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Bachblüten für Tinka?
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lucky2004



Anmeldungsdatum: 31.08.2005
Beiträge: 1478
Wohnort: Nidderau

Verfasst am: 22.05.2006 - 10:31    Titel: Bachblüten für Tinka?  

Hallo,

ich habe mal eine Frage an die BB-Experten.

Mama Tinka war jetzt über eine Woche nicht mehr zu sehen. Sie ist ja von ihren Töchtern mehr oder weniger vertrieben worden und kam nicht mal mehr zum Fressen. Heute morgen saß Tinka, als wäre nie etwas gewesen, auf dem Holzstapel beim Nachbar, wo wir sie sonst immer gefüttert haben, nachdem sie sich nicht mehr in die Scheune traute. Tinka hat eine Riesenportion Futter verdrückt und sich dann anschließend sogar in einem Abstand von ein paar Metern zu Lucky (ihrer Erzfeindin) auf Nachbars Wiese hingesetzt und war ganz entspannt. Ich habe mich auf jeden Fall riesig gefreut, dass Tinka wieder gekommen ist und auch gesund und munter ist. :lol: :lol: Sie ist nicht mehr ganz so pummelig und ich vermute, dass Nachbarn sie gefüttert haben bzw. sie bei den Streunern mitgefressen hat, die von einer anderen Nachbarin gefüttert werden.

Angefangen hat es ja damit, dass Lucky im Herbst Tinka nach der Kastration immer aus der Scheune gejagt hat. Dann erklomm Lucky auch noch den Holzstapel, der Tinkas Lieblingsplatz ist, worauf Tinka sich in Ecken verzog, die wirklich ganz oben sind und sicher sind vor Lucky. Tinka verschwand dann, als Stromer auch noch anfing auf den Plätzen oben herumzuturnen, auf die sich Tinka zurückgezogen hatte. Gejagt wurde Tinka aber auch mal von allen anderen, vielleicht mit Ausnahme von Stups, die wirklich sehr sozial ist. Tinka hat nach der Kastration und der Weggabe der Jungen wahrscheinlich den Status als Alpha-Katze verloren. Auch für ihren speziellen Katerfreund ist sie nicht mehr interessant und der hat sie auch schon gejagt. So ganz erklären kann ich mir die Ruhe heute Morgen nur so, dass Tinka nicht weggelaufen ist, sondern ruhig sitzenblieb. Und deshalb keine der anderen hinter ihr her ist. Weil sonst rannte Tinka immer nur durch die Gegend und verkroch sich ganz oben auf irgendwelchen Balken. Und sobald sie anfing zu rennen, jagte Lucky hinter ihr her. Da glaubt man gar nicht, wie schnell so eine dreibeinige Katze sein kann. Als ob da irgendein Reflex ausgelöst würde.

So und jetzt endlich meine Frage: Kann man da evtl. etwas mit Bachblüten machen? Auch wenn Tinka nicht regelmässig zu jeder Mahlzeit kommt? Und was würdet ihr geben? Ich weiß, dass eine Diagnose in diesem Fall schwierig ist, aber Tinka ist nun mal eine wilde Katze, die sich nicht angreifen läßt. Irgendwie tut mir Tinka leid und ich würde gerne dafür sorgen, dass sie weniger Stress hat und endlich wieder in Ruhe auf "ihrem Holzstapel" in der Sonne liegen kann.

Liebe Grüße
Petra
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UrmelMurmel



Anmeldungsdatum: 18.03.2004
Beiträge: 1587

Verfasst am: 22.05.2006 - 13:51    Titel:  

Hallo Petra,

kannst du noch die Population und Nutzung des Reviers an der Fütterungsstelle beschreiben? Du hast eine Fütterungsstelle in einem Schuppen? Welche und ca. wieviel Katzen werden/wurden da gefüttert? Hat sich die Anzahl der Katzen verändert? Welche davon leben bei dir im Haus, werden diese auch im Schuppen mit gefüttert? Wieviel und welche Katzen leben dort rund um den Schuppen, welche davon haben ihr Innenrevier bei dir im Haus? Sind alle davon kastriert?
Wer war Tinkas Katzenfreund?
Wie ist Tinkas Sozialverhalten? Gegenüber Menschen scheu, weiß ich schon. Und gegenüber Katzen? Hatte sie Freundschaften? Oder bisher Katzen in Nähe nur toleriert (also zwar Nähe und Kontakt auf der Fütterungsstelle zugelassen, aber kein gemeinsames Markieren, bereiben, belecken, Nasenstupps, oder Kontaktliegen) oder ist sie solitär (Einzelgängerin)?

