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Impfen des Neuzugangs
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birgitz1968



Anmeldungsdatum: 14.03.2008
Beiträge: 118
Wohnort: Erfurt

Verfasst am: 17.05.2008 - 17:55    Titel: Impfen des Neuzugangs  

[Admin: abgeteilt von diesem Thread.]

Auf jeden Fall wird geimpft, dass veranlasse ich dann selber. Charly wird auch jedes Jahr geimpft und entwurmt auch wenn manche sagen, bräuchte ich nicht, weil er eine Hauskatze ist.
Aber man bringt ja auch mit den Schuhen den Schmutz in die Wohnung, so dass es mir wichtig erscheint.
Ab wann sollte man impfen lassen? Charly hatte ich mit 12 Wochen impfen lassen.
Ich glaube mit jedem Tag der näher rückt, wird die Freude größer.

Gruß Birgit
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Iris



Anmeldungsdatum: 10.06.2005
Beiträge: 1339
Wohnort: Wetterau

Verfasst am: 17.05.2008 - 18:18    Titel:  

Hallo Birgit,

geimpft wird in der 6. und 12. Woche, Grundimmunisierung. Am besten Schnupfen und Seuche separat (ist aber teurer als die Kombispritze, die ein höheres Risiko birgt). Also 6.Woche Schnupfen, 8. Woche Seuche usw.

Dann kannst Du ja einen Leukose Test machen (Wenn Du nicht ausstellst und der Kleine nicht mal in eine Katzenpension z.B. kommt, unnötig - aber - sicher ist vielleicht sicher - in der 14. Woche) und Tollwut ist so eine Sache für sich. Schreib doch Deine Fragen nochmal in die Rubrik "Impfungen" oder les Dich da mal durch. Impfen ist individuell für jede Katze.

Ja, auf eine spannende Zeit, :wink:
Iris
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birgitz1968



Anmeldungsdatum: 14.03.2008
Beiträge: 118
Wohnort: Erfurt

Verfasst am: 17.05.2008 - 18:38    Titel:  

Oje, bekomme den Kleinen wenn er ca. 10 Wochen ist. Er würde also auch dann erst geimpft werden. Ist das zu spät?
Charly hatte es mit 12 Wochen auch nicht geschadet. Er hat noch nie etwas gehabt, immer gesund und putz munter.

Gruß Birgit
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Drottning
Gast





Verfasst am: 17.05.2008 - 18:42    Titel:  

Okay, wenn das Kleine versorgt ist, falls es nicht klappen sollte, bin ich beruhigt! :D

Was das Impfen angeht: Erkundige dich mal. Mittlerweile sind 3-jährige Impfabstände gang und gäbe. Entwurmt wird bei mir nur nach vorherigen Kotproben. Immerhin ist es Gift, was man den Katzen da gibt, deshalb möchte ich das nicht unnötigerweise tun.

Ansonsten bin ich sehr gespannt, was Charly dann sagen wird.

Ich habe sowohl Tommy als auch Krümel übrigens erst mit 6 Monaten impfen lassen. Dann reicht eine Impfung aus als Grundimmunisierung. Schnupfen würde ich gar nicht mehr impfen lassen, sondern nur noch Seuche. Tollwut braucht man nur bei Freigängern.

Ich kann dir noch ein Buch empfehlen: "Katzen impfen mit Verstand" von Monika Peichl.
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birgitz1968
Gast


Anmeldungsdatum: 14.03.2008
Beiträge: 118
Wohnort: Erfurt

Verfasst am: 17.05.2008 - 20:04    Titel:  

Hallo Dorothea,

danke für den Tipp.
Ich habe im Netz Artikel von Monika Peichl zum Thema Impfung gelesen. Sehr interessant, werde mal meine TÄ dazu befragen.
Wie ist es mit den Impfstoffen, ähneln sich diese von USA und Deutschland?
Das sie jedes Jahr überflüssig ist, kann ich mir gut vorstellen. Wir Menschen haben ja auch über mehrere Jahre hinweg Impfschutz. Warum dann auch nicht bei Tieren, sie bilden genauso gut Antikörper.
Die wichtigste Impfung überhaupt ist die Katzenseuche. Der Rest erübrigt sich bei Wohnungskatzen.
Wie dort auch zu lesen ist, gibt es für die verschiedenen Impfungen auch verschiedene Injizierungsabschnitte. Daher ist es auch nicht gut alles in einem zu verabreichen wie es oft üblich ist. Auch wird geschrieben, dass durch das häufige Impfen öfter Sarkome durch die Einstiche entstehen.
Alles sehr bedenklich...

Gruß Birgit
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Drottning
Gast





Verfasst am: 17.05.2008 - 20:21    Titel:  

birgitz1968 schrieb:

Wie ist es mit den Impfstoffen, ähneln sich diese von USA und Deutschland?

Davon gehe ich aus!

Es gibt wohl nur einen einzigen Impfstoff alleine gegen Seuche, nämlich Eurifel P. Eine Freundin von mir hat es geschafft, einen TA zu finden, der bereit war, ihren Kater nur mit diesem Impfstoff zu impfen.

Was Tierärzte angeht, will ich ganz gewiss nicht alle über einen Kamm scheren. Ich schildere hier nur, was mir mit meiner Tierärztin passiert ist. Ich hatte das Buch (und diverse Artikel im Internet) gelesen - und Krümels Impfung stand an. Krümel ist an Herpes erkrankt. So wollte ich - natürlich! - für ihn wirklich nur das Allernötigste, nämlich die Seuchenimpfung. Ich habe das ausdrücklich so gesagt. Als ich später in den Impfausweis schaute, stellte ich fest, dass er dieselbe Impfung wie Tommy, nämlich Seuche und Schnupfen erhalten hatte. Daraufhin meinte ich (natürlich war es zu spät!!!), warum sie denn nicht, wie ich es gewünscht hatte, nur gegen Seuche geimpft habe, und bekam die lapidare Antwort: "Es gibt keinen Einzelimpfstoff, das gibt es nur als Kombination!"

Einige Zeit später, ich setzte mich wegen Krümels Erkrankung mit einer Tierheilpraktikerin in Verbindung, schaute ich noch einmal in den Impfpass, um ihr angeben zu können, mit welchem Impfstoff er geimpft worden war. Dabei fiel mir auf, was ich schon vorher gesehen, aber nicht beachtet hatte, dass mit Kugelschreiber ein Buchstabe des Impfstoff-Etiketts durchgestrichen worden war. Das "T" für Tollwut. Daraufhin habe ich mich erkundigt, ob es möglich ist, den Tollwutimpfstoff aus einem Dreifachimpfstoff zu separieren (allein die Fragestellung ist schon blöde!).

Fazit: Sie hatte nicht, wie gewünscht, nur gegen Seuche geimpft, sondern gleich eine Dreifachimpfung verpasst!

