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H5N1 in Mannheim bei einer Ente entdeckt
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Iris



Anmeldungsdatum: 10.06.2005
Beiträge: 1339
Wohnort: Wetterau

Verfasst am: 03.03.2006 - 17:20    Titel: H5N1 in Mannheim bei einer Ente entdeckt  

Hallo zusammen,

nun hat es wohl die erste Großstadt erwischt, incl. der Sperrgebiete und -Zonen...Mal sehen, wie das jetzt weitergeht. :cry: Zumal das jetzt ja Länderübergreifend gehändelt werden muß...

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,404135,00.html

Liebe Grüße,
Iris
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Catgirly



Anmeldungsdatum: 07.03.2004
Beiträge: 3573

Verfasst am: 03.03.2006 - 18:49    Titel:  

Mich macht das alles ganz wuschig .. ich frage mich ständig, ob ich Simba einsperren soll um ihn und die anderen 3 oder 4(mit Freddy) nicht zu gefährden.

Aber ich mach mir auch nichts vor: sperr ich ihn ein, dann wird er verhungern hier drin :? . Ich weiß nicht wirklich was ich machen soll und es macht mich kreuzunglücklich ....

Gerne lasse ich ihn wirklich nicht mehr draußen rum laufen ....
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Iris



Anmeldungsdatum: 10.06.2005
Beiträge: 1339
Wohnort: Wetterau

Verfasst am: 03.03.2006 - 20:13    Titel:  

Hallo Simone,

wir mußten da ja mit Sita vor 6 1/2 Jahren auch durch, eben ein Verbot des Freigangs von Sita, ausgesprochen von den Vermietern.

Sita war zwar etwas älter als Simba jetzt, aber bestimmt nicht einfacher als Simba... :cry: Und ganz ehrlich, es war fürchterlich, das lag aber am Anfang auch mit an uns... Die Terrasse haben wir erst 3 Monate später eingezäunt, wir wußten damals überhaupt nichts von dieser Möglichkeit. :oops:

Und Maya kam auch erst 1/2 Jahr später... Sita hing nur auf irgendwelchen Türklinken (die sie ja dummerweise auch noch öffnen kann) und hat geweint, geschrien und war mega-schlechtgelaunt. Und Sita kann schreien! :roll:

Mein ganz persönlicher Rat an Dich - Zäunt ein Stück Eures Rasens für die letzte kurze Zeit bei Euch zuhause ausbruchsicher ein (vielleicht könnt Ihr das Material dann später im neuen Haus benötigen?) und laßt Simba dann nur noch in das "Minigehege". Dann mußt Du Dir diesbezüglich nicht mehr so viel Sorgen machen und Simba ist "gesichert".

So würde ich das machen, :wink:
Iris
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fluegerl



Anmeldungsdatum: 26.01.2006
Beiträge: 783
Wohnort: Grafing b. München

Verfasst am: 03.03.2006 - 20:45    Titel:  

Sagt mal, wie groß muß eigentlich so ein Freigehege für eine Katze sein? Meine Eltern sind jetzt nämlich auch an dem Punkt angekommen, wo sie die Katze nicht mehr einfach so rauslassen wollen, aber ganz im Haus geht nicht. Sie ist leider seit Jahren an uneingeschränkten Freigang gewohnt :|. Der einzige Vorteil ist, daß sie einen großen Garten haben, somit also auch ein (hoffentlich) genügend großes Gehege bauen könnten.
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Catgirly



Anmeldungsdatum: 07.03.2004
Beiträge: 3573

Verfasst am: 04.03.2006 - 11:34    Titel:  

Hallo Iris,

davon abgesehen, dass ich nicht glaube, dass ein Gehege Simba irgendwie befriedigen würde (er würde wohl wie ein Tiger im Käfig darin rum laufen - wie er es jetzt auch hier tut und nur an den Wänden im Kreis läuft), würde Dieter sich auf ein solches Projekt jetzt schon gar nicht mehr einlassen. Bei uns würde das schon einen enormen Aufwand bedeuten, die Terrasse einzuzäunen. Diese Lösung geht hier im Moment nicht, zudem ich glaube, dass es nichts bringen würde.

