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Das Wetterau-Katzen-Forum Archiv und Druckvorschau
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Iris
Anmeldungsdatum: 10.06.2005
Beiträge: 1339
Wohnort: Wetterau
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| Verfasst am: 01.03.2011 - 01:34 Titel: Unsere Sita... / Alte Katzen Teil 2 |
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*** Aus dem Katzenklo-Thread hierher abgeteilt ***
Huhu,
Euch gibt es ja auch noch! :lol:
| Zitat: | | Klaus: Sollen wir verschieben? |
Ich denke mal, wir lassen das so stehen. Oder neuen Thread eröffnen?
Unsere Russinnen haben extrem schmale Köpfe (keilförmig), und unser Katzennetz ist auch 4 cm im Durchmesser. Keine Russin konnte je entkommen! :wink:
Um zum Ursprungsthema zurückzukommen - mit den Haubenklos ging hier alles gut. Leider hat Sita momentan einen "Altersschub" und Klaus hat meiner Bitte nachgegeben, 1 Klo ohne Haube aufzustellen. Die momentan starke Demenz läßt sie mehrmals zu den Tois gehen und in einem verschwindet sie dann. Falls sie möchte, kann sie dann in ein Klo ohne Haube gehen, was von allen gleichmäßig genutzt wird (also die mit Haube und Klappe genauso).
Es gibt so einen Spruch - was stört mich mein Geschwätz von gestern - der Spruch trifft auf die Tois bei uns (bis auf weiteres) zu... :wink:
Liebe Grüße,
Iris |
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hummelkatze
Anmeldungsdatum: 07.08.2003
Beiträge: 613
Wohnort: Hamburg
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| Verfasst am: 01.03.2011 - 13:28 Titel: |
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huhu iris
was meinst du mit dieser aussage?
| Zitat: | | Leider hat Sita momentan einen "Altersschub" |
beziehst du das jetzt "nur" aufs klo oder insgesamt?
ich finde es gut, wenn ihr eurer lütten das erleichtert mit dem klo. bei uns im bad ist ja auch immer strandfeeling angesagt - aber mich stört es nicht - nehm ich halt handfeger und schaufel und weg isset :lol: |
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Iris
Anmeldungsdatum: 10.06.2005
Beiträge: 1339
Wohnort: Wetterau
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| Verfasst am: 01.03.2011 - 14:00 Titel: |
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Huhu Angi,
das meine ich mit "insgesamt"- Ihre Hinterbeine wollen nicht mehr, sie hat ja eine starke Verknöcherung hinten an der Wirbelsäule.
Die Uni Gießen sagte vor 3 Jahren, daß eine jüngere Katze operiert werden könne, die OP in Sitas Alter aber nicht mehr gemacht wird. Das Risiko in ihrem Alter, da war sie 15 oder 16, schon alleine mit der Narkose sei zu hoch. Die OP hätte ihre hinteren Nerven entlastet, die so ähnlich wie bei mir angequetscht sind (waren :wink: ). Seitdem bekommt Sita Metacam, ein starkes Schmerzmittel.
Mehr können wir nicht tun, und das macht mich verrückt...
Demenzkrank ist Sita schon lange, sie überlegt sich ewig, in welche Richtung Katze so schlendern könnte. Auch das ist plötzlich noch viel schlimmer geworden. Zuerst dachte ich, daß nach meiner 2 wöchigen Abwesenheit alles krasser erscheint, aber auch Klaus sieht das so wie ich (der hatte jetzt allerdings Urlaub).
Jetzt hat Klaus, als er mit Maya und Pepper an der Uni war, nochmal nachgefragt. Wir müssen Sita nochmal zum Blutbild schleppen (Sita hatte immer sehr gute Werte). Das Metacam geht auf Dauer ja auf die Niere (letztes Jahr war alles gut), und wir versuchen mal ein anderes Schmerzmittel, Traumeel 3x täglich.