Mit anderen Worten: Man muss sehr genau aufpassen - und lieber mehrmals nachfragen. Ich hatte mein TÄ bis dahin vertraut.... :?
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Iris
Gast


Anmeldungsdatum: 10.06.2005
Beiträge: 1339
Wohnort: Wetterau

Verfasst am: 17.05.2008 - 22:36    Titel:  

Hallo Birgit,

die Kitten werden in der 6. und in der 12. Woche gegen Schnupfen und Seuche geimpft. Diese "Doppelimpfung" wird gemacht, weil die Kolostralmilch der Mutter ab ca. der 6. Woche nicht mehr wirkt.

Dann werden die Kitten anfällig gegenüber Krankheiten, weil sie den Schutz der Muttermilch verlieren. Und um auf Nummer Sicher zu gehen wird in der 12. Woche mit Schnupfen und Seuche nachgeimpft.
Andere Impfungen wie Tollwut oder Leukose werden erst ab der 14. Woche gemacht, falls nötig.

Wie ich oben schon geschrieben habe, würde ich Schnupfen und Seuche getrennt impfen lassen, auch wenn es teurer ist.

Ich persönlich würde ab der 6. Woche impfen lassen, da werden die Kitten eben anfällig gegenüber Krankheiten. Vielleicht habe ich aber auch in meinem Jahr Forenabstinenz etwas vergessen. :oops:

Wenn Du eine Katze bekommst, die älter als 12 oder 14 Wochen ist, reicht die einmalige Impfung von Schnupfen und Seuche, also, Du mußt nicht gleich nachimpfen sondern erst in einem Jahr, falls Du möchtest.

Hier noch mal ein Link zu Infos von Frau Peichl aus unserer Infothek:

http://www.mopeichl.de/katzen_impfungen.htm

Liebe Grüße,
Iris
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weide202
Gast


Anmeldungsdatum: 04.08.2006
Beiträge: 417
Wohnort: Niddatal

Verfasst am: 18.05.2008 - 10:06    Titel:  

Ich habe das Buch von Monika Peichl auch und kann es jedem nur empfehlen. Die meisten TA sind doch auf das Thema impfen in größeren Abständen nicht gut zu sprechen. Es ist doch eine gute Einnahmequelle für sie.
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Iris
Gast


Anmeldungsdatum: 10.06.2005
Beiträge: 1339
Wohnort: Wetterau

Verfasst am: 18.05.2008 - 10:47    Titel:  

Hallo Ihr, :wink:

das Buch werden wir wohl auch mal kaufen. Allerdings kennen wir seit ein paar Jahren die Aussagen von Frau Peichl, die im Internet zu finden sind, vielleicht kannst Du, Ute, falls es mit dem Stammtisch klappen sollte, das Buch mal zum reinschauen mitbringen? :wink:

Uns ist auch mal sowas beim Impfen passiert. Unser Herr Doktor predigt immer, normale Impfung seitlich, da kann man u.U. noch was wegoperieren. Leukose linkes hinteres Bein, Tollwut rechtes hinteres Bein.
So kennen wir das auch.

Einmal waren wir zum Impfen da, Frau Doktor war da. Klaus hat die Katze auf den Tisch gesetzt und ich habe in meiner Handtasche gekramt, um irgendwelche Blutbilder zum Nachfragen rauszusuchen.
Ehe wir uns versehen konnten, hatte sie schon geimpft - in den mittleren Halsbereich hinter dem Kopf! :shock: Da soll ja nun garnicht geimpft werden, weil im Falle des Falles dort nicht genug Fleisch zum wegoperieren ist...

Wir haben sie dann gleich drauf angesprochen, und ja, das war ihr bekannt, aber aus irgendwelchen Reflexgründen (weil das früher auch so gemacht worden ist) hat sie einfach in der Sekunde nicht dran gedacht.

Grummel :twisted:

Unsere Sita hatte nämlich mal im Nacken nach dem Impfen eine Impfreaktion, und wir waren beunruhigt. Ist aber nichts passiert mit der Katze.

Grundsätzlich sind wir auch kritisch, was das Impfen angeht und lassen unsere Katzen individuell impfen oder gar nicht.

Aber - sehr viele Tierhalter gehen mit ihren Tieren nur 1x im Jahr zum TA, nämlich nur dann, wenn das Impfen ansteht. :?

Von daher kann ich die TÄ und auch die Pharma verstehen, wenn z.B. die Tollwut auf dem Beipack bis vor 3 Jahren als jährliche Impfung angegeben war, obwohl schon klar war, das der Rhythmus ruhig 3 Jahre dauern kann.

Unser TA erzählte uns mal, daß über 30% seiner Kunden nur 1xjährlich kommen, nämlich zum Impfen. Und dann stellte er uns die Frage - was ist für das Tier schlimmer, nur alle 3 Jahre in der Praxis vorgestellt zu werden, nämlich zum Impfen - oder aber ein Impfsarkom zu bekommen. Die Wahrscheinlichkeit liegt ja bei Tollwut z.B. zwischen 1:3000 oder 1:5000.
Er hat mal mit der Frau Doktor Hartmann zusammen studiert (die im Kraft/Dürr das Thema Impfen - für TÄ durchaus kritisch - behandelt hat und manche ihrer Aussagen gefallen ihm nicht, klar).

Das nur mal als Lanze für die TÄ, denn die wollen beim Impfen nicht nur einfach "Kohle" machen sondern auch das Tier begutachten. So sollte es jedenfalls sein! :wink:

Ich denke mal, wir Forenleser sind zum Großteil davon ausgenommen, aber die Nicht - Forenleser rennen bestimmt nicht wegen jedem kleinen Husten ihrer Katze zum TA oder lassen jährlich zur Vorbeugung große Blutbilder erstellen...

Liebe Grüße, :wink:
Iris
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Drottning
Gast





Verfasst am: 18.05.2008 - 10:58    Titel:  

Na ja, so kannst du es auch nicht sagen. Ich bin, als ich noch blutjunger Katzenneuling war, wirklich wegen jedem Pups zum TA gerannt. Mittlerweile mache ich das nicht mehr, weil ich bei vielem erst mal selbst weiß, was ich machen kann. Ich finde es auch durchaus vertretbar, nicht einmal im Jahr zum TA zu gehen, damit er sich das Tier anschaut. Natürlich gehe ich, wenn ich den Eindruck habe, etwas ist nicht in Ordnung, aber doch nicht aus Jux und Dollerei. Ich gehe selbst ja auch nicht einfach nur so mal zum Arzt, wenn ich mich fit und gesund fühle.