Simba hat ein neues Revier - ca. 1 Kilometer von uns entfernt. Dort hat er einen "Kumpel" gefunden - einen cremefarbenen Norwegerkater (mit Glöckchen um den Hals :evil: - wobei, das im Moment vielleicht in Bezug auf Vögel sinnvoll wäre, aber der Kater hat es immer an ). Das Revier ist super, da es weit und breit keinen Autoverkehr hat, aber das ist eben sein "Radius".

Für Simba tut sich hier natürlich - neben dem, dass er nichts essen wird - noch ein Problem auf und das heißt Grisu. Er verprügelt Simba, wenn Simba schlecht drauf ist und Simba wehrt sich leider so gar nicht sondern läßt sich in eine Ecke drängen und Grisu steht dann in Drohgebärde mit dickem Schwanz davor und haut zu. Das macht die "Einsperrproblematik" für den armen Simba noch viel schwerer .....

Ich überlege immer noch, ob es sein muß, dass man die Katzen einsperrt (solange man nicht vom Gesetzt gezwungen wird). Wir testen es jetzt mal aus und schauen uns das mal übers Wochenende an.

Ich seh aber jetzt schon, dass die vorhergesagten Probleme alle eintreffen. Simba hat ewig nicht mehr ins Haus gepinkelt, aber das wird jetzt nur eine Frage der Zeit sein.

Fressen tut er nicht - natürlich ... und dann das Problem Grisu ist wirklich nicht zu unterschätzen.

Simba ist kein Prügelknabe. Draußen wehrt er sich schon, aber im Haus würde er sich nie an einer der Katzen oder Freddy vergreifen. Er läßt ihnen immer den Vortritt und so hat Grisu natürlich absolute Oberhand :?
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Catgirly



Anmeldungsdatum: 07.03.2004
Beiträge: 3573

Verfasst am: 04.03.2006 - 12:23    Titel:  

Zitat:
Katzen:

Für Katzenhalter die Ihre Tiere in Vogelgrippe- Sperrbezirken im Haus behalten müssen und für Katzenhalter, die Ihre Tiere aus Furcht nicht mehr nach draußen lassen möchten oder begrenzten, kontrollierten Freigang geben möchten, wollen wir ein paar Tipps geben um die schlimmsten Auswirkungen abzumildern.

• Reduzieren Sie den Freigang langsam (geht leider nicht in Sperrbezirken)

• Rechtzeitige, behutsame Gewöhnung an Geschirr und Leine für kontrollierten Freigang

• Aufstellen von zusätzlichen Katzentoiletten und häufiges Reinigen (manche Freigänger sind schon bei geringster Verschmutzung der Toilette sehr empfindlich)

• Stärkere Zuwendung und für viel Abwechslung und Spielmöglichkeiten sorgen

• Wenn möglich, sichern von Balkonen und Terrassen mit Schutznetzen, Verdrahtungen oder Volieren um kontrollierten Freigang zu gewähren


Hunde:

Da Hunde das Virus nach jetzigem Kenntnisstand nur passiv weitergeben können, raten wir Hundehaltern in Gebieten mit Wassergeflügel, Ihre Tiere an der Leine zu führen.
Hundebesitzer mit Vogelhaltung sollten auf das Eintragen von Vogelkot mit den Pfoten oder den eigenen Schuhen achten. Entsprechende Vorsichtsmaßnahmen (desinfizieren der Pfoten oder der eigenen Schuhe) beachten!

Quelle: http://www.tier-und-mensch.com/Internet/vogelgrippe.htm


Hm, da wir ja hier ziemlich viel Wassergeflügel und Zugvögel haben frage ich mich, ob es echt notwendig und vor allem sinnvoll ist, Freddy die Pfoten zu desinfizieren????
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Catgirly



Anmeldungsdatum: 07.03.2004
Beiträge: 3573

Verfasst am: 04.03.2006 - 12:34    Titel:  

Und jetzt überleg ich gerade, ob ich Simba nicht "spasseshalber" einfach mal testen lassen soll. Warum eigentlich nicht - wäre ja vielleicht so oder so interessant?

