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Nach Augenverletzung - Verdacht auf FIP
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Nana707



Anmeldungsdatum: 21.08.2008
Beiträge: 4

Verfasst am: 25.08.2008 - 00:31    Titel: Nach Augenverletzung - Verdacht auf FIP  

Halloo!!

Sorry das ich so viel schreibe aber ich lass lieber kein Detail aus!!

Mein kleiner Hamlet hat sich vorige Woche am Mi am Auge verletzt, es war angeschwollen und er hat es immer zugekniffen, weshalb ich das lieber vom Tierarzt untersuchen ließ.
Sein Auge sah trüb aus, die Pupillen waren unterschiedlich groß und er hatte eine "Flockung" (wie es die TÄ nannte) im Auge. Er bekam eine Spritze(weiß nicht mehr vofür oder gegen was) und ein Schmerzstillendes Mittel ins Auge. Ich bekam dann noch Augentropfen(Tobradex), die ich ihm eine Woche alle 3-4 Stunden eintropfen muss. Dann sagte sie mir noch das es aussähe wie FIP, ich war anfangs verwirrt und dachte mir, sie meint sicher was anderes und hab nicht weiter nachgefragt.
Ich hab dann erst zu Hause realisiert, das sie einen Verdacht auf FIP geäusert hatte und war dann auch ein wenig in Panik.

Am nächsten Tag sollte ich nochmals zur Nachuntersuchung, da sie noch kontrollieren wollte ob die Hornhaut auch nicht verletzt war. (sie war nicht verletzt!!) Er machte jetzt schon das Auge normal auf aber die Pupillen waren immer noch unterschiedlich groß und die "Flockung"(man sah sie nur wenn man von der seite in sein auge sah, zwischen der Pupille und der Hornhaut), war auch noch da.
Sie gab mir dann noch ein Antibiotikum (Clavaseptin 50mg) das ich ihm 5 Tage geben sollte. Und dannach soll ich wieder kommen, zur Blutuntersuchung wegen des FIP Verdachts.

Ich frag mich jetzt wirklich was ich machen soll.... mir kommt es einwenig so vor als würden die mir einfach nur das Geld aus der Tasche ziehen... weil ich ja eigentlich wegen einer Augenverletzung gekommen bin und nicht wegen anderen beschwerden. Und ist das jetzt wirklich nötig noch weitere untersuchungen vorzunehmen und den kleinen so zu stressen?

Ich hab mir ja durchgelesen was für Symptome Katzen, die an FIP leiden haben und Hamlet hat keine offensichtlichen davon. (Bis auf das mit dem Auge aber das hat er doch auch erst seit er sich da verletzt hat)

Ist das wirklich ein Grund zum Verdacht auf FIP???? Oder ist das vielleicht ein psychologischer Trick von Ärzten!?? wenn nciht welche wäre die beste und zuverlässigste Methode zur Testung auf FIP???

Ich hab leider noch nicht so viel Erfahrung mit Tierärzten, darum bitte ich euch um eure Meinung!!

Vielen vielen Dank schon mal im Vorraus!!!

lg Nana
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weide202



Anmeldungsdatum: 04.08.2006
Beiträge: 417
Wohnort: Niddatal

Verfasst am: 25.08.2008 - 13:39    Titel:  

Das verstehe ich jetzt nicht so ganz. Aufgrund der Augenverletzung äußert der TA den Verdacht FIP? Sehr komisch.
Hat Hamlet denn Fieber oder sonst irgendetwas besonderes? Bewegt er sich weniger und ist etwas apathisch?
Sollte Hamlet sich benehmen wie immer, würde ich nur das Auge behandeln lassen. Mach Dich nicht verrückt wegen dem Verdacht :knuddel2:
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Drottning
Gast





Verfasst am: 25.08.2008 - 19:55    Titel:  

Ich habe in letzter Zeit auch den Verdacht, dass immer häufiger FIP "diagnostiziert" wird. Ich würde mich nicht verrückt machen lassen!
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SiuMui
Gast


Anmeldungsdatum: 18.08.2008
Beiträge: 63

Verfasst am: 26.08.2008 - 00:17    Titel:  

Ich würde auf jeden Fall noch einen zweiten Arzt hinzuziehen.

Eine Tierärztin hat das auch bei meinem Kater diagnostiziert und wollte eine Menge Geld von mir haben. Sie hatte ihm ganz viele Spritzen gegeben, die alle sehr teuer waren. Bis heute weiß ich nicht, was sie ihm gegeben hatte.

