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Polyzythämie und Homöopathie??
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joni



Anmeldungsdatum: 06.05.2006
Beiträge: 16
Wohnort: Krefeld

Verfasst am: 06.05.2006 - 00:23    Titel: Polyzythämie und Homöopathie??  

Hallo, meine kleine Fine hat Polyzythämie Rubra Vera. Was ich so gelesen hab, und was mir 3 Tierärzte mittlerweile gesagt haben, handelt es sich dabei um eine Form von Blutkrebs, bei dem nicht wie bei Leukämie zuviele weiße Blutkörperchen vorhanden sind, sondern das Gegenteil, es sind zuviele rote Blutkörperchen da. Man könnte wohl mit herkömmlicher Schulmedizin (Hydroxiharnstoff) dagegen angehen, aber das wäre so, als wenn man mit Kanonen auf Spatzen schießen wollte. Sagen die TA's. Außerdem würde man dem Tier mit dem Hydroxiharnstoff (ein chemotherpeutisches Medikament) mehr Schaden als das es einen Nutzen hat. Einstimmige Meinung ist, Fine das Leben noch so schön und angenehm zu gestalten wie nur möglich, und wenn wir merken, das es nciht mehr geht sie gehen zu lassen.

Nun wollte ich wissen, ob man ihr das leben durch Homöopathie etwas erleichtern kann.

Ach ja, ursprünglich hatte der Haus TA ein Kugelherz diagnostiziert, woraufhin ich dann in Duisburg in der Tierklinik bei Dr. K. (Tierkardiologe) war. Der hat anhand des Blutbildes erstmal den Verdacht geäußert, und noch ein 2. rotes Blutbild in Auftrag gegeben. Nachdem auch FIV, FIP und Leukose ausgeschlossen werden konnten, und er sich mit seinen Kollegen in der Tierklinik beraten hatte, kam er zu dieser Diagnose. Lebenserwartung: vielleicht noch 2 Jahre :cry: eher weniger.

Danke fürs zulesen.

joni
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Angie



Anmeldungsdatum: 01.09.2005
Beiträge: 293
Wohnort: Achim bei Bremen

Verfasst am: 07.05.2006 - 01:41    Titel:  

Hallo Joni,

auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum.

Ich habe deinen Beitrag gelesen, und dachte, hm, mal schauen wer zu deinem schwierigen Problem Rat weis. Das bis jetzt noch niemand was geschrieben hat, zeigt mir, das ich nicht die einzige bin, die ratlos ist.
Ich habe ehrlich gesagt von dieser speziellen Form des Blutkrebs, weder beim Menschen noch bei der Katze je gehört.

Mich würde aber sehr interessieren, wie und wann du gemerkt hast, das deine Fine krank ist, also durch welche Symptome sich die Krankheit bemerkbar gemacht hat. Welche Untersuchungen führten zur Diagnose, die ja von 3 Tierärzten bestätigt als gesichert angesehen werden kann.
Hast du vielleicht ein Blutbild, was du uns mal hier reinstellen magst?

Ich könnte dir nur eine sehr gute Tierheilpraktikerin in Wuppertal empfehlen, die dir evtl. jemanden in Krefeld empfehlen kann, oder dir direkt helfen kann?
Wenn das interessant für dich wäre, schick mir bitte eine pn, dann geb ich dir die Adresse.

Liebe Grüße

Angie
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joni



Anmeldungsdatum: 06.05.2006
Beiträge: 16
Wohnort: Krefeld

Verfasst am: 07.05.2006 - 15:13    Titel:  

Hallo Angie,

vielen Dank erst mal.

