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a-c-h-i-m
Anmeldungsdatum: 18.09.2011
Beiträge: 15
Wohnort: Nürnberg
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| Verfasst am: 18.09.2011 - 21:29 Titel: Bitte um Verhaltenstipps für mich - zwei Kater |
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Hallo zusammen,
ich bitte Euch um kompetente Tipps, wie ich mich verhalten soll.
Zur Situation:
Am 18.08. holte ich den ersten Kater aus den Tierheim. Sein Name ist Steve, er wurde auf der Straße Ende Juni orientierungslos umherirrend aufgefunden, hatte wohl eine Bindehautentzündung und eine eitrige Zehe. Geschätztes Alter: 2 Jahre, kastriert. Steve setzte sich im Tierheim sofort auf meinen Schoß und schmuste mit mir, was das Zeug hergab. Das tat er zu Hause nicht mehr. Hier war er zunächst etwas auffällig dahingehend, daß er sich sehr ängstlich verhielt und sich nirgends wo liegen traute, außer ganz oben auf dem großen Schrank (hab die Wohnung extra so umgestellt für die Katzen, daß diese sich in drei Ebenen bewegen können). Irgendwann legte er sich auf den Wäscheständer und ich fand heraus, daß weiße Handtücher für ihn ein "Markierungssignal" darstellen und zwar dergestalt, daß er sich anstandlos und selbstverständlich an alle Plätze legt, an denen ich ein weißes Handtuch platziere. Nun liegen bei mir in der Wohnung halt neun weiße Handtücher herum: Fenstersims, Schränke, Couch - na wo halt Katze sich hinlegen kann. Eine andere Auffälligkeit war, daß er an den Kratzbaum ging und seine Krallen 1-2 mal kratzte und pfeilschnell abhaute um sich zu verstecken. Offensichtlich war das Kratzen negativ belegt. Habe mich daraufhin bewußt mit ihm an den Kratzbaum gesetzt und ihn dafür gelobt. So konnte dieses alte Schema innerhalb einer Woche dahingehend überschrieben werden, daß es für ihn normal ist, sich die Krallen zu schärfen. Mittlerweile muß da auch die Fußmatte etc. dran glauben - was für mich völlig okay ist. Ansonsten war Steve stets ein munterer und spielfreudiger Kater, der auch gerne nachts durch die Wohnung rannte. Allerdings alleine, aber... Hilfe naht:
Von vorneherein war für mich klar, daß ich eine Katze nicht alleine halten werde. So holte ich 1,5 Wochen später Jakob dazu. Dieser ist aus dem gleichen Tierheim und wurde dort als guter Partner für Steve gesehen. Jakob ist geschätzt 3 Jahre alt, wurde im Tierheim im August kastriert, aufgefunden ordentlich krank, sodaß er zunächst einige Zeit auf der Krankenstation verbrachte. Mit untergewichtigen 3,46 kg (jetzt 4,2), Katzenschnupfen so derart, daß nun die rechte Nebenhöhle dicht ist, etc. Jakob schmuste ebenfalls sofort mit mir herum und wirkte recht aufgeweckt. Vom Charakter her wurde er mir als ebenso spielfreudig wie Steve ans Herz gelegt - als passender Kumpel. Auch weil Jakob mal ein HauDrauf ist. Wie Steve.Dieser wollte immer mit mir kämpfen, kam mit Imponierbuckel und sonstwas auf mich zu - aber ich bin dafür nicht der richtige: Der Imponierbuckel und das seitliche Gehopse lösen bei mir einfach ein Lachen aus, weil's so albern aussieht. Na wie auch immer: Ich nahm Jakob mit.
Zunächst war Steve wenig begeistert. Auch hat Jakob eine recht offene Art, die zeitweilig aufdringlich werden kann. Das mag Steve gar nicht so. Jakob ging sehr offen auf Steve zu und wollte mit ihm kuscheln, Fell lecken usw. Da hat er von Steve natürlich gleich a paar Watschn abkassiert. Zunächst war die Stimmung recht aggressiv von Steve's Seite aus. Das hat sich mit dem Feliway-Stecker gut beruhigt, sodaß im Kampf die Krallen eingefahren wurden.
Zur gegenwärtigen Situation und dem Problem, welches sich für mich ergibt:
Beide kloppen sich so 2-3 x tgl. Das sind Kater-Kloppereien - also nix ernstes oder verletzungsgefährliches. Manchmal maunzt der eine mit Gurrlauten los, schon ist der andere blitzschnell wach und genauso schnell "auf der Matte". Man versteht sich:
"Was is? Prügeln wir uns ein wenig?!"
"Warte, bin gleich da.... Sofort... Komm' schon..." Geht gar net schnell genug...
Manchmal gibt es auch Gründe: Da geht es augenscheinlich um einen begehrten Schlafplatz (das sind zwei Stammplätze von Steve) oder aber um meine Gunst. Leider spielen die beiden nicht miteinander, sondern jeweils nur mit mir. Jakob würde zwar mit Steve spielen, ist aber so motiviert (temperamentvoll...), daß Steve recht erschrocken da steht, wenn Jakob loslegt und sich lieber rumdreht und davon schleicht. Wenn ich ausführlich mit Steve spiele, kriegt Jakob irgendwann zu viel und geht auf Steve los. Dann gibt's wieder Mische und ich hock mit dem Spielzeug einsam und verlassen da (nein, ich heule nicht; aber irgendwann lerne ich den beiden Staubsaugen, damit sie ihre Büschel im Anschlüß selbst wegsaugen - und die ganze Streu auch gleich ;).
Steve und Jakob kommen einander nicht näher im Sinne von Felllecken, Kuscheln, miteinander spielen, etc. Meine Frage an dieser Situation ist allerdings nicht, was machen die beiden falsch, sondern was mache ich falsch? Für mich liegt da ein wesentlicher Schlüssel in der Eifersucht und Gunstverteilung - jedenfalls von meinem Gefühl her. Körperkontakt haben die beiden ja, zumindest beim Zoffen. Und anscheinend brauchen die zwei-drei mal am Tag diesen Körperkontakt. Wenn Jakob zu Steve hingeht und ihm den Kopf lecken will, schmiert Steve ihm nach einigen Sekunden eine, als würde er das als Angriff werten. Herumgezicke.
Ich habe mit den beiden das Clickertraining aufgenommen. Da geht's auch ohne zoffen und Theater. Steve fordert sogar sein Clickertraining ein (was ich nicht erwartet hätte). Das scheint ihm Spaß zu machen, herauszufinden, wie er mich zum Clickern bringt ;)
Es hat sich so eingebürgert, daß Jakob nachts bei mir im Bett schläft (aber erst, wenn ich davon nix mehr mitbekomme). Steve traute sich in ganz raren Momenten mal aufs Bett zum Treteln mit der Decke. Jakob sucht überhaupt sehr nach meiner Nähe. Seit einigen Tagen sucht Steve nun auch immer mehr nach meiner Nähe... Also da drinnen liegt was ganz entscheidendes; ich denke nur vordergründig zwischen Katze und Mensch. Im Hintergrund geht es da nur um Katze vs. Katze.
Meine Fragen gehen dahin:
a) Wie sollte ich mit diesen Eifersüchteleien umgehen?
b) Jakob ist sehr ungestüm und muß mit der Nase immer vorne dran sein - auch beim Spielen. Steve möchte zwar spielen, ist aber relativ schnell eingeschüchtert von Jakob's Temperament. Welche Ideen gibt es, daß ich mit beiden Spielen kann bzw. die beiden sogar miteinander?
c) Die beiden haben Körperkontakt nach dem Motto: Liebe = Hiebe. Das halte ich für schwierig, weil da ja nix anderes ist zwischen den Beiden. Seid ihr mit mir da einer Meinung oder seht ihr das anders?
Ich weiß, der Post war lange...
Vielen Dank für's aufmerksame Lesen und für die Rückmeldungen
lg
Achim
P.S.: Eines möchte ich noch hinzufügen, weil ich es nicht verstehe - vielleicht kann mir es ja jemand kurz erklären: Das Gurr-Maunzen mit anschließendem Raufen findet bevorzugt nach dem Essen statt. Hat so den Charakter von nem "Verdauungsspaziergang" in High-Speed oder so... |
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Mikesch
Anmeldungsdatum: 07.12.2009
Beiträge: 1749
Wohnort: Bremen
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| Verfasst am: 19.09.2011 - 08:39 Titel: |
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Moin Achim!
Erst einmal Herzlich Willkommen hier im Forum!
Zu Deinen Katern. Steve ist jetzt ca. 4 Wochen bei Dir und Jakob 2,5 Wochen, richtig? Und grundsätzlich "verstehen" sich die beiden, wie ich so rauslese. Ich denke, das mit dem kuscheln und spiélen könnte noch kommen. Die Zeit der beiden miteinander ist ja noch sehr kurz. Allerdings gibt es natürlich auch Katzen, die haben einfach keinen Bock auf kuscheln. Aber schon auf spielen. Und das Katergeraufe hört sich für mich schon nach spielen an.
Das Du clickerst ist super-klasse! Würde ich in jedem Fall beibehalten.
Beide suchen Deine Nähe. Das ist schön. Und wenn die beiden ein wenig mehr Zeit miteinander verbracht haben und sich noch besser kennenlernen, werden sie sicher beide in Deinem Bett pennen und Du wirst jede Minute genießen, wo sie nicht drin sind und Du Dich mal bewegen kannst :wink:
Ich würde an Deiner Stelle erst noch einmal ein wenig Geduld haben und abwarten. Versuche, niemanden zu bevorzugen und beiden die benötigten Streicheleinheiten zu geben.
