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bwave
Anmeldungsdatum: 29.11.2010
Beiträge: 4
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| Verfasst am: 29.11.2010 - 17:44 Titel: Katze angeblich an FIP erkrankt - ich glaube es nicht! |
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Hallo zusammen.
Vielen Dank erst mal für dieses informative Forum hier im Internet. Leider informiert man sich ja immer erst zu spät oder zumindest dann, wenn es so weit ist über mögliche Katzenkrankheiten aber nun hätte ich eine Frage an Euch:
Ich habe 4 Katzen (3 Kater, 1 Katze), die Katze Bonnie war das ganze Wochenende über etwas aphatisch, hat wenig gefressen (frisst aber im Allgemeinen nicht so viel) und hat eigentlich für sie ein bisschen untypisch ziemlich viel geschlafen und ist rumgelegen, bzw. gesessen.
Bonnie ist jetzt 3 1/4 Jahre alt und war schon immer eine schlanke Kätzin. Sie war nie krank und hatte auch sonst keine Beschwerden.
Da mir das alles am Wochenende etwas komisch vorgekommen ist, bin ich zu meiner Tierärztin gefahren, die die Bonnie eigentlich schon sehr lange kennt, weil ich mir dachte, man müsse es einfach mal ansehen und es würde nicht schaden.
Nach einer Prüfung der Schleimhäute im Hals, Prüfung der Ohren, Fiebermessen, etc. meinte die Tierärztin, man sollte doch eine Blutuntersuchung machen, denn sie könne es nicht sicher sagen.
Das Blut das Ihr abgenommen wurde war sehr dünn und die Tierärztin meinte, dass dies eigentlich ein Zeichen einer Erkrankung sei (in Frage kämen wohl FIP, das Katzen-Aids Virus und noch eine Auto-Immun-Schwäche). Sie meinte, sie würde das Blut einschicken und mir morgen bescheid geben.
Es wurde kein Fieber, kein Durchfall und kein Erbrechen diagnostiziert.
Dann bekam Bonnie eine Impfung / Aufbaukur und wir sind wieder nach Hause gefahren. Bonnie liegt seit dem neben mir, hat heute früh gleich gefressen (ein spezielles Futter für Gewichtzunahme) und schläft sonst, wie die anderen 3 auch gemütlich im Haus.
Tagsüber konnte ich beobachten, dass Bonnie öfter zum trinken gegangen ist, was mich stutzig gemacht hat (vielleicht beobachte ich es aber sonst nicht so). Darauf hin rief ich noch mal bei der Tierärztin an, welche mir am Telefon mitteilte, dass Sie bei sich schon mal eine kleine Untersuchung gemacht hätte und festgestellt hätte, dass vermehrt Gelbkörper im Blut auftreten und weniger rote Blutkörperchen. Sie vermute also einen Leberschaden und FIP - super Diagnose dachte ich mir, mir ging alles jedoch etwas zu schnell, vor allen Dingen weil diese klassischen Symptome nicht vorhanden sind und waren.
Nach Ihrer Aussage, ich könne mich darauf einstellen, dass Bonnie in den nächsten Wochen sterben würde, habe ich mir gedacht, dass ich dies nicht einfach so stehen lassen kann.
Daraufhin ein Telefonat mit einer anderen Tierärztin, die mir empfohlen worden ist. Die meinte, dass selbst wenn FIP diagnostiziert sei, es noch lange nicht heißt, dass es auch FIP sei und man die Hoffnung nicht vorschnell aufgeben sollte.
So, ich warte jetzt den Bluttest ab, lasse ihn mir geben und werde zusehen, dass ich mit Bonnie erst mal noch einen anderen Tierarzt oder gleich eine Tierklinik aufsuche.
Man stelle sich vor, dass Bonnie (keine Verfärbungen der Augenränder - lediglich die Schleimhäute sind schwach durchblutet) einfach so mit Diagnose FIP eventuell etwas völlig anderes hat, nicht mehr behandelt wird...
Ich wüsste gerne ob Ihr auch schon Erfahrungen in dieser Richtung gemacht habt und ob Ihr mir sagen könnt, wie Ihr die Lage einschätzt.
Bonnie atmet völlig normal, hat keinen dicken Bauch, offenbar auch keine Schmerzen, frisst, freut sich über Vitaminpaste und Nutri-Cal.
Vielen Dank schon mal... Benni |
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Felix2010
Anmeldungsdatum: 12.07.2010
Beiträge: 897
Wohnort: NRW
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| Verfasst am: 29.11.2010 - 18:47 Titel: |
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Hallo und herzlich Willkommen hier, Benny.
