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marianne7777
Anmeldungsdatum: 20.01.2012
Beiträge: 6
Wohnort: friesoyhte/cloppenburg
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| Verfasst am: 20.01.2012 - 17:59 Titel: frage zu fip |
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hallo ich heisse marianne und habe eine frage.
kann echinacea fip auslösen?
später erzähle ich mehr von mir. |
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Zwergnorweger
Anmeldungsdatum: 01.10.2011
Beiträge: 64
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| Verfasst am: 20.01.2012 - 19:08 Titel: |
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Wieso sollte es? Echinacea ist eine Familie von Arzneipflanzen, FIP ist eine Virusinfektion. Meinst Du, ob Echinacea-Gabe bei einer gesunden Katze mit positivem Coronavirusbefund (Coronavirus positiv dürfte der Normalfall bei Streunern und Tierheimkatzen sein) die Mutation der Viren zur "bösen", FIP auslöen könnenden Variante beeinflußt?
lG Matthias
PS.: Catgirlys FIP-Infoseiten kennst Du, wenn nicht, alle Infos auf einen Punkt gebracht. |
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marianne7777
Anmeldungsdatum: 20.01.2012
Beiträge: 6
Wohnort: friesoyhte/cloppenburg
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| Verfasst am: 20.01.2012 - 22:58 Titel: |
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danke matthias,
ja das meine ich. ich komme darauf weil seit dem 23.12.11 bis zum 15.01.12 4 katzen angebl. an FIP verstorben sind. Es waren 1 muttertier und 2 ihrer 7 monate alten jungen sowie ein weiteres 7 monate altes fellchen aus einem anderen wurf. also fällt die genetische bedingung aus. der ta der sie behandelt hat, hat ledigl. bauchflüssigkeit genommen und daraufhin FIP diagnostiziert. wir haben dann den ta gewechselt weil der alte ta keinerlei behandlung machen wollte unter dem vorwand das dies nur tierquälerei sei und das leiden der fellchen verlängern würde. der jetzige ta kämpft mit allen mitteln.
zurück zum echinacea. alle betroffenen tiere wurden aufgrund einer immunschwäche 14 tage lang mit echinacea behandelt. und nur diese fellchen erkrankten. daher meine vermutung, dass das echinacea die bildung der mutierten coronaviren zumindest begünstigte. denn allein die gabe von echinacea über einen so langen zeitraum ist schon nicht normal wie wir leider erst später erfuhren. |
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Zwergnorweger
Anmeldungsdatum: 01.10.2011
Beiträge: 64
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| Verfasst am: 21.01.2012 - 01:04 Titel: |
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Womit hat der erste TA FIP diagnostiziert, was für Diagnostik ist sonst alles aufgefahren worden? Blutbilder ggf. hier posten!
Konkret auf FIP: Immunfluoreszenztest (Uni Gießen) wäre der so ziemlich zuverlässigste Test direkt auf den Erreger. (bei "positiv" auf den Erreger nahezu 100% traurige Gewißheit, bei "negativ" immerhin 80% sicher negativ, wenn ich die Zahlen von Catgirtlys Webseite richtig im Kopf habe). Solang dieser Test FIP nicht knallhart bestätigt, würde ich auch kämpfen und versuchen, möglichst alles andere auszuschließen, bzw. zu vermeiden, etwas mit ähnlichen Symptomen zu übersehen und wegen einer nicht 100% gesicherten FIP-Diagnose eine mögliche Behandlung zu unterlassen. (Unsere Luna war mit Wasser im Bauch und hohem Fieber krank, wäre nach manchen der voreiligen FIP-Diagnosen schon tot oder eingeschläfert, das Mädel ist aber wieder wohlauf und munter..)
Wenn FIP zuverlässig gesichert ist, würde ich den Miezen so lang es geht, die letzten Tage schön machen.
Zu einem möglichen Zusammenhang Echinacea auf die unmutierten oder mutierten Viren oder aber Auswirkung Echinacea aufs Immunsystem beim Kampf gegen die evtl. schon mutierten Viren kann ich leider absolut nix sagen. |
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marianne7777
Anmeldungsdatum: 20.01.2012
Beiträge: 6
Wohnort: friesoyhte/cloppenburg
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| Verfasst am: 21.01.2012 - 12:02 Titel: |
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zunächst einmal beglückwünschen wir jeden, der einen guten ta hat. wir haben mehrere tä aufgesucht. leider ist es hier so, dass die diagnose folgendermassen gestellt wird. dicker bauch, helle schleimhäute, gelbe ohren = FIP. das mussten wir 3 x erleben. ich möchte hier auf die ta problematik auch gar nicht weiter eingehen, da wir jetzt einen ta haben, der gewissenhaft arbeitet.