Man muss auch berücksichtigen, dass ein TA-Besuch für eine Katze ein großer Stressfaktor ist. Tommy war jetzt schon seit ca. 1 1/2 Jahren nicht mehr - er ist putzmunter, warum sollte ich gehen? Krümel seit 1 Jahr nicht mehr, bei ihm wäre es geradezu sträflich, wenn ich einfach mal so gehen würde, weil Stress seinen Herpes auslösen kann. Mit Paulinchen war ich vor einem halben Jahr, weil sie Magenprobleme hatte, die wir mit Hausmitteln nicht in den Griff bekamen.

Edit: Und ich lasse auch nicht jährliche Blutbilder erstellen.... :oops:
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Drottning
Gast





Verfasst am: 18.05.2008 - 11:21    Titel:  

Ach so, und wenn es den Tierärzten tatsächlich darum geht, das Tier einmal im Jahr zu sehen, verstehe ich nicht, warum es dann geimpft wird, wenn der TA genau weiß, dass es nicht nötig ist! Dann könnte man auch sagen: "Es wäre gut, wenn Sie einmal im Jahr reinschauen, damit ich ihr Tier untersuchen kann." Das wäre ehrlich. Aber so? Nicht, dass ich das als nötig ansehe, aber es wäre, sollte der TA wirklich der Meinung sein, dass das so sein muss, die ehrlichere Variante.
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Eddi&Idol
Gast





Verfasst am: 18.05.2008 - 11:24    Titel:  

Hallo Birgit, was les ich hier...endlich ein Neuzugang...da muss ih ja jetzt erst mal hier im Forum stöbern...war 2 Tage weg...

LG,

Nadine
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Iris
Gast


Anmeldungsdatum: 10.06.2005
Beiträge: 1339
Wohnort: Wetterau

Verfasst am: 18.05.2008 - 13:14    Titel:  

Hallo Birgit, hallo Dorothea, :wink:

Zitat:
Entwurmt wird bei mir nur nach vorherigen Kotproben. Immerhin ist es Gift, was man den Katzen da gibt, deshalb möchte ich das nicht unnötigerweise tun.


Birgit, Kitten müssen entwurmt werden, später kannst Du ja Kotproben abgeben, das machen wir auch oft so.

Kitten sollten mit 2 Wochen das 1.Mal entwurmt werden, eine Wurminfektion durch die Mutterkatze ist bereits im vorgeburtlichen Stadium möglich.
Die 2. Entwurmung sollte eine Woche vor dem ersten Impfen, also so in der 6. Woche ca. stattfinden. Dann wieder vor dem nächsten Impfen mit 12 oder 14 Wochen (und grundsätzlich sollen die Katzen vor dem Impfen immer parasitenfrei sein). Ist mir noch eingefallen, sprech das doch mit der Dame, die beim TA arbeitet, am besten ab.
Meine ich jedenfalls...

Liebe Grüße,
Iris
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birgitz1968
Gast


Anmeldungsdatum: 14.03.2008
Beiträge: 118
Wohnort: Erfurt

Verfasst am: 18.05.2008 - 20:45    Titel:  

Ich habe mich jetzt mal hier durchgekämpft. Hier gibt es ja geteilte Meinungen, ab wann geimpft und entwurmt werden sollte.
Die Besitzerung wird sicher wissen was sie tut, wenn sie in einer Arztpraxis arbeitet. Wenn ich mich recht entsinne, sagte sie glaube ich, dass sie nach 4 Wochen entwurmt.
So richtigen Einfluß habe ich jetzt auch nicht was das Impfen betrifft, da es es wie schon gesagt erst in 10 Wochen bekomme.
Werde dann sofort einen Termin mit meiner TÄ vereinbaren.
Wie ich hier verstanden habe, wird aber ein Kitten dann nach einem Jahr nochmals geimpft und dann könnte man wie bei allen anderen Katzen eine längere Pause machen?
Laßt Ihr auch nur noch ca alle 3 Jahre impfen?
Ich werde aber meine TÄ darauf ansprechen und auch achten wohin sie spritzt.
Bei Charly hatte ich nach seinem Kieferbruch mal ein Knuddel seitlich ertastet. Weiß ja nicht was er für Spritzen bekam und ob es dadurch war. Charly ließ mich aber nicht ran um nachzusehen. Ein paar Tage später löste sich dann eine Borke, darunter war es normal rosa. Werde jetzt immer mal achten beim streicheln ob ich was fühle.


Zitat:
Verfasst am: 17.05.2008 - 21:21 Titel:

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Drottning schrieb

Einige Zeit später, ich setzte mich wegen Krümels Erkrankung mit einer Tierheilpraktikerin in Verbindung, schaute ich noch einmal in den Impfpass, um ihr angeben zu können, mit welchem Impfstoff er geimpft worden war. Dabei fiel mir auf, was ich schon vorher gesehen, aber nicht beachtet hatte, dass mit Kugelschreiber ein Buchstabe des Impfstoff-Etiketts durchgestrichen worden war. Das "T" für Tollwut. Daraufhin habe ich mich erkundigt, ob es möglich ist, den Tollwutimpfstoff aus einem Dreifachimpfstoff zu separieren (allein die Fragestellung ist schon blöde!).

Fazit: Sie hatte nicht, wie gewünscht, nur gegen Seuche geimpft, sondern gleich eine Dreifachimpfung verpasst!


Das ist ja hammerhart, eine Frechheit. Und da soll man Vertrauen haben. Es geht doch immer nur ums Geld. Werde mal meine testen und fragen, ob es die Imfstoffe auch einzeln gibt.

LG Birgit
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Drottning
Gast





Verfasst am: 18.05.2008 - 21:54    Titel:  

Wie ich schon sagte, eine einheitliche Meinung wird man nicht finden, es bleibt an einem selbst, sich schlau zu machen und zu entscheiden, wie man vorgeht. Was durchaus auch von Katze zu Katze verschieden sein kann. Risiko hat man immer!
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Iris
Gast


Anmeldungsdatum: 10.06.2005
Beiträge: 1339
Wohnort: Wetterau

Verfasst am: 19.05.2008 - 01:21    Titel:  

Hallo Birgit,

habe eben mal nachgesehen, unsere Billie wurde zuletzt auch mit Eurifel P und Eurifel RC geimpft, die anderen mit Virbac.

http://www.virbac.ch/www/htdocs/admin/content/view/91/118/lang,de/

Dort steht noch etwas anderes über die Grundimmunisierung, also die Impfdaten....

Schnupfen/Seuche als Kombi geht ja auch noch, aber Tollwut sollte nicht dabei sein.
Unsere Katzen wurden als Kitten auch noch gegen Leukose (der Begriff ist ja so nicht richtig) und auch gegen Tollwut geimpft, wegen der Ausstellungen. So durchgeimpft haben wir sie alle mit dem Alter von 4 Monaten schon bekommen.