Die Toi ist nur eine Vorsichtsmaßnahme. Der Strand stört mich schon ein wenig, darf mich ja nicht bücken. Einen Kratzbaum hat Klaus schon ab der Hälfte abgebaut, mal sehen, wie es weitergeht...
@ Mikesch und Claudia
Wenn Ihr keinen neuen Thread eröffnen möchtet, könnt Ihr ruhig hier weiterschreiben. Hoffentlich habt Ihr mir nichts übelgenommen!
Liebe Grüße,
Iris |
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Mikesch
Anmeldungsdatum: 07.12.2009
Beiträge: 1749
Wohnort: Bremen
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| Verfasst am: 01.03.2011 - 14:56 Titel: |
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| Iris schrieb: | @ Mikesch und Claudia
Wenn Ihr keinen neuen Thread eröffnen möchtet, könnt Ihr ruhig hier weiterschreiben. Hoffentlich habt Ihr mir nichts übelgenommen!
Liebe Grüße,
Iris |
Im Leben nicht! Eher hoffentlich nicht umgekehrt, dass wir Deinen Thread hier so Off Topc gezogen haben :oops:
Das mit Sita tut mir leid :( Tut sicher weh, wenn man merkt, wie eine Katze sich so verändert und man fragt sich sicher auch, wie sieht sie das eigentlich, oder? Kann es denn passieren, dass sie ihre Hinterbeinchen irgendwann gar nicht mehr bewegen kann? Ach je, die arme Maus. Knuddel sie mal von mir |
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hummelkatze
Anmeldungsdatum: 07.08.2003
Beiträge: 613
Wohnort: Hamburg
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| Verfasst am: 01.03.2011 - 15:25 Titel: |
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Huhu iris
Ok – dann hab ich das richtig verstanden. das mit dem nicht-mehr-tun-können kann ich gut nachvollziehen – geht mir mit bonny ja nicht anders. man kann das alter halt nicht aufhalten, so gerne man es auch möchte.
ich hab unseren doc jetzt auch noch mal angeschrieben, weil ein paar kleinigkeiten sind, die mir aufgefallen sind bei bonny – aber er sagt auch, dass wir sie nicht ohne zwingenden grund wieder zu ihm schleppen müssen. Hier kann ich mich aber auch auf mein bauchgefühl verlassen denke ich mal. Wenn da was wäre, würde ich es merken/sehen/spüren oder so. |
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ClaudiaC
Anmeldungsdatum: 05.08.2006
Beiträge: 368
Wohnort: Sankt Augustin
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| Verfasst am: 01.03.2011 - 17:44 Titel: |
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Da ist ja schon wieder so viel geschrieben worden, komme ich gar nicht mehr mit ;-)
Die Ärmste, Sita, meine ich. Das ist sicher nicht ganz einfach und ich würde auch alles tun, um ihr Leben zu erleichtern. Klo, Kratzbaum, was auch immer.
Sie hat ja schon ein sehr stolzes Alter erreicht und so lange es irgend geht.... Schmerzmittel sind ja leider für die Miezen generell nicht sehr gesund.
Wenn Sita nun etwas länger zum Überlegen braucht....Mausi wird erst 5 und ihr kann man schon zusehen beim Denken. Das ist stellenweise recht lustig. Ich schmeisse Leckerlis für die Beiden. Mausi schaut immer wo sie landen, ob sie sich dann noch bewegen und nach gefühlten 5 Minuten, macht sie sich dann über das Leckerli her. Möppi versucht es im flug aufzufangen. Wobei er zum einen sehr verfressen und zum anderen erstaunlich geschickt ist.
Ich denke für Sita sind Veränderungen, wie Deine längere Abwesenheit, wegen Krankenhaus, auch viel schwieriger wegzustecken, als in jüngerem Alter. Vielleicht löst so etwas auch einen erneuten Demenzschub aus.
Unsere neuen Haubenklos, mit extra hohem Rand scheinen erst recht zum Buddeln zu verführen. Keine Ahnung warum. Auf jeden Fall darf ich täglich eine Handvoll Streu vom Vorleger saugen.