Und eben weil wir uns mit den "girly-seiten" beschäftigt haben, sind uns diese dinge aufgefallen und wir wollten dies schnellstens ändern.
und wenn ich es richtig verstanden habe, dann ist es doch so, dass tiere, die den corona-virus in sich tragen, und nicht darauf getestet wurden, nicht mit immunstärkenden mitteln behandelt werden sollen, weil dies nur dazu dient den mutierten virus zu stärken. Und wenn dies so ist, dann ist es doch grundverkehrt jungtiere ungetestet mit ecchinacea zu behandeln. und das wird hier noch sehr verbreitet von den tä gemacht.
und mir ist es absolut unverständlich, dass wir angebl. 4 FIP-tiere hatten, die jetzt allesamt über die Regenbogenbrücke gehen mussten. denn so gehäuft habe ich es noch nie gehört.
sollte es noch einen ähnlich gelagerten fall geben, werde ich umgehend diesen Immunfluoreszenztest veranlassen. leider ist die einzige punktatprobe, die noch vorhanden ist, vom 15.01.12. und diese ist, wenn ich es richtig gelesen und verstanden habe, wohl zu alt, um noch verwendet zu werden. |
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Zwergnorweger
Anmeldungsdatum: 01.10.2011
Beiträge: 64
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| Verfasst am: 21.01.2012 - 15:48 Titel: |
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Bei unserer Luna waren wir im (geplanten, nicht verschiebbaren) Urlaub, die Katz mit ihren 5 Kitten zuerst bei einem Bekannten der Vorbesitzer, dann bei den Vorbesitzern selbst (bzw. nur kurz zum Säugen da, und dann wieder weg, sie hatte schon ihren Bruch mit den Leuten gemacht) und saß vergeblich vor unserer Terassentür. Als wir wiederkamen, eben völlig abgemagert, kugeldicker Bauch, Fieber. Ab in die TK, die Kitten geholt und mit Fläschchen gepäppelt. Katz untersucht, empfohlen, Kastration gleich zu machen und in dem Zuge mal die ganze Katz auszuleeren und zu inspizieren. Es wurden div. Gewebsproben ins Labor geschickt und v.a. eine Probe vom Erguß nach Gießen, "punktieren" im Wortsinne war da natürlich nicht nötig. Ansonsten war die Dame zwei Tage dort zur Beobachtung, dann heim zu uns mit Behandlung auf Symptome (Schmerzmittel, Hammerantibiotika) und von uns einfach viel Liebe und Aufpäppeln und Warten auf den Befund aus Gießen. Es war immer nur von "Verdacht auf FIP" die Rede. Die zusehende Besserung (Luna hat sich sofort trotz Halskrause wieder Vollzeit um ihre Kitten gekümmert, nach 5 Tagen mit allem, was sie bieten konnte, gegen die Halskrause gemeutert, und nach 7 Tagen mit allem, was sie bieten konnte incl. Protestschiß mit Ansage ihren Freigang eingefordert.... da hat eigentlich schon niemand mehr erwartet, daß der Befund aus Gießen doch positiv sein könnte....
Ob ein pflanzlicher Wirkstoff wie Echinacea das Immunsystem so in Aufruhr bringen kann wie die auf Catgirlys Seiten genannten, weiß ich nicht. Ich bin ja der soliden Schulmedizin nicht abgeneigt und der Homöopathie gegenüber manchmal eher skeptisch (je höher die Potenz, desto skeptischer...), und ich stufe von der Menschenheilkunde her Echinacea eher in die Wirksamkeit von kaltem Duschen oder sonstigen, dem Allgemeinbefinden schlimmstenfalls wirkungslosen, aber nicht schädlichen Maßnahmen ein. Ich vermute, daß da die mit mehr Erfahrung für Naturheilweisen und ggf. Homöopathie bei Katzen was kompetenteres dazu sagen können. |
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marianne7777
Anmeldungsdatum: 20.01.2012
Beiträge: 6
Wohnort: friesoyhte/cloppenburg
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| Verfasst am: 21.01.2012 - 16:01 Titel: |
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ganz so harmlos ist echinacea nicht. wir haben eine bekannte die hat MS und darf echinacea nicht nehmen, weil es Ihr sehr schaden könnte.
