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Petersilie
Anmeldungsdatum: 29.09.2010
Beiträge: 2
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| Verfasst am: 29.09.2010 - 20:41 Titel: 3. Katze zu nicht ganz perfektem Päarchen? |
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Hallo liebe Katzenfreunde,
dies ist mein erster Beitrag in diesem Form. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich alles rchtig mache und bitte um Nachsicht. Natürlich habe ich mir ähnliche Beiträge schon vorher durchgelesen, aber da jede Katze anders ist, wollte ich um Rat für unsere spezielle Situation bitten. Ich hoffe auch, ich bin im richtigen Unterforum (Anfänger deswegen, weil ich zwar seit frühester Kindheit Katzen um mich rum habe, aber die Haltung von mehreren Katzen für mich noch relativ neu ist).
Also, vor ca 3 Jahren haben wir unseren damals 14 Wochen alten Kater bekommen. Der Kerl ist ein richtiger Riese geworden, nicht nur groß, sondern auch echt schwer (10 Kilo) und unheimlich verspielt, verschmust und selbstbewusst.
Ein Jahr später haben wir ein kleines Notfellchen aus Ägypten bekommen (es hat so lange gedauert, da es einen Todesfall in der Familie gab und wir so einfach nicht dazu kamen intensiv zu suchen).
Diese kleine Katzendame wurde erst als 2 jährig beschrieben, als wir uns für sie entschieden hatten und angefangen hatten alles zu organisieren wurde jedoch von einem anderen Tierarzt festgestellt, dass sie schon 4 Jahre alt sei. Das war aber kein Problem für uns, zwar hatten wir gehofft, dass sie -fast so alt wie unserer Kater- einen guten Spielkameraden abgeben würde, aber nun hatten wir uns schon so sehr in sie verliebt und – was sind schon zwei Jahre mehr?
Sie kam dann hier an und die Zusammenführung lief eigentlich sehr gut. Der Kater war unheimlich aufgeregt, aber kein bisschen feindselig. Er lief brummend hinter ihr her, als sie die Wohnung erkundete.
Sie wollte anfangs nichts vom ihm wissen. Hat ihn angefaucht, wenn er ihr zu nah kam, lies ihn nicht näher als einen Meter neben ihr liegen und quittierte körperliceh Annäherung mit Tatzern. Auf der anderen Seite hat sie ihn am dritten Tag über Gesicht geleckt – worauf er überhaupt nicht reagiert hat.
Die Situation jetzt, 2 Jahre später:
Ich verstehe die Beiden nicht.
Ich würde auf keinen Fall sagen, sie mögen sich nicht, aber lieben tun sie sich auch nicht.
Sie liegen manchmal nah beieinander (10cm Abstand) kuscheln aber nie. Er will sehr oft mit ihr spielen (durch die Wohnung jagen, sie umwerfen und raufen), was sie aber in 90% der Fälle nicht will, dann fängt sie an ihn anzuknurren und flüchtet sich auf den nächsten Kratzbaum. Manchmal ist es aber genau umgekehrt, sie lauert ihm auf und jagt ihn ein bisschen und er läuft vor ihr weg. Ich freue mich jedes Mal wie Bolle, wenn ich das sehe, aber leider kommt es nur selten vor.
Wenn er gefrustet ist gibt er ihr aber manchmal eine drüber. Aber immer nur kurz – tatz!- und dann lässt er sie auch in Ruhe. Das kommt nur vor, wenn er a) etwas von ihrem Futter fressen will, sie aber schon alles selber aufgefresen hat (Unverschämtheit!) oder b) er gerade ganz intensiv mit mir oder meinem Freund kuschelt und sie sich dann dazwischen drängt. Sonst ist er nicht grundsätzlich Eifersüchtig.
