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Schnurz
Anmeldungsdatum: 22.09.2006
Beiträge: 54
Wohnort: Wiesbaden
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| Verfasst am: 18.11.2007 - 12:21 Titel: nur ein Hoden?! |
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Hallo Ihr Lieben,
vorgestern waren wir mit unseren zwei Katern (13 Monate alt) beim TA. Dabei wurde festgestellt, dass bei einem der Beiden ein Hoden noch im Bauchraum steckt und nicht herausgewachsen ist. Unsere Tierärztin meinte, dass sie Julie den Bauch aufschneiden muss um den Hoden heraus zu holen. Und dass es sich mitunter schwierig gestaltet den "verloren Hoden" zu finden. Er müsse aber auf alle Fälle entfernt werden. Am 21.11. ist es dann soweit.
Puh, jetzt bin ich erst mal ziemlich geschockt und mache natürlich schreckliche Sorgen um diese OP. Mit sowas habe ich nun wirklich nicht gerechnet! Ich wusste nicht mal, dass es sowas bei Katzen gibt.
Hat hier jemand Erfahrung mit sowas? Kommt das häufig vor? Ist diese OP sehr gefährlich? Kann es Komplikationen geben? Muss ich irgendetwas bestimmtes nach der OP beachten?
Sorry, ich bin ein wenig Wind, weil wie immer alles mal wieder auf einmal kommt... :confused2:
Liebe Grüße
Susanne |
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Ilsebilse
Anmeldungsdatum: 18.10.2006
Beiträge: 280
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| Verfasst am: 18.11.2007 - 15:39 Titel: |
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Hallo Susanne,
erstmal hinsetzen und ruhig durchatmen!
Das nur ein Hoden in den Hodensack absteigt, der andere aber im Bauch bleibt (nenn man auchKryptorchie), kommt bei allen Säugetieren immer mal vor und erstmal kein Grund zur Panik.
Entfernen sollte man ihn auf jeden Fall, da sonst der Kater weiter "katert" und weil zum anderen die Temperatur in der Bauchhöhle einige Grad wärmer ist, als im Hodensack. Die höhere Temperatur und damit verbundene höhere Stoffwechsel der sich oft teilenden Zellen im Hoden führt zu einem stark erhöhtem Risiko, dass sich früher oder später Hodenkrebs entwickelt.
Zur OP: Es hängt viel davon ab, wo der Hoden genau sitzt - im Leistenspalt oder im Bauch und wo im Bauch. Sitz er im Leistenspalt, kann man ec. durch den Hodensack operieren. Bei Sitz im Bauch muß man tatsächlich die Bauchhöhle eröffnen. Das ist aber genauso, wenn eine Katze kastriert wird, auch dann muß die Bauchhöhle eröffnet werden, um die Eierstöcke zu entfernen (Äquivalent zum Hoden). Das erhöhte Risiko im Vergleich zur normalen Kater-Kastration liegt in der längeren Dauer (Narkose) und darin, dass halt eine erhöhte Infektionsgefahr besteht.
ABER: Die Kastration von Katzen ist ein Standardeingriff - auch wenn er nicht risikolos ist, überstehen die allermeisten Katzen ihn problemlos.
Und wenn man das Hodenkrebsrisiko bei Kryptorchiden bedenkt, würde ich die Kastration vorziehen!
Liebe Grüße, Ilse |
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Schnurz
Anmeldungsdatum: 22.09.2006
Beiträge: 54
Wohnort: Wiesbaden
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| Verfasst am: 18.11.2007 - 16:23 Titel: |
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Hallo Ilse,
vielen Dank für Deine rasche Antwort!
Von der Sache mit der Hodenkrebsgefahr hat unsere TÄin nichts gesagt - wohl weil sie gemerkt hat wie erschrocken ich war. Aber sie sagte, dass wir den inneren Hoden auf jeden Fall entfernen müssen - jetzt weiß ich auch warum!
Nun, wenn es so eine Art Standardoperation wird, dann sollte ich mir vielleicht doch nicht so viele Sorgen machen und alles auf mich zukommen lassen. Ich bin nur trotzdem etwas nervös - ist aber vielleicht auch ganz normal, denn schließlich macht man sowas nicht jeden Tag. Ich glaube ich werde die Bachblüten, die ich für die Katzen besorgt habe am besten auch gleich selbst nehmen :drunken:.
Hoffen wir also, dass alles gut geht - ich werde es dann nächste Woche berichten.