Ich hab irgendwie so gar keinen Überblick über die Katzen in und um deinem Haus bzw. über die Katzengruppe, in der Tinka nicht mehr toleriert wird.

Lieben Gruß
Urmel
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lucky2004



Anmeldungsdatum: 31.08.2005
Beiträge: 1478
Wohnort: Nidderau

Verfasst am: 22.05.2006 - 15:28    Titel:  

Hallo Anja,

also bei uns leben vier Töchter von Tinka: Lucky, Stups, Mohrle und Stromer, alle kastriert. Lucky, Stups und Stromer kommen mit ins Haus, Mohrle nicht. Lucky und Stromer übernachten auch im Haus, Stups möchte meist nach einer Stunde wieder raus. Gefüttert werden alle nur draussen in der Scheune bzw. im Haus steht ein Napf mit Trockenfutter. Die Katzen sind fast den ganzen Tag draussen, eine Katzenklappe gibt es nicht, da es in der Nachbarschaft 18 Streuner und noch zwei Katzen des Nachbarn gibt. Unsere Katzen gehen morgens mit uns hinaus und abends wieder rein. An Tagen, an denen wir zuhause sind, auch tagsüber mit rein und wieder raus.

Die beiden Nachbarskatzen schauen auch ab und zu in unserer Scheune nach, ob noch Reste in den Futternäpfen sind. Deshalb bleiben wir zum Füttern unserer Katzen auch immer dabei. Außerdem kommt noch Graupfote, Tinkas früherer Lieblingskater, der sie aber seit der Kastration nicht mehr beachtet bzw. wegjagt. Früher haben die Beiden auch bei uns im Stroh miteinander gelegen und gekuschelt, haben sich mit Nasenküsschen begrüßt und sind aufeinander zugelaufen. Das hat sich seit der Kastration geändert. Der Kater war aber auch der einzige bei dem ich das beobachtet habe, mit ihren Töchtern hatte Tinka nie ein so inniges Verhältnis. Veränderungen in der Population gab es weder bei unseren noch bei den Nachbarskatzen. Bei den Streunern weiß ich es nicht genau, aber ich glaube auch nicht, dass da das Problem liegt, weil Tinka ja immer auf unserem Gelände war. Bei den Streunern dürften fast alle kastriert sein. Die Nachbarin, die sich um sie kümmert hat schon diverse Einfangaktionen hinter sich.

Von den Streunerkatzen ist selten mal eine auf unserem Grund und Boden. Unsere Katzen und die Streuner treffen sich ab und zu auf Nachbars Wiese. Ärger zwischen den beiden Gruppen habe ich noch nie beobachtet. Ganz im Gegenteil, Stromer möchte mit allen spielen, sogar mit Graupfote, der manchmal sogar darauf eingeht. Tinka ist da eigentlich aussen vor. Ich glaube manchmal, die hat mehr Angst vor anderen Katzen als vor Menschen. Mir gegenüber ist sie eigentlich immer noch zutraulich. Aber sobald eine unserer Katzen ankommt, ist sie weg. Bei Streunern haut sie nicht unbedingt ab, aber sobald Graupfote auftaucht, ist sie auch weg. Und das war heute morgen ganz anders. Da blieb sie wirklich ganz ruhig in ein paar Meter Entfernung von Lucky auf der Wiese sitzen. Sie war irgendwie total relaxt. Tinka hatte die letzten Wochen sozusagen fast ein eigenes Revier im und rund um den Schuppen eines anderen Nachbarn, wo nur ab und zu unsere Katzen bzw. Streuner hinkommen, ist also fast zur Einzelgängerin geworden. Mir kommt es vor, als wäre ihr gesamtes Beziehungsgefüge nach Kastration und Weggabe der Jungen bis auf Stromer irgendwie zusammengebrochen. Tinka hat sich eigentlich danach immer einen Platz gesucht, wo sie ihre Ruhe hatte, bis dieser von ihren Töchtern auch erobert wurde.

