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Erbitte Hilfe! Leberentzündung (extrem), Ernährung??; Anämie
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kedi



Anmeldungsdatum: 08.07.2006
Beiträge: 41

Verfasst am: 08.07.2006 - 18:03    Titel: Erbitte Hilfe! Leberentzündung (extrem), Ernährung??; Anämie  

Hallo,

ich bin neu hier. Entschuldigt bitte dass ich hier so hereinplatze, gleich mit Fragen und auf Hilfesuche. Habe dieses Forum leider erst letzte Nacht entdeckt. Und auch schon einiges gelesen und Informationen gefunden, die mir schon mal etwas helfen zu verstehen was wohl los ist.

Meiner Katze Janis geht es leider gar nicht gut. :cry: Sie ist auch schon sehr alt (genaues Alter nicht bekannt da sie ein "Findling" war, aber sicher inzwischen so an/um die 20). Sie war schon immer eine ziemlich "Wilde", schmusen tut sie mit mir zwar gerne, aber lässt sich nicht überall einfach so anfassen oder gar von jedem auf den Arm nehmen. Und beim TA jetzt ist es leider sehr sehr schwierig.

Entschuldigt bitte falls ich zu wirr schreibe. Ich bin ehrlich gesagt inzwischen auch schon ziemlich "durch den Wind". Ich hab meine Tigerin so lieb, und hab inzwischen das Gefühl dass ich wohl alles falsch gemacht habe, aber auch immer noch keine Ahnung was nun das richtige wäre. Mir ist klar dass sie irgendwann ihren Weg gehen wird, muss, vielleicht bald vielleicht (hoffentlich) später, und ich weiss sie ist schon sehr alt, aber wenn es eine Erkrankung ist die behandelbar ist, mit Chancen auf noch etwas Lebensqualität, dann will ich doch auch tun was mir möglich ist damit es ihr nochmal besser gehen kann. Deshalb ging ich mit ihr zur Tierärztin.

Es fing letzte Woche an. Janis wollte oder konnte nicht mehr fressen. (kaum noch.)
Die Untersuchungen bei der TÄ (neue TÄ) waren leider sehr schwierig bzw unmöglich. :(
Nach Urinprobe hiess es dann: sieht nach Harnwegsentzündung aus, und Probleme mit der Niere.
Die TÄ hat mir Antibiotika-Tabletten (Amoxicillin der Wirkstoff) mitgegeben, wegen der Blasen-/Harnwegs-Entzündung, die sollte sie 2x/täglich nehmen ("ich geb ihnen extra leckere die frisst sie vielleicht so" ( :roll: leider nicht)), und Nierendiätfutter sollte ich füttern. (beides leider kein Erfolg, trotz Teewurst und Leberwurst.)
Wie schlimm es mit der Niere wäre könnte man erst nach weiteren Untersuchungen sagen, dafür müsste sie in "leichte Narkose" (Sedierung?).
Ich erwähnte auch meine Vermutung von Verstopfung. (Schwer zu sagen wie lange genau, da sie bis 2 Tage vor TA-Besuch Freigängerin war.) Aber ich sollte erstmal das Nierenfutter versuchen...

Gestern, nach Blutuntersuchung, wurde mir gesagt das Problem ist jetzt gar nicht die Niere, sondern die Leber! Die GOT Werte wären so hoch dass das Gerät sie nicht mal mehr messen kann. Die TÄ war selber sehr erstaunt.
Ausserdem hat sie schwere Anämie, das Zahnfleisch war ganz weiss (sie haben "bisl Zahnstein entfernt").
Das mit der Leber wäre auch sehr sehr ernst, aber "zwar eine schlechte Nachricht, aber andererseits wenn es sich behandeln lässt dann ganz gut, dann wären die Aussichten gut dass es sich gut regeneriert."
Das war wohl ein "erstes Ergebnis", aus dem Praxiseigenen Labor; es wurden auch Proben eingeschickt in ein anderes Labor, für die genauen Werte. Die waren heute leider noch nicht da.
Also heisst es wohl weiter warten (und bangen) ...
Montag sollen sie dann da sein.
Montag muss ich auch wieder hin, für die nächste Spritze. Es werden seit gestern Antibiotika gespritzt, "wegen der Leberentzündung".
(Ich fand es erst etwas komisch, weil mir die TÄ gestern gesagt hatte sie hätten ihr eine Cortison-Spritze gegeben. Hm, vielleicht haben sie gestern ja beides? In der Akte stand AB, hat die von heute (eine andere als gestern, Gemeinschaftspraxis) gesagt. :dontknow: )

Ich habe versucht genaueres zu erfahren, heute habe ich wirklich noch extra einiges vorsichtig nachgefragt was mir nicht so wirklich klar ist. Nachdem ich seit gestern so einiges noch zum Thema Lebererkrankungen gelesen hatte. Leider habe ich nicht wirklich Antworten erhalten die mich "schlauer machen". Vielleicht habe ich ja zu doof gefragt, oder sie damit genervt. Ich dachte halt sie wisse vielleicht etwas mehr was nun ist, und auch was ich tun / versuchen kann oder so. Und was sie nicht fressen soll.
"Eine Leberentzündung", und genaueres kann man nicht sagen. und "bis Montag warten".
Und "Diät-Leberfutter" soll ich jetzt füttern. (Beutel von Royal Canin, Stückchen in bisschen Gelee/Soße)
Ich habe extra nochmal nachgefragt, ob es nicht irgendwelche "Ernährungs-Pasten" oder so gibt, etwas was vielleicht sogar gut schmeckt (Malzpaste mochte sie z.b. gerne), und wo genug Proteine drin sind...? (Wegen vielleicht Fettleber? wegen dem starken abmagern? dachte ich... fragen tat ich erst, ganz vorsichtig ob Janis jetzt möglichst nichts zu fettes fressen sollte, wegen "Leberproblemen", und dann später eben nochmal ob's nicht wichtig wäre dass sie möglichst viel -die richtigen/guten- Proteine zu sich nimmt?)
"VMP-Pfitzer Katzenpaste" hat sie dann noch mitgegeben - aber da soll ich nicht zu viel von geben, "nur für jetzt am Anfang, bis sie das Diätfutter frisst". "Weil das fast zu 50% Fett enthält und das ist nicht gut". (Auf der Packung steht "Nahrungsergänzung" und soll maximal 20% der aufgenommenen Nahrung ausmachen. (???) )

Es geht meiner Katze inzwischen echt schlecht. Ist ziemlich schlapp, mauzt leise, und schläft / liegt viel. Fressen _will_ sie offenbar eigentlich immer noch, geht immer wieder hin, und ab und zu nimmt sie auch ein bisschen. Die Paste fand sie lecker! Aber ich trau mich nicht zu viel zu geben. "2 cm pro kg KGW" ..das ist nicht viel...
Die Narkose hat ihr auch ziemlich zu schaffen gemacht.
Der Einlauf, der dann auch in der Narkose gemacht wurde, hat leider bisher nicht den 'angekündigten' "überall Durchfall verteilen" gebracht - ich würd mich ja freuen wenn's so wäre!! egal wohin. (ja, immer noch Verstopfung. Nach dem Röntgen haben sie meine Sorgen desbezüglich dann geteilt... - einen Teil haben sie in der Narkose wohl schon rausgekriegt, immerhin... aber der Rest... )
Ihr wurde auch Flüssigkeit gegeben - gepinkelt hat sie dann wie ein Weltmeister. Aber mehr leider auch nicht.

Ich will mein Kätzchen ja auch nicht endlos mit Behandlungen quälen wenn es schon keinen Sinn mehr hat; manchmal befürchte ich vielleicht tue ich das schon???
Aber die TÄ sagte erst mit den ganzen / Vollständigen Laborergebnissen kann man was sagen. Bis dahin halt die Leberentzündung mit Antibiotika behandeln, weil das auf jeden Fall nötig ist.
Und "Vitamine" und "was homöopathisches" hat sie heute auch noch gespritzt. Nachdem ich nochmal nachgefragt habe was denn mit Übelkeit ist, ob das nicht auch das Problem mit nicht Fressen können erschwert, hat sie dann nochmal was gespritzt, "gegen Übelkeit, um die Schleimhäute zu schützen". Ich weiss es leider nicht genauer. Ich habe wohl mit meinen Fragen zu viel genervt. :( (naja die TÄ heute hatte die Katze ja vorher auch nicht behandelt, vielleicht wusste sie einiges auch einfach nicht? - aber die andere TÄ da war es noch schwieriger.)

Wenn mein Kätzchen eine Chance haben soll, dann ist doch erstmal das wichtigste was ich tun kann dass ich was finde was sie frisst?!

bloß was??

Wie gut (oder gefährlich??) ist es, ihr mehr von dieser VMP-Pfitzer Katzenpaste zu geben?
Gibt es nicht was, was "richtige Ernährung" ist, und was so lecker schmeckt wie diese Paste? Dann würde sie das ja vielleicht auch in größeren Mengen fressen...

Wäre es ok ihr noch von dem "Nieren-Futter" zu geben (da habe ich noch was da.. und das eine davon hat sie einigermaßen gemocht), oder wäre das genau falsch wenn Leberwerte so sehr viel zu hoch sind?

Ich habe hier auch von Zwangsernährung gelesen, bei Leberproblemen.
Ich bezweifle ob eine Zwangsernährung bei Janis überhaupt möglich wäre. (Wäre das ansonsten auch bei so alten Katzen überhaupt sinnvoll? - Aber was per Füttern mit der Hand geht will ich gerne geduldig versuchen.) "Zwang" weckt bei ihr eher noch alle letzten Reserven zum Kämpfen auf (wenn sie keine Fluchtmöglichkeit hat); es hat an sich am ehesten noch immer mit locken oder "überlisten" geklappt.
Unsere TÄ wo wir früher waren ist leider vor kurzem gestorben :(
Da ging es irgendwie, einigermaßen. Für Spritzen z.b. konnte ich sie halten, sie hat sich dann an mich gedrückt, und es ertragen, und ist so wie sie weg konnte wieder in ihren Korb geflüchtet. (Kratzer verheilen ja wieder... ist da meine Devise.)
Bei der TÄ jetzt ging kaum was an Untersuchungen. Also eigentlich gar nix. Nachdem Janis beim ersten Besuch bei (etwas überstürztem) Versuch der TÄ sie abhören zu wollen mich gekratzt und dann gebissen hat gehen jetzt auch Spritzen nur noch im "Zwangskäfig" :(


Entschuldigung das ist ja ein totaler Roman geworden.

Ich würde mich sehr freuen wenn mir jemand Tips für diese Situation zu füttern und Ernährungs-Pasten oder so geben könnte. Oder vielleicht auch ob mein Eindruck (vom Lesen anderer threads) stimmt dass jetzt möglichst viel Proteine wichtig wären, und möglichst wenig Fett?
Was kann ich noch richtig machen, wenigstens in Sachen Ernährung, jetzt über's WE, wenn überhaupt was gesagt werden kann ohne das vollständige Laborergebnis?


Bin für jeden Tip dankbar.
Vielen lieben Dank!!!!
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UrmelMurmel



Anmeldungsdatum: 18.03.2004
Beiträge: 1587

Verfasst am: 09.07.2006 - 10:47    Titel:  

Hallo Kedi,

ach das tut mir ja leid, das es Janis so schlecht geht. 20 Jahre ist wirklich schon ein sehr stattliches Alter. Wenn sie so eine Wilde ist und sich nicht richtig untersuchen lässt, das also viel Zwang und Stress für sie ist, ist das ja auch blöde. Ich würde nämlich dazu tendieren, zu einer Tierklinik zu gehen, weil mir Tierärzte manchmal zu "lasch" vorgehen. Z.B. wenn der Urin auffällig war und die Katze nicht mehr frisst, würde ich gleich ein großes Blutbild haben wollen und nicht erst Antibiotika geben (wo noch nicht mal klar ist, ob was von Bakterien verursachtes überhaupt vorliegt) und auf Verdacht Nierendiätfutter. Da hätte ich dann gerne weiterführende Diagnostik gehabt, bei Verdacht auf Niere eben upc-Test, Blutbild und Ultraschall der Niere usw. Auch wegen der Verstopfung find ich es nicht gut, das die TA gesagt hat, erstmal Nierendiät geben und abwarten. Und wenn nun die Leberwerte hoch sind, also was an der Leber ist, wäre auch ein Ultraschall der Leber wichtig und notfalls, falls Blutbild und Ultraschall nicht schon eine eindeutige Diagnose geben, eine Biopsie.

Zum Antibiotika, da weiß ich nicht, ob das ok ist, es auf Verdacht zu geben. Klar, wenn es eine Leberentzündung ist, von Bakterien verursacht, dann ist AB gut und wichtig. Aber nicht alle Lebererkrankungen sind von Bakterien verursacht. Es kann auch Folge einer Herzschwäche sein, oder von Viren verursacht oder Stauung der Gallengänge oder Folge einer Vergiftung, oder Lebertumor usw.... Da müsste eben schnell weitere Diagnostik betrieben werden, nicht nur Blutbild und Abtasten der Leber allein, sondern auch Ultraschall. Wenn die TA kein Ultraschallgerät hat, wäre es sowieso besser, rasch in eine Klinik zu gehen.

Warum sagte die Tierärztin, dass Janis für weitere Untersuchungen in Narkose muss? Weil sie sich so wehrt? Für einen Ultraschall z.B. ist keine Narkose notwendig. Wenn die Katze sich wehrt, würd ich es lieber mit festhalten und beruhigen versuchen. Eine Narkose belastet natürlich noch zusätzlich Niere und Leber und das in Janis Alter! Und wenn schon unbedingt eine Narkose notwendig sein sollte (ich würds aber erst ohne versuchen), dann gibt es Narkosen für Risikopatienten (alte, schwache, Herzkranke usw.), die nicht so sehr belasten, das ist die Inhalationsnarkose. Wenn die TA keine Inhalationsnarkose machen kann, wäre das für mich auch ein Grund in eine Klinik zu gehen.