Jetzt würde ich es so machen - wahrscheinlich doppelte Grundimmunisierung (Schnupfen und Seuche) und Wiederholung ein Jahr später.
Dann alle 3 Jahre, die Impfstoffe haben sich ja auch geändert. Ausgestellt wird hier ja jetzt niemand mehr (dort benötigst Du regelmäßige Impfbescheinigungen über alles mögliche).

Wegen Leukose - da mußt Du Dir halt überlegen, ob Deine Katzen vielleicht mal während Deines Urlaubs z.B. in eine Tierpension kommen oder so, wenn sie jedenfalls irgendwann Kontakt zu anderen Katzen bekommen, würde ich das nach negativem Test auch impfen lassen (nicht an dem Tag, wo Schnupfen und Seuche geimpft werden). Leukose ist nach dem Überfahrenwerden die Todesursache Nr. 2 bei Katzen, meine ich jedenfalls, weil ich es so gelesen habe. Die Leukoseimpfung muß nach 4 Wochen wiederholt werden, bei der Erstimpfung. Dann noch 3 Jahre 1x jährlich und die Katze hat dann eigentlich für lange Zeit genug von dem Impfstoff.

Ganz wichtig ist es, daß Deine Katzen eine Woche vor dem Impfen entwurmt werden bzw. parasitenfrei sind und auch überhaupt gesund sind.

Wir lassen unsere Katzen bis zum 3. Jahr durchimpfen und dann alle 3 Jahre. Das habe ich so gelernt, schon alleine wegen der Leukoseimpfung. Steht z.T. auch in den Kaufverträgen der Züchter - regelmäßiges Impfen erforderlich.
2 Katzen werden aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr geimpft, und Leukose wird dann auch nicht mehr geimpft.
Bei der FHV bin ich mir eben nicht so sicher, weil das hier ein Mehrkatzenhaushalt ist und regelmäßige Impfungen zu erwägen sind, da der Infektionsdruck deshalb steigt.

Ja, das ist schon eine Wissenschaft für sich, Du Arme, und jeder macht es eben anders... :roll:

Liebe Grüße,
Iris
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birgitz1968
Gast


Anmeldungsdatum: 14.03.2008
Beiträge: 118
Wohnort: Erfurt

Verfasst am: 19.05.2008 - 05:25    Titel:  

Halo Iris,

bei mir steht unter Katzenseuche und Schnupfen Virbagen RC/P, Virbagen RCP/T und Purevax, ist für 3 Jahre, deshalb 3 Stück. Bei Tollwut (steht auf Extraseite), Impfe war vielleicht getrennt, weiß es nicht mehr, 2 mal Virbagen RCP/T und Rabisin.

Vorhin beim streicheln ist mir aufgefallen das Charly wieder einen Knubbel hat, über dem rechten Oberschenkel, also Tollwut für rechtes Hinterbein...
Ob es damit zusammen hängt, was nun? Aber ich denke in das Bein? Der Knubbel ist etwas schräg über dem Hinterbein.

LG Birgit
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Drottning
Gast





Verfasst am: 19.05.2008 - 08:18    Titel:  

Das mit der Schnupfenimpfung würde ich mir überlegen, Birgit. Aus dem, was Frau Peichl schreibt, entnehme ich, dass sie eher unnütz ist, da kaum bis gar nicht wirkungsvoll und zudem veraltete Impfstoffe verwendet werden. Damit sie sinnvoll wäre müsste man - ähnlich wie bei der Grippeimpfung für den Menschen! - jährlich neue Impfstoffe entwickeln.

Leukose würde ich definitiv auch nicht machen.
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Drottning
Gast





Verfasst am: 19.05.2008 - 08:20    Titel:  

Birgit, der Knubbel kann gut mit der Impfung zusammen hängen. Wie lange ist die Impfung her?

Ach so: In das Bein soll geimpft werden (jede Impfung, nicht nur Tollwut, im Grunde jede Spritze!), damit, im Falle eines Sarkoms "problemloser" operiert werden kann. Es heißt nicht, dass an dieser Stelle dann kein Sarkom entstehen kann, nur, im Nacken wäre das ungleich schlimmer!
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birgitz1968
Gast


Anmeldungsdatum: 14.03.2008
Beiträge: 118
Wohnort: Erfurt

Verfasst am: 19.05.2008 - 11:43    Titel:  

Nicht alle Impfen werden in die Hinterbeine verabreicht wie ich verstanden bzw. gelesen habe in dem Bericht.
Leukose und Tollwut ins Hinterbein und Seuche und Schnupfen in die Seite.
Charly ist immer im Dezember mit Impfen dran. Die TÄ hat auch immer in die Seite injiziert.
Im März hatte Charly den Kieferbruch, weiß nicht was da alles gespritzt wurde. Bei einer Kontrolle hat der TA ein Mittel injiziert weil Charly Verstopfung hatte, das war auch in der Seite.
Der Knubbel den ich fühle ist auch in der Seite. Bei dem letzten den ich fühlte, löste sich eine Hautschicht. Dieser hier ist nicht oberflächlich, zumindest sehe ich diesmal nichts, fühle ihn nur.
Sollte man da mal drauf gucken lassen oder erst einmal abwarten?

Gruß Birgit
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Iris
Gast


Anmeldungsdatum: 10.06.2005
Beiträge: 1339
Wohnort: Wetterau

Verfasst am: 19.05.2008 - 12:57    Titel:  

Hallo Birgit,

grundsätzlich würde ich an Deiner Stelle für die Zukunft folgendes machen:

Ein Notizbuch für die Katzen o.ä., wo Du jedes Medikament einträgst, was sie erhalten und alles weitere auch wie TA - Besuch usw. Laß Dir beim TA immer Rechnungen geben.
Und, wie ich finde, ganz wichtig: So wenig Spritzen wie möglich. Jede Spritze kann Reaktionen hervorrufen, nicht nur durch die Impfung.
Vielleicht hätte das Verstopfungsmittel auch in einer anderen Form gegeben werden können, als Beispiel. :wink:

Zu dem Gnubbel, das kannst nur Du entscheiden. Bei unserer Sita trat er so ca. 3 oder 4 Wochen nach dem Impfen auf, an der Stelle.

Der Gnubbel ließ sich bewegen und uns war mulmig. Wir sind dann zum TA, der meinte, noch eine Woche oder so abwarten und dann evtl. Biopsie. Solche Impfreaktionen kommen immer mal vor, Herr Doktor hat uns beruhigt. Nach einer Woche war der Gnubbel weg.

Ohne diesen Thread wäre Dir das vielleicht nicht aufgefallen.

Zum Impfen in den Beinen - irgendwo habe ich mal gelernt/gelesen, daß eben Leukose links und Tollwut rechts in die Hinterbeine geimpft werden, weil sonst über die Impfstoffe keine vernünftigen Statisiken erstellt werden können (also bei Sarkomen).

