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Das Wetterau-Katzen-Forum Archiv und Druckvorschau
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Admin
Anmeldungsdatum: 13.11.2002
Beiträge: 3057
Wohnort: Die Wetterau, Hessen
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| Verfasst am: 05.11.2008 - 08:24 Titel: Radiojodtherapie bei Sita, November 2008 |
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Hallo zusammen,
hier möchte ich den Verlauf der Radiojodtherapie bei unserer Chefin Sita dokumentieren, vielleicht nützt es später mal jemandem.
Noch einmal kurz die Facts aus dem Ursprungsthread:
Sita, 16 Jahre alt, leidet an Epilepsie und Arthrose der Hüftgelenke. Während der letzten 4-5 Wochen haben wir bei ihr Gewichtsverlust, Unruhe und verstärktes Trinken festgestellt und daraufhin eine Blutuntersuchung machen lassen. Ergebnis: Der T4-Wert ist deutlich überhöht.
2007 ( Ref 0,8 - 3,9 ): 2,7 µg/dl
2008 ( Ref 0,7 - 5,8 ): 8,9 µg/dl
Nach einiger Überlegung und Beratung mit einer Tierärztin haben wir uns entschlossen, eine Radiojodtherapie an der Kleintierklinik der Uni Gießen durchführen zu lassen. Dafür muss Sita stationär aufgenommen werden.
Die Aufnahme erfolgt normalerweise am Montag oder Dienstag. Wir haben Sita gestern, am Dienstag, hingebracht. Mit diversen Merkblättern und Informationen hat man uns über die Vorgehensweise und die zu erwartenden Kosten (ca. 800 EUR plus MWSt.) aufgeklärt.
Da das bei der RJT verwendete Jod radioaktiv ist und auch nach der Entlassung noch gewisse Mengen mit dem Urin ausgeschieden werden, hat man uns u.a. gefragt, ob Schwangere oder Kleinkinder im Haushalt leben, ob bis 4 Wochen nach der Therapie ein Freigang unterbunden werden kann usw.
Normalerweise wird am Tag der Aufnahme ein großes Blutbild angefertigt. Da wir aber erst vor einer Woche eines machen ließen, war das bei Sita nicht nötig.
Ebenfalls bei der Aufnahme werden Röntgenbilder vom Brustkorb gemacht, um Veränderungen an Herz oder Lunge feststellen zu können, später folgt dann noch eine Ultraschalluntersuchung. Beim Röntgen waren wir noch dabei und besprachen anschließend mit der Ärztin die Bilder.
Ergebnis: Das Herz sieht sehr gut aus, auch in den Lungen sind keinerlei Stauungen / Ödeme etc. festzustellen - was wohl der Fall gewesen wäre, wenn bereits eine Herzschädigung durch die Schilddrüsenüberfunktion eingetreten wäre.
Danach haben wir Sita in die Obhut der Ärztin übergeben. Sie wird die nächsten Tage in einer raumhohen Stallbox verbringen. Schlafplatz und Kratzgelegenheit sind dort vorhanden.
Heute wird eine Szintigraphie durchgeführt, um festzustellen, welche Bereiche der Schilddrüse betroffen sind. Anschließend wird die Jod-Injektion erfolgen.
Da Sita für die Szintigraphie ganz still liegen muss, wird sie leicht sediert werden. Bei dieser Gelegenheit wird man für uns gleich auch noch eine Röntgenaufnahme der Hüften machen, damit ihre Arthrose später gezielt behandelt werden kann.
Die Ärztin wird uns täglich anrufen und berichten, wie es Sita geht und wie die Behandlung voranschreitet. Der früheste Entlasstermin ist der kommende Montag - abhängig von Sitas Zustand und von der Strahlungsmenge, die dann noch vorhanden ist.
Soweit fürs erste. Sowie wir neue Informationen bekommen, werden wir weiter berichten.
Viele Grüße, |
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Admin
Anmeldungsdatum: 13.11.2002
Beiträge: 3057
Wohnort: Die Wetterau, Hessen
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| Verfasst am: 05.11.2008 - 21:36 Titel: |
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Ein abendliches Update:
Wie versprochen hat sich die Tierärztin der Uni-Klinik heute Nachmittag gemeldet. Sita hat die Sedierung gut überstanden.
Die Szintigraphie hat ergeben, dass sie ein relativ kleines Adenom an der Schilddrüse hat; es handelt sich offenbar nicht um etwas Bösartiges wie z.B. einen Tumor. Es ist gut, dass das Problem so früh erkannt worden ist.
Morgen erfolgt dann die Radiojodtherapie.
Sita ist laut Aussage der Ärztin sehr lieb und frisst auch (puh, noch zwei Sorgen weniger).
