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Das Wetterau-Katzen-Forum Archiv und Druckvorschau
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Rieke
Anmeldungsdatum: 26.05.2006
Beiträge: 10
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| Verfasst am: 26.05.2006 - 23:20 Titel: trauernder kater - was nun? |
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Hallo!
Ich bin ganz neu hier und habe gleich eine wichtige Frage.
eine kleine vorgeschichte:
ich habe seit sechs jahren zwei kater bei mir - brüder
nun wurde einer der beiden am mittwoch überfahren, er war sofort tot.
für mich ist es schon schwer damit klarzukommen, aber sein bruder leidet noch mehr.
er frisst zwar ganz normal, aber verhält sich nicht wie immer.
er schläft nurnoch mit eingeklemmten schwanz - damit habe ich ihn die ganzen sechs jahre noch nicht erlebt.
wenn er nicht schläft, dann wartet er entweder vor der tür auf seinen bruder oder sucht ihn im ganzen haus.
nach draußen geht er auch nicht mehr, nur wenn er mal pinkeln muß und dann kommt er auch gleich wieder rein.
meine schwester hat mir nun gesagt, daß es verschiedene möglichkeiten gibt, das wieder zu ändern
unter anderem mit bachblüten. ich habe davon leider garkeine ahnung.
wie ist das mit den bachblüten? was bewirken sie? und welche mischung muß man nehmen? und wie ist die dosierung?
oder gibt es doch eine bessere möglichkeit?
sollte ich noch warten, ob sein verhalten sich doch wieder ändert?
ich bin wirklich etwas überfragt und verzweifelt, ich hoffe ihr könnt mir helfen.
gruß,
rieke |
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Los-Katzos
Anmeldungsdatum: 06.05.2006
Beiträge: 72
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| Verfasst am: 27.05.2006 - 01:20 Titel: |
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Hallo Rieke,
Was man da mit Medizin machen kann, weiß ich nicht, aber auf alle Fälle braucht das seine Zeit.
Meine Milou hat über eine Woche lang herzzerreißend nach ihrem Bruder gesucht und tagelang auf der Treppe nach ihm gerufen und geheult. :cry:
Selbst jetzt nach 5 Monaten scheint manchmal noch eine Erinnerung aufzublitzen, wenn wir im Gespräch seinen Namen erwähnen.
Egal, was du hier an Ratschlägen von Fachkundigeren als mir bekommst, die ihm sein Leben erleichtern können - auch dein Katerchen braucht seine Zeit um damit fertig zu werden, dass sein Bruder nie mehr wieder kommt. (schließlich ist der Bruder die längste Beziehung, die dein Kater je gehabt hat)
Nimm ihn auf den Arm, tröste ihn und lass ihn auch an deinem Kummer teilhaben.
Ich kann dich gut verstehen, da noch heute mir dieser Stein in der Brust sitzt. |
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Gisela
Anmeldungsdatum: 02.11.2005
Beiträge: 279
Wohnort: Maintal
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| Verfasst am: 27.05.2006 - 15:13 Titel: |
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Hallo Rieke!
Ich weiß wie schwer das ist, als damals die Mama von Tiger starb, war das ganz schlimm, 3 Tage lang hat er nichts gefressen, bis er am 4. Tag endlich etwas zu sich nahm. Ganz zu schweigen von mir, ich hab ungelogen 14 Tage lang nur geheult und eine richtige Depression entwickelt, da ich mit Chi Chi mehr als nur eine Katze verlohr, sie war mein ein und alles und allein die Art wie sie sterben mußte hat mir sehr wehgetan. Damals habe ich eine riesen Wut auf diese Tierklinik in Ffm. gehabt, bzw. die dortige Ärztin.
Ich habe mir dann in der Apotheke Bachblüten Tropfen besorgt, und zwar
das "Honeysuckle" (Geißblatt).
Beschreibung: Kann sich nicht an neue Gegebenheiten gewöhnen, Heimweh, Sehnsucht nach "verlorenem Glück". Ziel: Neue Lebensfreude, jetzt und hier das Leben mit positiver Grundstimmung meistern. (Auszug aus Buch: Heilkräuter für gesunde Heimtiere, von Dr. Eleonore Hohenberger)
Du erhältst in der Apotheke eine sogenannte Stockbottle.
2 Tropfen Essenz aus der Stockbottle kommen in ca. 10ml Wasser. Dies ist dann Dein "Vorratsfläschchen". 4mal tgl. werden 4 Tropfen der Verdünnung gegeben. morgens, mittags, vor der abendlichen Fütterung und vor der Nachtruhe. Die Tropfen können mit dem Futter, oder mit dem Trinkwasser gegeben werden.