Es ist für uns halt eben auffällig, dass ausschliesslich tiere betroffen waren, die eben mit echinacea behandelt wurden.
hab ich das jetzt richtig verstanden? deine luna wurde positiv, also FIP-positiv, getestet und lebt immer noch???????? |
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Zwergnorweger
Anmeldungsdatum: 01.10.2011
Beiträge: 64
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| Verfasst am: 21.01.2012 - 17:10 Titel: |
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Nein, der Immunfluoreszenztest war natürlich negativ. Wir haben eben aufgrund der sichtbaren Besserung im Krankheitsverlauf immer mehr damit gerechnet, daß der Test nur negativ sein kann. Die ersten Tage waren aber zermürbend wie das Warten des Fixers auf sein HIV-Testergebnis...
Ob die Katz einen positiven Coronatiter hätte, keine Ahnung. Ändern könnten wir es sowieso nicht....
lG Matthias |
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Urmel
Anmeldungsdatum: 24.10.2006
Beiträge: 531
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| Verfasst am: 21.01.2012 - 19:07 Titel: |
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Marianne, mir drängt sich eher die Fragen auf nach dem Grund, aus dem die benannten Katzen Echinacea bekommen haben.
Ich persönlich würde nicht glauben, dass Ech. die Coronaviren zu einer Mutation nach FiP bringen könnten... kann das natürlich nicht wissenschaftlich belegen, ich glaubs nur einfach nicht.
Eine Immunschwäche, wegen der das Ech. gegeben wurde, allerdings schon. Insbesondere, wenn dies alle Katzen hatten. Um was genau handelte es sich da? Eventuell sind dadurch auch Symptome ausgelöst worden und das ganze war ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren?
Ich hab hier grad zwei Kater neben mir sitzen, die in Dez 06 und Jan 07 als FiP Katzen diagnostiziert waren. Heftiges Fieber, keine Reaktion auf AB, sog. FiP-Titer bei über 1:800... Schwäche, kein Fressen mehr, alle Aktivitäten eingestellt, komplett platt auf der Seite gelegen.
Da diese beiden hier fit und munter neben mir sitzen, nehme ich an war das irgendwas, aber kein FiP. Eingeschläfert werden sollten damals beide!! laut TA-Empfehlung. |
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marianne7777
Anmeldungsdatum: 20.01.2012
Beiträge: 6
Wohnort: friesoyhte/cloppenburg
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| Verfasst am: 21.01.2012 - 21:12 Titel: |
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hallo claudia,
du hast geschrieben:
Da diese beiden hier fit und munter neben mir sitzen....
wie hast du sie behandelt???????
ich habe die kleinen im juni aus ganz schlechter haltung rausgeholt,sie waren krank und verwurmt.
laut ta.hatten sie eine immunschwäche,und ich sollte den kitten 14 tage echinacea 04ml geben.
wenn ich dein bericht lese muss ich weinen,dass meine 4 katzen nicht mehr leben.
es ging so schnell,22,12,2011 war wicky noch ok.und am 23,12,2011 war sie nur am schlafen,stand nur zum fressen auf.
am 24,12,2011 war ich noch mit ihr beim ta.er nahm bauchflüssigkeit ihr ab,schaute auf die honig farbende flüssigkeit und sagte ,sie hat fip.
er wollte sie sofort einschläfern weil die feiertage vor uns lagen.
ich nahm meine katze ging,ich konnte es nicht glauben.
und gleich nach den feiertagen,habe ich einen anderen ta. aufgesucht,er schaute sich die katze an,und sagte das gleiche.
und am 29,12,2011 musste ich wicky einschläfern lassen,sie frass und trank nicht,ich sah dass sie leidet,was sollte ich tuen????????
wenn man den tä z. b. die girly-seiten empfiehlt, dann wird nur leise und mitleidig gelächelt. Ich habe hier noch 2 katzen, tom und socke, um die ich mir sehr große sorgen mache, auch wenn sie keine auffällikeiten haben. auch ich wäre lieber mit meinen fellies zu einem ta gegangen, der mit uns für sie kämpft. aber es ist so ungeheuer schwer da einen zu finden. ich hoffe und bin da guter dinge, dass der ta den wir jetzt haben dies tut.
