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Schnurz
Anmeldungsdatum: 22.09.2006
Beiträge: 54
Wohnort: Wiesbaden
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| Verfasst am: 18.10.2007 - 18:13 Titel: Jetzt hat auch Chicco Krebs... |
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Hallo Ihr Lieben,
im September fiel uns auf, dass unserem Kater Chicco (15 Jahre) der Speichel aus dem Maul tropft. Der TA untersuchte ihn daraufhin, konnte aber nichts feststellen. Es wurde ein Blutbild gemacht, das - abgesehen von einer Dehydrierung wegen des Durchfalls den er damals hatte - vollkommen okay war. Er meinte, dass alte Kater oft speicheln und dass man es weiter beobachten sollte.
Vor zwei Wochen fing Chicco an aus dem Mäulchen zu bluten. Wieder zum TA. Sein Unterkiefer war nun plötzlich seitlich verdickt. Der TA operierte ihm zwei Zähne und etwas Zahnfleich heraus und schickte es ein. Diagnose: Plattenepithelkarzinom im Unterkiefer links. Laut Aussage zweier TÄ leider nicht operabel, da zu weit nach innen gewachsen.
Jetzt sind wir ziemlich verzweifelt, denn wir haben vor genau einem Jahr seine beiden Gefährten (12 Jahre alt) ebenfalls an Krebs verloren. Der eine hatte ein Lymphosarkom, der andere ein Osteosarkom. Es war echt schlimm für uns und nun der Gedanke, dass wir es wieder zu spät bemerkt haben und wir wieder NICHTS tun können ist einfach unertäglich. :cry:
Chicco geht es derzeit noch sehr gut. Beide TÄ bei denen wir waren meinten, dass er zum Glück keine Schmerzen habe. Er spielt für sein Alter noch sehr viel, frisst ordentlich und geht noch auf Mäusejagd. Es ist so traurig, dass eine so heimtückische Krankheit diesen kräftigen, lebensfrohen Kerl so bald einfach dahin raffen wird.
Ich frage mich nur, warum sind alle drei Kater vom Krebs betroffen? Kann das Zufall sein? Lag es am Fressen? Oder haben wir etwas krebserregendes in der Wohnung? Ich kann schon gar nicht mehr klar denken vor lauter Grübelei.
Wie dem auch sei. Nun habe ich von verschiedenen Alternativbehandlungen bei Krebs gehört - z.B. Misteltherapie und Ozontherapie - die das schnelle Wuchern eventuell verlangsamen können. Letztes Jahr haben wir es bei Merlin mit einer Horvi-Therapie versucht - leider erfolglos.
Hat jemand von Euch schon mal eine Mistel- oder Ozontherapie miterlebt? Oder hat jemand weitere Informationen/Erfahrungen zu diesem Thema? Im Internet habe ich bisher nicht allzuviel seriöses gefunden.
Unser TA meinte, dass er für alle Vorschläge offen sei...
Liebe Grüße
Susanne |
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Elke-030
Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 2848
Wohnort: Berlin
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| Verfasst am: 19.10.2007 - 11:11 Titel: |
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Hallo Susanne,
:knuddel:
Über Horvi weißt Du ja schon Bescheid (das wäre mein Favorit). Klassische! Homöopathie hat auch einiges zu bieten. Bei dem Mamatumor vom Hund meiner Lehrerin hat aber kein noch so gut gewähltes Mittel gegriffen - man konnte das Wachstum fast mit blosem Auge sehen - erst Bioresonanzsitzungen (da kommt es zwingend auf die Erfahrung und Ausstattungen mit den Richtigen "Ampullen" an) konnten das Wachstum stoppen.
Es gibt ein Buch über die Mistel, die ja auch bei den Antroposophen in der Krebstherapie eingesetzt wird - dies habe ich für eine interessierte Tierärztin (ich glaube bei Weltbild auf der HP) gekauft. In den Arzneimittellehren wo ja die Ergebnisse der homöopathischen Arzneiprüfungen stehen, habe ich bei Mistel aber bisher nix gelesen "gegen Tumore" - und Mutterns Humanhomöopath sieht auch die Mistel nicht als Tumortherapie.