Ich wünsche Dir und Deinem Kater (wie heißt er eigentlich?) viel Kraft für die schwere Zeit, ihr werdet es schaffen.
Viele Grüße:
Gisela
P.S. Die Dosierung ist immer gleich, ob groß oder klein, Tier oder Mensch.
:) |
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UrmelMurmel
Anmeldungsdatum: 18.03.2004
Beiträge: 1587
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| Verfasst am: 27.05.2006 - 15:28 Titel: |
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Hallo Rieke,
Willkommen hier im Forum
und es tut mir so leid, dass dein Katerchen gestorben ist. :(
Das sein Bruder so trauert ist ganz normal. Auch für Katzen kann der Tod eines wichtigen sozialen Partners ein traumatisches Erlebnis sein und sie können sehr stark trauern.
Zunächst einmal, es ist eine völlige normale und auch wichtige Reaktion. Die Trauer darf nicht unterdrückt werden, man sollte der Katze auch die Zeit zum Trauern lassen. Es wäre z.B. gar nicht gut, ihm jetzt allzu schnell eine neue Zweitkatze hinzuzuholen (wie es öfter mal in Katzenforen empfohlen wird), damit, Trauer plus zusätzlichen Stress, wäre er ja völlig überfordert.
Der Tod des Gefährten kann wirklich traumatisierend sein, es kann ihn völlig aus dem seelischen Gleichgewicht reißen. Katzen leben ja so sehr über ihre Rhythmen und Gewohnheiten; Rituale, Gewohnheiten und regelmäßige Abläufe spielen für Katzen eine große Rolle, sie orientieren sich an ihnen.
Und diese, überhaupt sein Alltag, waren ja mit dem Bruder verknüpft. Durch den Tod ist dein Kater nun völlig aus diesen Rhythmen herausgerissen, in der Tier-Verhaltensmedizin nennt man das "de-ritualisiert".
Zunächst, in der Trauerphase, muss der Kater erstmal realisieren, dass sein Brüderchen nicht mehr kommt. Wenn er den Tod des Bruders nicht mitbekommen hat, kann das länger anhalten und er noch lange nach ihm suchen.
Dann ist er nun durch die De-Ritualisierung orientierungslos und verwirrt, klar das er nicht "zur Tagesordnung übergehen" kann. Es braucht seine Zeit, bis er wieder zu einem neuen Rhythmus, ohne den Bruder, findet. In dieser Zeit hat er ganz sicher auch Verlust- und Schmerzgefühle.
Allerdings können Katzen aus einem normalen Trauerprozess auch in eine Depression rutschen (auch Katzen können Depressionen bekommen). Das kann gefährlich werden, weil es meist mit verminderter oder verweigerter Nahrungsaufnahme einhergeht, über das normale der Trauer hinausgeht und chronisch werden kann.
Die Tier-Verhaltensmedizinerin S.Schroll gibt für den normalen Trauerprozess als ungefähre Zeitspanne 3 - 6 Wochen an. Wenn sich der Zustand der Katze nach dieser Zeit nicht wenigstens etwas verbessert oder gar verschlimmert hat, kann das eben eine handfeste Depression anzeigen, die behandelt werden muss. Dann würde ich Kontakt zu einer Tier-Verhaltensmedizinerin oder Tierpsychologin aufnehmen. Das heißt nicht, dass die Katze nach 6 Wochen nicht mehr trauern darf, aber der Zustand sollte sich so langsam verbessern. Eine Depression kann sich äußern durch Nahrungsverweigerung, viel Schlaf, anteilnahmslos, apathisch, fehlende Körperpflege, Rückzug.
Wie gesagt, kann er teils solche Symptome während der Trauerphase aufzeigen, sie sollten sich aber nach ca. 6 Wochen wieder etwas normalisieren und auf keinen Fall stark anhalten oder gar verschlimmern.
Was du nun zur Unterstützung der Trauerphase machen kannst:
Zunächst dem Kater die Trauer einräumen und ihm auch die Zeit dafür lassen. Nicht die Trauer unterdrücken oder ihn nun zusätzlich stressen.
Zur Unterstützung der Stabilisierung, dass dein Kater mit der Zeit wieder in einen Alltagsrhythmus findet und da er ja nun de-ritualisiert ist, kannst du ihm gut helfen, wenn du nun auf Rituale und Rhythmen gut achtest.