Ich war mit meinen 3 Weibsen beim TA, weil ich bei einer ein Bandwurmglied abgesammelt hatte. Eine Runde entwurmen bitte. Und dabei hab ich den TA gefragt, woran es liegen könnte, das die Fine, auch wenn sie nciht aufgeregt ist, so schnell und flach atmet. Er hat sie abgehört, und anschließend geröntgt. Dann stellte er die Diagnose Kugelherz. Da ich aber generell noch ne 2. Meinung einhole, auch bei meiner Familie, bin ich nach Duisburg in die Tierklinik am Kaiserberg zu Dr. K. (Tierkardiologe) gefahren. Vorher hatte ich hier beim TA noch ein großes Blutbild mit T4 Bestimmung machen lassen.




Dr. K. hat einen Herzultraschall durchgeführt, und hat nichts von einem Kugelherz finden könnnen. Aber die erhöhten "roten Blutwerte" in dem Blutbild störten ihn. Er hat mcih an den Haus TA zurücküberwiesen mit der Bitte doch noch ein rotes Blutbild anfertigen zu lassen. Aufgrund dieses Blutbildes hat die TA die sich mit meinem Haus TA die Praxis teilt dann nochmal mit Dr. K. telefoniert, und man war sich einig das es Polyzythämie Rubra Vera sei. Mit dem Befund und den Blutbildern bin ich dann mit Fine noch nach Neuss zu einem homöopathischen TA gefahren, der sich die Unterlagen angeschaut hat, und dann meinte, das man eine Dunkelfeldanalyse machen könnte, aber : (O-Ton) wenn es seine Katze wäre, dann würde er ihr noch ein schönes Leben bereiten, solange es denn gut geht. Diese Art der Krebserkrankung wäre wohl unheilbar. DAS war ja auch das was die anderen TA's gesagt haben.

Gruß

joni
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Angie



Anmeldungsdatum: 01.09.2005
Beiträge: 293
Wohnort: Achim bei Bremen

Verfasst am: 07.05.2006 - 22:02    Titel:  

Hm, also ich hab mich jetzt mal ein wenig schlau gelesen, allerdings beim Menschen, da es zu Katzen irgendwie gar nix gibt im Internet.

So richtig überzeugt mich das Blutbild aber nicht, denn so wie ich das gelesen habe kommt es bei dieser Krankheit meistens auch zu erhöhten Leukozyten und/oder Thrombozyten. Beides ist bei euch nicht der Fall. Außerdem ein ausgeprägter Eisenmangel, wurde bei euch leider nicht bestimmt, dadurch bedingt einen erniedrigten MCH, der bei euch aber normal ist. Auch die alkalische Phoshatase ist normal, müßte bei der Krankheit erhöht sein. Vit. B12 wäre noch wichtig, wurde bei euch auch nicht bestimmt.
Dann wäre noch eine genaue Untersuchung eines Blutausstrichs wichtig. Ich zitiere mal:

Zitat:
Im peripheren Blutausstrich sind eine Mikrozytose, Anisozytose und Poikilozytose zu finden. Die Leukozyten zeigen eine leichte Linksverschiebung. Häufig werden Riesenthrombozyten gefunden.


http://www.krebsinfo.de/ki/empfehlung/leu/802_8_CMPE.pdf

Außerdem wird beim Menschen bis zur endgültigen Diagnose noch weit mehr Diagnostik betrieben.

Für mich alles in allem eine sehr vage Diagnose, meiner Meinung nach können die Werte die bei euch außerhalb der Referenz liegen auch einfach auf eine Dehydrierung hinweisen, oder aber auf eine mangelhafte Blutentnahme/Lagerung/zu lange unterwegs, oder was weis ich.
in welchem Labor wurde das Blutbild gemacht?

Wenn das meine Katze wäre, würde ich das Blutbild wiederholen lassen, in einem namenhaften Labor, Laboklin/VetMed einschließlich der fehlenden Parameter, Eisen, Vit. B12 und eine genaue Untersuchung eines Blutausstrichs.
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joni



Anmeldungsdatum: 06.05.2006
Beiträge: 16
Wohnort: Krefeld

Verfasst am: 07.05.2006 - 22:28    Titel:  

Es ist ja noch ein "rotes Blutbild" gemacht worden. Aber das hab ich noch nciht in schriftlicher Form vorliegen. Ich bin noch nciht dazu gekommen beim TA vorbei zu gehen und das ab zu holen. Das Labor ist Biocontrol in Ingelheim. Zwischen Abnahme und Analyse liegen meines Wissens da nciht mehr als 12 Stunden.