Viele Grüße, |
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Füchslein
Anmeldungsdatum: 26.02.2005
Beiträge: 254
Wohnort: Wedel
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| Verfasst am: 05.11.2008 - 22:02 Titel: |
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*malendlichdazumeldenmuß*
Es gibt in der Tat einen TA bei Hamburg (nicht in HH, sondern in Norderstedt :wink: ), der auch diese Radiojodtherapie macht: Klinik Magunna/Nickel. Die sind sicher mindestestens so teuer wie die Uni ... :wink:
Langfristig ist es immer besser, entweder zu operieren oder eine RJT zu machen, denn die Medis sind auf Dauer nicht gut. Es sei denn, es ist eine Form der SDÜ, die nur vorübergehend ist (gibt es durchaus). Anders als die Hormon-Ersatz-Präparate, die man evtl geben muß, sollte nicht genügend Schilddrüsen-Gewebe übrig bleiben.
Irgendwer schrieb, daß Radiojod "giftig" ist - das ist so nicht ganz richtig. Es ist gesundheitsschädlich wegen der Radioaktivität, aber nicht im klassischen Sinne giftig. Das heißt, es könnte den Lebenwesen schaden, die sich zu dicht heranwagen, und dann nicht nur der Schilddrüse. Dazu muß man es nicht mal einnehmen. Die Strahlungsweite ist allerdings sehr begrenzt.
Übrigens ist es in Holland so, daß die SD-Patienten ihre radioaktive Kapsel schlucken - und dann nach Hause gehen. Dort ist man der Ansicht, daß neben der ohnehin vorhandenen natürlichen Strahlung diese kleine Menge an Strahlung nicht mehr ins Gewicht fällt. Es ja auch keine dauerhafte Strahlung, sondern sie "zerfällt".
Gruß, Inge |
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Iris
Anmeldungsdatum: 10.06.2005
Beiträge: 1339
Wohnort: Wetterau
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| Verfasst am: 06.11.2008 - 01:52 Titel: |
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Hallo Inge, :wink:
ja, Norderstedt ist richtig (liegt ja in Schleswig - Holstein), nördlich von HH.
Die TÄ in Gießen erzählte gestern, daß auch noch andere Kliniken in D Anträge auf die RJT gestellt haben, die Genehmigungsverfahren allerdings noch nicht durch seien.
Sie selber mußte bei 40 RJT - Anwendungen dabei sein, dann durfte sie selber behandeln. Momentan macht sie das als TÄ alleine, eine Kollegin ist schwanger geworden aber demnächst kommt eine 2. hinzu.
In Gießen werden durchschnittlich 1,5 Katzen pro Woche behandelt.
Für sie ist das allein aus dem Grund schon schwierig, alleine zu behandeln, weil sie als einzige an der Uni in der Kleintierpraxis das angelieferte Medikament annehmen darf, also darf sie nicht krank werden. (Wegen der gesetzlichen Strahlenbestimmung hier in D).
Zu den Beta und Gamma - Strahlen (in Physik bin ich wirklich blond... :oops: ) - ich dachte eigentlich, daß die TÄ und die 2 - 3 Helfer in Schutzkleidung zu Sita gehen, weil sie ja eben "strahlt". Dem ist aber nicht so, die Bleischürzen wie z.B. beim Röntgen würden eine der beiden (beta???) Strahlungen erstrecht an den Menschen abgeben, darum trägt sie nur Handschuhe, wenn sie Sita füttert, streichelt oder das Kaklo reinigt.
Sita wird dann alle 2 Tage (am Donnerstag bekommt sie das Medikament gespritzt, die Dosis wird errechnet anhand des T4 und der Größe des Knotens) auf Strahlung durchgemessen und dann wird hochgerechnet, ab wann sie für uns Menschen ohne Handschuhe anzufassen ist.
So habe ich das jedenfalls verstanden, aber die Physik...
Wenn der Wert x erreicht ist, darf sie nach Hause.
Was auch ganz interessant zu hören war - viele Katzen sind bei einer SDÜ ziemlich agressiv und auch manchmal richtig böse, uff, das ist bei Sita noch nicht so - Sita ist dort ganz, ganz lieb!
Wie die Holländer das praktizieren, ist ja interessant! :roll:
Da ich diesbezüglich aber sowieso etwas unsicher bin, ist es mir doch lieber, wie es in Gießen gehandhabt wird. Das einzige Risiko nach der Entlassung wäre, daß die anderen Katzen in der nächsten Zeit an Sitas Urin herumknabbern oder futtern, aber sowas ist bei uns ja nicht der Fall.
Ich denke mal, in unserem Fall fühle ich mich doch sicherer, auch wenn Sita eine Woche sicher bleiben muß. Gefährden möchte ich hier ja auch keine weitere Katze.
Vielleicht kannst Du mir das nochmal erklären, Inge:
Wieso zerstört dieses Medikament nur den oder die Knoten (sofern kein Krebs) und ein ganz klein wenig von der Schilddrüse in der Umgebung und nicht viel mehr der SD? Ich habe das heute (bzw. gestern :wink: ) am Telefon so erfahren, daß der Hormonhaushalt durch die SDÜ so hoch ist, daß die SD so gut wie nicht angegriffen wird?
Das habe ich leider noch nicht richtig verstanden...