Liebe Grüße und mach Dich jetzt bitte nicht verrückt. Unsere Katzen haben nach dem Toben auch schon Prellungen gehabt (wenn sie z.B. gegen irgendwelche Möbelstücke dotzen 8) ). Behalt das im Auge und wenn Dir mulmig ist, dann gehe in den nächsten Tagen zum TA.

Wahrscheinlich würde ich Charly vor dem Einzug des Kleinen sowieso noch mal durchchecken lassen, dann kannst Du das ja gleich demnächst zusammen machen.

Iris
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birgitz1968
Gast


Anmeldungsdatum: 14.03.2008
Beiträge: 118
Wohnort: Erfurt

Verfasst am: 19.05.2008 - 17:34    Titel:  

Da ich heute Charly mit bei meiner Mam hatte und fast beim TA vorbeigefahren bin, dachte ich, schaust doch gleich mal rein. War eine gute Gelegenheit die neue Praxis gleich mal zu beanspruchen. Meine TÄ war doch plötzlich untergetaucht und ich war ganz traurig weil keiner meiner alten Praxis veriet wohin. Habe sie aber gefunden über die Landestierärztekammer.

Also habe ich ihr meinen Schatz heute vorgestellt. Sie ist ganz vernarrt in Charly, hängt sogar ein Foto von ihm an ihrer Wandtafel :lol: .

Der Knubbel ist eine geschwollene Lymphdrüse. Irgend eine Reaktion auf etwas. Könnte mit den letzten Injektionen zusammen hängen. Fieber hatte er nicht und sonst ist er ja ganz der Alte. Deshalb riet sie auch von unnötiger AB - Gabe ab.

Sie hat mir ein Homöopathisches Mittel zusammen gemixt aus:
1 Ampulle Coenzyme comp. ad us. vet.
1 Ampulle Lymphomyosot N
2 Ampullen Ubichinon comp.
Davon soll ich 1 mal tgl. 2 ml geben und beobachten ob es verschwindet. Ansonsten bei Vergrößerung noch mal kommen.

Wir haben dann auch über das Impfen geredet, konnte es mir nicht verkneifen es anzusprechen, dass das jährliche impfen überflüssig ist.
Sie sagte mir, dass sie einzeln impft. Seuche und Schnupfen wäre momentan noch jährlich erforderlich (Impfstoff???), ansonsten alle 2-3 Jahre, Tollwut injiziert sie alle 2 Jahre und bei älteren Katzen alle 3 Jahre bei Freigängern und Leukose, ich glaube sie sagte, auch nicht jedes Jahr und dann bei Freigängern oder wenn zu anderen Tieren Verbindung besteht. Habe mir leider nicht alles merken können.
Aber das hört sich jedenfals besser an, als zum Teil Eure Berichte, was die TÄ alles so impfen und dann die Hand aufhalten wenn es ums bezahlen geht. Das kann ich zum Glück bei meiner TÄ ausschließen.

Zum Glück gibt es Euch, sonnst wäre es mir echt nicht aufgefallen. Man kann immer wieder dazu lernen. DANKE

LG Birgit
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Drottning
Gast





Verfasst am: 19.05.2008 - 18:20    Titel:  

Dass sie einzeln impft ist sehr gut! :D Dass sie versucht, erst mal homöopathisch zu behandeln und nicht gleich mit AB schießt, finde ich auch einfach nur prima!

Zum Rest bin ich einfach anderer Meinung. Aber egal!
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Iris
Gast


Anmeldungsdatum: 10.06.2005
Beiträge: 1339
Wohnort: Wetterau

Verfasst am: 19.05.2008 - 18:38    Titel:  

Hallo Dorothea,

da schließe ich mich Deiner Meinung zu 100% an!

Auch wenn wir unterschiedliche Meinungen haben glaube ich schon, daß wir vom Prinzip her auf einen Nenner kommen (jedenfalls entfernt :lol: 8) ).

Liebe Grüße,
Iris
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birgitz1968
Gast


Anmeldungsdatum: 14.03.2008
Beiträge: 118
Wohnort: Erfurt

Verfasst am: 19.05.2008 - 18:43    Titel:  

Bei was seid Ihr anderer Meinung?
Weiß jetzt nicht genau, ob ich es so wieder gegeben habe wie sie es sagte, kann auch sein das ich was verdreht habe. War jedenfalls beeindruckt, das sie nicht alles jedes Jahr impft, sondern im Abstand 2-3- Jahre und das sie nicht gleich mit AB behandelt hat.

Gruß Birgit
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Drottning
Gast





Verfasst am: 19.05.2008 - 19:23    Titel:  

Ich weiß jetzt nicht, ob Iris wirklich einer Meinung mit meiner ist, aber von der Tendenz her schon. :wink:

Eine jährliche Schnupfen/Seuche-Impfung ist m. E. nicht nötig. Und Tollwut alle drei Jahre.

Leukose sollte man wirklich nicht ohne vorherigen Test machen, wenn überhaupt!, weil eine Impfung für ein leukosepositives Tier zum Ausbruch der Krankheit führt.

Ich denke, darin sind Iris und ich einer Meinung. Auch was Iris zum Entwurmen von Kitten gesagt hat, unterstreiche ich. Später nach Kotproben entwurmen, ein Kitten hat in der Regel Würmer.
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birgitz1968
Gast


Anmeldungsdatum: 14.03.2008
Beiträge: 118
Wohnort: Erfurt

Verfasst am: 19.05.2008 - 19:48    Titel:  

Das vor der Leukoseimpfung ein Test gemacht werden muß, sagte sie nicht, wird sie aber sicher wissen. Und alle 3 Jahre Tollwut, diese Meinung vertrat sie auch.
Das Kitten in der Regel Würmer haben, das wußte ich nicht. Woher kommt das? Ist das auch der Fall, wenn die Katzenmutter regelmäßig entwurmt wird?
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Iris
Gast


Anmeldungsdatum: 10.06.2005
Beiträge: 1339
Wohnort: Wetterau

Verfasst am: 19.05.2008 - 20:06    Titel:  

Halo Birgit,

das habe ich auf der vorherigen Seite geschrieben:

Zitat:
Birgit, Kitten müssen entwurmt werden, später kannst Du ja Kotproben abgeben, das machen wir auch oft so.

Kitten sollten mit 2 Wochen das 1.Mal entwurmt werden, eine Wurminfektion durch die Mutterkatze ist bereits im vorgeburtlichen Stadium möglich.
Die 2. Entwurmung sollte eine Woche vor dem ersten Impfen, also so in der 6. Woche ca. stattfinden. Dann wieder vor dem nächsten Impfen mit 12 oder 14 Wochen (und grundsätzlich sollen die Katzen vor dem Impfen immer parasitenfrei sein). Ist mir noch eingefallen, sprech das doch mit der Dame, die beim TA arbeitet, am besten ab.


Das Thema Impfen ist wirklich komplex und wenn man sich damit genauer beschäftigt, fliegen einem die Gedanken nur so durch den Kopf. Das kenne ich auch!