Sie war anfangs übrigens sehr, sehr ängstlich und hat viel Zeit hinterm Sofa verbracht. Das hat sich total gewandelt. Sie hat viel mehr Selbstsicherheit, ist meistens sogar recht frech und fordernd. Wenn er sie unterdrücken würde, hätte sie sich vermutlich nicht so entwickelt, denke ich.
Mein Freund meint, unser Kater kann die Körpersprache unserer Katze nicht lesen und deswegen gibt es halt meistens das Geknurre. Ich denke einach, er ist viel verspielter aber auch sehr viel grober als sie (wie gesagt, er ist sehr groß und kräftig) und ignoriert ihre Abwehrversuche einfach. Er bräuchte einfach jemanden zum Austoben.
In letzter Zeit überlegen wir deswegen immer öfter, ob wir vll eine dritte Katze dazuholen sollen.
Unsere Wohnung hat 60qm, einen kleinen Balkon, zwei Kratzbäume und demnächst einen Catwalk in zwei Zimmern.
Vom Platz her würde es schon gehen, denke ich. (Lasse mich aber gerne eines Besseren belehren, wenn ich falsch liege).
Wir sind uns halt nicht sicher, wie ein geeigneter Kandidat aussehen müsste. Ich würde sehr gerne wieder ein Notfellchen von der Organisation nehmen, von der wir damals unsere kleine Dame bekommen haben.
Aber dann weiter? Kater oder geht auch eine verspielte Katze? Oder wäre unser Kater zu brutal dafür? Gibt es auch Katzen, die so wild spielen und die Behandlung eines Katers abkönnen?
Wie alt? Wäre ein mehrer Monate altes Jungtier ok, ein einjähriger, zweijährig oder sollte der/die Neue drei Jahre und älter sein?
Wir haben halt Sorge, dass ein zweiter Kater sich mit dem ersten zusammen tun würde und dann unsere Katze terrorisieren. Obwohl ich das auch nicht so sehr glauben würde, er jagt sie zwar jetzt schon durch die Gegend, aber ich denke wirklich nur, dass er spielen will.
Wir haben bis jetzt bei der Organisation nach "verspielten" aber gleichzeitig "sozialen" Katzen gesucht. Meint ihr das reicht?
Konkreter Fall: Wir haben ein Kätzchen gefunden, welches als sehr lieb und verspielt beschrieben wurde, eine leichte Behinderung hat (einäugig), aber leider erst 3 Monate alt ist.
Ich habe mich schon verliebt und würde das kleine Mädchen sehr gerne adoptieren, habe aber Sorge wegen dem Alter. Was meint Ihr?
Tut mir leid, dass der Beitrag so lang geworden ist. Ich will halt auf keinen Fall etwas falsch machen und frage deswegen lieber vorher ganz genau nach.:oops:
Ich danke Euch jetzt schonmal fürs Lesen dieses Beitrags.
Liebe Grüße,
Petersilie :D |
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Felix2010
Anmeldungsdatum: 12.07.2010
Beiträge: 897
Wohnort: NRW
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| Verfasst am: 29.09.2010 - 21:12 Titel: |
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Hallo und herzlich Willkommen Petersilie.
Nun, nicht einfach die Situation. Vorne Weg zu deinem ja noch "Kitten", eher nein oder aber 2 davon. Kleine lassen sich wunderbar zusammenführen, keine Frage, aber meist ist es auch so, das die "großen" noch nicht so viel mit anfangen können. 2 Kleinere spielen/toben/raufen schon ganz anders. Andersrum kann auch das genau das richtige sein für deinen Kater, hm. Ansonsten würde ich schon sehen, das der/die neue vom Charakter her gleich ist. Vom Alter her würde ich sagen so 2-3 also ungefair dem Alter entsprechend von deinem Kater. |
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Mikesch
Anmeldungsdatum: 07.12.2009
Beiträge: 1749
Wohnort: Bremen
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| Verfasst am: 30.09.2010 - 09:57 Titel: |
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Hallo und herzlich Willkommen Petersilie!