Hast Du schon versucht, mit einer Spielangel beide zum spielen aufzufordern? Auf Laser-Mäuse stehen meine Miezen. Da muss man nur aufpassen, dass man nicht in die Augen strahlt. Das ist schädlich. Aber es könnte sein, dass beide wie die Doofen hinter dem Punkt herrennen. Und ganz zum Schluß möglichst den Punkt auf ein vorher verstecktes Leckerlie halten, damit sie auch "Beute" machen.
Das sie bevorzugt nach dem Essen raufen, scheint einfach eine Angewohnheit zu sein. Mein Kater geht nach dem Essen grundsätzlich spazieren. Wohl auch, um die Verdauung anzuregen.
Es kann natürlich auch sein, dass Jakob einfach mehr spielen will als Steve. So etwas ist auch einfach eine Charaktersache. Wenn Jakob unausgelastet ist und Steve genervt, kann wahrscheinlich nur ein dritter Kater - passend zu Jakob - helfen. Aber um das zu beurteilen, finde ich es noch viel zu früh. Wie gesagt, warte erst noch einmal ein oder zwei Monate ab, wie es sich entwickelt. Für den Anfang hört sich das Zusammenleben und -raufen doch gar nicht schlecht an. |
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Urmel
Anmeldungsdatum: 24.10.2006
Beiträge: 531
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| Verfasst am: 19.09.2011 - 10:24 Titel: |
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Hallo Achim,
wie Mikesch schon schrieb, die beiden kennen sich erst 2,5 Wochen. Das ist noch nichts. :wink: Wir sprechen uns hier mal in 2,5 Monaten wieder :lol:
Also, sie sind beide etwa gleichalt, charakterlich auch ähnlich, Raufeslust bei beiden vorhanden. Kommen sie denn auch mit dem Buckel und dem seitlichen Gehobse aufeinander zu? Legt sich einer auf den Rücken und "empfängt" den anderen mit offenene Armen zum Raufen? Das ist dann nich so schlimm.
Feliway ist schon mal gut, clickern auch. Dass sie nun um Ressourcen kämpfen ist klar, keiner will da zurückstecken, endlich ein Mensch nur für sie allein. Sie müssen und können lernen, dass man den auch teilen kann.
Wenn du spielst, versuche mit beiden gleichzeitig zu spielen. Federangel ist gut. Am besten nimmst du gleichzeitig in jede Hand eine (Feinmotorik trainieren *gg*) und bespielst beide Kater gleichzeitig. Gemeinsames Spiel verbindet ungemein. Ich kann dir auch ein Fummelbrett ans Herz legen, an dem sie sich gemeinsam interessiert herantasten und die Leckerchen rauspulen können. Würde es aber nur in deinem Beisein hinstellen, dass du eingreifen kannst wenn einer nölig wird. Sie sollten es als gemeinsames Spiel ansehen.
Und ansonsten denke ich bist du auf dem richtigen Weg. Sie brauchen noch ein wenig Zeit, aber das wird bestimmt. |
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a-c-h-i-m
Anmeldungsdatum: 18.09.2011
Beiträge: 15
Wohnort: Nürnberg
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| Verfasst am: 19.09.2011 - 12:00 Titel: |
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Hallo Mikesch,
Hallo Urmel,
mit der Spielangel bin ich natürlich unterwegs. Verschiedene Modelle da, damit's nicht langweilig wird ;) Am liebsten mögen beide die Federangel. Nachdem ich nen Kletterbalken (mit Teppich dran) in den Flur gebaut habe, welcher zu einer Ablage hoch führt, holen die Jäger quasi den Vogel direkt aus dem Nest. Aber das gemeinsame Spiel - mit zwei Angeln in der Hand - ist nicht möglich. Hab mich auch schon "zerrissen" und den einen mit dem Federwedel unterm Handtuch (Jakobs Lieblingsspiel) wild gemacht und den anderen mit ner Nylonschnur durch nen löchrigen Karton (Steve's Lieblingsspiel; er braucht unbedingt nen akustischen Reiz, um zum motivierten Jäger zu werden). Das Ganze ist mit Jakob kein Problem. Sobald allerdings Jakob in die Nähe von Steve kommt (Radius = ca. 3m), schaut Steve zu Jakob und hört auf. Auch beide mit einer Reizangel - akustisch ist da die Federangel für Steve interessant, Jakob spielt sowieso mit allem, was sich in der Luft bewegt - anzuspielen ist nicht möglich. Jakob macht, Steve wendet sich frustriert vom Treiben ab. Auch Steve direkt anzuspielen ist schwierig, wenn Jakob dazu kommt. Jakob's Natur ist es, wie gesagt, überall mit der Nase vorne dran zu sein.
Steve mag es auch gerne, ner Papierkugel hinterher zu jagen und mit dieser dann selbst noch ne Weile zu spielen. Es sei denn, Jakob liegt irgendwo auf dem Weg an der Seite (der muß hier nicht mal was machen, weil Jakob steht da nicht sooooo wahnsinnig drauf). Dann stoppt Steve kurz vor Jakob, läßt die Kugel rollen, dreht sich um und geht. Steve's Lieblingsreaktion auf Jakob: Weggehen und nicht mehr mitmachen. Ganz selten mal schnappt sich Steve die Papierkugel mit dem Mund und trägt sie unter großartigem Brummen weg. Beim Fauchen vergißt Steve oft, daß Fauchen und Kugel festhalten miteinander nicht vereinbar sind ;)
Steve's Standardreaktion "Weggehen von Jakob und nicht mehr mitmachen" - da würde ich ihn gerne herausholen.
Mein Gedanke ist: Die beiden stecken in nem Konflikt fest. Denn in diesem Verhalten geht nix vor und nix zurück.
Den Feliway-Stecker hatte ich nur am Anfang im Einsatz. Habe ihn nun seit 10 Tagen nicht mehr im Einsatz. Am Verhalten der beiden war keine Veränderung erkennbar nach Absetzen des Steckers, sodaß ich diesen jetzt weglassen kann.
Zu Urmels Frage nach dem Gehoppse: Das ist selten der Fall. Dieses Buckel-Gehoppse hat eher den "Ich bin erschrocken"-Charakter, wenn sie das mal zeigen. Steve zeigte es als Einzelkatze mir gegenüber. Die Imponiergetue-Show spielt sich nun am Kratzbaum oder am Kletterbalken ab. Letzterer eignet sich durch den Teppich ja auch hervorragend als Kratzbaum. Dort wird sich erst mal ausführlich gekratzt nach dem Motto: Schau her, ich bin der Stärkste! Oft kommt dann der andere Kater dazu und kratzt sich ebenfalls da, sodaß es ein "Synchronkratzen" wird - oder anders formuliert: Ein Showing-Off der Krallenkräfte. Im Anschluß daran ist der Ring freigegeben. Da sich das Scharr-Geräusch in den Katzenklos recht ähnlich anhört, hat dieses auf beide Kater aber eine gleiche Wirkung: Kaum hört der eine das, werden die Ohren gespitzt und im niedrigen Anpirsch-Gang mal zum Ort des Geschehens vorgedrungen.
Auf den Bauch legen: Ja, ist Gang und Gäbe. Meist ist es am Anfang Jakob, der sich hinlegt mit offenen Armen, irgendwann macht es dann mal Steve. Zeitweise laufen sie umeinander herum, sehen sich nicht direkt in die Augen, aber den Körper des anderen fixiert. Jakob springt aus dieser Position immer, während Steve erst mal mit den Pfoten 'stänkert'. Die beiden verstehen sich im Kampf gut und wechseln diese Bauchleger-Rollen auch gut durch. Das ist klar zu erkennen, daß die beiden die Rollen in regelmäßigen Abständen tauschen. Auch das locken und lauern (Maunzen und dann schnell hinter irgendwas verstecken und auf den anderen warten) spielen beide miteinander.
Ich verstehe nur nicht, warum die beiden diese "Kampfharmonie" nicht ins Spiel transportieren können (oder gar in Fellpflege, Kuscheln, etc. - aber davon reden wir erst in 2,5 Monaten nochmal ;). Kaum sind sie außerhalb des Kampfes, tut Steve so, als ob er Jakob nicht leiden könne. "Kampfkuscheln" geht aber ausführlichst.
Das Fummelbrett habe ich versucht - Steve will für Futter nix arbeiten, außer Clickern. Mit Trockenfutter ist Steve überhaupt nicht zu kriegen; ist ja auch okay.
Das mit dem gemeinsamen Spiel kriege ich eben nicht hin. Es ist bedingt beim Clickern möglich, daß beide sich beteiligen. Allerdings - hier ist es paradox - macht hier Jakob ab und an mal einen auf "reserviert". Ist zwar da, dreht aber Steve den Rücken zu.
Auffällig ist auch, daß die beiden sich gerne bei der Toilette zoffen. Katzenklos gibt es drei. Eines auf dem Flur und zwei in der Toilette. Die beiden in der Toilette werden benutzt, das dritte nur dann, wenn die Toilette gerade besetzt ist. |
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Mikesch
Anmeldungsdatum: 07.12.2009
Beiträge: 1749
Wohnort: Bremen
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| Verfasst am: 19.09.2011 - 13:24 Titel: |
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Hm, also ich finde wirklich, es hört sich nach so kurzer Zeit des Beisammenseins schon sehr harmonisch an. Ich denke schon, dass die Zeit es bringen wird. Oder aber es ist halt einfach so: Gemeinsam spielen bzw. Kampf spielen ist okay. Mit Dosi gemeinsam spielen halt nicht. Da heißt es denn: einer spielt mit Dosi und der andere guckt zu.
