D... :evil:
Liebe Grüße,
Iris |
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Angie
Anmeldungsdatum: 01.09.2005
Beiträge: 293
Wohnort: Achim bei Bremen
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| Verfasst am: 13.02.2006 - 23:52 Titel: |
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Also ich als Diabeteskatzenmami muß da auch mal was zu sagen. Erstens ist die Frage, wieviel Zucker denn das wirklich ist, wenn auf der Futterdose Zucker drauf steht. Keiner weis das so genau, ich weis nur, das Zucker erst ab einer bestimmten Menge deklariert werden muß. Frag mich jetzt aber nicht wieviel das war.
Fakt ist, das Katzen nicht zum Verstoffwechseln von Kohlenhydraten gebaut wurden :lol: Das gilt allerdings für alle Kohlenhydrate, nicht nur die Monosaccharide. Schlimmer ist es auf Dauer sicherlich, wenn das Futter zur Hälfte aus Getreide, Soja ... (Trofu) besteht. Gibt ein Futterhersteller eine Prise Zucker in sein Futter um die Farbe netter zu gestalten ist das wahrscheinlich nicht so schlimm, nur leider korreliert die Angabe Zucker auf dem Etikett häufig mit einem hohen Gehalt an anderen Kohlenhydraten. In der Regel ist das halt Billigfutter das mit irgend einem pflanzlichen Müll gestreckt wurde, damit es halt billig ist.
Futter die nur eine Prise Zucker enthalten und sonst aus reinem Fleisch bestehen sind sehr selten, ok, Aldi vielleicht, mag sein, aber wie erklärt sich der niedrige Preis beim Aldifutter? Ich kann das immer nicht so ganz glauben, das da sonst nur Fleisch drin sein soll. :roll: |
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UrmelMurmel
Anmeldungsdatum: 18.03.2004
Beiträge: 1587
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| Verfasst am: 17.02.2006 - 23:49 Titel: |
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Also ich habe jetzt eine ausführliche email von einem Spezialisten in der Zahnheilkunde, der mir auch als sehr gut im Zahnbereich von einer Userin hier :wink: empfohlen wurde. Also ich vertrau da jetzt mal drauf, dass es ein guter Zahn-TA ist.
Die gesamte mail stell ich hier natürlich nicht rein, aber die wichtigsten Aussagen waren: Bei Katzen wurde bisher nur sehr selten echte (bakterielle) Karies beobachtet und dann lag es meist an generell sehr schlechtem oder minderwertigen Zahnschmelz. Aufgrund der Anordnung und Form sind die Katzenzähne für das Haften und Wirken von Plaque relativ unempfindlich und mit einer guten Selbstreinigung gesegnet.
Dahingegen kommen Löcher oder Zahnschmelzschäden aufgrund von FORL sehr häufig vor, wo auch nicht gebohrt und die Löcher verschlossen werden darf, da es nichts bringt, da die Löcher durch körpereigene Fresszellen (Odontoklasten) entstehen.
Er konnte mir uneingeschränkt positiv beantworten, dass ich meiner Katze Leckerli mit Zucker füttern kann, mit Hinweis auf die Menge und auf das Gewicht der Katze zu achten.
So ähnlich stands ja auch in obigen links.
Also mir ist schon klar, das Zucker bzw. Mono- und Disaccharade als Energielieferanten für Fleischfresser unnötig und wenig sinnvoll sind.
Was aber die Zähne, die Gefahr für Karies betrifft, scheint die Prise Zucker im Futter ja anscheinend nicht gefährlich zu sein.
| Angie schrieb: | | Also ich als Diabeteskatzenmami muß da auch mal was zu sagen. Erstens ist die Frage, wieviel Zucker denn das wirklich ist, wenn auf der Futterdose Zucker drauf steht. Keiner weis das so genau, ich weis nur, das Zucker erst ab einer bestimmten Menge deklariert werden muß. |
Das Zucker nur ab einer bestimmten Menge deklariert werden muss, diese Aussage geht ja immer wieder durch verschiedene Katzenforen, ich habe aber noch nie eine Quelle dafür bekommen, aber schon intensiv danach gegoogelt. Die Hersteller, die ich angeschrieben hatte, schrieben, dass nur Zucker drin ist, wenn auch Zucker deklariert ist. Natürlich glaube ich nicht alles, was Hersteller sagen :lol: , aber ich finde ja nirgends eine Quelle, die bestätigt, das eine kleine Menge Zucker nicht deklariert werden müsste. Ich frag mich auch, warum das so sein sollte?
In vielen emails von verschiedenen Herstellern (die ja nun schon öfter in versch. Foren veröffentlicht wurden) schreiben die Hersteller von einem Zuckergehalt zwischen 0,2 - 0,7%, so ungefähr wie ich es noch im Kopf hab. Klar, die können auch immer noch dreist lügen. Aber bei vielen Zusammensetzungen (die ich mir angeschaut habe) taucht der Zucker in der Reihenfolge nach den Mineralstoffen auf, es kann also in der Tat dann nicht soviel sein. |
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Catgirly
Anmeldungsdatum: 07.03.2004
Beiträge: 3573
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| Verfasst am: 18.02.2006 - 12:14 Titel: |
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Hallo Anja,
| Zitat: | | Könnt ihr mal bitte nachschauen, irgendwo müsste etwas dazu stehen, dass Lactose und Saccharose im Dünndarm unvollständig verdaut werden. |
ich hab mal im K/D geblättert:
Auf Seite 1306 unter dem Kapitel Kohlenhydrate steht:
| Code: | | .......Bei den Zuckern werden die Disaccharide Lactose (Milchzucker), aber auch Saccharose (Rohrzucker) im Dünndarm unvollständig verdaut. Maltose und Maltodextrin sind besser verdaulich. Monosaccharide (Glucose, Galactose, fructose) rufen selten Verdauungsstörungen hervor. Im Intermediärstoffwechsel können allerdings die Monosaccharide einschließlich der Glucose (Traubenzucker) nur langsam und zum Teil mit erheblichen Störungen (Hypter- oder Hypoglykämie, Ausscheidung von Glucose, Galactose, Fructose, Dulcit mit dem Harn, in Einzelfällen sogar Katarktbildung) umgesetzt werden ...... Daher sollten Mono- und Disaccharide in der Katzenfütterung möglichst gemieden werden...... |
Kannst du mir mal per PN mitteilen, welcher Zahn-TA Dir hinsichtlich der Karies geantwortet hat? |
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