Wie Crissi schon sagte, ist das nicht so einfach. Die Kleine würde ich auch nicht nehmen. Oder nur zu zweit. Aber ich glaube, 4 Katzen wären schon ein wenig viel auf 60 qm. 3 Katzen mit Catwalk wären in Ordnung. Aber bedenke, dass Du dann sicherlich mindestens 3 Katzenklos unterbringen musst. Ich weiß ja nicht, wie viele Du jetzt hast. Aber der Platz für 3 Kaklos sollte vorhanden sein und sie dürfen nicht nebeneinander stehen.
Da Dein Kater scheinbar derjenige ist, der unbedingt einen Kumpel braucht, würde ich zu einem Kater tendieren. Sie spielen einfach anders als Mädels (sie raufen und keilen - Mädels jagen sich mehr). Und dieser Kater sollte auch schon 2 - 3 Jahre alt sein, damit er ihm ein ebenbürtiger "Gegner" ist. Du wirst ja sicher nicht unbedingt wieder so einen "Brummer" als Notfellchen bekommen :wink:
Oder aber Ihr habt einfach noch ein wenig Geduld, spielt mehr mit dem Kater und versucht ihn auszupowern. In ein paar Jahren wird er sicher eh ruhiger werden. Aber bis dahin müsstet Ihr Euch schon ein wenig anstrengen. :D Denn auch wenn sie sich nicht lieben, sie verstehen sich doch trotzdem ganz gut. Eine 3. Katze bringt natürlich schon Unruhe in die Gemeinschaft. Und es kann auch schief gehen mit der Zusammenführung.
Ich hab die Erfahrung gemacht, dass Kater weniger zickig sind als Mädels (wie im richtigen Leben :lol: ). Daher überleg einmal, wie sozial Deine beiden und hauptsächlich Dein Mädchen wirklich sind und ob es mit einer 3. Katze/Kater klappen könnte. Ihr kennt sie am besten. |
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Eisfee
Anmeldungsdatum: 16.08.2010
Beiträge: 219
Wohnort: In der Nähe von Hamburg
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| Verfasst am: 30.09.2010 - 12:53 Titel: |
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Hallo Petersilie, (was für ein Nick :D )
erstmal Herzlich Willkommen hier bei uns.
Auch ich würde von einer dritten Katze abraten - jedenfalls von einer so Jungen.
So wie du die Situation zwischen deinen Beiden beschrieben hast, lieben sie sich zwar nicht, kommen aber wohl ganz gut miteinander klar.
Ich denke einfach, so eine junge Katze würde einfach zuviel Unruhe reinbringen. Und sagt man nicht "drei sind einer zuviel?" :D |
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katerchens
Anmeldungsdatum: 26.09.2010
Beiträge: 84
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| Verfasst am: 30.09.2010 - 13:17 Titel: |
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ich würde auch keine dazu nehmen... solange du es nur halbherzig magst, bei mir hatten dreiergruppen eigentlich immer ganz gut funktioniert, nun ist es eine fünfergruppe und da ist auch keiner überflüssig...aber ganz klein zu nen kater, der nicht weiß wohin mit seiner kraft würde ich auch nicht gerade raten... vielleicht, wenn du das Einäuglein willst noch nen temperamentvollen kater dazu... haben vielleicht die beiden großen dann jeder einen kleinen zum betüddeln..
wegen dem platz würde ich mir weniger gedanken machen... meine toben zu fünft auf reichlich 60 qm... allerdings dürfen sie auch überall hin und im sommer ist der balkon immer offen... |
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Petersilie
Anmeldungsdatum: 29.09.2010
Beiträge: 2
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| Verfasst am: 30.09.2010 - 19:09 Titel: |
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Vielen dank für Eure lieben Begrüßungen und die vielen Antworten! :)
@ katerchens
Zwei Neue würden vielleicht Platzmäßig noch gehen, allerdings befürchte ich, dass dann mein Freund protestiert. Leider :)
Wir hatten uns eigentlich drauf geeinigt, dass wir, wenn wir irgendwann etwas mehr im Grünen wohnen und Möglichkeit zu gesichertem Freilauf haben, uns einfach noch ein Geschwisterpäarchen dazu holen. So war der Plan.