Ich finde da nichts schlimmes dran. Auch wenn "Mann" :wink: sich etwas anderes wünscht. Vielleicht hast Du halt einfach in Steve so einen Charakter erwischt. Nimm es nicht so tragisch. Für mich hört es sich schon so an, als wenn sie ganz zufrieden bei Dir sind. Und das ist doch die Hauptsache.
Du Könntest es mal mit einem Fummelbrett probieren. Da kannst Du zwar nicht mitspielen, aber Du darfst die Leckerlies reinfüllen :lol: und dann beobachten. Und es gibt noch son Teil Kugel in einer Schiene. Warte mal, wie heißt das doch noch? Cat Design senses
Hier ein Link: http://www.zooplus.de/shop/katzen/katzenspielzeug/katzenspielzeug_beschaeftigung/118641
Und hier das Fummelbrett, das ich meine:
http://www.zooplus.de/shop/katzen/katzenspielzeug/katzenspielzeug_beschaeftigung/intelligenzspielzeug/113460
Kann man auch selber bauen, wenn man ein wenig kreativ und handwerklich geschickt ist (Eierkartons, Pappe etc.)
Sind es Wohnungstiger? Super, die Idee mit dem Kletterbalken! Katzen mögen ja meistens gern auf einem "Hochsitz" sitzen und alles beäugeln. |
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a-c-h-i-m
Anmeldungsdatum: 18.09.2011
Beiträge: 15
Wohnort: Nürnberg
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| Verfasst am: 19.09.2011 - 15:35 Titel: |
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Einer spielt mit und der andere guckt zu: Das funktioniert in die Richtung Achim spielt mit Jakob, Steve sieht zu. Achim spielt mit Steve und Jakob guckt.... nen Moment lang zu. Dann will er entweder mitspielen oder er geht sogar Steve an (eifersuchtsmotiviertes Kampfkuscheln, weißt ja...).
Beide sind Wohnungskater. Das mit dem Balken ist sowas... Hehe... Jakob ist da sofort rauf. Steve stand davor und maunzte "Ich will auch". Papa Achim hat Steve dann klettern gelernt (hochheben, am Po schieben usw...). Hat auch nach ner halben Stunde gut geklappt. Sogar so gut, daß beide sich jetzt nicht mehr nur horizontal sondern auch vertikal jagen ;) Nach drei Mal rauf und runter liegen se dann bei mir und hecheln *Grins*. Die Ablage (wozu hat man nen Keller...) da oben hat Jakob sich reserviert. Mag wohl daran liegen, daß er einfach muskulöser und klettergewandter ist. Wenn Steve da rauf geht, dann nur zum kampfkuscheln.
Gut, ich hab die beiden von Dir vorgeschlagenen Teile mit in den Einkaufskorb für die nächste Bestellung. |
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Mikesch
Anmeldungsdatum: 07.12.2009
Beiträge: 1749
Wohnort: Bremen
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| Verfasst am: 19.09.2011 - 16:04 Titel: |
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Scheint so, als wäre Steve ein wenig schüchtern und Jakob doch wesentlich selbstbewußter. Aber auch das kann sich (bei Steve) mit der Zeit geben. Du solltest halt nur aufpassen, dass Steve nicht zu kurz kommt. Weder beim kuscheln noch beim spielen. Es könnte sein, dass er sich dann mehr zurück zieht.
Evtl. ruhig mal Jakob 10 Min. in die Küche sperren mit leckerm Futter und die Zeit nutzen und mit Steve spielen. Oder wenn Jakob schläft, Steve schnappen und in einem anderen Zimmer spielen. Vielleicht schaffst Du das ja mit Trick 17 ohne Jakob allzusehr vor den Kopf zu stoßen :wink:
Man könnte auch versuchen, das Selbstbewußtsein bei Steve mit Bachblüten (Homöopathisch) zu stärken.
Edit: Wie sieht es denn aus mit Bildern der beiden? Wir stehen auf Foddos! 8) |
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a-c-h-i-m
Anmeldungsdatum: 18.09.2011
Beiträge: 15
Wohnort: Nürnberg
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| Verfasst am: 19.09.2011 - 16:43 Titel: |
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Um das Selbstbewußtsein von Steve zu stärken habe ich das Clicker-Training begonnen. Dadurch kommt er deutlich aus sich heraus. Der Weg ist gut, aber noch nicht alles ;) Das ist die Schwierigkeit, daß Steve nicht zu kurz kommt. Darauf liegt auch mein Fokus. Und es ist mit ein Grund, warum ich einen Weg suche, die beiden miteinander zu vereinbaren / zu integrieren.
Das mit dem Jakob und weg ist schwierig: Machst Du nämlich eine Türe zu, geht auf der anderen Seite das Gemaunze los und innen das Gegengemaunze und Gescharre und Gepfötele und "Dosi! Mach mal auf da!!!". Den Steve kann man dann noch einigermaßen ins Clickern o. ä. verwickeln, allerdings guckt der dann auch dauernd zur Tür. Also da vermissen beide sich sofort, wobei eben Steve etwas distanzierter ist (aber nicht so wirklich). Jakob von Steve zu trennen führt in Stress: Der dreht am Rad und ist nicht mehr abzulenken. Das beste Leckerli interessiert den (als ausgewiesenen Vielfraß) nicht mal mehr (das grenzt an ein Wundern - Nein, es ist eins!). Sobald Jakob irgendwas mitbekommt, steht der auch auf der Matte. Spielen, Essen, vorhin habe ich den Steve gebürstet - Jakob steht sofort da. Und wenne die Türe zumachst - siehe oben...
Jakob hat nen andauernden Höchstsensibilitäts-Radar, der alles registriert und sofort alles in Marsch setzt, sobald irgendwas sein könnte. Jakob will auch wissen, ob die Spielangel vom Steve besser ist als seine (nee, die gibt's bei zooplus im Dreierpack...), ob der Federwedel besser ist als seiner (nee, Dreierpack, kennst doch schon...), ob das Futter ein anderes ist als seines (zeig mal, wie schmeckt deines denn?!) und so weiter und so weiter und so weiter *seuuuuuuuuuuufz*.
Zu den Bildern: Das habe ich im letzten Post probiert mit dem Ergebnis: Sie dürfen das nicht, weil sie müssen mindestens 1 Beitrag geschrieben haben und 1 Tag angemeldet sein, weil wir haben Angst vor Spam und die Welt ist schlecht und überhaupt. Sobald ich darf, werde ich... |
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Mikesch
Anmeldungsdatum: 07.12.2009
Beiträge: 1749
Wohnort: Bremen
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| Verfasst am: 19.09.2011 - 17:18 Titel: |
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Auf die Bilder freue ich mich schon!
Tja, ich würde dann wirklich einfach noch etwas Zeit ins Land gehen lassen. Abwarten und Tee trinken. Vielleicht gibt es sich ja doch noch und Steve taut ein wenig auf/kommt mehr aus sich heraus mit der Zeit.
Ansonsten wüßte ich jetzt so spontan auch nix mehr. Vielleicht meldet sich ja noch ein anderer Fori, dem ein Geistesblitz wiederfährt :wink:
Aber interessieren würde es mich schon. Vielleicht meldest Du Dich in ein paar Wochen noch einmal und erzählst, wie es dann ist. Aber nicht vergessen, vorher Bilder einzustellen 8) |
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a-c-h-i-m
Anmeldungsdatum: 18.09.2011
Beiträge: 15
Wohnort: Nürnberg
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| Verfasst am: 19.09.2011 - 18:05 Titel: |
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Ich lese gerade ein Katzenbuch (Warum machen Katzen einen Buckel?; Desmond Morris).
Mir fiel schon seit längerem auf, daß Steve seine Machenschaften im Katzenklo nicht mehr verscharrt. Das tat er in seinen paar Tagen als Einzelkatze regelmäßig. Ich bin mir sehr sicher, daß das mit Jakobs Ankunft umgesprungen ist - es fiel mir nur nicht gleich auf.
Nun lese ich, daß der ranghöchste Kater es sich erlaubt, speziell seine besonders gut riechenden (wir Dosis kennen das ja...) Exkremente nicht zu vergraben. Die ganze Welt soll was davon haben!
Das macht Steve. Nun kommt die interessante (für mich lustige - für Steve wahrscheinlich gar nicht) Sache dazu, daß Jakob schön regelmäßig die Dinge zuscharrt, welche Steve eben offen lies. Noch mehr: Er lauert regelmäßig drauf und geht sofort in die Toilette, wenn Steve fertig ist, um mit dem großen Umgraben zu beginnen.
Das bedeutet für mich, daß Jakob die Authorität von Steve damit im wahrsten Sinne des Wortes "untergräbt". Das wiederum würde auch erklären, warum Steve sofort nachgucken geht, wenn er Scharrgeräusche aus dem Katzenklo hört. Und wenn ich das Klo saubermache, ist Jakob grundsätzlich am untersuchen, was ich da im Klo gemacht habe und er fängt wieder das rumgraben und rumscharren an.
An die Experten: Kann es möglich sein, daß sich der Zoff im und am Klo deshalb abspielt? Und daß dieses möglicherweise der schwelende Konflikt ist? Jakob ist ein Scharrfanatiker. Er ist nicht nur bei Steve so - er vergräbt seine eigenen Dinge mehrere Minuten lang. Das dauert - ewig! Außerdem ist die Streu dann regelmäßig durch drei Zimmer verteilt. Der Kleine hat höchste Motivation in der Sache!