So das war jetzt ein halber Roman. Ich hoffe, es hilft weiter.

Liebe Grüße
Petra
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lucky2004



Anmeldungsdatum: 31.08.2005
Beiträge: 1478
Wohnort: Nidderau

Verfasst am: 23.05.2006 - 09:27    Titel:  

Hallo,

was mir noch eingefallen ist. Tinka ist ja eine Herbstkatze und hat sich als kleines Kätzchen den ersten Winter wohl alleine irgendwie durchgeschlagen. Als wir sie dann mit ca. 7 Monaten das erste Mal sahen, war sie am Hals total verbissen und war krank. An den Hinterbeinen war nur noch wenig Fell und sie sah ziemlich erbärmlich aus. Sie hat dann ganz schnell kapiert, dass es bei uns Futter gibt und hat uns aus der Hand gefressen. Streicheln liess sie sich nicht. Die nächsten 12 Monate (bis zur Kastration im Oktober) war Tinka ja mehr oder weniger nur mit Jungen-Aufzucht beschäftigt. Sie ist eine sehr sehr vorsichtige Katze, ich hätte ja auch nie geglaubt, dass sie in eine Katzenfalle geht. Wir hatten vorher ja schon einiges versucht, was nicht geklappt hat. Sie hat auch ewig gebraucht, bis sie zu uns in die Scheune kam. Geschlossene Räume mag sie überhaupt nicht.

Liebe Grüße
Petra
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UrmelMurmel



Anmeldungsdatum: 18.03.2004
Beiträge: 1587

Verfasst am: 23.05.2006 - 12:21    Titel:  