Zur Ernährung:
Ein Leber-Diätfutter oder leberfreundliche Päppelkost ist schon wichtig.
Es ist richtig, dass Janis unbedingt fressen muss, damit es nicht zum Abbau von körpereigenem Eiweiß kommt, was die Leber zusätzlich belastet und noch eine hepatische Lipidose auslösen kann. Dabei geht es aber nicht darum, unbedingt nun möglichst viel Eiweiß zuzufügen, sondern eben, dass überhaupt (gut verdauliches) Eiweiß bzw. Nahrung in den Magen kommt, damit es nicht zum Abbau von Körpereiweiß kommt. Bei Lebererkrankungen, v.a. chronischen, wird manchmal sogar eher weniger Eiweiß gegeben, weil beim Eiweißstoffwechsel Ammoniak entsteht, was die Leber entgiften muss. Und um die Leber zu entlasten, wird proteinreduziert gefüttert. Allerdings ist es viel wichtiger, dass das Protein gut verdaulich ist, denn fehlendes Protein bei Hungerzuständen kann eben wieder zum Abbau von Körpereiweiß führen. Eiweiß besteht ja aus Aminosäuren, und einige Aminosäuren werden zum Aufbau von Körpereiweiß gebraucht, andere Aminosäuren lassen eher das giftige Ammoniak entstehen. Das ist ganz gut auf folgender Seite erklärt:
http://www.doris-katzenseiten.de/Leber.htm

Allerdings ist es wichtig, das Janis überhaupt erst mal frisst. Und wenn eine Katze nicht richtig frisst, ist es gut, wenn das Futter eine hohe Energiedichte hat, wo auch viel Nährwert in einer kleinen Menge steckt, also eine Aufbaukost, wovon sie dann nicht soviel fressen braucht.
Wenn Janis das Leberdiätfutter von Royal Canin nicht annimmt, vielleicht klappt es ja mit einem anderen, z.B. von Hills oder frag doch mal die TA nach einem Aufbaufutter. Vielleicht klappt es auch mit einem flüssigen Futter besser, das man dann halt zur Not, wenn sie so gar nichts aufnimmt, mit einer Spritze ins Maul geben kann.
Zur Not würde ich auch das bisherige Futter noch untermischen, denn eine abrupte Umstellung auf ein fremdes Futter klappt bei Katzen eben nicht immer, das würde ich mit der TA besprechen.
Gut ist auch, mehrere kleine Mahlzeiten anzubieten (aber das, was nicht gefressen wird, nicht stehen lassen, sondern dann wegtun und immer frisches Futter anbieten) oder das Futter auch anzuwärmen, vielleicht wird es dann besser angenommen. Manche Katzen mögen es auch, wenn man dabeibleibt und daneben hockt.
Von der Paste würde ich auch nicht zuviel geben, eben wegen dem hohen Fettgehalt.
Der Vitamin B-Komplex wirkt auch appetitanregend und ist auch gut zur Blutbildung (Vit B12), Janis hat ja wahrscheinlich eine Anämie. Aber wahrscheinlich hat die TA den schon gespritzt, weil du schreibst, das sie Vitamine gespritzt hat.

Ich drück dir die Daumen, das sich Janis wieder berappelt und das Leberproblem sich gut behandeln lässt.

Lieben Gruß
Urmel
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kedi



Anmeldungsdatum: 08.07.2006
Beiträge: 41

Verfasst am: 09.07.2006 - 14:26    Titel:  

Hallo UrmelMurmel,

hab vielen lieben Dank für deine Antwort!! Und Danke für die gut verständlichen Erklärungen.
Ich hatte schon befürchtet dass vielleicht gar keiner was sagen mag, weil sie doch auch schon so alt ist, und nicht klar ist was genau los ist, und auch nicht wie lange sie selbst bei jetziger guter, erfolgreicher Behandlung noch bei uns bleiben wird. Aus meinem Bekanntenkreis habe ich auch schon sowas gehört wie "sie ist doch schon so alt, wieso dann noch TA Untersuchung jetzt, dann stirbt sie jetzt halt". :(

Also ist das Nierenfutter -und erst recht "Normalfutter"- jetzt ungeeignet... Es ist dann wohl ganz gut dass ich immer wieder versucht habe ihr das neue TA-Futter schmackhaft zu machen - zwar anfangs mit der "KatzenPaste", die sie ja lecker findet, ich hoffe das war dann nicht zu viel Fett, aber heute Nacht hat sie endlich auch das neue Futter pur gefressen, sogar einen ganzen grossen Esslöffel davon, den ganzen Teller leergeschleckt. Es ist "Sensitivity s/o control" von Royal Canin, ich sehe es steht auch "selected protein" am Rand drauf, das ist dann wohl das mit den "richtigen Aminosäuren", also gut. Mir ist noch nicht so ganz klar ob dies nun eine spezielle Leberdiät ist oder eine Aufbaukost wo auch viel Nährwert in einer kleinen Menge steckt, oder vielleicht beides in einem?

Ich kann ja auch die TÄ morgen nochmal fragen, ob dies schon Päppelkost bzw Aufbaukost ist, oder ob ich da auch nochmal was anderes vielleicht noch "energiekonzentrierteres" versuchen kann. Denn so viel wie sie sollte frisst Janis noch nicht wieder. [Auch die Flüssigkeitsaufnahme macht mir dabei immer wieder große Sorgen, weil sie nicht extra trinkt (eigentlich noch nie) sondern das mit dem Futter aufnimmt - ich misch ihr schon länger meist etwas Wasser mit rein.]

Über's googlen fand ich dass es angeraten wird als "Schonkost bei Durchfällen". Huch?
Janis hat ja furchbar Verstopfung (leider immer noch :cry: ). Ich hoffe dieses Futter macht das dann nicht noch schlimmer? Naja irgendwas muss sie ja fressen. Wegen der Verstopfung mache ich mir auch immer mehr Sorgen, das mit dem Einlauf hat leider nicht so gewirkt wie die TÄ meinte, also bis jetzt (2 Tage danach) jedenfalls nicht. Und sooo lange kann es doch nicht dauern bis sowas wirkt? oder doch?? Ich befürchte ja da ist nur der Einlauf wieder rausgekommen. Es tut ihr weh, und sie kann und kann nicht. Heut morgen war sie wieder auf den Beinen und ist viel zum Katzenklo gelaufen, und sie presst fast bis zum Umfallen... leider ohne Erfolg :(

Gibt's da irgendwas was ihr noch helfen kann den Kot abzusetzen? (naja ist wohl das falsche Unterforum hier für diese Frage. Unter "Verdauung" fand ich leider nur Sachen zu Durchfall...)

Vielleicht gibt ihr ja das neue Futter (und die Vitaminspritze) etwas neue Kraft. *hoff*

Zitat:
Gut ist auch, mehrere kleine Mahlzeiten anzubieten (aber das, was nicht gefressen wird, nicht stehen lassen, sondern dann wegtun und immer frisches Futter anbieten) oder das Futter auch anzuwärmen, vielleicht wird es dann besser angenommen. Manche Katzen mögen es auch, wenn man dabeibleibt und daneben hockt.

Ja, das mache ich. Das angewärmte mag sie auch lieber, ich vermute auch es riecht ja auch intensiver. Und verträglicher ist's ja auch. Die vielen kleinen Mahlzeiten... sind die letzten Tage meist nur Teelöffel-groß gewesen, weil sie selbst diese Menge nicht aufgefuttert hat (was hat mein Mülleimer schon für Mengen an Kafu verschluckt :roll: )... Für die Nacht dann eben der große Esslöffel (ich muss ja auch mal ein paar Stunden schlafen)... den sie ja heute Nacht geschafft hat! Ich hoffe sie ist auf den Geschmack gekommen.
Sie mag es sehr, wenn ich daneben sitze :) und auch sie immer mal wieder streichele und mit ihr rede. Dann frisst sie doch noch mal ein Häppchen.

Die Spritze die die TÄ nochmal gab als ich wegen Übelkeit nachfragte hat wohl geholfen, oder vielleicht auch die Vitamine (B, Appetit?), jedenfalls 'schmatzt' und schluckt sie auch kaum noch (also nicht beim Fressen meine ich, sondern so, quasi "leer schlucken", und so eine art schmatzen. Ich vermutete dahinter Übelkeit. Und sie hat ja auch deutlich williger und mehr gefressen als die letzten Tage. (noch einen großen Esslöffel auf ihrem Tellerchen, dann hat sie fast einen 100g-Beutel - naja minus das übriggelassene, also nicht mehr als ca. 75g schätze ich - gefressen seit gestern nachmittag)



Zitat:
Zum Antibiotika, da weiß ich nicht, ob das ok ist, es auf Verdacht zu geben. Klar, wenn es eine Leberentzündung ist, von Bakterien verursacht, dann ist AB gut und wichtig. Aber nicht alle Lebererkrankungen sind von Bakterien verursacht.

Ich bin auch nicht so glücklich damit keine klaren Aussagen zu kriegen über was nun eigentlich ist, mir kommt vieles irgenwie nach "Stochern im Nebel" vor.
Auf meine Nachfrage hin ob denn noch etwas genaueres bekannt wäre, die weiteren Untersuchungen (z.B. Röntgen wurde ja nach dem Blut-"Schnelltest" noch gemacht) noch etwas genaueres über "das Leberproblem" ergeben hatten, kam schliesslich etwas unwirsch auch nur wieder "es ist eine Leberentzündung". :(
Wenn denn mit Antibiotika nun schon mal angefangen wurde, macht es dann nicht jedenfalls Sinn, diese abzuschliessen? (von wegen "Resistenzen züchten"... ich weiss nur beim Menschen ist es deswegen wichtig WENN schon AB, dann auch lange genug..) - keine Ahnung wie sich AB-Wechsel zu anderem Wirkstoff auf die Mikroben auswirken könnte (wenn denn irgendwo schädliche sind die Resistenzen entwickeln könnten), aber als ich las dass Amoxicillin eins ist was die Leber wohl ziemlich belastet hab ich auch erstmal nochmal schlucken müssen...


Zitat:
Warum sagte die Tierärztin, dass Janis für weitere Untersuchungen in Narkose muss? Weil sie sich so wehrt? Für einen Ultraschall z.B. ist keine Narkose notwendig. Wenn die Katze sich wehrt, würd ich es lieber mit festhalten und beruhigen versuchen. Eine Narkose belastet natürlich noch zusätzlich Niere und Leber und das in Janis Alter!


Ja, weil sie sich so wehrt.
Ich war erst sehr erschrocken als sie das sagte. Und habe mich mit der Entscheidung sehr schwer getan, eben weil ich auch dachte dass das großer Stress und Belastung für sie ist, und in dem Alter...
Und auch weil ja sehr unsicher war ob "das Nierenproblem" (was der Urinteststreifen angab - die Leber war laut Teststreifen "ok"), das durch die Blutuntersuchung geklärt werden sollte, überhaupt behandelbar wäre oder Chancen dazu hätte. Das hat mich auch sehr in innere Konflikte gestürzt, ich hatte immer gedacht wenn dann irgendwann einschläfern lassen nötig sein sollte dass ich sie dann im Arm halten könnte oder so (früher ging das mit Spritze geben und im Arm halten bei TÄ ja auch), und nicht im Zwangskäfig eingequetscht, in Panik, alleingelassen... Diese Vorstellung finde ich auch immer noch ganz fürchterlich, und ich bin irgendwie auch ziemlich erschüttert und traurig bei dem Gedanken dass jetzt Spritzen geben nur noch so gehen soll.

Für die Blutabnahme musste sie also in Narkose gelegt werden.
(Das ist ja leider auch noch etwas "komplizierter" als eine Injektion "von hinten", in den Oberschenkel oder so.)
Ich hatte auch einige andere TA-Praxen angerufen und gefragt wie sie das handhaben würden, oder was sie evtl auch ohne Narkose versuchen könnten - aber das mit Zwangskäfig und Narkosespritze scheint wohl die meist übliche Vorgehensweise zu sein. (jedenfalls wo ich anrief)

Eine Blutabnahme haben wir vorher noch nicht durchstehen müssen, da kann ich also nichtmal sagen ob das bei der alten TÄ "einfach so" gegangen wäre (und bei der ging sehr viel mehr als jetzt bei dieser - die Praxis war auch eher klein, und sehr ruhig, und auch seltenst mal herumlaufende Hunde zB, also relativ wenig "Extra-Panik-Auslöser"), und da Janis jetzt ja schon bei Annäherung des Stethoskopes so "auszuckte" (und die TÄ so völlig entsetzt war darüber) wusste ich dann auch nicht viel Alternativen als das dann eben so zu machen wie die TÄ sagte. Zumal sie auch sagte es könnte noch Röntgen nötig werden nach der Blutuntersuchung, und das ginge nur in Narkose - also erst eine schnelle Blutuntersuchung im praxiseigenen Labor, evtl dann noch Röntgen zum abklären - und erst dann könne sie etwas sagen zu was mit der Niere ist (die sie ja da noch als Hauptproblem sah) und was sonst noch ist und was für Chancen es gibt bzw was sinnvoll wäre.
Leider wusste ich da noch nichts von Ultraschall und dass das sinnvoll und wichtig ist. Sonst hätte ich gleich danach gefragt.