Vielen Dank noch mal und liebe Grüße
Susanne |
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Elke-030
Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 2848
Wohnort: Berlin
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| Verfasst am: 19.11.2007 - 10:56 Titel: |
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Hallo Susanne,
sprich´ mal mit einer THP - in der Homöopathie gibt es auch Mittel für einen Hodenabstieg bei Kryptorchismus, dann verschiebt sich die Kastration halt um einen Monat - und mit etwas Glück wird es dann eine ganz normale komplikationslose Katerkastration.
Liebe Grüße
Elke |
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Schnurz
Anmeldungsdatum: 22.09.2006
Beiträge: 54
Wohnort: Wiesbaden
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| Verfasst am: 19.11.2007 - 12:09 Titel: |
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Hallo Elke,
hm, das hätte ich früher wissen müssen. Mist! Das Dumme ist ja auch gewesen, dass mir bei der Fellpflege nie etwas aufgefallen ist. Ich hätte schwören können, dass da alles an seinem richtigen Platz war. Und in dem tierärztlichen Attest von der Züchterin steht auch schwarz auf weiß, dass bei ihm im Alter von 12 Wochen noch alles da war wo es hingehört. Daher habe ich beim besten Willen nicht damit gerechnet, dass jetzt sowas kommt und war auch dementsprechend schlecht, bzw. überhaupt nicht, informiert.
Naja, jetzt muss ich erst mal nachdenken. Ich meine, wenn ich ihn homöopathisch etwas nachhelfe erspart uns das vielleicht die große OP. Das wäre natürlich toll. Aber wenn ich noch einen Monat warte, dann steigt doch auch das Krebsrisiko (und allein das Wort Krebs löst bei mir mittlerweile fast hysterische zustände aus :roll: ).
Meinst Du die Gefahren der OP sind höher als die des Krebsrisikos?
Ganz viele liebe Grüße
Susanne |
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Elke-030
Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 2848
Wohnort: Berlin
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| Verfasst am: 19.11.2007 - 12:31 Titel: |
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Hallo Susanne,
das ist nichts was "anbrennt" - *beruhigendknuddel*
Es ist bei dem Hoden nur ein höheres Risiko - als bei normaler Entwicklung, d. h. nicht jeder der an einer Hodenretention "leidet" bekommt deshalb Krebs.
Nach meiner Ansicht macht der Monat früher oder später hier den Kohl nicht fett - nicht wegen dem Entartungsrisiko! Eher würde ich auf die Waagschale werfen - hält die Beziehung der Katzen zueinander noch einen Monat so viel Testosteron aus? Einen jetzt kastrieren, den anderen dann erst später? Mit beiden bis dahin warten? usw. - Das wären die Probleme die ich in dieser Situation sicherlich hätte.
Andererseits bekommt ihr ihn zum Abstieg ist nur noch das winzigkleine normale Schnittchen erforderlich und keine Suche in Bauchhöhle und Leiste...
Liebe Grüße
Elke |
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Ilsebilse
Anmeldungsdatum: 18.10.2006
Beiträge: 280
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| Verfasst am: 19.11.2007 - 13:36 Titel: |
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| Elke-030 schrieb: |
Es ist bei dem Hoden nur ein höheres Risiko - als bei normaler Entwicklung, d. h. nicht jeder der an einer Hodenretention "leidet" bekommt deshalb Krebs.
Nach meiner Ansicht macht der Monat früher oder später hier den Kohl nicht fett - nicht wegen dem Entartungsrisiko! |
Sehe ich genauso! Das Hodenkrebsrisiko steigt über die JAHRE - also kein Grund zur Eile.
Mir würden akut eher so Dinge wie Reviermarkieren etc. Bauchschmerzen machen - aber das kannst Du selber am besten einschätzen. Generell ist eine Kastration immer einfacher, je jünger die Tiere sind. Die Blutgefäße am Hoden voll potenter Kater sind sehr viel dicker als bei Tieren vor der Pubertät - aber auch da kommt es auf einige Wochen nicht an. :wink:
Wißt Ihr denn, wo der Hoden genau liegt (Ultraschall)? Das würde die Entscheidung warten-oder-nicht ev. einfacher machen, und Ihr könntet Euch besser darauf einstellen, was bei der OP auf das Katerle zukommt.
