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Maunzerle
Anmeldungsdatum: 30.10.2004
Beiträge: 21
Wohnort: Rheinland
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| Verfasst am: 09.10.2006 - 22:34 Titel: Ungleich geweitete Pupillen - mögliche Ursachen? |
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Hallo, liebe Foris,
seit unserem TA-Besuch am Freitag, bei der unsere Sheila enormem Stress ausgesetzt war (Blutabnahme, Ohrensäuberung wegen Milben, Impfung), sind die Pupillen ihrer beiden Augen unterschiedlich groß. Anfangs schob ich dies auf die Nachwirkungen der Impfung oder den Stress oder das Milbenspray (Otiprin) und wollte es erst einmal weiter beobachten.
Gegen Abend war die Nickhaut im rechten Auge vorgefallen, das Auge tränte sogar leicht. Da am Samstag alles wieder besser aussah, fuhr ich noch nicht gleich wieder zum TA, was ja neuerlichen Stress bedeutet hätte. Leider blieben die Pupillen auch bis heute noch unterschiedlich, so dass ich jetzt doch zur Abklärung nochmals in die TA-Praxis mit ihr gefahren bin.
Die Pupillenreflexe sind in Ordnung, auch wenn es jetzt schon wieder so aussieht, als ob die linke Pupille sich kaum verändert und extrem groß wäre. Wir haben Augentropfen (Visadron) bekommen, die wir in das rechte Auge geben sollen. Außerdem wurde eine Röntgenaufnahme von Sheila gemacht, weil die TÄ ausschließen wollte, dass vielleicht irgendwelche Tumore, die auf Nervenenden drücken, dafür verantwortlich sein können. Im Röntgenbild waren einige "Schatten" zu erkennen, die nicht klar zu deuten waren. In einigen Wochen soll das Röntgen daher wiederholt werden, um ggf. Veränderungen festzustellen. Das Blutbild zeigt keine großen Auffälligkeiten.
Sheila ging es bis vor der Impfung blendend. Sie leidet zwar an einer plasmazellulären Gingivitis, die wir zur Zeit aber ganz gut im Griff haben. Ich bereue es schon fast wieder, dass ich mich zur Impfung habe überreden lassen. Voriges Jahr hatten wir mit der Impfung ausgesetzt, weil Sheila damals so sehr mit der Entzündung im Mäulchen gekämpft hat.
Habt Ihr so etwas schon einmal erlebt und was waren die Ursachen bei Euren Fellnasen für dieses Symptom? Ich wäre sehr dankbar für Eure Erfahrungsberichte.
Viele Grüße
Silke |
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Elke-030
Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 2848
Wohnort: Berlin
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| Verfasst am: 10.10.2006 - 08:52 Titel: |
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Hallo Silke,
ich habe Dir eine PN geschickt.
Liebe Grüße
Elke |
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isidorente
Anmeldungsdatum: 09.10.2006
Beiträge: 12
Wohnort: Neustadt an der Weinstraße
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| Verfasst am: 10.10.2006 - 09:05 Titel: |
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Hallo,
unser Fritz hat gerade das gleiche Problem. Letzte Woche hatte er plötzlich ungleich geweitete Pupillen. Dabei war er erkältet, aber es ist unwahrscheinlich, dass es damit zusammenhängt. Unsere Tä informiert sich zu Zeit noch bei den verschiedensten Kollegen, wie wir am besten vorgehen. Nach zwei Tagen waren sie übrigens wieder völlig normal und daher ist bei uns auch eine Gehirnerschütterung nicht auszuschließen.
Leider kann ich dir nicht weiterhelfen, da wir selbst noch nicht die Ursache dafür wissen, aber ich kann dir gerne berichten, wenn ich weiß, was es ist.
Fritz hatte übrigens auch erst vor 14 Tagen eine Gingivitis. Er hat zudem Leukose und dabei sind Zahnfleischerkrankungen ja häufig anzutreffen.
Liebe Grüße,
isidorente |
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Maunzerle
Anmeldungsdatum: 30.10.2004
Beiträge: 21
Wohnort: Rheinland
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| Verfasst am: 10.10.2006 - 09:59 Titel: |
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@Elke
Vielen Dank!
@isidorente
Ich wäre Dir dankbar, wenn Du weiter berichten würdest, was bei Fritz herauskommt!