D.h. sowenig Veränderung wie möglich, darauf achten, dass er z.B. zur selben Zeit wie immer gefüttert wird. Du kannst auch mal überlegen, wie der Tagesablauf deines Katers bisher aussah, ob da kleine Rituale mit dir dabei waren und diese nun besonders betonen, darauf achten, dass du sie weiterhin regelmäßig zur selben Zeit anbietest. Rituale sind Handlungen, oder kleine gemeinsame Abläufe, die die Katze immer wieder, regelmäßig durchführte oder angeboten bekam. Das kann eine regelmäßig angebotene Spielerunde, die immer z.B. Abends stattfand, sein, das kann das regelmäßige gewohnte Schmusen z.B. Abends auf der Couch sein, eine bestimmte Leckerli-Gabe, die es z.B. regelmäßig gab. Oder auch sowas, wenn die Katze z.B. regelmäßig Morgens, wenn der Mensch im Bad war, mit dabei war und am Wasserhahn spielte oder aber, dass die Katze vor dem Zubett-gehen nochmal gestreichelt wurde usw....
Einfach mal überlegen, welche regelmäßigen Gewohnheiten der Kater bisher hatte, auch kleine unscheinbare Handlungen sind wichtig, und bei diesen nun besonders darauf achten, dass du sie weiterhin zur gewohnten Zeit anbietest.
Es kann sein, dass er während der Trauer nicht immer darauf eingeht (z.B. gar nicht schmusen will), dann würd ich sie auch nicht aufdrängen, denn das ist jetzt einfach verständlich. Aber weiterhin regelmäßig anbieten, da die Regelmäßigkeit und Gewohnheiten für ihn nun sehr wichtig sind. Wenn sein Umfeld, seine Lebensbedingungen, man kann auch sagen sein "Zeit-/Raum-Gefüge" nun stabil sind und bleiben, kann er sich nämlich auch besser wieder stabilisieren.
Zeit-/Raum-Gefüge heißt, zeitliche Abläufe und Gewohnheiten und räumliche Umgebung.
Es kann ihm auch helfen, wenn du regelmäßig Spielerunden anbietest. Durch das Spielen kommt er zeitweilig aus seiner Trauer heraus. Das ist auch gut für die Gefühlslage im Körper (für die Hormone und Transmitter).
Auch viel liebevolle Zuwendung, Streicheln und Trost ist natürlich gut. Hierbei aber darauf achten, dass du es ihm nicht zu sehr aufdrängst, wenn er es nicht will oder annimmt, weil das auch wieder sehr stressen kann. Einfach immer wieder anbieten, wenn er partout nicht will, dann erstmal lassen und später wieder anbieten.
Hier noch eine Antwort (aus einem TA-Frageforum) zur Trauer bei Katzen von o.g. Tier-Verhaltensmedizinerin:
http://www.miau.de/arzt/antw_m.html#136
Mit Bachblüten kannst du die Trauerphase auch unterstützen. Die Bachblüten unterdrücken die Trauer nicht, sondern unterstützen sie.
D.h. es wird nicht so sein, dass du Bachblüten gibst und daraufhin seine Trauer oder Verhaltens-Symptome verschwinden. Das braucht seine Zeit und wird allmählich besser werden. Die Bachblüten können diesen Prozess aber gut unterstützen, damit er besser damit klar kommt und nicht in eine Depression rutscht.
Bachblüten sind alternative Medizin, ähnlich wie Homöopathie, und ihnen wird nachgesagt, dass sie eine harmonisierende Wirkung auf die Seele haben sollen. Es gibt für bestimmte Zustände (z.B. Angst, Verzweiflung, Erschöpfung, Aggression usw.) bestimmte Blüten. Da es alternativ-Medizin ist und nicht wissenschaftlich nachweisbar, gibt es sowohl Menschen, die auf Bachblüten schwören und damit gute Erfolge erziehlt haben, aber auch Menschen, die Bachblüten als Spinnerei abtun. Das muss jeder selbst wissen ;-).
Wenn du Bachblüten anwenden willst:
Solange er keine Depression hat, würde ich keine Bachblüten gegen Depressionen geben und auch keine Blüten dafür, dass das Tier wieder interessierter an der Umgebung wird. Wie gesagt ist das momentan ganz normal das er trauert und nicht zur Tagesordnung übergeht. Das muss man auch nicht erzwingen.
Besser sind jetzt Bachblüten, die man bei großen Veränderungen, Trennungen, Trennungsschmerz und normaler Trauer gibt.
Eine Mischung (es werden immer verschiedene Blüten zu einer Mischung zusammengefasst - abgestimmt auf das Lebewesen und die Situation) sollte aber individuell auf den Kater abgestimmt werden. Es gibt keine Standard-Mischungen (mit Ausnahme von "Rescue"), sondern die Blüten werden individuell zusammengestellt.
Für den Anfang kannst du als Sofortmaßnahme erstmal die Mischung "Rescue" geben. Das wird bei Verlust der Partnerkatze auch oft empfohlen, weil das auch traumatisierend ist und die Katze völlig aus dem Gleichgewicht bringt.