Ansonsten so begleitend ist bestimmt Phyto- und Mykotherapie (Heilpilze) interessant.
Liebe Grüße
Elke
Praktische eigene Erfahrung mit Heilweisen bei Krebs habe ich aber keine. |
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russian
Anmeldungsdatum: 05.04.2004
Beiträge: 679
Wohnort: Dortmund
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| Verfasst am: 19.10.2007 - 12:15 Titel: Re: Jetzt hat auch Chicco Krebs... |
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| Schnurz schrieb: | Oder hat jemand weitere Informationen/Erfahrungen zu diesem Thema? Im Internet habe ich bisher nicht allzuviel seriöses gefunden.
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Susanne,
ich habe mal etwas in meinem Kraft/Dürr gestöbert, dort heißt es, dass ein Plattenepithelkarzinom aggressiv therapiert werden sollte.
Wenn eine OP nicht möglich ist, wird Strahlen-, Kryo- oder Phototherapie angeraten.
Die Strahlentherapie soll nach Studien in 60% der Fälle den Tumor unter Kontrolle bringen, und da er nicht gleich im Anfangsstadium Metastasen bildet, wäre das eine Chance für noch qualitative Lebenszeit für Deinen Kater.
Der TA müßte nur sicher stellen können, dass das Tier ernährt werden kann, sollte die Therapie kurzfristig die Futteraufnahme stören.
Vielleicht sind das Möglichkeiten, die Du mit Deinem TA ansprechen kannst.
VG
Eva |
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Schnurz
Anmeldungsdatum: 22.09.2006
Beiträge: 54
Wohnort: Wiesbaden
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| Verfasst am: 20.10.2007 - 10:20 Titel: |
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Hallo Elke,
vielen Dank erst mal für Deine Ideen. :)
Ja, so eine Bioresonanztherapie wäre ideal, aber leider haben wir noch niemanden in unserer Gegend gefunden, der so eine Aussattung hat. Kennst Du jemanden im Rhein-Main-Gebiet der diese Therapie anbietet?
Jetzt denke ich auch noch einmal über die Horvi-Therapie nach. Es ist ja diesmal eine andere Form von Krebs und vielleicht spricht Chicco darauf an. Wir haben die ganzen "Zutaten" von letztem Jahr noch da und ein Versuch kann eigentlich nicht schaden. Ich möchte halt nur nicht allzuviel parallel ausprobieren, denn die Zeit läuft uns davon. Und ich halte nichts davon mehrere Sachen nebeneinander laufen zu lassen, weil man da nie weiß was genau anspricht und was nicht, bzw. wie sich die einzelnen Mittel gegeneinander beeinflussen.
Über die Mistel-, Phyto- und Mykotherapie suche ich noch nach Informationen. Vielleicht finde ich ja ein paar gute Bücher dazu.
Hast Du jemals was von einer Ozon-Therapie in Bezug auf Krebs gehört? Mein TA kennt da wohl jemanden, dessen Hund damit sogar geheilt werden konnte (er hatte auch ein Plattenepithelkarzinom im Unterkiefer). Er will in diese Richtung weiter nachforschen. Am Montag haben wir einen Termin und ich bin gespannt was er zu berichten hat.
Liebe Grüße
Susanne
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Hallo Eva,
ja, mit Deinem Vorschlag hast Du sicher recht. Aber wir scheuen uns so sehr davor dem Kater so viel Streß zuzumuten. Und das vielleicht völlig umsonst.
Wir haben eine Tierklinik in der Nähe, die diese Behandlungen anbietet, aber wir haben von mehreren Leuten gehört wie schrecklich das für die Tiere war und dann sind sie doch gestorben, so dass mein Mann und ich uns daraufhin dagegen entschieden hatten. Chicco hat ein unheimliches Vertrauen in uns und wir wollen ihn so wenig wie möglich leiden lassen.