Jedenfalls, wenn nichts schiefläuft, darf Sita in der nächsten Woche wieder nach Hause und das Thema SDÜ hat sich dann hoffentlich erledigt! :lol:
Die Nachkontrolle findet dann in 3 Monaten statt.
Nun denn,
Liebe Grüße in den Norden,
Iris |
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Füchslein
Anmeldungsdatum: 26.02.2005
Beiträge: 254
Wohnort: Wedel
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| Verfasst am: 06.11.2008 - 21:06 Titel: |
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| Iris schrieb: | | Wieso zerstört dieses Medikament nur den oder die Knoten (sofern kein Krebs) und ein ganz klein wenig von der Schilddrüse in der Umgebung und nicht viel mehr der SD? |
Die SD benutzt als einziges Organ Jod, um ihr Hormon herzustellen. Jod - und somit natürlich auch das Radiojod - reichert sich überall da an, wo die FT-Produktion stattfindet. Ist ein "heißer" Knoten (also ein produktives Adenom) vorhanden, ist das restliche SD-Gewebe weniger aktiv, da es von TSH unterdrückt wird. Das Adenom läßt sich vom TSH nicht regulieren.
Deswegen reichert sich das Radiojod vor allem im Adenom an, weniger im restlichen Gewebe.
Krebs wäre ein kalter Knoten, also inaktiv, was die Hormon-Produktion betrifft, und reichert daher kein Jod an.
Der Unterschied "kalt" und "heiß" kommt aus der Szinitgraphie, wo ebenfalls Radiojod verabreicht wird (in nicht therapeutischer Dosis) und nach einer gewissen Zeit gemessen wird, wo es sich anreichert in der Schilddrüse. Je mehr Anreicherung desto "heißer".
Ich hoffe, das war alles verständlich?
Gruß, Inge |
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Admin
Anmeldungsdatum: 13.11.2002
Beiträge: 3057
Wohnort: Die Wetterau, Hessen
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| Verfasst am: 06.11.2008 - 21:52 Titel: |
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Hallo Inge,
lieben Dank für die verständliche Erklärung, auch wenn die Abkürzungen "FT" und "TSH" uns erstmal vor Probleme gestellt haben, denen aber ein kurzer Besuch bei Wikipedia abgeholfen hat. Für die interessierte Nachwelt hier also kurz die Erläuterungen:
"FT" ist offenbar ein Sammelbegriff für die in der Schilddrüse produzierten Hormone T3 und T4.
Zu "TSH":
| Wikipedia schrieb: |
Die Schilddrüsenhormone sind Bestandteil des sogenannten thyreotropen Regelkreises. Die Funktion der Schilddrüse wird hierbei durch den Hypothalamus und die Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) reguliert. In der Hirnanhangsdrüse wird das Hormon TSH (Thyreoidea stimulierendes Hormon) gebildet und in die Blutbahn abgegeben. An den Schilddrüsenzellen angelangt, fördert es deren Wachstum und die Ausschüttung von T3 und T4. T3 und T4 selbst hemmen wiederum die Ausschüttung von TSH. Dieser als negative Rückkopplung bezeichnete Mechanismus führt dazu, dass im gesunden Organismus die Stoffwechselparameter konstant gehalten werden.
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Und wenn ich Dich richtig verstehe, sagst Du: Eine medikamentöse Dauertherapie einer Schilddrüsenunterfunktion ist unproblematischer als eine Dauertherapie einer Schilddrüsenüberfunktion? Wegen der Nebenwirkungen?
Danke und liebe Grüße, |
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Füchslein
Anmeldungsdatum: 26.02.2005
Beiträge: 254
Wohnort: Wedel
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| Verfasst am: 06.11.2008 - 23:30 Titel: |
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Entschuldige, ja, mit FT meinte ich FT3 und FT4 bzw kurz T3 und T4. Wie in Wikipedia steht, ist TSH das übergeordnete Hormon, das im Hirn gebildet und in der SD wirksam wird. Viel FT3/FT4 hemmen die Produktion von TSH, und wenn ein Adenom viel SD-Hormone ausschüttet, wird wenig TSH produziert, wodurch der gesunde Anteil der SD kaum noch Hormone produziert.
Eine SD-Unterfunktion wird mit Hormon-Ersatz therapiert. Daher sind da die Nebenwirkungen geringer, als bei der Unterdrückung der Schilddrüse.
Gruß, Inge |
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Iris
Anmeldungsdatum: 10.06.2005
Beiträge: 1339
Wohnort: Wetterau
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| Verfasst am: 10.11.2008 - 17:42 Titel: |
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Hallo Ihr Lieben,
morgen gegen Abend können wir unsere Sita in der Uniklinik Gießen abholen. :lol:
Gerade habe ich mit der TÄ gesprochen, die eigentlich ab morgen ihren Urlaub nimmt, aber sie ist bei der Übergabe noch dabei!
Der Informationsfluß mit der Uni Gießen hat immer sehr gut geklappt, wir wurden bis auf Samstag (das wußten wir aber schon vorher) täglich angerufen, meistens um die Mittagszeit. Heute war dem nicht so und ich habe in der Zentrale etwas gedrängelt...