Aber wenns besser für die Beiden wäre (und auch weil ich gerne noch eine Fellnase hätte, ich gebs ja zu), hätte ich nichts dagegen umzuplanen. Will sagen, jetzt noch ein weiterer passender Spielgefährte und in einigen Jahren, mit veränderter Wohnsituation, kann man ja immer noch um zwei weitere aufstocken. Ich finde 5 sind eine sehr schöne Gruppe. :)
@ Felix2010
Eine kleine Katze wäre mit unserem Kater vermutlich wirklich überfordert, da hast Du recht.
Da habe ich überhaupt nicht drüber nachgedacht, dass er, wenn er schon etwas zu viel für unsere ausgewachsene Nemi ist, für ein Kitten viel zu viel sein muss. Ich habe einfach nur gedacht: kleine Katze, verspielt + verspielter Kater = passt zueinander. >.<
@ Mikesch
Ui, an die Katzenklos habe ich auch gar nicht gedacht. Nemi und Samsa hatten das erste Jahr immer zwei Klos. Allerdings haben die Beiden auch beide Toiletten gleichmäßig genutzt. Da gab es keine Aufteilung. Deswegen haben wir vor einem Jahr versucht, ob es auch nur mit einem, dem Größeren, geht. Sie schienen damit keine Probleme zu haben und so haben wir es dabei belassen.
Sollte ich dann im Falle eines Falles direkt drei Katzenklos aufstellen? Ich denke Samsa würde alle drei benutzen, egal was der Neue davon hält. Er ist da sehr "schmerzfrei".
Die Erfahrung, das Kater sehr viel gelassener als Katzen sind habe ich mit meinen Beiden auch schon machen dürfen :D
Samsa lässt uns alles durchgehen (nur uns, wohlgemerkt. Freunde von uns müssen vorsichtiger sein), während Nemi bei jeder Kleinigkeit meckert (wenn sie zu wenig Leckerlies bekommen hat – es sind nie genug Leckerlies – oder wenn man sie aus der Küche schiebt, weil man gerade etwas kocht und sie einem immer durch die Beine laufen will...).
Geht es denn, zwei Kater und eine Katze zusammen zu halten oder glauben die Herren dann irgendwann sich vor der Dame profilieren zu müssen?
@ Eisfee
Das mit der Unruhe stimmt auf jeden Fall, aber ich könnte mir vorstellen, dass das genau das ist, was Samsa braucht. Er ist manchmal sichtlich frustriert, dass Nemi so schnell vor ihm flüchtet (bzw. ihm schon wieder entwischt ist, verdammt!;)). Wenn er sie jagt und sie sich in Sicherheit gebracht hat ruft er danach meist ganz laut nach ihr. Das kann man schon fast singen nennen.
Nemi würde eine neue Katze anfangs bestimmt nicht so toll finden. Aber das ist bei allem Neuen so. Sie braucht immer ein paar Tage um sich an alles zu gewöhnen. Aber wenn die Neue tatsächlich dafür sorgt, dass Samsa beschäftigt ist und sie dadurch etwas mehr Ruhe hätte...bzw. der Neue vll sogar so lieb wäre, dass sie mit ihm kuscheln könnte, würde ihr das vermutlich sehr entgegen kommen.
Das Problem dabei ist, dass ich nicht ganz genau weiß, was davon jetzt eine vernünftige Einschätzung der Situation und meiner Katzen und was ganz einfach Wunschdenken meinerseits ist.
Bis jetzt haben die zwei mich noch jedesmal überrascht, in dem sie alles immer sehr viel besser und entspannter gemeistert haben, als ich erwartet hätte.
