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Wechselbad der Gefühle
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catfairy



Anmeldungsdatum: 14.02.2010
Beiträge: 4

Verfasst am: 14.02.2010 - 19:54    Titel: Wechselbad der Gefühle  

Hallo Ihr, vielleicht hat einer von Euch einen guten Tip,- oder auch nur ein aufmunterndes Wort... :cry: Bin stolze Besitzerin von 3 Mainecoons und eines Mainecoon-Mixes,- und genau um diesen Mixi geht es... Er ist fast 5 Jahre und kämpft seit November/Dezember mit Durchfall, was der Tierheilpraktiker zeitweise ganz gut mit Podophyllum unter anderem in den Griff bekam. Im Dezember meinte er etwas an der Leber zu ertasten und überwies uns an die Tierklinik zum Ultraschall,- Zum Glück ohne Befund, abgesehen von einigen Kristallen in der Blase . Es gab wieder Globulis und 2 Wochen später waren die Urinwerte schon viel besser. Fieber war auch weg,- der Durchfall nachwievor vorhanden, wenn auch mit ein paar "Röllchen". Letzten Montag stellte mein Katerchen sein Fressen ein, er wog da nur noch 3,7 kg. Abends beim Heilpraktiker schickten wir dann eine Kotprobe los. Dienstag ging ich dann zur Tierärztin,- leider zu einer, die der Naturheilkunde, oder zumindest meinem Heilpraktiker, nicht gut gesonnen ist. Es fing schon damit an, daß sie noch nicht mal fähig war, sich vernünftig vorzustellen. Dann ging es weiter, daß sie sofort mit Oberlehrerton bemängelte, daß er viiiiel zu dünn ist, mindestens 5 Kg wären Normalgewicht. Ach was??? Nachdem ich ihr vom Ultraschall in der Klinik erzählte, ließ sie sich die Ergebnisse rüberfaxen. Angeblich war da zu sehen, daß die Lymphne vergrößert sind,- man hätte gleich handeln müssen. Toll,- warum sagt man mir das nicht, wenn ich doch schon in der Klinik mit dem Katerchen bin? Auch mir wurde gesagt,ohne Befund. Die Tierärztin meinte dann nur, daß der Doktor das dem Heilpraktiker sicher gesagt hat,daß da etwas nicht stimmt, der das aber sicher nicht verstanden hat. Nee, nee, ist klar, der ist nicht leicht von Begriff.
Beim Blutbild konnte man dann die ALT Werte nicht messen, der BUN war bei 43mg/dL, Referenzbereich 16-36, CHOL war 56 mg/dL, Referenzbereich 65- 225, GLOB war 6,1g/dL , Referenzbereich 2,8- 5,1, PHOS war 3,1 mg/dL bei Referenzbereich 3,1-7,5, TP war bei 8,9 g/dL , Referenzbereich 5,7- 8,9,- alle anderen Werte lagen im normalen Bereich.
Für sie war sofort klar, daß mein Katerchen FIP hat,- und ich bräuchte auch gar nicht im Internet lesen, FIP ist unheilbar,- sie würde ihm Antibiotika geben, Infusion auf keinen Fall, das würde nur dem Besitzer helfen. Ich sollte mir schon mal Gedanken machen... Sie schickte auch noch Blut wegen dem T4 ein,- 2 Tage später rief sie mich an,-naaa klar, FIP, der Titer wäre 1 zu 400. Heute könnte ich ihm nochmal eine AB abholen,- aber dann wäre wohl auch Ende der Fahnenstange... Zum Glück war abends dann ihre Kollegin da und gab ihm die Spritze. Diese Kollegin war sehr nett,stellte sich auch gleich vor... ;-) Seine niedrigen Schilddrüsenwerte konnte sie sich auch nicht erklären, gerade bei seinem Allgemeinzustand und FIP hätten die eigentlich erhöht sein müssen.
Donnerstag fing er ordentlich an zu futtern, wohl das Päppelfutter vom Tierarzt und abgekochtes Hühnchen, bzw. Putenfleisch. Freitag war ich wieder beim Heilpraktiker, Katerchen hatte 100g zugenommen, bekam jetzt noch Solidago und etwas anderes mit. Hat kein Fieber gehabt, festen Stuhlgang. ich kann auch nicht sagen, daß er sich zurückgezogen hat, höchstens mal zeitweise,- aber das machen die anderen Katzen ja auch...
Freitagabend war dann auch ein Teilbefund vom Kot beim Heilpraktiker,- es wurden Clostridium perfringens gefunden, also jede Menge Stäbchenbakterien... Er hatte auch gleich ein Antibiogramm machen lassen,- undvielleicht hat ja die Ärztin rein zufällig genau das "richtige" Antibiotika gespritzt, weil der Kot ja fest wurde... Leider war Freitag schon niemand mehr in der Praxis um mir zu erklären, wie es jetzt weiter geht und wie man dem Kerlchen noch helfen kann. :-(
Leider hat er das Fressen gerade wieder eingestellt und ich drehe wieder total am Rad...
Sorry, ist ein bißchen lang geworden,- aber ichmußte mirdas mal eben alles von der Seele schreiben und vielleicht hat ja wirklich jemand von Euch einen guten Rat. Ich sage schon mal danke!!!
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Elke-030



Anmeldungsdatum: 01.08.2003
Beiträge: 2848
Wohnort: Berlin

Verfasst am: 14.02.2010 - 22:38    Titel:  

Hallo,

ich würde sagen, rufe den Kollegen an und berichte ihm. Also ich möchte es wissen, wenn mein Patient nicht futtern mag. So kann der Kollege Dir auch sagen, was Du jetzt probieren sollst und je nach Ergebnis kann das zur richtigen Mittelfindung beitragen. Oder er testet kurz entsprechende Arzneimittel aus ... ich kenne ja seine Arbeitsweise nicht.

Auf alle Fälle, eine andere TA würde ich mir suchen, jemand der auch zur Zusammenarbeit bereit und in der Lage ist.

Viel Kraft und herzliche Grüße
Elke
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