Kann das der "große" Konfliktpunkt sein? Ich kann nun Jakob nicht bitten, mit dem Hinterherscharren aufzuhören - aber ich würde es gerne herausfinden, ob das der Knackpunkt ist. Habt Ihr Ideen, wie ich das mal anstellen kann (muß mir nur von der Feuerwehr mal ne Gasmaske ausleihen...)? |
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fluegerl
Anmeldungsdatum: 26.01.2006
Beiträge: 783
Wohnort: Grafing b. München
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| Verfasst am: 19.09.2011 - 19:57 Titel: |
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Hallo Achim!
Also, so richtig viel kann ich jetzt nicht beitragen. Aber dieses "Kampfkuscheln" kenn ich zu gut. Eddy und Felix waren Brüder, also wirklich von der ersten Sekunde ihres Lebens zusammen. Ein miteinander spielen war trotzdem nicht möglich. Wenn sich die beiden miteinander beschäftigt haben, dann haben sie entweder ausgiebigst miteinander gekuschelt, sich geputzt usw. Oder aber sie sind als ein Fellknäuel mit acht Beinen und buschigen Schwänzen durch die Wohnung gerollt :shock:. Manchmal sah und hörte sich das richtig heftig aus/an. Aber keine fünf Minuten später haben sie sich dann wieder geputzt. Eddy ist sowieso schwer zum Spielen zu animieren. Felix war da aktiver.
Von dem her finde ich auch, dass sich das bei euch alles nach einer normalen Zusammenführung anhört, bei der halt erstmal die Fronten geklärt werden müssen.
Das mit den KaKlos ist wirklich interessant. Bin ja mal gespannt, ob dazu noch jemand was weiß. |
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a-c-h-i-m
Anmeldungsdatum: 18.09.2011
Beiträge: 15
Wohnort: Nürnberg
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| Verfasst am: 19.09.2011 - 20:17 Titel: |
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Hi fluegerl,
ich kenn die knallenden Schulterüberwürfe ;) Gott sei Dank wohne ich in nem Haus mit extrem guten Wänden, sodaß meine Nachbarn davon nix mitkriegen. Hatte schon ne Wohnung, da hätte sowas böses Theater gegeben. Denn die Herren treffen sich ja auch nachts mal zu ner Spezial-Kuschelstunde. Auf die Nummer mit dem Putzen warte ich ja noch. Jakob will, Steve zickt rum. Manchmal täte es mir gut, wenn ich ihm mal sagen könnte, daß er sich anstellt wie... ich spar's mir.
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a-c-h-i-m
Anmeldungsdatum: 18.09.2011
Beiträge: 15
Wohnort: Nürnberg
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| Verfasst am: 19.09.2011 - 22:49 Titel: |
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So, hier kommen die gewünschten Bilder (ich hoffe, es sind Euch nicht zu viele). Im Bild des vorhergehenden Posts "besprechen" beide gerade die Modalitäten der nächsten Runde im Kampfkuscheln. Der Kater, welcher sich lang macht, ist Steve. Wenn Jakob aus der aktuellen Position nicht so wirklich zu erwischen ist, zeigt Steve sich gerne hilfsbereit und kommt auf die Seite rum:
Aber mal im Einzelnen - das hier ist Steve:
und jener hier ist Jakob:
Wie man unschwer sehen kann, ist Jakob gezeichnet von seiner Vergangenheit. Aber extrem lieb! Gerade hat er zwei Stunden in meinen Armen geschlafen.
Die beiden kann man dadurch unterscheiden, daß Jakob den stetigen Ausfluß an seinem rechten Auge (eine chronifizierte Hinterlassenschaft des Katzenschnupfens, mit dem er ins Tierheim kam) hat, einen leicht schielenden Blick und die rechte Vorderpfote komplett weiß ist. Steve hat an allen Pfoten deutliche schwarze Anteile, sein Kinn ist schwarz - im Kampfgeschehen hat er eine weitaus deutlichere Körpersprache. Er ist ein Halblanghaar, Jakob ein europäischer Kurzhaar-Wrestler.
Apropos Wrestling - die beiden mit einigen Impressionen aus ihrer Lieblingssportart, dem Wrestling Kampfkuschel-Fight:
Das hier ist Steve als er den Jakob zum allerersten Mal erblickte:
Dieses Gesicht läßt wirklich keine Fragen offen :)
Aber es gab auch - leider nur sehr selten - diese Momente hier (leider sind die nur am Anfang mal da gewesen und mittlerweile gar nicht mehr):
Kennt Ihr noch die beiden Opas aus der Muppetshow beim Lästern??? Hier sind sie wieder - in Katzenform:
Jakob am Kletterbalken mit der Federangel - hat quasi gerade den Vogel vom Baum geholt:
und Steve, wenn er es sich gut gehen läßt:
Ich hätte noch viele weitere Bilder, aber das sind nun genug ;)
lg
Achim
P.S.: Ich hoffe, die Admins hauen mir nun keinen auf den Deckel... |
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Mikesch
Anmeldungsdatum: 07.12.2009
Beiträge: 1749
Wohnort: Bremen
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| Verfasst am: 20.09.2011 - 07:58 Titel: |
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Hallo Achim!
Da hast Du aber zwei wunderschöne Katermänner! :love4:
Hm, das mit dem Klo: Wie viele Klos hast Du denn? Vielleicht würde es besser werden, wenn Du noch ein zusätzliches aufstellst, wenn es bei Dir möglich ist?
Also scheint Steve nicht unbedingt an Minderwertigkeitskomplexen zu leiden, sondern zeigt evtl. nur dem Jakob, dass er der Herr im Haus ist. Das kann auch in der ersten Zeit etwas extremer sein und später nachlassen, wenn die Fronten endgültig geklärt sind. Und das scheint ja noch nicht der Fall zu sein.
Tja, das mit dem Streu kenne ich auch. Ich habe dann probiert, ob meine Miezerls auch Haubenklos, allerdings ohne Klappe!, annehmen. Sie tun es. So ist es etwas weniger Strandfeeling geworden. Habe allerdings die XXL-Klos genommen, damit sie auch genug Platz und Höhe haben. Und die blöden Filter raus, damit die Stinkiluft vernünftig abziehen kann.
Diese hier: http://www.zooplus.de/shop/katzen/katzentoilette/haubentoiletten/15121 |
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a-c-h-i-m
Anmeldungsdatum: 18.09.2011
Beiträge: 15
Wohnort: Nürnberg
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| Verfasst am: 20.09.2011 - 09:05 Titel: |
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Hallo Mikesch,
meine Jungs haben drei Toiletten. Exakt genau das von dir beschriebene Modell.
Allerdings fühlten sich beide darin nicht wohl, sprangen da immer recht hastig heraus (machte Steve auch schon als Einzelkatze). Ob mit Klappe oder ohne. Also habe ich aus dieser Toilette zwei gemacht, die Haube umgedreht (das Filterloch dicht gemacht) und noch ne dritte Toilette aufgestellt (Standard-Modell). Also die Herren haben Riesen-Toiletten, in die sie auch zu zweit passen würden - aber nicht müssen.
Gerade geht's hier wieder tüchtig rund - auch so eine Beobachtung von mir: Jedes Mal, wenn ich vom Joggen nach Hause komme und mich dusche, knallt's draußen, weil sie sich wieder über die Schulter schmeißen. Bad und Toilette sind bei mir kombiniert. Also dieser Bezirk da hinten hat irgendwas, womit beide lange brauchen, um sich zu einigen... |
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Mikesch
Anmeldungsdatum: 07.12.2009
Beiträge: 1749
Wohnort: Bremen
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| Verfasst am: 20.09.2011 - 09:58 Titel: |
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| a-c-h-i-m schrieb: | Also habe ich aus dieser Toilette zwei gemacht, die Haube umgedreht (das Filterloch dicht gemacht) und noch ne dritte Toilette aufgestellt (Standard-Modell).
Also dieser Bezirk da hinten hat irgendwas, womit beide lange brauchen, um sich zu einigen... |
Hi hi - auch nicht schlecht :lol:
Hm, stehen denn alle Toiletten in einem Raum? Wenn ja, vielleicht das mal ändern? Und dann schauen, ob sich dieses seltsame Verhalten dann auf alle Räume mit KaKlo bezieht oder nur auf das Bad.
Weißt Du mehr über die Vergangenheit Deiner Katermänner? Gerade in Bezug auf andere Katzen? Vielleicht liegt darin das Verhalten begründet. |
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a-c-h-i-m
Anmeldungsdatum: 18.09.2011
Beiträge: 15
Wohnort: Nürnberg
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| Verfasst am: 20.09.2011 - 11:24 Titel: |
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Zwei KaKlos stehen in der Toilette. Die werden beide angenommen. Mehr geht da nicht mehr rein, sonst kann ich mich nicht mehr rühren ;) Eine steht auf dem Flur. Diese wird weniger oft, aber auch genommen. Meist, wenn die Toilette besetzt ist. In die Küche mag ich keine stellen - Punkt. Im Wohnzimmer hatte ich eine stehen, allerdings wurde diese nur ein Mal beschnuppert und dann überhaupt nicht mehr angeschaut oder sonstwas.