Also:
Zuerst erhöhe ich Samsas tägliche Spiel- und Austobzeit, und schaue ob er dadurch Nemi mehr Ruhe lässt. Momentan hat es eher den Gegenteiligen Effekt: Durchs spielen ist er so aufgekratzt, dass er zwischendurch immerwieder zu ihr läuft und sie umwerfen will.
Wenn es also nichts bringt werde ich mal schauen, ob ich mich in der nächsten Zeit mit meinem Freund auf einen weiteren Kater aus dem Tierschutz einigen kann.
Dabei achte ich auf: Geschlecht (wie gesagt, Kater, so lange die Kombination m m w wirklich nicht schlimm ist), Alter (so alt wie Samsa) und Charakter (verspielt aber lieb und sozial).
Meint ihr, das ist so in Ordnung?
Ganz liebe Grüße,
Petersilie |
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Eisfee
Anmeldungsdatum: 16.08.2010
Beiträge: 219
Wohnort: In der Nähe von Hamburg
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| Verfasst am: 30.09.2010 - 19:33 Titel: |
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also ich denke, dass ist in jedem Fall in Ordnung. Ich weiß manchmal auch nicht, ob ich meine Katzen verstehe oder ob es meinerseits Wunschdenken ist :D .
Ein Risiko ist es immer, einen Neuen aufzunehmen - die Chancen stehen 50 : 50.
Aber du kennst deine Katzen, und wirst bestimmt merken, welcher passt und welcher nicht, wenn ihr euch dazu entschließt.
Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen. |
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Felix2010
Anmeldungsdatum: 12.07.2010
Beiträge: 897
Wohnort: NRW
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| Verfasst am: 30.09.2010 - 20:22 Titel: |
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Hallo Petersilie,
hört sich alles vernüftig an ja :wink: .
Mit den Katzenklos sagt man im Grunde: immer eine mehr als Katzen da sind, also 3 Katzen 4 Klos.
Ich hatte bei 3 Katzen nur 2 Klos (Große mit Haube Gimpet), ging ohne Probleme. jetzt bei vier habe ich 3 Klos, bisher auch ohne Probleme. Ich denke wenn jedes Klo an einem anderen Platz steht gehts auch, wenn es jedoch zank gibt oder zu unsauberkeiten kommt, sollten mehr her. |
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katerchens
Anmeldungsdatum: 26.09.2010
Beiträge: 84
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| Verfasst am: 30.09.2010 - 20:53 Titel: |
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meine 5 haben 3 große klos... und bisher gabs da auch keine probleme...
und das ne katze nur ein bestimmtes klo benutzt halte ich für sehr unnormal wenn mehrere da sind... in der natur rennt ja auch keine katze immer zum gleichen ort... sondern geht da hin, wó sie ihre marke hinterlassen will... können wir schon froh sein, dass unsere zivilisiert sind und auf klos gehen |
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Mikesch
Anmeldungsdatum: 07.12.2009
Beiträge: 1749
Wohnort: Bremen
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| Verfasst am: 01.10.2010 - 07:56 Titel: |
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Hallo Petersilie!
Ich denke tatsächlich, 2 Kater und 1 Katze wären zunächst das beste für Dich. Ich habe die Erfahrung gemacht, indem ich zunächst ein Pärchen aus dem TH geholt habe. Ole (5 -6 Jahre alt und Freigänger) und Miezi (da war sie 6 Monate alt). Da Ole oft draußen war, war Miezi allein zu Haus und irgendwie immer traurig. Sie hängt sehr an Ole. Also habe ich Lilly geholt. Miezi war da 1 Jahr alt, Lilly 6 Monate. Und was war? Miezi ist ne olle Zicke :wink: und hat gefaucht etc. Ole hat Lilly sofort einen Lecker draufgedrückt (hat allerdings eine Backpfeife dafür kassiert) und zwischen den beiden war sofort gut. Miezi und Lilly mögen heute noch nicht miteinander kuscheln, auch wenn es mehr an Miezi liegt (Zicke halt). Hätte ich noch einen jungen Kater dazugenommen, wäre es vielleicht anders gekommen. Sie sind heute alle draußen, insofern ist es okay. Und Ole ist der Boss und wird von beiden Mädels heiß und innig geliebt.
