schmettterlingchen
Anmeldungsdatum: 24.03.2008
Beiträge: 4
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| Verfasst am: 24.03.2008 - 17:45 Titel: Was kann ich noch tun für ihn??? |
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Ein herzliches Hallo an alle Tierfans!
Was lässt einen das www durchstöbern?
1) Die Neugier/Wissbegier oder
2) ein konkreter Anlass...
Naja... "leider" trifft bei mir letzteres zu... Ich bin stolze "Futter- und Streichelmagd" vierer Katzen, eines Hundes und zwölf Fischen... Hund und Katz verstehen sich wunderprächtig, obwohl alle entweder aus Tierheimen oder "Privatrettungen" stammen und sich vorher nicht kannten - bis auf das Geschwisterpaärchen "Micky" und "Hexe"... Wobei wir schon beim Thema wären... "Micky"...
Unser immer schon etwas lethargischer Kater kauerte am 29.02.08 auf dem Boden, hechelte und miaute ganz kläglich, worauf ich ihn packte und zum Tiernotdienst - unser "Haustierarzt" hatte leider (wie üblich? :( ) keine Zeit - brachte.
Vorweg: Die diensthabende Tierärztin kenne ich schon länger und es liegt ihr fern Profit aus leidenden Tieren zu schlagen.
Sie diagnostizierte eine Blasensteinen und Niereninsuffiziens und u.a. einen Kreatinwert von 6 und behielt unseren Micky stationär bei sich. Im Laufe der darauf folgenden 1,5 Wochen erhielt er u.a.: einen Katheder (er pinkelte im Telegrammstil), verschiedenste Antibiotika, Infiltrationen, etc... In dieser Zeit ging es ihm sehr schlecht und sie bat mich ihn in Ruhe zu lassen und nicht vorbei zukommen, da er sehr Menschenfixiert sei und ich ihm damit nichts Gutes tun würde... ca. 1,5 Wochen später, teilte ich ihr mit, dass ich ab sofort zu meinem Kater möchte, nicht zuletzt um ihm zu zeigen, dass da sehr wohl noch jemand ist, der möchte dass er gesund wird... Ab MO saß ich dann jeden Nachmittag bei ihm und war einfach nur da... er begann am MO 2-3 Körnchen Trockenfutter zu fressen... am DI fraß er schon bedeutend mehr und hatte auch wieder Interesse an seiner Umgebung... am MI wurde er dann - nach Rücksprache mit einer anderen TA - an der Blase operiert, um diese auszuräumen da er nach wie vor nicht pinkelte... u. a. beunruhigte unsere TA die Tatsache der extrem hohen Leukozyten... Sie meinte zwar, dass diese hohen Leukos nicht durch die derzeit bestehende Erkrankung so hinaufschießen könnten und auch nicht durch die zwei Zähne welche ihm dann während der Blasen-OP gezogen wurden, sie jedoch die Blase ausräumen müsse, da es sein könnte, dass sich irgendwelche "Fetzen" vor die Harnröhre gelegt hätten, die ein normales Pinkeln verhindern würden... am DO bekam er dann wieder einen Katheder gelegt, da er nicht pinkeln wollte, seine Blase jedoch ziemlich gefüllt war... von DO auf FR zeigte er eine allergische Reaktion auf ein verabreichtes Schmerzmittel... am SA holten wir ihn dann samt Katheder zu uns nach Hause... Bis dahin hatte er seit seiner Einlieferung kaum bis gar nichts gefressen... zu Hause angelangt, ging er aus dem Korb raus, rüber zum Fressen, schleckte die Sauce runter, trank Wasser und probierte aufs Kistchen zu gehen... ich blieb die nächsten Nächte auf und achtete darauf, dass er sich nicht den Katheder zog, da ich ihm die Halskrause einfach ersparen wollte... er machte in der Zeit in der er den Katheder hatte nicht einmal einen Versuch den Katheder zu ziehen... einzig merkte man, dass es ihn tierisch nervte, dass er ausrann und er immer nach Urin stank... wir wuschen ihm 2-3/Tag das Hintergestell, welches er dankbar annahm... von Fressen war in der Zeit nicht einmal ansatzweise die Rede... ein paar Schlecker und das war's... die TA meinte, dass er jetzt einfach fressen müsse, und es vollkommen egal sei, was er fresse, Hauptsache er würde es tun... wir setzten ihm alles vor, von dem wir sicher waren, dass er es im gesunden Zustand verschlingen würde... nichts... am MO bekam er dann abends den Katheder raus... ENDLICH!... aber wieder nichts mit fressen... trinken und Kistchen gehen --> ja... fressen --> Fehlanzeige... TA meinte, dass es nicht normal sei, dass er dermassen blutarm sei... er habe anscheinend während der OP kaum geblutet... nun machte sie Tests en masse... heraus kam, dass er Hämobartonellose hat... seit FR bekommt er für die nächsten 3 Wochen 2x täglich Oxytetracyclin (140mg/Kapsel)... da er weiterhin nichts frisst, können wir ihm die Kapseln nur mit dieser "Kapselspritze" geben... Er bekam am SA zu seinen täglichen 2xNACL+1xGluco-Infusionen auch Cortison und Multivitamin injiziert (im Nackenbereich) worauf er ein wenig fraß... gestern abend ging es ihm jedoch wieder schlechter und er hatte auch Wasser in der Lunge... TA meinte, dass sei bei ihm schon "ok", da er ziemlich schwach sei... Bei ihm sei es anscheinend ein ziemlich schmaler Grat zwischen zu wenig Flüssigkeitszufuhr mittels Infusion (Austrocknungsgefahr) und zuviel Zufuhr (Wasser geht in die Lungen), weshalb sie ihm immer Lasix dazuinjiziere, was sie jedoch am SA-Abend unterließ.
Heute bekam er einen Einlauf, um den Darm von seinem harten "Mitbewohner" zu befreien, sowie wieder Cortison und Lasix...
So... die Vorgeschichte kennt ihr nun *lächelt und bittet gleichzeitig um Entschuldigung für das ewiglange posting* und nun kommt die ein oder andere Frage:
1) ich las in einem anderen Forum, dass es auch Spritzen gäbe, welche nur an fünf hintereinander folgenden Tagen zu injizieren seien... stimmt das? Kennt die einer von Euch? Frage deshalb, da er heute die Kapsel bekam, aber die so geschickt los wurde, dass mich die TA jetzt eine Std. später anrief, und mir mitteilte, dass sie leicht angebissene Kapsel fand und wir ihm die jetzt nochmals geben müssen...
2) Wenn Spritzen nicht in Frage kommen - weil nicht wirksam, oder beim Injizieren stark brennen - wie kann ich ihm dann auf halbwegs schonende Art und Weise die Kapseln geben???
3) Wie bringe ich ihn zum Fressen...
4) Kann ich ihm sonst noch etwas Gutes tun???
Für jegliche Antwort dankbar verbleibt mit einem lieben Ostergruß
Michi |
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