Hallo Petra,

Tinka scheint eine recht solitäre Katze zu sein, mit Ausnahme der Beziehung zu Graupfote und ihre Jungen (sie war ja bis zur Kastration mehr oder weniger mit Jungenaufzucht beschäftigt), pflegt(e) sie ja weiter keine näheren (freundschaftlichen) Kontakte. Dadurch ist sie kein stabiles Gruppenmitglied (und Alphakatze kann sie dann auch nicht gewesen sein, zumal es Alphatiere bei Katzen gar nicht gibt :wink: ). Die vier Töchter scheinen ja ggü. Katzen mehr sozial zu sein, zumindest Lucky, Stromer und Stups, haben da also, ich sag mal, ihren festen "Verband" und Tinka gehört nicht dazu. Wenn Tinka dann von einer Katze (Graupfote) plötzlich angegangen wird, hat sie zur Unterstützung dann nicht eine Gruppenzugehörigkeit. Wenn z.B. Stromer von Graupfote angegegangen werden würde, dann hätte Stromer noch ihre freundschaftlichen Kontakte zu z.B. Lucky, was ihr Selbstbewusstsein und Stabilität geben könnte.
Ich nehme auch an, dadurch das Tinka auf Graupfotes Abwehr und Aggression sehr ängstlich reagierte, dass sie durch Körperhaltung und Weglaufen die Aggression oder das Jagen der anderen mit heraus provoziert hat. Man sieht ja, wenn sie entspannt dort sitzt, dass die Töchter sie dann nicht verjagen.
Zwischen Tinka und Graupfote ist irgendwas passiert, was dazu führte, dass Graupfote sie plötzlich nicht mehr akzeptiert hat. Ob das wirklich die Kastration war, kann man nur mutmaßen (vielleicht auch eher der fremde oder veränderte Geruch). Eigentlich löst eine Kastration bei Weibchen sowas nicht aus, also eine Kastration bei Streuner-Weibchen hat eigentlich keinen so nachhaltigen Einfluss auf Sozialverhalten und Akzeptanz bei den anderen Katzen. Raumnutzung und Sozialverhalten verändern sich bei Streuner-Weibchen nicht so groß, da sie ja vorher auch schon in kleineren Revieren ansässig waren und mit anderen Weibchen (Töchtern, Müttern) gut zusammen leben können, wenn es solitäre Katzen sind, gut benachbart leben können mit gemeinsamer Nutzung von Fütterungsstellen. Selbst, wenn ein Weibchen Junge bekommt, heißt das nicht, das ein anderes (kastriertes) Weibchen dann abwandern muss, also Weibchen können gut auf einem Areal leben mit gemeinsamen (Weibchengruppen) oder sich überlappenden Revieren, selbst nach Durchkastration der Weibchen. Also daran ändert, allgemein gesehen, auch eine Kastration eines Weibchens nichts, sonst müsste man ja generell damit rechnen, wenn man ein Streunerweibchen kastriert und wieder an Fundort/Fütterungsstelle aussetzt, dass diese dann abwandert oder vertrieben wird. Dem ist ja nicht so (vielleicht in Einzelfällen, wo die Revierdichte oder individuelle Antipathien eine Rolle spielen). Hingegen bei Katern hat eine Kastration einen größeren Einfluss, entwickelt sich aber, aus Menschensicht, eher zum positiven, da kastrierte Kater kleinere Reviere haben, also ansässiger werden, und etwas sozialer. Und was die Rangordnung betrifft (ob durch Kastration bei einem Weibchen dieses in einer Rangordnung sinkt), diese Vorstellung oder System einer Rangordnung, kann man bei Streunern, erst recht bei Weibchen, sowieso nicht anwenden, da die Katzen überlappende Reviere haben und persönliche Kontakte auf den Überlappungen und irgendwelche Vorrechte dabei, variieren und von Ort und Zeit abhängig sind. Vielleicht wird bei Katzengruppen, die in einem festen Verband leben, eine Rangordnung sichtbar bzw. interpretiert, aber der verhaltensbiologische Begriff Rangordnung trifft auf die Tierart Katze gar nicht zu. Von daher kann man auch nicht sagen, dass die Kastration eines Weibchens zu irgendwelchen Einbußen in der "Rangordnung" führt. Aber ich schweife ab :wink: , fakt ist, dass Tinka nicht akzeptiert oder vertrieben wurde und ich vermute, weil sie kein festes Mitglied in der Tochtergruppe ist und ängstlich im Kontakt (auch durch Graupfotes Attacken), sich also auch allzu leicht verjagen lässt.

Wenn Tinka eher eine solitäre Katze ist, dann ist sie das und ich denke, auch Bachblüten können daran nichts ändern. Das Sozialverhalten wird in den ersten Lebenswochen geprägt, und ich kann mir nicht vorstellen, dass Bachblüten später daran etwas ändern können, schließlich können die Tropfen keinen neuen Charakter ausbilden. Tinka wird also immer etwas "außen vor" sein, mit vielleicht gelegentlichen engeren Kontakten, wie z.B. zu Graupfote, wenn ihr das nochmal gelingt. Man könnte es aber mit Bachblüten versuchen, dass Tinka nicht gleich allzu ängstlich, kopflos (gleich flüchten) oder mit unterwürfiger Körperhaltung/Mimik/Gestik in Kontakten reagiert und damit Dominanz herausforciert, also etwas mehr Gelassenheit unterstützen.
Ob das was bringt, werden wir sehen, ich persönlich halte ja nicht mehr soviel von Bachblüten :wink: bzw. arbeite nicht mehr damit, das ist aber nur meine persönliche Ansicht (die sich nach 10jähriger Anwendung von Bachblüten herauskristallisiert hat), kenne aber natürlich die Blüten gut und kann dir eine Mischung heraussuchen. Die werde ich dir per pn mitteilen. Zur Eingabe:
Die Dosierung würde ich an Tinkas Erscheinen und damit Eingabemöglichkeit anpassen, also keine viermal vier Tropfen.
Wenn Tinka denn kommt, kannst du ihr ein Tellerchen mit z.B. Sahne o.ä. hinstellen, was sie dann auch wegschleckt? Einfach ins Trinkwasser oder Fressen, wovon alle fressen und vielleicht auch mal Tinka, würde ich die BB nicht geben. Eher extra etwas für sie hinstellen, was sie dann auch frisst/wegschleckt, ist das überhaupt möglich? Kannst du Tinka streicheln? Frisst sie dir vielleicht (Leckerli) aus der Hand? Oder könnte es klappen, dass du ihr ein paar Trofukroketten hinhältst oder hinlegst oder hinwirfst, die sie dann gleich frisst?