Es ist wirklich unheimlich schwer die richtige Entscheidung zu treffen! :(
Liebe Grüße
Susanne |
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lucky2004
Anmeldungsdatum: 31.08.2005
Beiträge: 1478
Wohnort: Nidderau
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| Verfasst am: 21.10.2007 - 15:25 Titel: |
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Hallo Susanne,
ist Magnetfeldtherapie das Gleiche wie Bioresonanztherapie? Bin in alternativer Medizin leider nicht so bewandert :roll: :roll: Die Praxis Rummel/Rogalla in Nidderau bietet u.a. Magnetfeldtherapie an. Sollten das zwei unterschiedliche Sachen sein, würde ich trotzdem da mal anfragen.
http://www.tierarztpraxis-rogalla-rummel.de/wilkommen.html
Liebe Grüße und alles Gute für Katerchen
Petra |
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russian
Anmeldungsdatum: 05.04.2004
Beiträge: 679
Wohnort: Dortmund
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| Verfasst am: 22.10.2007 - 10:11 Titel: |
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| Schnurz schrieb: | Hallo Eva,
ja, mit Deinem Vorschlag hast Du sicher recht. Aber wir scheuen uns so sehr davor dem Kater so viel Streß zuzumuten. Und das vielleicht völlig umsonst.
Wir haben eine Tierklinik in der Nähe, die diese Behandlungen anbietet, aber wir haben von mehreren Leuten gehört wie schrecklich das für die Tiere war und dann sind sie doch gestorben, so dass mein Mann und ich uns daraufhin dagegen entschieden hatten. Chicco hat ein unheimliches Vertrauen in uns und wir wollen ihn so wenig wie möglich leiden lassen.
Es ist wirklich unheimlich schwer die richtige Entscheidung zu treffen! :(
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Susanne, das kann ich gut verstehen, einer Chemo oder Bestrahlung stehe ich auch sehr kritisch gegenüber.
Aber ein Plattenepthitelkarzinom im Mäulchen ist so ziemlich der schlimmste Fall, und ich fürchte Ihr werdet dann sehr schnell entscheiden müßen, wenn Chicco nicht mehr richtig fressen kann.
Ich wünsche Euch aber von Herzen, es gibt noch eine sanfte Behandlung, die ihm eine schöne Zeit ermöglicht.
LG
Eva |
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Elke-030
Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 2848
Wohnort: Berlin
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| Verfasst am: 22.10.2007 - 10:19 Titel: |
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Hallo Petra,
| lucky2004 schrieb: | | ist Magnetfeldtherapie das Gleiche wie Bioresonanztherapie? |
Nein, das sind 2 Paar ganz verschiedene Schuhe.
Hallo Susanne,
ich weiß die Zeit ist knapp - habe Mittwoch Praktikum - spätestens Do. kann ich Dir eine Telefonnummer geben, wo Du Fachkräfte erfragen kannst.
Liebe Grüße
Elke |
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Schnurz
Anmeldungsdatum: 22.09.2006
Beiträge: 54
Wohnort: Wiesbaden
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| Verfasst am: 22.10.2007 - 18:21 Titel: |
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Hallo Petra,
wie Elke schon schrieb ist das leider nicht dasselbe. Aber trotzdem Danke für Deinen Tipp.
Viele Grüße
Susanne
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Hallo Elke,
oh, das wäre wirklich super. Vielleicht finde ich ja jemanden hier in der Nähe.
Viele Grüße und vielen Dank
Susanne |
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lucky2004
Anmeldungsdatum: 31.08.2005
Beiträge: 1478
Wohnort: Nidderau
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| Verfasst am: 23.10.2007 - 09:26 Titel: |
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Elke, Susanne, worin besteht denn der Unterschied. Klärt doch mal einen Laien wie mich auf? Blöd guck. :roll: :roll:
Liebe Grüße und Genesungs-Knuddler an den Patienten
Petra |
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Elke-030
Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 2848
Wohnort: Berlin
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