Gruß

joni
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Elke-030



Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 2848
Wohnort: Berlin

Verfasst am: 09.05.2006 - 09:51    Titel:  

Hallo Joini,

da hast Du ja ne Rarität unter den Katzenkrankheiten :wink:
Wurde beim letzen BB das EPO (Erythropoetin) mitbestimmt? Wie alt ist Fine? Wie benimmt sie sich beim TA?

LG
Elke
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joni



Anmeldungsdatum: 06.05.2006
Beiträge: 16
Wohnort: Krefeld

Verfasst am: 09.05.2006 - 13:22    Titel:  

Elke-030 schrieb:
Hallo Joini,

da hast Du ja ne Rarität unter den Katzenkrankheiten :wink:
Wurde beim letzen BB das EPO (Erythropoetin) mitbestimmt? Wie alt ist Fine? Wie benimmt sie sich beim TA?

LG
Elke


Hallo Elke,

nein, das EPO wurde nciht mitbestimmt. Fine ist jetzt 1 Jahr alt. Sie benimmt sich beim TA ganz normal, locker, relaxed, keine Angst, keine Scheu, nichts.

Aber ich tippe gleich noch das aktuellste BB ab, und setz das dann hier mit rein.

Gruß

joni

edit: So hier sind beide Blutbilder im Vergleich.

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Iris



Anmeldungsdatum: 10.06.2005
Beiträge: 1339
Wohnort: Wetterau

Verfasst am: 09.05.2006 - 14:37    Titel:  

Hallo Joni,

der Kraft/Dürr sagt zu diesem Krankheitsbild eigentlich auch nur, daß "wegen der Seltenheit der Krankheit die Therapieempfehlungen auf Einzelerfahrungen basierern". Als Behandlungen werden vorgeschlagen:

- Reduktion der Erythrozytenmenge
- Reinfusion des Plasmas oder Infusion saliner Lösungen (also 10 - 15 ml. Blut/kg KM und Tag aus der Vena jugularis entnehmen, bis ein physiologischer Hämatokritwert erreicht ist. Um der Dehydration und und dem Proteinverlust entgegenzutreten, sollte das Plasma reinfundiert werden. So habe ich das eben jedenfalls verstanden...)

- Zytostatika (heutzutage wird eben Hydroxiharnstoff, einmal täglich 30 mg/kg KM über eine Woche empfohlen und danach ist diese Dosis zu reduzieren.)

Das liest sich wirklich nicht so einfach, diese Behandlungsmöglichkeiten...

Das klinische Bild ist bestimmt durch verminderte Leistungsfähigkeit infolge der erhöhten Blutviskosität mit ungünstigen Fließeigenschaften usw...Daher wohl das schnelle und flache Atmen von Fine.

Diagnose eben Belastungsinsuffizienz, rote Schleimhäute (rotes Blutbild), Polyglobulie, unveränderter Sauerstoffpartialdruck, unverändertes (nicht erhöhtes) Erythropoetin.

Steht ab Seite 952 unter "Krankheiten des Blutes und der blutbildenden Organe" im Kraft/Dürr, Fachbuch für TÄ, ansonsten wird auch verwiesen auf den Bereich "Onkologie".

Der Kraft/Dürr ist jetzt allerdings auch schon aus dem Jahr 2003, mag sein, daß es inzwischen wieder anders aussieht.