Der zweite Arzt meinte, dass der Kater kerngesund sei. Ich bin mit Wong nur zum Arzt, weil beim Toben falsch aufgekommen war und ein wenig humpelte. Das hatte sich mit der Zeit von selbst gelegt.
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Felix2010
Gast


Anmeldungsdatum: 12.07.2010
Beiträge: 897
Wohnort: NRW

Verfasst am: 10.10.2011 - 16:47    Titel:  

Hi ihr Lieben,

jaaa ich weiß das dieser Thread schon einen weißen Bart hat, aber bei der Überschrift konnte ich nicht anders aus folgendem Grund:

Mein Kater Taps bekam am Freitag eine Hornhauttrübung. Sprich am Morgen hatte das linke Auge einen leichten "Schleier" der sich über Stunden ausgebreitet hatte und das Auge ganz weiß oder besser schneeweiß geworden ist.
Sah schon erschreckend aus und hatte was von einem Zombie, aber sonst ging es ihm eben wie immer. Mein Gedanke war, bestimmt bei kabbelei mit den anderen passiert oder was anderes ins Auge, oder wo vor.

Nun denn, ich hätte wohl auch erst mal etwas abgewartet, wenn Freundin mich nicht so gedrängelt hätte und "Horrorgeschichten -für mich zumindest, obwohl alle wahr-" erzählt hätte, bin ich dann am Samstag mit meinem Schisser zum TA gegangen.

Was soll ich sagen, Ta guckt Auge an...ohh ohh, derbe Entzündet und das könnte Virusinfektion sein FIP. Gleich das Fieberthermo raus geholt und gemessen, klar erhöht, was mich überhaupt nicht wundert da mein Taps IMMER anfängt zu heizen sobald er IN der Kiste ist und erst recht, wenn er beim Ta AUF dem Tisch sitzt. Zuhause NULL erhöhte Temp. Ich versuche es IMMER wieder dem TA klar zu machen das es bei ihm so ist, aber nööööö.
Aber weiter....nach etwas erhöhter Temp also zusammen genommen hat Taps wohl FIP. Da müssen wir unbedingt versuchen einmal breit zu fächern, vielleicht bekommt man es in den Griff, aber das wird eine sehr langwierige Sache und geht nicht so schnell wieder weg. Das O-Ton vom Ta wohl bemerkt.
Und ich sollte mitte Ende der Woche noch mal kommen dann wegen Blutabnahme...ihr wisst FIP- Verdacht.
Ganz stille halten konnte ich nicht und musste das ein oder andere gleich vor Ort loswerden :twisted: .
Taps bekam sch. Baytril (hätte lieber Depot und anderes Zeug gehabt, aber er war schneller mit Spritzen als ich gucken konnte) und Augensalbe.
Fakt ist, für den TA war klar das kann nicht so schnell werden und dauert laaaange das ganze.

So, kaum mit Kater wieder zu hause - ca 4-5 Std später Auge wieder völlg normal. Trübung hat sich aufgelöst und alles ist im Lot. Von Temp null zu sehen, verhalten wie immer. Gut, jetzt könnte man sagen Temp ist runter durch AB, aber er hatte ja auch keine Temp vor TA.

Fakt ist, bei FIP hätte es nicht so schnell sein können - würde ja einer Wunderheilung gleich kommen :lol: .
Es ist vielmehr wieder ein Beweis dafür, das einfach zu oft zu schnell von FIP ausgegangen wird.
Wir sind da schlauer, aber für wie viele ist das WE gelaufen nach so einem Verdacht? Wir können es doch immer wieder hier lesen im Forum.

Es bringt mich ehrlich gesagt auf die Palme wie vorschnell TAs mit dem Thema FIP dabei sind. Es ist ja inzwischen bekannt das ich keinem "Weißkittel" traue, aber man ist ja doch auch auf diese angewiesen, hat man doch kein Rezeptblock zur Hand.

Das wichtigste ist bei allem ganz klar, das Taps Auge wieder ok ist und nichts geblieben ist von der Trübung oder gar schlimmeres am Auge war.

Wollte auch eigentlich erst unter TA Besuch/Erfahrungen die Sache posten, aber dieses Thema passte einfach wunderbar.
Verletztes Auge und gleich FIP Verdacht äußern :roll:
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Admin
Gast


Anmeldungsdatum: 13.11.2002
Beiträge: 3066
Wohnort: Die Wetterau, Hessen

Verfasst am: 10.10.2011 - 18:11    Titel:  

Hallo Crissi,

Ja, das passt mal wieder wie die Faust aufs Auge (ahem). Danke für den Erfahrungsbericht!

Viele Grüße,
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Mikesch
Gast


Anmeldungsdatum: 07.12.2009
Beiträge: 1749
Wohnort: Bremen

Verfasst am: 11.10.2011 - 07:28    Titel:  

Oh Mann :evil: Man weiß manchmal wirklich nicht, zu welchem TA man gehen soll, oder? Irgendwie haben (fast) alle in Bezug auf FIP eine Klatsche.

Sorry, wenn hier ein TA mitliest. Aber bei dem, was man ständig hört und liest, kann man doch gar nicht anders denken. Und man kann doch nicht immer erst einmal 10 TAs aufsuchen, bevor man sich einigermaßen sicher sein kann, dass eine richtige Diagnose gestellt wurde.