Fachinfo für Tierärzte

Ich kenne mich echt nicht aus mit dem Virus, aber wäre es nicht vielleicht möglich, dass es wie mit dem FIP-Virus ist?

Das Virus selbst haben sie ja noch nicht nachweisen können und deshalb auch noch keinen Impfstoff. Und wenn sie nur auf AKs testen, dann könnte es sich doch ähnlich wie mit dem FIP-Virus verhalten.

Heißt, Katze hatte mal Kontakt, erkrankt nicht und ist auch evtl. kein Ausscheider?

Ist jetzt nur mal so dahin gesagt, ohne dass ich mich in irgendeiner Form wirklich mit dem H5N1 auskenne ...
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Shortcut



Anmeldungsdatum: 08.03.2004
Beiträge: 2176
Wohnort: im Herzen der Metropolregion Rhein-Neckar

Verfasst am: 04.03.2006 - 13:22    Titel:  

Hallo,

für diejenigen, die es interessiert, hier mal die Reaktionen der Stadt Mannheim:

http://www.morgenweb.de/politik/20060304_ob.html

http://www.morgenweb.de/politik/20060304_pressemitteillungmannheim.html

Hier bei uns springen übrigens immer noch Freigänger munter rum, auch wenn wir knapp ausserhalb des Sperrbezirks liegen.

LG
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UrmelMurmel



Anmeldungsdatum: 18.03.2004
Beiträge: 1587

Verfasst am: 04.03.2006 - 15:05    Titel:  

Hallo Simone,

Zitat:
Hm, da wir ja hier ziemlich viel Wassergeflügel und Zugvögel haben frage ich mich, ob es echt notwendig und vor allem sinnvoll ist, Freddy die Pfoten zu desinfizieren????


Also ich habe noch nirgendwo gelesen, dass in Sperr- und Beobachtungsgebieten, den Hunden nun die Pfoten desinfiziert werden müssen. Es wird zwar an einigen Stellen drauf hingewiesen bei seinen Haustieren Hygiene-Maßnahmen einzuhalten, also kein inniger Schmusekontakt, Katzenklo nur mit Handschuhen saubermachen (was ich ehrlich gesagt auch schon für reichlich übertrieben halte), aber von Pfoten desinfizieren habe ich, außer auf der von dir verlinkten hp, bisher noch nichts gelesen. Falls jemand doch noch so einen Hinweis als Verordnung findet, kann er es ja gerne posten.

Zitat:
Ich überlege immer noch, ob es sein muß, dass man die Katzen einsperrt (solange man nicht vom Gesetzt gezwungen wird). Wir testen es jetzt mal aus und schauen uns das mal übers Wochenende an.


Du wohnst nicht in einem Sperrgebiet, oder? (ok, das kann sich schnell ändern). Aber, ich will das alles mal mit einem kühlen Kopf betrachten :wink: : es wurde jetzt eine infizierte Katze auf Rügen gefunden. Diese Katze muss große Mengen des Virus aufgenommen haben, hat wahrscheinlich von den ewig lang dort rumliegenden Kadavern gefressen. Da bisher die Aussagen lauten, dass Singvögel und Mäuse nicht infiziert oder gefährdet sind, müsste eine Katze schon Wildvögel oder Enten fressen, um sich zu infizieren.
Ich zitier mal aus folgender Seite, die Klaus gelinkt hatte:
Empfehlungen für Katzenhalter
Zitat:
Es liegen bislang auch keine Hinweise dafür vor, dies bestätigt auch das Friedrich-Löffler-Institut, dass Katzen bei der Verbreitung der Infektion epidemiologisch eine Rolle spielen – auch nicht aus den Krisengebieten in Südostasien, in denen Mensch und Tier unter hygienisch schwierigeren Bedingungen zusammenleben. Es gibt also bislang keinen vernünftigen Grund, Katzen in Tierheimen abzugeben, frei lebende Katzen einzusperren oder gar frei laufende oder frei lebende Katzen zu bejagen.

oder aus der von Gert verlinkten Seite:
Mitteilung der Stadt Mannheim:
Zitat:
Erneut wird darauf hingewiesen, dass es sich hierbei um eine Tierseuche handelt. Eine Infektionsgefahr für den Menschen oder Haustiere (Nicht-Vögel) mit dem Geflügel-Influenzavirus besteht, wenn durch sehr engen Kontakt mit Tieren sehr große Mengen des Virus aufgenommen würden. Solche Kontakte können sich bei der Geflügelhaltung oder der Geflügelschlachtung ergeben.

