| Home |
Das Wetterau-Katzen-Forum Archiv und Druckvorschau
|
| Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen |
| Autor |
Nachricht |
Nawa
Anmeldungsdatum: 13.04.2007
Beiträge: 1
|
| Verfasst am: 13.04.2007 - 22:21 Titel: Duschesse |
|
|
Hallo,
ich habe seit gestern ein Problem mit meiner Duschesse.
Kurz zu ihr: Sie wird jetzt im Mai 12 Jahre alt und ist im allgemeinen sehr stressempfindlich. Aus diesem Grund besucht uns auch unser Tierarzt seit ungefähr 3-4 Jahren immer nur noch zu Hause. Die Autofahrt und der Transport im Katzenkorb ist ein zu hohe Belastung für sie, da sie immer total ausflippt. Vor ungefähr 4 Wochen ist sie plötzlich sehr seltsam gelaufen und beim Streicheln bemerkte ich, dass sie Schmerzen an der unteren Wirbelsäule hatte. Die TÄtin kam und tastete sie kurz ab, gab ihr eine Cordisonspritze und damit war die Sache in wenigen Tagen wieder gegessen. Diagnose war rheumatisch Bedingt. Die TÄtin meinte in dem Alter der Katze, könnte sowas schon mal vorkommen.
Vor ungefähr zwei Wochen hörte ich wie Duschesse etwas schwerer athmte und sie dabei seltsame Geräusche machte. Ich habe mir nichts bei Gedacht und es kam auch nicht mehr vor. Die letzten Tage war Duschesse putz munter. Sogar gestern spielte sie noch mit meiner Schwester im Garten. Gestern Nachmittag verließ ich unser Haus und hörte ein jammerndes Miauzen, dachte sie sei irgendwo eingesperrt und schaute nach ihr. Sie lag bei uns im Vorgarten im Schatten. Da es gestern auch wieder vom Wetter her etwas wärmer war (ca. 20 C°), dachte ich mir ihr wird vielleicht wieder die Wärme zu schaffen machen. Letztes Jahr im Sommer hatte sie leichte Kreislaufprobleme. Als ich gestern am späten Abend nach Hause kam, saß sie vor der Tür und machte ein ganz betrübbstest Gesicht (Kopf leicht nach unten hängend) und sie wollte gar nicht mehr von der Stelle gehen. Sie fing wieder an mit diesem jammernden Miauzen. Sie aß seit gestern früh nichts mehr und ließ sich nach kurzen Wegen immer wieder fallen. Die letzte Nacht hatte ich sie in meinem Zimmer und sie jammerte fast stündlich. Mir war klar sie hatte Schmerzen und wir gingen heute Mittag zum TA. Wir mussten hinfahren, da die TÄtin leider keine Zeit für ein kurzfristigen Hausbesuch hatte. Schon während der 5 minütenigen Autofahrt regte sie sich total auf und miauzte ständig. Sie ließ auch öfter die Zunge raus hängen und hächelte wie ein Hund. Beim TA angekommen wurde sie abgetastet und untersucht. Ich dachte vielleicht seien es auch Zahnschmerzen, da sie sehr viel Zahnstein hat und die letzten Jahre nichts mehr entfernt wurde. Aber die Tätin sah keine anzeichen. Sie beeilte sich mit der Untersuchung, da sie Duschesse kennt und weiß wie empfindlich sie ist. Sie wurde geröngt und daraus konnte die Tätin schließen, dass Herz, Lunge, Brustkorb OK waren jedoch eine leichte Vergrößerung der Leber zu sehen sei. Fieber hatte sie auch nicht. Sie meinte es könnte an z. B. eine Bauchspeicheldrüsenentzündung sein und nannte auch noch andere Sachen. Sie tastete Duschesse nochmals ab und und merke, wenn sie an die Leber kam, dass sie lauter schrie, als die ganze Zeit. Sie meinte das jammernde Miauzen in der letzten Nacht ein Zeichen dafür sei, dass Duschesse selbst um ihr Leben jammert. Meine kleine Schwester brach in Tränen aus und ich versuchte mich zusammen zu reißen. Die TÄtin gab ihr letztendlich eine Spitze Cordison, Antibiotikum, starke Schmerzmittel und gab ihr eine kurze Infusion wegen der Flüssigkeitszufuhr. Vor der Behandlung dieser Medikamente meinte sie noch zu uns, dass sie es jetzt mit diesen Mitteln versuchen würde und das es ein Risiko sei und wir uns morgen früh nochmals melden sollten, damit sie zu einer weiteren Untersuchung kommen kann und schauen kann ob sich etwas gebessert hat. Die Rückfahrt vom TA war wieder besonders stressig für Duschesse und als wir zu Hause ankamen, legt sie sich gleich in die Ecke. Nach ungefähr einer Stunde erholung wollte sie in den Garten und ich ging mit ihr raus. In dem Zustand kommt sie eh nicht weit dachte ich mir. Sie legte sich unter die Treppe und schlief die ganze Zeit. Um Acht holte ich sie wieder rein und bad ihr auch etwas zu essen an, aber sie wollte nichts. Jetzt liegt sie neben mir und schläft und ist total erschöpft. Ich habe sehr viel Angst um sie und es geht mir auch gar nicht mehr aus dem Kopf. Ständig muss ich nach ihr schauen. :cry:
Kann mir jemand einen guten Tipp geben oder vielleicht sagen was mit ihr sein könnte? Hat vielleicht jemand die selbe Erfahrung mit einer Katze gemacht?
Grüße
Nawa |
|
| Nach oben |
|
russian
Anmeldungsdatum: 05.04.2004
Beiträge: 679
Wohnort: Dortmund
|
| Verfasst am: 15.04.2007 - 20:27 Titel: |
|
|
Hallo Nawa,
hat die TÄ denn auch Blut abgenommen um die Organwerte zu bestimmen?
Das Deine Katze beim Abtasten Druckschmerz zeigt klingt wirklich nicht gut, da sollte die TÄ am Ball bleiben um eine genaue Diagnose zu bekommen, zur Not wäre evtl. ein Klinikaufenhalt angezeigt.
Auch wenn es für Deine Katze Streß bedeutet, bei alten Tieren sollte man mit nötigen Behandlungen nicht warten, ein Krankheitsbild kann sich im Alter schnell verschlechtern.
Ein Ferndiagnose kann icht wirklich nicht geben, das wäre unverantwortlich gefährlich, aber ich wünsche alles Gute.
VG
Eva |
|
| Nach oben |
|
| |
phpBB Search Engine Indexer © phpRebel
Powered by phpBB © 2001, 2002 phpBB Group
|