Zur Vergangenheit der beiden:
Beide sind Fundtiere, die in Nürnberg vorgefunden wurden. Steve wurde Ende Juni eingeliefert mit Katzenschnupfen, einer eitrigen Zehe und Bindehautentzündung. Mehr weiß man von ihm nicht. Aufgrund der Verhaltensauffälligkeiten, die ich eingangs beschrieb, kann man sich manches allerdings ein wenig zusammen reimen.
Jakob wurde ebenfalls ordentlich krank im Juli vorgefunden, wurde zunächst auf die KRankenstation des Tierheimes gelegt, da er völlig untergewichtig mit Katzenschnupfen und sonstwas unterwegs war. Bei dem war wohl eingangs nicht ganz klar, ob er durchkommt. Zur Vergangenheit ist auch nix bekannt. Beide unterscheiden sich im Verhalten schon:
Steve war nach der Herfahrt vom Tierheim (sind nur 4km) komplett verängstigt und hat sich erst mal stundenlang versteckt. Jakob miaute ein paar Mal, ging aus der Transportbox und sah sich sofort neugierig um, wo er denn ist.
Jakob möchte mit Steve kuscheln, der empfindet das generell als Angriff. Beim übers Köpfchen lecken das gleiche. Gegenüber Menschen ist Jakob sehr aufgeschlossen, Steve kriegt große Augen und ist nicht so sehr begeistert. Steve erschreckt sehr häufig bei Türschlagen im Haus, Jakob interessiert das zwar, aber er stellt nicht gleich die Haare auf. Also Steve ist sehr schreckhaft und eigentlich auch sehr ängstlich. Er traut sich auch nicht aus größeren Höhen zu springen oder auf wackeligen Dingen zu gehen. Letzteres hält Steve auch gerne davon ab, auf meinem Schoß zu schlafen. Selbst bei maximaler Anspannung der Muskulatur ist ihm das noch zu wackelig. Jakob geht halt einfach, balanciert auch mal gerne auf der Türe herum. Bei Steve undenkbar. Jakov legt sich überall hin, während Steve sich nur dann getraut, wenn ich ihm ein weißes Handtuch hinlegte (dieses kann man nach längerer Zeit durch ein andersfarbiges ersetzen). Da ging er zum Beispiel auf dem Fenstersims um eine extra für ihn angeschafftes Kissen herum, indem er mit der einen Pfote auf dem Rahmen des Fenster tapste, mit der anderen Seite lief er am Fensterbrettrand, um bloß nicht dieses gute Stück zu berühren. Jakob ist sehr vorlaut und mit der Nase überall vornedran, während Steve eher schnell verschüchtert ist. Jakob ist sehr eifrig, während Steve schnell frustriert ist. Jakob ist leicht reizbar mit Spielangeln, während Steve außer einem optischen noch einen akustischen Reiz benötigt. Jakob ist in beginnenden Konfliktsituationen für mich verbal wenig erreichbar, während Steve auf einen Talk-Down sehr gut anspricht. Also mit beruhigendem Reden kommen eben die Dinge zustande, daß er es eben auch mal zuläßt, Jakob an sich kuscheln zu lassen. Jakob ist eher der Sportler, Steve eher ein trägerer Typ. Jakob spielt ewig, bei Steve gibt es so ne halbe bis dreiviertel Stunde, dann isses für ihn genug. Jakob will ewig schmusen, Steve hingegen möchte lieber öfter mal kurze Streicheleinheiten. Streicheln kann Steve schnell auf die Nerven gehen. Steve frißt eher verteilt in mehreren Etappen, wohingegen Jakob alles reinschaufelt, was er nur sieht und erwischt. Jakob zerlegt auch mal die Müllbeutel, falls da was drinnen sein könnte, was Steve gar nicht tut. Steve mag Naßfutter nur, wenn es seinem Namen Ehre macht: Es muß naß sein (mit Gelee, Soße, was auch immer) sein. Jakob verdrückt alles.
Wenn es ums Kloppen geht, ist Steve allerdings nicht mehr träge - da geht auf einmal die Sause ab! Die Federangel ist auch (aufgrund des Fluggeräusches) höchst interessant.
Steve löst gerne Aufgaben mit dem Kopf: Zum Bleistift wenn man ihm eine Kastanie unter eine Schachtel rollt, macht es ihm tierischen Spaß, herauszufinden, wie man diese Kastanie da drunter wieder hervorbekommt. Gib ihm aber etwas Futter zum Rauspföteln, passiert gar nix.
Gut, soweit das Profil mal im Groben. Weil es mir wichtig ist: Der eine ist nicht besser als der andere. Sie sind eben anders und doch an manchen Stellen ganz gleich. |
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Mikesch
Anmeldungsdatum: 07.12.2009
Beiträge: 1749
Wohnort: Bremen
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| Verfasst am: 20.09.2011 - 13:17 Titel: |
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Hm, Jakob scheint nicht so lange auf der Straße gewesen zu sein. Vielleicht ist er weggelaufen oder ausgesetzt worden und relativ kurze Zeit wieder "eingefangen" worden.
Bei Steve würde ich die Vermutung aussprechen, dass er längere Zeit auf sich gestellt war oder ein sehr einschneidendes negatives Erlebnis hatte und entsprechend vorsichtig oder auch schreckhaft reagiert.
Aber weißt Du, beide sind noch jung. Sie werden sicher ihre Erfahrungen nicht vergessen, aber Katzen sind sehr lernfähig. Und wenn Steve Dir und seiner Umgebung - und damit auch Jakob - vollends vertraut, wird sich sein Verhalten in einigen Dingen sicher positiv verändern. Ist nur die Frage, wie lange es dauert. Das kann in 3 Monaten sein, es kann aber auch 3 Jahre dauern. Du könntest Dir mal eine Bachblütenmischung für Steve zusammen stellen lassen. Das sollte aber von einer fachkundigen Person geschehen. Tierheilpraktikerin z. B. Bachblüten schlagen nicht bei jedem an, aber bei den meisten bringt es den gewünschten Erfolg.
Lies Dich doch mal zur Info hier ein:
http://www.bach-blueten-therapie.de/category/bach-blueten-fuer-tiere/
http://www.bach-blueten.eu/
Versetz Dich mal in Deinen Kater und mache den Selbsttest. Aber verlass Dich nicht auf das Ergebnis, sondern spreche es mit einer THP durch, bevor Du vielleicht Bachblüten kaufst/mischt.
http://www.bach-blueten-therapie.de/category/bachblueten-selbsttest/
Beide haben Glück, Dich gefunden zu haben. Du gehst auf die Katzen ein und hinterfragst. Ich habe das Gefühl, dass Du sehr sehr viel für die Katermänner tust und weiterhin tun wirst, um ihnen ein schönes Leben zu ermöglichen.
Das, was Du im Moment tust, ist denke ich alles, was Du für den Moment tun kannst. Den Rest wird die Zeit bringen.
Vielleicht hätte ein jeweils anderer Kumpel charakterlich besser zu Jakob und zu Steve gepasst. Aber ich habe das Gefühl, die beiden mögen sich und sie suchen sich ja auch, wenn Du einen "wegschließt". Manchmal ziehen Gegensätze sich auch an - wie im richtigen Leben :wink:
Ich würde mich sehr freuen, wenn Du ab und an mal berichtest, ob und wie das Verhalten sich ändert. Ich drücke Dir und den Katermännern alle Daumen, dass es Euch gut gehen wird und alle "zufrieden und glücklich bis an ihr Lebensende" sind. |
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a-c-h-i-m
Anmeldungsdatum: 18.09.2011
Beiträge: 15
Wohnort: Nürnberg
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| Verfasst am: 20.09.2011 - 14:07 Titel: |
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Mit Steve konnte ich ja schon so einiges bearbeiten: Seine Kratzbaum-Panik etwa ist gegangen - nicht nur das, mittlerweile benimmt er sich wie ein normaler Kater und nimmt's sogar zum imponieren. Solche Dinge sollen auch gehen - andererseits will ich nicht die Persönlichkeit von Steve verbiegen. Darauf hat er ja ein gutes Recht, einzigartig zu sein. Auch ein Recht darauf, mal anstrengend zu sein ;) Allerdings habe ich aufgrund seines Verhaltens ein wenig die Idee, daß er zu früh von seiner Mutter weggenommen wurde und vor allem auch wenig Bezug zu Menschen hatte in dieser Zeit.
Die beiden wurden mir vom Tierheim als passende Persönlichkeiten vermittelt. Das eben vor allem aufgrund der Tatsache, daß beide eigentlich recht lebhafte Typen sind (Steve eben etwas gemächlicher) und schon mal Kloppen wollen.
Nun ja, dann werde ich mich mal in die Bachblüten einlesen. Die Tierhomöopathin in nem nahegelegenen Center für Tierbedarf war auch schon meine Idee. Allerdings war diese nicht da, als ich mal nach ihr fragte.
Nun gut, danke für die Webseiten-Tipps! |
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a-c-h-i-m
Anmeldungsdatum: 18.09.2011
Beiträge: 15
Wohnort: Nürnberg
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| Verfasst am: 20.09.2011 - 18:09 Titel: |
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Hach ja...
Heute Nachmittag traute ich meinen Augen kaum. Steve liebt Kartons. Auch drinnen zu liegen - einzige Bedingung: Er darf nicht wirklich da hinein passen. Zu klein gibt es nicht, zu groß schon. Na wie auch immer. Habe Steve einen stabilen Umzugskarton festgeschraubt, in den er sich u. a. gerne legt, Als ich da hingucke, sehe ich, wie Jakob ihn ableckt. Und das dauerte... Normalerweise langt Steve gleich zu und macht deutlich, was Sache ist.