Sita geht es gut und laut der TÄ ist es ihr inzwischen sehr langweilig in der Box (die Boxen bei der SDÜ - Behandlung sind ehemalige Hundeboxen und deutlich größer als die Boxen für Katzen) geworden...Kein Wunder!
Vor einigen Tagen haben wir erfahren, daß beim Ultraschall ein doch etwas verdickter Herzmuskel entdeckt worden ist.
Das kommt daher, daß bei der SDÜ ein Bluthochdruck entsteht, so habe ich das verstanden. Bei Sita war allerdings in der Uni kein Bluthochdruck festzustellen.
Es kam zur Sprache, evtl. Betablocker dagegen einzusetzen. :shock:
Bei vielen Katzen mit einer SDÜ ist das wohl so, und bei vielen Katzen nach der Behandlung bildet sich das wieder zurück, das muß über eine Ultraschalluntersuchung kontrolliert werden.
Sita muß zum Glück (jedenfalls vorerst) keine Beta - Blocker bekommen, das habe ich gerade erfahren. :D
Der Kardiologe dort in der Uni hält den leicht verdickten Herzmuskel für noch nicht so schlimm, die Medikamente haben außer einer Benommenheit ja auch noch viele andere Nebenwirkungen am Herzen.
In 3 Monaten findet eine Kontrolle an der Uni statt, eine Ultraschalluntersuchung am Herzen (die ist leider nicht im Preis inbegriffen).
In 6 Wochen sollen wir dann bei unserer neuen TÄ ein neues BB incl. geriatischem Profil machen lassen, um die Schilddrüsenwerte und auch andere Werte neu bestimmen zu lassen.
Zur Arthrose (ist ja ein anderes Thema, aber Sita wurde während der Narkose gleich an der Hüfte geröngt) konnte die Tä nicht viel sagen, das ist dann ein Thema für die neue TÄ. Ich weiß bislang nur, daß die Hüfte unauffällig ist aber der Lendenübergang asymetrisch.
Das steht dann alles im Entlassungsbericht, den wir morgen incl. der Röntgenbilder zusammen mit unserer lieben Sita ausgehändigt bekommen!
UFF - wenn sich die SDÜ wirklich durch diese Behandlung hat beheben lassen, dann freuen wir uns ganz doll!
Das schlechte Gewissen oder das schlechte Gefühl, Sita abgegeben zu haben, hat uns die TÄ bei den täglichen Anrufen genommen. :wink:
Und hier noch einige Hinweise, die wir auf einem Merkblatt unterzeichnen mußten:
- Das Medikament ist ein radioaktives Jod (131J)
- Früher wurden die Katzen in Gießen 3 Wochen, inzwischen 1 - 2 Wochen gehalten, laut einer neuen Gesetzeslage.
Nach der Entlassung der Katze verpflichtet sich der Tierhalter, 4 Wochen lang folgende Sicherheitsregeln einzuhalten:
- Streicheln nicht länger als 2 Stunden täglich (die ausgehende Strahlung ist zwar für Erwachsene unbedenklich, aber trotzdem...) :roll:
- Schwangere und Kinder, insbesondere Kleinkinder, sollten keinen Kontakt zu der Katze haben
- Kinder dürfen keinen Kontakt zu den Ausscheidungen der Katze haben (auch Erbrechen)
- Einmalhandschuhe sollen für das Reinigen des Kaklos benutzt werden (auch für Erbrochenes), danach gründlich die Hände waschen.
- Klumpstreu soll benutzt werden und mit dem Hausmüll, nicht dem Biomüll!!!, entsorgt werden.
- Für Freigänger gilt: In den nächsten 4 Wochen keinen Freigang, damit die Katze nicht in irgendwelche Sandkästen auf Kinderspielplätzen pinkelt.
Die Uni Gießen möchte informiert werden, falls der Katzenhalter das nicht leisten kann.
Jetzt habe ich ja bei den Netzkatzen auch mehrere Threads zu dem Thema gelesen und auch geschrieben, dort ging es meistens um Katzen, die in Norderstedt behandelt wurden. Dort habe ich in verschiedenen Erfahrungsberichten gelesen, daß die Katzen schon nach 3 Tagen zurück nach Hause konnten :?:
Auch Inge schrieb hier ja darüber, daß Katzen aus Holland sofort wieder nach Hause können.
Warum das in Gießen so anders behandelt wird, erfahre ich hoffentlich morgen.
Liebe Grüße von
Iris, die sich ganz doll wieder auf Sita freut, Klaus natürlich auch! :lol: |
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Füchslein
Anmeldungsdatum: 26.02.2005
Beiträge: 254
Wohnort: Wedel
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| Verfasst am: 10.11.2008 - 20:16 Titel: |
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| Iris schrieb: | Auch Inge schrieb hier ja darüber, daß Katzen aus Holland sofort wieder nach Hause können.