Geholfen hat es auch nicht, Möppi bevorzugt nach wie vor den fußboden für sein großes Geschäft.
Noch einmal zum Gehege. wir haben den Zaun nicht eingebuddelt, dafür rundherum Steine gelegt. Sowohl innen wie außen. Das sieht optisch besser aus, da wir ja eine dicke Stahlkante unten haben.
Bislang hat sich nur ein Maulwurf durchgebuddelt. Das fanden Möppi und ich total faszinierend. Maulwurf konnte Steine nicht wegbewegen, insofern hob und senkte sich ein Stein wie von Geisterhand. Zum Glück des Maulwurfes kam er nicht durch und Möppi konnte nicht über ihn herfallen ;-) |
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Urmel
Anmeldungsdatum: 24.10.2006
Beiträge: 531
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| Verfasst am: 02.03.2011 - 11:15 Titel: |
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Ist echt erstaunlich, mit der Demenz oder?
Also dass Tiere das auch so kriegen.
Mein alter Kater Sid, der fast 17 wurde, war die letzten beiden Jahre auch recht "durcheinander" :wink:
Manchmal saß er vor dem Napf und hat glaube ich überlegt, ob er schon gefressen hat oder nicht. Ein großer Kratzbaum-Freund war er eh nie, da ging er schon als junger Kater nicht gern rauf.
Einmal ist er mir abhanden gekommen, das war das erstemal, dass ich ihn so dement erlebt habe.
Wir sind mit Hund und Katzen immer gegen Abend eine ruhige Runde spazieren gegangen. Das war so ein Ritual, alle fanden das toll und wir haben das jahrelang gemacht. Dann war Sid eines Tages plötzlich dabei weg, in einem Waldstück verschwunden. Ich habe lange gesucht und dann gedacht "aber er kennt ja den Weg, er ist Freigänger, er kennt sich aus"
Leider kam er nicht nach Hause. Habe ihn 3 Tage lang ständig gesucht. Bis ein Anwohner anrief und mir sagte Hey, du suchst doch einen roten Kater, hier vor der Tür sitzt einer.
Bin natrülich sofort hingestürzt, und das war er dann auch. Das war Luftlinie kaum 200 m von zuhause entfenrt. Und ich werde nie diesen Blick vergessen, ich rief ihn, er schaute mich an (erkannte vielleicht den Ruf), aber völlig verwirrt. Bis dann so richtig der Blitz des Erkennens kam und man es ihm im Gesicht richtig ansehen konnte, als er mich erkannte. Ich schwöre euch, es war so richtig "AHAAAA, DUUUU bist das! Na endlich, warum lässt du mich hier so lange sitzen" Unglaublich. Dann kam er auf mich zugelaufen.
Ich habe ihn danach nie wieder mitgenommen auf unsere Runden. Er wollte auch nicht mehr mit, von sich aus ist er eh nie vom Grundstück gegangen. |
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Iris
Anmeldungsdatum: 10.06.2005
Beiträge: 1339
Wohnort: Wetterau
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| Verfasst am: 02.03.2011 - 16:47 Titel: |
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Hallo Ihr, :wink:
jetzt hat Klaus doch geteilt, anders als ursprünglich gedacht. Aber so haben wir unsere Katzen wenigstens immer "dokumentiert".
@ Mikesch
Ja, natürlich kann es sein, daß Sita ihre Hinterbeine nicht mehr bewegen kann, das ist ja unser Problem! Den Knuddler habe ich gleich weitergegeben.
@ Angi
Das wäre toll, wenn die Uhr sich einfach zurückstellen ließe... Wir wollten Sita ja nach 8 Jahren das jährliche Blutbild ersparen, aber es ist wohl wichtig.