Zu wissen dass es Leber und Niere so belastet wäre wohl ein weiterer Grund gegen (noch mehr) Narkose(n) wenn sie denn vielleicht vermeidbar sind. Oder dann wenigstens diese besser verträgliche von der du schreibst.
*grübel* Ob Inhalation wohl ohne dieses Einquetschen im Zwangskäfig möglich wäre? Das ist furchtbarer Stress für Janis...

Ich weiss nicht in wie weit weitere Untersuchungen dann noch möglich, und auch sinnvoll sind ?? ...Eine Operation z.B. (und Biopsien wenn sie aussagekräftig sein sollen werden mit OP gemacht oder?) wäre glaub ich wohl für mich/uns die Grenze. Janis Allgemeinzustand, und das Alter, naja und der Preis :( es ist jetzt schon heftig mit den Kosten, eigentlich für mich an der Grenze, und irgendwie schlittere ich da halt auch vom einen in's nächste... bei "Blutuntersuchung zur genauen Diagnose, und wenn Behandlung (per Antibiotika(?)) möglich / anspricht dann gute Heilungsschancen" will ich das doch versuchen... wenn es gut heilbar ist mit Antibiotika, dann wäre noch ein bisschen mit Lebensqualität leben können doch sehr schön...


Ich überlege - wenn die Blutwerte morgen wenigstens schon mal ergeben dass es noch Sinn macht weiter zu behandeln - ob nicht wirklich so eine Inhalationsnarkose dann wichtig wäre wenn nochmal Narkose nötig ist ... und wo die gemacht wird... vielleicht sollte ich woanders hingehen...? Ich gehe davon aus dass wenn diese TA-Praxis das machen könnte dann hätten sie das doch zumindest erwähnt?!? zumal ja der Urin-Test auf Niere hinwies, und "normale" Narkose ja die Niere auch belastet?
Ich bin in einigem nicht so ganz glücklich damit wie es bei dieser TÄ gelaufen ist und gehandhabt wird (freundlich formuliert), und unsicher ob das alles so gut und richtig ist, bzw ob es woanders besser wäre?
Ich fühle mich, was den Austausch, das Gespräch, Information mit dieser Praxis angeht, auch nicht so wirklich gut beraten, und ich wünschte mir sie würde mir mehr sagen und erklären, mir kommt das eine oder andere schon komisch vor. Aber ob es woanders besser ist?
Je nachdem was morgen rauskommt, vielleicht sollte ich doch noch versuchen eine "Reise zur Tierklinik" zu organisieren? (Muss Auto samt Fahrer organisieren...) (Diagnostizieren können die sicher viel besser... Hmm, Klinik klingt für mich so nach "vollste Intensivmedizin", stationär, OP's, an den Tropf und so...?)

Fragen über Fragen....

Vielleicht waren wir mit unserer vorigen TÄ wirklich verwöhnt, Janis und ich. Die hatte "die Ruhe weg", und zB wenn Janis gefaucht hat, hat sie bloss ruhig gegrinst und gesagt "prima, zeig mir deine Zähne und dein Zahnfleisch" und ihr in's Mäulchen geguckt.
Die jetzige TÄ hat dann wohl eher Angst dass sie gleich kratzt und beisst. (Und die Erwartung hat Janis ja dann auch prompt erfüllt. :( )
Viele Überlegungen...


Au Weia das ist ja schon wieder ewiglang geworden. Irgendwie tuckern mir so endlos viele Gedanken dazu im Kopf und Bauch herum, und so wenig Antworten von der TÄ (und ich versuche da nur das nötigste zu fragen weil eh so voll die Praxis), wenn ich anfange zu schreiben platzt es gleich endlos heraus.
Vielen Dank für die Geduld.


liebe Grüsse,
kedi
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Angie



Anmeldungsdatum: 01.09.2005
Beiträge: 293
Wohnort: Achim bei Bremen

Verfasst am: 09.07.2006 - 15:11    Titel:  

Hallo Kedi,

ich kann dir auch nur empfehlen in eine gute Tierklinik mit entsprechender diagnostischer Ausrüstung zu gehen. Lebererkrankungen können vielfältige Ursachen haben und die Ursache muß gefunden werden damit man richtig behandeln kann. Wo wohnst du denn? Vielleicht kann dir jemand eine Klinik empfehlen? Und bitte, laß dir alle Untersuchungsergebnisse geben und stell sie hier rein. Das ist natürlich auch wichtig, wenn du in eine Tierklinik gehst, damit die Untersuchungen nicht nochmal gemacht werden müssen.

Du schreibst, der GOT wäre sehr hoch, das könnte z.B. auch auf eine Herzerkrankung hinweisen, dieser Wert ist nicht organspezifisch.
Hier mal ein Artikel dazu:

http://www.vetmedlabor.de/pdf_dateien/vortragszusammenfassung_62_154_237_1061103128598.pdf

Wichtig ist, das sie frißt, was ist erstmal egal, kleine Portionen über den Tag verteilt.
Zur Assistenzfütterung bietet sich an, Bioserin, Vitaltrunk und von Royal Canin gibt es noch so´n Pulverzeug zum anrühren, weis grad nicht wie das heißt. Wenn sie alleine frißt ist das gut, hochwertig proteinreich sollte es sein, Hill´s a/d gibt´s beim TA, kann man auch per Spritze geben.

Natürlich sollte das was sie frißt auch wieder hinten raus kommen, ich denke mal, das ist erstmal das wichtigste Problem. Auch hier sollte unbedingt geguckt werden, nicht das ein Darmverschluß vorliegt.

Alles Gute

Angie
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kedi



Anmeldungsdatum: 08.07.2006
Beiträge: 41

Verfasst am: 09.07.2006 - 18:22    Titel:  

Hallo Angie,

vielen Dank auch dir für die Antwort!

Ich werde morgen mal nach Hill's a/d fragen! Ja, wenn sie frisst, dann alleine (bzw ggf mit stückchenweise auf der Hand anbieten und dabei streicheln..) Als die TÄ mir die Nierenfutter mitgab war da auch ein Döschen Hill's k/d dabei das fand Janis einigermaßen lecker - das a/d dann hoffentlich auch.

...GOT nicht organspezifisch... Herz?... hmmm...
wieso schlug sie dann so "Leberalarm"? (vielleicht noch andere Werte? ich werd's wohl morgen erfahren.)
irgendwie denk ich immer mehr vielleicht bin ich bei dieser TÄ nicht wirklich so richtig...

Ich hoffe die Laborergebnisse sind dann morgen da, und ich will dann auch ne Kopie davon haben zum mitnehmen. Die krieg ich ja wohl hoffentlich von der TÄ! (Ich sollte wohl am besten auch nach den anderen Untersuchungsergebnissen schriftlich (Kopie) fragen, ich hoffe ich krieg da was, das Fragen kam ja nicht so gut an..) Dann kann ich die hier auch reinstellen. Und ich hab dann auch schon was womit ich in der Tierklinik fragen gehen kann es müsste dort dann nicht schon wieder gemacht werden mit dem Blutabnehmen.
Ich denke immer mehr das wäre wohl doch gut mit Tierklinik... die wissen wohl hoffentlich was sie tun. Woher weiss ich wie gut die Tierklinik ist? Ich bin in der Nähe von Berlin. Ich weiss im südl.Berlin gibt es eine da war meine Mutter mal (Kater tagelang am Tropf wg. Niere... sie war nicht soo begeistert... (das Katerli war ein totaler Schmusebär der sich fast alles gefallen liess, da ging das...))
Hat hier jemand gute Erfahrungen mit dieser Tierklinik? Oder kann eine andere empfehlen?
Vielleicht gibt's ja auch eine Tierklinik wo's Ärzte gibt die evtl auch die Geduld hätten es erstmal (zumindest für "einfachere" Untersuchungen) ohne Narkose zu versuchen? Oder ist das aussichtslos? (Mir macht es nix zerkratzt zu werden, zumal wenn's für Janis weniger belastend ist...aber der TA muss da ja auch mitmachen um's zu versuchen...)
Vielleicht eine ganz blöde Frage: Ist eine Tierklinik-Behandlung generell teurer als bei einem "niedergelassenen Tierarzt"? (weil's eben Klinik ist oder so??) Oder kommt das für die gleiche Untersuchung/Behandlung im Prinzip ungefähr auf's gleiche raus?



Zitat:
Natürlich sollte das was sie frißt auch wieder hinten raus kommen, ich denke mal, das ist erstmal das wichtigste Problem. Auch hier sollte unbedingt geguckt werden, nicht das ein Darmverschluß vorliegt.


Ja ich befürchte auch dass das langsam das allerwichtigste / dringlichste wird, mache mir da immer mehr Sorgen.
Was kann ich da tun?!
Woran kann so ein Darmverschluss erkannt werden?
Kann sie einen haben und die TÄ hat das nicht erkannt, ist das schwer zu erkennen?
Was kann / muss da geguckt werden?

Vor 2 Tagen in der Narkose, ich hatte die TÄ ja gebeten danach doch bitte auch zu gucken, weil ich mir wirklich Sorgen machte. Und nachdem sie das Röntgen sah bestätigte sie meine Sorge und hat dann eben diesen Einlauf gemacht - einen Teil haben sie dann rausgekriegt sagte sie, und der Rest käme dann wenn sie wieder zu Hause ist, ich sollte mich auf "verteilten Durchfall" einstellen wenn sie wieder rumläuft bzw sie eben nicht überall rumlaufen lassen. (sollte sie eh noch möglichst lange im Transportkorb lassen damit sie möglichst nicht so viel rumläuft sondern "aus Langeweile" oder so dann eben noch möglichst viel schläft, um sich zu erholen.)

Also hat jedenfalls _dieses_ "nach gucken" der TÄ wohl irgendwie nix gebracht... und meine Sorge hierüber steigt wieder, und die Hoffnung dass der Einlauf noch hilft sinkt.. Sie leckt sich seit gestern viel am Po und es ist rot..

Wahrscheinlich alles Fragen für einen Tierklinik-Besuch...?

Würde mich freuen über Tips wo ich da am besten hingehen sollte!

nochmals vielen Dank für eure Mühe und Antworten!

liebe grüsse,
kedi
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UrmelMurmel



Anmeldungsdatum: 18.03.2004
Beiträge: 1587

Verfasst am: 09.07.2006 - 18:26    Titel:  

Hallo Kedi,

Zitat:
Aus meinem Bekanntenkreis habe ich auch schon sowas gehört wie "sie ist doch schon so alt, wieso dann noch TA Untersuchung jetzt, dann stirbt sie jetzt halt".


Naja, sie ist zwar schon ziemlich alt und im Alter kann es natürlich zu Alterserkrankungen kommen oder das die Organe schlapp machen, aber das heißt ja nicht, das man sie einfach so daran sterben lassen muss. Und vielleicht ist das Leberproblem ja noch gut behandelbar, selbst wenn nicht, wenn es sowas schlimmes wie Tumor oder so sein sollte (nur mal als Beispiel), kann man sie doch behandeln und das Ganze erleichtern, z.B. die Katze nicht mit Schmerzen oder Übelkeit usw. belassen. Dazu müsste man aber erstmal wissen, was genau nun an der Leber ist, also ordentlich diagnostizieren. Ob man ohne Blutbild und Ultraschall überhaupt eine Leberentzündung diagnostizieren kann, weiß ich nicht. Hat die Katze denn Fieber, was ja vielleicht noch ein Hinweis auf eine Entzündung sein kann?

Zitat:
Es ist "Sensitivity s/o control" von Royal Canin, ich sehe es steht auch "selected protein" am Rand drauf, das ist dann wohl das mit den "richtigen Aminosäuren", also gut.
Über's googlen fand ich dass es angeraten wird als "Schonkost bei Durchfällen".


Hab auch mal gegoogelt. Ist eine Schonkost, die bei Durchfall, aber auch Futtermittelunverträglichkeit usw. geeignet ist, weil es den Magen-Darm-Trakt nicht belastet. Weil es sehr gut verdaulich ist, kann es auch als Schonkost bei Lebererkrankungen gegeben werden.
http://www.zeugshop.de/produkte/produkte_136429162.html
Aber eine Aufbaukost ist das nicht, wenn Janis kaum was davon frisst, überhaupt nur sehr wenig frisst, würde ich nach einem Futter fragen, das eine hohe Energiedichte hat. Natürlich, wenn Lebergewebe zerstört ist, die Leber nicht mehr richtig arbeitet, dann müsste die Katze Leber-Schonkost bekommen, was die Leber entlastet, also z.B eben mit Proteinen, die nicht soviel Ammoniak entstehen lassen. Dafür ist das obere Futter schon ganz gut. Aber im akut-Fall, wenn die Katze nicht frisst, ist es ja wichtig, dass sie überhaupt erstmal frisst, das geht manchmal mit Päppelkost, v.a. wenn sie flüssig ist, besser.

Wegen der Verstopfung: also wenn sie so presst und da kommt nichts und es tut ihr weh, dann finde ich das schon sehr bedenklich, erst recht nach einem Einlauf. Da müsste nochmal schnellstens drauf geschaut werden, nicht dass da noch ein Darmverschluss ist. Bei Verstopfung kann Lactulose helfen (nicht mit Lactose verwechseln), aber wenn selbst der Einlauf nicht half.... Und einfach so Lactulose würd ich auch nicht geben, denn wenn sie einen Darmverschluss hat, wäre das gar nicht gut.

Zur Narkose:
Zitat:
Das hat mich auch sehr in innere Konflikte gestürzt, ich hatte immer gedacht wenn dann irgendwann einschläfern lassen nötig sein sollte dass ich sie dann im Arm halten könnte oder so (früher ging das mit Spritze geben und im Arm halten bei TÄ ja auch), und nicht im Zwangskäfig eingequetscht, in Panik, alleingelassen...