Das Katzen nun in Sperr- und Beobachtungsgebieten im Haus bleiben müssen, ist eine vorsorgliche Anordnung, weil eben eine infizierte Katze gefunden wurde.
Das aber nun Katzen momentan Überträger sind, davon kann man bei einer infizierten Katze ja noch nicht sprechen, sie sind halt mögliche Überträger und deshalb die Vorsichtsmaßnahmen.
Klar, wenn es in deiner Nähe einen Vogelgrippe-Fund gibt und deine Gegend zum Sperr- oder Beobachtungsgebiet erklärt wird, dann muss Simba im Haus bleiben. Momentan, solange in deiner Gegend kein Vogelgrippe-Fall auftaucht, sehe ich auch keine Gefährdung für Simba.
Von daher denke ich, dass du die Zeit hast, Simba langsam an den Freigang-Entzug zu gewöhnen. Wenn du ihn jetzt ad hoc, sofort 24h am Tag drinnen lässt, musst du mit Reaktionen von Simba rechnen, das ist ganz natürlich. Ich würde eher empfehlen, den Freigang jeden Tag ein bißchen zu reduzieren.
Hier noch ein Artikel Die Katze langsam ans Haus gewöhnen

Zitat:
Simba hat ewig nicht mehr ins Haus gepinkelt, aber das wird jetzt nur eine Frage der Zeit sein.


Ok, wenn Dieter keinem Freigehege zustimmt, so hoffe ich doch, dass er nun mehreren Katzenklos zustimmt.
Es ist einfach eine Notwendigkeit, wenn eine Katze im Haus harnmarkiert oder unsauber wird, dass die Anzahl der Toiletten erhöht wird. Sind nicht genügend Toiletten im Haus für die Katzen vorhanden, kann man der Katze auch keinen Vorwurf machen, dass sie woanders hinmacht. Und da das Einsperren ja bald eine Anordnung bei euch werden kann und Freigänger nunmal draußen ihr Revier mit Harn markieren und dann, wenn sie eingesperrt werden natürlich im Haus markieren, ist einfach eine natürliche und logische Folge, mit der man rechnen muss. Da diese Anordnung Stress für den ehemaligen Freigänger bedeutet, sollte man doch der Katze entgegen kommen und Maßnahmen ergreifen, die Folgen (z.B. harnmarkieren) einzudämmen. Und dazu gehört nunmal mehrere Toiletten. Vielleicht kannst du das Dieter so erklären, mehrere Kaklos sind in diesem Fall kein Luxus, sondern eine notwendige Maßnahme um wahrscheinliches Harnmarkieren versuchen abzufangen.
Und falls das Argument kommt, mehrere Kaklos stören: ja, die Pinkelstellen stören nicht? Eine Katze sieht ein Kaklo durchaus auch als Markierstelle an, das Aufstellen mehrerer Klos an verschiedenen Orten kann also tatsächlich dafür sorgen, dass Simba halt dort markiert.

