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katzenpliz
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swiffer



Anmeldungsdatum: 27.04.2007
Beiträge: 9

Verfasst am: 11.07.2009 - 18:14    Titel: katzenpliz  

hallo,
hat jemand erfahrung mit katzenpilz?
ich kämpfe 2 jahre dagenen,dachte ich bin es los und nun ist er wieder ausgebrochen.
meine katze(perser) wurde mit imavarol,itrafungol behandelt und sogar geimpft.
ein dreivierteljahr nach der impfung hat sie junge bekommen und mit den jungen brauch der pilz wieder aus.
in der zwischzeit sind wir auch umgezogen und haben wirklich nichts-wirklich nichts- mitgenommen-also kann ich so keine sporen mitgeschleppt haben.
ich bin jetzt mit meinem latein am ende.
wir lassen sie jetzt nochmal scheren und beginnen mit der behandlung von voren.
bekomme ich es jetztnicht in den griff,weiß ich nicht weiter,da jedesmal meine kinder mitbetrofffen sind :|

lg wiebke
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Drottning
Gast





Verfasst am: 11.07.2009 - 20:14    Titel:  

Hallo Wiebke,

ich hab leider keine Ahnung, kann dir aber mal was herkopieren aus einem anderen Forum - vielleicht hilft das weiter. Was wohl gut ist, die Katze zu scheren (Kastration wäre mit Sicherheit auch vonnöten, nicht dass noch mal was "passiert"). Hier mal das, was bei jemand anderem geholfen hat:

Zitat:
Die Tierärztin ist erstmal den Pilz auf den Leib gerückt:
1. Antibiotioka, um die Entzündung zu hemmen und weitere Erkrankung zu stoppen
2. Waschungen mit einem Shampoo namens Malaseb
3. Schon mal Kangäruh und Pferdefleisch zum Probieren geben, als Vorbereitung auf Ausschlussdiät (sofern der Pilz nicht der Grund fürs Kratzen ist).
4. Sie hat Mikroben an der Haut und Parasiten ausgeschlossen.
5. Pilzkultur angelegt

Beim zweiten Termin:
- der Pilz ist weg, die Schuppen sind weg, der Juckreiz noch da.

Nun gibt sie nach einem festen Plan Cortison (ich habe einen Monatsplan bekommen, damit ich weiß, an welchen Tagen ich in welcher Dosis das Zeug zu geben habe).

1. Therapie mit Cortison (sollte Kira nach 5 Tagen sich immer noch Jucken, dann muss es laut TA was psychisches sein - denn Cortison lindert den Juckreiz normalerweise sehr stark).

2. Ausschlussdiät: Seit gestern bekommt Kira Pferdefutter einer bestimmten Marke (hab mir auch noch von Boos was bestellt). Nicht nur das Pferdefleisch auch das fehlen von anderen Nahrungsergänzungsstoffen ist wichtig, damit auch da sich keine Allergieauslöser verstecken. Über längeren Zeitraum müsste ich - sofern das Futter die Ursache ist - dann eigenständig Mineralstoffe etc zufüttern, erstmal gehts darum, die Ausschlussdiät radikal durchzuziehen.

3. Beobachtung der Veränderung und telefonischer Kontakt zur TÄ nach 5 Tagen (falls Juckreiz noch da) oder nach 14 Tagen (falls Juckreiz weg, und alles gut läuft).

4. Blutbild: Sie hat Kira Blut für einen Allergietest abgenommen, hat aber nochmal ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die bei Katzen wissenschaftlich gesehen noch nicht gut genug ausgereift seien - d.h. man hätte hinterher einen Verdacht oder eine Richtung, kann aber nicht 100% sicher sein, dass die Ergebnisse des Tests stimmen.


Quelle: zooplus-Forum.

Jemand anderes hatte auch gute Erfahrungen mit täglichen Waschungen mit Lebermoos gemacht. Wichtig ist eben auch, alles zu desinfizieren. Aber das weißt du sicher.
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swiffer
Gast


Anmeldungsdatum: 27.04.2007
Beiträge: 9

Verfasst am: 11.07.2009 - 22:47    Titel:  

Drottning schrieb:
Kastration wäre mit Sicherheit auch vonnöten, nicht dass noch mal was "passiert"


:wink: ne,sie soll ja babys bekommen-vom meinem perserkater-aber nur einmal im jahr :wink:

danke für die antwort,aber bei der beschriebenen katze liegt wohl eher eine allergie vor.
es ist echt ein kreuz mit dem pilz und das alles nur,weil ich tierschutzkatzenkinder aufgenommen hatte....
naja,vielleicht weiß ja einer von euch noch nen guten tip,wie man das in den griff bekommen kann...
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Drottning
Gast





Verfasst am: 11.07.2009 - 22:54    Titel:  

swiffer schrieb:
:wink: ne,sie soll ja babys bekommen-vom meinem perserkater-aber nur einmal im jahr :wink:

Das finde ich überhaupt gar keine gute Idee.

1. gibt es wirklich genug Katzen, die ein Zuhause suchen
2. schreibst du selbst, dass sie nach bzw. mit der Trächtigkeit wieder den Pilz bekommen hat, den ihr im Griff hattet.

Ich glaube nicht, dass es an den TS-Katzen liegt. (Ich habe selbst zwei TS-Katzen, die haben nie einen Pilz gehabt!!!) Wenn ich den Thread im Zooplus-Forum durchlese, sind es überwiegend Perserkatzen-Besitzer, die sich da zu Wort melden - alle mit derselben Erfahrung. Also scheint es an der Rasse zu liegen. Zumindest in vielen Fällen.