Ja eben, eine Narkose ist schon eine ganz schöne Belastung und ich hätte große Sorgen, falls nochmal eine nötig wird, z.B. wegen dem verstopften Darm, das sie nicht mehr daraus aufwacht.
Ich hab ja auch so einen Panik-Kater, der beim TA-Besuch ausrastet, aber ich würd nicht bloß wegen einer Blutabnahme eine Narkose geben lassen, dann soll der TA halt Lederhandschuhe anziehen und mehrere halten die Katze fest, immer noch besser, als eine belastende Narkose. Als bei meinem Kater Blut abgenommen wurde, haben drei Leute festgehalten, die Sprechstundenhilfe, ich und eine Freundin von mir (nicht die TA, die hat sich nur darauf konzentriert, die Pfote fest und ruhig zu halten und das Blut abzunehmen) und natürlich hat er gespuckt, geknurrt und wollte beißen, hatte aber bei sechs Händen, die ihn halten, keine Chance. Nicht schön für das Tier, aber besser als eine belastende Narkose, erst recht, bei einem so alten Tier mit Leberproblem.
Zur Inhalationsnarkose steht hier was:
http://www.essex-tierarznei.de/kleintiere/hunde/inhanark.html
http://www.zfz.de/de/zahnwellness/rundum/vollnarkose/index.php
http://www.tierezumdoc.de/leistungen/narkose.html
Können aber nicht alle ambulanten TA machen, weil Geräte für notwendig.

Zitat:
Ich hatte auch einige andere TA-Praxen angerufen und gefragt wie sie das handhaben würden, oder was sie evtl auch ohne Narkose versuchen könnten - aber das mit Zwangskäfig und Narkosespritze scheint wohl die meist übliche Vorgehensweise zu sein. (jedenfalls wo ich anrief)


Na so einen Zwangskäfig fürs Spritzen benutzt z.B. meine TA nicht. Mein Kater lässt sich auch nicht gern spritzen, da hat die TA dann den Kennel hingestellt, Kater mit Kopf zur Öffnung hin, zwei Leute halten fest, TA spritzt hinten die Spritze rein und sofort wird der Kater zum Kennel hin losgelassen, der einen Satz da rein macht und dann gleich Kenneltür zu. Ein anderer TA kam beim Impfen des Katers mit Lederhandschuhen bis über den Ellenbogen :lol: die aber gar nicht nötig wurden, da zwei Leute ihn ruhig halten konnten.


Ich würde wirklich lieber in eine Klinik fahren, wenn wegen dem Darm nochmal eine Narkose notwendig wird, können die halt diese Inhalationsnarkose machen und dann auch gleich noch Ultraschall mit. Die können dir auch die Frage wegen dem Antibiotika beantworten und entscheiden. Wegen den Kosten, da kann man Ratenzahlung vereinbaren. Die bisherigen Untersuchungsergebnisse der TA, also z.B. Blutbild was morgen kommt, Röntgenbefund, würd ich natürlich zur Klinik mitnehmen. Lass dir das Blutbild von der TA aushändigen, du hast es bezahlt, also gehört es dir auch ;-), gleich von Anfang an sagen, dass du das Blutbild mit nach Hause nehmen willst.
Ob du dann eventuell nötige Operationen oder Biopsie noch machen lassen willst oder wieweit sie noch sinnvoll sind, kann ja dann immer noch entschieden werden, aber eine gescheite Diagnostik würd ich schon betrieben haben wollen, damit man weiß, was es ist. Und natürlich muss die Verstopfung behandelt werden.

Lieben Gruß
Urmel
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UrmelMurmel



Anmeldungsdatum: 18.03.2004
Beiträge: 1587

Verfasst am: 09.07.2006 - 20:04    Titel:  

Hallo,

ich nochmal, hatte dein letztes posting, als ich meins abschickte, noch nicht gesehen.

Hm, Tierklinik in Berlin, da weiß ich gar nicht so recht, welche ich empfehlen könnte. Habe von beiden Kliniken - Düppel und Marzahn - schon schlechtes :? , aber auch gutes gehört, aber das sind ja auch Einzelerfahrungen bzw. nur vom Hörensagen oder was in Foren gelesen. Ich selbst war bei noch keiner Klinik hier in Berlin. Es gibt da auch noch eine dritte Klinik in Biesdorf:
http://www.tierklinik-in-biesdorf.de/
Auch zu der kann ich nichts weiter sagen, von der hab ich auch noch nichts gehört.
Aber gut ausgestattet sind sie wenigstens.
Kann da aber leider keinen Tipp geben.

Die Adressen sind:

Klinik für Klein- und Heimtiere
Alt Biesdorf 22 (Biesdorf)
Tel. 514 37 60 (Vorwahl fehlt)

Klinik und Poliklinik für Kleine Haustiere der FU Berlin
Oertzenweg 19 b (Düppel)
Tel. 838 62 356 (Vorwahl denk ich mal 030)

Klinik für Kleintiere
Dr. Löwe
Märkische Allee 258 (Marzahn)
Tel. 932 20 93 (Vorwahl 030)

Wegen den Kosten: wenn die Katze stationär aufgenommen werden muss, kann das schon ganz schön teuer werden. Bei einer ambulanten Behandlung rechnen die sicher genauso nach der GOT ab, wie andere Tierärzte auch, also beides gleich teuer :wink: .

Wegen der Darmproblematik bzw. woran man einen Darmverschluss erkennt, kann ich nichts weiter zu sagen, damit kenn ich mich nicht aus.
Hört sich aber nicht gut an, wenn sie so doll daran leckt und schon alles rot ist, da hat sie sicher Schmerzen. Vor zwei Tagen wurde der Einlauf gemacht und seitdem kam nichts mehr raus und sie presst und hat Schmerzen und leckt sich dort wund? Also ich glaub, da würd ich schnellstmöglich vorsichtshalber beim Notdienst anrufen oder einer der Kliniken oben und nachfragen, wie dringlich das ist, es klingt jedenfalls gar nicht gut.

Alles Gute
Urmel
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kedi



Anmeldungsdatum: 08.07.2006
Beiträge: 41

Verfasst am: 09.07.2006 - 21:20    Titel:  

hallo Urmel,

hab vielen Dank für die Adressen. Ich überlege wirklich da heut schon mal anzurufen, wenigstens fragen ob jemand da mir auch am Telefon schon mal mehr sagen kann über wie dringend es vielleicht wäre. Wobei ich heut wohl eher nirgends mehr gut hinkäme, kein Auto... :(
Aber vielleicht kann ich für morgen einen Termin bekommen. Vielleicht einen festen Termin, mit möglichst viel Ruhe, so dass Janis vielleicht nicht ganz so panisch ist, vielleicht geht dann auch erstmal was ohne Narkose.
Und ich sollte mich mal dran machen meine Notizen übersichtlich zu ordnen, vernünftig aufzuschreiben, bei so fertigen Nerven wie jetzt werd ich nen guten "Spickzettel" brauchen...
Und morgen wegen der Laborergebnisse zu der TÄ. Ich hoffe die sind schon vormittags da!

Wow du hast also auch ein TA-Panik-Katzentier... Wie gut dass ihr das mit festhalten machen konntet, und es ging, und auch TA und Helferin das mitgemacht haben! Ja, definitiv besser so ein Stress als eine Narkose...
Leider scheint es gar nicht so leicht eine Praxis zu finden wo es geht..
Ich gräme mich inzwischen doch sehr dass Janis in ihrer Panik so kämpft - und es offenbar nicht viele TA gibt die mit sowas geduldig und gelassen umgehen wollen oder können. Bin aber irgendwie erleichtert dass Janis da offenbar jedenfalls kein absoluter Einzelfall ist.

bei meiner alten TÄ lief das mit Spritzen auch so wie bei dir jetzt.
oh ich hoffe wenn Janis das alles jetzt übersteht hoffentlich finden wir auch noch mal so'n guten TA. Vielleicht hab ich ja auch in TK Glück.

Fieber...? hm ich denke nicht? genau weiss ich es nicht weil nicht gemessen (kann man sowas eigentlich selber messen?), und die TÄ hat nichts davon gesagt. Warm anfühlen tut sie sich nicht. Vor 1-2 Wochen hatte ich mal nen Tag den Eindruck sie hätte irgendwie nen ziemlich warmen Kopf, hinter den Ohren, aber die ganzen letzten Tage fühlt sie sich meist eher ziemlich kühl an. (da hab ich schon eher mich gesorgt ob sie auskühlt? - sie wollte auch am liebsten in der Sonne liegen. (Vielleicht kühl wegen der Anämie?))

danke dir auch für die infos zur inhalationsnarkose!

oh ich hoffe hoffe..eigentlich hoffe ich dass nicht schon wieder narkose nötig sein wird :(


au weia ich kann irgendwie grad kaum noch denken, versuche die ganzen informationen irgenwdie zu verarbeiten...

bis dann..
kedi
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UrmelMurmel



Anmeldungsdatum: 18.03.2004
Beiträge: 1587

Verfasst am: 10.07.2006 - 18:39    Titel:  

Hallo Kedi,

wie gehts Janis heute? Wart ihr in einer Klinik oder beim TA, was macht der Darm? Gibt es Blutwerte?

Also bestimmt gibt es auch TA-Praxen, wo wehrhafte Panikkatzen nicht in einem Zwangskäfig gespritzt werden und Blutabnehmen ohne Narkose versucht wird. Man kann auch einiges machen, um die Katze zu beruhigen (Felifriend/Feliway, Rescue-Tropfen, Augenbinde, Umgang des TA mit der Katze). Wohnst du denn weit weg von Berlin und vielleicht nördlich bei Berlin? Oder in der Nähe irgendeiner S-Bahn?
Ich kenn das, hier in Berlin hab ich auch keinen guten TA in der Nähe, zu einem guten TA müsste ich auch eine Stunde innerhalb Berlin fahren und habe auch kein Auto. :?

Sich einen Spickzettel machen ist eh immer gut, da man in der Aufregung alles vergisst. Und Fieber messen kannst du auch selbst, wenn Janis das zulässt ;-). Dazu brauchst du "nur" ein Fieberthermometer in ihren Po schieben :lol: . Es gibt auch Ohrthermometer, das Für und Wider zu diesen in folgendem thread, v.a. auch die letzten postings:
http://www.wetterau-katzen.de/phpbb/viewtopic.php?t=4459
Genaueres zum Thermometer benutzen kann ich nicht sagen, da ich bei meinen Katzen kein Fieber messen kann, lassen sie nicht zu. Meinem Kater wurde von der TA Fieber gemessen, da hat sie einfach das Thermometer in den Po geschoben. Ob sie Vaseline dran gemacht hat, kann ich mich nicht mehr erinnern.
Die Normaltemperatur von Katzen ist etwas anders als beim Menschen, hab ich grad nicht im Kopf, findest du bestimmt mit der Forums-Suche oder google. Grad wenn Janis Anämie hat, ist es sicher gut, die Temperatur zu kontrollieren, Untertemperatur ist bei Katzen auch nicht gut.
Ich frage mich gerade, wie die TA Leberentzündung diagnostiziert hat, ohne Blutbild, ohne US, und auch nicht Fieber gemessen? Aber vielleicht gibt es ja einen Röntgenbefund.

Das deine Nerven blank liegen kann ich mir vorstellen :knuddel:
Ich drück euch die Daumen.

Lieben Gruß
Urmel
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kedi



Anmeldungsdatum: 08.07.2006
Beiträge: 41

Verfasst am: 10.07.2006 - 19:57    Titel:  

Hallo, sorry dass ich mich jetzt erst wieder melde.. war alles ziemlich stressig. erst jetzt mit etwas Ruhe am Computer... Hab auch noch versucht Feliway zu kriegen, aber nicht so schnell geklappt. (Nen Versuch ist's denk ich wert vielleicht hilfts ja..)
Die Laborwerte hab ich jetzt auch, werde mich dann gleich mal an's eintippen machen.

Urmel danke der Nachfrage, und für dein Mitgefühl und Daumendrücken :)
leider nicht nördlich sondern südlich von Berlin...sonst wäre ich über gute TA-Adresse sehr froh! S-Bahn kann ich erreichen (mit längerer Korbschlepperei und Bus) ...aber jedesmal 2 Stunden Bahnreise oder so, ob das gutginge...?
Zitat:
Und Fieber messen kannst du auch selbst, wenn Janis das zulässt

...wenn das Wörtchen wenn nicht wär... :shock: an dem Ende darf ich sie ja kaum angucken... von Ohrthermometern hab ich bisher nur gehört dass die sehr unzuverlässig messen...ich werd mich aber mal "schlaulesen", danke!


Janis geht es nicht besonders gut ..- aber zum Glück auch nicht besonders schlecht, würde ich mal sagen. Sie hängt halt ziemlich in den Seilen, schläft heute sehr viel. Gestern (früh) war sie jedenfalls deutlich fitter. Sie frisst jetzt wieder weniger, aber immerhin, sie frisst etwas, und schleckt auch das Wasser mit auf was ich ihr in's Futter rühre. Da sie immer noch keinen Kot rausgekriegt hat wundert's mich nicht soo sehr dass sie immer weniger fressen mag. :(

In der Tierklinik wo ich gestern anrief war telefonisch niemand zu erreichen ich hätte hinfahren müssen. Heute habe ich einen Termin für morgen bekommen.