@ ClaudiaC
Deine Idee ist gut, von selber bin ich nicht darauf gekommen, daß mein KKH Aufenthalt einen Demenzschub ausgelöst haben könnte. :wink:
Zu Möppis Unsauberkeit solltest Du mal einen neuen Thread aufmachen, z.B. unter Verhalten, wenn organisch alles abgeklärt ist. Vieleicht kann Dir jemand helfen - Fragen kostet nichts! :wink:
@ Claudia
Tja, da wäre das arme Katerchen fast noch vor der falschen Haustür verhungert! :wink:
Ich möchte Euch etwas fragen.
Seit 1-2 Jahren beschäftigen Klaus und ich uns mit dem Tag X.
Die Situation hier ist die, daß wir hier zur Miete wohnen und in ca. eineinhalb Jahren umziehen möchten, so 70 km gen Süden aber doch Großraum FFM.
Von daher können und möchten wir Sita hier nicht beerdigen. Wir haben uns für eine Verbrennung entschieden, was wir dann mit der Urne machen, sehen wir dann schon noch. Unterlagen von 2 Unternehmen (läuft über den TA) liegen uns vor, Panik kommt dann ja noch genug auf.
Jetzt meine Frage:
Unser TA würde auch zum Einschläfern nach Hause kommen. Das hat uns immer überzeugt - Sita könnte in ihrer vertrauten Umgebung einschlafen und die anderen Katzen könnten sie noch beschnuppern und sich verabschieden.
Andererseits kann ich mir vorstellen, daß ich zuhause immer dieses Bild vor mir hätte und darum immer daran erinnert werden würde. Klingt egoistisch, ist aber ernsthaft zu überlegen.
Habt Ihr eine Idee?
Liebe Grüße,
Iris |
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Urmel
Anmeldungsdatum: 24.10.2006
Beiträge: 531
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| Verfasst am: 02.03.2011 - 17:36 Titel: |
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Ich habe, wenn ich konnte, meine Tiere immer zuhause einschläfern lassen. Als letztes gerade aktuell *heul* meinen Hund (Schäferhund-Colli-Mix) mit stolzen 15 Jahren am 14 Januar.
Nein, ich habe nie Probleme mit dem Bild gehabt. Viel eher verfolgt mich das Bild eines Pflegetieres, dass ich vor 3 Jahren beim TA einschläfern lassen musste. Es hatte total Angst, das kleine Katerchen, und wollte nur noch zu mir auf den Arm. Und es hat geschrien usw..... :cry: ganz schlimm für mich.
Meine Erfahrungen mit zuhause in Ruhe und Geborgenheit die Reise über die Regenbogenbrücke antreten lassen sind durchweg nur gut. Ich kann dann viel eher wieder zu meinem Frieden finden. Ich habe auch die unterschiedlichsten Beobachtungen, wie sich die anderen Tiere von einem toten Kameraden verabschieden, machen können. Von vorbeigehen über mal kurz schnuppern bis zu richtigem Dazulegen, Putzen, mit den Pfoten anstuppen.
Ich habe auch Bilder im Kopf von den Tieren zuhause. Aber es sind Bilder, die mich im Nachhinein mit Frieden erfüllen. Die von den eingeschläferten Tieren beim TA haben immer viel Trauer und Hilflosigkeit in meiner Erinnerung, das ist bei den zuhause eingeschlafenen nicht so.
Natürlich alles erst mit der Zeit, aber ich bin mir sehr sicher, dass das bei euch auch so kommen würde. Ich kann dir auf jeden Fall nur dazu raten. |
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Mikesch
Anmeldungsdatum: 07.12.2009
Beiträge: 1749
Wohnort: Bremen
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| Verfasst am: 02.03.2011 - 17:42 Titel: |
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| Iris schrieb: | Jetzt meine Frage:
Unser TA würde auch zum Einschläfern nach Hause kommen. Das hat uns immer überzeugt - Sita könnte in ihrer vertrauten Umgebung einschlafen und die anderen Katzen könnten sie noch beschnuppern und sich verabschieden.
Andererseits kann ich mir vorstellen, daß ich zuhause immer dieses Bild vor mir hätte und darum immer daran erinnert werden würde. Klingt egoistisch, ist aber ernsthaft zu überlegen.