Bisher haben die Augentropfen noch keinerlei Wirkung gezeigt. Die linke Pupille ist immer noch so geweitet, wie damals, als Sheila unter Nachwirkung von einer Narkose stand. Mein Mann findet, dass eher das linke Auge ungewöhnlich erscheint, weil die Pupille dauerhaft groß bleibt. Nur das rechte Auge hatte aber den Nickhautvorfall und ist auch nicht 100%ig geöffnet. Sie kann beide Augen aber auch völlig schließen, so dass keine Austrocknungsgefahr besteht. |
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isidorente
Anmeldungsdatum: 09.10.2006
Beiträge: 12
Wohnort: Neustadt an der Weinstraße
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| Verfasst am: 13.10.2006 - 12:17 Titel: |
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Unsere Tä hat sich nun mit verschiedenen Kollegen besprochen. Bei Fritz ist es eine Entzündung des Auges selbst bzw. der Nerven. Dies ist genau wie seine Zahnfleischentzündung oder die ständigen Erkältungen, ein Symptom der Leukose. AB macht dabei nur Sinn, wenn es eitert oder so. Fritz dagegen bekommt ein Mittel zur Immunstimulans, da er eh schon soviele AB bekommen hat.
Fritz geht es auch wieder gut und seine Augen sind wieder normal.
Ich wünsch dir und deinem Schatz alles, alles Gute.
Liebe Grüße,
isidorente |
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Maunzerle
Anmeldungsdatum: 30.10.2004
Beiträge: 21
Wohnort: Rheinland
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| Verfasst am: 13.10.2006 - 18:09 Titel: |
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Hallo isodorente,
schön, dass es Fritz wieder besser geht. Von Leukose hat meine TÄ auch gesprochen, als sie Sheilas Augen gesehen hat und meinte, sie kenne so etwas eigentlich nur von Leukosekranken Katzen. :?
Sheilas Pupillen sehen fast wieder normal aus, nur manchmal sieht man noch einen Unterschied. Da es ihr eigentlich prima geht, sie kein verändertes Verhalten zeigt und auch nicht den Eindruck macht, sie könne schlechter sehen, wollen wir noch bis zu unserem nächsten TA-Besuch abwarten.
Unsere TÄ will nämlich zur Sicherheit einen Leukosetest machen. Ich habe das bislang nicht machen lassen, weil wir Sheila aus dem Tierheim haben, wo eigentlich alle Neuzugänge gesundheitlich durchgecheckt werden. Ich war davon ausgegangen, dass dies auch für Leukose gilt. Im TH hat sie auch die Grundimmunisierung erhalten.
Es wurde mir auch geraten, die Schilddrüsenwerte checken zu lassen. Die Nierenwerte waren ja nach dem aktuellen Blutbild ohne Befund.
Falls es bis Dienstag immer noch nicht weg sein sollte und die TÄ keine vernünftige Diagnose dafür erstellen kann, werden wir vermutlich wohl doch noch eine Tieraugenarztpraxis aufsuchen müssen. |
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Catgirly
Anmeldungsdatum: 07.03.2004
Beiträge: 3573
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| Verfasst am: 14.10.2006 - 18:06 Titel: |
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| Maunzerle schrieb: | | Unsere TÄ will nämlich zur Sicherheit einen Leukosetest machen. Ich habe das bislang nicht machen lassen, weil wir Sheila aus dem Tierheim haben, wo eigentlich alle Neuzugänge gesundheitlich durchgecheckt werden. Ich war davon ausgegangen, dass dies auch für Leukose gilt. |
Dazu mal ein Auszug aus dem Text auf meiner HP:
| Code: | | Wichtig zu wissen ist auch, dass in Tierheimen oftmals bei Fundkatzen (Geschwister) nur eine Katze auf FeLV getestet wird (als Katzenhalter bekommt man aber immer die Aussage, dass alle Geschwister getestet sind, obwohl das in sehr vielen Fällen nicht stimmt). Danach wird davon ausgegangen, dass alle Geschwister negativ bzw. positiv sind. Dies muss aber nicht sein. Wenn es während der Trächtigkeit einer Katze zu einer latenten (versteckt, nicht offenkundig) Infektion der Milchdrüsen kommt, sind in der Regel nie alle Jungtiere infiziert, sondern nur jene, die Milch von den infizierten Drüsenkomplexen aufgenommen haben. Deshalb sollte man meines Erachtens immer noch einen FeLV-Test bei dem eigenen Tierarzt durchführen lassen (insbesondere dann, wenn im Haushalt bereits eine oder mehrere Katzen leben). |
Kannst Du hier nachlesen:
http://www.catgirly.de/Krankheiten/leukose.htm |
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Maunzerle
Anmeldungsdatum: 30.10.2004
Beiträge: 21
Wohnort: Rheinland
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| Verfasst am: 14.10.2006 - 18:59 Titel: |
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Hallo Simone,
okay, vielen Dank für diesen Hinweis! Wir werden Sheila in jedem Fall noch testen lassen. Mittlerweile glaube ich zwar nicht, dass Leukose die Ursache ist, weil ihr Allgemeinbefinden dann wohl viel schlechter sein sollte als es ist, wenn solche Symptome auftreten. Trotzdem will ich natürlich Gewissheit haben. |
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isidorente
Anmeldungsdatum: 09.10.2006
Beiträge: 12
Wohnort: Neustadt an der Weinstraße
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| Verfasst am: 14.10.2006 - 19:50 Titel: |
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Hallo,
Leukosekatzen muss es nicht unbedingt schlecht gehen. Fritz ist zur Zeit wieder topfit und niemand würde denken, dass er Leukose hat. Auch kann man die Leukose nicht immer nachweisen. Dies macht es auch für Tierheime schwierig. Zudem habe ich die Erfahrung gemacht, dass die meisten Tierheime gar nicht auf Leukose testen. Leukose ist kein sofortiges Todesurteil (unser Rentner wurde trotz Leukose mind. 14 Jahre alt). Natürlich wünsche ich euch von ganzem Herzen, dass es etwas ganz harmloses ist. Ich wollte nur betonen, dass man auch bei Leukose noch Hoffnung haben kann.