Lieben Gruß
Urmel
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lucky2004



Anmeldungsdatum: 31.08.2005
Beiträge: 1478
Wohnort: Nidderau

Verfasst am: 23.05.2006 - 17:17    Titel:  

Hallo Anja,

mal wieder danke für Deine Ausführungen. :lol: Dass Tinka eher eine solitäre Katze ist, glaube ich auch. Das mit Alpha-Katze und Rangordnung hatte ich auch etwas anders gemeint. Solange Tinka Junge hatte, war sie nicht ängstlich (jedenfalls nicht in Bezug auf sich selber) und somit von den anderen auch akzeptiert und hatte irgendwo ihren Platz und war auch die erste am Futternapf.

Zitat:
Man könnte es aber mit Bachblüten versuchen, dass Tinka nicht gleich allzu ängstlich, kopflos (gleich flüchten) oder mit unterwürfiger Körperhaltung/Mimik/Gestik in Kontakten reagiert und damit Dominanz herausforciert, also etwas mehr Gelassenheit unterstützen.


Genau das ist es, was ich auch probieren möchte. Es tut echt weh, zu sehen wie ängstlich sie ist. Dass sich ihr Charakter nicht mehr ändert, ist mir klar, aber vielleicht klappt es, ihr das Leben etwas stressfreier zu machen. Es ist so ziemlich das Einzige, was ich für sie tun kann. Ihr etwas mit dem Futter unterjubeln dürfte kein Problem sein. Sie hat ihren eigenen Napf, wie jede unserer Katzen. Den stelle ich auf einen Balken und halte ihn fest, bleibe also auch dabei. Da hat sie mit meiner Nähe auch kein Problem. Sobald aber eine unserer Katzen auftaucht, guckt Tinka ängstlich und hält erst mal inne. Ich rede dann ganz beruhigend auf sie ein und dann frisst sie weiter, auch wenn die andere Katze noch da ist. Teilweise ist sie früher sofort abgehauen, sobald eine unserer Katzen oder Graupfote zu sehen war.

Gestern abend kam sie auch wieder, als ich sie rief und hat 200 g Shah verdrückt. :shock: Heute morgen war sie nicht zu sehen.

Liebe Grüße
Petra
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UrmelMurmel



Anmeldungsdatum: 18.03.2004
Beiträge: 1587

Verfasst am: 23.05.2006 - 18:06    Titel:  

Hallo Petra,

Zitat:
Das mit Alpha-Katze und Rangordnung hatte ich auch etwas anders gemeint. Solange Tinka Junge hatte, war sie nicht ängstlich (jedenfalls nicht in Bezug auf sich selber) und somit von den anderen auch akzeptiert und hatte irgendwo ihren Platz und war auch die erste am Futternapf.


Achso. So kann ich das auch nachvollziehen und seh das auch so, dass während der Mutterzeit Selbstbewusstsein/Selbstsicherheit und etwas Durchsetzung größer ist.

Zitat:
Ihr etwas mit dem Futter unterjubeln dürfte kein Problem sein. Sie hat ihren eigenen Napf, wie jede unserer Katzen. Den stelle ich auf einen Balken und halte ihn fest, bleibe also auch dabei.


Kannst du dann auch erstmal nur einen ganz kleinen Klecks Sahne oder Futter in den Napf tun? Den sie dann erstmal gleich wegschleckt. Es wäre besser, wenn die BB nicht über das Futter gehen, da Tinka aber nunmal scheu ist, wird auf die Stirn reiben wohl nicht gehen und dann wäre es gut, wenn sie nur über möglichst wenig Futter o.ä. gegeben werden.
Manche Leute sagen ja, bei Katzen soll man partout BB nur äußerlich anwenden, allerdings gibt es da sehr widersprüchliche Aussagen, auch in den BB-Seminaren, die einen sagen und lehren so, die anderen so :lol: . Das gleiche mit der Dosierung, da gibt's von THP oder sonstigen "Fachleuten", die mit BB arbeiten, ganz unterschiedliche Angaben zur Dosierung :lol: . Wie auch immer, es wäre jedenfalls gut, wenn die BB über so wenig Futter/Leckerli wie möglich aufgenommen werden.