Habt Ihr eine Idee?
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Hm, also ich würde sie, wenn die Möglichkeit besteht und es sein muss, schon zu Hause einschläfern lassen. Muss es irgendwann im "alten" Haus geschehen - nun, dann wird ein Umzug Dir das "Bild von dem Raum" sicher nehmen.
Aber ein Bild in der TA-Praxis ist sicher nicht schön. Und Sita hätte da sicher mehr Angst etc. als zu Hause. Selbst wenn es irgendwann in der neuen Wohnung passieren muss, es wird für Sita sicher einfacher und schöner und friedlicher sein. Und ich glaube, mit einem solchen "Bild" würde ich besser zurecht kommen. |
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hummelkatze
Anmeldungsdatum: 07.08.2003
Beiträge: 613
Wohnort: Hamburg
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| Verfasst am: 02.03.2011 - 17:55 Titel: |
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boah claudia
dein bericht hat mich echt umgehauen - so intensiv kann das also auch bei tieren sein? hätt ich nie mit gerechnet. andererseits warum sollten sie von krankheiten ausgenommen sein. hier stell ich mir das echt furchtbar vor, wenn du einen harcdcore-freigänger hast - ich glaub, damit hätte ich ein großes problem, den rauszulassen.
hallo iris
oh weh - ein thema, das mich jetzt schon eine ganze weile intensiv beschäftigt und belastet.
der tag "x" ist für mich zur zeit etwas bedrohliches, aber unausweichlich. ich sehe es an bonny, wie sie langsam aber stetig abbaut - an gewicht und körperform.
mit meinen tieren habe ich unterschiedliche erfahrungen gemacht.
bei cäsar war ich nicht einmal dabei. morgens hatte ich in zum doc gebracht und mittags rief sie mich an und sagte, daß er jetzt noch in narkose läge und es für ihn besser wäre, nicht mehr aufzuwachen. damit habe ich lange zu tun gehabt, weil ich nicht einmal dabei war, als er gehen musste.
bei dyssi bin ich von einer reha zum einschläfern nach hause gefahren. das geschah bei der tierärztin in der praxis. er ist in meinem arm eingeschlafen.
mit unserem mucklchen (kaninchen) musste ich zu einer tierärztin nach hause fahren (3 tage vor heiligabend - nach ende der sprechstunde). mucklchen hätte auch dort eine spritze bekommen. aber sie hat den weg dann alleine angetreten. dieses bild habe ich lange nicht mehr aus den kopf gekriegt . sie lief vor panik zuürck in den katzenkorb und brach dann dort tot zusammen.
ja und dann schließlich unsere cleo - bei ihr war ich nicht dabei, weiß nur von meinem mann, was hier zuhause passiert ist. sie konnte wenigstens in ihrer gewohnten umgebung gehen. ob es aber so friedlich war, wie ich es mir für alle wünsche - ich war nicht dabei und kann es so nicht beurteilen. hier ist aber auch meine phantasie unerschöpflich und manchmal unerbittlich.
alles in allem würde ich mich jetzt bei bonny für zuhause entscheiden. in ihrer gewohnten umgebung ohne angst und stress, was ja bei jedem tierarztbesuch auftritt.
wobei ich mir für bonny (nicht nur für bonny, eigentlich für alle tiere) wünschen würde, daß sie friedlich im schlaf gehen kann.
für alle meine tiere habe ich einen platz gefunden, wo ich sie beerdigen konnte. das war mir wichtig - beim tierarzt lassen kommt für mich niemals in frage - einäschern ist für mich auch keine alternative. |
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ClaudiaC
Anmeldungsdatum: 05.08.2006
Beiträge: 368
Wohnort: Sankt Augustin
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| Verfasst am: 02.03.2011 - 18:10 Titel: |
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Ich denke das kommt auch auf den Ta an, wie der damit umgeht. Unsere Felicitas mußte mit 15 jahren eingeschläfert werden, da sie sehr krank war. Wir sind dann deshalb zum TA. Dieser war sehr einfühlsam, hat sich viel Zeit genommen.