Ich würd dir auch empfehlen, Feliway einzusetzen. Einmal das Feliway-Spray. Damit kannst du Simbas Pinkelstellen (die du ja vielleicht schon kennst) zweimal täglich, morgens und abends, einsprühen. Ich würd sie auch schon vorher einsprühen, bevor das erste Malheur geschieht, mit etwas Glück fängt Simba dann erst gar nicht an!
Und der Stecker, einmal gegen das befürchtete Harnmarkieren und zum anderen, um Simba den Stress, den das Einsperren bedeutet, etwas zu nehmen. Es gibt einige, die sagen, Feliway würde keine Wirkung zeigen. Ich entgegne dagegen, das die Wirkungen manchmal subtil sein können, nicht jede Katze macht eine 180°-Wendung, nur weil der Stecker steckt. Ich hab mit eigenen Augen gesehen, dass der Stecker etwas ausströmt (gegen das Sonnenlicht gucken) und die Katze hat eine Nase, sie wird es also aufnehmen. Ob der Stress und das Harnmarkieren dann auch tatsächlich reduziert oder ganz verhindert werden, kommt dann sicherlich noch auf die speziellen Umstände und Katze an und wie groß der Stressor ist. Bei starkem und andauernden Stress wird die olfaktorische Beeinflussung nicht immer ausreichen. Aber als Unterstützung, wenn es keinerlei schadet, warum nicht probieren? In Studien zumindest lag die Erfolgsquote bei 97%
( http://www.feliway.de/ )
Meine Katzen hatten jetzt auch eine große Veränderung und bei beiden hat der Stecker geholfen, bei Karlchen ein wenig, bei Wölkchen ganz doll (da gab es tatsächlich eine 180° Wendung, ihre leichte Hyperaktivität ist vollkommen verschwunden und sie ist die Ruhe in Person, was wahrlich ein kleines Wunder ist).
Von daher kann ich wirklich sehr doll empfehlen :wink: , für Simba den Stecker zu benutzen. Im negativen Fall bringt es kaum was oder nur ein bißchen, im positiven Fall sehr viel, du hast also nichts zu verlieren.
Der Stecker sollte aber ohne Unterbrechung und mindestens 30 Tage am Stück laufen. Nimmt man ihn vorher raus, kann man auch keine Aussage darüber treffen, ob er hilft oder nicht (weil ich schon von Leuten gehört habe, das der Stecker nicht helfe und sie hatten ihn nur ein paar Tage drin).
Und das Spray: wenn du die gründlich gereinigte Pinkelstelle damit einsprühst, ist sie mit diesen Pheromonen benetzt. Die Wahrscheinlichkeit, das Simba da draufpinkelt, obwohl es schon markiert riecht, ist nicht sehr groß.

Ansonsten würde ich noch empfehlen für diese Zeit peinlich genau darauf zu achten, dass keine Kleidungsstücke/Wäsche/Rucksäcke/Taschen am Boden oder auf Stühlen usw. liegen, das ihr eure Schuhe sofort in einen Schrank stellt, also nicht offen stehen lassen und Decken und Kissen vielleicht zu reduzieren, soweit wie möglich, da das alles beliebte Markierstellen sind.
Und dann eben in jedes Zimmer ein Klo oder dort, wo er sonst immer ein- und ausgeht.

Zitat:
Wir testen es jetzt mal aus und schauen uns das mal übers Wochenende an.


Ich würd langsam anfangen. Denn wie gesagt, wird es mit großer Wahrscheinlichkeit zu Problemen kommen. So ad hoc, von heute auf morgen kein Freigang ist schon schwierig.
Ich würd erstmal die Vorsichtsmaßnahmen (wie Feliway, mehr Klos) treffen und die Begrenzung des Freigangs immer weiter steigern, aber klein anfangen.
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Angie



Anmeldungsdatum: 01.09.2005
Beiträge: 293
Wohnort: Achim bei Bremen

Verfasst am: 04.03.2006 - 16:16    Titel:  

Huhu,

UrmelMurmel schrieb:

Du wohnst nicht in einem Sperrgebiet, oder? (ok, das kann sich schnell ändern). Aber, ich will das alles mal mit einem kühlen Kopf betrachten :wink: : es wurde jetzt eine infizierte Katze auf Rügen gefunden. Diese Katze muss große Mengen des Virus aufgenommen haben, hat wahrscheinlich von den ewig lang dort rumliegenden Kadavern gefressen. Da bisher die Aussagen lauten, dass Singvögel und Mäuse nicht infiziert oder gefährdet sind, müsste eine Katze schon Wildvögel oder Enten fressen, um sich zu infizieren.