Liebe Grüße,
Iris
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birgitz1968
Gast


Anmeldungsdatum: 14.03.2008
Beiträge: 118
Wohnort: Erfurt

Verfasst am: 19.05.2008 - 20:14    Titel:  

Das hatte ich schon wieder vergessen, sorry. Das kommt daher, weil mein Kopf voll ist von so vielen Infos.
Werde mal eine Mail schicken um nach der Entwurmung zu fragen.

Bye
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Drottning
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Verfasst am: 19.05.2008 - 20:48    Titel:  

birgitz1968 schrieb:
Das vor der Leukoseimpfung ein Test gemacht werden muß, sagte sie nicht, wird sie aber sicher wissen.

Hoffentlich! Der Kater einer Freundin wurde ohne Test geimpft. Zum Glück ging es gut, weil er eben negativ ist.
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Iris
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Anmeldungsdatum: 10.06.2005
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Verfasst am: 19.05.2008 - 22:57    Titel:  

Hallo Dorothea,

Zitat:
Leukose sollte man wirklich nicht ohne vorherigen Test machen, wenn überhaupt!, weil eine Impfung für ein leukosepositives Tier zum Ausbruch der Krankheit führt.


Das möchte ich so nicht unterschreiben, ich zitiere noch mal aus dem Kraft/Dürr (ich muß dazu sagen, daß ich bestimmt ein Jahr lang nicht mehr im Internet war und ich deshalb vielleicht auch nicht auf dem neusten Stand bin. Und der K/D ist auch schon von 2003. Schulmedizin, aber doch ergiebig und für mich lehrreich).

Dort steht von der Frau Doktor Hartmann über die Feline Leukämievirusinfektion (so heißt es ja, warum wir alle Leukose sagen, weiß ich nicht) erstmal sinngemäß, daß getestet werden muß ob positiv oder negativ.
Dann, daß eine bestehende Infektion über eine Impfung nicht eliminiert wird.

ABER - "Es ist jedoch nicht schädlich (für die Progression der FeLV - Infektion) eine positive Katze zu impfen. Ist eine Katze latent infiziert (dies ist nicht nur durch Routinetests nachweisbar) so kann eine Impfung das erneute Auftreten einer Virämie nicht verhindern, sie fördert es jedoch auch nicht. Da es also überflüssig ist, FeLV - positive Katzen zu impfen, ist das Risiko einer möglichen Tumorbildung nicht zu vertreten."

Dann geht es noch um die Möglichkeit, Antikörper nachzuweisen, aber 2003 war dieser Test noch nicht kommerziell erhältlich.

Hast Du denn irgendwelche Quellenangaben zu Deiner Aussage? Über ein paar gute Links würden wir uns freuen, dürfen wir die dann auch in unsere Infothek mit aufnehmen?
Wäre schön!

Und zur Info - unsere Terrasse ist im Erdgeschoß und es gibt hier mehrere "Feindkater". Es finden manchmal richtige Kloppereien durch das Katzennetz statt, darum bin ich mit dem Impfen auch ein wenig pingeliger!

Die arme Birgit, so viele Infos auf einmal...

Und jetzt ducke ich mich und bin schnell weg...

Liebe Grüße,
Iris
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Drottning
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Verfasst am: 20.05.2008 - 08:13    Titel:  

Hallo Iris,

ich schau mal nach - ich denke, in dem Impfbuch hab ich das gelesen. Aber ich bin im Moment im Geschäft!
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Drottning
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Verfasst am: 21.05.2008 - 12:56    Titel:  

Aus einem anderen Forum hab ich einen weiteren Link zur Thematik:
http://www.unternehmen-berichten-online.de/impfschaeden.html

Und der noch:
http://blog.poose.de/index.php?/archives/161-Impflokalisation-u.-Fibrosarkom-oder-Miras-Schicksal.html
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Iris
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Anmeldungsdatum: 10.06.2005
Beiträge: 1339
Wohnort: Wetterau

Verfasst am: 22.05.2008 - 01:59    Titel:  

Hallo Dorothea,

vielen Dank für die Links! :lol:

Der erste ist ja mehr auf den Hund bezogen und sehr allgemein gehalten, also auch Mensch. Irgendwie wird mir beim Lesen da richtig bange - denn ich möchte mich jetzt selber impfen lassen. Bin seit ewigen Zeiten nicht mehr geimpft worden und möchte einen Impfpass mit Hepatitis und Tetanus, gerade auch für die Reisen. Na ja...

Der Link aus Martinas Forum ist ja ein Erfahrungsbericht, leider hat die Schreiberin ihre Infos wohl alle erst später zusammen getragen und sich auf die TÄ verlassen. In München, damit ist doch bestimmt Prof. Hirschberger gemeint?

Jedenfalls Dankeschön, auch für Deine Mitarbeit an diesem Thread. Da haben wir wohl so ziemlich alles wichtige zusammengetragen, uff... :lol:

Liebe Grüße,
Iris
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Drottning
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Verfasst am: 22.05.2008 - 10:58    Titel:  

Es geht ja noch um die Leukose-Impfung.

Also, der Leukose-Test ist nicht sehr sicher. Es passiert wohl relativ häufig, dass Katzen positiv getestet werden aber es nicht sind. Deshalb sollte man einen positiven Test auf jeden Fall wiederholen. Es kann z. B. sein, dass eine Katzen den Erreger gerade bekämpft, denn die meisten Katzen "jenseits des Welpenalters" haben kein großes Problem damit (89%), mit diesem Erreger fertig zu werden - was übrigens für mich wirklich ein Grund ist, nicht gegen Leukose zu impfen. Katzen, die älter als 6 Monate sind, lassen sich kaum noch infizieren. Die "altersabhängige Immunität" ist besser als die Immunität durch Impfung.

Eine Katze, die ständig mit Virusausscheidern zusammenlebt, kann sich anstecken, egal, ob sie geimpft ist oder nicht.

Zum Thema "Krankheitsausbruch nach der Impfung" finde ich nichts. Vielleicht habe ich das einfach irgendwo gehört... Keine Ahnung.
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birgitz1968
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Anmeldungsdatum: 14.03.2008
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Verfasst am: 22.05.2008 - 16:49    Titel:  

Drottning schrieb:

die meisten Katzen "jenseits des Welpenalters" haben kein großes Problem damit (89%), mit diesem Erreger fertig zu werden - was übrigens für mich wirklich ein Grund ist, nicht gegen Leukose zu impfen.


Also könnten praktisch Welpen, die den Erreger in sich haben Antikörper bilden und wären dann immun dagegen oder könnten diese trotzdem Leukose bekommen?
Und wenn gegen Leukose geimpft wurde, kann eine Katze trotzdem Leukose bekommen?

