Iris
Anmeldungsdatum: 10.06.2005
Beiträge: 1339
Wohnort: Wetterau
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| Verfasst am: 18.01.2011 - 16:50 Titel: |
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Hallo Alexis,
da hast Du Dir eine schöne Rasse ausgesucht! :wink:
Schön, daß Du über den Verein Hilfe bekommst, das erleichtert bestimmt vieles.
Es gibt ein sehr gutes Buch von Dagmar Thies, Rassekatzen züchten, aus dem Kosmos Verlag. Es war lange vergrifffen und wir haben es dann bei Ebay ersteigert, wenn ich mich recht erinnere. Dort findest Du viele Infos.
Als erstes würde ich mich um das Thema Gesundheit kümmern, auch die Erbkranheiten. Bei den Birmchen wurde ja auch öfter die Perser mit eingekreuzt und leider auch die Erbkrankheit PKD (Zysten in den Nieren).
| Zitat: | | Hier gibt es natürlich eine Vielzahl. Einige sind rassespeziefisch wie zum Beispiel auch die PKD. Etwa 38% der Perserkatzen leiden darunter. Da bei den Birmas ebenfalls Perser eingekreuzt wurden ist es gut zu wissen, ob ein Zuchttier PKD hat oder nicht. Seit kurzem kann dies ganz einfach mittels Backenabstrich im Labor untersucht werden. |
aus:
http://www.heiligebirma.ch/seiten/genetiktext.html
Auf dieser Seite findest Du auch sehr gute Infos zum Thema Genetik, lies Dich da mal rein.
Dann solltest Du die Blutgruppe kennen.
| Zitat: | Es gibt bei Katzen drei Blutgruppen A , B und A/B. Wobei A Katzen überwiegen.
Man geht davon aus, dass bei Birmakatzen ca. 20% die Blutgruppe B tragen und über die Hälfte der A Katzen die Blutgruppe B verdeckt tragen und somit vererben können. Interessant ist das im Zusammenhang mit der Zucht. Denn B Katzen tragen verschieden stark ausgeprägt Antikörper gegen die Blutgruppe A in sich. Wenn man nun eine B Katze von eine A Kater decken lässt (und nur diese Verpaarung ist in
diesem Zusammenhang betroffen!), kann es zu dem sog. " Fading Kitten Syndrom" bei den daraus geborenen A Kitten kommen. D.h. diese Kitten "erkranken" an den Antigenen in der Muttermilch. Die Babys werden schwach und entwickeln Leberschäden und Gelbsucht kümmern und gehen ein. Die B Kitten sind logischerweise nicht betroffen. Dieses Leid lässt sich jedoch verhindern in dem man seine Tiere auf ihre Blutgruppe testen lässt und B Katzen nur mit B Katern verpaart. Alle anderen Verpaarungen sind aber unbedenklich. |
aus:
http://www.heiligebirma-katzen.eu/gesundheit/gesundheit.htm
Diese Seite ist sehr informativ zum Thema Gesundheit.
Dort steht auch, das die Birma, wie alle Maskenkatzen eine schonendere Narkose benötigt als üblich.
Dann würde ich Ausstellungen besuchen, um mit den Züchtern in Kontakt zu treten. Da könnte ja ein potentieller Deckkater dabei sein. Du solltest allerdings auch auf Gesundheitstests bestehen.
Ich weiß nicht, inwieweit der Verein das in den Klauseln stehen hat.
Und dann noch etwas, was man eigentlich mit jedem Kitten tun sollte - Autofahren üben! :wink:
Katze in den Kennel, ab ins Auto und drei Runden um den Block fahren. Zuhause dann belohnen. Das hilft Dir später bei TA Besuchen und wenn Du ausstellst, erst recht. Die Katze verbindet das Autofahren nicht unbedingt mit etwas schlimmen.
Das Kitten aus dem Wurf sollte dann natürlich auch zuchttauglich sein, da hilft Dir der Züchter bestimmt weiter.
Mehr fällt mir momentan nicht ein.
Liebe Grüße,
Iris |
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