Warum das in Gießen so anders behandelt wird, erfahre ich hoffentlich morgen. |
Nicht nur Katzen, sondern SD-Patienten generell. Wie Gießen es handhabt, so gilt es in Deutschland allgemein. Das hat etwas mit den unterschiedlichen Strahlenschutzgesetzen von Deutschland und Holland zu tun, nicht mit den einzelnen Kliniken.
Gruß, Inge |
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Catgirly
Anmeldungsdatum: 07.03.2004
Beiträge: 3570
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| Verfasst am: 10.11.2008 - 22:22 Titel: |
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Hallo Iris,
da ich zum Thema nichts beitragen konnte habe ich einfach immer still mitgelesen und freue mich jetzt mit Euch, dass Sita morgen wieder nach Hause darf :P ... ich glaube, man fühlt sich ziemlich schrecklich, wenn man einen seiner Lieblinge für ein paar Tage abgeben muß :( . |
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Grommiz
Anmeldungsdatum: 05.10.2004
Beiträge: 511
Wohnort: Hannover
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| Verfasst am: 11.11.2008 - 04:51 Titel: |
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Das hört sich super an! Ich freue mich für Euch und Sita wenn es damit wirklich erledigt ist!
Unser TA hatte uns übrigens auch erzählt dass Katzen in Norderstedt drei Tage bleiben würden. Er hatte ja einen Tag vor unserem Gesprach zu Gizmos SDÜ eine Patientin vorgestellt bekommen die gerade von der RJT kam.
Alles Gute weiterhin für Sita! |
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lucky2004
Anmeldungsdatum: 31.08.2005
Beiträge: 1472
Wohnort: Nidderau
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| Verfasst am: 11.11.2008 - 09:59 Titel: |
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Hallo Iris und Klaus,
dann knuddelt mal die Chefin morgen von mir durch!
Liebe Grüße
Petra |
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Kathy
Anmeldungsdatum: 10.03.2004
Beiträge: 2155
Wohnort: Ruhrgebiet
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| Verfasst am: 11.11.2008 - 12:51 Titel: |
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Hallo Iris,
so wie mein TA es mir erklärt hat, hat es mit dem rechtlichen Status zu tun wie lange Katze in der Klinik bleiben muss.
Die Katze wird als Sache gesehen und strahlentechnisch anders behandelt wie ein Mensch :shock: . Verstehen muss man das wohl nicht unbedingt... |
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Füchslein
Anmeldungsdatum: 26.02.2005
Beiträge: 254
Wohnort: Wedel
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| Verfasst am: 11.11.2008 - 20:04 Titel: |
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| Kathy schrieb: | | so wie mein TA es mir erklärt hat, hat es mit dem rechtlichen Status zu tun wie lange Katze in der Klinik bleiben muss. |
Jepp, mit Strahlenschutzrechten
| Kathy schrieb: | | Die Katze wird als Sache gesehen und strahlentechnisch anders behandelt wie ein Mensch :shock: . |
In diesem Falle mal nicht. Menschen werden auch "eingebunkert" für eine gewisse Zeit (ebenfalls abhängig von der Reststrahlung) nach Radiojod-Therapie. :wink:
Gruß, Inge |
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Admin
Anmeldungsdatum: 13.11.2002
Beiträge: 3057
Wohnort: Die Wetterau, Hessen
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| Verfasst am: 11.11.2008 - 21:27 Titel: |
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Hallo zusammen,
heute abend konnten wir unsere liebe Sita wohlbehalten wieder in Empfang nehmen. Sie hat in der Uniklinik liebevolle Pflege erfahren, es geht ihr gut.
Alles Weitere später - jetzt freuen wir uns hier alle erstmal wie die Schneekönige, dass die Chefin wieder da ist! :D :love4:
Liebe Grüße, |
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Iris
Anmeldungsdatum: 10.06.2005
Beiträge: 1339
Wohnort: Wetterau
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| Verfasst am: 11.11.2008 - 22:43 Titel: |
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Hallo zusammen, :wink:
Erstmal lieben Dank für die guten Genesungswünsche! :wink:
Sita lebt sich gerade wieder ein, sie riecht natürlich nach TA und wird von allen Seiten beschnuppert.
Morgen schreibe ich ausführlicher zu dem Thema.
Zum Thema Strahlenschutz, was ja irgendwie nicht klar war oder ist.
Die TÄ der Uni Gießen erklärte mir heute auf meine Frage, warum denn in Norderstedt die Behandlungszeit bzw. Aufenthaltsdauer der Katzen nach der RJT nur so um die 3 Tage dauert (Erfahrungsberichte aus dem NK - Forum und von Sandra und Kathy gelesen) und in Gießen eben 1 - 2 Wochen - folgendes:
Dieses Strahlenschutzgesetz wird in D je nach Bundesland unterschiedlich gehandhabt, also gibt es kein übergreifendes Gesetz für alle Bundesländer.
In Hessen (also hier, Uni Gießen) mußte die Katze bis 2004 für ca. 3 Wochen in der Klinik bleiben, inzwischen 1 - 2 Wochen.