Gruß Birgit
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Drottning
Gast





Verfasst am: 22.05.2008 - 17:30    Titel:  

Welpen sind am meisten gefährdet, Leukose zu bekommen, allerdings nur, wenn sie auch mit Erregern in Kontakt kommen. Für Welpen ist es generell schwieriger, mit Krankheiterregern klar zu kommen.

Eine geimpfte Katze ist nie, nie, nie 100% geschützt. Wer das behauptet, sagt nicht die Wahrheit. Schon oft habe ich gelesen: "Meine Katze hat Schnupfen, das Auge tränt, es geht nicht weg, es wird immer schlimmer, aber mein TA hat Katzenschnupfen ausgeschlossen, weil sie ja geimpft ist!" Das ist in meinen Augen fahrlässig, denn natürlich kann eine Katze auch trotz Impfung erkranken - und bei Katzenschnupfen kommt dies auch nicht gerade selten vor. Das war jetzt ein Exkurs zum Thema Katzenschnupfen, weil ich mich mit Leukose im Grunde nur theoretisch auskenne, mit Katzenschnupfen leider auch praktisch.

Eine erwachsene Katze kann ganz anders mit Krankheitserregern fertig werden. Alle meine Katzen mussten, als sie noch klein waren, relativ oft zum TA. Mittlerweile - nix mehr! :D Vielleicht mal eine kleine Erkältung, mit der sie sehr gut selbst fertig werden, meist von meiner Seite aus mit homöopathischer Unterstützung.

Wenn du nicht vorhast, deine kleine Katze im ersten Jahr in eine Katzenpension zu geben, würde ich bzgl. Leukose nichts unternehmen. Wenn du auf Nummer Sicher gehen willst, könntest du Charly testen lassen. Aber selbst das täte ich nicht, aber da hat jeder eine Meinung.

Wie gesagt, da steht ganz klar, dass der Impfschutz gegen Leukose nicht so gut ist, wie der "altersbedingte Immunschutz", ich setz den mal bei einem Jahr an. Für ein Jungtier ist jede Erkrankung gefährlich. Für ein älteres kann sie natürlich auch gefährlich sein, aber der Prozentsatz ist geringer.

Würde ich noch einmal ein Kitten bekommen, würde ich nur gegen Katzenseuche grundimmunisieren lassen. Das ist meine Meinung dazu.
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Iris
Gast


Anmeldungsdatum: 10.06.2005
Beiträge: 1339
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Verfasst am: 22.05.2008 - 18:23    Titel:  

Hallo Ihr,

ich noch mal. :lol:

Hier mal ein Auszug von Simones Seite (Catgirly), die sich mit Themen wie FIP und Leukose (FeLV) leider auseinandersetzen mußte und meiner Meinung auch Kenntnis dazu erwerben mußte. Simone hat Vorträge von Prof. Horzinek und Frau Peichl zum Thema Impfen besucht und die Protokolle auch hier ins Forum gestellt.

Also, FeLV:

Zitat:

Neuzugänge von unklarem Gesundheits- und Impfstatus sollten erst in Quarantäne kommen und auf FeLV und FIV (Katzenaids) getestet werden, bevor sie in den vorhandenen Bestand integriert werden!

Zusätzlich zur Seuche-Schnupfen-Impfungen sollten junge Freigänger unter zwei Jahren gegen FeLV geimpft werden, und zwar ebenfalls zweimalig als Grundimmunisierung und nach einem Jahr die Auffrischungsimpfung.

Wohnungskatzen sollten nur geimpft werden, wenn sie einem Infektionsdruck ausgesetzt sind. Eine Katze, die ausschließlich in der Wohnung gehalten wird und keinen Kontakt zu anderen Katzen hat, sollte nicht geimpft werden.

Für Freigänger wird eine jährliche Boosterimpfung empfohlen. Da allerdings die meisten über fünf Jahre alten Katzen eine natürliche Infektion durchlaufen haben und eine Altersresistenz gegen FeLV entwickelt haben, sollte bei älteren Katzen der Nutzen einer Impfung gegen deren Nebenwirkungen abgewogen werden, insbesondere da die Impf-induzierten Sarkome sehr häufig durch FeLV-Impfungen verursacht werden.
Noch ein Wort zum Antigen-Test: Es gibt immer mal wieder "falsch-positive" Tests. In diesem Fall sollte unbedingt nach ca. 8 Wochen ein zweiter Test erfolgen. So mancher Katzenbesitzer wurde schon danach überrascht, dass der zweite Test dann negativ ausfiel.

Ein negatives Testergebnis ist als sicher anzusehen, sagt allerdings auch nur aus, dass sich das Tier zum Zeitpunkt der Untersuchung nicht in der Phase der Virämie befand (Quelle: Laboklin).

Grundsätzlich gibt es keinen 100%ig sicheren Test bei seltenen Infektionskrankheiten. Aber es gibt in der Praxis grundsätzlich mehr falsch-positive als falsch-negative Tests!!


aus:
http://www.catgirly.de/home.htm

Das kannte ich auch so und ich meine auch, daß das so mit der FeLV - Impfung abläuft. Ab dem 5. Lebensjahr sollte eine Impfung wirklich nur noch nach TA - Gesprächen usw. durchgeführt werden. Ab dann bildet sich diese Altersresistenz.
Bei Leukose ist das etwas anders, Dorothea. Test, Grundimmunisierung und nach 4 Wochen Auffrischung, das am besten so in der 14. Woche und dann 4 Wochen später. Dann 1 Jahr später nur eine Auffrischung und bis zum 5. Lebensjahr theoretisch jährlich. Ich kenne es so - bis zum 3. Jahr (und das unbedingt) und dann evtl. noch im 5. Jahr, das war es dann.

Liebe Grüße,
Iris
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Drottning
Gast





Verfasst am: 22.05.2008 - 18:42    Titel:  

Frau Peichl sieht das anders, was die jährlichen Auffrischimpfungen angeht! Aber egal.
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birgitz1968
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Anmeldungsdatum: 14.03.2008
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Verfasst am: 22.05.2008 - 18:44    Titel:  

Wie macht sich das bemerkbar, wenn eine Katze Leukose hat? Geht das dann tödlich aus?
Also, Charly werde ich nicht testen lassen. Er kommt nicht mit fremden Katzen zusammen, nur mit meiner Mam ihrer Katze. Obwohl, sie war ja auch lange Freigänger. Seid ein paar Wochen nicht mehr, da meine Eltern umgezogen sind und nur noch Balkon haben.

Wer hat Erfahrung mit geschwollenen Lymphknoten?
Ich schrieb doch von dem Knuddel den Charly hat. Dachte ja erst, es sei eine Reaktion vom Impfen.
Ich gebe ihn seid 4 Tagen dieses Homöopathische Mittel, morgen noch einmal, dann ist es aufgebraucht.
Wie lange braucht es, dass dieser geschwollene Lymphknoten zurück geht?
Und was ist, wenn er nicht zurück geht? Soll ich dann noch einmal zum TA? Wie lange sollte man warten? Kann das gefährlich werden?