Die TÄ wo ich bis jetzt war, sagte heute, anhand des Laborberichtes, dass ausser der Verstopfung ihr gar nichts fehlt, alles wäre ok. Sie hätte "ein Blutbild wie eine junge Katze". Alles OK, kein Leberproblem, kein Nierenproblem, keine Entzündung, keine Anämie im Blut zu sehen, nix... :?:
[edited: ach ja, das Messgerät bei ihnen hätte wohl ne Fehlfunktion oder sowas gehabt.. halt falsche Messwerte...sowas kommt manchmal vor... :? ]
Antibiotika absetzen. Verstopfung behandeln.
Ich wundere mich nur noch.
Ich solle Lactulose geben. Und wenn sie in zwei Tagen immer noch nicht konnte dann wiederkommen, nochmal Narkose und Einlauf/Ausräumen, aber mit einem anderen (per Spritze verabreichten) Mittel, was vielleicht leichter verträglich wäre, und mit einem Gegenmittel dann aufgehoben werden kann - die Behandlung ginge dann ja auch ganz schnell, nur für kurz in Narkose.

Ich weiss so langsam gar nicht mehr was ich von all dem halten soll...
Eine weitere Arztmeinung möchte ich auf jeden Fall dazu hören, und in der Klinik wegen schonenster Narkosemöglichkeit fragen.

ok ich mach mich mal an's Werte abtippen.
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kedi



Anmeldungsdatum: 08.07.2006
Beiträge: 41

Verfasst am: 10.07.2006 - 20:25    Titel:  

Reihenfolge: Wert; Ergebnis; (Normalwert); Maßeinheit

Leberprofil

Bilirubin 0.10 ( < 0.3 ) mg/dl
ALT (GPT) 83 ( < 175 ) U/l
Normalwert oriental. Katzen bis 375
Alk. Phospatase 35 ( <105 ) U/l
y-GT <1 ( < 5 ) U/l
GLDH 5.4 ( <9 ) U/l
AST (GOT) 45 ( <120 ) U/l
Gallensäuren 0.6 ( <20 ) umol/l
Albumin im Serum 3.60 ( 2.6 - 5.6 ) g/dl

Anämie Suchprogramm
Gesamteiweiß 7.5 ( 5.7 - 9.4 ) g/dl
LDH 61 ( <260 ) U/l

Blutbild
Leukozyten 14.2 + ( 6 - 11 ) G/l
bei erregten Katzen bis 18
Erythrozyten 7.38 ( 5 - 10 ) T/l
Hämoglobin 11.0 ( 9 - 15 ) g/dl
Hämatokrit 33 ( 28 - 45 ) %
MCV 45 ( 40 - 55 ) fl
HbE 15 ( 13 - 17) pg
MCHC 33 (31 - 35) g/dl
Thrombocyten 152 ( 150 - 550) G/l

Differential-Blutbild
Basophile Gr. 1 ( 0 - 1 ) %
Eosinophile Gr. 5 ( 0 - 6 ) %
Segmentkernige 67 ( 50 - 75 ) %
Lymphocyten 18 (15 - 50 ) %
Monocyten 10 + ( 0 - 4) %
Basophile Gr. (absolut) 142 /ul
Eosinophile Gr. (absolut) 693 + ( 0 - 600 ) /ul
Segmentkernige (absolut) 9457 ( 3000 - 11000) /ul
Lymphocyten (absolut) 2570 (1000 - 6000 ) /ul
Monocyten (absolut) 1366 + ( 0 - 500 ) /ul
atypische Zellen 0 ( 0 )
Anisocytose 0 ( negativ )
Polychromasie 0 ( negativ )

Reticulozyten (relativ) 0.20 ! Promille
Reticulozyten (absolut) 1400 /ul
> 60.000/ul: regenerativ
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kedi



Anmeldungsdatum: 08.07.2006
Beiträge: 41

Verfasst am: 10.07.2006 - 20:39    Titel:  

vielleicht noch wichtig zu wissen:
das Blut wurde in der Narkose abgenommen.
die Katze hatte tagelang vorher sehr wenig gefressen und auch nicht/kaum getrunken, war dehydriert. (und total verstopft.) (wurde rehydriert - ob vor oder nach Blutentnahme weiss ich nicht.)
das Zahnfleisch sah ganz weiß aus => schwere Anämie, wurde mir da gesagt. (andere mögl. Erklärung, heute, vielleicht wegen Kreislaufproblemen?)
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UrmelMurmel



Anmeldungsdatum: 18.03.2004
Beiträge: 1587

Verfasst am: 10.07.2006 - 21:43    Titel:  

Hallo Kedi,

das gibts doch nicht. Die Leberwerte sind doch normal?
Was hat die TA denn da für einen hohen GOT-Wert gemessen? In diesem Blutbild ist die GOT doch völlig in der Norm, kann das denn sein, das der angeblich so hoch, das nicht messbar war, und so kurz später schon wieder völlig in der Norm - kann ich mir gar nicht vorstellen. :?:
Und von wegen Leberentzündung! Da kann man mal wieder sehen, wie vorschnell manche TA's AB reinknallen. :evil:
Hat sie irgendwas zum Röntgen gesagt, ob die Leber irgendwie verändert war, zu klein oder zu groß? Denn wegen was ist sie denn auf Leberentzündung gekommen, nur allein von ihrem gemessenen GOT-Wert?

Ansonsten sieht das Blutbild ja gut aus, Monozyten und Eos sind erhöht. Und die Leukos, aber das kann auch vom großen Stress/Erregung kommen. Ansonsten kenn ich mich mit dem weißen Blutbild nicht gut aus, da müsste mal noch jemand anders was zu sagen, ob die beiden erhöhten Werte besorgniserrregend sind. Ich glaube, die Monozyten können auch bei Stress erhöht sein, wenn Katze sich wehrt und kämpft bzw. erregt ist beim TA. Eos glaube ich auch. Und da Janis ja so wild ist, kann das davon kommen.
Bin jedenfalls ziemlich erstaunt. Aber die Nierenwerte fehlen, die wären auch interessant, weil die ja im Urinprofil auffällig waren?
Und die Symptome von Janis - Übelkeit (schmatzen), nicht fressen usw. kommen dann bestimmt von der Darmgeschichte.

Zitat:
Ich solle Lactulose geben.


Da würde ich aber nochmal nachhaken. Denn wenn im Darm irgendwas fest sitzt, dann nützt das ja auch nichts, wenn auch der Einlauf nichts brachte und danach trotzdem nichts rauskam, sie aber presst und Schmerzen hat und schon wund vom vielen dran lecken. Ob Lactulose dann den Darm dazu bringen kann sich zu entleeren, mhm. Hatte sie denn zwischenzeitlich schonmal Kotabgang?
Wichtig ist auch viel Flüssigkeit, kannst du ihr mit einer Spritze etwas ins Mäulchen spritzen? Wenn ja, Wasser aufziehen, Spritze seitlich ins Mäulchen stecken und langsam schrittweise das Wasser reingeben, aufpassen, dass sie sich nicht verschluckt.

Zitat:
Und wenn sie in zwei Tagen immer noch nicht konnte dann wiederkommen, nochmal Narkose und Einlauf/Ausräumen, aber mit einem anderen (per Spritze verabreichten) Mittel, was vielleicht leichter verträglich wäre, und mit einem Gegenmittel dann aufgehoben werden kann - die Behandlung ginge dann ja auch ganz schnell, nur für kurz in Narkose.


Ich habe mich extra erkundigt und mit mehreren TA's drüber gesprochen, weil meine andere Katze Narkosen nicht gut verträgt - diese "Aufwachspritze" danach belastet den Organismus noch zusätzlich!! Meine eine TA sagt, das sie grundsätzlich diese "Hallo-Wach-Spritze" nicht gibt und sich da auch schon mit Kollegen drüber gestritten hat. Es wird nämlich gern mal diese Aufwachspritze gegeben, weil das Tier dann eben schnell wieder da bzw. fit ist und nicht so lange noch rumhängt mit Narkoserausch. Aber sie belastet den Organismus eben noch zusätzlich.
In folgendem thread hatte Angie mal etwas über Narkosen geschrieben:
http://www.wetterau-katzen.de/phpbb/viewtopic.php?p=54576#54576
und zwei postings darunter auch.
Und hier auch:
http://www.wetterau-katzen.de/phpbb/viewtopic.php?p=54694#54694
Welches andere Narkosemittel will sie per Spritze geben? Ketamin ist die belastende Narkose, bei Risikopatienten (wozu ich eine so alte Katze auch mit zähle) nicht so gut. Proporfol ist eine Kurznarkose, für kurze Eingriffe, ob das für Darm ausräumen reicht, bezweifle ich (damit wird z.B. die Inhalationsnarkose eingeleitet, also fürs Schlauch einführen). Am besten verträglich ist einfach die Inhalationsnarkose mit Isofluran. Meine Katze ist z.B. erst vier Jahre alt, da sie aber mit der letzten Narkose so arg zu tun hatte, bestehe ich selbst bei ihr, sogar nur fürs Zahnstein entfernen, auf eine Inhalationsnarkose. Kostet ein klein wenig mehr, aber dafür bin ich beruhigter, dass sie die Narkose gut übersteht.
Es gibt auch gute TA-Praxen, die die Inhalationsnarkose auch machen können, vielleicht finde ich ja eine im Süden von Berlin, die einen guten Eindruck macht und die Katze zum spritzen nicht in einen Zwangskäfig stecken ;-) .

Hier noch ein link zu Verstopfung und Spülung und Ausräumen des Darms usw.:
http://www.tierklinik.de/medizin.00276

Aber schön, dass die Leberwerte so gut aussehen!

Lieben Gruß
Urmel
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UrmelMurmel



Anmeldungsdatum: 18.03.2004
Beiträge: 1587

Verfasst am: 10.07.2006 - 21:55    Titel:  

Das lese ich ja jetzt erst:

Zitat:
edited: ach ja, das Messgerät bei ihnen hätte wohl ne Fehlfunktion oder sowas gehabt.. halt falsche Messwerte...sowas kommt manchmal vor... :?


Und wegen diesem Messfehler wurde Leberentzündung diagnostiziert und hat die Katze Antibiotika bekommen??
Unglaublich!

Und was ist eigentlich mit der Harnwegs-/Blasenentzündung die sie gehabt haben soll? Und Nierendiätfutter hatte sie doch anfangs auch bekommen, weil lt. Urin da was auffällig war - und da hat die TA keine Nierenwerte im Blutbild angefordert?
Sehr seltsame TA!

Lieben Gruß
Urmel
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Angie



Anmeldungsdatum: 01.09.2005
Beiträge: 293
Wohnort: Achim bei Bremen

Verfasst am: 10.07.2006 - 22:52    Titel:  

Hallo Kedi,

mannomann, und ich sag noch (in irgendeinem anderen Thread) Meßwerte beim TA taugen nix, da die mit der Qualitätskontrolle ihrer Geräte oft sehr nachlässig sind (kostet ja alles Geld).
Ich hoffe du hast die Kosten für die TA-Werte erstattet bekommen?

Die Nierenwerte seh ich leider auch nicht, das wäre bei dem Alter schon sehr wichtig mal zu wissen (korrekte :lol: ).
Ansonsten sieht das super aus.

Zur Narkose, Propofol wäre bestimmt gut geeignet, man kann es über einen Venenkatheter gut nachdosieren und die Narkose dann verlängern falls dies notwendig ist. Es hat allerdings keine schmerzlindernde Wirkung sondern ist nur ein Hynotikum, von daher muß das der TA beurteilen, ob das ausreicht. Propofol wird beim Menschen z.B. ja auch häufig bei Darmspiegelungen eingesetzt.

http://www.vetpharm.unizh.ch/wir/00000207/8548_04.htm

Lactulose würde ich jetzt auch nicht geben, bevor das nicht geröngt wurde.

Nochmal zu den Kosten, grundsätzlich müssen alle TAs, egal ob Klinik, oder TA nach der Gebührenverordnung für TAs abrechnen. Sie müssen mindestens den einfachen Satz und dürfen höchstens den dreifachen Satz nehmen. Das kann jeder TA und jede Klinik machen wie sie lustig ist.

http://www.tierinfos-uckermark.de/externeSites/vetvita-tierrechtGOT.htm

Meine Klinik nimmt z.B. den einfachen Satz und im Notdienst und am Wochenende den zweifachen. Im Zweifelsfalle einfach fragen :wink:

*Daumendrück* für morgen

Liebe Grüße

Angie
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kedi



Anmeldungsdatum: 08.07.2006
Beiträge: 41

Verfasst am: 11.07.2006 - 00:12    Titel:  

Vielen Dank Angie und Urmel!

oh Mann ich weiss überhaupt nicht mehr wie ich mich fühlen soll... irgendwie schon erleichtert dass es wenigstens kein Leberversagen ist (und bis ich euch hier grad las auch darüber dass es wohl auch kein Nierenversagen ist... :roll: aber die Werte fehlen ja), und dass das Blutbild ja offenbar wirklich ganz ok ist und keine "Katastrophen" aufweist...

irgendwie fühl ich mich aber auch verschaukelt...mal "nett gesagt"...also mit diesem ganzen Hickhack was es nun ist, oder nicht ist, und den Aussagen (und v.a. "blinden" Behandlungen!) der TÄ..... :x
da bin ich nun wirklich nicht glücklich drüber.
(wenigstens hat sie ja offenbar eine gute Sache getan, mit dem Enddarm ausräumen.)