In Schleswig - Holstein (also Norderstedt) ist die Gesetzeslage anders. Dort dürfen die Katzen schon ab dem 3. Tag entlassen werden.
Allerdings erzählte die TÄ auch, daß sie neulich auf einem Kongreß zum Thema RJT mit den Chefs der Klinik aus Norderstedt gesprochen hat und das mit dem Entlassungstermin dort auch gerade geändert wird. Das hängt nicht mit der Gesetzeslage zusammen, sondern mit den Strahlungen.
Die Katzen, die dort nach dem 3. Tag entlassen werden, müssen täglich von ihren Dosis mit einem Gerät "durchgemessen" werden, dieses Gerät wird dann später an die Klinik zurückgegeben.
Es hat sich herausgestellt, daß doch einige Katzen aus Norderstedt noch ein wenig mehr Strahlen abgesondert haben als sie hätten dürfen, von daher stellt Norderstedt den Entlassungstermin jetzt auch auf ca. 1 Woche ein, um auf Nummer Sicher zu gehen.
Das sind unsere Infos zu diesem komplizierten Thema.
Sita straht nicht mehr so und mal auf das Köpfchen küssen ist schon drin... :wink:
Liebe Grüße,
Iris |
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Elke-030
Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 2848
Wohnort: Berlin
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| Verfasst am: 12.11.2008 - 21:59 Titel: |
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Hallo Ihr Beiden,
ich freue mich das Sita ohne Komplikationen zurück ist und es gut überstanden hat. :knuddel:
Liebe Grüße
Elke |
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Iris
Anmeldungsdatum: 10.06.2005
Beiträge: 1339
Wohnort: Wetterau
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| Verfasst am: 15.11.2008 - 06:21 Titel: |
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Hallo Ihr, :wink:
jetzt haben wir die neuen Blutwerte und Hormonwerte von Sita vom 11.11.08 erhalten und sind schon sehr erstaunt - der T4 liegt inzwischen nach noch nicht mal einer Woche Behandlung mit der RJT schon wieder im oberen Ref. - Bereich! :lol:
Die Werte der Uni sind anders als bei Vet - Med, aber:
Einlieferung 04.11.08
T4 49 (Norm 7,7 - 24,8 )
TSH < 0,01 (Norm > 0,04)
Entlassung 11.11.08:
T4 22 (Norm 7,7 - 24,8 )
TSH <0,01 (Norm > 0,04)
TSH - Werte hatten wir bislang noch nicht, aber der TSH ist bei einer SDÜ wohl niedriger als Norm.
Jetzt kann ich nicht sagen, wie schnell der T4 bei einer günstigen Tabletteneinstellung nach 6 Tagen sinkt, wir finden diesen neuen Wert nach der RJT jedenfalls schon sehr, sehr gut. :wink:
Wenn wir Anfang des nächsten Jahres das nächste BB machen lassen, kann es durchaus sein, daß der T4 unterhalb der Norm liegt, es also aussieht wie eine SDU (Schilddrüsenunterfunktion).
Das soll uns nicht verunsichern, das ist bei ganz vielen Katzen so, es dauert seine Zeit, bis sich alles wieder eingependelt hat. Auf keinen Fall sollen wir Sita dann dagegen mit Tabletten behandeln, der Wert sollte dann 3 Monate später (beim nächsten BB) wieder gestiegen und somit normal sein. Das BB wird dann halbjährlich wiederholt.
Momentan gibt es eine einzige Katze an der Uni Gießen, die nach der RJT in eine SDU abgerutscht ist und wohl auch dagegen behandelt werden muß. Die SDU ist das Gegenteil der SDÜ, die Katzen sind träge und faul, essen viel, werden dick und fühlen sich "kalt" an. Diese Katzen werden dann mit Hormonen behandelt.
Der Entlassungsbericht bescheinigt Sita ein gutes Allgemeinbefinden und ungestörte Vitalfunktionen!
Ihr neuer Kumpel Whisky, der auch zur RJT nebenan von Sita in einer Box wohnen mußte, mag sich u.U. über das "Gequassel" unserer Sita gestört gefühlt haben, sie war wohl "sehr kommunikativ"... 8) :lol:
Die Szintigraphie (Kontraströntgen) hat einiges ergeben - 2 bohnengroße Mehranreicherungen an der Schilddrüse und eine haselnußgroße - das ist für eine Katze ganz schön viel, wie ich finde... :shock:
Jetzt haben wir 3 BB der letzten 3 Wochen vorliegen und die negativen Werte haben sich alle gebessert (Muskel - LDH und diesmal auch CK, Leber - ALT, Cholesterin), sind aber immer noch nicht in der Norm. Das besprechen wir mit der TÄ. Leber sollte sich verbessern, Muskel (aber nur LDH) und Cholesterin waren bei Sita schon immer über der Norm.
Zum Thema Niere (Werte gut) sprach die TÄ nochmal an, daß wir darauf achten müssen, da Sita immer sehr große Haufen pullert. Das tut sie allerdings schon immer, das nimmt sich nichts mit Pepper, die KaKlo - Schaufel bricht fast durch...