Nun ja, es reichte, um die Szene zu knipsen - wenn auch aus der Entfernung:
Steve erduldete es - für seine Verhältnisse - laaaange. Als ich Steve's Mund allerdings sah, wußte, das hat mit Begeisterung nicht so wirklich viel zu tun. Steve wollte gerade anfangen mit raufen, als ich ihn ruhig ansprach. Steve sah mich an, wutschnaubend. Ich bat ihn, ruhig zu bleiben. Er tat mir den Gefallen. Jakob machte sich nun dran, mit Steve zu kuscheln. Im zu engen Karton... Geht net so wirklich und Steve's (links) Blick sagt alles:
Hach jaaaaaaaaaaaa...................................... *seufz* der Sturschädel, ehrlich! Manchmal bewundere ich Jakob für seine Ausdauer, mit der er versucht, freundlich zu sein...
Mittlerweile bin ich konsequent dazu übergegangen, den beiden ein Leckerli zu geben, wenn sie sich nahe sind. Also nahe sitzen, nahe liegen. Unter der Prämisse, daß sie dabei friedlich sind und der Schwanz nicht peitscht ;) Allerdings glaube ich nicht so wirklich, daß die beiden merken, worum es mir dabei geht... |
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ClaudiaC
Anmeldungsdatum: 05.08.2006
Beiträge: 368
Wohnort: Sankt Augustin
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| Verfasst am: 20.09.2011 - 20:19 Titel: |
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Hallo Achim,
habe Deinen Bericht mit Interesse verfolgt.
Momentan befinden wir uns in der gleichen Situation. Allerdings mit Kätzin 5,5, Jahre und Katerchen 4 Monate.
Kätzin ist diejenige die Angst hat.
Den Bildern nach ist das bei Dir eindeutig der Steve. Das kann man gut an seiner Ohrhaltung erkennen. Lricht nach außen und unten gedreht.
Hatte mich schlau gemacht, da unser Mausi genauso aussieht, wenn der Kleine ihr zu Nahe kommt.
Den letzten Bildern nach zu urteilen, sieht das doch schon recht positiv aus.
Beim Spielen habe ich die gleichen Probleme, der Kleine spielt und Mausi schaut zu. Möchte ich sie bespielen, mischt sich der Kleine ein. Sperre ich ihn aus, schnüffelt Mausi an der Türe und an Spielen ist nicht zu denken.
Allerdings sind unsere Beiden erst seit 9 Tagen zusammen. Langsam entspannt sich Mausi etwas.
Wir haben Mausi auch schon als 3 Monate alte Katze bekommen. Zusammen mit zwei Brüdern (beide inzwischen verstorben). Mausi war von Anfang an sehr ängstlich und schreckhaft. Alle drei waren nicht gut sozialisiert.
Ich denke darin liegt das Grundproblem. Der Kleine ist sehr gut sozialisiert und entsprechend selbstbewusst.
Ich habe keine Ahnung, wie ich ihr Selbstbewusstesein soweit stärken kann, das sie sich etwas entspannt und sich dem Kleinen gegenüber mehr behauptet. (Sie kämpfen übrigens nicht, es wird nur gefaucht).
Werde jetzt bei Mausi eine "Bachblütentherapie" beginnen und hoffe, es hilft etwas.
Unsere beiden Brüder lagen sich ebenfalls ständig in den "Haaren". Büschelweise haben sie sich das Fell rausgerisssen. Geschmust und gekuschelt wurde gar nicht, trotzdem waren sie ein Herz und eine Seele.
Insofern sehe ich in dem heutigen Verhalten Deiner Beiden schon einen riesigen Fortschritt.
Vielleicht müssen wir lernen, manche Dinge einfach so geschehen zu lassen und uns nicht ganz so viele Gedanken zu machen. |
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a-c-h-i-m
Anmeldungsdatum: 18.09.2011
Beiträge: 15
Wohnort: Nürnberg
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| Verfasst am: 20.09.2011 - 22:06 Titel: |
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| ClaudiaC schrieb: | Hallo Achim,
habe Deinen Bericht mit Interesse verfolgt.
Momentan befinden wir uns in der gleichen Situation. Allerdings mit Kätzin 5,5, Jahre und Katerchen 4 Monate.
Kätzin ist diejenige die Angst hat.
Den Bildern nach ist das bei Dir eindeutig der Steve. Das kann man gut an seiner Ohrhaltung erkennen. Lricht nach außen und unten gedreht.
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Hallo Claudia,
diese Deutung kenne ich auch - allerdings scheint bei Steve die Welt a weng anders zu ticken. Gerade wenn er die Ohren so anlegt, wie man es hier schön sehen kann:
dann ist er derjenige, welcher aktiv stänkert. Jakob ist eher ein impulsier Kämpfer, der Steve gerne anspringt. Beide beginnen initial damit (Ausnahme: Gurrmaunzer-Kampf, bei dem beide sich sozusagen verabreden), daß sie den anderen "beißen", bevorzugt in den Schwanz, seltener in den Nackenbereich. Wenn der andere dann heiß ist, arbeiten beide unterschiedlich: Jakob springt und dann knallt es, weil beide auf den Boden knallen. Steve geht in diese ganz typische Haltung mit den angelegten Ohren und stänkert, indem er Jakob testweise mit den Pfoten etwas antätschelt (kein Pfotenhieb). Dann a weng mehr, dann (soweit räumlich möglich) geht er a weng um Jakob herum und versucht irgendwann an dessen Bauch oder Halsbereich zu springen. Wenn Steve so stänkert, legt Jakob sich grundsätzlich seitlich hin und erwartet Steve mit mehr oder minder offenen Armen.
Diese angelegten Ohren sieht man bei Steve auch, wenn er gar keinen Gegner hat. In diesem Foto spielt er mit mir (Schnur wegziehen), da war er noch Einzelkatze:
Ich gestehe, daß mir Steve von seiner Körpersprache von Anfang an ein gewisses Rätsel war, da das, was ich in Lehrbuch-Bildern sah und was da beschrieben wurde, nicht so richtig mit dem vereinbar war, was er zeigte... Aber zugegeben: Ich bin da zu wenig firm mit dem Ganzen.
| Zitat: |
Beim Spielen habe ich die gleichen Probleme, der Kleine spielt und Mausi schaut zu. Möchte ich sie bespielen, mischt sich der Kleine ein. Sperre ich ihn aus, schnüffelt Mausi an der Türe und an Spielen ist nicht zu denken.
Allerdings sind unsere Beiden erst seit 9 Tagen zusammen. Langsam entspannt sich Mausi etwas.
Wir haben Mausi auch schon als 3 Monate alte Katze bekommen. Zusammen mit zwei Brüdern (beide inzwischen verstorben). Mausi war von Anfang an sehr ängstlich und schreckhaft. Alle drei waren nicht gut sozialisiert.
Ich denke darin liegt das Grundproblem. Der Kleine ist sehr gut sozialisiert und entsprechend selbstbewusst.
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Eben! Das denke ich auch, dem Steve fehlt da was. Dies ist auch ein Stück weit der Grund, warum ich mir wünsche, daß er sich dem Jakob öffnet, einfach um diese Nestwärme zu erfahren. Möglicherweise vermenschliche ich den psychologischen Gedanken dahinter zu sehr, doch exisitiert bei mir die Idee, Steve könnte dadurch an Lebensqualität gewinnen. Und das wird ja verdammt nochmal endlich Zeit, daß er die hat :)
Steve baut gut Selbstbewußtsein im Clickertraining auf. Da ist er auch wesentlich schneller im Lernen. Liegt wohl daran, weil beide ne unterschiedliche Motivation mitbringen. Steve scheint eher am Denken interessiert, Jakob wirkt wie der praktische Handwerker. Es gibt dem Steve Aufwind!
Ich war in den letzten beiden Tagen auch sehr konsequent und habe Jakob zurückgewiesen beim Spielen mit Steve. Natürlich wurde er dafür belohnt, wenn er still da saß und zusah. Heute scheint wirklich ein guter Tag zu sein, denn Jakob hat sich recht geduldig hingesetzt und zugesehen. Er war etwas mit mir beleidigt, hat regelmäßig weggesehen, wenn ich ihn ansah. Hadder mich net lieb gehabt. Jedoch bekam er es am späten Nachmittag und vorhin in der zweiten Runde gut hin. Freilich kam irgendwann der Punkt, da überkam ihn die Spiellust.
Das war eben ein Aspekt, weil ich es nicht übers Herz brachte, den Jakob zurückzuweisen. Vor allem weil er laut Tierpfleger im Tierheim sehr darunter litt, daß er bei zwei Katzen war, die sich kannten und die ihn, naja, immer so als fünftes Rad am Wagen liegen liesen. Da kommst von der Gasse, wo keiner für dich da war, kommst ins Tierheim, packst es gerade mal noch, dann kommst zu zwei Artgenossen, die dich net wollen und schließlich nehm ich ihn mit und Steve will ihn dann net. Ich weiß, man soll die Zweitkatze die ersten Tage lang nicht streicheln - das war mit meinem Herz nicht vereinbar gewesen, daß ich ihn nun auch noch links liegen lasse. Darunter wollte ich ihn hier nicht auch noch leiden lassen. Das kann man mir durchaus ankreiden, daß ich das falsch gemacht habe.
| Zitat: |
Ich habe keine Ahnung, wie ich ihr Selbstbewusstesein soweit stärken kann, das sie sich etwas entspannt und sich dem Kleinen gegenüber mehr behauptet. (Sie kämpfen übrigens nicht, es wird nur gefaucht).