wenn ich tiermedizin studiert hätte, dann bräuchte ich keine tä. so ist das aber nun mal nicht. also muß ich mich als laie auf diese herrschaften verlassen. was dabei raus kommt mußten meine fellies mit dem leben zahlen. |
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Zwergnorweger
Anmeldungsdatum: 01.10.2011
Beiträge: 64
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| Verfasst am: 22.01.2012 - 10:42 Titel: |
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| marianne7777 schrieb: | | wenn man den tä z. b. die girly-seiten empfiehlt, dann wird nur leise und mitleidig gelächelt. |
Naja, zumindest scheint nicht nur hier im Forum mittlerweile Konsens zu sein, daß FIP allein anhand passender Symptome nicht sauber festgestellt werden kann, sondern daß die Katz alles mögliche, durchaus heilbare auch haben kann - siehe nicht nur unsere Luna. Solche Geschichten von "Wunderheilungen" gibt es ja öfter. Im Nachhinein ist es dann irgendein anderer massiver Infekt oder was weiß ich, das mit ordentlicher symptomatischer Behandlung und viel Liebe und v.a. dank der 9 Leben der Katz ausheilt, bzw. was die Katz völlig unnötig umbringt, weil man mit dem unhinterfragten FIP-Verdacht eben jeden weiteren Versuch aufgibt.
Es ist halt für den TA einfacher und für den Halter billiger*, bei einem Krankheitsbild, das zu 80% nach FIP ausschaut, mit den einfacheren (aber nicht eindeutigen) Diagnostikverfahren sich auf "FIP und das war's und die Katz muß erlöst werden" zu versteifen.
lG Matthias
* PS.: Unsere Luna wäre nach den Unsummen, die wir letztes Jahr in die Dame investieren mußten, schon ein mehrfacher wirtschaftlicher Totalschaden gewesen.... :? Ist aber egal
PPS.: Ergänze mal in deinem Profil, wo Du bist. Je nach Gegend bekommst Du sicher Empfeglungen für TÄ und TK, wo man sich mit FIP gut auskennt. Meine TK in Haar scheint da dazuzugehören, und an der TK der Universität in München gibt es ein paar ausgewiesene Fachleute dafür. |
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marianne7777
Anmeldungsdatum: 20.01.2012
Beiträge: 6
Wohnort: friesoyhte/cloppenburg
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| Verfasst am: 22.01.2012 - 20:28 Titel: |
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@Matthias
Wenn bei deiner luna zunächst auch FIP diagnostiziert wurde würde mich sehr interessieren was sie denn tats. hatte und wie es dann behandelt wurde.
@Urmel
Auch bei dir würde mich das interessieren.
es ist ja so, dass man zum ta gehen muß, nachdem man sich vorher selbst sachkundig gemacht hat, damit man nicht gleich mit der diagnose FIP erschlagen wird. ich denke das wird vielen so gehen. die meisten werden unvorbereitet mit dieser krankheit konfrontiert und wissen es einfach nicht besser. woher sollen sie, wie ich auch, wissen, dass es so viele krankheiten gibt, die ähnliche symptome zeigen. daher ist es nicht wirklich hilfreich einfach nur zu erzählen dass die katzen platt waren und nur noch lagen, sondern dann auch zu erzählen was tats. vorlag und wie behandelt wurde. |
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Zwergnorweger
Anmeldungsdatum: 01.10.2011
Beiträge: 64
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| Verfasst am: 23.01.2012 - 00:15 Titel: |
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Anhand der Symptome wurde "starker Verdacht auf FIP" geäußert, aber trotzdem gleichzeitig weiterbehandelt auf möglichen "sonstigen" Infekt (sprich die Antibiotikagabe, die bei großer akuter Bauch-OP sowieso wäre, einfach noch ein bißchen hammermäßiger gemacht) und eben die ganze Diagnostik incl. Immunfluoreszenz. Lunas Besserung war schon ein Indiz, daß es eigentlich kein FIP sein kann, und der negative Befund aus Gießen war dann eine weitere beruhigende Bestätigung. Was sie dann ganz genau im Detail hatte, wissen wir im Nachhinein nicht, eben als verschleppte Komplikation von Geburt + "Streß" durch die Zeit bei ihren Vorbesitzern keine gescheit zurückgebildete Gebärmutter, Fieber durch den sehr wahrscheinlich bakteriellen Infekt, woher auch immer, und eben durch das alles auch das Wasser im Bauch. Weder der TA noch wir haben jemals daran gedacht, vorschnell FIP als endgültige Diagnose festzulegen und aufzugeben, das meinte ich mit allem, was ich geschrieben habe.