Nun, im Moment kann man nicht viel raten oder sagen, zumal du ja schon selber der Meinung bist, das die diagnose vorschnell gesagt wurde.
Warte den Bluttest ab, lass ihn dir geben und suche einen anderen TA auf, wie du eh schon vor hast. FIP wird all zu gerne immer vorschnell diagnostiziert und auch bei "Leberentzündung" sollte es sowas sein, kann man meist auch noch gut behandeln.
Also, erst mal nicht verrückt machen und 2. Meinung holen.
Berichte doch bitte weiter. |
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bwave
Anmeldungsdatum: 29.11.2010
Beiträge: 4
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| Verfasst am: 29.11.2010 - 20:50 Titel: |
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Vielen Dank... für mich ist es einfach erschreckend, dass FIP so schnell von Tierärzten diagnostiziert wird.
Ich habe in der Zwischenzeit etwas von der Besitzerin des Elternpaares erfahren, von der der Wurf mit Bonnie kommt.
Hier hat es sich ergeben, dass ein weiterer Kater (ebenfalls schwarz und der einzig schwarze neben meiner Katze), eine Autoimmun-Krankheit hat, welche die eigenen roten Blutkörperchen nach und nach zerstört.
Ich habe leider in der behandelnden Tierklinik keinen mehr erreicht, aber ich werde morgen gleich mehr schreiben, wenn ich etwas in Erfahrung bringen konnte.
Vielen Dank für alles. |
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hummelkatze
Anmeldungsdatum: 07.08.2003
Beiträge: 613
Wohnort: Hamburg
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| Verfasst am: 29.11.2010 - 23:15 Titel: |
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hallo Benni
zu deiner Frage hab ich keine Antwort, da ich mich damit bisher Gott sei Dank nicht befassen musste.
Allerdings kann ich dir nur zustimmen, dass es immer gut ist, eine zweite Meinung einzuholen - grade, wenn es sich um solche schwerwiegende Diagnose handelt.
Meiner Bonny habe ich im Frühjahr 2008 damit das Leben gerettet, weil ich mich nicht nur auf meine TA verlassen habe und Bonny von einem anderen Fach-TA untersucht wurde.
Ich hoffe sehr für euch, dass sich bei euch auch so ein Wandel ergibt.
Alles Gute für eure Bonnie |
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Mikesch
Anmeldungsdatum: 07.12.2009
Beiträge: 1749
Wohnort: Bremen
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| Verfasst am: 30.11.2010 - 09:01 Titel: |
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Hallo Benni!
Ich habe GsD auch keine Erfahrungen mit FIP. Aber das, was ich schon darüber gelesen habe und die vorschnellen Diagnosen, die getroffen wurden mit den anschließenden Konsequenzen, würden mich veranlassen, IMMER eine 2. oder sogar eine 3. Meinung einzuholen. Und ich würde mich auch nicht scheuen, den Ärtzen Unterlagen in die Hand zu drücken, aus denen hervorgeht, welche Test gemacht werden sollten.
Ich hoffe sehr, dass es kein FIP ist - mit allen anderen Krankheiten kann man i.d.R. leben bzw. sie behandeln.
Alles Gute wünsche ich Euch. Und lass mal hören, wie es weitergeht.
*Daumendrückfürbonnie" |
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bwave
Anmeldungsdatum: 29.11.2010
Beiträge: 4
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| Verfasst am: 30.11.2010 - 12:07 Titel: |
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Vielen Dank für die netten Antworten von Euch.
Jetzt habe ich eine Frage: Eigentlich wollte / will ich in die Tierklinik in Unterhaching bei München mit Bonnie, vor allem weil Rocco, ein anderer Kater aus dem selben Wurf, auch mit Blutarmut diagnostiziert (auf FIP getippt anschließend aber doch kein FIP gewesen) dort schon behandelt worden ist und die Ärztin - wäre Rocco nicht an einer anderen Erkrankung letztendlich gestorben (hat sich eine Infektion zugezogen als sein Immunsystem durch die Behandlung geschwächt gewesen war) - meinte, dass es möglich wäre, dass die Milz für die Bildung von Antikörpern gegen die eigenen roten Blutkörperchen, verantwortlich sei.
Mir geht gerade alles leider zu langsam. Ich muss den Bluttest abwarten (hoffentlich wurde der große von der Tierärztin veranlasst) und auf alle Fälle noch wo anders hin um mir eine weitere Meinung einzuholen. Ich will nichts unversucht lassen, solange es Bonnie nicht schadet und sie leidet.
Die Ärztin aus der Tierklinik Unterhaching hat leider nicht zurückgerufen bislang. Ich hoffe sehr, dass sie es noch macht - und zwar schnell.
