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Stine
Anmeldungsdatum: 29.07.2006
Beiträge: 11
Wohnort: Köln
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| Verfasst am: 29.07.2006 - 10:45 Titel: Pili - indoldentes Ulcus |
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Hallo zusammen,
ich bin ganz froh, dass es in diesem Forum extra ein Unterforum zu diesem Thema gibt!
Unsere kleine Pili (sie ist jetzt etwas über 1 Jahr alt), hatte schon im Alter von 9 Wochen den ersten Krankheitsschub in Form des indoldenten Ulcus an der Oberlippe. Im Laufe des ersten Lebensjahres waren es insgesamt nun 5 Schübe. Ein Schub kam sogar in Form des sehr stark juckenden linearen Granuloms, die Anderen immer am und im oberen Bereich des Mäulchens. Der letzte Schub ist gerade mittels Cortison-Behandlung vorbei und wir sind in der letzten Phase des Ausschleichens.
Die Behandlung geschieht mit Cortison (Prednisolon), welches im Laufe der Zeit je nach Gewicht der Katze angepasst wurde. Zusätzlich gebe ich omegafettsäurehaltiges Öl zum Futter. Pili erhält eine Ausschlussdiät mit hypoallergenem Futter, wobei ich gestehen muss, dass wir es nie so ganz geschafft haben, zu 100% konsequent zu bleiben. Seit Ausbruch des letzten eG sind wir es aber und wollen es diesmal auch auf jeden Fall bleiben. Das Problem ist einfach, dass wir nicht immer aufpassen können, dass Pili sich nicht an Oskars Napf bedient. Wir sind nun dazu über gegangen, Oskar ebenfalls mit diesem teuren Futter zu versorgen, damit wir endlich Gewissheit und Sicherheit haben.
Vielleicht ergibt sich ja ein Austausch mit gleichermaßen betroffenen Katzenmenschen. Würde mich freuen.
LG
Stine |
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Admin
Anmeldungsdatum: 13.11.2002
Beiträge: 3066
Wohnort: Die Wetterau, Hessen
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| Verfasst am: 29.07.2006 - 10:55 Titel: |
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Hallo Stine,
vielleicht hast Du schon gelesen, daß unsere Maya auch unter eosinophilem Granulom leidet. Bei ihr tritt es hauptsächlich im Bereich zwischen Augen und Ohren und an den Hinterbeinen auf.
Die Cortisonbehandlung kann im akuten Fall Linderung bringen, sollte aber wegen der Langzeit-Nebenwirkungen keine Dauertherapie sein.
Gibst Du das hypoallergene Futter aufgrund einer Vermutung oder um eine mögliche Ursache auszuschließen, oder wurde bei Pili ein Allergietest durchgeführt?
Ist Pili kastriert? In einigen Fällen scheint zwischen dem EG und dem Hormonhaushalt ein Zusammenhang zu bestehen. Nachdem wir Maya kastrieren ließen, haben die Schübe deutlich nachgelassen, und wenn sie jetzt mal wieder kommen, behandeln wir kurzzeitig mit einem Hormonpräparat, das sehr gut hilft und dann wieder abgesetzt wird.
Liebe Grüße, |
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Stine
Anmeldungsdatum: 29.07.2006
Beiträge: 11
Wohnort: Köln
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| Verfasst am: 29.07.2006 - 11:47 Titel: |
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Hallo Klaus,
wir haben Pili im Alter von 6 Monaten kastrieren lassen. Eine sichtbare Wechselwirkung auf die Schübe war nicht zu erkennen. Sie hatte unmittelbar nach der OP einen akuten Schub und wir vermuteten, dass es ggf. durch den Stress ausgelöst worden ist. Nun hatte sie aber ja mehrere Schübe auch in "stressfreien" Phasen, daher tappen wir absolut im Dunklen, was die Ursache anbelangt.
Die Ausschlussdiät führen wir ohne konkreten Hinweis auf eine Allergie durch, sozusagen als eine Sicherheit, um diesen Aspekt möglichst auszuschließen. Ich muss aber zugeben, dass wir es selbst ad absurdum geführt haben, indem wir nicht sehr konsequenz waren - so bringt natürlich keine Diät etwas. Das soll sich nun ändern!
Ich suche schon lange nach einer alternativen Behandlungsmethode zum Cortison. Pili bekommt es nicht als Depot und auch nicht als Dauergabe, sondern genau dosiert bei akuten Schüben. Diese waren aber nun schon so häufig, dass auch ich Langzeitfolgen befürchte.
Was für ein Muttel ist das, von dem Du da schreibst?
LG
Stine |
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Admin
Anmeldungsdatum: 13.11.2002
Beiträge: 3066
Wohnort: Die Wetterau, Hessen
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| Verfasst am: 29.07.2006 - 16:46 Titel: |
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Hallo Stine,
dann dürfte bei Pili also kein hormoneller Zusammenhang bestehen. Wir waren bei Maya deswegen sicher, daß dem so ist, weil ihr Befinden sich unmittelbar nach der Kastration schlagartig besserte. Wir geben ein Megestrolacetat-Präparat namens Megecat (in Deutschland leider nicht erhältlich), das z.B. auch zur Unterdrückung der Rolligkeit bei Zuchtkatzen eingesetzt wird.
Was die Futter-Arie angeht, würde ich an Deiner Stelle, um Sicherheit zu haben, einen Allergietest durchführen lassen. Dann weißt Du ein für allemal Bescheid und kannst ggf. gezielt reagieren.
Das Cortison nicht als Depot zu geben, ist natürlich schon von der Dosierbarkeit her viel besser, wie Du schreibst.
Auch wenn die Ursachen für das EG noch nicht sehr gut bekannt sind - ein Allergietest könnte zumindest eine Ursache liefern, von daher würde ich den machen lassen. Allergien können Auslöser für das EG sein. Wenn dem bei Pili so wäre, dann gäbe es zumindest einen Ansatzpunkt für eine cortisonfreie Therapie.
Liebe Grüße, |
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Stine
Anmeldungsdatum: 29.07.2006
Beiträge: 11
Wohnort: Köln
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| Verfasst am: 29.07.2006 - 16:49 Titel: |
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Hallo Klaus,
ich danke Dir für den Tipp und werde das Thema "Allergietest" schnellstens mit unserem TA erörtern. Kann man mittels des Tests eine wirkliche Sicherheit erlangen? Und in welchem Kostenrahmen bewegen wir uns in etwa?
LG
Stine |
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Admin
Anmeldungsdatum: 13.11.2002
Beiträge: 3066
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Stine
Anmeldungsdatum: 29.07.2006
Beiträge: 11
Wohnort: Köln
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| Verfasst am: 29.07.2006 - 17:00 Titel: |
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| Nochmals lieben Dank, Klaus! Ich werde mir alles sorgfältig durchlesen! :) |
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Admin
Anmeldungsdatum: 13.11.2002
Beiträge: 3066
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Stine
Anmeldungsdatum: 29.07.2006
Beiträge: 11
Wohnort: Köln
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| Verfasst am: 30.07.2006 - 00:32 Titel: |
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| Und nochmals danke! :D |
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