Ansonsten find ich es gut, dass du beim Füttern daneben stehen bleiben kannst und sie sich auch beruhigen lässt und weiter frisst, das unterstützt sie ja auch nochmal ein bißchen.
Pn folgt.

Lieben Gruß
Urmel
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lucky2004



Anmeldungsdatum: 31.08.2005
Beiträge: 1478
Wohnort: Nidderau

Verfasst am: 24.05.2006 - 14:10    Titel:  

Hallo Anja,

lieben lieben Dank für die PN und Deine Tips. Muss mich jetzt erstmal durch den ganzen Wust der Informationen, die auch Elke mir geschickt hat, durcharbeiten, wozu ich aber heute wohl keine Zeit mehr habe. Eine Zusammenstellung der BB würde auch meine Tierärztin machen. Das hat sie mir mal angeboten.

Tinka war übrigens gestern nicht zu sehen und heute Morgen auch nicht. Bin mal gespannt, wann sie wieder auftaucht.

Liebe Grüße und nochmals Danke
Petra
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Evi3000



Anmeldungsdatum: 09.10.2006
Beiträge: 2

Verfasst am: 09.10.2006 - 11:23    Titel:  

Hier noch etwas Lesenswertes zum Thema Bachblüten

[Admin: Werbelink wegeditiert]
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lucky2004



Anmeldungsdatum: 31.08.2005
Beiträge: 1478
Wohnort: Nidderau

Verfasst am: 05.11.2006 - 11:37    Titel:  

Hallo zusammen,

da Tinka ja jetzt zu jeder Mahlzeit wieder erscheint, hatte ich letzte Woche ein längeres Gespräch mit der TÄ. Ich habe ihr die ganze Situation mit Lucky und Tinka geschildert. Sie meinte auch, dass man am Charakter sicher nichts ändern kann, ist aber auch der Meinung, dass man es ja mit Bachblüten mal probieren kann. Sie hat mir jetzt eine Mischung aus Star of Bethlehem, Cerrato, Aspen, Holly und Gentian zusammengestellt, von der ich Tinka seit Freitag zweimal täglich 10 Tropfen gebe . Diese Mischung bekommt auch Lucky, und zwar 3 mal täglich 5 Tropfen.

Bin mal gespannt, ob es was nutzt. Vor drei Jahren hätte ich noch lauthals gelacht bei dem Thema "Bachblüten für Katzen". Auf jeden Fall saßen sich Tinka und Lucky gestern in ganz kurzem Abstand auf dem Boden der Scheune gegenüber ohne sich zu fetzen und zu jagen. Geht also doch! Tinka ist dann zwar von dannen gezogen, aber Lucky hat sie nicht verfolgt. Das gab es seit letztem Herbst nicht mehr. Ich führe das natürlich noch nicht auf die Bachblüten zurück, aber vielleicht unterstützen sie ja einen Prozess, der da gerade abläuft.

Liebe Grüße
Petra
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sisu



Anmeldungsdatum: 27.09.2006
Beiträge: 192

Verfasst am: 05.11.2006 - 13:26    Titel:  

Hallo Petra,

wir haben hier gerade ein ganz ähnliches Problem mit meinem Balu.
Er wird auch seit 2 Wochen mit BB unterstützt.