Gefühlt ging es Bonnie heute früh schon etwas besser, sie hatte Hunger und hat im Bad auf mich gewartet - wie sie es auch sonst immer gemacht hat.
Ich habe jetzt damit angefangen, Ihr neben dieser Paste auch zusätzlich Kitten-Futter zu geben, damit sie einfach ein wenig zunimmt. Sie wiegt 2.8 kg, war aber wie gesagt immer schon eine zierliche Katze. Fieber hat sie scheinbar immer noch nicht, alle Gliedmaßen sind gleichmäßig warm, sie springt die Treppe wieder hoch..., alles scheint eigentlich bis auf die Appetitlosigkeit so weit schon wieder in Ordnung.
Gestern habe ich sie beobachtet als Sie auf Ihr Katzenklo gegangen ist. War fester Stuhlgang, alles in Ordnung, Urin scheint nicht verfärbt zu sein, sie hat immer noch keinen dickeren Bauch, verhält sich normal, lässt sich streicheln wie immer und wird auch von unseren 3 anderen Katzen nicht gemieden. Spielen tut sie noch nicht, aber das hat sie auch nie besonders viel gemacht. Das Fell glänzt ganz normal, sie putzt sich, alles ist in Ordnung so weit.
@hummelkatze: Was ist denn bei Dir damals diagnostiziert worden? War die Leber Deiner Bonny denn in Ordnung?
Ich hoffe, dass alles nicht so schlimm ist. Ich werde auf alle Fälle das Ergebnis der Blutuntersuchung hier online stellen. Vielleicht könnt Ihr ja etwas dazu sagen.
Ich bin mir nur nicht sicher, ob ich diesem ersten Bluttest vertrauen soll. Die Tierärztin hat mich einfach mit Ihrer recht spontanen Aussage überfahren und ich kann es mir nicht vorstellen... Damit hat sie leider mein Vertrauen irgendwie erschüttert... "Ja, stellen sie sich darauf ein, dass es zu ende sein wird". So wie Bonnie aussieht, ist sie keine totkranke Katze, die nur wenige Wochen vor sich hat.
PS: Eine Frage hätte ich noch: Kennt jemand eine gute Tierklinik in München / oder auch im Umland bzw. einen wirklich guten und "offenen" Tierarzt, der sich dessen bewusst ist, dass eine Diagnose auf FIP nicht gleich FIP bedeuten muss? |
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hummelkatze
Anmeldungsdatum: 07.08.2003
Beiträge: 613
Wohnort: Hamburg
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| Verfasst am: 30.11.2010 - 14:06 Titel: |
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hallo Benni
| Zitat: | | @hummelkatze: Was ist denn bei Dir damals diagnostiziert worden? War die Leber Deiner Bonny denn in Ordnung? |
bei Bonny wurde damals von unseren Hauss-TA ein sehr schneller Herzschlag festgestellt, den ich, nachdem es nochmals bei unseren TA so war, durch einen Ultraschall genauer von einer Kardiologin ansehen ließ. Sie hatte damals nach Auskunft dieser Kardiologin die eine Seite des Herzens vergrößert und "etwas" auf der Lunge, was da nicht hingehörte. Also nichts mit Leber oder Niere. Die Werte waren damals auch alle ok.
Die ganze "Geschichte" kannst du bei uns auf der HP nachlesen. Ist zuviel, um es hier alles genau zu erklären. |
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Urmel
Anmeldungsdatum: 24.10.2006
Beiträge: 531
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| Verfasst am: 30.11.2010 - 18:31 Titel: |
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Wenn sich deine Frage
| Zitat: | | Ich wüsste gerne ob Ihr auch schon Erfahrungen in dieser Richtung gemacht habt |
darauf bezieht, ob vorschnelle Diagnosen zu FiP gemacht wurden, dann ja.
Ich habe einen Fall erlebt, da saß ich im Wartezimmer einer TÄ die ich normalerweise (und seitdem gar nicht mehr) nicht aufsuche. Es gab draussen nach einer Diskussion ein paar laute Worte, und die Besitzerin ging unter Tränen nach Hause. Jemand der dort vorne mitstand, hatte sich wohl eingemischt, die Tä hat eine Katze mit Durchfall (aber ansonsten Munter, fieberfrei, normal drauf) eingeschläfert, da sie einen positiven FiP-Antikörpertiter hatte.
Ansonsten war nichts. Nur leichter Durchfall und ein Titer. Die Katze war fit, Besi wollte nur wegen dem Durchfall... und dann kams dazu, jemand mit offensichtlich etwas Ahnung hörte das dann, war völlig entsetzt und sagte der TÄ, wie sie denn sowas machen könne.