also ich seh das, wie soll ich´s sagen, etwas kritischer? Die Sache ist die, das es nun einige Sperrbezirke gibt, in denen infizierte Wasservögel/Wildvögel gefunden wurden. Das heißt für mich aber noch lange nicht, das es in Nichtsperrbezirken nicht auch infizierte Vögel gibt. Und das Singvögel nicht gefährdet sind halte ich für ein Gerücht.
Ich meine, man muß sich nur mal vorstellen, was die Untersuchungsämter plötzlich für eine Arbeit haben, und ob der Virus der aggressive asiatische ist, kann offenbar nur das Löfflerinstitut testen. Ja wer soll denn das alles in kürzester Zeit untersuchen? Da werden natürlich Prioritäten gesetzt und die liegen wahrscheinlich im Moment bei der Untersuchung von Wasser und Wildvögeln. Wenn da einer mit ´ner toten Meise, oder gar ´ner toten Maus ankommt...
Ich glaube auch nicht, das das Virus mal eben von Rügen nach Bayern und Frankreich gesprungen ist. Auch dazwischen wird es infizierte Vögel geben und mit Sicherheit auch schon länger geben. Und wer weis wieviele Katzen schon an Katzenschnupfen gestorben sind und in Wirklichkeit war´s die Vogelgrippe? Wobei sich die Frage stellt, wieviel tote Katzen überhaupt schon daraufhin untersucht wurden?

Da ich selber in einem Lebensmitteluntersuchungslabor arbeite weis ich wie das ist, wenn mal wieder ein Lebensmittelskandal auftaucht. Da könnte ich dann 24h am Tag arbeiten.

Und wie mein Beitrag über die Handhabung toter Vögel in Bremen zeigt, scheint die Vorgehensweise regional sehr unterschiedlich zu sein.

Liebe Grüße

Angie
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Catgirly



Anmeldungsdatum: 07.03.2004
Beiträge: 3573

Verfasst am: 05.03.2006 - 19:09    Titel:  

Hallo,

ich bin ja echt platt über die Postings von Anja und natürlich auch von allen anderen die sich hier kümmern. Ich bin froh, die Infos quasi geliefert zu bekommen.

Simba hat jetzt Tag 2 der Ausgangssperre hinter sich und bisher hält er sich noch recht gut (klar: Fressen tut er wie ein Spatz und wenn dann nur TroFu und seine Aldi-Leckerlies). Schaun wir mal ...

@Anja

Langsam entwöhnen ist nicht bei Simba. Er ist schlau. Er geht normal im Winter mittags ab 15 Uhr raus und kommt stündlich wieder, wenn er merkt, er kann wieder raus. Wenn er merkt, er kann nicht wieder raus, dann kommt er nicht wieder und wärmt sich lieber bei Nachbarn mit Katzenklappe auf.

Am Donnerstag konnte ich ihn erst abends um 18 Uhr raus lassen, mit dem Erfolg, dass er - als wir um 22 Uhr ins Bett sind- noch nicht zu hause waren.

Weniger raus lassen heißt bei Simba dann in der Konsequenz, dass er länger weg bleibt und somit hab ich nichts gewonnen - ich befürchte, dadurch werden seine Runden nur noch größer.

Zu seinem Gebiet überquert er übrigens einen kleinen Fluß mit ganz vielen netten Enten ....

Und zum Thema Klos: Das Thema haben wir gestern am Stammtisch angeschnitten und im Auto noch heftig diskutiert. Also ich schätze, eins mehr werde ich noch durchsetzen, allerdings dann hier in meinem Zimmer wo eh schon eines steht.

Aber bisher hat er ja immer nur ins Bad und im Schlafzimmer (beides auf der Etage meines Zimmers mit Klo) gemacht und dann auch immer nur in nicht-gewaschene Wäsche. Wenn wir also da aufpassen, müßte es gut gehen. Wir werden sehen .... Bisher nutzt er jedenfalls das Katzenklo ohne Anstalten, dass er auf der Suche nach einem anderen Platz wäre ...

Ich werde versuchen so schnell wie möglich das Feliway zu bekommen (in der Hoffnung, es wirkt auch bei Grisu :? - er ist im Moment das Hauptproblem in Bezug auf Simba).
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Catgirly



Anmeldungsdatum: 07.03.2004
Beiträge: 3573

Verfasst am: 06.03.2006 - 19:23    Titel:  

Jetzt muß ich doch mal meinen Frust los werden. Ich bin so stinkig! Jetzt hat das mit Simba wirklich recht gut funktioniert - besser als ich dachte. Heute komme ich heim und er wirkt völlig genervt - tigert rum und klappert alle Türen ab ob es irgendwo raus geht.