Sie hatte ein Röntgen gemacht. (Das hab ich leider, blöderweise, nicht hier jetzt... blöd, wegen morgen...) - da war aber wohl auch nichts besonderes drauf zu erkennen, also "nichts auffälliges zu den Organen (aber man könne auch nicht ausschliessen dass vielleicht irgendwo trotzdem z.b. schlimmstenfalls ein Tumor wäre den man vielleicth hier nicht erkennen kann") - ausser halt die enorme Verstopfung, die war zu sehen (woraufhin sie mein "genörgele" über aber-was-ist-jetzt-damit-dass-sie-nicht-kacken-kann ja auch ernst nahm).

Und immer noch die ganze Sorge... wegen dieser völligen Verstopfung.
Heut abend will Janis auch wieder nicht mehr fressen, sogar die Paste guckt sie die letzten 3 stunden schon nicht mal mehr an, dreht sich nur weg.

Gut dass ich wenigstens morgen mittag dann den Termin in der Tierklinik hab!

Zitat:
Und wegen diesem Messfehler wurde Leberentzündung diagnostiziert und hat die Katze Antibiotika bekommen??
Unglaublich!


ja :(

Zitat:
Und was ist eigentlich mit der Harnwegs-/Blasenentzündung die sie gehabt haben soll? Und Nierendiätfutter hatte sie doch anfangs auch bekommen, weil lt. Urin da was auffällig war - und da hat die TA keine Nierenwerte im Blutbild angefordert?


Ja, da hat sie gar nichts mehr zu gesagt. Also nach ihrem Praxis-Bluttest nur, dass ich mir um Harnwege/Blase jetz keine Sorgen machen soll wir hätten ein viel größeres Problem und zwar die Leber mit katastrophalen Werten... Und das, nachdem sie nach dem Urintest noch meinte das wäre vielleicht sehr schwierig, mit Niere, weil die sich nicht wieder regeneriert. Kein Wort mehr über Niere danach...

Hm, vielleicht hatte sie in ihrem Praxis-Bluttest die Nierenwerte dabeigehabt, und sie waren unauffällig??

Aber das will ja ganz offenbar GARnix heissen, bei dem Messgerät... :evil:

Danke dass ihr mir gesagt habt dass da keine Nierenwerte bei sind im Laborbericht! Ich hätt's ja vielleicht auch an den "Überschriften" selber sehen können? Oder müssen? *keineAhnunghab,leider* Aber das ist mir in der ganzen Aufregung irgendwie nicht aufgefallen. Ich denk da auch eher, irgendwo draus werden die schon sehen was die wissen müssen? Aber stimmt jetzt wo ihr's sagt fällt mir auch grad wieder ein dass ich in Bezug auf Niere immer was von Kreatinin und Nochwas (ähhh, Siebhirn ich hab) gelesen hatte.

Wie blöd dass die gar nicht dabei sind :(


Zitat:
Ansonsten sieht das Blutbild ja gut aus, Monozyten und Eos sind erhöht. Und die Leukos, aber das kann auch vom großen Stress/Erregung kommen.

Erleichterung...hoffe es ist wirklich so gut... (na das Labor wird ja wohl hoffentlich nicht die Proben vertauscht haben?! *schiefgrins*)


Zitat:
Da würde ich aber nochmal nachhaken. Denn wenn im Darm irgendwas fest sitzt, dann nützt das ja auch nichts, wenn auch der Einlauf nichts brachte und danach trotzdem nichts rauskam, sie aber presst und Schmerzen hat und schon wund vom vielen dran lecken. Ob Lactulose dann den Darm dazu bringen kann sich zu entleeren, mhm. Hatte sie denn zwischenzeitlich schonmal Kotabgang?


Nein leider keinen Kotabgang :cry:

Ich nehme an der Kot sitzt da so knallefest und es geht einfach gar nix.

Gepresst hat sie heute auch nicht mehr so. Genaugenommen hab ich sie heute gar nicht zum Klo laufen sehen (was nicht heisst dass sie nicht war) - also nicht wie gestern ständig gelaufen und ewig gepresst...
Vielleicht kann sie nicht mehr?

Ich hoffe der Arzt morgen in der Tierklinik weiss mehr. Und kann da helfen!!

Upps, wahrscheinlich sollte ich inzwischen wirklich eher unter "Verdauungsprobleme" schreiben...

Ich hatte ihr in meiner Verzweiflung heut nachmittag dann doch Lactulose gegeben. Ich hoffe es macht's nicht noch viel schlimmer. :cry:
Ich lass es lieber wieder.
Vielleicht war's wirklich dumm überhaupt noch irgendwas zu machen was die TÄ sagte?

Weder die TÄ noch die Sprechstundenhilfe der TK am Telefon haben auf meine Frage nach Gefahr von Darmverschluss??? besonders alarmiert reagiert. Also hoffe ich einfach mal dass es schon bis morgen mittag noch irgendwie ok geht.
Und wenn die Lactulose dem Körper noch Wasser entzieht (las ich jetzt dass das ein Problem ist)...ist das hoffe ich auch nicht soooo schlimm wenn sie morgen vielleicht notfalls wieder Rehydrierungs-Lösung gespritzt kriegen kann?
Das mit Wasser per Spritze "füttern" ist schwierig - manchmal lässt sie sowas mit sich machen, aber es tut ihr jetzt wohl vieles weh und sie will's gar nicht, inzwischen will sie nur noch ihre Ruhe, läuft weg wenn ich zu viel mit ihr versuche... oder wird panisch...
Lieber bis morgen TA in Ruhe lassen? Damit ich sie dann wenigstens heile in die Box kriege, und sie nicht unter den tiefsten Schränken hervorziehen muss?
Ich war so froh dass sie fraß, Samstag und gestern (noch nicht wirklich genug aber immerhin viel mehr als vorher), und auch dass sie das Wasser mitgeschlabbert hat...


Narkose:

Zitat:
Ich habe mich extra erkundigt und mit mehreren TA's drüber gesprochen, weil meine andere Katze Narkosen nicht gut verträgt - diese "Aufwachspritze" danach belastet den Organismus noch zusätzlich!!

Danke für die Info!!!

Ich hoffe in der TK hat der ne bessere Idee als die TÄ.

Hab extra nachgefragt was sie gespritzt hatte:
Ketamin/Xylazin

Und was sie beim nächsten Mal verwenden will ist "Cepetov" oder so (kann's kaum entziffern)

Zitat:
Proporfol ist eine Kurznarkose, für kurze Eingriffe, ob das für Darm ausräumen reicht, bezweifle ich (damit wird z.B. die Inhalationsnarkose eingeleitet, also fürs Schlauch einführen). Am besten verträglich ist einfach die Inhalationsnarkose mit Isofluran.

Also wäre dann aber eine Nur Proporfol (Kurz)narkose (wenn die Zeit reicht? oder per Vene dann dosiert gegeben werden kann?) auch nicht schädlicher als die Inhalation? schliesse ich das richtig?


Zitat:
Zur Narkose, Propofol wäre bestimmt gut geeignet, man kann es über einen Venenkatheter gut nachdosieren und die Narkose dann verlängern falls dies notwendig ist. Es hat allerdings keine schmerzlindernde Wirkung sondern ist nur ein Hynotikum, von daher muß das der TA beurteilen, ob das ausreicht. Propofol wird beim Menschen z.B. ja auch häufig bei Darmspiegelungen eingesetzt.

Ich werde den TA morgen auf jeden Fall danach fragen. Danke!

Ansonsten ja dann vielleicht doch Inhalation dazu.
Wenn das Blutbild so gut ist (Naja, was Niere angeht, oder evtl ja auch Schilddrüse oder sowas?? ist's ja unbekannt...) und "nur" der Darm, dann werden es ja hoffentlich keine Endlos-Kosten mehr, ich werd jedenfalls nach fragen. (Oh Grusel ich hab langsam echt Schiss dass ich am Ende für die Diagnosen schon so viel Geld gelassen hab dass ich die Behandlungen nicht mehr zusammengekratzt kriege?? Oder jahrelang abzahle? ...)

Zitat:
Ich hoffe du hast die Kosten für die TA-Werte erstattet bekommen?

Nein :(
Ich war ehrlich gesagt in dem Moment auch erstmal so erleichtert dass es vom Labor so gute Werte gab! da bin ich nicht auf die Idee gekommen da nachzufragen oder gar noch mich rumzustreiten wegen irgendwas...
(Zuhause dann dachte ich irgendwann, na toll, hat sie an mir verdient und ich hatte nix als Stress und unnötiger Sorge und Antibiotika davon.)


Ich hoffe mit dem TA in der TK morgen läuft es besser!


Vielen Dank fürs Daumendrücken! kann ich gebrauchen...
Und Danke für die ganzen klasse Infos und Tips!

liebe Grüße,
kedi
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kedi



Anmeldungsdatum: 08.07.2006
Beiträge: 41

Verfasst am: 11.07.2006 - 00:58    Titel:  

Zitat:
Hier noch ein link zu Verstopfung und Spülung und Ausräumen des Darms usw.:
http://www.tierklinik.de/medizin.00276

hab das jetzt erst fertig gelesen... au weh... hoffentlich bei Janis noch nicht ganz so schlimm........ :(
und hoffentlich geht das noch mit Spülen...
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kedi



Anmeldungsdatum: 08.07.2006
Beiträge: 41

Verfasst am: 11.07.2006 - 03:06    Titel:  

ziemich off-topic:
ich bin grade total baff. nicht schlafen könnend lese ich mich so durch's forum, und lese dass es einen namen für so seltsames verhalten mit zuckendem rücken gibt! ich glaub's ja kaum.
einige nannten Janis immer halb-scherzend meine "psycho-katze". :oops:
ich hab irgendwann aufgehört mich zu wundern und halt gedacht, na auch wenn ich's nicht verstehe, und nix sehe wieso sie meinen könnte ihre schwanzwurzel wär ihr feind, so ist sie eben... manchmal dachte ich auch schon vielleicht hat sie ja was neurologisches, aber wenn ich da mal bei nem TA was von gesagt hab haben die mich nur völlig kariert angeguckt.
20 Jahre mit meinem geliebten Katzentier und nu erfahr ich dass das vielleicht gar nicht mal einfach nur ne seltsame "Macke" von ihr ist...
bin baff.
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kedi



Anmeldungsdatum: 08.07.2006
Beiträge: 41

Verfasst am: 11.07.2006 - 14:21    Titel:  

update:
sie ist jetzt in der Tierklinik. ich sollte sie dalassen, ich kann sie heute abend wieder abholen, sie wollen sie auch nach der Narkose (für Einlauf und weiteres) zur Beobachtung dabehalten.

ein ganz ruhiger TA. ich habe Janis festgehalten, unter einem Tuch, und sie hat sich abtasten lassen und abhorchen und alles, auch Spritze ging OK. Zwar auch gefaucht und angesetzt zu hauen und so, aber sich dann auch wieder beruhigt. So wie's früher bei der TÄ auch ging. (Sie war allerdings auch ziemlich fertig und schlapp.)

Dem TA waren auch die Schilddrüsenwerte wichtig die vermisste er im Laborbericht (und die Niere..).
Nur Propofol reichte nicht meinte er. Aber über Vene und Dosierbar war von vorneherei sein Vorschlag, und gut im Auge behalten wie sie drauf reagiert. Nicht einfach nur Spritze. Es geht auch nicht ganz so "schnell und schmerzlos" mit dem Darm ausräumen.
Inhalationsnarkose meinte er wäre nicht praktisch wegen dem Schlauch. Auch im Halsbereich nochmal genauer gucken will.

hoffen, bangen und warten...
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Angie



Anmeldungsdatum: 01.09.2005
Beiträge: 293
Wohnort: Achim bei Bremen

Verfasst am: 11.07.2006 - 22:33    Titel:  

Hallo Kedi,

na das hört sich ja alles professioneller an. Ich hoffe du hast deine Maus wohlbehalten wieder.

Propofol nimmt man zur Vorsedierung, um den Tubus für die Inhalationsnarkose zu legen. Also nur Propofol ist noch schonender als Propofol + Inhalationsnarkose. Der Arzt hat recht, in den Hals schauen ist mit Inhalationnarkose schlecht möglich.

Warte gespannt auf deine Nachricht.

Liebe Grüße

Angie
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kedi



Anmeldungsdatum: 08.07.2006
Beiträge: 41

Verfasst am: 11.07.2006 - 23:57    Titel:  

Hallo wieder,

wir sind wieder heile zu Hause. :)
Janis geht es sehr viel besser, ganz erstaunlich, und kaum fertig/matschig von der Narkose. - der TA hat doch Inhalationsnarkose gemacht.
Das ist ja wirklich ein riesen Unterschied. Gar kein Vergleich zu wie's ihr nach der Narkose per Spritze ging!!

Urmel und Angie nochmal ganz vielen herzlichen Dank!! für die vielen guten Infos, und Ideen, und das Mut machen. Auch Janis dankt *schnurr!* :happycat:

Ich bin froh dass ich heute zur Tierklinik gegangen bin. (Und den Termin hatte.) Möchte gar nicht dran denken was da bis morgen vielleicht noch schlimmer geworden wäre, und wie das morgen bei der TÄ wieder gelaufen wäre...
Und da ist wohl wirklich was dran dass TA-Praxen manchmal auch zu "lasch" sind. Von dieser Erfahrung jetzt würd ich das bestätigen, auch dass bessere / konkretere Diagnostik gemacht wurde [in der TK bessere meine ich natürlich]. Das Problem der Verstopfung wurde ernst genommen, und auch vor der Untersuchung viel gefragt, zu Vorgeschichte, alles mögliche. Auch zum Fress- und Trinkverhalten, Erbrechen, Haare, usw., hat echt einiges wissen wollen. Auch Überlegungen über was dazu geführt haben kann...
Und zwar bevor das 'Tigertier' aus dem Käfig kam, nicht mitten im 'bändigen' ;)

Da hab ich wohl wirklich Glück gehabt.