Rescue ist die Mischung, die auch Notfalltropfen genannt werden und als erste Maßnahme bei allen möglichen Notfällen, Schock, Schreck, Trauma und alles was einem aus dem Gleichgewicht bringt, gegeben werden kann. Den Notfalltropfen wird nachgesagt, dass das Lebewesen dieses dann besser verarbeiten kann.
Anschließend an die Behandlung mit Rescue (nicht länger als drei Tage) kann er dann eine individuelle Mischung bekommen.
Weißt du, woher du Rescue bekommst und wie du sie dosierst und eingibst?
Ich würde Rescue jetzt erst mal so schnell wie möglich besorgen (gibt es in einigen Apotheken, die machen dann auch das Anwendungsfläschen zurecht, also verdünnen die Originalsubstanz - ich empfehle die original Bachblüten zu nehmen, die gibt es in Apotheken, und keine Globulis, oder gar Fertigmischungen, wie sie im Internet häufig angeboten werden. Einfach in der Apotheke sagen, du möchtest die Rescue-Tropfen, für die Einnahme zurechtgemacht).
Ist dein Kater so zahm, dass du ihn am Köpfchen streicheln und massieren kannst? Die Bachblüten sollen nämlich bei Katzen besser äußerlich gegeben werden, also nicht oral eingeben, sondern die Tropfen über die Haut geben, oben am Köpfchen/Stirn, in der Mitte zwischen den Ohren, Tropfpipette ins Fell schieben und die Tropfen im Uhrzeigersinn einmassieren, dreimal täglich fünf Tropfen.
| Rieke schrieb: | | für mich ist es schon schwer damit klarzukommen ... |
Auch für dich ist es sehr wichtig, dass du den Trauerprozess zulässt. Der Verlust eines geliebten Haustieres ist genauso schlimm, wie der Verlust eines Partners, Familienmitgliedes, Freundes, auch wenn das in unserer Gesellschaft noch recht tabuisiert ist (so nach dem Motto "war ja nur ein Tier") und man oft im Umfeld kein Verständnis findet. Ich möchte dir eine schöne Seite verlinken, dort wird auch ein Buch "Abschied vom geliebten Tier" vorgestellt und es gibt Erste-Hilfe-Tipps für Menschen, die ein geliebtes Haustier verloren haben (von der Autorin des Buches):
http://www.cats-web.de/html/trost.html
Lieben Gruß
Urmel |
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UrmelMurmel
Anmeldungsdatum: 18.03.2004
Beiträge: 1587
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| Verfasst am: 27.05.2006 - 15:37 Titel: |
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| Gisela schrieb: | P.S. Die Dosierung ist immer gleich, ob groß oder klein, Tier oder Mensch.
:) |
sagen einige aber anders und in einigen Bachblütenseminaren über "Bachblüten für Tiere" wird es auch anders gelehrt. :wink:
Bei Katzen besser äußerlich anwenden, wie ich oben beschrieben habe, auf dem Köpfchen einreiben. Tagesdosis der Mischungen (nicht Rescue) 12 Tropfen, also dreimal vier oder zweimal sechs Tropfen pro Tag. Dosierung für Rescue habe ich oben schon genannt.
Und dann auch nicht nur Honeysuckle allein, sondern eine Mischung speziell für den Kater abgestimmt. Walnut sollte z.B. auch rein.
Für den Anfang aber, bis eine Mischung für den Kater gefunden ist, schnellstmöglich erst einmal Rescue zur Stabilisierung.
Lieben Gruß
Urmel |
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Gisela
Anmeldungsdatum: 02.11.2005
Beiträge: 279
Wohnort: Maintal
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| Verfasst am: 27.05.2006 - 16:23 Titel: |
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Hallo Urmel/Murmel!
Rieke möge mir jetzt verzeihen, da es ja ihr Thread ist, aber trotzdem möchte ich mich bei Dir für die links dieser schönen Internetseiten bedanken. Bin ja irgendwie auch betroffen.
| Zitat: | Es wäre z.B. gar nicht gut, ihm jetzt allzu schnell eine neue Zweitkatze hinzuzuholen (wie es öfter mal in Katzenforen empfohlen wird), damit, Trauer plus zusätzlichen Stress, wäre er ja völlig überfordert.
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Ich hatte tatsächlich mit dem Gedanken gespielt, ihm baldigst ein junges Kätzchen zu holen, da er jetzt nach Kimba`s Tod völlig allein ist wenn ich arbeiten gehe und er das ja noch nie kannte. Ich dachte, in der Trauerphase wäre die Zusammenführung einfacher, da er ja bestimmt froh wäre nicht mehr allein zu sein. Nun laß ich das nun doch lieber erstmal.