So wie ich das verstanden habe, wäre wohl ein Onkologe als Spezialist auch noch ein richtiger Ansprechpartner. Ich denke wohl, daß ich bei einer unserer Katzen bei dieser Diagnose noch einen Onkologen zu Rat (evtl. auch telefonisch) ziehen würde. Adressen findest Du über die Bundestierärztekammer:

http://www.bundestieraerztekammer.de/

Ansonsten wünsche Ich Dir und Deiner Fine noch eine sehr schöne und lange Zeit miteinander!

Liebe Grüße,
Iris
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joni



Anmeldungsdatum: 06.05.2006
Beiträge: 16
Wohnort: Krefeld

Verfasst am: 09.05.2006 - 15:14    Titel:  

Code:
- Reduktion der Erythrozytenmenge
- Reinfusion des Plasmas oder Infusion saliner Lösungen (also 10 - 15 ml. Blut/kg KM und Tag aus der Vena jugularis entnehmen, bis ein physiologischer Hämatokritwert erreicht ist. Um der Dehydration und und dem Proteinverlust entgegenzutreten, sollte das Plasma reinfundiert werden. So habe ich das eben jedenfalls verstanden...)

- Zytostatika (heutzutage wird eben Hydroxiharnstoff, einmal täglich 30 mg/kg KM über eine Woche empfohlen und danach ist diese Dosis zu reduzieren.)


Das hatten mir die TA's auch gesagt, das es die Möglichkeiten gibt. Aber, sie hatten auch gesagt, das die Aussichten auf Erfolg mehr als gering sind. Die Lebensdauerläge trotz der Behandlung bei maximal 2 Jahren ab Diagnosestellung. Und das ständige Bluabnehmen wäre ja doch quälerei für das Tier.

Mit nem Onkologen setz ich mich in Verbindung. Danke

joni

edit: In Meerbusch (hier ums Eck) gibt es einen TA der sich mit Onkologie befasst, ich habe um Rückruf ab 18:30 gebeten. Schaun wir mal.
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Elke-030



Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 2848
Wohnort: Berlin

Verfasst am: 09.05.2006 - 16:00    Titel:  

Hallo Joni,

nichts für ungut, das ich auf Deine ursprüngliche Frage nach Homöopathie noch nicht eingegangen bin...

Sicher kannst Du sie homöopathisch unterstützen - sollte sie wirklich eine Polycythämie rubra vera haben (wozu mir die vorliegenden Infos zu dürftig wären) - würde ich Dir empfehlen, Dir eine THP zu suchen, die in Tumortherapie fit ist (Horvi o. Vitorgan müssten bestimmt was haben, was eine Chance gibt.)

Was fütterst Du? Trinkt sie - wie oft, wieviel? Und wie sehen ihre Schleimhäute aus? Bekommt sie irgendwelche wassertreibenden/diuretische Mittel oder Kräuter?

Das ist ja wirklich "nur" eine moderate Erhöhung. Die Diagnose läßt sich laut Kraft/Dürr festmachen durch das klinische Bild, durch Polyglobulie - (also die vorhandene Vermehrung der Erythrozyten inkl. Hamatokriterhöhung) und sowohl Blutsauerstoff (Sauerstoffparialdruck) als auch das schon genannte EPO sind im Normbereich!

Wenn Du die Ergebnisse sichern willst, erkundige Dich bitte genau, wer diese Messungen anbietet - welche Richtlinien für aussagekräftige Ergebnisse eingehalten werden müssen, Arterielles / Venöses Blut, etc.

Laut K/D. können jedenfalls Thrombo- und Leukozyten ebenfalls erhöht sein - also müssen nicht.

Liebe Grüße
Elke
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joni



Anmeldungsdatum: 06.05.2006
Beiträge: 16
Wohnort: Krefeld

Verfasst am: 09.05.2006 - 17:28    Titel:  

Code:
Was fütterst Du? Trinkt sie - wie oft, wieviel? Und wie sehen ihre Schleimhäute aus? Bekommt sie irgendwelche wassertreibenden/diuretische Mittel oder Kräuter?