Zuerst hat er ihr eine Beruhigungsspritze gegeben unter der sie auch einschlief.
Solange bis sie einschlief hatte ich sie auf dem Schoß. Das erste Mal, das sie überhaupt bei mir auf dem Schoß sass. Das mochte sie sonst nicht. Hat aber wohl gespürt, das etwas nicht in Ordnung war.
Als sie dann eingeschlafen war, das dauerte etwas, aber sie war ganz entspannt, ich habe sie solange gestreichelt, nahm der TA sie und hat ihr dann die zweite Spritze gegeben.
Danach haben wir sie mitgenommen und im Garten beerdigt.
Das fand ich viel schlimmer. jedes Mal wenn ich beim Rasennmähen an der Stelle vorbeifuhr.....
Dann haben wir im letzten Jahr eine wilde Katze einschläfern lassen. Die kam ca. seit 8 Jahren regelmässig zum Fressen. irgendwann hatte sie wohl einen Kampf und verlor ein Ohr, das entzündete sich und wurde immer schlimmer. Da unser TA nicht kommen wollte, habe ich dann eine TÄ angerufen, die ins Haus kommt. Wir wollten die Wilde nicht auch noch zum TA karren, da sie schon gestresst genug war durch das Einfangen.
Die TA hat sie dann auf unserer Terrase eingeschläfert und sie hat einen schönen Platz im Garten bekommen. Schmusen ging ja nicht, aber ich habe ihr solange zugeredet, bis sie eingeschlafen war, das hat sie etwas beruhigt.
Unser Sputnik ist in seinem Körbchen gestorben, im Wohnzimmer. Das gab seinen Geschwistern auch die Möglichkeit sich zu verabschieden. Sie haben ihn weder gerufen noch nach ihm gesucht. Ich habe das Wohnzimmer aber nie mit seinem Tod in Verbindung gebracht.
Ich persönlich würde einschläfern zu Hause bevorzugen, vor allem, weil ich der Katze den Stress mit Auto fahren, fremde Umgebung usw. nicht zumuten wollte.
Für mich wäre es wichtig, das es der Katze so "angenehm" wie möglich gemacht wird. Sie leiden ja sowieso schon, sonst müßte dieser Schritt nicht unternommen werden. Insofern würde es mich eher beruhigen, wenn ich das Gefühl hätte, es ihr erleichtern zu können.
Die Trauer um das Tier ist dann sowieso da, egal wo und wie die Katze gestorben ist. |
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Iris
Anmeldungsdatum: 10.06.2005
Beiträge: 1339
Wohnort: Wetterau
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| Verfasst am: 09.03.2011 - 23:27 Titel: |
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Hallo Ihr Lieben,
war jetzt ein paar Tage lang nicht im Forum und möchte mich als allererstes für Eure tollen und persönlichen Antworten bedanken! :)
Dieses Thema geht immer an die Emotionen, darum freue ich mich auch über Eure Offenheit.
Bei mir ist es so - ich habe 2x Sterbebegleitung geleistet, bei meiner besten Freundin in Berlin (da habe ich die Umgebung in diesem Hospiz fast vergessen) und bei meiner Mutter hier im KKH zusammen mit Klaus.
Selber lag ich dann vor gut 3 Jahren für Tage auf dieser Intensivstation, wo Mama gestorben ist Da mußte ich immer nur an Mama denken, und als ich jetzt gerade wieder in einem anderen KKH gewesen bin, mußte ich an diese Zeit zurückdenken.
Darum vielleicht meine Unsicherheit zu dem Thema "TA zuhause oder nicht". was ja vorher klar gewesen ist...
Sita geht es unverändert. aber solange sie noch halbwegs unbeschwert laufen kann. bleibt sie auch bei uns. Tritt eine starke Verschlechterung ein, müssen wir nochmal mit den TÄ sprechen...
Liebe Grüße,
Iris :wink: |
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