Hoschi
Anmeldungsdatum: 03.02.2009
Beiträge: 1
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| Verfasst am: 03.02.2009 - 21:55 Titel: Zahnfleischentzündung und Wucherungen im Kieferwinkel |
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Hallo liebe Katzenfreunde,
ich habe mich soeben erst aus akutem Anlass im Forum registriert, weil ich sowohl ratlos als auch verzweifelt bin.
Meine Katzenfreundin Belana (gute 2 Jahre alt) hat seit einigen Monaten eine zumindest optisch sehr starke Entzündung des Zahnfleisches und der hinteren Mundwinkel. Ungeachtet des Vorwurfs, den ich mir heute mache, dass ich die Symptome viel zu lange nicht ernst genug genommen habe, bin ich mir nicht sicher, ob die bisherige Vorgehensweise meines TAs die richtige war. Ich habe ich mich im Netz umgesehen und viele Informationen zum Thema gefunden, unterm Strich aber Unsicherheit, was zu tun ist.
Bisher wurde folgende Behandlungsphilosophie verfolgt:
-Keine voreilige Blutuntersuchung oder chirurgische Eingriffe, um der Katze unnötige Schmerzen und Risiken (Narkose!) zu ersparen. Argument war auch, dass im Falle einer Leukose positiven Diagnose dies keinen Einfluss auf die Heilungschance und die Therapie hätte. -->Trifft das zu?
Behandlung bisher:
-Antibiotikum
-Nach 3 Wochen AB-Spritzen ohne Besserung hat der TA erstmals Interferon vorgeschlagen.
-Nach 2 Spritzen/Wochen Interferon, gleichzeitig weiter AB: Besserung vor allem der Wucherungen im Kieferwinkel
-Heute der Rückschlag: nach der 3. Woche Interferon dramatische Verschlechterung, sowohl in den Mundwinkeln als auch am Zahnfleisch. Wesentlich schlimmer als je zuvor.
-Schlussfolgerung: Interferon wird abgesetzt, da wirkungslos. Ab heute wieder nur AB-Spritze + neu hinzu Tablette SUANATEM 1 von Merial.
Was mich nicht ruhen lässt: Ist dieser Schluss gerechtfertigt, oder kann es durchaus sein, dass trotz der aktuellen Verschlechterung das Interferon das richtige wäre?
Wäre es an der Zeit, Kortison einzusetzen bzw. wann wäre dies angebracht?
Ist es sinnvoll, einen Abstrich zu machen, um ggf. das Calici-Virus nachweisen zu können? Würden sich bei positivem Nachweis andere Therapieansätze ergeben?
Was mich auch noch stark verunsichert, ist die Futterfrage. Belana zeigt trotz der starken Entzündungen noch keine deutlichen Schmerzreaktionen beim Fressen. Ich füttere nur Trockenfutter. Allerdings weiche ich ihr Futter seit einigen Wochen (etwa zeitgleich mit Interferon-Therapie) mit lauwarmem Wasser auf. Als dann auf die ersten Interferon-Spritzen hin eine Besserung eintrat, habe ich optimisticherweise das Aufweichen wieder eingestellt. Ich hatte immer den Eindruck, sie nimmt das aufgeweichte Futter nur skeptisch an. Nun kann ich nicht ausschließen, dass die aktuelle Verschlechterung durch die seit kurzem wieder "trocken" gefütterte Nahrung verursacht wurde.
-->Habt ihr Erfahrungen, ob sich die Futterart auf die Entzündungen auswirkt?
Ich bin für jeden Kommentar dankbar, bitte schreibt, was ihr dazu meint, was eurer Meinung nach versäumt wurde bzw. was falsch ist.
Liebe Grüße
Euer Daniel |
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