Ich füttere Shah, hin und wieder Feline Porta, hin und wieder Felidae an Nassfutter. Trockefutter bekommen sie, ich hab ja 3 Katzen, Sanabelle, Multifit von Fressnapf und das Trofu von Aldi Süd.

Die Schelimhäute sind rosig bis dunkelrosa, manchmal ins Lila schimmernd.

Sie bekommt zur Zeit nur Magnesium Carbonicum D12, 3 mal täglich 3 Globuli in Wasser aufgelöst.

Trinken - wir haben einen Cat it Water Fountain, der viel genutzt wird, zusätzlich mische ich immer noch 2 Esslöffel Wasser unter das Nafu.


In eigener Sache: Ich weiß, das ich euch um Rat gefragt habe, aber ich weiß auch, das ich z. Zt. nur Hartz IV bekomme, und damit meine Familie ernähre, und letzten Monat alleine fast 400 € nur für TA bezahlt habe. Mein Mann ist Frührentner, und von der Rente die er bekommt geht über die Hälfte an Unterhalt für seine Kinder aus erster Ehe weg. Wenn ich die finanziellen Mittel hätte, würd ich alles ausschöpfen um meiner Süßen zu helfen, aber im Moment geht das finanziell leider nicht. :oops: Es ist mir so unangenehm euch damit die Ohren vollzujammern.

Anke
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Iris



Anmeldungsdatum: 10.06.2005
Beiträge: 1339
Wohnort: Wetterau

Verfasst am: 09.05.2006 - 17:38    Titel:  

Hallo Anke,

unabhängig vom finanziellen Aspekt - die im Kraft/Dürr vorgeschlagenen Behandlungsmethoden würde ich wohl unseren Katzen auch nur sehr ungerne zumuten.

Aber zur Sicherheit würde ich wirklich, so wie ja auch Elke schon schrieb, die im K/D beschriebe Diagnose durchführen lassen, evtl. auf Ratenzahlung?


Diagnose eben Belastungsinsuffizienz, rote Schleimhäute (rotes Blutbild), Polyglobulie, unveränderter Sauerstoffpartialdruck, unverändertes (nicht erhöhtes) Erythropoetin.

Denn das wurde ja noch nicht untersucht.
Schleimhäute beschreibst Du ja schon.
Ansonsten - viel Erfolg beim Beratungsgespräch mit dem Onkologen, und immer mitschreiben und ggf. Fragen später dort nochmal stellen!

Liebe Grüße,
Iris
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joni



Anmeldungsdatum: 06.05.2006
Beiträge: 16
Wohnort: Krefeld

Verfasst am: 09.05.2006 - 18:54    Titel:  

Ich habe eben mit dem Onkologen in Meerbusch telefoniert, er meint auch, das man den Erythropoetin - Test noch machen sollte, um eine klare Diagnose zu haben. Ich werde den Test auch noch machen lassen. Vielleicht nicht diese Woche (der TA muß erst mal in Erfahrung bringen, ob sein Labor diese Bestimmung durchführt), aber machen lassen wir ihn.

Anke
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Elke-030



Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 2848
Wohnort: Berlin

Verfasst am: 10.05.2006 - 16:26    Titel:  

Hallo Anke,

das Trofu würde ich ihr nur noch als Leckerlie geben, obwohl es sich nicht so ließt, als wenn bei ihr unbedingt eine Dehydration vorherrscht.

Zitat:
Sie bekommt zur Zeit nur Magnesium Carbonicum D12, 3 mal täglich 3 Globuli in Wasser aufgelöst.


Aufgrund welcher Symptome? *neugierigfrag*

Liebe Grüße
Elke
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joni



Anmeldungsdatum: 06.05.2006
Beiträge: 16
Wohnort: Krefeld

Verfasst am: 10.05.2006 - 16:46    Titel:  

Elke-030 schrieb:
Hallo Anke,

das Trofu würde ich ihr nur noch als Leckerlie geben, obwohl es sich nicht so ließt, als wenn bei ihr unbedingt eine Dehydration vorherrscht.