Viele Grüße:
Gisela |
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Rieke
Anmeldungsdatum: 26.05.2006
Beiträge: 10
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| Verfasst am: 27.05.2006 - 22:15 Titel: |
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hallo,
ich danke euch vielmals für eure antworten.
ich habe dieses rescue remedy sogar im haus, aber ich wusste leider nichts damit anzufangen, da es von meiner schwester stammt, die es für ihre katzen einmal brauchte.
ihr habt mir schonmal viel geholfen, vielen vielen dank.
gruß,
rieke |
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Rieke
Anmeldungsdatum: 26.05.2006
Beiträge: 10
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| Verfasst am: 05.06.2006 - 15:10 Titel: |
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und die geschichte geht weiter:
ohne mein wissen wurde nun ein zwei monate alter kater ins haus geholt.
nun ist mein menki völlig verwirrt und weiß nicht garnicht mehr wohin..
er verkriecht sich in die letzten ecken, die er finden kann und bleibt dort teilweise für mehrere stunden und beobachtet von da aus..
manchmal kommt er abends nicht mal mehr mit mir ins bett, obwohl er das noch nie niemals gemacht hat.
hilfe?! |
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Elke-030
Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 2848
Wohnort: Berlin
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| Verfasst am: 06.06.2006 - 08:58 Titel: |
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Gisela und Rieke,
was ist bei Euch los?
Rieke, biete Menki einen Ort wo er seine Ruhe haben kann, vielleicht Dein Zimmer? - denke aber auch daran, das "neue" Katerchen kann dafür nix - und vielleicht wäre mal ein klärendes Familiengespräch wichtig!
Liebe Grüße
Elke |
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Los-Katzos
Anmeldungsdatum: 06.05.2006
Beiträge: 72
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| Verfasst am: 06.06.2006 - 09:39 Titel: |
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O je! :shock:
Kannst du deinem Großen denn einen Kuschelplatz einrichten, wo der Kleine nicht hinkommt? Die können ja anfangs noch nicht so hoch springen.
Auf diese Weise haben wir hier bei uns unserer Katze ein wenig Ruhe vor den Zudringlichkeiten des Kleinen verschafft.
Der Kleine wird von uns abends, wenns Dunkel ist, auch noch "in sein Bettchen" gebracht. (Wir sitzen ja meistens draußen und da sollte er nicht mehr in den Bäumen rumklettern)
Milou geniest dann die 2-3 Stunden mit uns, bis wir ins Bett gehen sehr. Meist geht sie sogar vorher schon hoch ;)
Tagsüber haben sie jedenfalls genug Zeit sich zu beschnuppern und kennen zu lernen. |
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Rieke
Anmeldungsdatum: 26.05.2006
Beiträge: 10
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| Verfasst am: 06.06.2006 - 13:37 Titel: |
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ein klärendes familiengespräch? ich denke, dazu ist es zu spät.
oder soll ich die/den kleine/n vor die tür setzen?
menki hat schon noch sein eigenes reich. wie du schon sagtest: mein zimmer
nun muß er aber auch mal hier raus um zu fressen oder sein geschäft zu erledigen und danach kommt er jedes mal ziemlich verstört wieder zu mir.
am erschreckendsten finde ich allerdings, daß er nicht mehr alleine rausgeht.
er geht nur noch mit mir spazieren - ich fühle mich schon fast wie ein hundebesitzer.
ich kann an der situation leider nichts mehr ändern und mein zimmer reicht ihm nicht. das war das haus von ihm und seinem bruder und nun dieser störenfried :(
ich würde ihm gern mehr helfen, aber wie? |
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Elke-030
Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 2848
Wohnort: Berlin
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| Verfasst am: 06.06.2006 - 14:21 Titel: |
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Hallo Rieke,
nein, auf keinen Fall sollst Du den Kleinen vor die Tür setzen, der kann nun gar nichts dafür! Die Frage wäre ja - wo ist der Kleine her - je nach dem könnte er evtl. dahin zurück mit der Option ihn später zu nehmen, wenn Menki wieder stabiler ist! Dies ist natürlich nicht unbedingt immer möglich - deshalb ... war der Vorschlag ein klärendes Familiengespräch...
Nun, vielleicht kannst Du ihm zumindest sein eigenes Katzenklo in Deinem Zimmer parat stellen! Futter würde ich - solange es geht aber und er es sich holt - da geben wo er es bisher bekam, damit er sich nicht zu sehr isoliert und wer weiß, wenn sie beide futtern verbindet er die Anwesenheit des Kleinen vielleicht irgendwan mit etwas positiven und schließt Freundschaft?! Er braucht halt seine Zeit - schade das das die anderen Familienmitglieder nicht akzeptiert haben.