Ich bin extra früher heim gekommen, weil Dieter heute nachmittag weggefahren ist um Simba zu beschäftigen.

Und dann ruft er an und erzählt mir doch, dass Simba ja nun 2 Tage so brav war, dass er ihn heute morgen raus gelassen hat. Da krieg ich echt einen Anfall. Jetzt versteht er sicher gar nichts mehr und will natürlich wieder nur raus.

Also ich hab Dieter zwar echt "angemacht", aber mit so einem Mann kann ich dieses Unternehmen wohl erst durchziehen, wenn hier Sperrgebiet ist (und selbst dann wäre ich nicht sicher, ob er ihn nicht doch nachts raus läßt, wenn ich es gerade nicht kontrolliere). Er redet nämlich schon davon, dass - wenn der Fall hier eintreffen würde - er ihn nachts raus lassen will.

Mit diesem Mann krieg ich echt eines Tages vor Ärger noch einen Herzinfarkt. Ich bin so furchtbar sauer - ehrlich.

:evil: :evil:
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Tiger



Anmeldungsdatum: 14.02.2003
Beiträge: 746
Wohnort: bei Stuttgart

Verfasst am: 06.03.2006 - 22:22    Titel:  

Catgirly schrieb:
Mit diesem Mann krieg ich echt eines Tages vor Ärger noch einen Herzinfarkt. Ich bin so furchtbar sauer - ehrlich.

:evil: :evil:


also das kann ich sehr gut nachvollziehen! versteht Dieter das den nicht? Oder will er es nicht verstehen? Der arme Simba kann ja nu gar nix begreifen.

Ach Simone, ich kann Deinen Ärger wirklich gut nachvollziehen. Ich drück Dich mal!!!!
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Emma



Anmeldungsdatum: 08.03.2004
Beiträge: 358
Wohnort: Mannheim

Verfasst am: 07.03.2006 - 12:24    Titel:  

Hallo Simone,

das ist wirklich daneben, tut mir sehr leid :knuddel: .

Falls Ihr Sperrgebiet oder Beobachtungsgebiet sein solltet, kann ein Bußgeld fällig werden, wenn Simba draußen erwischt wird und er zu Euch gehörend erkannt wird, neben den sonstigen Maßnahmen :? Am Geld ist er doch zu packen, oder ?

Liebe Grüße, Bettina
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Catgirly



Anmeldungsdatum: 07.03.2004
Beiträge: 3573

Verfasst am: 07.03.2006 - 20:39    Titel:  

Danke Cerstin und Bettina :knuddel: ...

Bettina: guter Tip, denn da ist er wirklich zu kriegen :wink: ...
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Shortcut



Anmeldungsdatum: 08.03.2004
Beiträge: 2176
Wohnort: im Herzen der Metropolregion Rhein-Neckar

Verfasst am: 09.03.2006 - 10:52    Titel:  

Hallo allerseits,

hier mal für alle, die es interessiert, der letzte Stand hier in MA. Der endgültige Nachweis dieser Viren scheint wohl eine teilweise recht knifflige Angelegenheit zu sein.

http://www.morgenweb.de/mm/mannheim/20060309_rce1210000_06706.html?sid=a632182ffd91c8ece2d99ab50631bef8

Bleibt abzuwarten, wie sich die Sache weiter entwickelt. Kleiner "positiver" Nebeneffekt (sofern man in diesem Zusammenhang überhaupt davon sprechen kann) war, das nach dem Fund des Entenkadavers zumindest innerhalb dieser Schutzzone seit über vier Wochen mal wieder der Müll abgeholt wurde. Hier sieht´s teilweise aus... :evil: Aber genug OT, momentan bleibt wohl nur abzuwarten.
LG
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Tiger



Anmeldungsdatum: 14.02.2003
Beiträge: 746
Wohnort: bei Stuttgart

Verfasst am: 09.03.2006 - 16:46    Titel:  

eben kam in der Tagesschau, das der H5N1 Virus nun bei einem Steinmarder nachgewiesen wurde. . . .