Zitat:
Sie bekommt zur Zeit nur Magnesium Carbonicum D12, 3 mal täglich 3 Globuli in Wasser aufgelöst.


Aufgrund welcher Symptome? *neugierigfrag*

Liebe Grüße
Elke


Ich hatte Sabsi von den NK angeschrieben, und ihr all das erzählt, was ich euch hier auch geschrieben hab. Sie meinte dann, das man das probieren könnte. Im Moment klammere ich mich so ein bissl an jeden Strohhalm.

Den Erythropoetin Test lass ich machen, sobald mich der Onkologe zurück ruft, und mir sagt, das er ein Labor gefunden hat, die das hier machen. Er meinte, das er alle Labore mit denen er bisher zusammengearbeitet hat schon abtelefoniert hat, aber das er zuversichtlich sei, das das Labor der Tiermedizinischen Hochschule Hannover diese Auswertung machen würde.

Anke

PS: Trofu frisst sie eh weniger. Lieber schlabbert sie Joghurt.
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Iris



Anmeldungsdatum: 10.06.2005
Beiträge: 1339
Wohnort: Wetterau

Verfasst am: 11.05.2006 - 11:13    Titel:  

Hallo Anke,

mal o.T. :oops:

Grüß die Eva doch bitte mal lieb von mir beim nächsten Mail-Wechsel. :wink:

Liebe Grüße,
Iris
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joni



Anmeldungsdatum: 06.05.2006
Beiträge: 16
Wohnort: Krefeld

Verfasst am: 11.05.2006 - 12:43    Titel:  

Iris schrieb:
Hallo Anke,

mal o.T. :oops:

Grüß die Eva doch bitte mal lieb von mir beim nächsten Mail-Wechsel. :wink:

Liebe Grüße,
Iris


Mach ich. :wink:

Anke
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joni



Anmeldungsdatum: 06.05.2006
Beiträge: 16
Wohnort: Krefeld

Verfasst am: 12.05.2006 - 11:01    Titel:  

Also, das Immunologische Labor der Tiermedizinischen Hochschule in Hannover ist das einzige Labor in Deutschland, das einen Erythropoetin-Test beim Haustier auswertet.

Heute nachmittag haben wir also einen Termin beim Onkologen, der dann Blut abnimmt, und das dann dahin einschickt. Und dann harren wir der Dinge die da kommen.


Anke
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Elke-030



Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 2848
Wohnort: Berlin

Verfasst am: 12.05.2006 - 12:18    Titel:  

Hallo Anke,

hast Du abgeklärt ob Fine nüchtern sein muß?

Liebe Grüße
Elke
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Iris



Anmeldungsdatum: 10.06.2005
Beiträge: 1339
Wohnort: Wetterau

Verfasst am: 12.05.2006 - 12:18    Titel:  

Hallo Anke,

Danke erstmal für die Info, die ist ja vielleicht auch noch für andere Mitglieder irgendwann mal wichtig.

Dann hoffe ich, daß Fine genug Blut für den Test hergibt und Ihr dann auch ein sicheres Ergebnis bekommt, welches auch immer... Aber eine doch recht sichere Diagnose ist bzgl. einer weiteren Behandlung bestimmt notwendig.

Dann grüßt unsere Sita (die muß heute auch noch Blut beim TA lassen für ein geriatrisches Profil) mal die Fine! Sehe gerade, daß Elke schon schrieb, ob Fine evtl. nüchtern sein muß? Wenn ja, müßt Ihr das ggf. verschieben, falls du gefüttert haben solltest.