Übrigens ist es gar nicht sooo selten, dass bei Jungtieren alles am Platz zu sein scheint und später fehlt ein Ei - Fettgewebe im Hodensack kann einen täuschen, bei sehr kurzen Bändern am Hoden würde ich auch nicht ausschliessen, dass der Hoden beim Längenwachstum des Kätzchens quasi wieder in den Leistenspalt "zurückgezogen" wird. Un ganz ehrlich: Sooo groß sind die guten Stücke in jungen Katzenjahren ja noch nicht, dass einem sofort auffällt, wenn dass Säckchen auf der einen Seite leer ist. Also mach' Dir keine Vorwürfe, sowas passiert.
Alles Gute,
Ilse |
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Elke-030
Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 2848
Wohnort: Berlin
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| Verfasst am: 19.11.2007 - 13:46 Titel: |
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| Ilsebilse schrieb: | | Wißt Ihr denn, wo der Hoden genau liegt (Ultraschall)? |
:lol: danke, da hast Du meine PN schon beantwortet! :lol:
Liebe Grüße
Elke |
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Schnurz
Anmeldungsdatum: 22.09.2006
Beiträge: 54
Wohnort: Wiesbaden
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| Verfasst am: 20.11.2007 - 09:12 Titel: |
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Hallo Elke, Hallo Ilse,
wo der fehlende Hoden liegt konnte uns die Tierärztin nicht sagen. Sie hat ihn abgetastet, konnte aber nichts spüren. Mit Ultraschall wäre es ein extremes Glück den Hoden zu finden, weil man zufällig genau den richtigen Winkel treffen muss um ihn zu erkennen. Sie meinte, dass stückweise aufschneiden und suchen die bessere Methode sei. Sie hat aber auch noch die Hoffnung, dass der Hoden direkt in unmittelbarer Nähe liegt, dann müsste sie Jules eventuell gar nicht aufschneiden.
:oops: Ich gebe zu wegen der Krebsgefahr bin ich wirklich überempflindlich. Aber nachdem wir gestern abend wieder 300 km mit unserem Seniorkater zur Krebsbehandlung (Ozontherapie) gefahren sind, will ich in keinster Weise irgendwie ein Risiko eingehen. Und im Internet habe ich gestern morgen einen Beitrag gefunden, wo ein verborgener Hoden bei einer 7 Monate alten Katze bereits entartet gewesen ist. Panikanfall! Ich will das Ding so schnell wie möglich aus meinem Jules raushaben! :o
Die TÄin hat gestern angerufen und mir die Blutwerte der Kleinen durchgegeben. Bis auf Neros Nierenwerte sind alle Werte in Ordnung. Sogar Jules FIP-Titer ist verschwunden! Die TÄin sieht für eine Kastration zu diesem Zeitpunkt keine Probleme.
Was das Verhalten der Beiden betrifft, so muss ich sagen, dass Nero mittlerweile ziemlich unter Jules zu leiden hat. Jules versucht so 8-10 mal am Tag ihn zu vergewaltigen und Nero ist schon so genervt, dass er sich vor Jules versteckt. Vom Gefühl her würde ich sagen, dass Jules Trieb langsam aber sicher zum Problem wird. Markieren tun beide allerdings nicht.
Ich habe gestern abend mit meinem Mann dann noch mal alles besprochen und abgewogen. Wir sind zu dem Schluß gekommen, dass es jetzt an der Zeit ist. Ich hoffe, es ist die richtige Entscheidung. Für Mittwoch 10:15 Uhr haben wir einen Termin ausgemacht. Ich habe mir den Rest der Woche frei genommen, damit ich für die Kleinen da sein kann.
Ich habe schreckliche Angst, aber wir wollen das einfach auch hinter uns bringen. Falls jemand einen Daumen zum Drücken übrig hat, würde ich mich riesig freuen!
Liebe Grüße
Susanne |
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lucky2004
Anmeldungsdatum: 31.08.2005
Beiträge: 1478
Wohnort: Nidderau
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| Verfasst am: 20.11.2007 - 10:29 Titel: |
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| Daumen drück! :daumen: :daumen: :daumen: |
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Elke-030
Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 2848
Wohnort: Berlin
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| Verfasst am: 20.11.2007 - 10:47 Titel: |
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Hallo Susanne,
des häuslichen Friedenswillen verstehe ich Deine Entscheidung sehr gut, natürlich drücke ich die Daumen! Allerdings lässt mich die Aussage der TA zweifeln....