Ich hab auch nicht dran geglaubt und eine Woche lang passierte auch nicht viel, doch dann hat mich Balus rasante Entwicklung zum positiven eines besseren belehrt :lol:

Wir haben auch noch einen weiten Weg vor uns, aber der Anfang ist dank BB`s geschafft. Ich drück die Daumen, dass Tinka ebenso gut darauf anspricht, wie Balu.
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lucky2004



Anmeldungsdatum: 31.08.2005
Beiträge: 1478
Wohnort: Nidderau

Verfasst am: 10.11.2006 - 14:36    Titel:  

Hallo zusammen,

also, ich hätte es ja ehrlich gesagt nicht geglaubt, aber nach einer Woche Bachblüten kann ich zumindest bei Lucky bereits eine positive Veränderung feststellen. Stups darf jetzt ohne Probleme mit ins Haus und wird nicht mehr verjagt und verprügelt. Sie darf sogar mit Pfeifenreiniger und Fellmäuschen spielen. :shock:

Lucky ist zwar immer noch nicht begeistert, zieht sich aber auf "Beobachtungsposten" zurück, wie sie das bei Stromer anfangs auch gemacht hat. Sie passt halt auf wie eine Gouvernante. :lol:

Bei Tinka kann ich es schlechter beurteilen, da ich ja nicht so oft dabei bin. Sie hat immer noch Respekt vor Lucky, aber bewegt sich doch ziemlich frei in unserer Scheune. Lucky jagt auch sie nicht mehr durch die Gegend.

Alles in allem, also eine positive Entwicklung. Wer mir das vor drei Jahren geagt hätte ...

Viele Grüße
Petra
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lucky2004



Anmeldungsdatum: 31.08.2005
Beiträge: 1478
Wohnort: Nidderau

Verfasst am: 16.11.2006 - 22:04    Titel:  

Hallo zusammen,

auch bei Tinka gibt es Fortschritte!!! Wir haben sie jetzt nach 3 Jahren (!!!!!) das erste Mal schnurren hören!!! Und heute morgen saß sie ganz entspannt bei uns im Hof und wartete auf die Fütterung. Tinka hat sich fast ein Jahr nicht mehr in unserern Hof gewagt. Freu Freu :lol: :lol:

Auch Lucky ist ruhiger geworden. Lucky und Stups waren heute fast zwei Stunden beide im Haus und es gab keinen Terror. Lucky schlief zwar lange Zeit auf meinem Arm, aber so entspannt war sie sonst nie, wenn Stups mit im Haus war.

Außerhalb des Hauses ist aber immer noch Knatsch angesagt. Da wird Lucky von Mohrle und Stups manchmal ganz schön gejagt.

Nochmal ganz liebe Grüße und Dankeschön an Elke und Anja.

Liebe Grüße
Petra
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lucky2004



Anmeldungsdatum: 31.08.2005
Beiträge: 1478
Wohnort: Nidderau

Verfasst am: 25.04.2007 - 09:57    Titel:  

Hallo,

es geschehen doch noch Zeichen und Wunder! Tinka war heute auf dem Erdboden unserer Scheune (nicht in den oberen Etagen!!) und hat sogar mit Mohlre Nasenküsschen ausgetauscht! Und als ihre "Erzfeindin" Lucky kam, ist Tinka ganz langsam zu ihrem Futterplatz auf dem Holzstapel! Sie ist mittlerweile total entspannt und auch überall im Garten wieder zu finden!

:lol: :lol: :lol:

Liebe Grüße
Petra
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Elke-030



Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 2848
Wohnort: Berlin

Verfasst am: 25.04.2007 - 11:10    Titel:  

Hallo Petra,

das sind ja schöne Nachrichten *freu*

Liebe Grüße
Elke
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lucky2004



Anmeldungsdatum: 31.08.2005
Beiträge: 1478
Wohnort: Nidderau

Verfasst am: 19.05.2007 - 20:21    Titel:  

Wenigstens zu diesem Thema gibt es positive Nachrichten. Tinka frisst ab zu auch in der Scheune, hat sich mit einem Kater angefreundet udn auch Blacky, eine alte Streunerkatze, leistet ihr Gesellschaft. Heute hat Tinka sich auf dem Boden rumgekugelt und richtig Lebensfreude ausgestrahlt. Das habe ich noch nie bei ihr gesehen! Ich gebe auch schon einige Zeit keine Bachblüten mehr, aber offensichtlich gab es da eine Veränderung! Auch vor Lucky hat sie keine Panik mehr. Tinka ist jetzt irgendwie mittendrin.

Liebe Grüße
Petra
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