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Wenn Du magst, investier' einfach mal zwei Euro in so nen Clicker zum Testen - oder nimm nen Kugelschreiber, schnalz mit der Zunge, was auch immer. Letzteres gibt's kostenlos :)
Ich hab mich an diesen Sites orientiert:
http://www.tierakademie.de/katzenw.html
http://katzentraining.wordpress.com/2011/08/20/schritt-1/
http://www.lasercats.de/clickertraining.html
http://www.fliffis.info/ziele.html
Garantie ist es natürlich keine. Eigentlich wollte ich nicht clickern, stand dem Thema net grad positiv gegenüber. Allerdings suchte ich nach einer Möglichkeit, Steve dabei zu helfen, sich emotional wieder gerade hinzustellen. Und da waren sich die Berichte einig: Das bringt was! Deshalb bin ich über meinen Schatten gesprungen und ich kann es für Steve bestätigen. Durch diese Aufmerksamkeit hat er sich mir gegenüber noch weiter geöffnet, ja er fordert sogar sein Training, indem er an den Platz geht, an dem wir beide alleine miteinander angefangen haben und dann schaut er so herzerweichend wartend, daß ich gar nicht anders könnte ;)
| Zitat: |
Werde jetzt bei Mausi eine "Bachblütentherapie" beginnen und hoffe, es hilft etwas.
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Bitte halte mich da mal mit auf dem Laufenden, bin ja auch gerade etwas am herumschauen. Wobei ich nach den heutigen Erlebnissen da nicht mehr geneigt bin, so einzugreifen. Vielmehr die Dinge mal so laufen lassen und gucken, ob sich das vielleicht sogar stabilisiert.
| Zitat: |
Unsere beiden Brüder lagen sich ebenfalls ständig in den "Haaren". Büschelweise haben sie sich das Fell rausgerisssen. Geschmust und gekuschelt wurde gar nicht, trotzdem waren sie ein Herz und eine Seele.
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Steve blinzelt mich ja sehr oft an, was ja quasi wie ein Lächeln sein soll und meint, es ist alles in Ordnung. Haben Deine beiden Brüder das untereinander auch gemacht, wenn der eine dem andere begegnet ist oder die sich gegenüber lagen - sich angeblinzelt und sich gegenseitig den Alles OK-Blinzler gegeben?
Mir begegnet da nämlich folgendes:
So sieht Steve mich an:
und ne Sekunde später den Jakob so:
| Zitat: | | Vielleicht müssen wir lernen, manche Dinge einfach so geschehen zu lassen und uns nicht ganz so viele Gedanken zu machen. |
Andererseits nehmen wir unsere Verantwortung einfach ernst :) |
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ClaudiaC
Anmeldungsdatum: 05.08.2006
Beiträge: 368
Wohnort: Sankt Augustin
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| Verfasst am: 21.09.2011 - 18:13 Titel: |
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Hallo Achim,
[/quote]Wenn Steve so stänkert, legt Jakob sich grundsätzlich seitlich hin und erwartet Steve mit mehr oder minder offenen Armen[quote]
Symbolisiert das Hinlegen dieser Art nicht Unterwerfung? Was dem dann wiedersprechen würde, das Steve ängstlich ist.
[quote]Diese angelegten Ohren sieht man bei Steve auch, wenn er gar keinen Gegner hat. In diesem Foto spielt er mit mir (Schnur wegziehen), da war er noch Einzelkatze | Zitat: |
Wenn ich mich recht erinnere kommt es insgesamt auf die ganze Körperhaltung an. Mausi hat auch öfters diesen "Gremlim-"Ausdruck", wenn sie über etwas scharf nachdenkt.
Da sie nun schon 5,5, Jahre hier ist, unterscheide ich das wohl intuitiv, wann sie Angst hat und wann sie nur scharf nachdenkt.
Eines Deiner ersten Fotos hatte mich an die ängstliche Mausi denken lassen.
| Dies ist auch ein Stück weit der Grund, warum ich mir wünsche, daß er sich dem Jakob öffnet, einfach um diese Nestwärme zu erfahren. | Zitat: |
So geht es mir mit Mausi auch. ich hatte gehofft, nachdem ihr doch sehr dominanter Bruder verstoren war, das sie mit so einem Kleinen eher kuschelt oder eine Beziehung aufbauen kann, als das mit ihrem Bruder möglich war.
Mit dem zuerst verstorbenen Bruder hatte sie sich auch wesentlich besser verstanden, obgleich beide Brüder zusammen es ihr nicht leicht gemacht hatten. War sie mit Sputnik alleine, kamen die mausi und er gut miteinander aus. Allerdings hatte Sputnik auch einen etwas anderen Charakter als sein Bruder Möppi.
Als wir die drei damals zu uns holten habe ich eine tägliche Spielzeit eingeführt. Das auch beibehalten (weil die Mausi und Möppi darauf bestanden hatten) als wir das Gehege hatten.
Um Mausis Tagesrythmus nicht zu verändern und sie dadurch noch mehr zu verunsichern, habe ich die Spielstunde beibehalten. Allerdings hat sie auch zuvor nur sehr selten mitgespielt. Anfangs dachte ich immer das liegt an ihrem Bruder. Im Laufe der Zeit stellte sich aber heraus, das sie sich durchaus durchsetzen kann, wenn sie tatsächlich einmal bespielt werden will. Also meist tatsächlich einfach keine Lust dazu hat.
Nach der Spielrunde gibt es immer leckkerlis. Momentan will sie so gut wie gar nicht spielen, nimmt aber inzwischen die Leckerlis wieder.
Insofern fürchte ich, das mit clickern bei ihr nichts zu erreichen ist. Sobald der Kleine sich einmischt haut sie ab.
| Ich weiß, man soll die Zweitkatze die ersten Tage lang nicht streicheln | Zitat: |
Davon habe ich bislang nichts gelesen. Wir haben uns von Anfang an um den Kleinen gekümmert. Ihr aber gleichzeitig ebensoviel Aufmerksamkeit geschenkt. Sofern sie das zugelassen hat.
Mit den Bachblüten habe ich heute begonnen. Scheint schon gewirkt zu haben. Als ich eben nach oben kam, war Mausi bereit sich beschmusen zu lassen. Normalerweise schläft der Kleine um diese Zeit.
Kurzzeitig konnte ich sie streicheln, dann kam der Kleine und ging dazwischen. Also Mausi macht wieder einen Rückzieher. Wir haben dann noch dreimal einen Anlauf gestartet, jedesmal kam der Kleine wieder. Danach hatte sie wohl genug, er sass gerade auf ihrem Minikratzbaum, sie langt mehrfach mit der Pfote nach ihm. Dann hat sie allerdings das Zimmer verlassen und Enzo ging gleich nach ihr.
Das war nun das erste Mal, das sie ihren Unmut derart nachdrücklich gezeigt hat.
Ob die Jungens sich gegenseitig angeblinzelt haben, kann ich nicht mehr sagen. Sputnik starb ja bereits vor 3 Jahren. Ich habe gerade versucht, in alten Filmchen nachzusehen, konnte aber auf die Schnelle nichts dazu finden.
Mausi und Möppi machen/machten das mit uns. Untereinander ist mir das allerdings auch nicht aufgefallen. Die haben zwar sehr viel mit Augen und Ohren untereinander kommuniziert, das war aber in den meisten Fällen nicht sonderlich freundlich gemeint.
Enzo blinzelt mit mir gar nicht. Er reibt Köpfchen, buckelt und schleckt, miaut, um seine Zuneigung zu Bekunden.
Ich sehe das schon als gewisse Verpflichtung, wenn ich Tiere zu mir nehme, auch zuzusehen, das es ihnen so gut wie möglich geht. Nicht nur um das physiche sondern auch um das psychische Wohlbefinden zu kümmern.
Und es soll nicht nur meiner Lieblingskatze gut gehen, sondern auch der zweitliebsten Katze. |
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ClaudiaC
Anmeldungsdatum: 05.08.2006
Beiträge: 368
Wohnort: Sankt Augustin
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| Verfasst am: 21.09.2011 - 18:13 Titel: |
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| Ups, das war nun genau verkehrt herum. Das mit den Zitaten, übe ich noch ;-) |
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a-c-h-i-m
Anmeldungsdatum: 18.09.2011
Beiträge: 15
Wohnort: Nürnberg
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| Verfasst am: 21.09.2011 - 20:12 Titel: |
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| ClaudiaC schrieb: | | Ups, das war nun genau verkehrt herum. Das mit den Zitaten, übe ich noch ;-) |
Soll vorkommen ;)
Zur Unterwerfung:
Da habe ich mal nen wunderschönen Artikel hier im Forum von UrmelMurmel über Katerkämpfe gelesen -> http://www.wetterau-katzen.de/phpbb/viewtopic.php?t=5385. UrmelMurmel schreibt mehrere Antworten im Thread, die sich alle auf dieses Kampfverhalten beziehen. Unbedingt lesenswert!!!
Zur Gestik/Mimik in Bezug auf Angst: Steve ist ohnehin in vielen Situationen ein Angsthase - bei Gewitter und Staubsauger sitzt er gelassen da (ich sag's ja: Verdrehte Welt...). Steve haut entweder ab (da drin hat er Übung ;) oder er sträubt sein Fell, macht nen Buckel, Schwanz 3x so breit und guckt. Wobei ich gestehen muß, ich hab Steve erst ein Mal mit wirklicher heftiger Angst gesehen: Auf der Fahrt vom Tierheim hierher. Nur hab ich da offen gestanden nicht wahrgenommen, wie seine Mimik da aussah.