Sita macht einen sehr guten Eindruck, schon einen Tag nach der Entlassung hat sie den Pepper und die Maya mal so richtig laut angefaucht, als beide genervt haben. :shock: Sie schläft viel (eine alte Dame eben) und sie futtert gut. Insgesamt hat sie wohl so 600 Gramm abgenommen, die Waagen gehen ja immer alle etwas anders. Bei der Entlassung hatte sie 4200 Gramm, normalerweise so 4600 Gramm. Das wird sich hoffentlich wieder einpendeln.
Sie war uns überhaupt nicht böse, daß wir sie "abgegeben" haben, sie ist sehr schmusig uns gegenüber.
Die TÄ aus Gießen schreibt momentan gerade ihre Doktorarbeit zum Thema "Radiojodtherapie bei Katzen und Erfahrungswerte" und für uns ist sie auch weiterhin die Ansprechpartnerin zu diesem Thema. Wir haben Sita bei ihr gut aufgehoben gefühlt. :wink:
| Zitat: | | ich freue mich das Sita ohne Komplikationen zurück ist und es gut überstanden hat. |
Ja Elke :wink: , es sieht momentan so aus. Die halben Luminaletten bekommen wir (momentan) ganz gut mit einem Stück Aldi - Stick rein, wie das mit den Rückenschmerzen weitergeht wissen wir noch nicht - aber die tägliche und auch zeitgenaue Eingabe mit den SDÜ - Tabletten können wir ihr durch die Behandlung hoffentlich ersparen.
| Zitat: | | ... ich glaube, man fühlt sich ziemlich schrecklich, wenn man einen seiner Lieblinge für ein paar Tage abgeben muß . |
Das stimmt Simone :wink: , und diesmal "mußten" wir ja nicht, das war irgendwie noch schrecklicher. Als Sita oder Billie nach den OP`s ein paar Tage beim TA bleiben mußten, war das klar. Dieses Mal war es unsere Entscheidung, geben wir Sita weg oder behandeln wir mit Tabletten... Das war noch schwieriger.
Und jetzt sind wir doch sehr erleichtert und richtig froh. Gäbe es solch "Wundermittel" doch bloß auch für andere Krankheiten :roll:
Lieben Dank für Eure guten Wünsche an Sita, die bekommt sie natürlich weitergereicht,
Iris |
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lucky2004
Anmeldungsdatum: 31.08.2005
Beiträge: 1472
Wohnort: Nidderau
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| Verfasst am: 15.11.2008 - 11:08 Titel: |
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Hallo Iris,
das hört sich doch gut an! Dann gib mal einen Entspannungsknuddler an die kommunikative alte Dame! :lol: :lol:
Liebe Grüße
Petra |
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duquesa86
Anmeldungsdatum: 09.11.2004
Beiträge: 5
Wohnort: Möglingen
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| Verfasst am: 02.11.2009 - 14:53 Titel: Wie geht es Sita heute? |
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Hallo,
wir (Buffy) haben wohl auch bald eine RJT vor uns.
Habe mit großem Interesse den Bericht gelesen.
Wie geht es Sita heute? |
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Admin
Anmeldungsdatum: 13.11.2002
Beiträge: 3057
Wohnort: Die Wetterau, Hessen
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| Verfasst am: 02.11.2009 - 22:23 Titel: |
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Hallo Gabi,
Sita ist durch die Radiojodtherapie komplett wieder hergestellt. :D
Wir haben in Abständen noch zweimal den T4-Wert bestimmen lassen, er war voll im Referenzbereich und blieb auch dort.
In der Rückschau kann ich nur sagen, dass Sitas Behandlung zwar einen Haufen Geld gekostet hat, wir aber keinen einzigen Cent davon bereuen. So ist ihr auf ihre alten Tage noch eine schöne Zeit vergönnt.
Wo willst Du mit Buffy die RJT machen lassen? Wir können der behandelnden Ärztin an der Gießener Uniklinik sowohl fachlich als auch menschlich und bezüglich des Umgangs mit den "Patienten" nur allerhöchstes Lob aussprechen.
Viele Grüße, |
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duquesa86
Anmeldungsdatum: 09.11.2004
Beiträge: 5
Wohnort: Möglingen
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| Verfasst am: 02.11.2009 - 23:00 Titel: |
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Hallo Klaus,
freut mich sehr, das zu hören!!!! Wir wollen auch nach Giessen, da Norderstedt viel zu weit von und aus ist. Wie wir die über 2 Std. Fahrt hinkriegen ist mir auch noch ein Rätsel ... schaun mer mal... vielleicht ist sie ja dann irgendwann ruhiger. Wir haben hier nur 6 km bis zur TÄ und da randaliert und weint sie die ganze Zeit.
Wie hieß Eure Ärtzin? Andrea Mathes oder so ähnlich? Wie lange mußte Sita dort bleiben?