Aber bei den Humanmedizinern ist es ja ähnlich. Es sind zwar alles auch nur Menschen, aber das Otto Normalverbraucher teilweise über mehr Wissen verfügt als die Götter in weiß???

Crissi, bin froh, dass es Taps wieder gut geht. Und auch von mir ein Danke für den bericht. Man wird immer sensibler, was Diagnosen vom TA betrifft. Und das ist gut so!
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Zwergnorweger
Gast


Anmeldungsdatum: 01.10.2011
Beiträge: 64

Verfasst am: 11.10.2011 - 10:29    Titel:  

Naja, wenn die TÄ einen halbwegs fundierten Verdacht äußern....
Wichtig ist dann allerdings eine saubere, erstklassige Diagnostik. Hab ja schon gelegentlich hier die Story von unserer Luna berichtet. Da hat erst mal seeehr viel zu FIP gepaßt, aber die Miez lebt immer noch und ist inzwischen wieder fit wie Turnschuh. Saubere Diagnostik und egal was dabei rauskommt, nicht vorschnell zum Einschläfern raten sondern symptomatisch behandeln und die Mietz ansonsten gaaaanz liebevoll päppeln - gebt Wundern eine Chance oder macht, wenn es denn FIP ist, der Katz noch die letzten Tage schön, solange sie nicht leidet.

Drücke alle Daumen und Pfoten!
lG Matthias

PS.: @ Mikesch, Unterschied zu den Humanmedizinern ist, daß bei "uns" hoffentlich (na, wir wir hatten schon mal andere Zeiten) niemand auf die Idee mit Einschläfern kommen kann.
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Felix2010
Gast


Anmeldungsdatum: 12.07.2010
Beiträge: 897
Wohnort: NRW

Verfasst am: 11.10.2011 - 10:36    Titel:  

Hallo ihr lieben und danke.

Solche Erfahrungen/Berichte sollen ja andere zum nachdenken anregen, vor allem aufzeigen, dass man am besten erst mal alles in Frage stellt was ein "Weißkittel" sagt.
Viele vertrauen einfach blind, weil sie meinen der muss es ja wissen.
Wie man ja hier im Forum immer wieder lesen kann, ist dem nicht so - das finde ich verdammt traurig.

Ja, Mikesch, ich stelle mir in der Tat die Frage zu welchem TA man überhaupt noch gehen kann. Ich habe hier nicht viel Auswahl, leider. Und zu zig TAs erstmal rennen, kann sich auch keiner so wirklich "finanziell" leisten - wenn man mit einem kranken Tier diese alle abklappert. Selbst mit der TK hatte ich mich schon in den Köpfen, pff.

Ehrlich? Man ist gezwungen sich "Fachwissen" anzueignen! Nur so kann man seinem Tier wirklich helfen. Lehrt mich die Erfahrung immer wieder und ich studiere immer meine Literatur und das Internet VOR dem Besuch ab. Auch kann ich meine Freundin um Rat fragen, die immer einen Lösungsweg hat, die Gute. Nur so kann man dem TA gegenübertreten, meine Meinung.
Ich will nicht alle über einen Kamm werfen, es wird sie geben, die Guten - aber gefunden habe ich noch keinen.
Es ist eher ein sortieren müssen nach übel - das geringere Übel ist dann die Qual der Wahl :roll: .
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Mikesch
Gast


Anmeldungsdatum: 07.12.2009
Beiträge: 1749
Wohnort: Bremen

Verfasst am: 11.10.2011 - 12:12    Titel:  

Zwergnorweger schrieb:
PS.: @ Mikesch, Unterschied zu den Humanmedizinern ist, daß bei "uns" hoffentlich (na, wir wir hatten schon mal andere Zeiten) niemand auf die Idee mit Einschläfern kommen kann.


Ja, das ist richtig. Auch wenn ich mich manchmal frage, ob in gewissen Krankheitszeiten und -situationen da nicht auch der Mensch über "sein" Leben entscheiden sollte. Aber das wäre eine Diskussion, die würde hier zu weit führen.

@Crissi: Deswegen sagte ich ja auch fast alle TAs. Natürlich gibt es welche, die wirklich gewissenhaft und "vorsichtig" so eine Diagnose stellen bzw. sie in Betracht ziehen. Aber die meisten gehen da meiner Meinung nach doch etwas leichtfertig mit um. Vor allem in den Städten. Irgendwie scheint den TAs dort der Bezug zum Patienten zu fehlen. In ländlichen Gebieten sind die TAs vielleicht etwas "rauher", aber sie haben meistens ein Herz für Tiere. Es ist dort nicht nur das Geld, das zählt und Masse statt Klasse, sondern hier spricht noch der Idealismus. Natürlich auch mit Ausnahmen, auf beiden Seiten.

Man gut, dass es Foren gibt. So kann man sich tatsächlich Ratschläge und Erfahrungsberichte von anderen Tier- bzw. Katzenhaltern einholen, was früher ja nicht möglich war. Und gut, wenn diese Erfahrungen auch "breit getreten" werden.
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