Ansonsten versuche den Kleinen innerlich auch nicht abzulehnen, das kann Menki spüren und macht ein komplikationsloses späteres Zusammenleben sonst nur noch schwerer.
Liebe Grüße
Elke |
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Rieke
Anmeldungsdatum: 26.05.2006
Beiträge: 10
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| Verfasst am: 06.06.2006 - 14:37 Titel: |
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ich habe garkeine wahl ihn oder sie (ich bin mir immer noch nicht ganz sichr) abzulehnen oder nicht.
wenn ich sehe, daß für andere eine katze regelrecht austauschbar ist, kann ich das nicht unterdrücken, obwohl das kätzchen nun nichts dafür kann. ich gehe ihm/ihr soweit es geht aus dem weg - mehr kann ich nicht tun.
es wäre sicher möglich das kätzchen für eine weile wieder in sein altes zuhause zu bringen - aber auch nur von einer seite aus.
hier darf ich mir anhören: es ist gut für menki, so hat er eine aufgabe und ist nicht mehr allein. da kann ich noch soviel erklären und erklären..
noch verwirrter ist er durch die tatsache, daß er für seine anderen beiden menschen hier im haus abgeschrieben ist - kein blick, kein streicheln, kein nichts..
das klingt sicher alles verwunderlich, aber glaub mir - mich stimmt es auch traurig.
nun ist es aber so, daß mauzi vergessen ist und und nun das kätzchen hier rumtollt und ich und menki damit maßlos überfordert sind.
dein vorschlag mit dem katzenklo werde ich erstmal befolgen, danke dafür
trauriger gruß,
rieke |
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Gisela
Anmeldungsdatum: 02.11.2005
Beiträge: 279
Wohnort: Maintal
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| Verfasst am: 06.06.2006 - 15:07 Titel: |
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Hallo Elke!
| Zitat: | Gisela und Rieke,
was ist bei Euch los?
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Also ich hab damit garnichts zu tun! :shock:
Ich wohn ganz woanders, kilometerweit weg und hatte eigentlich nur auf Riekes Thread geantwortet. Ich nix klärendes Familiengespräch!! :shock: :D :wink:
Grüße:
Gisela |
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Los-Katzos
Anmeldungsdatum: 06.05.2006
Beiträge: 72
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| Verfasst am: 06.06.2006 - 15:09 Titel: |
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Liebe Rieke,
das hört sich ja gar nicht schön an. :?
Vielleicht doch ein Gespräch und zwar mit der Option, dass die Beiden von allen gleich behandelt werden? (Also auch von dir der Kleine)
Ich denke schon, dass das sehr wichtig ist, auch wenn natürlich dein Menki von dir mehr Zuspruch mit Reden und Streicheln erhalten sollte - er braucht dich jetzt sehr.
Einer deiner "Mitbewohner" ist ein Kind? Darf der Kleine dort im Zimmer schlafen? So könntest du baby-freie Zeiten schaffen, wenn dein Kind ins Bett geht.
Ich weiß nicht, ob euer Mauzi wirklich ersetzt und vergessen ist, jeder Mensch hat eben seine Art um über Kummer und Trauer hinwegzukommen.
Hier habe ich eine ähnliche Zusammenführung geschildert, auch wenn Milou damals, im Gegensatz zu uns, schon über den Verlust hinweg gekommen schien.
Es wird doch stetig besser zwischen unseren beiden Lieblingen. ;) |
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Rieke
Anmeldungsdatum: 26.05.2006
Beiträge: 10
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| Verfasst am: 06.06.2006 - 15:18 Titel: |
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es gibt ein kind, ja.
ich bin das kind... ;)
und ich versuche aus meinem zimmer eine "babyfreie" zone zu machen, nur ist das kätzchen wohl doch zu neugierig und hangelt sich zehn minuten meine treppe hoch, um mal gucken zu können. und eine wirkliche tür habe ich leider nicht, so kann es nicht vermeiden, daß es ab und mal hier reinschaut..
naja, vielleicht gibt es doch noch hoffnung, daß menki und ich uns mit dem kätzchen irgendwann verstehen.. |
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Elke-030
Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 2848
Wohnort: Berlin
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| Verfasst am: 06.06.2006 - 16:09 Titel: |
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Hallo Rieke,
| Rieke schrieb: | es gibt ein kind, ja.
ich bin das kind... ;) |
Ich bin zutiefst beeindruckt!