Willst du wirklich, dass diese Veranlagung weitervererbt wird? :roll:

Aber, das Hauptargument ist: Die Tierheime, TS-Vereine und Pflegestellen sind voll, voll, voll - da ist es wirklich nicht an der Zeit, noch weitere Katzenkinder in die Welt zu setzen - zumal welche, die sicher nicht auf Erbkrankheiten und anderes getestet wurden. Bitte, deinen Katzen zuliebe: Lass es!
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Elke-030
Gast


Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 2848
Wohnort: Berlin

Verfasst am: 12.07.2009 - 00:40    Titel:  

Hallo Wiebke,

diese pathogenen Pilze sind nicht nur hochinfektös sondern auch sehr hartnäckig. Du kannst es Dir ähnlich vorstellen, wie bei unseren Speisepilzen: das was Du oberflächlich auf Deinen Kindern und der Katze siehst ist nur der "Fruchtkörper", der Pilz selber - also das Mycell - sitzt tief im Substrat - Erde bei Speisepilzen, Gewebe des Körpers von Mensch und Tier bei diesen hier in Frage kommenden pathogenen Pilzen. Und wenn Du Dir nun anschaust wielange es dauert bis allein die Zellen der untersten Hautschicht bis zur obersten Hautschicht wandert und dann als Hautschuppe abfällt, wird auch ganz schnell klar warum eine Therapie so schrecklich lange dauert, nicht zu vergessen - das was oben auf der Haut zu sehen ist, ist wie bei einem Eisberg: nur die Spitze.

Eine erfolgreiche Therapie umfasst also nicht nur das Abtöten von Fruchtkörpern und Sporen in der Umgebung, im Fell und auf der Haut.
Aus meiner Sichtweise ist eine grundsätzliche Sanierung des Terrains von größter Wichtigkeit um nicht ständig mit Rezidieven zu kämpfen. Um es etwas bildlich zu umschreiben, nicht jeder geht aus dem Schwimmbad und hat dann Fußpilz oder kommt vom Hautarzt aus dem Wartezimmer und hat eine Candidainfektion. Und die Sporen setzen sich ja auch auf Pullover, Hose, etc. - womit ich sagen will, bei akutem Ausbruch ist klar - die Menge der Sporen = erhöhter Infektionsdruck. Die Haut sollte in einen Zustand kommen der es den Pilzen nicht erlaubt sich anzusiedeln und das Immunsystem sollte in die Lage zurückversetzt werden auf eine alltägliche normale Menge entsprechend zu reagieren, dass es nicht zu einer Krankheit kommt.

Dazu möchte ich anmerken, das die wochenlang erforderlichen großflächigen Eincremungen oder Ganzkörperwaschungen für viele Katzen auch eine nicht zu unterschätzende psychische Belastung darstellt. Ferner solltest Du hier mal schauen, wie stark die reinigenden Organe der Katze durch die Wirkstoffe belastet werden.

Ganz bewusst gebe ich Dir hier keine Arzneimittelvorschläge, da ich mir sicher bin, dass eine rein oberflächliche Behandlung Euch nur viel und lange Zeit Arbeit kostet und im Endergebniss ein erneutes Aufflackern hat und schnell kommen dann Mittel in Verruf "hat auch nicht geholfen".

Ein gut ausgebildeter Tierheilpraktiker oder ganzheitlich homöopathisch arbeitender Tierarzt kann Dir bestimmt verträglichere Lösungsmöglichkeiten anbieten und Dich über die lange Zeit begleiten, welche die Bekämpfung und Wiederherstellung der Gesundheit dauern wird und sehr viele Dinge ineinandergreifen müssen (Umgebungshygiene, Oberflächenbekämpfung, innerliche Bekämpfung, Toxinausleitung, Aufbau Immunsystem und gesunden Gewebes, Ernährung, Aufrechterhaltung der Gesundheit).

Viel Erfolg
Elke
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Urmel
Gast


Anmeldungsdatum: 24.10.2006
Beiträge: 531

Verfasst am: 12.07.2009 - 13:44    Titel:  

Elke hat dir ja zu der medizinschen Seite schon was gesagt

(Offtopic: Hallo Elke, freu mich dich wieder zu lesen! :hello2: )

Was das andere angeht.... bin ich völlig Dorotheas Meinung, und das mit Nachdruck.
Lass es.
Du siehst selber an dem erneuten Krankheitsausbruch, dass ihr Körper und ihr Immunsystem dann überlastet sind und der Pilz sofort wieder die Oberhand gewinnt.
Wenn ich also alle anderen Argumente weglasse (die ich als Tierschützer habe weil ich ständig mit Kätzchenfluten umgehen muss, die niemand haben will, die sterben weil sie "überproduziert" sind), und es nur von deiner Katze aus betrachte, dann tut ihr die Kätzchenkriegerei nicht gut.
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eichho
Gast


Anmeldungsdatum: 15.03.2007
Beiträge: 30
Wohnort: Hamburg

Verfasst am: 21.07.2009 - 11:06    Titel:  

Und ob es sich letztendlich wirklich um Pilz handelt ist auch die Frage. Wie äußert sich der Hautzustand der Katze. Habt ihr schon mal auf eosinophiles Granulom hin untersucht.

Ich schließe mich meinen Vorrednern an und würde auch strengstens von weiteren Katzenbabies abraten, da das für die Mutterkatze nur weiteren Stress bedeutet und man nicht gewiss ist, ob es sich evt. um eine Erbkrankheit (e.G.) handelt. Laß die Finger lieber weg vom Züchten und gib den Unzähligen Katzen im Tierheim eine Chance.
LG, Karin
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