@Ilse, ist es wirklich so schwer einen Hoden mit Ultraschall zu finden, oder liegt dies eher an der Versiertheit des Arztes? Ich kann mir nicht vorstellen, dass es besser sein soll, für das Tier, ihn ggf. im offenen Bauchraum zu suchen - als ihn gezielt zu entfernen.
Liebe Grüße
Elke |
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Ilsebilse
Anmeldungsdatum: 18.10.2006
Beiträge: 280
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| Verfasst am: 20.11.2007 - 16:13 Titel: |
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Liebe Susanne,
auch von mir ganz dolles Daumendrücken!
| Elke-030 schrieb: |
@Ilse, ist es wirklich so schwer einen Hoden mit Ultraschall zu finden, oder liegt dies eher an der Versiertheit des Arztes? Ich kann mir nicht vorstellen, dass es besser sein soll, für das Tier, ihn ggf. im offenen Bauchraum zu suchen - als ihn gezielt zu entfernen.
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Man kann immer Pech haben und der Hoden liegt so, dass man ihn mit dem Schall nicht erwischt oder ist sehr klein.... aber versuchen sollte man es zumindest!
Dabei hängt viel davon ab, welche Schallköpfe eingesetzt werden (Reichweite, Auflösung) - und natürlich von der Erfahrung des untersuchenden Arztes. (Das konnte ich vorletztes Wochenende selber beobachten, als ich mit meinem Freund wegen akuter anhaltender Magenkrämpfe in der Notaufnahme war: Der sehr nette Assistenzarzt hat nach 10 min schallen ohne besonderen Befund den Hintergrundarzt dazugerufen - fand ich gut!:wink: Der hat zwar auch nichts gefunden.... aber so konnten wir wenigstens sicher sein, dass da nix war.) Ich würde aber davon ausgehen, dass ein erfahrener Schaller die meisten Hoden findet - nur haben bislang leider die wenigsten TÄ wirklich Erfahrung mit Ultraschall (Trächtigkeiten mal ausgenommen).
Aber zurück zum Kater:
Ich persönlich würde so vorgehen: Erstmal schallen. Wenn ich den Hoden finde, habe ich wichtige Info über Lagerung und Größe und das macht die OP planbarer. In den meisten Fällen sollte was zu finden sein.
Wenn ich nix finde und die OP beschlossenen Sache ist, Kater für Kastration und Bauch-OP vorbereiten und mit dem vorhandenen Hoden anfangen - ev. kann man bei eröffnetem Hodensack und unter Narkose (Entspannung) den zweiten Hoden im Leistenkanal erahnen und ev. sogar vorlagern (vorausgesetzt, der Hoden liegt im Leistenkanal). Ist da nix zu finden, muß man in die Bauchhöhle - dann aber bitte gleich mit großem, sauberen Schnitt, damit man das Dünndarmkonvolut vernünftig zur Seite verlagern kann und gute Sicht hat. Kleine Schnitte und "blindes Fischen" mit Kastrierhaken (geht bei Katzen hervorragend!) würde ich hier nicht wagen. Und kleine Schnitte verlängert ist meistens fitzelig und heilt schlechter als ein langer sauberer Schnitt. Lieber länger nähen und dafür vernünftig an den Hoden kommen (wichtig auch fürs Abbinden). Allerdings sollte man die Besitzer vorwarnen und die Sache mit ihnen besprechen.
Und dran denken: In gaaaaanz selten Fällen gibt es ja mal auch nur einen Hoden!
Liebe Grüße,
Ilse |
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Schnurz
Anmeldungsdatum: 22.09.2006
Beiträge: 54
Wohnort: Wiesbaden
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| Verfasst am: 20.11.2007 - 19:44 Titel: |
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Hallo Ihr Lieben,
erst mal herzlichen Dank für's Daumendrücken.
Ich bin jetzt zu Hause und beobachte die Kleinen wie sie in Ihren Körbchen schlafen - sie sind so süß... und ahnungslos! Ist schon ein komisches Gefühl!
@Ilse - Vielen Dank für Deine ausführliche Antwort. Das waren für mich sehr wertvolle Informationen! Wenn ich die Kleinen morgen zur TÄin bringe, dann bespreche ich das alles mit ihr. Und ich habe ernsthaft vor dort nicht wegzugehen, bevor wir zusammen per Ultraschall gesucht haben (falls ihr Gerät dafür überhaupt geeignet ist - das muss ich natürlich erst mal klären). Was die Schnippelei betrifft, so habe ich auf ihrer Homepage gelesen, dass sie sich in Tierchirugie sehr gut auskennt. Da denke ich, sollte ich ihr einfach vertrauen. Aber natürlich werde ich sicherheitshalber die Sache mit dem einem Schnitt erwähnen!