Darm ist soweit ok jetzt, nichts hartes mehr drin. Und das war wohl wirklich das Hauptproblem gewesen wieso es ihr so furchtbar schlecht ging.
Übermorgen steht Kontrolle an, und nochmal Infusion wenn ich das richtig verstanden habe, und und dann sind auch die Schilddrüsen- und Nierenwerte da. Er scheint irgendwie die Schilddrüse "im Visier" zu haben, also herausfinden ob da vielleicht irgendwas nicht ganz ok ist, hat auch gesagt wenn, dann könnte das kann Einfluss auf Verdauung haben - aber alles ohne Panikmache.
Ich hoffe dann auch noch was genaueres zu hören in bezug auf Anämie, also ob sie nun, oder nicht... (die letzten Blutwerte dazu könnten verfälscht sein da sie so dehydriert war.)

Beim abholen war ein anderer Arzt da - aber auch der hat mir viel gezeigt und erklärt. Auch besprochen was ich zu hause tun kann / sollte, und wie's weitergeht. Auch Futter-Thema besprochen.
Es wirkt - im Gegensatz zur TÄ vorher - deutlich so als haben die nen Plan, von was wie läuft und so. Tut gut. *erleichtert*
"Convalescence"-Fütter versuch ich jetzt. Aufpäppeln. (Und denke vielleicht übermorgen auch mal fragen ob sie auch Hill's a/d haben.)

Es tut gut: die ganzen guten Infos die ich von euch hier hab, und das da auch ansprechen zu können und damit beim TA gehört zu werden bzw er auch schon einiges davon als wichtig ansprach. [*grummel* wieso haben manche TÄ so wenig Ahnung ?! - ich bin echt beeindruckt von, und dankbar für, eure Fachkenntnis hier!!]

Janis hat jetzt noch diese Kanüle (oder heisst das Braunüle?) oder so, dieses Ding von der Infusion in der Pfote, mit Verband drum. Und ist überhaupt nicht glücklich damit. Es soll bis Donnerstag dranbleiben. Den "Trichter" um den Hals/Kopf haben sie ihr zum Glück wenigstens doch wieder abgenommen - das wäre echt völlig aussichtslos, endloser harter Kampf, absolut keine Chance auf Ruhe.
Mal sehen wie das mit der Pfote läuft...ich bin da noch recht skeptisch...aber rede ihr gut zu und hab noch dick Leukoplast drumgepackt jetzt, sie hatte's schon fast ab.

Also vielen Dank euch für die Hilfe! Und für die Geduld auch. Ich war echt ziemlich am Panik schieben... Heute der erste Tag wo ich richtig wieder Hoffnung schöpfe.

liebe Grüsse,
kedi
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lucky2004



Anmeldungsdatum: 31.08.2005
Beiträge: 1478
Wohnort: Nidderau

Verfasst am: 12.07.2006 - 14:56    Titel:  

Hallo Kedi,

herzlich willkommen im Forum. Das mit der Braunüle habe ich eben auch erlebt. Stromer hat es auch geschafft, da den Verband auszuziehen. Wir mussten auch neu verbinden. Noch mal lasse ich das auch nicht machen und zahle lieber noch mal das Legen einer Braunüle. Für mich macht es nicht wirklich Sinn diese tagelang drin zu behalten. Außer dass der TA Zeit spart und es evtl.im Ernstfall halt schneller eine Infusion gibt. .

Liebe Grüße
Petra
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UrmelMurmel



Anmeldungsdatum: 18.03.2004
Beiträge: 1587

Verfasst am: 12.07.2006 - 15:58    Titel:  

Hallo Kedi,

na die Behandlung in der Klinik hört sich doch schon viel besser an. Schön das du an einen TA geraten bist der ruhig und geduldig mit Janis umgeht. Das ist bei Panik-Katzen schon auch sehr wichtig, wie der TA (und auch der Katzenhalter) bei der Behandlung vorgehen. So wie deine vorherige seltsame TA, die sich schon aufregt, wenn Janis auszuckt, naja, das kann ja auch nichts werden. Da würd ich mit meinem Kater dann auch nicht hingehen wollen, der den TA ja auch ordentlich androht :lol: und auch auf den Behandlungstisch pullert vor Angst/Aufregung. Da darf der TA echt nicht zimperlich, aber auch nicht grob sein. Aber erstmal so jemanden finden, der dann auch noch fachlich kompetent ist....

Zitat:
Janis geht es sehr viel besser, ganz erstaunlich, und kaum fertig/matschig von der Narkose. - der TA hat doch Inhalationsnarkose gemacht.
Das ist ja wirklich ein riesen Unterschied. Gar kein Vergleich zu wie's ihr nach der Narkose per Spritze ging!!


Prima! Da kann man auch gleich beruhigter sein und muss nicht so bangen, ob sie aus der Narkose nicht wieder aufwacht. Hat das denn mit dem Proporfol eingeben über Vene (wird doch vor Inhalationsnarkose gemacht, um den Schlauch einzuführen) bei Janis gut geklappt?

Zitat:
(die letzten Blutwerte dazu könnten verfälscht sein da sie so dehydriert war.)


Das hatte ich auch überlegt, weil ja auch keine Dehydrierung im BB erkennbar war und du sagtest, das sie aber dehydriert war. Ich wusste nur nicht, ob sich die Werte tatsächlich so arg verschieben können, das rote BB war ja gut im Normbereich. Mal sehen wie die nächsten Blutwerte aussehen. Schilddrüse anschauen ist auch ein guter Punkt, gerade bei alten Katzen, der Schilddrüsenwert ist in einem "Alters-Check-Blutbild" (geriatrisches Profil) ja auch mit dabei.

Zitat:
Und da ist wohl wirklich was dran dass TA-Praxen manchmal auch zu "lasch" sind.


naja, wirkt auch oft wie "Massenabfertigung" oder ganz oft wird bei allem möglichen erstmal einfach AB gegeben.

Dann hoffe ich mal, dass die nächsten Blutwerte, inkl. Nieren und Schildrüse ok sind und es wirklich bloß an der Verstopfung lag.

Lieben Gruß
Urmel
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kedi



Anmeldungsdatum: 08.07.2006
Beiträge: 41

Verfasst am: 12.07.2006 - 20:15    Titel:  

Hallo Petra,

Danke auch für dein Willkommen :)
und für deine Erfahrungen mit Braunüle. Puh, ist schon eine Gratwanderung... was bzw. wieviel geht, wieviel Stress ist es, wie sinnvoll / wichtig / nützlich ist es...

Inzwischen kämpft meine Maus immer weniger mit der Pfote, schläft viel (naja, nach der Nacht...), und so ist's grad einigermaßen erträglich.

Hm, dass der TA Zeit spart und Infusion dann schneller geht ist für mich (und die Hilfs-Tigerbändiger ;) ) und auch für Janis wohl schon etwas wichtiges / nützliches. Wenn dann doch eine neue Braunüle nötig wäre, keine Ahnung wie das dann klappen würde die bei vollem Bewusstsein (und "Kampfeskraft") zu legen...

Wenn es nicht so schwierig ist eine neue zu legen, und das "Krankenschwester spielen" mit den Verbänden zu sehr ausartet, dann muss es ja wohl nicht so dringend tagelang drinbleiben.



Hallo Urmel,

Zitat:
Da kann man auch gleich beruhigter sein und muss nicht so bangen, ob sie aus der Narkose nicht wieder aufwacht.

ja! :)

Zitat:
Hat das denn mit dem Proporfol eingeben über Vene (wird doch vor Inhalationsnarkose gemacht, um den Schlauch einzuführen) bei Janis gut geklappt?

Da hab ich ehrlich gesagt gar nicht mehr nach gefragt wie die das jetzt im einzelnen gemacht haben... hätt mich auch noch interessiert...aber ich hab auch eh schon so viel gefragt.. :oops:
Am Anfang gab's eine Spritze (während ich sie im Arm- und festhielt; ging ganz gut und friedlich), so wie ich es verstanden habe war erst eine kleine Menge Ketamin (leider wohl doch..) nötig, um ihr überhaupt was legen zu können. Angedacht war da, etwas über die Vene zu geben (Propofol?), was reichen würde solange die Behandlung nicht schmerzhaft wäre. (So hatte ich's verstanden.) Aber das alleine reiche dann nicht wenn es weh tut. (*grübel* vielleicht erstmal zum Untersuchen / Tasten weniger schmerzhafter Bereiche?)
Was ich weiss ist dass es alles ziemlich gedauert hat, mit dem Einlauf und Ausräumen, nicht ganz so einfach ging...(und wurde ja dann auch sorgfältig und gründlich gemacht, nichts hartes übriggeblieben, und gründlich untersucht.) Das in der Narkose halten wurde dann über Inhalation gemacht.
Ob bzw. was anfangs auch erstmal noch über die Vene gegeben wurde hab ich nicht noch nachgefragt.
Jetzt bin ich selbst am überlegen, ob die jetzt alles drei gemacht haben, Spritze, und über Vene, und Inhalation?

Im Maul und Hals waren keine "Behinderungen" oder irgendwas zu sehen was Einfluss auf's Fressen haben könnte, und auch Schilddrüse war nicht tastbar / vergrössert.

Zitat:
Zitat:
(die letzten Blutwerte dazu könnten verfälscht sein da sie so dehydriert war.)

Das hatte ich auch überlegt, weil ja auch keine Dehydrierung im BB erkennbar war und du sagtest, das sie aber dehydriert war. Ich wusste nur nicht, ob sich die Werte tatsächlich so arg verschieben können, das rote BB war ja gut im Normbereich. Mal sehen wie die nächsten Blutwerte aussehen.

Das mit dem vielleicht verfälscht weil so dehydriert kam vom TA. Da kann sich also offenbar schon einiges ziemlich verschieben... Ich bin auch sehr gespannt auf die nächsten Blutwerte!!

Ich finde es auch ganz gut, dass die TÄ dort auch nicht einfach nur sagen "ok, Darm ausräumen und alles ok", sondern auch überlegen wieso es dazu kam, ob da vielleicht was anderes hintersteckt und was.
Schilddrüse, sagte er, kann oft Einfluss auf Ernährung und Verdauungstrakt haben.



Von Janis gibt es gute Neuigkeiten zu berichten:
sie hatte inzwischen auch wieder Stuhlgang! 8) ...oh Mann ich hab mich noch nie soo sehr über so ein Stinkehäufchen gefreut! :lol:

Ich soll regelmäßig Lactulose geben, und Flüssigkeit in's Futter mischen, und (eigentlich) auch Paraffinöl geben (dickflüssiges, haben sie mir abgefüllt / mitgegeben). Letzteres ist mir irgendwie nicht so ganz geheuer. Bzw v.a. scheint es Janis den letzten Rest Appetit zu verderben. Ich will's lieber nicht mehr versuchen.
Fressen tut sie sehr schlecht, nach wie vor beknie ich sie immer wieder doch vielleicht noch mal ein Teelöffelchen voll zu verspeisen, das reicht so natürlich gar nicht. Aber immerhin schleckt sie von der Flüssigkeit dazwischen immer mal wieder was. Brei mag sie nicht so. Ich werd wohl mal wieder die Töpfchen-wegwerf-Odysee von vorne anfangen und alles versuchen was sie je mal lecker fand.


liebe Grüsse,
kedi
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UrmelMurmel



Anmeldungsdatum: 18.03.2004
Beiträge: 1587

Verfasst am: 12.07.2006 - 21:54    Titel:  

Hallo Kedi,

Zitat:
Fressen tut sie sehr schlecht, nach wie vor beknie ich sie immer wieder doch vielleicht noch mal ein Teelöffelchen voll zu verspeisen, das reicht so natürlich gar nicht. Aber immerhin schleckt sie von der Flüssigkeit dazwischen immer mal wieder was.


Vielleicht würde es ja mit flüssigem Aufbaufutter doch besser klappen? Flüssiges Futter wäre ja auch ganz gut wegen der Verstopfung/Flüssigkeitsaufnahme. Du bräuchtest ja auch nicht das flüssige Aufbaufutter nur zu geben, kann ja auch zum jetzigen zwischendurch dazu, so zum päppeln.
Angie hatte die ja schon genannt, ich verlink nochmal die Info-Seiten:

Einmal Bioserin
ein Nähr- und Kräftigungsmittel, bei Ernährungsstörungen, Abmagerung durch Krankheit, Entkräftung usw. auch bei gastrointestinalen Störungen
Dosis 1ml pro kg Körpergewicht, 3-4 tgl.
Klick 1
und
Klick 2
wenn letzterer link nicht klappt, dort in die Suche Bioserin eingeben.
Bioserin ist auch für Katzen geeignet (weil es unter Kleintiere aufgeführt ist).
Falls du das dazu geben magst, würd ich aber die Nierenwerte abwarten und den TA fragen bzw. Bescheid geben bzw. mit ihm besprechen.
Da nur ein paar ml notwendig sind, könnte das gut klappen, die wird sie doch bestimmt schnell wegschlecken. Und 3 - 4 ml, je nachdem wieviel sie wiegt, kann man zur Not auch mal schnell ins Mäulchen geben.