Ansonsten habe ich selber 2 Kater bei mir zuhause, die nach Meinung der TÄ schon seit 3 bzw. 2 Jahren tot sein müssten, da sie FiP hätten. Sie sind übrigens quitschfidel.
Wie auch immer, ich hoffe, ihr findet etwas um in die autoimmun- Richtung weiter zu kommen. Vielleicht kann deiner Bonny so geholfen werden. Ich drücke die Daumen!! |
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Catgirly
Anmeldungsdatum: 07.03.2004
Beiträge: 3573
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bwave
Anmeldungsdatum: 29.11.2010
Beiträge: 4
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| Verfasst am: 30.11.2010 - 21:43 Titel: neue diagnose |
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So, alle zusammen...
Ich war heute nach einem Telefonat mit meiner ersten Tierärztin etwas beruhigt, die mir zwar im ersten Augenblick sagte, dass die Blutwerte (zumindest zwei davon) nach FIP aussehen, allerdings auch eine vermehrte Anzahl an Trombozyten dagegensprechen würde.
Die Tierärztin hat dann netterweise die Berichte in die Tierklinik Haar geschickt. Ich wollte einfach zu einer zweiten Diagnose erst mal zu dieser Klinik in der auch Bonnies Bruder Rocco behandelt worden ist.
Hier das klassische Programm:
Fieber messen (absolut normal mit 38.8 Grad, genau so wie gestern also ziemlich in der Mitte des Sollbereichs), dann kurze Untersuchung der Schleimhäute (nach meinem Laienverständnis schon etwas besser / röter als gestern), anschließend Röntgen- und Ultraschall-Untersuchung zusammen mit noch mal Blutabnahme um einfach ein paar Tests in der Klinik zusammen mit dem Bluttest der Tierärztin machen zu können.
Das Röntgen sah erst mal positiv aus und ließ mich um Bonnie hoffen... Tierärztin kommt zurück nach Bluttest und Röntgen und meinte, sie könne eine FIP Infektion trotz erhöhten Virenanteil im Blut (könnte aber auch durch die allgemeine Immunschwäche kommen) zu 60% ausschließen. Um völlig sicher zu gehen, dass es keine trockene FIP ist, machte sie noch eine Ultraschall-Untersuchung, bei der ich bei Bonnie bleiben durfte...
sie war so brav meine Kleine...
dann das Resultat, auch auf dem Ultraschall nichts zu sehen, jedoch eine leicht vergrößerte Leber und leicht vergrößerte Milz. Damit ist das Resultat klar, dass es keine FIP sein kann... zumindest war es für die Ärztin so.
Bonnie bleibt heute über Nacht in der Klinik. Sie hat wohl einen sehr geringen Anteil an Hämoglobin im Blut, und einen erhöhten Trombozyten-Wert. Die Ärztin gibt Ihr jetzt über Nacht ein wenig Kortison und eine Infusion um meine Kleine wieder aufzupeppeln.
Je nach Reaktion von Bonnie steht uns dann morgen eventuell eine Bluttransfusion mit Ihrem Bruder Clyde bevor, da sie eine Leukämie nicht 100% ausschließen kann, allerdings auch eine erbliche Krankheit die zur Zerstörung der eigenen Blutkörperchen führt, nicht ganz auszuschließen ist.
Sie meinte nur, dass es absolut richtig gewesen sei, dass ich meinem Gefühl gefolgt wäre und heute die Gelegenheit und Chance ergriffen hätte zu kommen, da es in 3 - 5 Tagen schlechter um Bonnie bestellt hätte sein können. *ganz großes PUUUUH*
So, jetzt wäre es nur interessant zu wissen was im Falle einer Leukämie ist. Mit der Erbkrankheit des Bruders bin ich schon so weit vertraut, dass die Krankheit zwar nicht heilbar, aber die Auslöser so weit eindämmbar bzw. behandelbar sind, dass die Bonnie noch ein längeres und vor allem sinnvolles und erfülltes Katzenleben vor sich hätte...
Wir werden sehen, was passiert... ich und wir und die Katzen drücken alle Pfoten erst mal für sie...
Aber ich kann zumindest etwas ruhiger hoffentlich schlafen, nachdem ich weiß, dass ich erst mal richtig reagiert habe und das Richtige gemacht habe.
Im Moment - ohne genau zu wissen worauf dies alles noch hinausläuft - wünsche ich allen mit einer vermeintlichen FIP Diagnose - einen eben solchen und noch besseren Verlauf...
Benni |
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