So, jetzt versuche ich den Abend mit unserem Dreierteam noch etwas zu genießen. Es ist unglaublich wie nervös ich bin, obwohl ich doch weiß, dass die allermeißten Katzen sowas gut überstehen. Da merkt man doch wieder wie sehr man an diesen kleinen Monstern hängt! :love7:
Liebe Grüße, ich berichte morgen auf alle Fälle wie es gelaufen ist,
Susanne |
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Schnurz
Anmeldungsdatum: 22.09.2006
Beiträge: 54
Wohnort: Wiesbaden
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| Verfasst am: 21.11.2007 - 15:18 Titel: |
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Hallo Ihr Lieben,
vielen, vielen Dank für's Daumendrücken! Es hat geholfen!!! :hello1:
Die Kleinen haben alles gut überstanden. Sie sind jetzt noch in Ihrem Körbchen im Schlafzimmer und in 20 min darf ich sie rauslassen.
Jules Hoden konnte durch ertasten in der Leistengegend lokalisiert worden und er hat nur einen ganz winzigen Schnitt am Bauch. Bei Nero ging alles problemlos von statten.
Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen wie glücklich ich bin die Beiden wieder bei mir zu haben. Die 4 Stunden zwischen Abgabe und Abholen waren mit die schlimmsten meines Lebens. Aber so wie es im Moment aussieht ist jetzt wieder alles gut!
Liebe Grüße und noch mal vielen Dank für Eure Mithilfe von einer sehr erleichterten
Susanne |
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Elke-030
Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 2848
Wohnort: Berlin
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| Verfasst am: 21.11.2007 - 16:15 Titel: |
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Hallo Susanne,
auf Dein Posting habe ich schon gewartet!
Ich freue mich sehr, das es beide gut überstanden haben!
:knuddel: und Du die 4 h auch :knuddel: - ich weiß wie Du Dich gefühlt hast :wink:
Liebe Grüße
Elke |
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lucky2004
Anmeldungsdatum: 31.08.2005
Beiträge: 1478
Wohnort: Nidderau
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| Verfasst am: 21.11.2007 - 18:15 Titel: |
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Hallo Susanne,
super, dass alles so geklappt hat! Diese Gefühl kennen wir wahrscheinlich alle, wenn unsere Katzis unters Messer müssen. :roll: :roll:
Wo wohnst Du eigentlich im Rhein-Main-Gebiet? Mal neugierig frag.
Liebe Grüße
Petra |
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Ilsebilse
Anmeldungsdatum: 18.10.2006
Beiträge: 280
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| Verfasst am: 21.11.2007 - 19:38 Titel: |
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Super, dass alles gut geklappt hat!
Ich freu' mich für Euch, erholt Euch alle drei gut :wink: .
Liebe Grüße,
Ilse |
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Schnurz
Anmeldungsdatum: 22.09.2006
Beiträge: 54
Wohnort: Wiesbaden
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| Verfasst am: 21.11.2007 - 19:51 Titel: |
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Hallo Ihr Lieben,
nachdem die Kleinen und ich vor Erschöpfung erst mal ausgiebig geschlafen haben, nimmt jetzt langsam alles wieder seinen gewohnten Gang.
Nero hat erst mal eine Riesenportion Futter verdrückt und springt jetzt munter durch die Gegend als ob nie etwas gewesen wäre. 8)
Jules ist erst mal die Wohnung abgelaufen und hat sich dann ausgiebig geputzt. Jetzt ist er aber doch noch etwas matt und liegt dösend vor der Heizung. Leider wollte er bisher nichts fressen. Ich hoffe das gibt sich wieder.
Jules hat sehr große Probleme mit dem Zahnfleisch. Die TÄin hat die schlimmsten Wucherungen weggeschnitten und dabei sind ihr zwei lockere Schneidezähnchen entgegen gefallen. Vermutlich tut ihm das Zahnfleisch jetzt sehr weh und er mag deshalb nichts fressen. :(
Ich beobachte das heute Abend noch mal und wenn er morgen früh immer noch nichts fressen will, dann rufe ich bei der TÄin an.
@Petra - Ich wohne in einem Vorort von Wiesbaden.
Liebe Grüße
Susanne |
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