Und das andere
Vital-Trunk
flüssiges Alleinfuttermittel
nach OP's oder in Genesungsphasen, nach Krankheit, bei Appetitlosigkeit usw.
Klick
und:
http://www.wuerzburg-shop.de/lucky-land/
Dort links in der Navigation auf "4-Pfoten-Shop" klicken. Dort dann auf "Shop-Katze" dort dann auf "Langes-Leben-Shop" dort dann unter Aufbaumittel auf "Vital-Trunk".
Die Inhaberin des Shops ist sehr nett, vielleicht kannst du mit ihr vereinbaren, dass sie es dir ganz schnell zuschicken kann.
Ich kopier mal noch eine Info aus dem shop:
Zitat:
- für ältere Katzen, die feste Nahrung nur noch mit Mühe zu sich nehmen. Durch seine Zubereitungsform und Zusammensetzung eignet sich Vital-Trunk besonders für ältere Tiere und wird eher akzeptiert als feste Nahrung. Vital-Trunk kann auch mit anderer Nahrung gemischt werden

Dosierung 1 - 2 Dosen am Tag oder etwas zum anderen Futter mit hinzu.

Toll, das sie wieder Stuhlgang hatte! Das man sich in so einer Situation über ein Katzen-Häuflein so freuen kann :lol: kenne ich.

Lieben Gruß
Urmel
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Nicole 444



Anmeldungsdatum: 17.06.2006
Beiträge: 38

Verfasst am: 12.07.2006 - 23:23    Titel:  

liebe kredi,

dass du dich um deine 20-jährige katze tiermedizinisch so kümmerst, ist richtig und sollte für alle selbstverständlich sein.

pfui, dass leute in deinem umfeld so blöde sprüche machen.

sollte es bei deiner kleinen die schilddrüse sein, dann brauchts du dir keine größeren sorgen machen. mit tabletten kann sie damit noch ewig leben. sie wird auch schnell wieder essen, sobald sie eingestellt ist. reifere katzen haben das häufiger.
schön, dass der TA in der tierklinik auf den T4-wert bestanden hat.

ich drück dir die daumen, dass janis entweder gar nichts hat (und es war nur eine unpässlichkeit) oder es ist wirklich "nur" eine schilddrüsenüberfunktion. damit will ich das nicht bagatellisieren, aber erkannt und mit tabletten versorgt, kann sie noch ein paar schöne jährchen haben.

ich drück euch die daumen, dass alles bald wieder im grünen bereich ist.
so lange füttere am besten weiter das hills. zur not verdünne es stark, dann bekommst du es besser mit der spritze rein, wenn sie noch nicht essen mag.

liebe grüße
nicole
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Angie



Anmeldungsdatum: 01.09.2005
Beiträge: 293
Wohnort: Achim bei Bremen

Verfasst am: 13.07.2006 - 00:19    Titel:  

Hallo Kedi,

das hört sich doch wirklich gut an. Mal ehrlich, ich bezahl lieber etwas mehr, hab einen vernünftigen TA mit Klinik am besten noch, als zu 3 TAs zu rennen, die nur rumstümpern.

Also die Ursache für die Verstopfung kann rellativ einfach sein.
1. bei einem Tier in dem Alter ist der Darm einfach nicht mehr so fit, wie ja alles im Alter langsam nachläßt.
2. wenn sie dehydriert ist, kann, mal jetzt ganz simpel ausgedrückt, auch der Kot dehydriert :lol: sein.

Fütterst du Trockenfutter normalerweise? Das würde ich vermeiden, denn mit Trofu nehmen die Katzen eigentlich immer zu wenig Flüssigkeit auf. Das können sie über trinken gar nicht richtig ausgleichen.

Ich würde versuchen ihr so viel wie möglich Flüssigkeit zu geben, Naßfutter am besten noch mit Wasser verdünnt.
Lactulose ist gut, Parafinöl würde ich auf Dauer nicht geben.
Vielleicht kannst du den TA ja mal fragen, ob du etwas Flohsamen unters Futter geben darfst, das macht den Kot schön geschmeidig:

http://www.pharmakobotanik.de/systematik/6droge-f/psylli-s.htm

Alles Gute, das es nun stetig bergauf geht

Angie
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kedi



Anmeldungsdatum: 08.07.2006
Beiträge: 41

Verfasst am: 13.07.2006 - 00:56    Titel:  

Hallo Urmel,

hab vielen Dank für die Zusammenstellung und links!
Hatte es hier und da schon gelesen, aber so wunderbar aufgelistet ist super praktisch, echt klasse :)

Für Bioserin: Bei 2.8 kg Körpergewicht wäre es also 3-4x täglich 2.8 ml? und notfalls reicht das dann damit sie mit allem Lebensnotwendigen versorgt ist? ich kann mir das irgendwie kaum vorstellen... das ist ja wirklich nicht viel...

Wenn sie ein bisschen zusätzlich frisst kann ich es ja dann auch reduzieren?
(oder ist es egal und kann die Menge auch zusätzlich zum Futter gegeben werden?)

Ich werd sicherheitshalber den TA morgen auch fragen wie's aussieht auch in bezug auf Niere. (nach der will ich ja eh auch fragen.)

Beim Vital-Trunk ist die Niere egal, oder?

Baut das eigentlich auch die Darmflora wieder auf? (Antibiotika...)
Vielleicht sollte ich ihr auch mal Joghurt geben.

Als erstes will ich mir morgen bei TK schon mal Hill's a/d holen und RC Convalescense das Pulver, und es mit "Suppe" versuchen..

Mit Spritze "füttern" möchte ich im Moment grade eher ungerne angehen, ich glaube Janis braucht mich im Moment _noch_ dringender als "Beistand und Sicherheitsfaktor" bei den Behandlungen denn als "Stopf-Maschine" bzw Flüssigfütterin (gefallen tut ihr das nämlich nicht was in's Maul zu kriegen). Wenn's geht warte ich mit dem Versuch wohl lieber bis wenn nicht mehr dringend TK-Besuche und Behandlung dort anstehen.. befürchte es könnte dem Vertrauen nen Dämpfer geben...

Ich vermute ihr ist z.Zt. einfach ziemlich schlecht. Na mir wär auch schlecht wenn ich 2 Wochen lang das alles hätte durchmachen müssen. Samt Narkosen, Darm ausräumen, Laxativa, Medikamente, TA-Superstress, Käfig etc... also mir wäre garantiert nur noch zum Spucken..

Ich hoffe sie frisst bald wieder vernünftig, und denke irgendwie auch, "normales", festes Futter wäre doch auch wichtig um wieder normale Darmtätigkeit, incl. guter Peristaltik etc, wieder zu entwickeln...!?

(Ich sehe grad, bei der lucky-land Seite, da gibt's ja auch andere hilfreiche Sachen... schöne Seite. Darmflora Plus? ...wäre vielleicht dann auch mal angebracht. Das mit den "easytabs" klingt ja auch ganz gut, das hätte mir sicher so manchen Kampf erspart... oder kann ne schlaue Katze auch bei den Dingern die Tablette "rauskauen" und ausspucken...)

Vielleicht sollte ich noch gar nicht so viele Überlegungen anstellen sondern erstmal abwarten was das morgen noch ergibt... die Werte, und will noch so einiges fragen... (anderer TA morgen in der TK...ich hoffe der ist auch so ruhig und es klappt alles...)

Aber ich überlege trotzdem viel... was ich jetzt tun sollte, wie der Darm wieder ganz in Ordnung kommt. Die Verstopfung rauszuholen war natürlich superdringend und das wichtigste! - aber ist denke ich ja nicht alles... irgendwas muss ja ziemlich aus dem Gleichgewicht geraten sein dass es dazu gekommen ist? Oder war das doch nur die Folge einer unglücklichen Kombination aus Alter, Hitze, heftigem Fellwechsel im Frühjar
Und, so völlig folgenlos ist sowas heftiges ja wohl leider auch nicht...muss sich schon noch einiges wieder regenerieren...
Und die Übelkeit.......

Überlege rum, normalerweise neige ich ja eher zur Homöopathie als zur Schulmedizin (wobei jetzt mit Janis für mich natürlich ganz klar TA angesagt war), und habe schon vor einigen Tagen überlegt ob ich ihr Nux Vomica geben sollte... die Verstopfung ist ja jetzt hoffentlich vorbei (also ich hoffe dass die sich nicht gleich wieder entwickelt!!), aber Übelkeit ja immer noch nicht. Und es würde in so vielem auch passen, das Mittel, für wie sie ist. (Also nicht so sehr wie sie jetzt so fertig rumhängt und schläft, und wenn läuft dann nur langsam, sondern so wie sie vorher war / eigentlich ist.)
Klingt vielleicht komisch, aber bis jetzt war's doch "nur Symptom-Behandlung" (die ja dringend nötig war), aber doch eigentlich nicht wirklich "Krankheits-Behandlung"?

Aber vielleicht ist es doch besser erst abzuwarten was morgen noch an Erkenntnissen bringt, und dann nochmal gucken was für ein Mittel...

lieben gruss,
kedi
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kedi



Anmeldungsdatum: 08.07.2006
Beiträge: 41

Verfasst am: 13.07.2006 - 01:18    Titel:  

Hallo Angie,

wollt mich auch nochmal bei dir bedanken.
Und der link zur GOT ist wirklich praktisch!
Es war etwas mehr als in der GOT Liste. Gut, diese Vergleichsmöglichkeit zu haben. (Und gut, so eine detaillierte Rechnung zu kriegen. Und sie dann auch noch nachvollziehen zu können.)
Aber immerhin, kein doppelter Satz...
Und ich geh davon aus das auch die Werte dann korrekt sind! :)
(das ist ja auch was wert...)

liebe Grüsse,
kedi
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kedi



Anmeldungsdatum: 08.07.2006
Beiträge: 41

Verfasst am: 13.07.2006 - 02:00    Titel:  

Hallo Nicole,

danke auch dir für deine Unterstützung und Mut machen!
Zitat:
dass du dich um deine 20-jährige katze tiermedizinisch so kümmerst, ist richtig und sollte für alle selbstverständlich sein.

danke. ich kann auch gar nicht anders...sie ist doch mein geliebtes Katzentier. so lange war sie mit mir, und bei mir, auch in schwierigen zeiten, und hat mich auch oft getröstet. ich kann sie doch nicht im stich lassen.
(dass es mit der "tiermedizinischen" seite des kümmerns so schwierig sein würde - sprich: TÄ - hätte ich nicht gedacht...)

Zitat:
pfui, dass leute in deinem umfeld so blöde sprüche machen
ja. das ist sehr schade. - ich denke aber ich kann's ihnen irgendwie verzeihen... immerhin haben sie trotzdem, und trotz ihrer angst vor katze und/bzw keinen bezug zu katzen, immer wenn es nötig war mir auch mit ihr geholfen, in den letzten 20 jahren, sind auch z.b. wenn's mal kurzfristig nötig war mit füttern/cat-sitting eingesprungen.

ich bin froh dass ich euch hier gefunden habe!! macht mir ganz viel mut und neue hoffnung, und gibt mir neue kraft. und so viel hilfsbereitschaft! - und fachkenntnis. :love7:

Zitat:
oder es ist wirklich "nur" eine schilddrüsenüberfunktion. damit will ich das nicht bagatellisieren, aber erkannt und mit tabletten versorgt, kann sie noch ein paar schöne jährchen haben.

ja das macht mir schon noch ziemlich sorgen...was da bei dem T4 rauskommt. ich hab schilddrüse immer für was ziemlich schwieriges gehalten...?
es tut gut zu wissen dass es -wenn es das ist- trotzdem nicht dauer-leiden oder das ende bedeutet!
ich wusste gar nicht dass das soo selten nicht ist bei katzen, schilddrüsenüberfunktion. vor allem älteren. vom "geriatrischen profil" habe ich auch erst hier im forum erfahren.

aber da Janis eigentlich nie groß was schwieriges hatte wo Labor sehr wichtig war, ist das glaub ich auch überhaupt das erste mal jetzt dass sie beim TA blut lassen musste... Meist hab ich mich (mit der TÄ von früher) eher dafür entschieden Janis weniger zu stressen, auf die (damalige) TÄ zu vertrauen, und Behandlungsvorschlag zu versuchen... da's ja auch wirklich schwierig ist mit ihr alles mögliche machen zu wollen... und es ging ja auch immer gut :)
Aber so eine TÄ gibt es auch wirklich selten, denke ich inzwischen. (Wenn das Katzenart wäre würden ihr bestimmt viele ihrer Patienten Blumen auf's Grab legen wollen.)
Eigentlich sollten die Tiere entscheiden dürfen wer überhaupt Tiermediziner werden darf :wink:

liebe Grüsse,
kedi
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Nicole 444



Anmeldungsdatum: 17.06.2006
Beiträge: 38

Verfasst am: 13.07.2006 - 20:50    Titel:  

liebe kedi,

wann bekommst du die blutwerte? wirst sehen, mit den SDÜ tabletten wird es ihr bald besser gehen. unter umständen dauert es bei einer älteren katzen eine weile, die richtige dosis muss erst ausprobiert werden.

hab keine angst vor der SDÜ. das ist in den griff zu bekommen und schmerzen hat sie davon wohl keine.
eine SDÜ ist keine tragödie, nur am anfang bekommt man panik. ich habe jetzt so viel darüber gelesen, dass meine angst davor weg ist.
entscheident ist die richtige und zügige medikation!

drängel wegen der blutwerte. die bekommt man doch innerhalb von 24 stunden.

liebe grüße
nicole
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Nicole 444



Anmeldungsdatum: 17.06.2006
Beiträge: 38

Verfasst am: 13.07.2006 - 20:51    Titel:  

und wegen der TA kann ich dir nur zustimmen.

ich hasse zur zeit alle.
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Admin



Anmeldungsdatum: 13.11.2002
Beiträge: 3066
Wohnort: Die Wetterau, Hessen

Verfasst am: 15.07.2006 - 18:42    Titel:  

Ich habe auf Vorschlag von Urmel den Thread gesplittet. Weiter geht es in der Rubrik Verdauungstrakt.

Viele Grüße,
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