Und was die KaKlos betrifft habe ich die Erfahrung gemacht, dass Kater gerne 2 Klos für ihre Geschäfte benutzen. Eins fürs große und eins fürs kleine :D Meinen beiden Mädels ist das egal. Sie gehen meistens auf eins. Daher würde ich mindestens 2, wenn es Platzmäßig geht evtl. sogar 3 Klos bei 2 Katern und 1 Katze aufstellen. Aber zunächst könntest Du es ja ruhig mit 2 Klos, die aber weit genug entfernt (andere Räume vielleicht) stehen sollten.
Und ja, Alter sollte passen und verspielt, lieb und sozial klingt gut. :D Viel Glück! |
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Tinker
Anmeldungsdatum: 18.01.2006
Beiträge: 310
Wohnort: Hamburg
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| Verfasst am: 02.10.2010 - 23:17 Titel: |
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tja, die Schaffung eines harmonischen Katzenhaushaltes ist nicht einfach. Ich habe damals - 2006 - zu meinen damals 4jährigen streitenden Mädelhaushalt zwei Katerkitten geholt. Die Zusammenführung war schwierig, schien aber nach 4 Monaten komplett harmonisch verlaufen zu sein. Jeder konnte mit jedem, alles spielte miteinander. 1 Jahr später war ich ein Wochenende weg und als ich zurückkam, hatte ich den Krieg in meiner Gruppe: Eine meiner Altkatzen (damals noch nicht mal 6 Jahre alt) war nur noch am fauchen, spucken, knurren. Verletzt war sie außerdem. Nach unendlichen TA Odysseen gab ich diese Katze weg. Es kehrte Ruhe ein, aber keine Ausgeglichenheit. Vor allem die Schwester der Weggegebenen war völlig unausgelastet, die beiden Jungkater waren zufrieden. Für die Alte holte ich einen Kater. Sie kam auch prima mit ihm klar, die Kater aber nicht. Ein weiteres Jahr später wurde dieser neue Kater schwer gebissen. Fast tödlich, wenige Wochen danach trotz Tiertherapeutischer Maßnahmen erneut schwer verletzt. Ihn gab ich dann auch zurück. Leider. Er war schon mein Herzenskater.
Ein weiteres Jahr später entschied ich mich, es erneut mit einem Neuzugang zu versuchen. Meine Altkatze - inzwischen 9 Jahre - machte es einem meiner Kater recht schwer: ständig trieb sie ihn, biß ihn in den Rücken, war nicht ausgelastet (trotz Spielangeboten, Futtersuchspielen und Clickern)
Es kam ein neues, diesmal weibliches Kitten in meinen Haushalt. Oh menne, hatte ich Angst.
Das nun ein Jahr her. Ich hab immer noch Angst. Jeden Morgen und jeden Abend, wenn Altkatze mit diesem nun nicht mehr Kitten durch die Bude tobt. Und sie sich vielleicht verletzen könnten.
Aber neben der Toberei, die mich echt Nerven kostet, lebe ich in einem absoluten Pazifistenhaushalt.
Manchmal lohnt sich eine Veränderung. Ich hatte das Glück, dass die Katzen, die ich wieder abgeben mußte, jeweils ein ganz tolles Zuhause gefunden haben. Was mir erlaubt, meinen schönen Haushalt zu genießen. Sind nie einfache Entscheidungen. Aber es zeigt, dass man schauen muß, was passt.
Bei dir würde ich da schon eher zwei Jungtiere empfehlen.
LG Tinker |
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