Werde morgen mal mit meiner TÄ darüber sprechen. Aber ich habe schon vor das machen zu lassen. Ertasten konnte man bei ihr aber keine Vergrößerung. Habt ihr von Eurem TA irgendwelche Voruntersuchungen machen lassen müssen? |
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neghri
Anmeldungsdatum: 02.11.2009
Beiträge: 115
Wohnort: Bad Segeberg / Bad Oldesloe
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| Verfasst am: 09.11.2009 - 15:18 Titel: |
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Aloha!
Schön zu hören, dass es Sita auch auf lange Sicht wieder gut geht!!
@ duquesa86: ich drück Euch feste die Daumen für euren Vierbeiner!
Greetz Solveig |
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duquesa86
Anmeldungsdatum: 09.11.2004
Beiträge: 5
Wohnort: Möglingen
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| Verfasst am: 09.11.2009 - 16:18 Titel: |
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Danke Solveig,
habe sie um 11.30 h in Giessen abgegeben.Die TÄ ist richtig nett. Sie hat festgestellt, daß sie einen Herzton hat. Wird heute und morgen genau untersucht. Meine Haus-TÄ hat mir da noch nie was von gesagt. Jetzt hoff ich mal, daß es nur von der Aufregung heute war. Sie hat volle 3 Std. lang geweint. Dazu hats geregnet und war voll neblig, man hat kaum was gesehen. Ein paarmal hatten meine Reifen keine Bodenhaftung mehr... ich bin froh, daß ich sie heil hingebracht hab und jetzt bin ich eben wieder zuhause angekommen. Mach mir schon Sorgen, weil sie dort so lange ohne uns sein muß... und wenn sie wiederkommt, wird sie bestimmt von Toffee gemobbt....(auch das noch).
Sie war dann in der Praxis total beleidigt mit mir. Heute Abend will die TÄ mal anrufen, wenn sie geröngt und untersucht ist. Ich mach mir Sorgen, daß da noch mehr ist als wir wissen..... :( |
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neghri
Anmeldungsdatum: 02.11.2009
Beiträge: 115
Wohnort: Bad Segeberg / Bad Oldesloe
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| Verfasst am: 09.11.2009 - 18:32 Titel: |
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Hallo duquesa86,
was Du so schreibst, kenn ich alles doch nur zu gut. Bei den beiden Brüder, Jakob & Neghri, die wir früher hatten, war das auch immer so, wenn einer beim TA war & kam nach Hause gabs von dem anderen erstmal Watschn nach dem Motto "was fällt Dir ein krank zu werden!"..
Selbst nach über 15 Jahren, die die beiden nun schon nicht mehr unter uns weilen, beide sind Ärztepfusch zum Opfer geworden, steigen mir noch immer gleich die Tränen in die Augen.. *sniff*
Eine ähnliche Horrorfahrt hab ich mit meiner Spiggy hinter mir, als ich letztes Jahr 2x mit ihr in die Tierärztliche Hochschule nach Hannover bin.. ebenfalls bei Mistwetter + Dunkelheit im Februar. Verschlimmernd kam hinzu, dass Spiggy massive Atemprobleme hat & sich ihre Lunge weitestgehend zugesetzt hat.. Nicht gut, wenn sich solch eine Katze dann auch noch extrem aufregt während der mehrstündigen Fahrt..
Jaja, beleidigte Katzen sind schon was feines..
Das mit dem Herzton würde ich Deiner Haus-TÄ aber nicht übel nehmen, nicht jeder TA ist dazu in der Lage das zu hören.. Ich möchte sogar sagen, dass es die wenigsten TA hören, wenn sie nicht zufällig Kardiologen sind.. Bei Spiggy beispielsweise haben die jungen Schraders aus Hamburg-Rahlstedt auf ein Lungenödem auf Grund eines Herzfehlers diagnostiziert (das notwendige EKG dazu wollten sie jedoch an dem Freitag nicht mehr durchführen, ich sollte in der darauffolgenden Woche wiederkommen, obwohl es Spiggy richtig schlecht ging!!! Sie hat "gepumpt wie ein Maikäfer"..). Bin dann direkt zu einem anderen TA gefahren, der zufällig Kardiologe ist, und der meinte nach dem Abhorchen: ja, sie hätte ein etwas schwächeres Herz, aber das wäre nicht der Grund für ihre schlechte Atmung. Das trotzdem sofort gemachte EKG hat das dann auch bestätigt!). Die TH Hannover hat dann mittels Ausschluß auf felines Asthma diagnostiziert und ebenfalls ein intaktes Herz vorgefunden...
Also: laß Dich nicht unnötig verrückt machen! Klingt leicht daher gesagt, ich weiß, aber ich habe inzwischen leider schon so viel schlechtes mit TA erleben müssen, dass ich fast keinem mehr ohne einer unabhängigen Zweitmeinung mehr trauen mag.. Ich hatte sogar die Idee all diese Erlebnisse (natürlich auch die positiven) mal in einem Buch festzuhalten.. Ich drücke Euch natürlich weiterhin feste die Daumen.
Halt uns mal auf dem Laufenden..
Liebe Grüße Solveig |
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