Ich drück dir ganz fest die Daumen, dass für euch alles gut ausgeht.
Liebe Grüße,
isidorente |
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Maunzerle
Anmeldungsdatum: 30.10.2004
Beiträge: 21
Wohnort: Rheinland
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| Verfasst am: 21.10.2006 - 09:01 Titel: |
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Hallo!
Die Sorgen um Sheila hören nicht auf. Zwar ging es ihr besser, die Pupillen sind wieder gleich groß, die Nickhaut ist wieder dort, wo sie hingehört, der Leukosetest fiel negativ aus, doch jetzt kann sie plötzlich nicht mehr richtig laufen.
Es scheint, als würde sie jede Bewegung in den Beinen schmerzen. Deshalb rührt sie sich kaum noch vom Fleck, nur wenn sie Futter haben will oder zum KaKlo muss, schleppt sie sich mühsam und ganz langsam dorthin.
Ich weiß, dass hier kein unmittelbarer Zusammenhang bestehen muss. Aber es ist schon sehr merkwürdig, dass zur Zeit ständig neue, unerklärbare Symptome auftreten. Ich bin wirklich ratlos, was mit ihr los ist.
Wir werden heute mit ihr wieder in die TA-Praxis fahren. |
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Maunzerle
Anmeldungsdatum: 30.10.2004
Beiträge: 21
Wohnort: Rheinland
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| Verfasst am: 21.10.2006 - 11:23 Titel: |
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Wir sind zurück vom TA. Bei Sheila sieht es mittlerweile so aus, als könnten ihre Probleme eine zentralnervöse Ursache haben. Beim Abtasten der Gelenke und des Körpers zeigte sie jedenfalls nicht, dass sie Schmerzen hätte. Die Gelenke lassen sich problemlos biegen und drehen.
Beim letzten TA-Besuch mit Sheila ist Sheila mit ihrem Kopf sehr heftig auf den Untersuchungstisch geknallt, als sie sich beim Reinigen ihrer Ohren gewehrt und extrem heftig den Kopf geschüttelt hat. Es wäre daher nicht auszuschließen, dass sie dabei eine Gehirnerschütterung abbekommen hat. Ob dies der Fall ist, oder ob doch ein Zusammenhang mit den ungleichen Pupillen besteht (Gehirntumor???), ist völlig unsicher. Fest steht jedenfalls: Sheila hat kein Fieber, das auf eine Entzündung hinweisen könnte, das Blutbild war völlig unauffällig. Sie frisst und trinkt noch und geht auf das KaKlo. Und trotzdem stimmt etwas nicht mit ihr, das ist nicht zu übersehen. Am Montag müssen wir wieder in die TA-Praxis, um zu sehen, ob es ihr besser geht. |
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Elke-030
Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 2848
Wohnort: Berlin
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| Verfasst am: 22.10.2006 - 09:32 Titel: |
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Hallo Silke,
falls noch nicht geschehen, laß´ mal IG-g und IG-m von Toxoplasmose mitbestimmen bzw. noch nachbestimmen.
Liebe Grüße
Elke |
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Maunzerle
Anmeldungsdatum: 30.10.2004
Beiträge: 21
Wohnort: Rheinland
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| Verfasst am: 24.10.2006 - 13:22 Titel: |
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Hallo Elke,
vielen Dank für Deinen Hinweis. Ich werde ihn in jedem Fall im Hinterkopf behalten.
Sheila geht es inzwischen wieder prima, so dass wir erst einmal von weiteren Untersuchungen absehen werden. Es sieht so aus, als habe sie tatsächlich ein Schädeltrauma erlitten, als sie mit dem Kopf auf den Untersuchungstisch aufgeschlagen ist. Die arme Maus! Am Donnerstag haben wir den nächsten Kontrolltermin bei unserer TÄ.
Sheilas Pupillen sind ja schon seit einer Woche wieder normal groß, so dass ich hier doch einen Zusammenhang mit den Impfungen vermute (mglw. die Tollwut-Impfung). Natürlich werden wir sie weiterhin mit Argus-Augen beobachten und ggf. bei den kleinsten Anzeichen weitere Untersuchungen durchführen lassen.
Vielen Dank nochmals für Deine Hilfe! |
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