Ich gebe ehrlich zu, langsam wird mir mulmig bei der ganzen Geschichte! Eben weil ich zuwenig weiss und mir auch nicht sicher bin, in wie weit die Infos den nun der Wahrheit entsprechen, die man bekommt. Ich bin eben von Natur aus ein eher skeptischer Mensch :roll: :oops:
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siljan
Gast





Verfasst am: 09.03.2006 - 18:22    Titel:  

Das hier ist mal interessant,

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,405172,00.html

Das relativiert doch wieder so einiges und lässt, so das stimmt, mal wieder den Verdacht keimen, daß doch vieles übersteigerte Pressehysterie ist.

Es erscheint möglich, daß der Virus schon viel länger unter Vögeln herumgeistert als angenommen und weit weniger virulent als mitunter befürchtet.

Zum großen Sterben scheint es erst unter schlechten Lebensbedingungen zu kommen, sei es im Winter unter Wildvögeln oder bei miesen Haltungsbedingungen von Stllgeflügel. Und selbst dann. Sind die Vögel an der Vogelgrippe gestorben oder hatten sie zum Todeszeitpunkt nur den Virus in sich?

Und auf eimal gibt's jetzt doch Zugvögel, die den Virus weitergeben, selbst relativ resistent sind und der Zugrouten sich ungefähr noch decken mit den Ausbruchspunkten der Krankheit?

Mich irritiert nur daß zuerst die einen Ornitholgen rumrätseln und meinen es gäbe keine Zugvögel die den Virsu so hätten verbreiten können und nu kommen andere die das Gegenteil behaupten
Zuerst BSE, dann SARS und nun Vogelgrippe?
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fluegerl
Gast


Anmeldungsdatum: 26.01.2006
Beiträge: 783
Wohnort: Grafing b. München

Verfasst am: 10.03.2006 - 10:15    Titel:  

Na. also, der Artikel hört sich doch gar nicht schlecht an.

Und wie ich auch bei dem anderen Thema schon geschrieben hab - und auch siljan schreibt - wars ja mit BSE so ähnlich und heute kräht kein Hahn mehr danach. Die Presse findet immer wieder irgendwas....
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neckarhex
Gast





Verfasst am: 10.03.2006 - 16:41    Titel:  

Ich finde es dabei spannend daß die erkrankten Katzen wieder gesund geworden sind.

Achim hat irgendwo was geschrieben zu den toten Vögeln auf Langeland. Dazu wollte ich noch was sagen.
Wir fahren ja schon seit Ewigkeiten auf diese dänische Insel, und seit einigen Jahren waren wir auch mehrfach im Januar bzw. dieses Jahr im Februar dort.
Neben "unserem" Ferienhausgebiet liegt das Tyggelev Nor, eines der wichtigsten Sumpfgebiete für Zugvögel in Skandinavien. Der Großteil sämtlicher Zugvögel macht dort Station, die Insel ist ein absoluter Zugvogelknotenpunkt.
Zwischen der Insel und der Nachbarinsel Ærø ist die Ostsee sehr flach, stellenweise unter einem Meter Wassertiefe. Wir haben dort schon mehrfach Hunderte von Schwänen auf dem Wasser schlafen sehen, sommers wie winters. Diese Schwäne leben nicht auf der Insel sondern machen dort auch nur Station.

Was ich nun eigentlich schreiben wollte: wir haben bisher immer im Winter tote Vögel am Strand gefunden, denen man - wie diesmal auch - ansah daß sie angespült worden sind. Dieses Jahr haben wir insgesmamt 5 tote Vögel gesehen, fast alles Möwen und ein Jungschwan, in den Jahren davor vielleicht 3. Aber dieses Jahr war es ein außergewöhnlich strenger Winter, es gab wochenlang Frost und Schnee (sehr selten dort), bei unserem Abstecher in Hamburg haben wir die Elbe voller Eisschollen gesehen und erfahren daß jeden Morgen ein Eisbrecher die Fahrrinne der Passagierboote freibrechen mußte.

Gruß Judith
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