Meine Familie war diesbezüglich sehr sensibel, deshalb weiß ich nicht ob es ein guter Rat ist, aber auch wenn sie Dir schon keine Mitsprache bei der weiteren Familienplanung gegeben haben, vielleicht kannst Du ihnen sagen, das es Dir und Menki weh tut - dass sie so tun als sein nix passiert, das ihr Beide noch etwas Zeit braucht um dies zu bewältigen - und das Menki weiterhin - oder besser noch gerade jetzt ihren Zuspruch und Trost ganz besonders braucht! Ich hoffe sie verstehen Dich richtig und tun Dich nicht als Altklug ab! Und falls aber doch, sei Dir sicher, sie meinen es nicht böse - sie wollen bestimmt nur das Beste - auch wenn es sich nicht mit dem was Du im Moment als solches betrachtest deckt!
| Zitat: | und eine wirkliche tür habe ich leider nicht, so kann es nicht vermeiden, daß es ab und mal hier reinschaut..
naja, vielleicht gibt es doch noch hoffnung, daß menki und ich uns mit dem kätzchen irgendwann verstehen.. |
Es wäre sehr wünschenswert! Schau dies kleine Katerchen ist noch viel zu Jung, ist von seiner Mutter und seinen Geschwistern getrennt worden - und spürt auch - da ist jemand der ganz einfühlsam und sensibel ist - er merkt bestimmt, das Du traurig bist, aber nicht warum darum seh´ es ihm nach, wenn er versucht Dich aufzuheitern oder laß´ Dich einfach anstecken (wenn Du kannst).
Es dauert leider und es tut sehr weh aber es wird besser!!!
Liebe Grüße
Elke
@Gisela,
irgendwie laß´ sich das für mich - wie eine Familie - entschuldige meine Art von Familienzusammenführung :lol: |
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Los-Katzos
Anmeldungsdatum: 06.05.2006
Beiträge: 72
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| Verfasst am: 06.06.2006 - 17:53 Titel: |
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Liebe Rieke,
ich bin, wie auch Elke, schwer beeindruckt.
Natürlich macht das die Situation nicht einfacher. Manchmal scheint es wirklich sehr schwer, sich gegen die "Großen" zu "behaupten".
Hier noch 2 praktische Tipps, die für dich vielleicht umsetzbar sind:
Wenn du ein Regal hast, das vielleicht sogar in der Nähe des Fensterbretts steht, dann räum doch oben ein Plätzchen für Menki frei, wo du ihm ein Kissen hinlegst und er von oben die Situation überblicken kann. Meine Milou zumindest scheint es selbstbewusst zu machen, das der Kleine ihr noch nicht überall hin folgen kann. So schinden wir halt Zeit bei der Annäherung. ;)
Vielleicht kannst du auch vor deine Tür ein Katzennetz spannen, über das du locker drüber steigen kannst und Menki drüber springen, nur der Kleine halt noch nicht. Unserer klettert zwar wie ein Weltmeister, aber auf die Heizung z.B. schafft er es noch nicht.
Aber sieh es deinen Eltern nach, bei vielem wo ich früher meine Eltern für taktlos und unsensibel gehalten habe, sage ich mir heute, sie wussten es nicht besser und haben es wohl eigentlich gut gemeint.
Liebe Grüße,
Los-Katzos |
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Rieke
Anmeldungsdatum: 26.05.2006
Beiträge: 10
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| Verfasst am: 06.06.2006 - 18:07 Titel: |
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nur verwunderlich, daß meine frau mama es schon einmal besser wusste..
aber das ist ja nun nicht das thema.
ich danke euch herzlichst für eure antworten und die guten tipps :) |
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Gisela
Anmeldungsdatum: 02.11.2005
Beiträge: 279
Wohnort: Maintal
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| Verfasst am: 06.06.2006 - 19:36 Titel: |
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.........Also vor meinem inneren Auge entspannt sich eine wunderbare Szene: Mama und Papa liegen nebeneinander im Bett, den Tag kurz Revue passieren lassen. Mama:" Die arme Rieke, sie leidet so unter dem verlust ihres Katerchens, wie können wir ihr nur helfen? Es schmerzt mich so sie leiden zu sehen!"
Papa:"Vielleicht können wir ihr einfach ein neues, junges Kätzchen schenken, so ein Wollknäul läßt sie sicherlich ihren Schmerz vergessen."
Mama:" Meinst du wirklich? Vielleicht hast Du recht, ich denke wir tun dies."
Nun, der Schuß ging wohl nach hinten los, und jetzt stehen Mama und Papa vor dem Problem, sie haben ein junges, hilfloses Kätzchen ins Haus geholt, wissen, wie schlimm es ist, für welches Lebewesen auch immer, hin und her gestoßen zu werden und möchten dies dem Kätzchen nicht antun.