Zur Spielstunde/Leckerlis:
So wie Du befürchtest, daß es mit Mausi geht, so ging es mir mit Steve. Jakob kam angerauscht ("Juhuuu! Futter Partyyyyyy! Schmeiß das komische Klackerdings wech, Riesenkatze - die Leckerli schmecken auch ohne gut!!!") - und Steve zog sich zurück. Genau da, aus diesem resignierenden Rückzugsverhalten - wollte ich Steve ja genau damit herausholen!
Beim Clickern beginnt man die klassische Konditionierung (Aufbau der Verknüpfung "Auf Click folgt sofort das Leckerli") ohnehin mit jeder Katze einzeln. Ich habe Steve separat mitgenommen. Steve ist soweit distanziert von Jakob, daß er zwar schaut, wenn der miaut und macht und werkelt, aber er war gut zu konditionieren. Ist ja auch kein Ding: Nimmst 10-15 Leckerli, clickst, und gibst das Leckerli in weniger als 1 sek. Das machste dann halt bis die Leckerli durch sind. Dauert 2-3 min und a paar Mal haben se das kapiert. Dann grinsen se schon, wenn se den Clicker sehen. Von der Stelle an habe ich sie dann gemeinsam trainiert - vor allem habe ich dem Jakob dabei "Sendepause" angewöhnen können, indem ich ihn belohnt habe, wenn er sich eben zurückhielt und trotzdem dabei blieb. Was soll ich sagen? Heute klappt das schon wieder! Er sieht zu und läßt Steve und mich spielen und scheint kapiert zu haben, daß er genauso dran ist.
Also wenn die Mausi Leckerli nimmt, dann kannst bei ihr auch die Verknüpfung Click = Leckerli schaffen. Danach kann sie dann ja Denkübungen etc. vollziehen. Und Du kennst es ja sicher selbst: Wenn man etwas geschafft hat, geht man mit nem guten Selbstbewußtsein in den Tag. Ich denke auch, die Tatsache, daß Steve es nun schafft, auch in unmittelbarer Gegenwart von Jakob zu spielen und nicht seinen resignierten Rückzug anzutreten, liegt eben daran, daß er das Selbstbewußtsein aufbauen konnte. Da kam schnell der Punkt, daß er gespielt hat und wenn Jakob da war, nahm er die "Beute" in den Mund und trug diese unter großartigem Gebrumme davon, kam damit wieder, ging lieber wieder - so drehte er einige Runden. Hin und zurück, Gebrumme, Beute im Mund. Jakob habe ich dafür belohnt, daß er einfach liegen blieb und geduldig dem Geschehen als passiver Zuschauer beiwohnte.
Bei mir geht gerade die Post ab - die beiden Spielen gerae miteinander. Im Moment kein Geraufe - bloß versteck dich - ich seh dich - fang mich... okay, hätte ich meine Klappe gehalten... etzt gibt's wieder Mische... Kindergarten...). Ist aber erst das zweite Mal heute.
Claudia, ich finde, Du solltest der Mausi mal ne Chance geben mit dem Clickern :)
Bachblüten:
Ist das eine individuelle Mischung?
Daß Mausi mal hinlangt und sich durchsetzt ist ja ein gutes Zeichen! Sie grenzt sich und ihre Bedürfnisse ab. So ging es, wie ich gerade schrieb, halt bei Steve mit dem Gebrumme los. Er wollte spielen und sich das nicht mehr nehmen lassen, also hat er dem Jakob klare Grenzen definiert. Das klare Gegenteil der Resignation und dem Zulassen, daß sie ihre eigenen Bedürfnisse und sich selbst zurück stellt (was ja so das Wesen einer Depress00ßißß´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´´ <------------- für das hier ist nun Steve verantwortlich... Ich lasse das mal so stehen... weiter: was ja so das Wesen der Depression kennzeichnet, in die man geraten kann, wenn man sich selbst über längere Zeit zu sehr zurückstellt; vor Depression sind ja unsere Stubentiger auch nicht gefeit).
Im Ergebnis: Ich finde, Du solltest das Clickern mal versuchen ;)
lg
Achim |
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ClaudiaC
Anmeldungsdatum: 05.08.2006
Beiträge: 368
Wohnort: Sankt Augustin
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| Verfasst am: 21.09.2011 - 20:57 Titel: |
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Mausi haut grundsätzlich erst einmal ab, egal ob das nötig wäre oder nicht.
Wenn sie merkt, das doch keine Gefahr besteht, dann kommt sie ggf. wieder.
Problem beim Klickern wäe schon die Trennung. Das ging weder bei ihren Brüdern, noch bei Enzo. Hier sind immer alle Türen offen. Sobald eine davon geschlossen ist, fixiert sich Mausi derart darauf, das mit ihr nichts mehr anzufangen ist.
Mehr wie 4 - 5 Leckkerli verspeist sie auch nicht. Manchmal streikt sie auch ganz.
Enzo eine Sendepause anzugewöhnen wäre allerdings dringend nötig.
Das Problem liegt bei Mausi und Denken!
Beispiel: Mausi bekommt morgens ein Leckerli geschmissen, dieses verschwindet versehentlich unter dem Schrank. Mausi schaut ihm hinterher. Ca. 30 sec. lang, macht plötzlich einen Satz und will es fangen.
Ich möchte ja nicht schlecht übers Mausi reden, aber beim Denken kann man ihr zusehen. Das einzigste wobei sie wirklich flink ist, ist beim Jagen (Falter, Motten usw.)
Leider hält es nicht lange vor, wenn Mausi einmal grantig wird. In der Regel steht der Kleine nach 2 Sekunden wieder auf der Matte und provoziert. Und statt, das sie dann mal nachlegt, haut sie wieder ab.
Gerade wieder passiert.1444444444444444444444444444444444444444444444444444442
Das war Enzo, nachdem er sie eben verscheucht hat, nimmt er hier das Zimmer auseinander.
Momentan gebe ich zwei Bachblüten, selbst ausgesucht. Eine gegen Angst und eine zur Stärkung des Selbstbewußtseins. Ob es wirklich hilft? Vielleicht hat sie auch einfach nur die langsam das Näschen voll, von der kleinen Nervensäge.
Mausi war schon immer ausgesprochen geduldig, auch bei ihren Brüdern, mit denen sie als Kitten noch heftigst gekämpft hat, wie sich das gehört. Später konnten sie die Jungens sehr lange reizen, bis sie mal zurückschlug.
Ich bin mir manchmal gar nicht so sicher, ob Mausi sich immer zurückstellt, aufgrund ihres Wesens oder den Umständen. Oder ob ein gelegentlicher Rückzug von ihr nicht sogar gewollt ist.
Wenn sie möchte kann sie gelegentlich schon sehr deutlich machen, welche Bedürfnisse sie hat.
Schau einer in so ein Tier hinein...... |
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a-c-h-i-m
Anmeldungsdatum: 18.09.2011
Beiträge: 15
Wohnort: Nürnberg
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| Verfasst am: 22.09.2011 - 08:46 Titel: |
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| Warum beginnst Du dann nicht mit Enzo? |
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ClaudiaC
Anmeldungsdatum: 05.08.2006
Beiträge: 368
Wohnort: Sankt Augustin
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| Verfasst am: 22.09.2011 - 17:56 Titel: |
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Vermutlich würde ich damit Öl ins Feuer giessen.
Der Kleine drängt sich sowieso schon sehr in den Mittelpunkt, wenn ich ihm nun noch eine Extra-Behandlung zukommen lasse, an der sie nicht teilhaben kann, macht es das vermutlich noch schlimmer.
Heute hat sie sich fast den ganzen Tag im Keller verkrochen und wollte mittags nicht zum Spielen und den Leckerlis nach oben kommen.
Vorhin konnte ich sie beschmusen, ohne das Enzo dazwischengefunkt hat und sie bekam ihre Leckerlis, während Enzo in der Küche blieb.
Nun schläft er und sie geniest ihre Ruhe und tigert durchs Haus und Gehege. |
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a-c-h-i-m
Anmeldungsdatum: 18.09.2011
Beiträge: 15
Wohnort: Nürnberg
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| Verfasst am: 22.09.2011 - 18:01 Titel: |
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| ClaudiaC schrieb: | Vermutlich würde ich damit Öl ins Feuer giessen.
Der Kleine drängt sich sowieso schon sehr in den Mittelpunkt, wenn ich ihm nun noch eine Extra-Behandlung zukommen lasse, an der sie nicht teilhaben kann, macht es das vermutlich noch schlimmer.
Heute hat sie sich fast den ganzen Tag im Keller verkrochen und wollte mittags nicht zum Spielen und den Leckerlis nach oben kommen.
Vorhin konnte ich sie beschmusen, ohne das Enzo dazwischengefunkt hat und sie bekam ihre Leckerlis, während Enzo in der Küche blieb.
Nun schläft er und sie geniest ihre Ruhe und tigert durchs Haus und Gehege. |
ich brech die Diskussion an dieser Stelle ab und wünsche Deinen Katzen alles gute! |
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ClaudiaC
Anmeldungsdatum: 05.08.2006
Beiträge: 368
Wohnort: Sankt Augustin
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| Verfasst am: 22.09.2011 - 20:18 Titel: |
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| Dir mit den beiden Katern auch. |
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