lG Matthias
PS.: Sachkundig in Sachen FIP war ich bis zu dem TA-Besuch auch nicht, nur hat uns in der TK niemand mit einer (vorschnell endgültigen) Diagnose erschlagen, sondern schonend auf den Verdacht und die Möglichkeiten, wenn er sich bestätigen würde, vorbereitet. War also alles "ergebnisoffen", und das war auch gut so. |
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Bingo
Anmeldungsdatum: 30.09.2011
Beiträge: 4
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| Verfasst am: 27.01.2012 - 18:16 Titel: |
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Ich glaube leider (inzwischen) schon, dass es möglich ist, dass es bei allen 4 FIP war/gewesen sein kann - also das es das leider sehr wohl gibt und es nicht immer/oft eine "Einzeltiererkrankung" ist :( - wie man überall liest/hört.. Aber ich denke nicht, dass die Echinacea "schuld" waren, sondern eben weil diese Tiere offenbar krank waren, ein geschwächtes Immunsystem hatten und deshalb ist genau dann auch auch der Corona mutiert.. und es kam zum Ausbruch...
Lief bei mir ähnlich ab, im Oktober musste ich einen 8 Monate alten Kater wg. FIP gehen lassen und vor kurzem 2 Kitten mit 3 und 4 Monaten :( - man könnte zwar sagen, es war alles eine "Linie", im weitesten Sinne verwandt, aber ich glaube nicht, bzw. genug/ausschließlich an die genetische Komponente...
Der Kater, der immer in extrem guter Kondition war, ein wirklich großer kräftiger, der nicht mal irgendwas bis zu dahin hatte.. - hatte unmittelbar nach einem Ausstellungsbesuch einen "Magen-Darm-Infekt", also Ebrechen und Durchfall, selbst als das wieder auskuriert war, wurde er nie wieder "der Alte", zeigte aber keine Symptome, außer dass der extrem aktive Kater, plötzlich nur mehr normal aktiv war.. und dann zusehends auffällig ruhig war, viel geschlafen hat, aber normal gefressen, keine Fieber etc. 1. sichtbares "äußeres" Symptom waren die blassen Schleimhäute und dann ging es schnell, Erguss etc. (seine Schwester - waren nur 2 in dem Wurf - starb ca. gut 1,5 Monate später, sagen wir mal so, offiziell an etwas Anderem, aber es würde auch da FIP "passen")
Das 4 Monate alte Kitten hingegen war ein wenig ein "kränkliches" mal ein wenig Schnupfen usw., immer nicht arg, aber sie war immer die einzige.. - dann diese "Katzenakne", die meiner Ansicht nach auch mit dem Immunsystem zu tun hat... sie hatte offenbar gemischte Form..
Auffallend war bei ihr ihr Wesen, sie war sehr früh schon auffallend ruhiger, als ihre Geschwister, seltener mittendrin beim Spielen, sondern eher lieber "ruhiger" ein wenig abseits, einfach "zurückhaltender".
Während ihr 3 Monate alter Halbbruder, der innerhalb weniger Tage bei den neuen Besitzern gestorben ist (ebenfalls "feuchte"), das Gegenteil war, eher wie der 1. Kater, einer wo man sich denkt, der hat ein super Immunsystem, der strotzt nur so vor Gesundheit..
Haltet mich für verrückt, aber irgendwas ist da was passiert, weil FIP/Coronaviren gibt es schon immer, aber so extrem häufig wie es zur Zeit zu Ausbrüchen kommt und regelrecht "durchseucht" in Mehrkatzenhaushalten, muss es da einen Zusammenhang geben.
Ich weiß aktuell von vielen betroffenen Zuchten, die nichts miteinander zu tun haben, weder die Leute, noch die Katzen... und es ist erschreckend ... :(
LG |
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