Vielleicht hast Du, Rieke, für diese Szene überhaupt kein Verständnis und bist einfach nur überzeugt, das alle total gefühllos und kalt reagieren und das alles überhaupt nichts mit der Sorge um Dich zu tun hat. Du wirst es aber sicher irgentwann auch so sehen. Im Moment kannst Du einfach nur versuchen, das beste aus der Situation zu machen und Dich nicht vor Deiner Familie (und dem Kätzchen) zu verschließen.
Ich wollte damit einfach nur mal um ein bißchen Verständnis für Deine Eltern werben, die aus Sorge um ihre Kinder mal wieder alles falsch gemacht haben und es dabei doch nur gut meinten.
Liebe Grüße:
Gisela :glasses7:
P.S. Für diese Erkenntnis mußte ich auch erst 43 Jahre alt werden, hätte mir das letztes Jahr noch jemand erzählt, hätt ich ihn auch für "plemm plemm" gehalten. :D |
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Rieke
Anmeldungsdatum: 26.05.2006
Beiträge: 10
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| Verfasst am: 06.06.2006 - 19:50 Titel: |
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| deine theorie hätte ich mich gefreut, aber leider ist dem nicht so.. |
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Gisela
Anmeldungsdatum: 02.11.2005
Beiträge: 279
Wohnort: Maintal
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| Verfasst am: 06.06.2006 - 20:32 Titel: |
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Hallo Rieke!
.......Schade, jetzt weiß ich gar nicht was ich sagen soll :dontknow:
Du hast ja jetzt schon ganz viele Tips für Deinen Menki bekommen, hoffentlich wird es bald besser.
Liebe Grüße:
Gisela
:sad10: :sad11: |
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Rieke
Anmeldungsdatum: 26.05.2006
Beiträge: 10
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| Verfasst am: 06.06.2006 - 21:10 Titel: |
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es war nett gemeint von dir, danke :) und der rest gehört hier nun eigentlich schon garnicht mehr her.
ich hoffe auch, daß es besser wird - danke
gruß,
rieke |
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Los-Katzos
Anmeldungsdatum: 06.05.2006
Beiträge: 72
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| Verfasst am: 07.06.2006 - 17:09 Titel: |
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| Rieke schrieb: | ... hat man sonst wohl nicht viel zu tun.
...
da menki eher auf mich fixiert ist, anders als mauzi es war, musste wohl ein neuer kater herhalten | Liebe Rieke,
Es gibt mit Sicherheit viele Menschen, die als Ersatz für etwas, was ihnen in ihrem Leben fehlt z.B. Freunde, Partner, Kinder, Arbeit usw., Tiere zu sich nehmen.
Vielleicht sind das nicht gerade hehre Intentionen, aber ich denke es ist legitim.
So schwer es dir auch fallen mag, vielleicht schaffst du es ja doch Menki zu liebe deinen verständlichen Groll auf die Situation beiseite zu schieben, da es ja darum geht Menki wieder ins Familienleben und eure Wohnung zu integrieren.
Er wird sonst nämlich möglicherweise deine negativen Gefühle spüren, nur kann er natürlich den Hintergrund nicht erkennen, und wird von daher gestresst auf die Stimmung bei euch reagieren.
Liebe Grüße
Los-Katzos |
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Rieke
Anmeldungsdatum: 26.05.2006
Beiträge: 10
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| Verfasst am: 07.06.2006 - 17:20 Titel: |
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mhm, ich hatte nicht darüber nachgedacht wie das, was ich schreibe, klingt. so wie ihr das versteht ist es leider nicht, ich würde es aber auch so verstehen. aber wie schon gesagt, gehörts ja hier nicht hin.
und ich versuche mein bestes zu geben - habe eben versucht mich wenigstens ein bisschen dem kätzchen zu nähern.
sie wird mich schon um ihren kleinen finger wickeln können.
warum sind kleine miezen auch bloß so süß :roll:
aber ehrlich, ich danke es wird schon gehen..irgendwann..
und gleich nochmal an dank an euch - danke danke
gruß,
rieke |
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Evi3000
Anmeldungsdatum: 09.10.2006
Beiträge: 2
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| Verfasst am: 09.10.2006 - 10:21 Titel: |
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hier noch ein Link für alle gestressten Katzenbesitzer
[Admin: editiert] |
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Admin
Anmeldungsdatum: 13.11.2002
Beiträge: 3057
Wohnort: Die Wetterau, Hessen
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| Verfasst am: 09.10.2006 - 11:25 Titel: |
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Bitte verzichte darauf, Werbelinks zu weitgehend inhaltsleeren Seiten zu posten.
Gruß, |
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Admin
Anmeldungsdatum: 13.11.2002
Beiträge: 3057
Wohnort: Die Wetterau, Hessen
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