Liebe Grüße,
Iris
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joni



Anmeldungsdatum: 06.05.2006
Beiträge: 16
Wohnort: Krefeld

Verfasst am: 12.05.2006 - 13:43    Titel:  

Da der Onkologe sich in Hannover eingehend informiert hat, und mich daraufhin angerufen hat, und den Termin für heute nachmittag gemacht hat, braucht sie scheints nicht nüchtern zu sein.

Fine ist sehr freigiebig mit ihrem Blut. :lol:

Aber es ist lieb, das ihr euch darum Gedanken macht.

Danke für die Grüße von Sita, grüß bitte zurück.

Anke
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joni



Anmeldungsdatum: 06.05.2006
Beiträge: 16
Wohnort: Krefeld

Verfasst am: 12.05.2006 - 16:53    Titel:  

So, wir sind vom Onkologen wieder da. Und wir haben KEINEN Erythropoetin Test gemacht. Dr. D. hat sich seit vorgestern in die Materie eingelesen, hat mit den Kollegen, speziell Prof. M. aus Hannover telefoniert, und man ist sich einig, das eine Katze mit so gering erhöhten roten Blutwerten KEINE Polyzythämie Rubra Vera hat. So.

Dann hat er nochmal ein Blutbild gemacht, die auswertung macht er in seiner Praxis selber, was ich sehr angenehm finde, und auch da war ausser etwas erhöhten Eosinophilen nichts wirklich gravierendes dabei. Die Eosinophilen können auf Würmer oder auf eine allergie zurück zu führen sein. Also haben wir jetzt alle 3 nochmal entwurmt, und werden sie dann in 3 Wochen nochmal entwurmen, und danach wird dann, ca. 14 Tage später, nochmals Blut abgenommen, um zu schauen wie die Werte dann aussehen. Eventuell wird danach dann der Erythropoetin Test gemacht, aber das nur ganz eventuell.

Erstmal möchte ich mich bei euch bedanken, für die Tipps, fürs Mut machen, eben so....

Anke

Ach ja, ich schau mal ob ich schöne Bilder von meinen Weibsen finde, die lade ich dann hie noch mal hoch.
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Admin



Anmeldungsdatum: 13.11.2002
Beiträge: 3066
Wohnort: Die Wetterau, Hessen

Verfasst am: 12.05.2006 - 19:20    Titel:  

Hallo Anke,

zunächst mal gratuliere ich Dir zu dem neuen Befund.

Die Namen der Tierärzte habe ich in Deinen Beiträgen anonymisiert - mit Namensnennung sollte man generell ein wenig aufpassen - auch in positivem Zusammenhang.

Den Beitrag mit den Bildern hab ich in die Rubrik "Foto-News" abgetrennt; dort geht es weiter.

Liebe Grüße,
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Iris



Anmeldungsdatum: 10.06.2005
Beiträge: 1339
Wohnort: Wetterau

Verfasst am: 12.05.2006 - 20:01    Titel:  

Hallo Anke,

da siehst Du mal, von einem Arzt zum anderen - bis man endlich irgendwo angelangt ist...
Dem jetzigen würde ich wohl am allermeisten Vertrauen schenken, da er ja auch schon durch die Vorgeschichte "geimpft" war. Trotzdem finde ich es immer besser, wenn ein Blutbild in einem Labor ausgewertet wird, aber egal.

Das mit dem Schleimhäuten und der Kurzatmigkeit ist natürlich immer noch ein Thema, aber unter hoffentlich anderen Voraussetzungen! :wink:

Liebe Grüße,
Iris
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Angie



Anmeldungsdatum: 01.09.2005
Beiträge: 293
Wohnort: Achim bei Bremen

Verfasst am: 13.05.2006 - 12:08    Titel:  

Hallo Anke,

das freut mich das die Diagnose vom Tisch ist und zeigt mir mal wieder, wie wichtig es ist gerade bei sehr speziellen Erkrankungen, oder Verdachtsdiagnosen einen speziellen Spezialisten zu finden :wink:

Liebe Grüße

Angie
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