Liebe Grüße Birgit
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Drottning
Gast





Verfasst am: 22.05.2008 - 18:56    Titel:  

Ich hab damit nur insofern Erfahrung, dass Paulinchen mal nach einer Spritze einen Knubbel hatte. Der ist nach ein paar Tagen wieder weggegangen. Charly hat den ja jetzt schon was länger. Ich würde noch mal gehen!
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birgitz1968
Gast


Anmeldungsdatum: 14.03.2008
Beiträge: 118
Wohnort: Erfurt

Verfasst am: 22.05.2008 - 19:08    Titel:  

Der Knubbel fiel mir vor ein paar Tagen auf, letztes Wochenende ungefähr. Weiß nicht ob er schon länger da ist. Am Montag war ich ja beim TA. Weiß nun nicht, wie lange ich dann abwarten sollte nach der Einnahme des Medikamentes, wenn der Knubbel nicht weg geht. Hätte ja auch mal die TÄ fragen können, ich Dussel...
Weiß eben auch nicht ob es gefährlich werden kann, wenn ein Lymphknoten auf längere Zeit geschwollen ist.
Hat jemand Erfahrung???

Gruß Birgit
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Iris
Gast


Anmeldungsdatum: 10.06.2005
Beiträge: 1339
Wohnort: Wetterau

Verfasst am: 22.05.2008 - 19:30    Titel:  

Hallo Dorothea, Hallo Birgit, :lol:

Zitat:
In Gegenden, wo es keine unkastrierten und ungeimpften Streuner gibt, ist das Ansteckungsrisiko sehr gering, denn sie sind die Hauptüberträger. Doch selbst wenn es FeLV-infizierte Katzen in der Nachbarschaft gibt, ist das Ansteckungsrisiko für Katzen im Alter ab sechs Monaten sehr gering.


So sieht es Frau Peichl, die eine wunderbare Aufklärungsarbeit geleistet hat aber trotzdem nicht die "Impfgöttin" ist, auch Schulmedizin ist nicht ganz ohne Forschung.

Diese Aussage ist doch mehr als hahnebüchen, woher weiß ich denn, wenn ich Freigänger habe, ob es dort in der Nachbarschaft keine unkastrierten und ungeimpften Streuner gibt? Ich befrage die Nachbarschaft, und übermorgen zieht in der Nähe jemand ein mit Leukosepositiven Katzen. Na toll... :evil: Und unkastrierte Kater erweitern ständig ihr Revier, und dann?
Und die Aussage, daß das Ansteckungsrisiko sehr gering ist - was hilft mir das, wenn ich meine Katze verliere, nur weil sie nicht geimpft ist...

Wir hatten 7 Jahre lang eine Freigängerin, unsere Sita, die war geimpft. Risiken gab es draußen mehr als genug und schlimme Verletzungen auch.
FeLV hätte da nicht auch noch sein müssen.


Birgit,
FeLV endet tödlich und ist nach dem Überfahrenwerden wohl zusammen mit FIP die häufigste Todesursache bei Katzen..

http://de.wikipedia.org/wiki/Felines_Leukosevirus
http://www.loetzerich.de/Gesundheit/Leukose__Leukamie_/leukose__leukamie_.html
http://www.dr-von-rhein.de/Gesundheit/FeLV/felv.html

Wenn Charly aber nur mit der Katze Deiner Mutter in Kontakt kommt (ich hatte das vorher anders verstanden, also das er noch mit mehr Katzen in Kontakt kommt) dann brauchst Du nicht zu impfen.

ABER: Lasse beide testen! Du bekommst ja schließlich bald einen Neuzugang, von daher würde ich das unbedingt machen lassen.

Der Test kostet die beiden Katzen (also auch die Deiner Mutter) nur ein paar Tropfen Blut (meistens aus dem Fußballen) und nach 10 Minuten sieht der TA schon, ob positiv oder negativ. Das sieht aus wie bei einem Schwangerschaftstest. Falls positiv, erneut testen lassen. Außerdem gleich FIV (Katzenaids) mit testen lassen. Das ist nicht teuer.
Dann hast Du die Gewißheit für beide Katzen, mußt nicht impfen lassen (außer Katzenpension oder so) und kannst den Kleinen dann mit gutem Gefühl willkommen sagen.
Den Kleinen würde ich dann genauso testen lassen...Also kurz Quarantäne, dann TA.
Dann bist Du jedenfalls ganz auf Nummer Sicher. Unsere Neuzugänge (waren ja Rassekatzen, bewußt, weil wir Sita keinen Freigang mehr gewähren durften) waren ja alle schon getestet, darum ist das bei unseren Katzen weggefallen.

So, uff, danke fürs Lesen! :wink:

Birgit, zum Thema Gnubbel eröffne doch bitte einen neuen Thread unter "Gesundheit allgemein", hier vermutet das Thema niemand.

Liebe Grüße,
Iris
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Drottning
Gast





Verfasst am: 22.05.2008 - 19:38    Titel:  

Natürlich nützt dir das nicht, wenn infizierte Katzen in der Umgebung wohnen, dass sich nur wenige Katzen anstecken. Aber der Impfschutz nützt dir eben auch nicht soviel, wie dir weis gemacht wird. Und das ist der springende Punkt!

Meine Katzen Tommy und Paulinchen leben mit einem an Herpes erkrankten Kater zusammen. Trotzdem werde ich mir jede weiter Schnupfenimpfung verkneifen. Weil ich dem Impfstoff nicht soviel zutraue. Natürlich gehe ich das Risiko ein, dass meine Katzen erkranken, aber das gehe ich mit Impfung ganz genauso ein.

Warum sollte ich sie dann dagegen impfen lassen? Macht für mich keinen Sinn. An manchen Stellen halte ich das Thema sogar für Angstmacherei. Ich werde niemals alle Eventualitäten ausschließen können, auch nicht, wenn ich alle Nas lang zum TA fahre, meine Katzen durchchecken lasse, kleines Blutbild, großes Blutbild etc. pp. Was ich damit sogar noch verursachen könnte, ist, dass sie durch den Stress, den das Ganze mit sich bringt, oder durch Bakterien und Viren, die sie sich - unnötigerweise! - in der TA-Praxis einfangen, erst recht erkranken. Oder dadurch, dass sich meine übermäßige Angst und Unsicherheit auf die Tiere überträgt.

Ich meine, ein bisschen Vertrauen gehört auch dazu, und das Wissen, dass nicht alles in unseren Händen liegt. Das hält doch kein Mensch aus - und sensible Katzen erst recht nicht!

So, das musste jetzt mal gesagt werden. :twisted:
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