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Nachricht |
xKerax
Anmeldungsdatum: 06.01.2012
Beiträge: 2
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| Verfasst am: 24.01.2012 - 14:52 Titel: Arzthaftung bei Tierärzten?? |
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Hallo liebe Leut,
zusammengefasst folgende Geschichte:
Meine Miezemaus wurde August 2009 wegen einem Mammakarzinom operiert. Ausser der OP wurde nichts gemacht, auch wurde mir nicht vom Tierarzt angeraten, z.B. eine Chemotherapie zu machen oder sonstige Medikamente zu nehmen. Folgendes ergab die Pathologie:
ABGRENZUNG:
Die Schnittgrenzen liegen in einem Saum unveränderten Gewebes.
DIAGNOSE:
Adenokarzinom der Mamma
DIGNITÄT:
maligne
PROGNOSE:
vorsichtig
KOMMENTAR:
Die chirurgische Entfernung ist das Mittel der Wahl. Dennoch empfiehlt sich
eine regelmäßige klinische Nachkontrolle. Rezidive und Metastasen können
nicht ganz ausgeschlossen werden.
Nun kam der Krebs wieder. Ob in der Lunge auch schon, wird nächste Woche per CT untersucht. Bin deshalb nun in der Tierklinik und habe mich schon viel über Krebs bei Katzen informiert. Ich habe oft gelesen, dass nach so einer OP eben noch medikamentös behandelt werden sollte, um eben Metastasen oder Rezidive zu verhindern.
Nichts ist passiert beim Tierarzt, er bietet eine solche Behandlung auch nicht an. Aber es wurde mir eben auch nicht angeraten, zur Weiterbehandlung in eine TK zu gehen. Und genau hierin sehe ich das Verschulden.
Stellt euch vor ihr geht zum Hausarzt und der überweist euch nicht in eine Klinik und ihr müsstet deshalb sterben. Beim Menschen undenkbar.
Wie schaut es mit Arzthaftung aus? Hat er falsch bzw. gar nicht aufgeklärt?
Nun kommen definitiv jede Menge Kosten auf mich zu und vor allem lebt meine Katze nun wahrscheinlich nicht mehr so lange. Das kann man in Geld sowieso nicht aufwiegen.
Hat jemand Erfahrung mit Arzthaftung? Kennt evtl. guten Anwalt?
Verzweifelte Grüße
Kera |
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GeliK.
Anmeldungsdatum: 23.01.2011
Beiträge: 63
Wohnort: Hamburg
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| Verfasst am: 24.01.2012 - 15:40 Titel: |
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Hallo,
zur Arzthaftung kann ich dir in dem Fall leider nichts sagen.
Meiner Püppi wurden beide Milchleisten entfernt. Unsere TÄ hatte in einer einen Tumor erfühlt.
Sie wurde vor der OP geröntgt um zu sehen, ob schon etwas gestreut hat.
Der Befund war zum Glück negativ - sonst hätte keine OP statt gefunden.
Die letzte OP war vor 12 Monaten und Püppi nimmt keine Tabletten.
Bin mir eigentlich ziemlich sicher, dass sie welche von der TÄ bekommen hätte wenn es hilfreich gewesen wäre. Glaube auch iwie nicht, dass es so etwas gibt. Sie war seitdem regelmäßig zur Nachuntersuchung.
Eine Chemo würde ich meinem Tier nicht zumuten - hatte selbst Krebs und das Alles hinter mir. Ich habe übrigens nach der OP auch keine Tabletten bekommen. |
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Mikesch
Anmeldungsdatum: 07.12.2009
Beiträge: 1749
Wohnort: Bremen
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| Verfasst am: 25.01.2012 - 08:29 Titel: |
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Hallo Kera!
Leider weiß ich auch nicht, wie es bei Tieren mit der Arzthaftung aussieht. Bist Du Rechtschutz versichert? Vielleicht kannst Du Dir eine Auskunft beim Anwalt einholen? AUch wenn Du nicht RS versichert bist, frag doch einmal an, was eine einfache Auskunft kosten würde und ich würde versuchen, einen Anwalt zu finden, der sich ein bisschen mit Rechtschutz bei Tieren auskennt.
Hier habe ich eine interessante Seite dazu gefunden: http://www.anwalt.de/rechtstipps/haftung-des-tierarztes_000225.html
Ja, es ist gemein. Und es tut mir sehr leid für Dich und Deine Miez. Ich hoffe und drücke die Daumen, dass ihr es irgendwie hinbekommt, dass Deine Miezemaus noch ein schönes und hoffentlich doch langes Leben vor sich hat. |
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